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!(Markt 21) unseren Au ^ ibestellen In Kirch Hain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und Lan^briefttagern ent­gegengenommen.

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eine solche des liberalen Bürgertums das sei im Voraus zur Steuer der Wahrheit festgestellt, wenn diese heute oder morgen vielleicht in ge­wissen Blättern verdreht werden sollte."

kratischen Turnerbund konstituiert, der die demo­kratische Republik als unerläßliches Glaubens, bekenntnis an die Spitze seiner Statuten stellt, um mit den demokratischen Vereinen Deutsch­lands und deren Zentralkomitee in innigere Be. ziehung zu treten. Die Minorität stellt ihr Be­kenntnis hin:Der deutsche Turnerbund hat den Zweck, einen Mittelpunkt für turnerische Be. strebungen der einzelnen Vereine zu bilden und dadurch für die Weckung des Brudersinns und für die Kräftigung der Freiheit und Einheit des deutschen Volkes tätig zu sein."

Als die Marburger Deputierten von Hanau zurückkehrten, war nur einer von den dreien mit der Minorität ausgeschieden. Marburg selbst war zum provisorischen Vorort der Majorität gewählt worden. Als jedoch die Deputierten tn der Marburger Turngemeinde die Frage, ob Minorität oder Majorität, vorlegten, entschied dieselbe mit 118 gegen 40 Stimmen für di« Hanauer Minorität. Hierdurch haben wir uns veranlaßt gesehen, uns von dem bisherigen Turnverein zu sondern, nicht weil wir Gegner der Demokraten stnd, sondern, weil wir Anders­denkenden die Wohlfahrt der Turnbildung nicht entziehen wollen, deshalb haben wir uns ge­trennt usw.

Zum Schlüsse bemerken wir, daß die Art und Weise wie man in der Generalversammlung unsere Redner durch Zischen, Pfeifen, Stampfen und Scharren an der Begründung ihrer Ansich­ten gehindert hat, uns keineswegs als der ge­eignete Weg erscheinen kann, um seinen eigenen Ansichten Geltung zu verschaffen.

Marburg, 12. Juli 1848.

Der provisorische Vorstand des neuen Turn­vereins.

Tnvrim. K. Knies. Büdinger. Viktor Schmidt, Karl Schmidt.

Die Turnvereine in Marburg.

Eine Erinnerung von L. Müller.

(Fortsetzung.)

Der Marburger Turnverein, der bereits 258 Nitglieder zählte, sollte jedoch nicht mehr lange in vir er bisherigen Eintracht verbleiben. Ende Mai waren der Präsident des demokratischen Vereins, Professor Bayrhoffer, und der Vor­sitzende des Arbeitervereins, der Buchdrucker Ludolf, Mitglieder des Turnvereins geworden. D ese forderten nun auf, daß es nötig sei, daß alle Vereine in Deutschland zu einem demokra­tischen Eesamtverein- zusammengingen, unter der Voraussetzung, daß sie nur von dem Bestre­ben beseelt seien, die Demokratie bis zu ihren vollen Konsequenzen zu verfolgen.Daher wollen wir keine Fürsten, keinen Adel, keine Vureaukratie, keine Privilegien des Besitzes, insofern sie alle der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, der Selbstregierung des Volkes entgegenstehen, mehr anerkennen, vielmehr die soziale demokratische Republik als Ideal er­fassen, welches wir mit allen Kräften zu ver­wirklichen uns zur Aufgabe machen." Daß sich dabei der demokratische Verein möglichst mit den Turnvereinen in Verbindung setzte, bedarf wohl kaum der Erwähnung.

Bei einer Nachtmusik sagte Professor Bayr­hoffer am 25. Mai zu seinen Freunden:Es sei nicht mehr an der Zeit mit dem Geiste zu wir­ken, wenn die Freiheit angegriffen werde, man müsse sich mit Büchsen und Kanonen verteidigen, die Zeit der Gelegenheit sei da, die Rothschild« müßten in die Luft gesprengt werden und die Armen dürsten nicht mehr von den Brosamen der Reichen leben." In diesem Sinne gingen die Hetzereien weiter. Der demokratische Verein

Deutsches Reich.

Die Mehrausgabe für die Erhöhung der Beamten-, Geistlichen- und Lehrerbesoldungen, die für Preußen bis vor kurzem aus 117 Mill. M berechnet wurde, beläuft sich gegenwärtig nach der Aeußerung des Finanzministers in der Budgetkommission auf 127 Millionen M. Die Erhöhung ist bedingt durch die Notwendigkeit, die Wohnungsgeldzuschüsse der Unterbeamten mit den für das Reich in Aussicht genommenen Sätzen in Uebereinstimmung zu bringen. Was die wiederholt in der Oeffentlichkeit und auch im Landtage aufgeworfene Frage anlangt, ob die Regierung daran festhält, die betreffenden Vorlagen in Verbindung mit den zur Finanzie­rung derselben dienlichen Vorschlägen in der jetzigen parlamentarischen Campagne dem Land-

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Bes^llgeld),"be? unfern Zeitungsstellen und der Expedition

264. Trotz dieser außerordentlichen Zunahme der Schulkinder bleibt der Besuch der öffentlichen höheren Mädchenschulen noch immer hinter dem der 675 Privatanstalten gleicher Art zurück dl« im Jabre 1906 einen Bestand von 85 797 Schü­lerinnen aufwiesen. Die privaten höheren Mäd­chenschulen übernehmen sonach die Durchbildung von erheblich mehr als der Hälfte der Mädchen, denen die höhere Mädchenschule überhaupt zu­gänglich gemacht wird.

Ein noch etwas stärkeres Wachstum als bei den Schulkindern zeigt sich bei den vollbeschäf­tigten Lehrkräften, deren Zahl in dem hier be­rücksichtigten Jahrfünft um 835 oder um 35,94 v. H. zugenommen hat. Infolgedessen entfallen jetzt mehr vollbeschäftigte Lehrkräfte auf eine Schule (11,70 i. I. 1906 gegenüber 10,91 i. I. 1901), anderseits hat jetzt eine solche Lehrkraft im Durchschnitte nur 22,53 Schulkinder gegen­über 23,02 vor fünf Jahren zu unterrichten. An dieser Zunahme der vollbeschäftigten Lehrkräfte sind die Lehrerinnen ungleich stärker beteiligt, als die Lehrer. Während im Jahre 1901 auf 100 vollbeschäftigte Lehrer 119,36 Lehrerinnen der gleichen Art entfielen, waren es im Jahre 1906 155,09. Auch die Zahl der Hilfslehr­kräfte hat sich seit 1901 um fast ein Drittel verm-hrt.

' em Religionsbekenntnisse nach wurden die öffentlichen höheren Mädchenschulen von 56 382

nut dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

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Bestellungen f Mr den Monat März auf die pOberhessifche Zeitung" nebst ihren Veil- 3en werden von unserer Expedition

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' if die täglich erscheinendeOberhessrsche "1..1 Postämtern und unfern Zeitungsstellen in

ötn und Wetter sowie bei unserer Expedition Markt 21. Bezugspreis beträgt durch die Post 2,25 Mk. (ohne >pihv bei unfern Reitunässtellen und der Expedition 2 Mk.

fordert am 27. Mai auf, sich mit ihm zu ver­einigen. Ein Aufruf zu einem ersten demokra­tischen Kongreß kam an die Vereine, wo diese ersucht wurden, vom 14.17. Juni ihre Ver­treter nach Frankfurt zu schicken. Bayrhoffer war dort 2. Präsident, die Vertreter Marburgs, welche der Turnverein, die Studenten und an­dere sandten, waren folgende: von dem Ar­beiterverein Schreinermeister Stetefeld, Ludolf, Prof. Hinkel, C. Keßmann und Lamprnann. Von Studenten und vom Turnverein waren Viktor Schmidt, Dronke, Habicht, llckermann und Julius Wolff in Frankfurt anwesend. Weiter hatte der Vorort Hanau am 2. Juli einen Turn­tag einberufen, der von drei Marburger Ver­tretern beschickt wurde. Auf diesem Turntag ver­langten die demokratischen Mitglieder, daß der gesamte Turnerbund dem republikanischen Prin­zip dienen sollte und so kam es zum Bruche. Die Demokraten behielten die Oberhand, andere Vereine trennten sich und traten aus, um einen neuen Verein zu gründen. Folgendes Manifest des demokratischen Turnerbundes wurde nun von Hanau aus erlassen:

Turner!

Am 2. Juli waren Abgesandte vieler Turn­gemeinden in Hanau zusammengetreten, um die im April angenommenen Satzungen einer neuen Durchsicht zu unterwerfen. Der Mittelpunkt war die Frage, daß der Turnerbund das Ziel seines Strebens, Einheit und Freiheit des Vaterlandes näher erklären sollte, indem er zugleich die demokratische Staatsform als die­jenige bezeichnete, in welchem dieses Streben die Verwirklichung allein finden könne. Die Stim­men der Anwesenden waren in zwei Hälften geteilt. Es blieb nach einer langen Beratung nichts übrig, als daß die Parteien sich sonderten.

damit jeder auf seine Weise verfolge, was er für das Veste hält usw.

Auf diese Weise, entstand in Hanau neben dem deutschen der demokratische Turnerbund, der nur die Einheit und Freiheit des Vater­landes in einerdemokratischen Republik" suchte.

In einer darauffolgenden Generalversamm­lung des Marburger Turnvereins gab es wegen des Hanauer Aufruhrs stürmische Debatten, die schließlich zu einer Spaltung des Vereins führte. Von den Anwesenden erklärten sich 118 für den demokratischen Turnerbund und 40 dagegen, ob­gleich zwei Vertreter in Hanau anders gestimmt hatten. Ein bis dahin kaum bekannter Turner, der Studiosus T. Trabert aus Fulda, der in dieser Versammlung mit zündender Rede, warm für den Hanauer Antrag eintrat, wurde von da ab eine bekannte Persönlichkeit in Marburg. Zwischen zwei Mitgliedern des Turnvereins kam es wegen Meinungsverschiedenheiten zu einem Duell, wobei krumme Säbel gebraucht wurden und Stud. llckermann dem Stud. Cnyrim das Nasenbein spaltete.

Die Ausgeschiedenen gaben nun in einem Flugblatte eine Erklärung über den Grund ihres Austrittes ab. Diese lautet:

Erklärung.

Eine am 10. Juli abgehaltene Generalver­sammlung hat einen Ausgang genommen, der eine Minorität von 40 Mitgliedern moralisch gezwungen hat, sich von dem bisherigen Turn­verein zu sondern und sich mit neu Hinzutreten­den zu einem neuen Turnvereill'zu konstituieren. Wir glauben es unseren Mitbürgern schuldig zu sein die Motive klar zu legen.

In Hanau hatte sich auf der Turntagsfitzung eine Minorität vom deutschen Turnerbunde los- gefagt und zu einem eigenen Bunde, dem demo-

Sozialdemokratie und Königsmord. Einen höchst bezeichnenden Beittag zu oiesem Kapitel liefert das Organ derHafenarbeiter" in Ham- bürg, das unter der UeberschriftEin Gottes- gnädlina hingerichtet" sich folgendes leistet: Dom Karlos I., seines Handwerks König von Portugal, ein Sprößling aus dem altehrwür- digeir Haufe der Koburger, ist in Lissabon samt seinem ältesten Sohne von bürgerlichen Republi­kanern auf freier Straße erschossen worden. Die Attentäter sind Söhne von Aristokraten, die der edle König" hatte einkerkern lassen. Diese Eottesgnadenpflanze hat es überhaupt bunt ge­trieben. Er hat ein wahres Luderleben geführt; sein Bauch war sein Gott. Dieser Fürstliche Un­hold ist beinahe in seinem Fette erstickt; drei­einhalb Zentner wog dieseMajestät". Bei seinem ausschweifenden Lebenswandel konnte dieser nette Landesvater natürlich mit seinem Lohn in Höhe von 2 Millionen nicht auskommen. Er machte Schulden über Schulden. Er bean­tragte eine Lohnerhöhung um ei.ie Million. Je­denfalls fühlte er sich angereizt durch die viel höheren Löhne, die seine Berufskollegen in an­deren Ländern erhalten. So bekommt der König von Preußen 15719 000 M jährlich. Das ist bei- nahe achtmal so viel als der tote Karlos er­hielt. Jedoch das portugiesische Volk war nicht so spendabel als das russische, englische und preußische. Es meinte, mit zwei Millionen

______i ganz gut auskommen können und ver- weigette die Lohnerhöhung seines fettleibigen Landesvaters. Darob geriet der allerhöchste Fettklumpen in heillose Wut. Er verübte mit seinem Spießgesellen Franco einen Staatsstreich, jagte das Parlament nach Hause und regiert« nach Herzenslust drauf los. Natürlich bewilligt« er sich selber sofort Lohnerhöhungen. Der Eot- tesgnädling plünderte die Staatskasse nach Her. zenslust; auch fein oberster Spießgeselle sorgt« gut für sich. Gegen diese Wirtschaft lehnte sich das Volk auf. Aber die Diktatur wurde immer schärfer gehandhabt; alle oppositionellen Zeit­ungen wurden unterdrückt, und jeder, der nicht mit tefem Banditenregiment einverstanden war, wurde ins Gefängnis geschleppt. Als Gipfel aller Frechheit erließ der allerhöchste Wüstling noch eine Verordnung, nach der die Oppositionellen mit Deportation bestraft werden sollten. Einen Tag später, bevor dieser Königliche Wille Gesetz wurde, wurde der Wüterich hingerichtet. Sein Spießgeselle Franco ist mit seinem Raube ins Ausland (wie verlautet nach Deutschland) ge­flüchtet." Jeder Kommentar überflüssig!

Die JnsertionSgebllhr beträgt fite bie Igtfodtene Seile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 80 Pfennig. ____ , *<xrxrs Druck und Verlag: Job. Aua. Koch, Universitätsbuchdruckeret Mittwoch, 26. Februar 1908. Inhaber Dr. C. Hitzeroth, Marburg. 'Markt 21. Telephon 55.

(41965) evangelischen, 7415 (4720) katholischen I tage zu unterbreiten, so tft ein hiervon abwer- und 7080 (6494) jüdischen Schülerinnen besucht. I chender Beschluß des Staatsministeriums nach Obschon hiernach die katholischen Schülerinnen I keiner Richtung hin gefaßt. Die schließliche Ent- seit 1901 verhältnismäßig am meisten zuge- scheidung dürfte allerdings wesentlich davon ab- nommen haben, übersteigt ihre Zahl doch kaum I hängen, wie die Erledigung der Frage sich im die der jüdischen und bleibt noch hinter einem I Reiche gestaltet. Denn daran wird unbedingt Siebentel des Anteils zurück, der auf die «ran- I festzuhalten fein, daß die Normierung der Be- gelischen entfällt. Diese auffallende Erschein- amtengehälter im Reiche wie in Preußen zu er-

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Di, eeWiWDWig d-r »n Den SffentlWn » SÄSÄS höheren Mädchenschulen angestellten Lehrer und I gangen werden kann "b" °b sie bis Mm H st Lehrerinnen, welche hier nach der höchsten Lehr- I zu verschieben ist, dre Deckung eine beträchtliche amtsbefähigung des einzelnen zusammengefaßt I Rolle, find, ist folgende: Von 217 Anstaltsleitern hat- IEine offiziöse Warnung. DieNordd. Allg. ten 139 die Prüfung für das höhere Lehramt, I ^tg. weist erneut auf die in Rußland für die

av m)... . darunter 12 gleichzeitig die für das geistliche einfufir von Schußwaffen und Zubehör gelten.

Die höheren Mädchenschulen m Preußen. Amt, 23 die Prüfung allein für das geistliche ^Bestimmungen unter Abdruck derselben hin

Nach den im Königlichen Statistischen Landes- ^Von'?en$50*ßeHedwenfite!? 2 die Obe!- und macht besonders darauf aufmerksam daß die

ämte bearbeiteten Ergebnissen der letzten schul- lehrerinnen- und Schulvorsteherinnenprüfung, deutschen amtlichen Vertretungen tn Rußland es

'statistischen Erhebung vom 20. Juni 1906 gab es allein die Prüfung für den Unterricht an nicht übernehmen können, für Personen, die ohne

im preußischen Staate 1906 ^0 öffentliche Eieren und höheren Mädchenschulen abgelegt, vorherige Beschaffung der Einfuhrerlaubnis

höhere Mädchenschulen mit 71156 Schulkindern. _ Untet ben vollbeschäftigten Lehrern befanden Feuerwaffen heimlich nach Rußland mttgebracht

vn Stellen für vollbeschäftigte Lehrkräfte ern- 370 akademisch gebildete Oberlehrer (d. h. haben, eine nachttägliche Erlaubnis zur Füh- schlteßlich der für sestangestellte technische zahlte solche, die entweder die Prüfung pro sac. doc. I rung derselben zu erwirken. «o3!58 Uttb 3war 1238 für Lehrer und 1920 I übet beide theologische Prüfungen bestanden | Eisenbahner und Pioniere für Südwest, für Lehrerinnen, außerdem noch 602 nicht voll- I «q Oberlehrer waren nur feminarito I ~ Eqenoayner uno Pioniere Tut

beschäftigte Hilfslehrkräfte, darunter 376 Hilfs- I varaebildet Von den ordentlichen Lehrern I ®ine Berliner Korrespondenz meldet: Im Koto­lehrer und 226 Hilsslehrerinnen. Die Zahl der I n 8 akademisch voraebildet 172 hatten die I nialamt prüft man augenblicklich einen Plan

öffentlichen höheren Mädchenschulen hat sich in I Prüfung aIs Rettor abgelegt die übrigen 285 I des nationalliberalen Reichstagsabgeordneten

de» fünf Jahren von 1901 bis 1906 um über I befaßen nur seminarische Bildung; an sonstigen Dr. Semler, der dahin geht, die Militärlasten r.

«in Viertel und dre der Schulkinder sogar um I vollbeschäftigten Mittelschullehrern zählte man für Südwestafrika produktiver auszugestalten. I müsse man

etR Mittel vermehrt; bte Zahl der I und an andern nicht voll befähigten, aber I Der Plan schlägt vor, von den 3900 Mann

Schülerinnen, die in einer Schule unterrichtet j ^och vollbeschäftigten Lehrern 60. Unter den | Schutztruppen, die augenblicklich größtenteils aus

wurden, stieg in diesem Zeiträume von 251 auf | vollbeschäftigten Lehrerinnen befanden sich 17 I berittener Infanterie bestehen, etwa ^4 aus

mit dem Oberlehrerinnen- und Schulvorsteherin- I Monieren und Eisenbahntruppen zu formieren

nenzeugnis, 130 hatten allein das Oberlehrerin- I unb mit bie|en Truppen die Bahnbauten, die

nenzeugnis und 61 das der Schulvorsteherinüen I vorgenommen werden und später noch in chenschulen, 37 nur das Befähigungszeugnis zum ben immer noch gegen 3000 ^"" 2"santerie im Unterricht an Volksschulen und 9 das Sprachleh- I Lande, die die eigentliche Schutztruppe bilden, rerinnenzeugnis. I Im Falle der Gefahr treten die Bahnbautruppen

1 in die Front zurück. Durch diese Maßnahmen hofit man, bei den Bauten viel Geld zu sparen durch die nicht nötig werdende Anwerbung von Arbeitern. Das Kolonialamt scheint dem Plane nicht unsympathisch gegenüber zu stehen. Kommt es zur Verwirklichung desselben, so müßten bald geeignete Maßnahmen wegen der Truppentrans­porte erfolgen. Die Handwerker in der Schutz­truppe würde man bewegen, weiter zu kapi­tulieren.

Dr. Barth als sozialistifcher Agitator. Nürnberg, 22. Febr. Vor einigen Tagen sprach Dr. Barth in einerliberalen" Versammlung in Nürnberg über die Wahlrechtsfrage. Er schimpfte I Ausland,

auf die Freisinnigen und lobte die Sozialisten, I ** (gjne Rede des deutschen Botschafters kn die erganze Männer" nannte. Der freisinnige I Amerika. Tampa (Florida), 22. Febr. In Ge- Fränk. Kurier" sagt von der Versammlung: I genroart des gesamten Deutschtums von Tampa, Sie war eine Kundgebung der Nürnberger So- I zahlreicher Vertreter des Deutschtums anderer zialdemokraten gegen den Block, aber keineswegs I Städte und einer großen Anzahl von Amerika«