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et* sich Ine Grat finke« sehen. Kanter Futtk hielt noch bis zum letzten Sonnabend Unterricht. Ein altes Darmleiden verschlimmerte fich so, datz ei sich in der Klinik einer Operation unterziehen Wollte. Der Tod hat ihn vorher erlöst.

glottenverein. In der gestern abend ab« gehaltenen Mitgliederversammlung, die leider »enig besucht war, erstattete zunächst der Vor- fitzende, Prof. Dr. Schenk, den Bericht über den Verlauf des Dereinsjahres. Der Kassierer, Kaufmann Euker, gab sodann den Rechenschafts­bericht über die Kasienverhältnisie des Vereins. Der Vorstand wurde wiedergewählt; zum Schriftführer des Vereins wählte man Dr. Hitzeroth. Als zweiter Punft der Tagesordnung war eine Aussprache über die Krise im Flotten- verein und die Easseler Tagung vorgesehen, die auch sehr angeregt verlief, nachdem Prof. Schenk eingehend über die Verhältnisse referiert. Es wurde auch zugleich über die durch die Tafieler Tagung geschaffene Lage und die nun einzu­schlagende Taktik beraten.

Stud. llnterrichtskurse. Sonnabend, de« 8. Februar, findet im Caf6 Quentin (Hoeck), Strinweg 4, wiederum et« Unterhaltungsabend statt. Dazu werden alle Teilnehmer mit ihren Familienangehörigen freundlichst eingeladen. Auch freunde und Gönner des Unternehmens find Herzlich willkommen.

* Erledigte Stellen. Die erste Schul- und Küsterstelle ist Nentershausen ist ftei und soll wieder besetzt werden. Die vom 1. März d. I. ab zur Erledigung kommende Schul- und Küster­pelle in Breirau soll wieder befetzt wer!-:«. . Die evang. Schulst:lle zu Echlitzenhausen, Kreis Gersfeld, ist erledigt. An der evangel. Volks­schule in Struth ist zum 1. April d. I. eine Lehrerstelle anderweit zu besetzen. An der Stadtschule zu Tann a. Rhön ist die ev.-luth. L Lehrer- und Kantorstelle durch den Tod be» seitherigen Inhabers erledigt. Die Echulstelle zu Riebelsdorf kommt infolge Versetzung des seitherigen Inhabers am 16. April d. I. zur Er­ledigung. Die evang. 1. Lehrerstelle zu Elt- mannshausen, mit welcher Kirchen^ ienst verbun­den ist, ?st infolge Ablebens des seitherigen Etel- leninhabers erledigt und soll anderweit besetzt werden. Infolge Penfionierung ist an der mit der Sicchtschule verbundenen Mädchenmittel­schule zu Hofgeismar die Stelle einer wissen- ftmstlichen Lebrer'.n mit der Lehrbefähigung für Französisch und Englisch zum 1. April d. I. anderweit zu besetzen. Die kath. Lebrerinnen- stelle zu Kirchhasel ist vom 16. April d. I. ab anderweit zu besetzen. An der ev. Schule zu Großnennborf ist vom 15. April d. I. ab eine Lehrerinnenstelle anderweit zu besetzen.

* Auf der Steife nach Peking traf am Diens­tag ein Franzose hier ein, der um 40 000 Frks. gewettet hat, den Weg von Paris nach Peking I« Fuß zurückzulegen.

)( Gewässerte Milch. In den letzten Tagen wurde ein Mädchen zur Anzeige gebracht, das, trotzdem es gar nicht geregnet hat, außer der Milch auch noch ein tüchtiges Quantum Wasser $: seiner Milchkanne hatte.

r )( Schöffengericht. Ein Einwohner aus einem Rachbardorfe kam in angetrunkenem Zu- pande zum Gemetnderechner und pellte diesen Wegen der Steuer für seinen Bruder zur Rede. Als der Mann zudringlich wurde, mußte er vom Hofe gewiesen werden, wobei er noch Widerstand leistete und den Rechner am Halse faßte. Der deshalb Angeklagte wurde wegen Beleidigung »nd Hausfriedensbruchs zu 32 Mk. Geldstrafe »der 8 Tagen Gefängnis verurteilt. Ein jun­ger Bursche au» Beltershausen stand unter der Beschuldigung, gelegentlich der Kirmes in Moischt am 27. Oktober v. J> einen Dienstknecht jaus Londorf mittelst Messerstichen mißhandelt zu haben. Das Urteil lautete auf 5 Monate Gefängnis.

)( Unfall. Auf der städtischen Rodelbahn Km Ortenberg brach gestern ein Rodler ein Sein.

)( Durchgänger. In der Wettergasse gingen »estern die Pferde eines Kohlenwagens durch. Der Wagen wurde arg beschädigt.

* Zur Beachtung. Aus Versehen ist heute hie unter der lle »erschriftDie Folgen der fran- ^sischen Einmischung in Marokko" befindliche Bote nicht an den Fuß der ersten Spalte gesetzt jvorden.

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F Sölde, 6. Febr. Einen schlechten Scherz Seisteten sich hier gestern abend einige junge Burschen. Eie setzten sich auf ein Fuhrwerk aus Marburg und machten Spazierfahrten. Der Kutscher, der die halbe Nacht nach feinem Fuhr- Werk suchen mußte, hat Anzeige erstattet.

< § Ebsdorf, 6. Febr. In einem Nachbarorte hatte ein Landwirt einen Marder gefangen und

auch bereit» da» FAl verkaufk. Während et einen Nachbar holte, um ihm einmal sein Jagd­glück zu zeigen, hatte fich da, Tier aus der Falle herausgearbeitet und war verschwunden.

Amöneburg. 5. Febr. Ii einer im Duck- hardtschen Saale unter dem Vorsitz bee Ober­försters Groß aus Neustadt' abgehaltenen Bür- gerversammlung sollte die Regelung der Nutz­ungsrechte der Amöneburger Bürgerschaft be­sprochen werden. Nach den Auchührunge« des Vorsitzenden steht die Art der Regelung noch nicht fest, obschon vor Jahresstist Oberförster Groß die Ablösung der sämtlichen Nutzung», berechtigten al, die einfachste Lösung der An­gelegenheit bezeichnete. Auf die Ausführungen des Oberförsters erwiderte Gastwirt Greib, daß inanbetracht der althergebrachten und durch Ver­mächtnis den Amöneburgern zugeschriebenen Nutzungsrechte eine Regelung tw Sinne der Ab­lösung unmöglich ist, da nach 8 58 der Städte­ordnung nur durch übereinstimmenden Beschluß der Stad1verordnetenversamml:-nx und des Ma­gistrats unter hinzutretender Genehmigung des Bezirksausschusses Bürgervermögen in Käm­mereivermögen umgewandelt werden kann. Hieraus ist ersichtlich, daß ohne Einwilligung der nutzungsberechtigten Bürgerschaft, die ihre R^te mit aller Entschiedenheit vertteten wird, eine Ablösung nicht stattfinden kann. (Fuld. Z.)

() Sinkershausen, 5. Febr. In der letzte« Nacht brach hier beim Schreiner Weigand Feuer au». Die Werkstatt brannte vöMg nieder, der Stall blieb stehen. E, wird vermutet, daß das Feuer durch den Kamin entstanden ist.

Biedenkopf, 5. Febr. Die Magistratsvorla- ge« auf Erichtung eines Schlachthauses, sowie einer Freibank wurden seitens der Stadtverord­neten abgelehnt. Für die Erweiterung des Elek- tttzitätswerkes wurde die Aufnahme einer 4%» proz. Anleihe in Höhe von 20000 bei der Raff. Landesbank beschlossen. Heute mittag schoß, laut ,Sint. Anz." ein Schüler bei Stabt- schule auf einen anberen Schüler mit einer Pi­stole. Die Kugel drang unter dem Auge in die Wange und durchschlug die Rase. Wäre die Kugel ein klein wenig höher eingeschlagen, so konnte der Schuß tödlich verlaufen. 6» wäre dringend zu wünschen, wenn derattige gefähr. liche Echießwaffen an schulpflichtige Kinder nicht verabfolgt würden.

Unpolitische Tagesnachrichten.

Wesseling b. Köln, 5. Febr. Hier wurde gestern abend der Bäckermeister Dick von einem Diebe erschossen. Aus verdächtiges Geräusch hin hatte fich der Bäcker mit seinem 14jährigen Sohn tu den Keller t :ge6en, wo er durch Revolver- st,äffe niedergestreckt wurde. Der Sohn wurde durch einen Streifschuß verletzt. Dem Mörder gelang es, unbehindert aus dem Keller, in den er fich eingeschlichen hatte, zu entkommen.

Remagen, 5. Febr. Unter dem Verdacht, den Bäckermeister Anton Dick in Wesseling ermordet zu haben, wurde hier heute der Arbiter Emil Welter aus Pommern festgenommen. Rach län­gerem Verhör gestand Welter die Tat ein. An­geblich wollte er in dem Keller in welchem et von dem Bäckermeister überrascht wurde, über­nachten.

Stuttgart, 5. Febr. DerStaatsanzeiger" veröffentlicht ein Ausschreiben des Finanzmini­steriums und der Hofdomänenkammer zu einem Wettbewerb für das Neue Opernhaus und das Neue Schauspielhaus auf dem Platze des bis- hettgen botanischen Garten». Zu dem Wettbe­werb sind neben einer besonderen Aufforderung verschiedener im Theaterbau besonders erfahre­ner Architekten sämtliche wütttembergische Archi­tekten eingeladen. MU dem Neubau des Opern­hauses soll, wenn möglich, schon im Jahre 1909 begonnen werden.

Straßburg i. E., 5. Febr. Der komman­dierende General des 16. Armeekorps hat den Soldaten seines Korps den Besuch bet katholi-

Hesseu-Naffau Md Nachbargebiete.

Homberg, 5. Febr. Freiherr von Stumm zu Holzhausen bei Marburg, Pächter einiger Ge- meinbejagben, hat bem hiesigen Verschönerungs­verein ein Gelbgeschenk von 50 «M. übermittelt. Die schönen Anlagen de» Verein» am sogen. Eoldborn hatten sein lebhafte» Interesse erregt unb ihn hierzu veranlaßt.

Eassel. 6. Febr. Der Brooklyner Gesangver­ein Arion hofft, wie wir bereits mitteilten. In ben ersten Augusttagen vor dem Kaiser in Wil- helmshöhe fingen zu können.

Grebenhai«, 5. Febr. Die hiesige Gemeinde- «wurde für 1155 Jt an Herrn Volizeipräst- a. D. Freiherrn v. Müffling, hier, wieder vergeben. Bisheriger Pachtpreis 465 JL. Für die "Bestandszeit von sechs Jahren ergibt dies einen Mehrerlös i»n 4140 JL (Gieß. Anz.)

scheu Kirche tit Ar» <L d. Mosel »erböte«, wert an Kaiser» Geburtstag der Geistliche in der Kirche eine Predigt gehalten hat, die eine schwere Ver­unglimpfung der Person des Kaisers darstellte.

Ehalons sur Marne, 5. Febr. Die Schüler der ersten Abteilung der hiesigen Kunstgewerbe­schule erklätten sich mit einem Schüler, der wegen Wurfes mit eine": eisernen Bolzen gegen den die Aufsicht führenden Herrn entlassen wa: sott- darisch und lehnten fich gegen ihre Vorgesetzten auf. Nach vergeblichen Versuchen, die Schüler zur Nahe zu bringen, verfügte der Präfett von Ehalons die Schließung bet ganzen Abteilung «nb ließ Me Schule militärisch besetzen. Dir Schüler stnb unter militärischer Bewachung nach bem Bahnhof abgeführt worden.

Hochschulnachrichteu.

x Heidelberg, 6. Febr. Zmn Prorektor Set Uni­versität Heidelberg für da» Studienjahr von Ostern 1908 HS dahin 1909 wurde der Philologie-Professor 'Geh. Hofrat Dr. weh. Albrecht Kossel gewählt und vom Äroßherzog von Baden bestätigt.

Vermischter»

Japanische Zündhölzer. Rach einem vom amerikanischen Generalkonsul in Pokohama übermittelten Zeitungsausschnitt ist Me Ver­einigung bet japanischen Zündholzfadrikanten mit Hilfe englischer Kapitalisten zustande ge­kommen. Da» Kartell, dessen Gründungskapital etwa 2500 000 bis 5 000 000 Dollars beträgt «ich von ben japanischen Fabrikanten und ben englischen Kapitalisten zu gleichen Teilen ge­zeichnet ist, wirb auch Me kleineren Zündholz­fabriken umfassen, unter anderen hat da» Syndikat die Ausdehnung des Absatzgebiete» für japanische Zündhölzer auf Europa und Austra­lien zum Ziele.

Letzte Nachrichten.

BeHin, 5. Febr. Im Reichstag brachten Me Bolen eine Resolution ein, in der sie ben Reichs­kanzler ersuchten, die preußische Staatsregierung zu veranlassen, den dem Landtag vorgelegtcn Gesetzentwurf über Maßnahmen zur Stärkung bes Deutschtums in den Provinzen Westpreußen und Posen zurückzuziehen. (Hier steckt also die Quelle allerGerüchte". D. Red.)

Berlin, 5. Febr. Der Begründer be» deut­schen Kleinbahnwesen», Eisenbau Unternehmer Hermann Bachstein, ist gestern hier im Alter von 74 Jahren gestorben.

Antwerpen, 5. Febr. Im Antwerpener Pe­troleumhafen Hoboken erfolgte gestern früh eine kolossale Explosion. Ein gestern ein getroffener Dampfer der American Petroleum Company war im Begriffe, seine Oelladung durch eine unterirdische Leitung in einen großen, 80 Tons fassenden Tank am Ufer einzufüllen, als das fast gefüllte Reservoir mit furchtbarem Getöse explodierte. Die Trammern wurden Hunderte von Metern in die Lust geschleudett. Der Tank ist noch in Brand. Die Feuerwehr ist erfolgreich bemüht, die benachbarten Tanks zu schützen. Der Materialschaden ist sehr groß. Tausende von Fenstern find im Hafen zertrümert. Dentnglückt ist niemand.

Madrid, 5. Febr. DerBert. Lokalanz." meldet: Aus Lissabon kommende Reisende be­richten es sollen Graf Ribeira und andere'ari­stokratische Flüchtlinge, deren Väter eingekerkett oder mit IDepottation bedroht wurden, geschwo­ren haben, Franco zu töten. Eie suchten ihn auf, tonten ihn aber wegen der guten Bewach­ung nicht erreichen. Sie schworen alsdann, den König und die Prinzen zu ermorden. Der Sohn des Grafen fcfjoft auf den Königlichen Wagen mit feinem Gewehrstock. Er befand fich an der Spitze der Königsmörder. In feinem Palaste ist eine strenge Haussuchung vorgenommen worden. Einer der getöteten Königsmörder ist Manuel dos Reis Silva, ein Feldwebel außer Diensten, der geschickteste Schütze Pottugals, der viele Schießpreise gewonnen hatte.

Paris, 5. Febr. Aus Fez wird vom 80. v. Mts. gemeldet: In einem hier eingetroffenen Schreiben Muley Hafids vom 15. b. Mts. heißt es, Muley Hafib habe die Absetzung Abdul Asis und feine eigene Proklamierung zum Sultan erfahren. Er beglückwünsche die Einwohner von Fez dazu und hoffe, demnächst nach Fez kom­men zu können. Nach der Beendigung bes Hei­ligen Krieges und nach der Wiedereinnahme von Casablanca hoffe er, Udschda wieder einzu- nebmen und die alten Grenzen wieder herzu­stellen. Ein anderer Brief Muley Hafids ladet mehrere Einwohner von Fez ein, zu ihm zu kommen zu einer Besprechung bezüglich des Heiligen Krieges.

Paris, 5. Febr. Nachmittags war an der Börse und In den Wandelgängen des Palais Bourbon das Gerücht verbreitet von einem neuen Kampf in Marokko, bei dem die französt- fdjen Truppen 163 Tode und zahlreiche Verwun­

dete gehabt haben sollen. Der Minister be» Aeußern, Pichon, erklärte diese Nachricht mit größter Entschiedenheit für unrichtig. Die letz­ten Telegramme des Generals d'Amade berich­ten ausschließlich bekannte Details Über ben Kampf bei Dark Sibar.

Newyork, 5. Febr. Der schroffe Temperatur- wechsel rief unter der armen Bevöfferung eine erschreckende Sterblichkeit hervor. An Lungen­entzündung und Gehirnhautentzündung sterben fast viermal soviel Personen wie zu dem gleichen Termin früherer Jahre. Die Krankenhäuser für epidemische Krankheiten find überfüllt. Die Lage wird noch dadurch verfchlimmett, daß nach oberflächlicher Schätzung 25 000 Personen völlig mittellos und in Gefahr sind, zu verhungern.. 16000 Obdachlose liegen in ben engen Hinter­gaffen, ohne ein Dach über ihren Häuptern zu haben. (B. T.)

Washington, 5. Febr. Im Senat erklärte Senator Beveridge in einer Rede, Me et zu Gunsten bet Ernennung einet Tarifkommission hielt, Deutschland habe da» beste Tatifsystem bet Welt. Es sei besser als jebes andere dazu eingerichtet, sich ben veränderten Umständen an- zupafl-n; au, diesem Grunde sei Deutschland der Übrigen Welt in der Steigerung bes Außenhan, del» Überlegen.

Rabat, 5. Febr. Ein Brief bes Gouverneurs von Mettne» broht die Häuser derjenigen zu plündern, die unter den Fahnen Abdul A s Me­nen, fall» sie nicht nach Mekines zurückkehren. Als Abdul Asis Me» erfuhr, ermächtigte er Me Leute von Mekines, in ihr Land zurückzukehren, wenn sie dies wünschten, wobei er hinzufügte, daß er mit Gottes Hülfe Verräter u d Feiglinge entbehren könne. Die Beteiligten antworteten, sie feien bereit, ihr «lut für ihren Herrn zu ver­gießen, wofür ihnen der Sultan seinen Dank aussprach. ~

Eigne Drahtmeldungen bet vberhess. Zeitung Mittag» 1 Ahn,

W. Lissabon, 6. gebt. König Carlos hatte sein 3e6e« bei btt Gesellschaften »er, sichert; 'ei der ersten mit 5000, bet bet zweiten mit 1300 000, bei bet dritte« mit 150 000 Pfund Sterling.

VV. Lissabon, ö. gibt. Alle Gouverneure und fast alle Behörde« habe« ihre «erntet nta betgelegt.

HP. Lissabon, Ü. gebt. Wie amtlich fest.

lt ist, war auch die britte Person der bei« Anschlag aus den König Getötete« a« dem Mord- in keiner Weise beteiligt.

Lissabon, Ü. gebt. Der Zustand de» Kenig» Manuel hat ».ch etheblich gebessert. Seine Umgebung bemüht fich ihn zu bewegen, nicht an dem Leichenbegängnis teilzunehiae«.

VV. Madrid, 6. g< Der Korrespondent bes rrpublik. Platte »El Mundo" schreibt au» Lissabon: E» bestätigt sich, baß in Oporto «eh, rere revolutionäre Gruppen bie Polizei und Me Munizlpalgarden angegriffen Haden. E» 5'lang für einige Augenblicke die republikanische Flagge aus der Munizipalkammer M hissen.

W. Pari», 6. gebt. Wie derMatin* meldet, hat die Regierung im Hinblick auf die drohende Lage in Marokko für alle Fälle Be- fehl gegeben, die Mobilisierung be» Kolonial, «"«-eekorp» vorzubereiten

W. Bl idah (Algesien), S. gebt. Die be» Pi, Pernkah lagernde übHIung mt 30 Mann, die 6 Tage infolge von Schneestürmen abgeschlos, sen war, ist von einer Rettungskolonne wohl­behalten nach Blidah zurüe^cbracht roor**-

Briefkasten bet Redaktion.

Rach «. Ihr Artikel traf erst ein, al» bet an» betg. 8. entnommene bereits gesetzt war.

Einsender. Wir haben tm» bei unserer Jnseraten- Expebition erkundigt unb gehört, datz bie Ankündigung be» Konzert» noch nicht eingegangen ist. Bis bahin haben wir Ihren Hinweis für den lokalen Tell zu- rückgestellt.

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Wettervoraussage. ausgeaeben am Dotnrstag, 6. Feb^ 1908. Morgen: Fortdauer bes trockenen Wetters: allmähliche Zunahme der Kälte.

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. phil. Earl Hitzeroth in Marburg.

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