Einzelbild herunterladen
 

.............IIIIIIIIII.......||i|i|il|M|aaRWWyWWW!gHRM>WWy*"*^>W|^*IIMI|l|lllllliil|U|lliliiii^yq||||>|^

eb bra K.U-g-«-.M-roeifch« K«r-r-^.««.d-irtschastlich. Kell«,,« m>d ,M-st°i-rte. KEt°t>l-tt«

Bestellungen

Febr ar und Marz

fiit die Monate

von unserer Expedition

M

für Eßkartoffeln sind gegen 1906 in allen Marki­erten gestiegen; ebenso waren für Richtstroh und

der Uebersicht.

1000 Klgr.

Weizen Roggen Gerste Hafer

^vberhess is che

Keinen werden

(Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch Hain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und Lan^briesträgern ent­gegengenommen.

stanz über die Ansichten der Einzelregierungen I informiert sein wird. Erst dann kann die Ent- I scheidung getroffen werden. Es ist also so gut I wie ausgeschlossen, daß der Reichstag, der ohne- I hin mit Aufgaben reichlich bedacht ist, noch in I der gegenwärtigen Tagung eine Novelle zur Ee- I werbeordnung zugestellt erhält, die stch mit der I Sonntagsruhe im Handelsgewerbe beschäftigt. | Die zweite Arbeit auf dem Gebiete der Sonn- I tagsruhe wird allein vom Bundesrate erledigt I werden. Hier handelt es sich lediglich um die I auf Grund der Gewerbeordnung für die Jndu- I strie zugelasienen Ausnahmen von der Sonn- I tagsruhe. Es soll versucht werden, einige der I anfangs der neunziger Jahre des vorigen Jahr­hunderts zugelasienen Ausnahmen aufzuheben. I Die Arbeiten auf diesem Gebiete sind schon vor I längerer Zeit ausgenommen, gestalten stch aber I der Natur der Sache nach recht schwierig. Wann I sie zu Ende geführt werden können, läßt stch noch I nicht absehen, immerhin darf angenommen wer- I den, daß die zweite Aktion in Sachen Sonntags- I ruhe eher zum Abschluß kommen wird, als die |

Zu den Meininger Musiktagen.

Es ist mit Recht allseitig freudig begrüßt worden, daß es Herrn Braun wiederum gelun­gen ist, eines der vortrefflichsten Orchester Deutschlands zu einem Gastspiele in unserer Stadt zu gewinnen. Dazu kommt, daß diesmal nicht bloß ein einziges, sondern drei Konzerte ftattfinden sollen, deren vielseitiges Programm reichen Genuß zu spenden verspricht. Ein musi­kalisch so lebhaft interesiiertes Publikum, wie es sich in Marburg findet, mag den Mangel eines vollendeten Orchesters, das im Stande wäre, höchste Ansprüche zu befriedigen, ost genug schmerzlich empfinden. Daß der in Aussicht stehende Besuch der Hofkapelle Sr. Hoheit des Herzogs von Sachsen-Meiningen einem dringen­den Wunsche entgegenkommt, beweist die Teil­nahme, die unsere mufikalischen Kreise seit Mo­naten bereits den Meininger Mufiktagen wid­men. Mit Recht gilt der Besuch der Konzerte bei allen Musikfreunden als eine Ehrenpflicht. In diesen Tagen vor den Konzerten aber wird jeder ernsthafte Musikbeflisiene möglichst Gele­genheit nehmen, sich mit den verschiedenen Pro­grammen vertraut zu machen, am liebsten mtf den Werken selbst, von denen die meisten in Payne's kleiner Partitur-Ausgabe" leicht zu­gänglich sind. Den für die Aufführung in Aus­sicht genommenen Werken seien schon jetzt hier einige Worte gewidmet.

Die dankenswerte Veranstaltung eines popu-

Heu meistens höhere Preise zu zahlen. Die Preise der verschiedenen Fleischsorten mit Aus­

nahme des Schweinefleisches zeigen im allge­meinen nur geringe Veränderungen gegen das Vorjahr. Die Schweinepreise, sowie auch die Preise für inländischen geräucherten Speck und inländisches Schweineschmalz sind zum Teil er­heblich gesunken. Die Preisermäßigungen des Schweinefleisches betragen: in Neuß 37, in ! Aachen 34, in Koblenz und Trier je 26, in Danzig und Breslau je 23, in Kiel 22, in Ber­lin 20, in Königsberg i. Pr. 18, in Bromberg, Stettin, Hannover und Hanau je 17, in Magde­burg, Halle a. S. und Casiel je 16, in Stral­sund und Paderborn je 15, in Köslin und Frank­furt a. O. je 14, in Osnabrück 12, in Posen und Görlitz je 11, in Gleiwitz 6 Pfg. Die Preise für Mehl zur Speisebereitung, Eßbutter und Eier haben sich meistens erhöht. Die steigende Bes­serung der Eetreidepreise ergibt sich aus folgen­

erste.

Die Rede des Abgeordnete» Kreth bei der Be­

aus die

Zei tung* nebst ihren

haben.

Schwänzer. Berlin, 28. Jan. In bet Presse wird jetzt eine Liste über unentschuldigtes Fehlen bei den Reichstagssitzungen veröffentlicht. Die Liste bezieht sich auf den TagungsabschnM 1905 bis 1906, wo es bekanntlich noch kerne Tagegelder gab. Bei allen 21 namentlrcheir Abstimmungen haben in dieser Zeit unentschul­digt gefehlt:

Wirtschaft!. Dereinrgung

Nationalliberale

Reformpartei

Freisinnige Volkspartei

Sozialdemokraten

Deutschkonservative

Zentrum

Reichspartei

Freisinnige Vereinigung

Süddeutsche Volkspartei Polen

Hejsen-Mßan md NachbnrgeLiete.

Willingshausen, 28. Jan. In neuerer Zeit begegnet man in den Tageszeitungen haufrg Be­richten über umherstreifendes Zigeunervolk. Bald im Odenwald, bald im Vogelsgebirge oder in der Wetterau, bald klagen die Schwalmer über den schwarzen Besuch. Am meisten werden jedoch die preußisch-hessischen Erenzdorfer abge- streift Hat die Gendarmerie drese Landstrercher glücklich bis an die Grenze transportiert, dann kommen sie nach Abzug des gestrengenHerrn Wachtmeisters" in aller Gemütsruhe wreder rns Dorf zurück. Wenn ja den Bewohnern auch po- lizeilich verboten ist. Gaben an die Zigeuner zu verabfolgen, so müßte man doch nichr Mensch sein um bei dem strengen Winter die armen, hungrigen, zerlumpten Kinder ohne Brot fort- zujagen. Wir gedenken ja der hungernden Vögel, und die Zigeuner find doch eigentlich Menschen. Trotz des Elends unter dreser Gesell- schäft haben sie immer noch ihren guten Humor und freuen sich aus die Zeit, wo sie, wie man

sprechung der sozialdemokratischen Wahlrcchtsinter- pellation im Reichstage liegt denGenoffen" noch immer schwer in den Gliedern. Das Geschimpfe in der sozialdemokratischen Presse gegen den genannten konservativen Abgeordneten nimmt kein Ende. Ohne Zweifel hat Herr Kreth, als er auf die Taktik der Re- volutunäre hinwieS, statt derkommandierenden"

täten Konzerts heischt besondere Anerkennung. Bei der Zusammstellung des Programms ist es der Konzertleitung offenbar darauf angekom­men, möglichst bekannte oder leicht faßlich« Werke zur Aufführung zu bringen. So gehör« Joseph Haydns Symphonie Rr. 12, B-dur, zw ----------o- w f

ben zahlreichen Werken des Meisters in dieser Kammermusik-Matinee, Sie findet in der Aula

demokratischen Parteileitung einen empfindlichen Schlag beigebracht. DerVorwärts" müht sich mit dem Nachweise ab, daß die Frauen sich an die Serie der Männer alsgleichbercchtiat" in die vorderste Reihe drängen. Also sollen die demonstrierenden Weiber nicht auch die Kinder? wohl als Füh-

Zweites Blatt

schen Korrespondenz" ergibt, zeigen imKalender- jahr 1907 gegen 1906 die Preise bei den vier Getreidearten erhebliche Steigerungen, die sich

rerinnen derBewegung" angesehen werden. kommt es denn aber, daß die führendenGenossin»- nen", die Zetkin, Baader» Tölle, Wirtz, Zieh, Mahn Wengler usw. es, ebenso wie die führenden .Ge­nossen", für sicherer halten, zu Hause statt auf bei Straße zu .demonstrieren" ?

DieWahlrechtsfrauen" und dieHurra« Patrioten". Wir entnehmen der .Deutschen Tages­zeitung" folgende Schilderung: Frankfurt a. M., 28. Jan. Am vorigen Sonnabend fand in Frankfurt eint liberale Frauenversammlung statt, in der Dr. Breit­scheid über das Frauenwahlrecht sprach. Natürlich waren fast nur Genossinnen anwesend, liebet den Schluß der Versammlung berichtet dieVolksstimme" folgendermaßen:Zu einer Abstimmung über die von der Vorsitzenden, Frau Lewison, eingebrachten Reso- lution kam es nicht, weil sich mittlerweile alle Gänge im Saale mit einer hurrapatriotischen Menge evan­gelischer Christen gefüllt hatten, die gekommen war, um dem Kaiser ihre Huldigung darzubringen." Demnach scheint ja die merkwürdige Versammlung wenigstens einen erhebenden Schluß gefunden z»

Man abonniert auf die täglich erscheinendeUberhenilche *<**»*« Die JnsertionSgebühr beträgt str die laespalwue Zeile

. Zeit»»«* bei allen Postämtern und unser» Zeitungsstellen in oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. in CVflfifQ

J6f6 96 Kirchhain und Wetterfowie bei unserer Expedition - Markt 21. q, 1onQ Druck und »erlag: Joh. «ug. Koch, Unwnsitätsbuchdruckern X$U

- Der Bezugspreis beträgt durch die Post 2^5 Mk. (ohne 81. JllNUllk 1908. Inhaber Dr. S. Hitz er o 1h, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Bestellgeld), bei unser» Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk. u n

Gattung, die, ohne in die Tiefen des menschlichen Herzens zu greifen, unverfälschte Gemüter stets mit ihrem frischen Leben, ihrer bezaubernden Anmut bestricken werden. Solch ein Werk patzt recht eigentlich für einen populären Abend. SBcbcrs Ouvertüre zuOberon" ist ein beliebtes ....... --------- .

Repertoirestück großer Orchester, während die I zu Anfang ein Werk, das auf die Mitwirkung Oper selbst leider auf dem Opernspielplan eine I von Streichinstrumenten völlig verzichtet: Mo- Seltenheit geworden ist. Der hinreißende zarts Quintett in Es-dur für Pianoforte, Oboe, Sckwuna macht die Ouvertüre zum Elanzstücke I Klarinette, Horn und Fagott (Kochels Verzeich-

~ in jedem Konzertprogramm. - Felix Mendels- nis Nr. 452). Manchem Kammermusikspieler sobn-Bartholdys Musik zu ShakespearesSom- I wird es in der Uebetragung für Klavier und mernachtstraum" ist bekannt genug. Leider ist Streichinstrumente bekannt fern. Ern liebens- auch diese Musik viel mehr im Konzertsaale als würdiges und fast unbekannt^ Werk ist Beet- im Theater wohin sie doch gehört, heimisch. Die Hovens Serenade D-dur, op. 25, für Flöte, Vro- liebenswürdigen Stücke (Nocturno und Scherzo) I line und Viola, interesiant wegen des Fehlens werden auch ohne den viel bekannterenHoch- I eines eigentlichen Baßinstruments, für das hier zeitsmarsch" ihre Wirkung nicht verfehlen. die Viola eintritt. Den bedeutendsten Platz Von Max Bruch ist das erste Violinkonzert auf in diesem Programm dürfte Frapz Schuberts dem Repertoire der meisten Violinspieler. Man I Octett (F-dur, op. 166) für 2 Violinen, Viola, darf der Aufführung des weit weniger bekann- I Violoncell, Kontrabaß, Klarinette, Horn und ten Konzertes Rr. 2, D-moll, op. 44, mit Span- Fagott einnehmen. Es handelt sich dabei um nung entgegensehen und muß nur bedauern, daß ein breit angelegtes, großzügiges Werk, das es nicht vollständig geboten werden soll. I schon wegen seiner Besetzung fast orchestral wirkt. ... -

Seinen Höhepunkt findet das Programm dieses Sehr fetten wird der Musikfreund Gelegenheit gründe höchsten Menschendaselns.

Abends in der mit Recht an den Schluß ge- haben, das Octett zu hören. So ist seiner Auf- Schluffe sei so eingehend, als es hier möglich ist,

stellten Ouvertüre .Leonore" Nr. 8, C-dur, op. führung ein ganz besonderes Jntereffe sicher auf denDon Juan von Richard Strauß: ( £

72a, von Ludwig von Beethoven. Freilich wird Den bedeutungsvollsten Teil der Darbietun- 20) hingewiesen. Wenn auch das Werk keines- den Inhalt nur derjenige ganz erfaffen können, I gen der Meininger bietet natürlich das für I wegs neu ist, so durste es doch f , . 6e<-

bet mit der Oper, zu der die Ouvertüre gehört, I Sonntag nachmittag 8 Uhr angesetzte Sympho- I der Konzertbesucher eine n $ot,

mit Fidelio", vertraut ist. Wie sehr die Hand- I nie-Konzert. Schwerwiegende Werke stehen hier | deuten. Umso wichtiger muß ,

kuna der Oper selbst auf die Gestaltung des nebeneinander, und es wird die ungetrübteste urteilen gegen dr- modernste deutsche Musik zum

Werl« eingMirkt hat. ,-lgt die «ntrin-aa, «-snahm-«,»,-» d--u s-HS--». -°-n !-><-» 1-°«° stch mit W «n»> 8 «« »u .SB««

des Trompetensignals, has im Stück die wich- des grandiosen Programms mit gleicher Auf- vertraut zu machen und bas'nusikaliche

Kaste Wendung herbeiführt, in der Ouvertüre, merksamkeit zu folgen. - Bei Sebastian Bachs blem recht genau bei der Beurteilung ins Auge

Für bett Musikfreund von ganz besonderem I Brandenburgischem Konzert Rr. 2, F-dur, wird I zu sagen. ®ie|es $ro6lcmfiji emf Jntereffe ist die sür Sonntag, den 2. Februar, das Meininger Orchester zu zeigen haben, ob es sich darun^ em

vormtttaas V»12 Uhr, in Aussicht genommene I genügend in den Stil des Meisters eingedrungen I sich diese in der Weltliterat 8

vormittags y2u ttyr, in « t_.,3 | Irfll ^ftifch einwandfrei wieder- | hat, zu aebetu Die Musil hat dazu die Mittel,-

I teil, diese Zahlen weisen deutlich darauf hin, daß in der heutigen Staats-, Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung für Jeden, der wirtschaft- lich und sozial vorwärts kommen will, ebenso Ge­legenheit dazu gegeben ist, wie für die Ausbild- ung. Es ist lediglich sozialdemokratische Ver-

nur' noch wenige Reiche und recht viele Arme I hetzungssucht, wenn das Gegenteil behauptet übrig bleiben, und dann soll die Zeit für die I wird.

Einführung des sozialistischen Staates getont» I Zur Neuregelung der Sonntagsruhe sind men sein. Wenn der Zukunftsstaat erst mit dem I gegenwärtig zwei Arbeiten im Gange. Die Eintritt dieser Eventualität in die Erscheinung I eine bezieht sich aus die Sonntagsruhe int Han- treten kann dann wird er noch recht lange auf I delsgewerbe. Hier ist vom Reichsamt des Jn- sich warten 'laffen. Wie so viele andere sozial- I nein eine Erhebung bei den Einzelregierungen demokratischen Theorien es braucht nur an I betreffs Ausgestaltung verschiedener Vestimm- die Verelendungstheorie und das eherne Lohn- I ungen der Gewerbeordnung in die Wege ge- aesetz erinnert zu werden, macht auch die vom I leitet Von den Einzelregierungen find zunächst Verschwinden des Mittelstandes klägliches I die Nachgeordneten Behörden um gutachtliche Fiasko. Das ersteht man am besten und zahlen- I Aeußerungen angegangen, in Preußen die Re- mäßig ' aus der Einkommensteuerstatistik I gierungsprästdenten durch den Handelsminister.

, Preußens. In Preußen sind bekanntlich die I q5 roirb zunächst noch einige Zeit dauern, bis

Die Lebensmittelvreise im Jahre 1907. | Einkommen von 900 M und darunter steuerfrei, das Material bei den Einzelregierungen einge- v 1 ' I Würde die sozialdemokratische Theorie von dem I gangen sein wird. Dann muß es gesichtet und

. Wie eine Zusammenstellung derStattsti- | ^schwinden des Mittelstandes richtig fein, so bearbeitet werden, um dem an das Reichsamt müßte sich aus der Einkommensteuerstatistik er- I bes Innern abzugebenden Gutachten als Erund- geben daß immer mehr Personen von der Ein- tage zu dienen. Es werden also noch verschie- . - .... , komm'ensteuer in Preußen befreit würden. Ee- | bene Monate ins Land gehen, ehe die Reichsin-

benn Wetzen Roggen und Hafer auf sämtliche b das Geaenteil aber ist der Fall. Dte Ge- " ' '

Markte erstrecken. Dte Grenzwerte der Erhöh- ^mtrabl der preußischen Zensiten betrug tm ungen betragen beim Weizen 34 M. (Gleiwitz) I \892 dem ersten der Veranlagung nach und 21 M. (Kiel), beim Roggen 36 M (Gleiwitz) I Er neuen Einkommensteuerregelung, 2,44 Mill, enb 21 M (Hanau), beim Hafer 29 (Osna- I Gi ftiga fortgesetzt und war 1901 bereits aus brück) und 10 M (Kiel). Von den Hülsenfrüch- Iß5 angelangt. Dann nahm dies Wachs­ten erfuhren weiße Speisebohnen fast überall I » -och schnelleren Verlauf. Von Jahr

Preisermäßigungen, während gelbe Kocherbsen I «afit Heg bie Zahl der Zensiten und zwar und Linsen teurer geworden sind. Die Preise | iq01 auf 1902 um 0,22 Mill., von 1902 auf ' ~ ~ 1903 um 0,14, von 1903 auf 1904 um 0,23 von

1904 auf 1905 um 0,26, und von 190o aus 1906 um 0,29 Mill. Die Steigerung, bre von 1906 auf 1907 eingetreten ist, war die stärkste, die es gegeben hat, sie betrug 0,71 Mill. Aus den 2 44 Mill, preußischen Zensiten Jahres 1892 waren also nach anderthalb Jahrzehnten tm Jahre 1907 5,39 Millionen geworden. Dte Zahl der Zensiten hatte sich int genannten Zeiträume mehr als verdoppelt. Nun ist ja sicher auch in­zwischen die Bevölkerung gestiegen und Bet einem Vergleiche dürfen nicht dre absoluten es müffen die relativen Zahlen tn Rechnung gestellt werden. Jedoch auch dann ergibt sich noch etne ganz gewaltige Steigerung der Zensttenzahl. Die Gesamtzahl der physischen Personen unter den Zensiten (ohne Angehörige) bettef sich tm Jahre 1892 auf 8,15 vom Hundert: fte ijt immer* fort gestiegen und war 1907 auf 14,37 vom Hundert angelangt. Damit ist der klare Nach­weis erbracht, daß die Zahl der emkommen- sieuervflichtigen Personen in Preußen ganz ge- ~---------- ,--------- , --------

waltia zugenommen hat. Und was in Preußen Führer in die erste Linie Weiber und Krnder zu stel- der Fall gewesen, wird in anderen Bundesstaa- | len und sich feig hinter diese zu versiecken, der sozml- ten auch zu beobachten gewesen [ein. Treten aber immer mehr Personen in die Reihe der Einkommensteuerpflichtigen, so kann unmöglich die Zahl der Armen zunehmen, es kann auch un­möglich der Mittelstand schwinden. Im Gegen-

der Universität statt. Jenes lebhafte Jnteresft zugebem Dabei handelt es sich Üben der rich-

s. -ich I

bedeutendsten Orchesterwerke des Meisters neben seinen Symphonien. Das tiefsinnige Werk foi* beit ernste Sammlung in der Seele des Hörers^ Es reifet nicht fort, wieOberon" oder der gleich zu besprechendeDon Juan": aber es spricht eine um so eindringlichere Sprache zu dem, der es versteht, den ernsten Tönen des Meisters yt lauschen. Mit Beethovens 3. Symphonie (Eroica), Es-dur, wollen die Meininger ihre Darbietungen abschließen. Beethoven hatte tnu mit den ersten Höhepunkt seines Schaffens er­reicht. An Napoleons I. Auftreten schließen sich wohl manche Eedankengänge der Symphonie an. Nur ein auf höchstes Streben gerichtetes Gemüt wird den Meister ganz verstehen. Er führt uns auf die Höhen der Menschlichkeit und zeigt uns im Trauermarsche zugleich die tragischen Ab- ..... Zum

12,7 Proz. Abg,

17

N

W

19

W

19,3

w

W

21,6

w

W

22,7

w

23,6

H

W

24,5

n

99

29

it

99

31

99

65

99

99

Es kosteten:

1907

1906

1905

1904

1903

200

173

169

168

154

186

156

146

133

132

168

153

148

138

137

179

160

145

134

134