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halten, soitdern zu wenige. Aber diese wenigen find zu lang. Und darin liegt dec Hauptfehler: Es wird nicht durch Debattieren die Gesetzgebung vorbereitet, sondern es wird vielfach durch Programmreden die Wahl vorbereitet. Deswegen meinen die Redner, sie müssen lauter „Broschüren" reden. Dieses Broschürenreden ist der schlimmste Fehler des Reichstages."
Erinnert man sich des Reichstags im ersten Jahrzehnt nach der Wiederaufrichtung des deut- von zwei bis drei Stunden auskam, und die scheu Reiches, so sieht man, wie er mit Sitzungen stenographischen Berichte der damaligen Zeit bergen treffliche Reden mit vielfach glänzender
Form und fast durchweg tiefem Gehalt. Später wurden vierstündige Sitzungen notwendig und jetzt ist die fünfstündige Dauer die Regel. Von | Session zu Session erhöht sich aber auch die Zahl der nicht edebigten Vorlagen. Man mag in Rechnung stellen, daß auch die Zahl der von den verbündeten Regierungen eingebrachten Vorlagen von Jahr zu Jahr größer wird. Umso ernster aber sollte das Streben sein, jeden Mißbrauch der Redefreiheit im Reichstag unmöglich zu machen, und Dauerreden sind ein Mißbrauch der Redefreiheit. Bedenkt man, daß bei der Kontingentierung der Etatsberatung für die einzelnen Etats eine bestimmte Zahl von Sitzungstagen vorgesehen ist, sc ist unschwer zu erkennen, daß ein Dauerredner verschiedene zum Wort gemeldete Abgeordnete einfach mundtot macht. Je mehr er sich ausbreitet, um so mehr Namen verdrängt er von der Rednerliste. Die Redefreiheit hat also keinen schlimmeren Feind als den Dauerredner.
Ein ernst zu erwägender Vorschlag geht dahin, die Höchstdauer der Parlamentsreden auf 30 Minuten festzvsetzen und nur bei ganz bestimmten Anläsien, so in der ersten Lesung des Etats und in der Generaldiskuffion bei der dritten Lesung des Etats, Reden bis zu einer Stunde zuzulassen. Würde diese Regelung vom Reichstage gutgeheißen, dann würde viel Zeit gewonnen, ohne daß die Mehrzahl der Abgeordneten anders zu reden brauchte als bisher. Ein Beispiel aus jüngster Zeit: Bei der Wahlrechtsinterpellation am vergangenen Mittwoch sprach der Sozialdemokrat Fischer-Berlin zwei Stunden, der Reichskanzler und zehn Redner der bürgerlichen Parteien nahmen zusammen nur drei Stunden in Anspruch. Eben weil Fischer das I Haus mit einer Dauerrede anödete, konnte von jeder Partei nur ein Redner zum Wort kommen. Diese Vielrederei aber ist in der Sozialdemokratie derart die Regel, daß entschiedene Abwehr am Platze ist. Die Redefreiheit fordert Schutz vor der Vielrederei.
Die Vielrederei.
Im preußischen Abgeordnetenhause steht die Gtatsberatung seit Jahren im Zeichen der Kontingentierung. Diese Regelung wurde seinerzeit vom Abg. Grafen Limburg-Stirum vorgeschlagen und hat sich inzwischen ausgezeichnet bewährt. Jeder Volksvertreter weiß, wie viele Sitzungstage für die einzelnen Etats in Anspruch genommen werden dürfen. Damit die zulässige Frist nicht überschritten werde, bereiten, wenn das Klappern der Redemühle gar zu lange dauert, die sog. „Schlußmacher" rechtzeitig einen wohltätigen Antrag auf Schluß der Debatte vor, und Hilst auch das nichts, dann winken Abendsitzungen. Der Reichstag hat in der vorigen Legislaturperiode schon einmal versucht, die Kontingentierung der Etatsberatung zu übernehmen. In der Zeit der Diätenlosigkeit aber mußte es bei dem schlechten Besuche des hohen Hauses bei dem Versuche bleiben, der nicht einmal allenthalben ernst genommen wurde. Nunmehr aber steht der Kontingentierung b<r Etatsberatung auch im Reichstage nichts mehr im Wege.
Der Zweck bet Kontingentierung ist bte rechtzeitige Fertigstellung bes Etats. Man braucht nicht baran zu zweifeln, daß bieses Ziel bei der diesmaligen Etatsberatung auch im
Damit schließt die Erörterung. Die Floltenvor« laae und bte Resolution der Kommission wird ange« nommen. Das Haus vertagt sich. Lomi-rS!ag 1 llhU Fortsetzung, Justizttat. Schluß %G. Uhr.
Unter der Maske. #
Roman von Lady Georgina Robertson.
(Fortsetzung und Schluß-s
Während Ellen mit unsicheren Schritten zu ihrem Zimmer hinunterwankte, hatte Lord Ehesleigh die Kinderfrau gerufen dann ging er in sein Arbeitszimmer setzte dre Depesche an Mathilde auf, und ließ sie sofort expedieren. Run war er allein, doch seine Gedanken waren bei seiner grau; war sie vielleicht wieder zusammengebrochen? Es quälte ihn, daß er nicht zu ihr gehen, nicht sehen konnte, wie sie sich befand.
Als Ellen ihr Zimmer erreicht hattH mußte sie sich wieder setzen. Kaum, daß sie Platz genommen, die Arme auf den neben ihr stehenden Tisch gestützt und das Gesicht in ihre Hände vergraben hatte, trat die Haushälterin ins Zimmer, um sich zu erkundigen, ob Mrs. Moore bleiben würde, oder ob sie entlassen sei.
„Leider bin ich von Lord Ehesleigh aufgefordert worden, seinen Dienst zu verlaßen," gab Ellen auf die direkte Frage zur Antwort, ohne ihr Gesicht aus ihren Händen zu erheben.
Mrs. Bild begriff, daß es Mrs. Moore sehr nahe gehen mußte, eine Stelle zu verlieren, die doch für die Verhältnisie derselben eine glänzende genannt werden konnte. Sie sprach dies auch offen aus und gab ihrem Bedauern herzlichen Ausdruck, daß sie gar nichts dazu tun könne, Lord Ehesleigh zu veranlaßen, Mrs. Moore noch länger zu behalten.
Für Ellen war dieser Besuch eine neue Pein; « fiel ihr jetzt schwer, die Rolle weiter spielen fi müßen, welche sie sich selber aufgezwungen atte. Sie fühlte sich schwächer werden und
Fawohl," erwiderte er mit einem tiefen Seufzer, und es kam ihm der Gedanke, ob wohl für andere Menschen dre Lrebe auch solche Qualen brächte, wie für ihn.
Es bedurfte aller Beredsamkert Mathrldens, um ihn einigermaßen aus seiner Erstarrung zu reißen und ihn dazu zu bringen klare Plane zu fassen. Sie schlug vor, sie wollte an Lord und Lady Marstone schreiben, daß ihn Nachrichten und Gerüchte erreicht hätten dre es nicht ausgeschlossen erschernenlreßen dab Ellen doch gerettet sei. Sre mochten ledoch nicht zu opttmistisch sein, es wäre nur eine Hoffnung.
„Das ist sehr gut," entgegnete Lord
und jemand, vielleicht Deinen Anwalt, mit de» Verwaltung Deines Besitzes betrauen der wirt schon für das weitere sorgen. Dann kommst Dt uns nach, und hat sich Men wirklich erholt, fr, bringen wir sie nach Southwold zu den Elterm Und noch eins, Artur, Du mußt sie letzt liet haben, solche Lrebe muß doch Gegenliebe finden. Wir beide müßen endlich einsehen, daß der Him-, mel unsre Liebe nicht segnet, daßwirnichtfü» einander bestimmt sind. Soweit es irdisch» Liebe betrifft, müßen wir für immer Abschielf voneinander nehmen." 1
„Wie wirst Du Dein Leben gestalten, Mae thil'de?" fragte er. , .
Das weiß ich noch nicht, aber ich werde eck nicht unnütz hinbringen. Ich muß mir eine Tätigkeit schaffen."
So war alles verabredet. Als Mathilde aiz Ellens Bett trat und sie so blaß und, elend da-, liegen sah, empfand sie Furcht, dag sie di« Aermste nicht nach England zurückbringen wurde^ Die Abreise ging indeßen besser von statten», als sie befürchtet; von der Dienerschaft ahnt«, niemand, welche Tragödie sich im Hause abgespielt hatte.
Mathilde führte ihren Plan durch und gönnte sich kaum eine Stunde Ruhe, bis sie bte; Alpen überschritten hatten.
Es dauerte einige Wochen, bis Ellen sich et^ holte und dann erst machte sich Mathilde darauf ihr ihre frühere Schönheit wiederzugeben. Elle» vergaß den Tag nie, an dem sie die entstellend« Perrücke ablegte und Mathilde lackte unteti Tränen, als die goldigen Locken, fast kürzer wie; Doras^ zum Vorschein kamen. Sie schalt, man«, rend sie die Augenbraunen und die dunkle Hau« färbe abwusch, wie man sich Io verunftalren könne.
dreistündiger Rede.
wünschte nichts sehnlicher, als daß Mrs. Bird ginge.
Reiche erreicht werden wird. Das aber ist sicher: auf die Dauer wird auch der Kontingentierungsplan volle Befriedigung nicht gewähren. Kann er doch nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Wurzel des Uebels nicht in den vielen Reden, sondern in den unmäßig langen Reden liegt. Ja, unter der Kontingentierung dürfte man mit besonders fühlbarer Deutlichkeit erkennen, daß die Dauerredner im Parlament die Väter aller Hindernisse sind. Mit gutem Recht meint im .Tag" ein freisinniger Abgeordneter: „Es ist sein (des Reichstags) schlimmster Fehler, daß kalt rar nicht mehr debattiert wird, sondern daß , ..... — .
viel Agitationsreden zum Fenster hinaus gehal- I rigsten Stofs in 20 Minuten leidlich erschöpfend ten werden. Es werden nicht zu viele Reden ge- I behandeln können. Das mag etwas zu wert 1 gehen. Aber gewiß zeigt sich auch hier der
Meister in der Beschränkung. An solchen Meistern fehlt es auch heute in unser» Parlamenten nicht; man denke nur an den Abg. Dr. v. Heyde- brand. Man glaube aber nicht, daß sich die Fischer, Stadthagen, Bebel, Zubeil und Genoßen freiwillig die Sprechart des Abg. v. Heydebrand zum Muster nehmen, und so wäre es müßig, Abhilfe gegen die Vielrederei von der Selbstzucht zu erwarten. Würde die einmal im Reichstage zur Erörterung gestellt, so würde sich der Dauerredner Stadthagen vielleicht mit ihr einverstanden erklären, aber — in mindestens zwei- bis
Abg. Graf Oriola (nl.) äußert sich zustimmend zu dem Flottengesetz. Am besten wäre es aber gewesen, wenn daL in der Novelle für die nächsten wer Jahre vorgesehene Bautempo auch gleich int Gesetz aus die Jahre 1911—1916 ausgedehnt worden Ware. Nach wie vor erkennen wir die Verdienste des Flottenvereins an und wünschen, daß man sich tn diesem Verein wieder vertragen möchte und die Gegensätze tn ihm einen friedlichen Ausgleich fänden. Unsere erste Aufgabe müsse sein die Schaffung einer erstklassigen Schlachtflotte. Im Torpedowesen stehen wir schon letzt keiner anderen Nation nach. Bitt Freuden haben wir gesehen, in wie vortrefflicher Werse auf den Werften auch für die Arbeiter gesorgt wird. (Beifall.)
Abg. Wiemer (frs. Vp.): In der Kommission ist uns die Notwendigkeit der Vorlage nachgewiesen worden Daß wir technisch das beste leisten müssen, das ist auch unsere Auffassung. Wir wollen nur eine solche Flotte haben, daß auch für England em Krieg nut uns keine Kleinigkeit sei. Jedenfalls sind wir nicht I dafür zu haben, daß wir über dre Vorlage, fut bte das I Marineamt die Verantwortung übernimmt, h-naus« gehen. Die einseitige Flottentreiberei des Flotten- Vereins hat nur schädlich gewirkt. Dte DeckungSvor- swläge der Regierung warten wir ab. Aber wtr wollen hier kein Flickwerk. Auch Abg. Spahn (Ztr.) stellt sich auf den Boden der Vorlage. Die Bewillig- ung von Flottenvorlagen habe seine Partei stets von I der vorhergehenden Lösung der Deckungsfrage ab»
Der große Schweiger Graf Moltke hat ein- I hängig gemacht.
mal gesagt, man müße jeden, auch den schwie- I Reichsschatzsekretär v. Stengel: Die Mitteilung der 0 ,a” - ---- • - -n- -- -rxi-t-t. I Franks. Ztg." über Steuerplane waren von mit in
keiner Weise inspiriert. Ich muß da übrigens doch sagen, wie geradezu eigentümlich es ist, wie oie Reichsverwaltungen von der Presse überwacht werden. (Große Heiterkeit.) Zur Sache will ich nur sugen. Die Beratungen über die Steuervorschlage sind im Schatzamt abgeschlossen, ich bin aber nicht 'n der Lag, darüber nähere Auskunft zu geben, ehe d e Erorte- runaen darüber im Plenum und tn den Ausschüssen des Bundesrats abgeschlossen find. Mitteilen kann ich nur, daß es sich handelt um eine Vorlage betr. Ver- staatlich»»« eines Teiles des Zwischenhandels m Branntwein und eine Banderolensteuer auf Tabak und Zigarren. Ich. lege noch Berwahrung dagegen ein, daß man Regierungsvorschlage, die man iwch nicht kennt, einfach als Flickwerk kennzeichnet. Die Reichsverwaltung ist bemüht, soweit eine Mehrbelastung sich nicht vermeiden läßt, wenigstens diejenigen Lebensmittel zu verschonen, die wir für unbedingt
I Abg. v. Richthofen (kons.): An eine Konkurrent mit England denken wir keineswegs, aber unsere Ma- rine muß das leisten, was wir von ihr verlangen können. Redner begrüßt noch ausdrücklich die Resolution als einen Schritt zu ordentlicherer Finanzgebarun» (Beifall rechts.)
Auf ^r ^Tagesordnung'sttht die zweite Lesung de- I Abg. Bebel (Soz.) : Die Herren Wiemer uud Ge- Marineetats und Flottengesetzes. DaS I nassen nehmen Mt eine ganze andere Stellung zur Flottengesetz enthält die Verkürzung der Lebensdauer I Flottenfrage em, als früher. Ebenso aber auch dm der Linienschiffe von 25 auf 20 Jahre, das ist dieselbe I Herren rechts. Und «h begrüße es, daß darüber du Lebensdauer wie die der Kreuzer. Die Anlage regelt I Nationalliberalen, die früher m diesem Punkte sich di- Ersatzbauten bis zum Jahre 1917. Für das Flöt- I etwas vereinsamt fühlten, große Freude empfinden, tengesetz hat in der ^udgetkommission, deren Bericht- I Auf die Vorgänge ,m Flottenverein lege seine Pattei erstatter Abg. Frhr. v. Thünefeldt (Ztr.) ist, nur die I wenig Gewicht. Weiter verweist Redner darauf, wel Blockmehrheit gestimmt. Die Sozialdemokraten haben I chen Umschwung die zuvor freundlicher gUvesene es abgelehnt, das Zentrum unter Berufung darauf, I Stimmung in England wieder bei Bekamitlr. .den daß es erst die Deckungsfrage gelöst haben wollte, sich I dieser Vorlage erfahren habe. Kein Wunder, daß der Abstimmung enthalten. Die Kommission beantragt man dort alle unsere Flottenveriuchculigeu au ch eine Resolutton, die den Reichskanzler ersucht, dafür I bezieheI Wir provozieren ia förmlichI, ^Widerspruch Sorge zu tragen, daß tunlichst bald int Marineetat rechts.) Und immer se.cn es die arbeitenden Klasse», neben den vollen Kosten für Armierungen ein der I die diese Liebenlasten tragen sollten l
Verkürzung des Lebensalters der Linienschiffe ent- I Staatssekretär v. Tirpib bestreitet dem Vorredner sprechender höherer Prozentsatz des Wertes der Flotte I üb * daß unsere Schiffe im Vergleich zu ande- (bisher 6 Prozent) auf den ordentlichen Etat über- l O Matjonenkürzeste Lebensdauer hätten. In der nommen werde. | Kommission habe er selbst übrigens gegenüber einem
Drängen nach weitergchenden Forderungen nur gesagt- schaffen Sie nur dafür eine Mehrheit» so will ich Ihnen meine nühtäritoe Unterstützung angcdc,hen lassen l Falsch fei auch die Angabe Bebels: da- Be- kanntwerden der Vorlage habe m Island Unruhr erzeugt. Angesehene englische glatter hatten vielmehr erklärt, Deutschland schaffe durch Herabsetzung des Lebensalters der Schiffe nur das, was tn England schon bestehe. Er selbst wiße auch keinen einzig-« Jnteresten-Konflikt zwischen uns und England, der ihm eine Lösung nur mit den Waffen denkbar er- scheinen ließe! Wie da Bebel von Provozieren unie- rerseits sprechen könne, fei ihm unbegreiflich. Ich halte es nicht für zweckmäßig, derart mit beut Feuer zu spielen, wie Herr Bebel es tut.
Abg. Arendt (Rp.) wendet sich ebenfalls hauptsächlich gegen Bebel. Gerade er, Bebel, ruse den Chauvi- ni^mus der Engländer wach, wenn er uns nachsage, wir provozierten. Erfreulicherweise habe er aus Spahns Worten nicht herausgehött, daß das Zentrum die Vorlage ohne gleichzeitigen Deckungsbeschtuv abzulehnen gewillt sei. Der Flottenverern habe sehr nüLtich gewirkt und verdiene Anerkennung, hossentlrch setze er seine ersprießliche Tätigkeit fort.
Abg. M-mmsen (fteif. Vgg.) glaubt tmt dem Staatssekretär, die neue Flottenvorlage habe nur eine, teckmische Bedeutung. Es gibt nicht nur englische, sondern auch deutsche Chauvinisten, und die neuere Krise int Flottenverein ist lediglich em Bankerott dieses deutschen Chauvinisten. Im übrigen «eht un» der Ftottenverein hier nichts an. (H)
Abg. Liebermann v. Sonnenberg (wirtsch. Vgg.)11 Wir stimmen der Flottenvorlage und dem Marlneetat mi. Erfreulich ist, daß hier die bürgerlichen Parteien in allen Hauptsachen einig sind. Die lungliberalen, Dränaer im Lande sollten bedenken, daß die Kommls- sionsbeschlüsse das höchste Erreichbare darstellen. Ta» habe ich schon in erster Le,ung ausgesprochen,unbbet imtionalliberale Redner hat es heute wiederholt. Eine sachgemäße Rekonstruktton des Flottenverein» wäre nützlich. (Beifall.)
Man abonniert auf die täglich erscheinende „Oberhessische äÄdtbtttrt ober ^ere"Raimi Pfmnig^^r ^ReHamen Ä? Pfennigs — jq
JS. 20 Freitag. 31. Januar 1908. '
Bestellgeld), bei unfern Zeitungssteüen und der Expeditton 2 M. , —
Mrs. Birb mochte wohl bemerken, baß es Ellen lieber wäre, allein zu sein; taktvoll entfernte sie sich, nachdem sie noch teilnehmend gefragt hatte, was Ellen nun zu tun gedenke, unb wohin sie sich wenben werbe, worauf diese zögernd erwiderte, daß sie noch keinen festen Entschluß habe saßen können, jedenfalls aber nach London zurückkehren werde, da sie nicht hoffen könne hier in der Rühe eine Stelle zu erhalten. Mrs Bild stimmte dem bei und sagte noch in der Türe, daß Ellen sich ins Bett legen möge, sie werde sich dann morgen kräftiger fühlen. „Ich „ Ö* Ä $t‘Äd mich. d°i mein Plan Di-
baTÄi Sirt S°mU Wien; M-chUd- ..Wenn Men m---en n»
d>° »int« M> eeldWen LLn"-I-M'Llo le nach L°nd°n Uniei
Ellen atmete auf, und nachdem sie noch von ^ Voraeben zu Lady und Lord Marstone dem Weine getrunken, den ihr Mrs. Bild sofort den: Vorgeben, ^ndon
geschickt hatte, legte sie sich zu Bett und 8 3 w?t bann nach Sizilien, nach dem-
versank gleich darauf tn einen leichten I I bem fcie ^(lla Rocca" damals Schlummer. unterging. 'Rach einigen Tagen gebe ich Lord
Spät am Abend traf Miß Burton ein. 3jlarr&ne Nachricht von der Rettung seiner Toch-
Als sie Lord Ehesleigh erblickte, sah sie, daß tei Und Artur — ich bin gewiß dafür, stets
er alles wußte. Nachdem er ihr gesagt hatte, I ßie Wahrheit zu sprechen, aber ich werde mich tn daß noch niemand außer ihm wiße, wer sich diesem Falle nicht scheuen zu sagen, daß Ellen
unter der Mrs. Moore verbarg, sagte sie thm, nid)t bei vollem Verstände war. Zm Kampfe
daß es ja bann leicht sei, die Sache zu heißen Liebe unb in bitterer Elferjucht
arrangieren. I war bas arme Kino nicht zurechnungsfähig. Sie
Du mußt mir helfen, Mathilbe," fuhr er I würbe sonst nie so gehandelt haben. Verstehst Du fort" für mich benten unb mir raten. Nie- meinen Plan?" . ,
manb nicht einmal ihre Eltern, hülfen wißen, „Ja, unb er macht Deinem treuen Herzen bah meine Frau als Bedienstete in meinem Ehre." „ , . -
Hause gelebt hat. Sie muß nicht bei Sinnen Ich denke, der Zmed wird erfültt. Du Seien fein - Arme Ellen.« wirst inzwischen, da Du für längere Zeit nach
8 Du siehst doch daraus, wie unsagbar ste Italien zu gehen dcabstchtigst, Dttnen Dich geliebt hat, Artur, rührt Dich das nicht?" | hier auflösen und alle Dienerschaft «ttlaßen