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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg uÄ- Kirchhain
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Man abonniert auf die täglich erscheinende »Oberhessische Zeitung" bei allen Postämtern und unser» Zeitungssteüen in Airch h a>n und Wetter sowie bei unserer Expedition — Markt 21. — Der Bezugspreis beträgt durch die Post 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unser» Zeitungsstrllen und der Expedition 2 Mk.
Marburg
Donnerstag, 16. Januar 1908.
Di« Jnsertionsgebühr beträgt sllr di« 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 80 Pfennig. — Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitätsbuchdruckerei Inhaber Dr. C. Hrtzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
43. Jahrgl
Erstes Blatt.
Deutscher Reichstag.
Auf der Tagesordnung steht die Interpellation Graf Kanitz, betreffend den Bankdiskont. Die Anfrage lautet: Was gedenkt der Herr Reichskanzler zu tun, um den Unzuträglichkeiten zu begegnen, welche sich aus der jetzigen Höhe des Bankdiskonts ergeben?
Staatssekretär v. Bethmann-Hollweg erklärt pch zur sofortigen Beantwortung der Interpellation bereit.
Abg. Gras Kanitz: Schon vor acht Tagen wurde uns mitgeteilt, daß die Regierung heute bereit sein werde, die Interpellation zu beantworten. Gestern ist nun der Bankdiskont um 1 Prozent herabgesetzt worden, Sie sehen, der Zeitpunkt für die Beantwortung der Interpellation ist ganz außerordentlich sorgsam gewählt Worden! (Heiterkeit rechts.) Aber auch die Herabsetzung des Bankdiskonts kann uns nicht hindern, diese unsere Anfrage aufrecht zu erhalten. Redner widmet sodann dem aus dem Amte geschiedenen Bankpräsidenten Koch einige sehr warme Worte der Anerkennung. Weiter erörtert der Redner die Situation auf dem Geldmarkts, unter der alles gewerbliche Leben leide. Der einzige Industriezweig, der sich noch in günstiger Lage befinde, sei der Kohlenbergbau. Notwendig erscheine ihm, daß das Gesetz betreffend Befreiung von Reichs- und Staatsanlagen vom Umsatzstenrpel wieder aufgehoben werde. Was die Erhöhung des Bankdiskonts allein für die Verteuerung des Wechselkredits bedeute, dafür wolle er als Vel'g nur zwei Ziffern anführen: 1905 brachte der Wechselstempel 13 914 000 cM. ein, was einen Wechselumlauf von 25189 Millionen Mark entspricht, und 1907: 14 418 000 «M, entsprechend einem Wechjelumlauf von fast genau 26 Milliarden Mark! Der Stotz gegen den Geldmarkt sei zweifellos ausgegangen von Amerika, im Zusammenhangs mit dem Trustwesen. Hauptschuld an der Eoldentnahme Amerikas aus Deutschland trage unsere sehr ungünstige Handelsbilanz mit Amerika. Die Einführung der reinen Goldwährung sei ein schwerer Fehler gewesen. Jetzt sollte man erstens die Kopfquote an Scheidemünzen-Umlaus auf 25 erhöhen! Und außerdem sollte man die Grenze, bis zu der Jedermann Zahlung in Silber anzunehmen gezwungen sei, von 20 M auf 1000 M "erhöhen!
Auf die Ausführungen des Vorredners erwiderte Staatssekretär v, Bethmann-Hollweg, der gewaltige Aufschwung unseres Wirtschaftslebens und internationale Einflüsie hätten dazu geführt, daß der Leihpreis für Geld gestiegen sei. Niemand habe jedoch vor acht Tagen voraussehen können, daß die Spannung auf dem Geldmarkts bei uns und im Auslands schon jetzt nachlasien werde, und es sei ein Irrtum, zu glauben, der Reichskanzler habe auf diese Herabsetzung spekuliert. Der Staatssekretär stellte
45 lRachdruck verboten.)
Unter der Maske.
! -^.R»«nan von Lady Georgina Robertson,
<Fortsetzung.)
'Als Miß Forbes nichts erreicht«, verlieb sie Ellen, aber diese blieb nicht lange allein. Jeder im Hause fing an, sie lieb zu gewinnen und kanr mit seinen Freuden und Sorgen zu ihr. Sie hatte einen guten Einfluß auf die Dienstboten, die in ihr die gebildete Dame anerkannten und Mrs. Bird wußte gar nicht mehr ohne sie fertig 2» werden. Lord Chesleigh lächelte oft, wenn ihm Aeutzsrungen von Mrs. Moore mitgettilt wurden und meinte, sie müßte ja ein Wunder an Vortrefflichkeit fein. Wenn er geahnt hätte, wer sich hinter der einfachen Frau verbarg!
Am folgenden Tage war die Kinderfrau anderweitig beschäftigt und konnte nicht mit der Kleinen in den Garten gehen. Das Wetter war so schön, daß es ein Jammer schien, das Kind im Zimmer zu halten und Ellen erfüllte m zu gerne die Bitte, mit ihr spazieren zu jeljen.
Dora war darüber ebenfalls glücklich, und beide verließen Hand in Hand das Haus.
„Papa ist im Garten," sagte die Kleine.
„Dann wollen wir in den Park gehen," versetzte Ellen, aber da kam sie schön an. Dora verlangte energisch nach ihrem Papa und Ellen wußte keinen Grund, den Wunsch abzu« Klagen.
Und doch wäre sie gerne wieder umgekehrt, »ls sie sah, wie er mit Mathilde in der Rosen- Jau6e saß und beide in ihre Unterhaltung ver« lieft waren. Aber Dora hatte ihn schon ent« «eckt und lief mit dem Ruf: „Papa, Papa!" rti ih» zu.
Er streckte ihr die Hände entgegen.
„Komm zu mir, mein Liebling," sagte er.
Niemand beachtete die junge Frau, bis Mathilde, als sie aufblickte ihr trauriges Gesicht sah und glaubte, st« sei in Verlegenheit, ob sie gehen oder bleiben solle. In ihrer gütigen Weise gegen Untergebene ging sie auf Ellen zu und sagte: „Sie lieben gewiß die Blumen, Mrs. Moore, wollen Sie nicht einen Strauß Rosen für ihr Zimmer pflücken?. Dora bleibt so lange bei uns.“
Ellens Augen füllten sich mit Tränen, sie ging einige Schritte weiter, wo sie ihren Gatten und Mathilde nicht sehen konnte, aber jedes Wort, das gesprochen wurde, drang zu ihr herüber.
„Dora," bWann Lord Ehesleigh, „ich will Dir etwas sehr schönes schenken, etwas, was Du sehr lieb haben wirst."
Die Kleine sah ihren Vater sehr erstaunt an.
„Was denn, Papa?" fragte sie.
„Eine neue Mama, die Dich lieb hat und der Du auch sehr gut sein mußt."
„EineKkkue Mama?" wiederholte die Kleine sinnend uffd sah zum Himmel empor.
Mathilde bemerkte den Blick und zog des Kind an sich.
„Sie denkt an ihre rechte Mutter, Artur," versetzte sie. „Deine Mama ist droben im Himmel, mein Herz, dort lebt sie und Du mußt sie immer lieb haben, mehr als irgend einen anderen Menschen auf der Welt."
„Ja, das will ich, erwiderte Dora ernsthaft, als ob sie alles verstanden hätte.
„Und Deine neue Mama wird hier bei Dir fein und Dich ttiffen und für Dich sorgen," fügte Lord Chesleigh hinzu. Dann schloß er Mathilde und das Kind mit überströmender Zärtlichkeit i» die Arme, ~ -*■> ~
darauf eine mögliche Beschleunigung der bereits angekündigten Enquete über unser Bankwesen in Aussicht, und versprach ferner diejenigen Maßnahmen so rasch als möglich ins Werk zu setzen, die von dem Enquetesrgebnis nicht abhängig sind. So sei geplant, eine Novelle zum Münzge etz, die die Forderung einer Erhöhung des Silberumlaufs pro Kopf enthalte. Ferner solle auch dis Frage einer Erweiterung der Ausgabe kleiner Banknoten erwogen werden, und die Beratung des dem Hause bereits zugegangenen Scheckgesetzes werde Gelegenheit bieten, dem Ankauf inländischerSchecks durch die Reichsbank näher zu treten. Mit allen den von der Regierung vorbereiteten Maßnahmen sollen die Fundamente unseres Münzwesens nicht nur erhalten bleiben, sondern noch gekräftigt werden, im Interesse unseres ganzen wirtschaftlichen Lebens. Darauf beschloß das Haus auf Antrag des Abg. v. Rormann (kons.) die Besprechung der Interpellation. Erster Redner aus dem Hause war Abg. Weber (natl.), der betonte, daß die ganze industrielle Entwicklung an der beträchtlichen Steigerung des Bankdiskonts die Schuld trage, und erklärte schließlich^ daß ein hoher durchschnittlicher Diskontsatz auch ein Zeichen wirtschaftlicher Gesundheit sein könne. Reichsbankpräsident Havenstrin erkannte die schwere Belastung des Erwerbslebens durch einen hohen Bankdiskont an. Zurzeit aber laste die Kreditanspannung nach. Das Schicksal, sich gegen die anormalen amerikanischen Gold entnahmen durch Diskont-Erhöhung wehren zu müssen, haben mit unserer Reichsbank auch alle anderen Staatsbanken, ausgenommen die in Frankreich, geteilt. Hilfe schafft nur ein gutes Kreditsystem und eine elastische Bankordnung. Ich hoffe, daß man nach der Richtung hin auch in Amerika sich die neueren Vorgänge zur Lehre diene» lasten wird. (Redner, der schon bisher sehr leise sprach, wird in der Folge immer schwerer verständlich.) '
Abg. Kämpf (fr. Vp.): Wirksame Abhilfe wird der Postscheckverkchr bringen. Unserem jetzigen, beinahe vorsindflutlichen Zahlungsystem mutz ein Ende gesetzt werden. Es ist aber keine andere Bankpolitik möglich, wenn wir keine andere Wirtschaftspolitik bekommen. (Heiterkeit rechts.) Da liegt der Hund begraben. Dabei ist ein starker Export und Forderungen an das Ausland das beste Mittel, Gold ins Land zu schaffen. Daher: Umkehr in der Schutzzollpolitik. (Beifall bei den Freisinnigen, Lachen rechts.)
Abg. Frhr. v. Eamp (Rp.): Daß die Hinweise auf die Wirtschaftspolitik nicht zutreffend sind, zeigt die Tatsache, daß in England die gleichen Verhältnisse herrschen. (Sehr richtig! rechts.) Den Vorwurf können wir nicht abweisen, daß wir in den letzten Jahrzehnten mit den Reichsfinanzen liederlich umgegangen sind. Unser Geld ist zu amerikanischen Börsenspekulationen verwendet worden. Auch die Zulissung ausländischer Papiere an der Börse war schädlich.
Das Haus vertagt sich auf Mittwoch 1 Uhr: Fortsetzung. Interpellationen über die preu- BjäjasaggEegSsSBBiBBggBiiBB—
bische Ostmarkenpolittk und das Knappschaftsgesetz. Schluß 6 Uhr.
Interpellation über «olksschullasten der vo« der Semeindeeinkommensteuer befreit»« Person«».
Die Abgeordneten Schiffer (nat.-lib.) »nd Viereck (freikonservattv) haben mit Unterstützung der beiden Fraktionen folgende Inter« pellation beim Abgeordnetenhause eingebracht: Nach § 7 Abs. 2 des Gesetzes, betreffend di« Unterhaltung der öffentlichen Volksschulen, vom 28, Juli 1906 (Gesetzsamml. E. 335) soll die V«. pflichtung der nach § 40 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 1 sowie 8 41 des Kommunalabgabengesetzes vo« der Eemeindeeinkommensteuer befreiten Perso- I nett zu den V-ckksschullasten beizutragen, durch Gesetz geregelt werden. Ist die Einbringung und Verabschiedung eines diese Regelung enthaltenden Gesetzes vor dem Jnprafttreten des Volks« schulunterhaltungsgesetzes, dem 1. April 1908, $» erwarten? Wenn dies nicht der Fall ist — welche Maßnahmen sind vorgesehen, um eine u«- gerechtfertigte Mehrbelastung der Gemeinde« und des Staates zu verhüten?
Abg. Dr. Wiemer (frs. Vp.) hielt neue Steuern j. Zt. noch nicht für notwendig. Das Reich übe» lastet mit indiretten Steuern, müsse zu direkte» Steuern übergehen. Die Freisinnigen halten dü Bülowsche Erklärung zur Wahlrechtsfrage fil völlig unzureichend; die Zwingburg des Drei» klassenwahlrechts müsse nipder. An eine Aeuß» rung des Redners anknüpfend stellte Finanz- Minister Frhr. v. Rheinbaben fest, Preußen verdanke seinen wittschaftlichen Aufschwung gerade der Schutzzollpolitik. Justizminister Dr. Beseler sagte Förderung der Strafprozeßreform zu. Da« rauf trug noch Abg. Stychel (Pole) die Übliche« polnischen Beschwerden vor. Die Polen wolle« ihre staatsbürgerlichen Pflichten willig erfüllen, können aber mit der gegenwärtigen Regierung keinen Frieden schließen.
Mittwoch: Fortsetzung.
Der Seniorenkonvent des Reichstages hat über die Geschäftsführung im Haufe beschlossen, zunächst die vorliegenden Interpellationen, zu denen heute eine Erkundigung über die Trup- penkonsignattonen am letzten Sonntag gekommen ist, auf die Tagesordnung zu setzen, vom 25. bis 28. Januar keine Sitzungen abzuhalten und endlich einem früheren Wunsche entsprechend möglichst alle 14 Tage die Sonnabends und Montage frei zu lassen.
Aus Reichstagskommisfionen.
Die Wahlprüfungskommission hat die Wahl des Abgeordneten Pauli (Oberbarnim), des Mitgliedes der Reichspartei, für gültig erklärt und die Wahl des Abgeordneten Labroise 15 (Elsaß-Lothringen) beanstandet.
Die Kommission zur Vorberatung des Gesetzentwurfes betreffend Sicherung der Bauforderungen strich den § 2, wonach die fiskalischen Bauten nicht unter das Gesetz fallen sollen. Die weitere Verhandlung drehte sich um die Frage, ob Ersatzbauten und Umbauten kn das Gesetz eingeschlossen werden sollten. Die Regierung ließ durchblicken, daß bei Annahme einer solchen Bestimmung das ganze Gesetz wohl scheitern würde.
Die Budgetkommission begann di« Beratung des Militäretats. Dabei erklärte auf Anfrage der Kriegsminister, jeder Offizier a. D. habe di« volle Freiheit, sich politisch zu betätigen, das sei durch Kabinettsordre ausdrücklich anerkannt. Der Kriegerverein, dem das Fahnenband entzogen fei, sei aus dem Landesverband« ausgeschieden, ohne seine Verpflichtungen zu erfüllen. Man erfuhr weher, daß Vorschläge über die Anrechnung der Dienstzeit bei den Militäranwärtern erwogen werden.
Deutsche- Reich.
— Dee Kaiser besuchte gestern Vormittag de« Staatssekretär des Auswärtigen Amts und hierauf den Reichskanzler und hörte im Königliche» Schlosse die Vorträge des Generals der Kavallerie v. Kleist, des Vertreters des Chefs des Mi« lttärkabinetts, Generals v. Oertzen und de»
- Chefs des Admiralstabes der Marine.
— Der Entwurf eines Scheckgesetzes ist dem Reichstage zugegangen. Nach der Absicht der Regierung soll der Scheck weder Stundung noch Umwandlung der Schuld bezwecken, sonder« lediglich die Leistung einer fälligen Zahlung. Im Unterschied vom Wechsel ist der Scheck Zah« lungsmittel, er ist weder ein Kreditpapier des Gebers, noch ein Anlagepapier für den Nehmer. Bei aller sonstigen Verschiedenheit soll aber der. Scheck dem Wechsel darin gleichgestellt werde«.
„Sieh, Dora, hie: ist sie," sagte er, „gib ihr einen Kuß und versprich, daß Du immer ein gutes Kind sein willst."
denklich und Ellen wandte sich mit einem schwe* ten^Seuf^e ^em näherten, tarne«
ihnen Lady Forbes und ihre Tochter entgegen. Beide sahen unzufrieden aus.
„Haben Sie Miß Button gesehen? fragtt ! die ältere Dame. Und ehe Ellen Zeit hatte | zu antworten, fuhr st« sott: „Sie sind wohl mit der Kleinen spazieren gegangen;; sehr steunduch von Ihnen, aber eigentlich nicht 3^ Sache, i Mrs. Bird hat keinen rechten Ueberblrck, man
„Das will ich," entgegnete die Kleine, während Mathilde in Tranen ausbrach.
„Weine nun nicht mehr, Geliebte," bat Lord Chesleigh. „Wir haben jetzt mit der Vergangenheit abgeschlossen, eine glückliche Zukunft liegt vor uns. Sage mit heute noch, wann mein
S 53T xvz: f*
6 Seine Sitte »er liefet UntethallM» wat I ~ KteVeWneU SUen,
sie bat, mit Dora ins Haus zuruckzukehren. I 5Rontfa, die mit Dora gesprochen hatte. Sie faßte das Kind an der Hand und ging I hackte erwartungsvoll auf.
langsam mit ihm weiter. Jetzt konnte fi« nicht Eklen zögerte einen Moment mit der Ant- mehr im Zweifel fein, wie die Sachen standen. roorf
Artur wollte Mathilde heiraten! Weshalb wun- 1 War Sie allein?" wiederholte Lady Forbes.. bette sie sich? Sie liebten einander ja feit Iah- I ^2 *tft0e nur, weil Miß Button auf meine, ren und waren verlobt gewesen, bis ihre Laune I $itte Ungeladen wurde und wir sie kaum zu sie trennte; warum sollten sie jetzt wo sie frei I -«kommen."
waren, keine Ehe miteinander eingehen? „Dora, Mts. Moore," warf Monika ein. „warum, neue Mama!" Die Worte verfolgten sie und st« nntwotten Sie meiner Mutter nicht? Sie hätte bitterlich weinen mögen bei dem Gedan« I 6öteB -och ihre Frage." „ „ .
le«, wie schnell sie vergessen war. I „Ich will gern sagen, was ich «eifh
Man glaubte sie tief auf dem Meeresgründe I widerte Ellen mit zitternder SUmma Es LLÄ K iS« üftÄSMS &iu WÄ
Dora war nicht gewohnt, daß Mrs. Moore I -es Erficht. « <-ate r, ttiuek
so stumm neben ihr ging. _ »Das daFeichmir.« fa0U I« niujj
„Bist Du traurig?" fragte fie leis«. I phrerend. ,,Armes wanMe | «9 «■
„Mein süßes Kind," rief Ellen aus, „ich Dora. „Du wüst bald ebenso vergessen
bin so unglücklich, daß ich am liebsten sterben | wie Deine Mutter, (Fortsetzung folgt.). .^Wie meine Mama," sagte die Kleine nach* I
g gs I - - -----^^■=========8.
Preußischer Landtag.
Das Abgeordnetenhaus setzte am Dienstag die erste Lesung des Etats fort. Abg. Herold (Ztr.) führte die Verringerung der Eisenbahneinnahmen auf die verbesserte Fahrgelegenheit in den unteren Klassen zurück und begrüßte, daß auch der neue Kultusminister eine Trennung von Kirche und Staat nicht beabsichtig«. Wolle man hauptamtliche Schulaufsicht, so möge man auch dazu die Geistlichen heranziehen. Wir erstreben das Reichswahlrecht, beklagen aber die Demonstrationen, die den Beteiligten schaden und die Wahlreform hemmen. Die Neutralität bei den Wahlen sollte die Regierung auch gegen, übet dem Zentrum beweisen. Das Zentrum wird ttotz der Blockpolitik im Reich seine bewährten Bahnen weitergehen. (Beifall im Zenttum).