Vergnügungs-Anzeiger Königliches Theater ,» Taffet. Dienstag, 14. Jan., ?y2 Uhr: 4. Abonnements. Konzert.
Mittwoch, 15. Jan., 7% Uhr : „Romeo u. Suita", Donnerstag, 16. Jan., IVi Uhr: „Hänsel un> Gretel".
Freitag, 17. Jan., 7ZL Uhr: „Hoffmanns Er- zählungen".
Samstag, 18. Jan., 7^ Uhr: „Meros".
Sonntag, 19. Jan., 2y4 Uhr: „Krieg im Frie- den", 7 Uhr: „Die lüft. Weiber von Windsor",
Briefkasten der Redaktion.
An die Theaterdirektion hier. Warum kommt Matchen von Heilbronn" nicht zur Aufführung?, Einer für viele.
Mehmrr» Tw «tetr Ernte
im Verkauf. Russische -Mischung ä Dlt 8.50 per Pfd. (ICO Gr Paket bO$t ) intolpe günstig« Jmportchancea »ar ^seit besonders ewp ehlenswert. — künstlerische Stundenpläne tüt höhere Schüler als Gratiszugaba
Söngttng» sollen nur schreie», wenn sie hung. rig oder nah stnd. «nhauenve» Schreien stad« sich meistens bei Stuhlverstopsung. welche vurch bte ter« nä^ruug mit .«useke ''kiud«mehl mit oder ohr» Milch verhindert wird, .tiuseke'-ttindermeht wacht die Mitch leicht« verdaulich, erhöht durch selne» Gehalt an Litnrral« und teiweitzstoffen auch ihren Nährwert.
3T Gedenket der hungernden Bogel!
Verantwortlich für die Redaktion: Dr. phil. Carl Hitzersth in Marburg
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deutsches Reich
müsse in Vollendung des begonnenen Werkes die Aufständischen bekämpfen, bis deren letzter Widerstand gebrochen sei. — Madrid, 10. Jan. Das Ministerium des Auswärtigen gibt bekannt, daß der spanische Jnstruktionsoffizier der Polizei in Tetuan ihm mitgeteilt habe, der Pasche habe ihm erklärt, daß angesichts der gegenwärtig herrschenden Ruhe und der verfügbaren Kräfte man nunmehr zur Rekrutierung der Polizeitruppen schreiten könne. Man werde daher sofort die nötigen Schritte tun, sobald der Kriegsminister El Euebbas das Verzeichnis der marokkanischen Kadis gutgeheitzen habe. — Marseille, 10. Jan. General Drude ist hier eingetroffen und wird heute abend nach Paris Weiterreisen. — Paris, 10. Jan. Staatsrat El Mokri, der Vertreter des Sultans von Marokko, ist in Begleitung des Dolmetschers der französischen Legation in Tanger, Siden Chabit, heute abend hier eingetroffen.
Verordnung bestimmt, baß den Militärkapellen vom 1. Januar ab bei Reisen zu Erwerbszwecken keine Militärfahrkarten mehr bewilligt werden. Damit erleiden diese in ihren Einnahmequellen bedeutende Ausfälle. Schon in den 80er Jahren bestand eine ähnliche Bestimmung, fie wurde jedoch auf Betreiben des Eastwirteverbandes wieder aufgehoben.
Labroise, Saarburg wählt ist.
— Die
Reichstage gebracht:
wenn sie das ganze Reichsgebiet umfasien, nicht beschränkt werde; 2. daß den Beamten, Handwerkern und Arbeitern in Reichsbetrieben gestattet werde, aus ihren Reihen Ausschüffe zu wählen, denen es obliegt, das gute Einvernehmen zwischen der Verwaltung und den Beamten, Handwerkern und Arbeitern zu erhalten sowie sich zu Anträgen, Wünschen und Beschwerden zu äußern, die sich auf ihre Angelegenheiten beziehen.
Ausland.
** Marokko. Casablanca, 10. Jan. Der hier eingetroffene Gouverneur von Rabat, Mulay el Amid, ein Onkel des Sultans, sprach General d'Amade den Dank des Sultans an die französische Regierung aus für die Intervention der französischen Truppen und zugleich die Glückwünsche zur Einnahme der Kasbah der Me- diunas. Mul-a el Amid fügte hinzu, Frankreich
BermUtes.
Gin Reujahrsgeschenk für den Prinzregent«» von Bayern, das er alljährlich erhält, besteht in hundert Goldgulden, die ihm seine Geburtsstadt Würzburg schickt. Diesmal wur^e eine Bocks- b-utelflasche aus dunkelblauem Glas für di« Uebermittelung des Geschenkes gewählt, das einen Wert von 350 alten bayrischen Gulden hat. Die hundert nagelneuen Goldstücke wurden an der Bocksbeutelflasche angebracht, die selbst mit dem edelsten Steinwein gefüllt war. Dte Gabe ist eine freiwillige und wird von Wurz- burger Bürgern gespendet.
Marburg «nd Umgegend.
(Nachdruck aller C'ügmnlartitet ist gemäß § IS 6<l Urheberrecht« nur mit der deutlichen Quellenangabe .Lderhess. «tg.* gestattet»
Marburg, 13. Januar.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
»nd den Keilageu: .Literarischer A«,eigrr». »r-mdwirtschaftliche K-iiage« m» .ZUußrirrtr, K«mt-s-l>latt«.
folgende Resolution zum Etat ein- 1) Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, die früher in Geltung gewesenen Ausnahmetarife für Postkarten, Drucksachen, Waren- lproöen und Geschäftspapiere im Orts- und Nachbar-Verkehr wieder einzuführen. 2) Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage eine Denkschrift zu unterbreiten, in welcher die Art und der Umfang der Einwanderung ausländischer Arbeiter für landwirtschaftliche und gewerbliche Unternehmungen und ferner der Einfluß dieser Einwanderer in sittlicher und wirtschaftlicher Beziehung dargelegt wird. 3) Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstage eine Berechnung über die Wirkung der Herabsetzung der Altersgrenze für den Bezug einer Altersrente auf das 65. Lebensjahr zugehen zu lasten. 4) Den Bundesrat um die Vorlage eines Gesetzentwurfes zu ersuchen, wodurch für alle Wahlen von Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeiter auf Grund der Ar- beiterversicherungs- und der Arbeiterrechtsgesetze das System der Verhältniswahlen reichsgesetzlich vorgeschrieben wird. 5) Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, zu veranlasten, 1. daß den Beamten, Handwerkern und Arbeitern in Reichsbetrieben das Recht, Vereine zu bilden, auch
— Aus den Parlamenten. Beim A b g e o r d- I -«etenhause haben die Freikonfervativen Abgeordneter Frhr. v. Zedlitz u. Een. unter- <stützt durch die Nationalliberalen, folgenden An- ^jtrag eingebracht: Das Haus wolle beschließen: '„T>ie Königliche Staatsregierung zu ersuchen, ohne Verzug eine aus Kommistaren aller Mint- -sterien, erfahrenen Beamten der Provinzialver- waltung und im praktischen Leben stehenden Privatpersonen zusammengesetzte Kommission Wit der Prüfung der Frage zu beauftragen, wie । in allen Ressorts mit Ausnahme der Eisenbahnverwaltung dis Organisation, das Verfahren und das Rechnungswesen nach den Bedürfnisten der Jetztzeit zu vereinfachen und zu modernisieren sein wird. Dabei wird insbesondere auch hie weitere Stärkung der Lokalinstanz zu er- jwägen sein." — Am Mittwoch beginnen im Reichstage die Kommistionen zur Beratung ■|>et Börsennovelle und zur Prüfung des Reichsvereinsgesetzes ihre Sitzungen. Die Kommission -für den Entwurf über den Unterstützungswohn- iitz hat sich konstituiert. Die Kommission für den Gesetzentwurf betr. die Bestrafung der Maze- ftätsbeleidigung hat schriftlich ihren Bericht erstattet und wird ^em Plenum empfehlen, den Regierungsentwurf dahin abzuänderu, daß die Beleidigung nur dann strafbar sein soll, wenn fie in der Absicht der Ehrverletzung, böswillig und mit Ueberlegung begangen wird, und daß beim Vorliegen mildernder Umstände die Gefängnisstrafe oder Festungshaft bis auf eine Woche ermäßigt werden kann. Bei Beleidigung des Kaisers oder Landesherrn soll neben der Gefängnisstrafe auf Verlust der bekleideten öffentlichen Aemter erkannt werden können. Die Wahlprüfungskommission des Reichstages erklärte einstimmig die Wahl des in Eisenach gewühlten Abg. Schack (wirtsch.Vgg.j für gultrg. Der Wahlprotest hatte sich insbesondere auf die Unterschriften vcn Vügermeistern bezogen, sowie de.auf, daß zeitweise eine Isolierzelle nicht vorhanden war. Es rechnet sich aber doch eine Mehrheit von 23 Stimmen heraus. Erne sehr gründliche Prüfung erfordert die Wahl von ~ der im lothringischen Wahlkreise mit nur 4 Stimmen Mehrheit ge- Die Prüfung wurde nicht beendet. Wirtschaftliche Vereinigung hat im
§ Speckswinkel, 10. Jan. Dienstag, den 7. d. M., wurde in unserer Gemeinde ein seltenes und schönes Fest gefeiert, nämlich die Einweihung unserer neuen Schule. Unter allseitiger Beteiligung der Gemeinde begann das Fest mit einer Abschiedsfeier in alten Schulsaal. k>err Pfarrer Weber als Ortsschulinspektor hielt nach dem Gesang des Liedes: „Ach bleib mit derner Gnade" eine ergreifende Ansprache, in welcher er auf die Bedeutung oer alten Lehr- und Lern- stätte für die Gemeinde hinwies, in der die meisten Glieder der Gemeinde ihre Schulbildung erhalten und ihre Kindheit verlebt hätten. Ws- dann ging es in langem Zuge unter dem Geläute der Glocken t. d unter den Klängen eines Chorals nach dem am nordöstlichen Ausgange des Dorfes gelegene', neuen Schulhause. Dasselbe ist ein im ländlichen Villenstile gehaltener massiver Bau, eine Zierde des Ortes, und ausreichend für zwei Lehrer. Rach dem Gesang des Liedes: ,Tut mir auf die schone Pforte fand die übliche Uebergabe des Schlüssels >tatt, worauf Herr Lehrer S ymidt die Türen öffnete. Nach dem Gesang der Schulkinder: «Danket dem Herrn" hielt Herr Pfarrer Weber dre Werhrede und übergab damit den Saal seiner Bestimmung. Alsdann ergriff Herr Lehrer Schmidt das Wort. In seiner Rede wies derselbe zunächst hrn auf dir Vorzüge der neuen Schule und stattete im Anschluß daran der Gemeinde seinen Dank ab für die großen Opfer, die dieselbe im Interesse der Schule gebracht ohne zeglrche Staatsber- i kälfe Des Weiteren dankte der Lehrer dem Bauleiter, Herrn Straßenmeister Senger-Reu- stadi für Entwurf und Bauleitung, ferner allen a . Schulbau beteiligten Handwerksmerstern. Die tiefergreifende Schulfeier schloß das Lied.
Großer Gott, wir loben dich." In der Gastwirtschaft von Wilh. Sommer fand em Festessen mit fünf Gängen statt, das der Küche der Frau Sommer zur höchsten Ehre gereichte. Herr Pfarrer Weber brachte das Kaiserhoch aus Die Schuljugend wurde im alten Schulsaal auf Kosten der Gemeinde bewirtet. Abends war für die Erwachsenen Tanz. Mit dem Bewußtsein, ein schönes Fest gefeiert zu haben, ging man I auseinander und wird sich jung und alt noch lange und gern der frohverlebten Stunden er-
Hochschulnachrichten.
X Gießen, 12. Jan. Prof. Dr. Oaul Drew» hat den an ihn ergangenen Ruf nach Halle angenommen und wird mit dem Ende des laufenden Monats seine Lehrtätigkeit hier aufgeben.
X Zum Studium der Kropfkrankheit hat sich, der „Münch. Med. Wochenschr." zufolge in der Schweiz ein aus den bedeutendsten Medizinern des Landes zusammengesetztes Komitee konstituiert. Die weiters Erforschung auf diesem Ee- biete hat namentliä) in Rücksicht auf dre Wehr- pflicht besondere Bedeutung. Die amiliche St<^ tistik zeigt, daß in den Jahren 1901—1905 von 40 736 jungen Schweizern, die wegen körperlicher FeAr von der Dienstpflicht besrcit wer- den mußten, 6922 — also mehr als 14vomHun. bett - --inen Kropf hatten. Der etdgenoi sische Bundesrat hat der Kropf-StuoienlommMon einen staatlichen Jahresbeitrag von 5000 Frc». zugesagt.
y Auf einem in Heidelberg abgchaltcnen Vertretertag deutscher Klinikerschaften wurde ein Verband deutscher Klinikerschaften gegrun- bet Die nächste Tagung soll Ostern d. I. io Leipzig stattfinden.
Mau abonniert auf bie täglich erscheinende „Oberhessisch e Zeitung" bei allen Postämtern und unfein Zeitmigsstellen ut Sirchham und Wetter sowie bei unserer Expedition-Markts. — Der Bezuaspceis betragt durch die Post 2,2o Mk. (ohne Bestellgelds be? unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Alk.
schloffen, ein städtisches Nahrungsmitteluntersuchungsamt zu errichten. Die Vorlage ist bereits ausgearbeitet; die einmaligen Kosten betragen 13000 M, die laufenden Ausgaben pro Jahr 12 000 M. ~ u _
Kreuznach, 10. Jan. In der Ziegelei Henke stürzte heute Mittag eine Lehmwand ein un» begrub drei Arbeiter. Einer der Arbeiter, d« aus Wallhausen stammt, ist tot.
Sonn, 10. Jan. Zwei Wärter der hiesige» Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt find gester» verhaftet worden. Sie sollen sich an einem i» der Anstalt untergebrachten Geisteskranken tätlich vergangen haben, wodurch der Tod der Kranken herbeiaeführt worden sein soll. Be- stimmtes läßt sich über die Angelegenheit noch nicht mitteilen, da sowohl die Anstultslettuns wie die Polizei in Bonn jede Auskunft ver- weigert.
Die Jnfertionsgebübr beträgt für bte 7gkspalkne Zecke UriatPtttft ober deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 3Ö Pfennig. - jq cVgtzx-,
~ Druck und Verlag: Joh. Aua. Koch, Universitätsbuchdruckerei
Dienstag, 14. Januar 1908. Jnhaber^Dr. L.*H?tzerot'h, Marburg,'Markt21. — Telephon55.
Zweites Blatt.
* Zeit ist Geld! So heißt es besonders für den reisenden Kaufmann; denn es ist eine natürliche Folge der wachsenden Konkurrenz und des sich vermindern' :~t Eeschäftsgewinnes, daß man an den Reisespesen zu sparen und in denkbar kurzer Zeit ein möglichst großes Gebiet zu bearbeiten sucht. Schnell gehts von Ort zu Ort. Jede Minute ist kostbar. Und dabei liegt es dem reisenden Kaufmann nicht nur ob, Aufträge zu erlangen, er ist auch ebenso wie der Agent verpflichtet, sich mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nach der Kreditwürdigkeit seiner Abnehmer zu erkundigen, bevor er mit ihnen Geschäfte abschließt. Besonders in den jetzigen kritischen Zeiten ist die Gefahr groß, die dem Kaufmann durch insolvente und böswillige Abnehmer droht. Vor dieser suchen fcu schon seit einem Viert l-Jahrhundert bestehenden Vereine Kreditreform ihre Mitglieder durch | Innern, mündliche Auskunftserteilung zu schützen. Bevor I S
der Reisende oder Agent seine Kundschaft be- <.
sucht, begibt er sich in die Geschäftsstelle des I HtjjeN-NllWl IMS mdujoatgeuictt.
Vereins Kreditreform. Hier erhält er Auskunft I 12 <xan In den nächsten Tagen
darüber, ob es sich empfiehlt, gewiße Kunden _ • $r' ^r£.\ von hier verziehen; er zu besuchen Er wird auf neue geeignete Ab- vernimmt eine Stellung an einer hervorragen- nehmer aufmerksam gemacht und kann sich eine Berliner Klinik. Sei» Anwesen hat er ser- allgemeine Orientierung über seine sonstige ^Nachfolger bereits verkauft. Noch vor
Kundschaft verschaffen. Auf drese Weise wird ^niaen Monaten beabsichtigte er, hier ein«
dem Reisenden nicht nur der durch den Besuch I £ «richten. Durch seinen Abgang, der ungeeigneter Kundschaft entgehende Zeitverlust I gemein bedauert wird, wird auch ein Mandat erspart, sondern es werden auch verlustbringende 8 Stadtverordnete Versammlung frei, ssääs *
Ickten A r; rtotnAifi I q6ci q6qciwiesen. Am anderen Tage fand man
sonen dauernd davon Gebrauch gemacht. Diese I Ao WonfAen als Leiche im Garten
müssen sich durch Reiselegitimationskarten des den unglückliche Menschen als reiche rm warren
Verbandsvorstandes ausweisen, welche für das vor; er war- der strengen Kalte zum Opfer ge-
Kalenderjahr Gültigkeit haben. Schriftliche I fallen und erfroren. . , , .
Auskünfte besorgen die Vereine Kreditreform I Fulda, 12. Zan. Wie nunmehr leststeht, tagt ihren Mitgliedern prompt und zuverlässig aus | der Verband des ^^eldeutschen Gastwirtever allen Orten der Erde. Mit Rücksicht auf den I eins am 17., 18. und 19. Mai in hiesiger St dt. Beginn des neuen Jahres werden die Interessen- I Gießen, 11. Jan. Der langjährige frühere len an die baldige Erneuerung oder Anschauung I Theaterdirektor unserer Stadt, Herr Kruse, ver- I von Reifelegitimationskarten erinnert. Zu wei- unglückte in Großenhain bei der Erplofion im I tereit Auskünften ist der Verein Kreditreferm, I Theater und starb an den Folgen seiner Verletz- I Rudolphsplatz 3, gern bereit. I ungen. Cr hat bis vor fünf Jahren das hiesige
| * Militärkapellen auf Reife«. Eine neue | Stadttheater geleitet und war der Vorgänger
"..... " des jetzigen Direktors Steingötter.
Höchst, 11. Jan. Eine Apfelweinsteuer ist das neueste Steuerprojekt, das ver Magistrat den Stadtverordneten vorschlägt.
Arnsberg, 11. Jan. Nicht weniger als vrer Brände find in hiesiger Stadt und näherer Ilm- gebung innerhalb der letzten acht Tage zu verzeichnen gewesen. Zunächst brannte ein Stroh- und Futtervorrat in der Höynkschen Brauerei ---------„ , . ,. _ i airnsbera aus. bann brannte die Spindel-
Fronhause«, 12. Jan. Auf dem hiesigen I ^ießeir*e Brennerei in dem benachbarten Bahnhofe genügt die Gntfernung der beiden I ycntl0„ vollständig nieder, weiter folgte in bie» Hauptgeleise vor dem Empfangsgebaude nicht I - ^tadt ein Stubenbrand und in vorvergan- zur Anlage eines ausreichenden Zwifchenbahn- I ' °nct z^acht brannten in der genannten Höynk- steiges. Das vorhandene Ueberholungsgleis I |Len Brauerei die massiven Stallgebäude ist für bte Aufnahme voll ausgelasteter Euter- I ^eber g5 mirb Brandstiftung vermutet. Das züge zu kurz und kann daher zu t^erholungen I ,a^Itei^e Vieh konnte nur mit Mühe gerettet nur selten benutzt werden. Bei der geplanten
Erweiterung des Bahnhofes soll der Zwischen- I Siegen, 10. Jan. In dem diesjährigen Etat bahnsteig ««brettert und das lleberholungs- I Eisenbahnverwaltung find als zweite Rate gleis auf 600 Meter nutzbare Lange ausge^ut v>ieder 200 000 M zur Erweiterung der Haupt-
werden. Die bet dem ©hisumbau ru besei ^^tätte in Siegen eingestellt worden,
ttgenbe Rampe wird durch eine für Langhott- I --
Verladung geeignete Rampe ersetzt werden. Dre I Taaesnackrickte«
aufzuwendenden Kosten find zu 185000 M. ver- Unpolitische Tagesnachrichte«.
anschlagt; davon ist eine erste Rate von I (Erfurt, 11. Jan. Auf Anregung des Regier- 50 00Q ,44 in bei diesjährigen Etat eingestellt. I «ngspräsidenten hat nunmehr bet Magistrat be.