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Sett Verla» euf Steife*

_DetFuldaer Zeitung" entnehmen wir Baden Bericht über eine Versammlung,

die wir zu unsere» Erstaunen in an, en Blattern nicht» -« entdecken vermochten: Momberg, 28. Dezember. Gc- sierv abend wurde hier eine Versammlung ab» schalten, in der Herr von verlach, der früher« Rttchst^sabgeordnete des Wahlkreises Mar- burg-Kirchhain-Frankenberg, als Redner auf« tT0. Er ging von der Zentrumsparol« aus, me 1903 für und 1907 gegen ihn gelautet habe, und dach hätte bei den letzten Wahlen fast die Hälfte der Zentrumswähler ihm ihre Summe gegeben; «auch« Ortschaften foga, einstimmig, daraus Shwie man sehen, daß viele Zentrumsleute in ft» den geeigneten Vertreter des Wahlkreises suchen hätten. Der Redner führte aus, daß er Gegner eines jeden Ausnahmegesetzen fei und die Asfhetang des ganzen Jefuitengrfetzer ge- f«dett habe. Ferner fei er Gegner bei pteufp« fchen Klaffemoahlrechk», während der jetzige Ver­treter des Kreises, Dr. Böhme, «inen entgegen- «ketzten Standpunkt vertrete. Auch über das Lereinsgefch und die polizeiliche Beaufsichtig uns der Versammlungen äußerte Redner sich aKchn« . Immer fei er auch «ingetteten für den Lebrauch der Mutt«r'yrn che bei den Polen und den fremden Arbei­tern. Weiter besprach o. verlach die Reichs- stnänzen und Steuern. Lr fei stets fiu die L!eichs»ermögensst«iern «ingetteten, während Kmrkeroattve und Anttfemiten dagegen feien. Die Diskussion war schr lebhaft. Verschiedent- «ch äußerte sich Herr u. verlach, daß er «ine Lauderstellung in manchen Punk­te» einnehme, und daß nicht der einzelne für di« ganz« Partei verantwort- ich gemacht werden könnte, indes legt er dies Dr. Böhme zur Last. Auf die Frage, we sich Herr ». verlach zur Blockpolitik stelle, da er den Abgeordneten Raumann, der den Black gekittet habe, fein«« Freund nenne, et» Härt« «r: »3n btefem Punkte habe ich Mit meinem Freunde Differenzen dekammen. Ich halte die Blockpolitik f i t fahr gefährlich und kann fre nicht «itmach-n; Lbrigen. ist der Block >t» jetzt eine phantastisch« Vorftel- kur.g. Dieses kümmerlrch« Gewächs tonn nicht lange mehr am Leden kleiden, und ich hoffe, daß «s im nächsten Früh- fahr vollständig zugrunde geht. 2» dabe den Block nicht kitten helfen; ich habe daran gearbeitet, ihn sprengen zu halfen. Dr. Böhme dagegen ist ei« prattls -er Btakpolitiker." Die ganze Versammlung war «gen Dr. Böhm« ins Werk gesetzt worden, und Überall klang es durch: wenn ihr wieder zu wählen habt, wißt ihr wen ihr zu wählen habt, nicht Dr. Böhme, sondern v. verlach. Rach längerer Diskussion erhielt v. v. das Echlutz- wett, in dem noch einige Eeitenhiebe gegen Dr. Böhm« geführt wurden. Wit einem Hoch auf den Kaiser schloß die Rede. Momberg (Kr. Kirchhain) zähltt nach dem amtlichen Wahl- resultat bei der vorigen Hauptwahl Klocke «Zentrum) 195 Stimmen, zersplittert 1. Sonst hatte keiner der anderen Kandidaten auch «ur ein« Stimme erhall««. Wetterer Kommen­tar überflüssig ft Ader, Herr o. verlach, warum heimlich? Sie find doch sonst nrchr so still- Heiden und verschoiegenl? Wir Haden leider keinen Stund zu ebensolcher Drskretton!

«»»natzmetarif für die Beförderung von gta. Der in den Wintermonaten früherer Jahre mittig gewesene besondere Ausnahmetarif für Lis in Wagenladungen von mindestens 10 t «oder bei Frachtzahlung von mindestens 10 t für jeden Wagen) wird mit ELlttgkeit vom 1. Ja­nuar 1908 für den Bereich der preußisch-hesfischen nnd oldeuburgischen Etaatseifendahnen, der Reichseisenbahnen und der Militärdahn wieder eingeführt. Die Ausdehnung des Ausnahme- tarifs auf andere Bahn«« bleibt Vorbehalten. Dir Sätze des neuen, diesmal ohne Zritbeschrän- kung zur Einführung kommenden Ausnahme- torifs find diejenigen des Wegebaustofftarifs.

Dienstboten-Krankenkasse. Zu der Nottz in letzter Nummer der Oberhess. Ztg. ist be­richtigend zu bemerken, daß ein Wechsel in der Besetzung der Dienstbotenstellen nicht anzuzeigen ist; wohl aber ist eine Vermehrung der Zahl der Dienstboten dem Vorstand« unverzüglich mitzu- teilen. Ergänzend ist noch zu berichten, daß im letzten Jahre an di« Leistungsfähigkeit der Kasse »st recht hohe Anforderungen gestellt wurden. Mußten doch für einzelne Dienstboten nicht sel­ten bis zu 70 Jt für ärztliche oder klinische Be­handlung aufgebracht werden. Hierfü; ist seitens der Mitglieder der gewiß niedrige Leittag von 8 «lt zu entrichten, sodaß alle Dienstherrschaften, bie bis jetzt der Kaffe noch fernstehen, ihren Bei- ttttt baldigst anmelden sollten. Wie nötig über­haupt die Dienstbotenversicherung ist, geht aus dem Umstande hervor, daß in den anderthalb Ztchren des Bestehens der Kaffe weit über die

Hesskll-Rüjsau lllld Äachüa-ffeblcte.

Lassel, 1. Jan. Dem Ersten Pfarrer an der Oberneustädter Kirche in Caffel Hermann Most wurde der Rote Adlerorden vierter Kliffe ver- lrehen.

Tassel, 2. Jan. Am Dienstag verschied an den Folgen einer Operation der Geheime Justiz- rat Dr. Friedrich Renner im 73. Lebensjahr«. Der Dahingeschiedene, ein geborener Waldecker, war Jahrzehnte hindurch einer unserer ange­sehensten Anwälte, er führte ». a. den Prozeß »et hessischen Agnaten wegen ihrer Ansprüche an das Kronfideikommiß. Auch im öffentlichen Leben betätigte sich der Verstorbene vielfach, er war Mitglied des kurhessischen Kommunalland­tages und bekleidete ferner eine große Anzahl Ehrenämter.

Caffel, 1. Jan. Bei dem Theaterneubau ist der Obermonteur Sradnitz aus Duisburg von dem Dachgerüst abgestürzt und tödlich verletzt worden.

Waldeck, 1. Jan. Der Oberlandphysikus Ge­heimer Medizinalrat Dr. Mannel ist auf seinen Antrag vom 1. Januar 1908 ab von dem Amte des Kreisphysikus für den Kreis Twiste ent­bunden und ist der Kreisphysikus Sanitätsrat Dr. Hartwig in Corbach vom gleichen Zeitpunkte a» bis auf weiteres mit der kommissarischen Verwaltung der Phyfikatsstelle int Kreis« Twiste beauftragt. .

Bus Riederheffen, 1. Jan. In der Freren christlichen Gemeinde" in Großburschla bei Tref­furt scheint es nett zuzugehen, wie dasMühl- haufer Volksblatt" mitteilt. Eine Wltwe, die Ären spärlichen Lebensunterhalt durch Sand­tragen gewinnt sie holt den weißen Sand dreivierttl Stunde weit vom Ufer eines Sees erzählt den Leuten, daß sie eines Tages ihre schwere Last nicht fortzubringen vermochte. Da habe sie den Herrn Jesus angerufen, ihr zu hel­fen und siehe da, im Nu sei er im Automobil an- gefahren gekommen und habe fie mitgenommen. Auch will die Frau bei einem Begräbnis auf dem Friedhof nicht etwa schwarze Mäuse, wohl aber schwarze Engel gesehen haben. Ein anderer dieser sonderbaren Heiligen hat bei der Beer­digung seines Pflegekindes weiße Engel gesehen, welche die Seele des verstorbenen Kindes in Empfang nahmen und mit ihr gegen Himmel flogen. Ein Glück, daß diese neue Sette schnell aus der Landeskirche jetzt ausgeschloffen ist.

Fulda, 1. Jan. In der letzten Sitzung be­schloß die Krcisbahnen-Kommisfion: 1. zum Aus­bau der Verkehrswege nur normalspurtge Bah­nen vorzuschlagen; 2. das Bedürfnis für dte Er­schließung des Vogelsberges im Jntereffe der an

Hälft» all« Wkstchetteck von den Vergünstig­ungen, die bi« Mitgliedschaft gewährt, wegen Erttankung ihrer Dienstboten Gebrauch machen mußten.

)( Marburger Märkte. Die Märtte der Stadt Marburg find für 1908 wie folgt be­stimmt: 3. Februar Krammarkt, 20. Februar Schweinemarkt, 12. März Lieh- und Echweine- martt, 19. März Pferdemarkt, 25. März Kram- mar«. 80. April Schweinemartt, 1. Mai Kram- markt, 21. Mai Vieh- und Schweinemartt, 11. Juni Schweinemartt, %. Juli Kruammarkt, 9. Juli Schweinemartt, 13. August Schweinemartt, 3. September Vieh-, Schweine- und Schafmartt, 10. September Pferdemarkt, 29. September Krammartt, 8. Ottober Schweinemartt, 19. Rs- vember Krammartt, 26. November Echweine- martt, 31. Dezember Krammartt.

(!) Wehrda, 1. Jan. Im Hause des Schuh- machermeisters Löchel brach heute rin Brand aus. Das Dach und der Oberstock wurde ver- nichtet.

() Münchhausen, 1. Jan. Herr Lehrer Rebe hier hat eine Stell« im Regierungsbezirk Wies­baden angenommen.

Rommershausen bei Treysa, 31. Dez. Durch Erlaß des Herrn Oberpräsidenten ist vom 1. Januar 1908 an der Standesamtsbezirk Rommershausen neu gebildet worden. Derselbe bestcht aus den Gemeinden Rommershausen, Dittershausen, Frankenhain und den in beiden erstgenannten Orten gelegenen gleichnamigen Eutsbezirken. Zum Standesbeamten ist der Bürgermeister Stamm von hier, zum Stelloer- tteter Schöffe H. Kraushaar bestellt worden In Gegenwatt des Herrn Landrats v. Schwertzell und dessen Frau Gemahlin fand durch Pfarrer Bial von hier die Einweihung unserer neuen Kleinkinderschule statt. An den Einwcihung«- att schloß sich eine Weihnachtsfeier nebst Be­scherung für die Kinder. Der stattliche Bau, der eine Zierde unseres Dorfes bildtt, ist hauptsäch­lich durch die Unterstützung der dahier wohnen­den Familie v. Schwertzell zustande gekommen.

Allendorf a. Landsburg, 31. Dez. Am 27. Dez. begingen die Eheleute Gastwirt Hernttch Ettrn und deffen Ebefrau Anna Barbara ged. Kümmel das seltene Fest der goldenen Hochzell.

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Behörden letzt

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. phil. Earl Hitzeroth in Markug.

Mitteilungen ans dem Lemttche. ei, «Hn t*tn «rttw

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gegenüber durch Aufstellen von Warnungstafel« und Bekanntmachung in der Zeitung auch «was Rücksicht genommen ««den. *-

Wir fügen dem hiuzrr, daß die mafMborden. Behörden letzt daran ßtS, besondere Rodel­bahnen einKlrichten. Das Rodeln a«k den gangbaren Straßen härt dann von selbst «f.

Letzte Mchnchten.

Eia» Drahtmeldungen der Obrrheff. Zeituntz Mittags 1 Uhr.

W. Berlin, 2. Jan. (Prozeß Harden.) Der Angeklagte ist heut« nicht «rschienen. Rach de« Gutachten de» Hausarztes ist «in« «tu schlimmerung seines Zustand« «ivgetmten. Beim Ausrichten erleidet er sofott Ohnmachkso ansMe. Zwei Merzte begeben sich sofott nach der Hardenschen «Ma im Grünewald. Ben ihrem Bericht über bU «etter« BernehmnngSO fähigkeit Harden» hünOt es ab, ob di« Berhand» lung vertagt «erden muß.

W. Schwäbisch-Gemünd, L 3«^ 3® «oldwaren-Seschäst Böhm wurden für 49009 Matt Schmuck» und Geldsachen gestohlen.

>V. Forst, 2. Jan. Bei« Schlittschuhlaufen ertranken gestern ick Stadtgraben zwei Knaben.

^V. Madrid, L Ja«. Der König nntero zeichnet« «in Sehet, durch da» für Barcelon» di« verfaffungsmäßigen Garantien zeitweilig auf« gehoben «erden.

stab kommandiett. Im Winter 1903 sandte nun den jungen Offizier zweimal auf Sondermisfio» wen in das mazedonische Aufstandsgebiet, gtoft; Bülow empfing 8. Soeben zur persönlichen Be» ttchterstat.ang, und schon 1903, noch als Ober­leutnant, «nrde der vielseittge Offizier in den großen «eneralftab versetzt. Außer wenrg«« Monaten der Tätigkeit bei« Generalkommando in Münster t W. hat der am Kaiseregeburtttag 1905 zum Hauptmann Beförderte der Kriegsge- schichtlichen Abteilung I des großen ffienmb stades angehört.

Alleinftttn, der Schauplatz d« Tragtoie, Mbit jetzt 30000 Einwohner. in Knctenpnntt eine, Menge wichtiger Eisenbahnlinien und Standott der Jnsant«tt«regimenter 150 und 151, des Feldattillerie-Regimenks 73, des Dragoner- Regiments 10, d« Stäbe der 37. Division, der 37. Kavallerie- nnd dar 75. Infanterie-Bracke sowie ein« Landwehrbezirkttommandos. Seit zwei Jahren ist Allenflein Hauptstadt des neu» gebildeten gleichnamigen Regierungsbezrrk».

Ter Allensteiner Offiziersmoid.

In die mysteriöse Geschichte von der Ermor­dung des Majors von Schönebeck ist jetzt mehr Licht gekommen. DieAllenst. Ztg? meldet: Angesichts des vom Kttegsministerium der 37. Division gesammelten Beweismaterrals hat der unter dem Bettacht der Erschießung des Majors v. Schönebeck verhaftete Hauptmann v. Soeben heute ein umfaffendes Geständnis abgelegt. Re J dem bisherigen Stande der llntersuchu g soll festgestellt sein, daß v. Soeben in der Mordnacht im Hause der erschoffenen Majors v. Schönebeck sich aufgehalten hat, und zwar nicht in Uniform, sondern in Zivilklerdung. Eine Reihe von Sol­daten, db vom Untersuchungsrichter vernommen wurden, glauben wenigstens, den Hauptmann v Soeben in später Abendstunde, als et das Haus des Majors bettot, mit Sicherheit erkannt -m haben. Di« Frau des ermotttten Majors v Schönebeck ist, wie dieAllenst. Ztg." zu be­richten weiß, unter dem dringenden Bettacht« der Anstiftung zum Motte verhaftet worden.

Ueber den Hauptmann v. Eoeben wissen die Leipz. N. Nachr." zu berichten: Hauptmann v Soeben, Batteriechef der 3. Batterie des Ma­surischen Feldartillerie-Regiments Nr. 73, ge­hörte bis vor einem Jahr« dem großen Eeneral- stabe an, war nur vorübergehend in die Truppe zurückgetreten und gilt als ein bei Vorgesetzten und Kameraden hochbefähigter Offizier, dem eine glänzende Laufbahn vorausgesagt wurde. Er ist ein Neffe des Siegers von St. Quenttn. Ursprünglich 6-mann, wurde er noch als Fähnrich durch einen Sturz aus der Raa Marine-Invalid und trat bann tm Jahr- 1890 beim Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst in Hannover ein, in dem er später Adjutant der Reitenden Abteilung war. Bei Ausbruch des Burenkrieges nahm er den Abschied und trat als Attillerieoffizier zuerst in die Dienste des Orangefreistaates. General Botha, der die Tüchtigkeit Goebens bald erkannte, beauftragte ihn im Frühjahr 1900 mit der Bildung eines deutsch-burischen Späherkorps, das bis zur schweren Verwundung seines Führers den Transvaalern vorzügliche Dienste geleistet hat. Im Winter 1900 auf 1901 wurde von Soeben als Oberleutnant beim Feldattillerie-Reg-meill Graf Waldersee in Itzehoe angestellt und 1902

Vorarbeiten für normalspurige «ahnen noch durch die Teilstrecken Hauswurz bis zur Fulda- Frankfurter-Lini« und Kleinlüder bis zu, Fulda-Gießener Linie vervollständigen zu lassen und 4. bei der Stadt Fulda anzufragen, ob sie geneigt wär«, für die Projttt«Ünterltadtbahn" undFulda-Giesel" den Grunderwerb in der Ge­markung Fulda zu übernehmen

G. Hanau, 1. Jan. Dem hiesigen Attettumr- museum wurden in letzter Zeit zugeführt Funde aus einem in der Gemarkung Mittelbuchen, auf­gedeckten ftättschen Grabe («in «ohlerhaltener Dolch und ein« dlaugraue Urne von 14 cm Höhe), sowie prähistorische Fund« (darunter ei* Feuersteinmesse, von 11 cm Länge).

Frankfurt, 31. Dez. Im Vorort Eschersheim mußten der Bürgermeister und der Gemeinde- schreiber wegen großer Unordnung in der Ver­waltung ihre «ernte, niederlegen, worauf das Landratsamt den Regierungsreferendar von Reden mit der vorläufigen Gemttndeverrrattung betraute. (8^-3^-)

Berleburg, 1. Jan. Von einem Autom» U Unfall betroffen wurde laut3ßittfl. Krbl." am Samstag der Fabrikbesitzer Herr »reimet hier- sellst. Auf der Chaussee nach Girkhausen rannte in der Näh« des Dödesberges infolge eines un­glücklichen Zufalles der Wagen gegen einen Baum und fiel dann di« Böschung hinunter. Einer der Insassen, Herr Werk, eistet Philipp, wurde kopfüber herausgeschleudett, doch kam er ohne Verletzungen davon; auch der Besitzer des Wagens blieb zum Glück unverletzt. Das Auto­mobil wurde jedoch größtenteils zerkrümmelt.

Erndtebrück, 1. Jan. Hier wurde ein junger Buchbindergehilfe verhaftet, der in Berleburg seinem Arbeitgeber mehrere 100 Mark gestohlen

Warum wird in Marburg bei^diefem f^sähr» lichen Gl-ttei» nicht überall »sch« sB«ut7 Diese Nacht «ar das Leckergatzchen, sowie di« Ketzerbach spiegelglatt, da die Ätnbet tatikan. standet darauf Schlitten «fahren waren. Sollt« die Stadt nicht d°süriul°rs«n haben, daßihtt Bewohner »er «rvstlrchem Schab« behüte»

werden? ,

Lina di« nicht zum zweiten»«!« An Bein brechen möchte.

Ein Freund des schönen Rodeljpotts siecht sich veranlaßt, einige Zeilen über die Ausführung dieses Spotts hier in Mar^trg M schrc-ben. Di« schöne Umgebung van Marburg bietet doch wahr­haftig durch ihr« Berg- und Wiesenhange ge- neun Gelegenheit zum rodeln, aber dem Spa­ziergänger, welcher ttnen s« schönen Laa wie gestern in der freien Natur verleben will, wird hatte. _ I einfach der schönste Spazierweg von W-cken-

Puderbach, 1. Jan. Am verflossenen Sams- | hausen zum Hansenhaus «eggensmmen uv» als tag abend gegen 6 Uhr entstand auf unaufqe- I Schlittenbahn benutzt. Hofcntlich wird von klärte Weise im Hause des Maurers Ludwig I Mietet Seite diesem Unfug bald Anhalt ge. Siebe Hierselbst ein Schadenfeuer, das inner- I beten, oder wenn der Weg al» Echlutendahn halb einer Stunde das Haus nebst angebauter I fretgegebert ist, so möge doch dem Spazierenger Scheune bis auf die Grundmauern niederlegle. ' ~ - -- - ------

Arnsberg, 1. Jan. Dem Vernehmen nach ist zum Präsidenten der hiesigen Königlichen Re­gierung Herr Oberregierungsrat v. Bals in Magdeburg ernannt werden.

Mainz, 30. Dez. In dem rhcinhesfischen Sau Algesheim wollte das 5jährige Mädchen ein« Bahnbeamten unbeachtet die Kerzen des Ehttst- baums anzünden. Dabei fingen die Kleider der Kleinen Feuer und das Kind verbrannte.

Godesberg a. Rh., 1. Jan. Der Leiter des hiesigen Pädagogiums, 5>i. Otto Kuhn, wurde zum Professor ernannt.

Was Uli sidi zbm Geliarlstag wünscit: teine Puppe, 6ie sagen kaun; einen, Puppenwagen und einen «anzen Berg Fatz» 6d)te Sodener Mineral- Pastillen. Darauf ist! die Kleine nSmlick ganz toll und denen tonten totr'ä auch, daN sie immer mobil in. Vaden Sie LM je krank geseaen, Oder hat fis j« grhustett Setzen Sie, da» »acht nur üer regel» matztae, vorbeugende «edrauch von,iays ächten Sodener. Berluchen Sie'» nur auch damit die Schachtel tonet nur 85 Pfennig und ist in allen Apotheken, Drogerien und Mmeral- wasserhandlunften zu haben.

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