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die Parlamente bisweilen von Otto v. Bismarck hingenommen. Aber da hattte er zwei siegreiche Kriege hinter sich und war der Gründer des Deutschen Reiches geworden. Und neben solcher

Staatsbürger das Recht der freien Meinung gibt." Darauf weisen trefend dieL. N. 9t. hin.$o"t fährt das Blatt fort,wenn der Kronprinz die Politik desBerliner Tageblatts" triebe, die Politik der Quallen! Wenn er in- nigsberg nicht das verdammte Wort von den völ­kischen Rechten und Pflichten gesprochen hätte! Wenn er dort nicht die Sehnsuchtnach der Be­tonung unseres deutschnationalen Volkstums im Gegensatz zu internationalisierenden Bestrebun­gen" zum Ausdruck gebracht hätte, dieunsere gesunde völkische Eigenart zu verwischen drohen." Als er vorher den Eulenburger zur Strecke brachte, da sprach man nicht von unrechtmäßiger Betätigung des Thronerben, da pries man es mit lauter Stimme, daß er nicht, um Bismarcks Bild zu gebrauchen, als stummer Hund zur Seite stand. Und jetzt? Ja, hätte er mit ihnen Herrn Wiemer Beifall gespendet, dann erschöllen Lobge­sänge von Dan bis Bersaba.

Kronprinzenfronde! Gewiß, es werden nach einem natürlichen Gesetz stets Differenzen in Stimmung und Ansicht zwischen dem Herrn der Gegenwart und dem Träger der Zukunft be­stehen. Wenn auf dem Herrscher die höchste Ver­antwortung ruht, wenn er das Idealbild des Bionarchen erst dort erfüllt, wo er jedes rasche Wort und jeden raschen Entschluß vermeidet, so hat der Erbe, der frei ist von jeder anderen Ver­antwortung. als von der vor seinem Gewissen, das Recht der Jugend und des Impulses." Dar ist recht so!

Paris, 10. Rov. Sämtliche Blätter beschäf­tigen sich eingehend mit der gestrigen Reichstags­sitzung. DerTemps" meint bezüglich der Kund­gebung des Kronprinzen: Man werde es begrei­fen. wenn die öfefntliche Meinung nicht vollstän­dige Zurückhaltung in der Beurteilung des Zwi­schenfalles beobachte. Es wäre höchst ungeschickt, sich in politischen und Familienstreit einzu­mischen. Gleichwohl dürfen wir gegenüber der in Deutschland herrschenden Erregung die Augen nicht verschließen. Selten ist der Haß gegen Eng­land so offen zum Ausdruck gekommen. Selten haben diePessimisten" ihre Kritik so scharf ge­äußert. Dieses innere Unbehagen kann, falls es zunimmt, für ganz Europa beunruhigend wer­den. Mit Vergnügen kann man feststellen, daß trotz dieser Nervosität kein einziger Redner ein für Frankreich verletzendes oder auch nur unan­genehmes Wort ausgesprochen hätte. Aber die Genugtuung darüber kann uns nicht hindern, die Zuckungen und Gährungen in Deutschland aufmerksam zu verfolgen.Journal des De­büts" verteidigt England gegen die in der Reichstagssitzung erhobenen Angriffe und sagt: Die gestrigen Reden Asquiths und Winsto: Churchills seien bezeichnende Kommentare zur Rede des Reichskanzlers.

46. Jahrg.

1911.

Der Krieg ilii Tripolis

Rom, 11. Rov. (Agenzia Stefani.) Wie ge­meldet wird, hatte der Feind im gestrigen Ge­fecht starke Verluste. Während des nachmittags kam es zu wiederholten kleinen Vorstößen ohne Bedeutung gegen den italienischen linken Flügel. Zum ersten Mal gelangte der Drachenballon zur Verwendung zur Unterstützung der Feuer­leitung an Bord desCarlo Alberto". Die Ge­schütze des Panzerschiffes vermochten infolgedessen Anzara und das dortige feindliche Lager wirk­sam unter Feuer zu nehmen und die vorrückenden Abteilungen des Feindes zurückzuwerfen. Türkische Offiziere sollen die in Tunis befind­lichen tripolitanischen Stämme zur Teilnahme an dem Heiligen Krieg aufgefordert haben, je­doch ohne Erfolg.

Tripolis, 11. Rov. (Agenzia Stefani.) Die letzte Nacht verlies hier, in Derna und in Tobruk ruhig. Bei Benghafi unternahm Ka­vallerie einen dreistündigen Erkundungsritt. Sie bemächtigte sich der Artilleriemunition, die die Türken vor ihrem Rückzug« unter Erde versteckt hatten.

Tripolis. 12. Noo. (Agenzia Stefani.) Gestern Mittag fanden einige bedeutungslos« Scharmützel bei Sidi Mesri statt, wobei die tür­kische Artillerie einige Schüsse abgab, die keinen Schaden anrichteten. An der Ostfront wurden zwei Züge Grenadiere, die Arbeitern, welche das Schußfeld von den Trümmern säuberten, als Be­deckung beigegeben waren, plötzlich durch einen Angriff der Araber überrascht. Die Grenadiere, die da- Feuer erwiderten, hatten

punkte aus begreiflich."Von seinem Stand­punkt". In der Tat, der Freisinn hat Blockpoli­tik gemacht aus Parteischacher, nicht um des Reiches willen, wie Fürst Bülow wollte. Es er­übrigt sich, die haßerfüllten radikalen Expektora­tionen der gegen das Ausland sofried­liebenden" Herren zu zitieren.

Die ganze Verwirrung, die der Ausfall des Kanzlers angerichtet hat, zeigt am schlagendsten derVorwärts". HebeiDie entlarvte Dema­gogie",die Selbstzersetzung der Herrschenden" schreibt er:Diese Demagogie hat Herr v. Beth- mann im Reichstag ehrlich und rücksichtslos ent­larvt. Er hat dem Demagogen die patriotische Maske vom Gesicht gerisien und ihm ins Gesicht gesagt, daß et, um seinen Parteiinteresfen zu dienen, das Deutsche Reich geschädigt hat. Er hat ihm ins Gesicht gesagt, daß et, um seinen Patteiinteressen zu dienen, das Deutsche Reich geschädigt hat. Er hat ihm gesagt, daß er und seinesgleichen den Partiotismus kompromittie­ren. Es mag dem agrarischen Reichskanzler nicht leicht geworden fein, die Agrardemagogie zu ent­larven, die regierende Partei zur Todfeindin zu machen. Mag sein, daß es Mut der Verzweif­lung war, der ihn zur Rebellion gegen den unge krönten König getrieben hta. Heute hat er von unserem Standpunkt vielleicht zum erstenmal mutig eine Pflicht e r - füllt. Daß er dies tun mußte, gegen die kon­servative Partei, gegen die wahrenPatrioten", das sagt bester als alles andere, wie volksver­wüstend und volksverderbend btt Junkerherr­schaft aus Deutschland lastet. Di« Abrechnung mit Herrn v. Heydebrand bezog sich vornehmlich gerade ctuf bie Stellen, denen der Kronprinz gestern seinen Beifall geschenkt hatte. Als ordinärste Wahl­demagogie wurde entlarvt, was den Kronprin­zen so sehr enthusiasmiert hatte."

Genug und übergenug! Nicht mit Unrecht fragt diePost" nach dem Eindruck im Auslande, wenn eine einmütige selbstbewußt nationale Haltung der Parteien von der Regierung selbst als Wahlmache bezeichnet, auf niedrige Beweg­gründe zurückgeführt wird!Mit Bethmanns Ausspruch werden die Sozialdemokraten in den Wahlkamps ziehen und allen nationalen Kandi­daten den Sieg erschweren", schreibt diePost" und sie hat Recht, aber es scheint so als ob jetzt wieder wie zu Caprivis Zeitenalles national" sei. Die Mitwirkung der Genossen bei dem elsaß- lothringischen Versassungsgesetz gab bereits zu denken.

Ein ersprießliches Zusammenarbeiten des Kanzlers mit den Konservativen und auch den Nationalliberalen ist unmöglich. Das Zentrum und die Linke werden ihm und anderer Dinge willen nicht folgen. Absolute Verworrenheit ist das Ergebnis. Sollte Herr v. Bethmann sich auf eine neue Parteikonstellation haben einrich­ten wollen. Oder hat er, wie behauptet wird, in Uebereinstimmung mit dem Kaiser, der von der liberalen Preste auch hier wieder in die De­batte gezogen wird, nur die Angriffe auf Eng­land abwehren wollen und sich im Tone vergrif­fen. Genaues läßt sich nicht sagen. Das Resultat aber ist da. Die Erbitterung in der nationalen Preste, konservativer und liberaler Schattierung, ist jedenfalls groß.

DiePost" schreibt:Wie oft hat Bismarck gewünscht, daß unsere nationalen Gefühle etwas lebhafter sich betätigen, wie oft hat er den Eng­länder und Franzosen uns als Vorbild hinge­stellt, und nun kommt einer seiner Nachfolger und wagt es, eine Bewegung, die selbst der Zen- trumsführermit der Bewegung von 1870" ver­gleicht, als Wahlmache herabzuwürdigen. Haben die Götter unsere regierenden Männer denn voll­ständig verlosten? Ist ihnen alles Augenmaß, alle Besonnenheit des politischen Lebens ver­loren gegangen? Muß denn mit Gewalt alles niedergeristen werden, was uns noch Stütze und Trost in diesen traurigen Tagen ist?"

Der nationalliberale .hannoversche Courier" schreibt:v. Heydebrand und Basterrnann blie­ben und darin waren sie dem zürnenden Kanzler überlegen urban und sorgfältig in der Form. Sollte Herr v. Bethmann, was wir ihm und uns nicht wünschen, auch nach den Ja­nuarwahlen noch auf seinem Platze stehen, so dürste er bald erkennen, daß der Ton, in dem et mit dem Reichstag zu verkehren liebt, ihm jedes

Leistung dürfte am Ende doch die Entwickelungs­fähigkeit der 270 000 Quadratkilometer am Kongo verblasten."

Roch schärfer äußert sich dieRheinisch-West­fälische Zeitung":Ein Augenblick von geradezu katastrophaler Wirkung! Oben am Bundesrats­tisch der Reichskanzler mit erhobener Faust und schreiender Stimme, niedergebeugt zu Heyde- brand, der unmittelbar zu Füßen seines Gegners saß, weit hintenübergeneigt, totenbleich vor Er­regung mit verschränkten Armen. Bravorufe der radikalen Linken, der einzigen Gefolgschaft des Kanzlers. Ein deutscher Staatsmann nur, der von allen Schutzengeln verlosten war, konnte eine, aus unzweifelhaftem, tiefechtem National­gefühl und überschauender Sachkenntnis ge­borene Kritik mit einer Beschimpfung des ganzen deutschen Volkes beantworten."

Und zum Schluste dieLeipziger Neuesten Nachrichten":Dem Beifall der Eenosten mischte sich der Beifall des Freisinns. Will mit diese» beiden Parteien der Kanzler in die Wahlschlacht ziehen? Der Friede mit der Rechten ist für im­mer gestört. Die Sympathien der Nattonal- liberalen sind verscherzt. Cs ist aber ein Natur­gesetz, daß im Kanzler nicht die Volksvertretung sterben kann. Und es ist sicher, daß kein Kanzler gegen Konservative und Nationalliberale Poli­tik zu treiben vermag. Was nun? Es tönt ein Toienglöcklein. Aber es ruft den Kanzler, oder lockt ihn das Beispiel der sechziger Jahr«?. Rech-, net er au fden Sieg in einem solchen Konflikt? Nun, jener Konflikt wurde durch Blut und Eisen erledigt, die neuen Freunde des Kanzlers aber net er auf den Sieg in einem solchen Konflikt?

Die Debatte über die Beifallsbezeugungen des Kronprinzen nehmen eine fast eigenar­tige Form an. DieFrks. Stg."- behandelt ihn wie einenjungen Mann":Der Kronprinz hat gestern, statt von der Tribüne des Reichstags, vom Luftschiff aus sich die Welt betrachtet. Diese kleine Luftkur wird hoffentlich etwas ablenkend wirken, nachdem ihm vermutlich anläßlich der Abendtafel bei feinem Vater, an der auch der Reichskanzler teilnahm, klargenracht worden fein wird, wie fein Auftreten außen aufgefaßt wer­den, und welche Wirkung es auf die vom Kaiser gebilligte Politik des Reichskanzlers haben mußte." Dieserjunge Mann" ist immerhin ca. 30 Jahre alt.

Unter der Überschrift:Der Kronprinz und der Reichskanzler wird derKölnischen Ztg." aus Berlin gemeldet:Unseres Erachtens hat der Erbe der preußischen Krone und der deutschen Kaiserwürde das Recht und die Pflicht, sich um politische Dinge zu kümmern, und es wird ihm nicht verdacht werden können, wenn er sich dabei eine eigene Meinung bildet, selbst wenn sie von den Richtlinien der Reichspolitik abweichen sollte. Wir gehen noch weiter und möchten auch den Kronprinzen nicht darin beschränken, seiner Meinung in geeigneter Weise und am geeigneten Orte Ausdruck zu geben. In geeigneter Weise, b. h. so, daß dadurch nicht ein Eindruck hervorge­rufen werden kann, wie er nach der gestrigen Reichstagssitzung eintrat und den wir für recht beednklich halten. Es ist wohl selbstverständlich, daß dem Kaiser die Vorgänge von gestern und d e sich daran anknüpfenden Betrachtungen der Presse nicht vorenthalten worden sind, und es ist anzunehmen, daß das Fernbleiben des Kron­prinzen von der heutigen Reichstagssitzung auf den Kaiser zurückzufUhren ist, dem bas, was gestern geschehen ist und die Betrachtungen, die daran geknüpft wurden, nicht angenehm gewesen fein dürften." (DieKöln. Ztg." ist das offiziöse Blatt, das sich durch die Verdächtigung Linde- quists einenNamen" gemacht hat.)

Also die naive Zustimmung des Kronprinzen in der Sitzung soll absolut als hochpolitisch be­handelt werden, unserelinke" Presie will es so. Wenn man es dann unter diesem Gesichtspunkte sieht, möchte man freilich Bedenken erheben. Da­zu Hal aber gerade der Liberalismus kein Recht.Als einst der Sohn des ersten Kaisers, gespornt von dem Einfluß fürstlicher Frauen und liberaler Frondeure in der Konfliktszeit offen gegen seinen Vater Stellung nahm, da jubelte man im demokratischen Lager solchem Mute zu, da wies man auf die Verfassung, die jedem

Die Lage.

Die öffentliche Diskussion wird beherrscht durch den Konflikt des Kanzlers mit dem kon- servativen Führer, nein mit allen, denen jener aus dem Herzen gesprochen hatte. Wie war es doch? In seiner ersten Rede hatte der Reichskanz­ler die deutschfeindlichen Worte des englischen Ministers Lloy George, die damals in Deutsch­land einen Sturm der Entrüstung hervorriefen, als Bankettrede bezeichnet. Unter dem rauschen­den Beifall des gesamten Hauses rief Herr von HeydebrandSolche Tischreden verbitten wir uns und wies mit deutlicher Geste auf England als den eigentlichen Feind hin. Er sprach aus, worüber sich das deutsche Volk während der Ma­rokkoverhandlungen sich immer klarer wurde, so­daß selbst ein Blatt wie dieFrkst. Ztg." die Be­rechtigung einer englandfeindlichen Stimmung zugeben mußte. Heißt das zum Kriege hetzeck, wenn wir uns demütigende Aeußerungen eng­lischer Minister nicht bieten lasten wollen?! Ist es vielleicht nicht so, daß einsichtige Männer in England heute zugeben, daß die Haltung Eng­lands an der Seite Frankreichs uns schwer ge­schädigt hatte und was find die heutigen Frie- densschalmeien anders, als ein Ausfluß des bösen Gewistens derer, die die englandfeindliche Stim­mung in Deutschland durch ihre Haltung erzeu­gen mußten. Nicht mehr und nicht weniger hat Heydebrand gesagt und et hat damit dem deut­schen Volke aus dem Herzen gesprochen, ob kon­servativ, ob liberal, und nur die Asphaltdemo­kraten und Eenosten denken anders. Wenigstens die Führer, ihre Anhänger nicht!! Der Angriff auf Heydebrand und Basterrnann sie brachten beide ja dasselbe zum Ausdruck, lasten sich vom Standpunkte des Kanzlers ja seht wohl ver­stehen. Er dachte der Hieb ist die beste Parade, namentlich wenn man sich in einigermaßen ver­zweifelter Stellung befindet, worüber er sich nach dem Resultat des ersten Tages nicht im unklaren fein konnte. Wenn er aber mit schreiender Stimme Schmähungen gegen die konservative und fachlich auch gegen die nationalliberale Par­tei in den Saal rief, so vermochte er nur aus den Dünken derer, deren A und O ein blinder Haß gegen die Rechte ist, stürmischen Beifall finden. Vassermann und Heydebrand erklärten kurz und schneidig, daß sie sich ein derartiges Verfahren verbitten. Der letztere nicht, ohne den Kanzler sachlich treffend auf die verfassungsmäßige Be­rechtigung seiner Kritik aufmerksam gemacht zu haben. Am dritten Tage verzichteten beide Par­teien darauf zu reden und Genosten und Demo­kraten konnten sich als neue Regierungspartei etablieren. Köstlich war dabei, daß der greise Bebel, der die zweite Rede des Reichskanzlers als nicht mit Geld zu bezahlen" bezeichnete, den Versuch machte, das Vorhaben eines vaterlands- feindlichen Verhaltens beim Ausbruch eines Krieges zu leugnen. Diese Ausflüchte wurden freilich von fetten der anderen Partei schlagend zurückgewiesen, so schlagend, daß die Eenosten in schreiende Erregung versetzt wurden und sich ge­gen denBlock"freund Mugdan zu handgreif­lichen Drohungen verleiten ließen. Erwähnt sei, daß wenigstens der Abg. Mugdan sich dazu auf­schwang, gegen den Versuch des Reichskanzlers bie freie parlamentarische Kritik zu unterbin« denb, Stellung nahm. Die anderen sahen wohl die prinzipielle Wichtigkeit dieser Seite der Frage Vethmann-Heydebrand vor lauter Blau- scheu nicht.

Daß unser Freisinn es sich nicht nehmen läßt, jetzt an die Seite des Kanzlers zu treten, besten absolute Unfähigkeit noch vor wenigen Wochen ein Parteidogma war, ist ja klar. Schon während der Debatte zeigten sie, daß es ihnen unmöglich ist, eine wichtige Debatte sachlich auf der Höhe zu halten indem sie auch in die Marokkofrage die Verhetzung der Erbschaftssteuer hineintrugen. Jetzt ist der Kanzler der Ritter Georg der den bösen LindwurmJunker" vernichtet; was die Rede des Herrn v. Heydebrand auf den Junkern zu tun hat, bleibt dabei ihr Geheimnis. Der einfache Konfliktsfall genügt ihnen zur Hetze. DieFranks. Ztg." zitiert dabei Fürst Bülow und seine Bemerkungen gegen die Konservativen. Es entschlüpft ihr dabei folgendes überaus be­zeichnende Wort:Daß Fürst Bülow den Rück- gang sozialdemokratischer Mandate, wie er unter

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Marburg

Dienstag, 14 November

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend",Fürs Haus" undLandwirtschaftliche Beilage"