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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend",Fürs Haus" undLandwirtschaftliche Vellages

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TieOberhrffifche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn« und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 2.25 <M. (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen nrrb der Expedition (Marit 21) 2.00Jt frei ins Haus. (Für unver­langt zugesandte Manuskripte übernimmt bie Redaktion keinerlei Verantwortung.) Druck der Nniv.-Buchdruckerei I. A. Koch (Inh.:

Dr. Hiheroth), Markt 21. Telephon 55.

Marburg

Freitag, 6. Oktober

Der Anzeigenpreis beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 4-, bei auswärtigen Anzeigen 20 für Reklamen die Zeile 40 Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Jeder Rabatt gilt al» Barrabatt. Bet Konkurs kein Rabatt. Verbindlich­keit für Platz«, Datenborschrist und Beleglieferung ausgeschloffen. Zahlungen im Postscbcckverkehr ohne Portokosten unter Rr. 5015 des Postscheckamtes Frankfurt a. M.

46. Jahrg,

1911.

Erstes Blatt.

Eine

ereignisreiche Zeit

steht uns bevor.

Die Marokko-Verhandlung«« sind noch nicht zum Abschluß gekommen, und die nächsten Wochen werden wichtige Entscheidungen bringen. Italien und die Türkei führen einen Krieg, der täglich große internationale Berwicke- lungen mit sich bringen kann. Der Reichstag tritt noch einmal zusammen und die Neuwahlen zum Reichstags werfen ihre Schatten voraus.

Da ist es notwendig, sich durch eine gut unterrichtete Zeitung über alle Vorgänge auf dem Laufenden halten zu lassen.

Die

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ist dazu vermöge ihr« $ gut ausgebauteu Nach­richtendienstes ir der Lage. Sie nimmt zu den Ereignissen in natioi alem Sinne Stellung, ohne auf die Ansichten einer bestimmten Partei eingeschworen zu sein.

DieOberheffische Zeitung" erfreut sich bekanntlich schon seit Jahren in allen BevölkernngS- kreisen hier in Stadt und Land nachweislich der größten Leserkreises, der ständig wächst, weshalb Inserate die weiteste Verbreitung finden.

Ma« abonniert auf die»Oberhessische Ze-t«ng" bei allen Postämtern für 2,25 Mk., bei der Expedition (Marburg, Markt 21) und den Zeitnngsfteller» für 2 Mk. vierteljährlich.

Der Krieg um Tripolis.

' Die Lage.

lieber die letzten Ereignisse in Tripolis, über die Stimmung in Italien, der Türkei und den anderen Mächten sind noch immer eine Menge unbgelaubigter Nachrichten in Umlauf. Tatsache ist, daß die Italiener Tripolis beschießen. Es handelt sich aber dabei wohl mehr um eine de­monstrative Schießerei, denn es ist kaum anzuneh­men, daß die alten Festungswerke irgend einen nennenswerten Widerstand den modernen Rie­sengeschützen der Italiner gegenüber leisten kön­nen. Der Beschießung wird binnen kurzem die Besetzung der Stadt Tripoli» folgen. Das dürften die Türken kaum verhindern können, ver­hindern oder wenigstens sehr erschweren könnten sie allerdings die Einnahme der ganzen türkischen Provinz. Umso mehr könnten sie dies, als Eng­land sich jetzt, wie wir weiter unten berichten, bereit erklärt haben soll, den Durchmarsch tür­kischer Truppen durch Aegypten zu gestatten. Diese Meldung bedarf allerdings noch der Be­stätigung. Glaubhaft ist die Nachricht. In England ist auf den ersten Freudenrausch, den es über die neuesten Unbequemlichkeiten, in die Deutschland durch die italienische Aktion geraten ist, nun doch der Katzenjammer gefolgt. Man sieht ein, daß den Türken doch geholfen werden muß, schon um keine allislamitische Bewegung, die England teuer zu stehen kommen konnte, ent­stehen zu lasten. Außerdem versucht man jetzt den Türken zu demonstrieren, daß England der ein­zige Freund der Türkei sei, und so diese von der Seite Deutschlands abzudrängen. Man darf da­her den neuesten englischen Friedens- und Ver­ständigungsphrasen, von den wir an anderer Stelle berichten, nicht allzusehr trauen.

Auch in Frankreich scheint sich jetzt ein Stim­mungsumschlag geltend zu machen. Zwar be- stünstigt man noch immer das Vorgehen Ita­liens, schon weil dadurch dem Dreibund und dem »eutsch-türkischen Freundschaftsverhältniste ein bedenklicher Stoß gegeben wird, aber man über­legt sich doch, daß Frankreich in der Türkei sehr stark finanziell interessiert ist, und daß es zu xinem Zusammenbruch dieses Reiches daher nicht stammen darf.

Die Beschießung von Tripolis.

Rom, 4. Okt. Vizeadmiral Faravelli tele­graphierte gestern abend um 7 Uhr 45 Min. an Bord des PanzerfchifesBenedetto Brin": Um 3y2 Uhr nachmittags begann die Beschießung der Hauptbatterien und wurde bis Sonnenuntergang fortgesetzt. Die Beschießung werde heute wieder ausgenommen, um die Batterien vollständig zu zerstören. Man wandte während der Beschieß­ung die größte Sorgfalt an, um eine Beschädig­ung der Stadt zu vermeiden. Rur ein Leucht­turm in der Nähe einer Batterie sei zerstört worden.

Rom, 4. Okt. Nach einer Meldung der Tribuna" aus Malta über die erste Phase der Beschießung von Tripolis wurde das Feuer von der Division des Admirals Thaon di Revel be­stehend aus den SchiffenFerrucio",Varese" undGaribaldi" und zwar von der Artillerie mittleren Kalibers eröffnet. Das Feuer wurde in langen Zwischenräumen abgegeben, als ob der Admiral gleich nach den ersten Schüsten die Histung der weißen Fahne als Zeichen der Ueber- gabe erwartete. Die Schiffe schosten aus weiter Entfernung von der Küste.

Weitere italienische Maßnahmen.

Konstantinopel, 4. Okt. Ein italieni­scher Kreuzer hat im Roten Meere den kleinen KreuzerBeki Schewket" verfolgt, der sich in einem Hafen in Sicherheit bringen konnte. Aus Janina wird amtlich gemeldet: Gestern nachmittag um 2 Uhr erschien vor Valona ein italienischer Kreuzer, der den Hafen absuchte und weiterdampfte, ohne Anker zu werfen.

Rom, 4. Okt. Das Marineministerium er­ließ für die Kommandanten der Hafenplätze fol­gende Anordnungen: Den im Augenblick der Kriegserklärung im Hafen liegenden oder in Unkenntnis der Kriegserklärung eingelaufenen türkischen Schiffen ist eine sichere Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen, die übrigen türkischen Schiffe find zu kapern, den türkischen Schiffen, die die Fahrt gezwungenermaßen unterbrachen, ist die für eine sichere Weiterfahrt erforderliche Zeit zu gewähren und über die auf den beschlag­nahmten Schiffen gefundenen Waren neutraler Mächte find besondere Instruktionen beim Ma- rineministerium einzuholen.

Konstantinopel, 4. Okt. Wie die Blätter berichten, erhielt die Pfotte gestern ein Telegramm aus Tripolis, das den Beginn der in dieser Jahreszeit üblichen Stürme meldet. Man glaubt daher, die Italiener würden zur See die Operationen beschleunigen. Zur Ver­teidigung von Tripolis feien ave Vorkehrungen getroffen.

Rom, 8. Okts DieAgenzia Stefani" mel­det: Die Vorbereitungen für die Zusammenstel­lung des Expedittonskorps schreiten in normaler Weise vorwärts. In den verschiedenen Einschif­fungshäfen wird eifrig an der Instandsetzung der für den Truppenttansport bestimmten Schiffe gearbeitet. In Anbetracht der verschie­denen Standorte der einzelnen Truppeneinhei­ten, aus denen das Expeditionskorps zusammen­gestellt werden soll, entschloß man fich, die Ein­schiffung der Einheiten in den nächstgelegenen Häfen in der Weise vorzunehmen, daß die Ein­schiffungen nicht nur in den größeren, sondern auch in den kleineren Häfen der Ostküste und Westküste vorgenommen werden. So wird man von Einschiffungen in den Häfen der Inseln und in Süditalien absehen können, wo die Truppen Gefahr laufen könnten, durch das plötzliche Er­scheinen irgendwelcher feindlichen Streitkräfte, die vielleicht der regen Ueberwachung unserer Flotte entgangen sind, beunruhigt zu werden. Aus dem Einschif' ngsplatz ergeben fich auch die Operattonen unsrer Kriegsschiffe im Adriati­schen Meer, das von feindlichen Schiffen freige­halten werden muß, damit unsere Transport­schiffe im geeigneten Augenblick die Ueberfahrt ruhig bewerkstelligen können. Obgleich die Ar­beiten zur Instandsetzung der Dampfer so viel wie möglich beschleunigt werden, ist es doch nicht möglich, den Zeitpunkt anzugeben, zu welchem die Transporte die Einschiffungshäfen verlassen oder auf hoher See sich vereinigen können. Die wenige Tage des Abwartens werden aber nicht verlorene Tage sein, denn fie find unerläßlich für die Flotte, um durch Operationen gegen die feindlichen Seestreitkräfte eine ruhige Ueber- fahrt der umfangreichen Transporte sicher zu stellen.

Die Türkei.

Konstantinopel, 4. Okt. Der Minister­rat beriet über die Stellungnahme der Regie­rung gegenüber den in der Türkei befindlichen Italienern. Es verlautet, daß das jungtürkische Komitee auf die Ausweisung der Italiener aus der Türkei bestehe, worüber die Pforte die Ent­scheidung jedoch aussetze. DerTanin" meldet, der Ministerrat traf eine Entscheidung, die die Wahrung der nationalen Ehre sicherstellt.

K o n st a n t i n o p e l, 4. Okt. Aus Tripolis wird gemeldet: Das als Küstenschiff dienende KanonenbootSeja-di-Deriak" wurde von der Besatzung versenkt, damit es den Italienern nicht in die Hände falle. Eine offizielle Note widerspricht der von italienischer Seite ausge­stellten Behauptung, die Türkei beabsichtige, Vorstöße gegen die italienische Küste zu unter­nehmen.

Konstantinopel, 4. Ott. Die Schiff­fahrtskammer übermittelte den diplomattschen Missionen einen Protest gegen die von der Tür­kei verfügte Löschung der Leuchtfeuer und gegen das Verbot der Kohlenlieferungen an fremde Schiffe, was einen vollständigen Stillstand des Schiffsverkehrs an der Levante zur Folge haben müsie. Die Kammer ersucht die Pforte, dieses Verbot für die neutralen Schiffe aufzuheben.

Konstantinopel, 4. Ott. Das jungtür­kische Zentralkomitee erließ eine Proklamation, in der es die Einsetzung eines Komitees der in­ternationalen Verteidigung ankündigt. Die Gruppe Abgeordneter, die gestern nachmittag die Regierung um Einberufung der Kammer er­suchte, erhielt von der Pforte die Mitteilung, daß das Parlament am 14. Oktober einberufen wird unter dem Vorbehalt, daß bis dahin eine genügende Anzahl Abgeordneter in Konstanti­nopel sich einfindet. Der stellvertretende Gou­verneur in Tripolis meldete, daß die Kabel in der Nacht vom 30. September zum 1. Oktober nicht abgeschnitten wurden und daß der telegra­phische Verkehr auf den Landltnien aufrecht er­halten sei.

Die türkisch« Kabinettskrise.

Konstantinopel, 3. Ott. Kiamil und Htlmi Pascha sind zu einer Besprechung der Tri- polisfrage zum Eroßwefir berufen worden. Kia- mtl hat der Einladung nicht Folge geleistet. In der Ministerkrise ist keine Entscheidung erfolgt. Die Iungtürken verlangen die Wiederaufnahme Dschavids als Finanzminister.

Konstantinopel,4. Ott. Der Marine­minister zog sein Entlasiungsgesuch zurück, wahr­scheinlich um die Neubildung de» Kabinetts zu erleichtern.

Konstantinopel, 4. Ott. Wie verlau­tet, ist es Said Pascha doch gelungen, das Kabi­nett zu bilden.

England gestattet den Durchzug durch Aegypten. "Wien, 4. Okt. Wie der Berliner Korre­spondent derZeit" zuverlässig erfährt, hat die englische Regierung den Durchzug der türttschen Truppen durch Aegypten gestattet. Die Haupt- karawanenftraß« führt an der Küste entlang, ist aber der Beschießung vom Meere her ausgesetzt. Ein« zweite Straße führt aber durch die lybische Wüste nach dem Innern von Tripolis, welche den Türken sehr zustatten kommt.

Die Frkedensaussichtev.

Land on, 3. Ott. Der erste Lord der Ad- miraliätt McKenna hielt gestern in der Graf­schaft Monmouth eine Rede, in der er ausführte, anstelle der Kriegsgerüchte sei jetzt Krieg ge­treten. Das ganze Znteresie der Welt sei darauf gerichtet, den Frieden wieder herzustellen. Es gebe kein Auswärtiges Amt in Europa, das nicht die gemeinsame Hoffnung teile, daß befriedi­gende Bedingungen für die Beilegung des Strei­tes gefunden werden möchten, bevor und nicht nachdem große Opfer an Menschenleben zu be­klagen seien.

Paris, 4. Okt. Alle Blätter betonen, daß Italien erst dann in Vermittlungsversuche willi­gen kann, wenn die Türkei die italienische Be­setzung von Tripolis anerkannt haben wird. Der Figaro" meint, die Besetzung von Tripolis müsse den Feindseligkeiten ein Ende machen. Es sei sicher, daß die Mächte ihre Schtttte zur Erhaltung des Friedens fortsetzen und daß der Augenblick gekommen fei, um den Abschluß des Friedens zu erreichen. DerMatin" sagt: Wir haben aus bester Quelle Nachrichten von Bukarest Sofia, Belgrad und Athen erhalten, die ver­

sichern, daß in den betreffenden Ländern völlig« Ruhe herrsche und daß von dieser Seite keine Verwicklungen zu befürchten seien. Nach Mel­dungen aus Konstantinopel beginnt sich die Tür­kei mit dem Gedanken an den Verlust von Tri­polis abzufinden. Von allen Mächten werde der Wunsch nach Vermittlung in dem Konflikt geteilt. Sobald Said Pascha fein Kabinett ge­bildet haben werde, sei vorauszusehen, daß di« Bemühungen zu Gunsten des Friedens besser« Resultate haben werden als bisher. Nachrichten, die das Blatt aus bester Quelle aus Konstanti­nopel erhalten haben will, gestatten ihm, di« Frage zu bejahen, ob Said Pascha den Mut ha­ben werde, die Gefahren zu überwinden, die vo» dem mohammedanischen Fanatismus drohen.

Konstantinopel, 3. Okt. WieTanin" erfährt, trifft Rußland an der türkischen Grenz« militärische Vorsichtsmaßregeln. Demselben Blatte zufolge ist beschlossen worden, den Italie­nern gegenüber die Kapitulation nicht anzu- wenden.

Englische Friedensreden.

London, 4. Okt. In seiner Rede erklärte McKenna auf die Frage, ob ein freundliches Einvernehmen mit Deutschland zwecks Beschrän­kung der Flottenrüstungen begünstige: Nicht» würde die Regierung mehr befriedigen, al» wenn sie imstande wäre, ein Abkommen zu tref­fen, welche die Rüstungen zu Wasser und z» Lande begrenzen.

London, 4. Okt. Minister Churchill er­klärte gestern in einer Rede in Dundee: Der An­blick der europäischen Lage ist rauher und schreck­licher geworden als seit Jahren. Der Streit zwischen Italien und der Türkei ist in ein Sta­dium getreten, wo leider Worte gegenwärtig unnütz find. Was die marokkanischen Schwierig-' leiten betrifft, so kann die Politik Großbritan­niens klar als Politik bezeichnet werden, die, wie Premierminister Asquith und Schatzkanzler Lloyd Eeoge erklärten, eine vollkommen gerade und ehrliche ist (!?). Wir wünschen ernstlich, Frankreich und Deutschland zu einem Abkommen gelangen zu sehen, das für beide Teile befriedi­gend und vorteilhaft und für uns nicht nach­teilig ist. Kein englischer Minister äußerte je öffentlich oder geheim eine Silbe, welche solch glücklichen Schluß verzögern oder hemmen könnte. Wir wünschen eine Erledigung zu sehen, welch« die marokanische Frage ein für allemal beendigt, und welche diese beiden großen Nationen, die der Menschheit unschätzbare Dienste geleistet haben, in die Lage setzen werde, zusammenzuleben un­ter der Bedingung gegenseitiger Achtung. Das ist die einzige sichere Grundlage, auf der der Friede Europas aufgebaut werden kann. Der Wunsch nach einem solchen Abkommen leitete die ganze Politik Greys.

Angesichts der tatsächlichen Haltung der eng­lischen Regierung muß man diese Auslassungen als nichtssagende Redensarten betrachten. Offen­bar hat jetzt England wieder einmal Interesse daran bei uns in Deutschland eine entgegenkom­mende Stimmung zu erzeugen, nachdem es uns vor wenigen Wochen noch unsanft vor die Augen getreten ist. So hat auch der frühere englische Botschafter in Berlin Sir Frank Lasulles in Hamburg eine große Friedensrede gehalten. Deutschland und England müßten zu einer Eini­gung und zu einem besseren Verständnis zuein­ander kommen. Die Herren scheinen uns doch für entsetzlich dumm zu halten. Einmal um die Ohren schlagen, das andere mal streicheln lassen wir uns nicht.

Die Marokkofrage.

Pari», 4. Ott. Das Journal des Debats bemerkt, daß, wenn auch in den Meinungsver­schiedenheiten über Marotto in dieser Woche ein vollständiges Einverständnis zwischen Deutsch­land und Frankreich erfolge, die Unterzeichnung dieses Abkomens Über Marotto doch erst erfolgen werde, wenn auch das Abkommen über den Kongo abgeschlossen sei. Es sei möglich, daß die Erörte­rung der Eebietskompensation eine solche Wen­dung nehme, daß man dazu komme, den Text des ersten Teiles zu revidieren, denn es sei un­wahrscheinlich, daß über di« Kongoabtretungen eine Einigung so rasch erzielt werde, wie man in Deutschland behaupte. Zu den Attikeln ge­wisser französischer Blätter, welche aegen die 86»1