Das Unglück der „Silierte".
Die Meinungen über die Ursachen der Explosion auf der „Liberty" gehen weit auseinander und man mutz wohl annehmen, datz überhaupt über diesen Punkt keine volle Klarheit geschaffen werden kann. Wie nach allen derartigen Katastrophen widersprechen sich die Aussagen der Augenzeugen, da die blitzschnell vor sich gehenden Ereignisse keinen klaren Eindruck im Gedächtnis des Einzelnen zurückgelasfen haben. Wie jetzt ein Offizier aus Toulon berichtet, kam das Feuer auf der „Liberty" am Abend vor der Katastrophe in der Kammer des
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Kolonie in Tripolis sandte hierher ein Tele- I zum Antrittsbesuch zu bestimmen, wurde vom r , ___t___ ■ Ottern mit tom ZU-
46. Jahrg,
1911.
Erotzwesir gebeten, bereits gestern mit ihm zusammenzutreffen, worauf beide Staatsmänner noch vor Beginn des außerordentlichen Ministerrats eine lange Besprechung über die tri- politanische Angelegenheit hatten. In ihrem Verlauf suchte der Botschafter um eine Audienz
Marburg
Freitag, 29. September
„Verl. Börsenkurier": „Zwar zur See wird die Türkei Italien nicht viel anhaben können. Aber die ottomanischen Landtruppen sind heute ein Werkzeug, das nicht mehr stumpf und scharttg ist, und es könnten damit unter Umständen wuchtigere Schläge geführt werden, als den Italienern lieb wäre. Es gibt auch eine dirett verwundbare Stelle für Italien. Die Pforte ist soeben, wie es scheint, mit dem Aufstande in Jenem soweit fertig geworden, ob auch unter starken Zugeständnissen an den Jman Jahia, datz sie ihre dort stehenden Truppen verfügbar hat. Ein Angriff von da aus auf die gegenüberliegende Kolonie Erythräa wäre schwerlich rechtzeitig von italienischer Seite zu parieren. Und zu alledem kommt als ein nicht militärisches, aber darum nicht minder wirksames Mittel, von dem man in der Türkei ohne Bedenken Gebrauch machen würde, der Boykott italienischer Waren, der dem Handel der Apenninen-Halbinsel rechr empfindliche Wunden schlagen würde. Das alles sind Umstände und Erwägungen, denen man in Rom doch Beachtung schenken sollte."
Die „Franks. Ztg." schreibt: „Die Türkei hat schon oft, auch wenn sie in einem Kriege allein auf sich selbst angewiesen war, die Welt durch Beweise ihrer Kraft überrascht und ihre Angreifer in üble Lage versetzt. Davon können die Rusten etwas erzählen und dann kann auch den Italienern begegnen. Die guten Freund« Italiens können also seinen Staatsmännern nur raten, sich doppelt und dreifach zu besinnen, ehe sie eine Aktion beginnen, die unter allen Umständen ein gewagtes Abenteuer für Italien und eine Gefahr für den Frieden Europas ist."
Wien, 27. Sept. Die österreichisch-ungarischen Botschafter Merey von Kapos-Mere und Markgraf Paslavicini, deren Urlaub erst Ende Oktober abläuft, werden schon in den nächsten Tagen über Wien auf ihre Posten nach Rom bezw. Konstantinopel zurückkehren.
wird.
M a l t a, 27. Sept. Zwei Schlachtschiffe und vier Torpedobootzerstörer, wie man annimmt, italienischer Herkunft, passierten heute die Insel in der Richtung auf Tripolis.
Tittonis Antwort an Rifaat Pascha.
Paris, 27. Sept. Auf die gestrigen Erklärungen des türkischen Botschafters Rifaat- Pascha erwiderte der italienische Botschafter Tittoni heute im „Mattn": Es liegt mir fern, Rifaats guten Glauben zu bezweifeln. Aber ich muh absolut bestreiten, datz die türkischen Behörden in Tripolis, die gegenüber Italien stets vexatorisch und illoyal verfahren find, im guten Glauben gehandelt haben. Ich erkläre kategorisch: Das wirtschaftliche Vorgehen Italiens in Tripolis ist durch alle möglichen Gesetze und unmögliche Mittel seitens der türkischen Beamten verhindert worden. Die Haltung dieser Beamten hat niemals den guten Worten entsprochen, die von Konstantinopel kamen. Ich selbst war als Minister der auswärtigen Angelegenheiten mehrmals im Begriff, die Geduld zu verlieren. Im Jahre 1908 muhte ich zu dem Mittel einer Flottendemsnstration greifen. In demselben Jahre habe ich in der italienischen Deputiertenkammer erklärt, wenn die Methode der Türkei von allen anderen Großmächten angenommen würde, so hätten wir jeden Tag einen europäischen Krieg. Ich mutzte mich damals über den Hatz und das Uebelwollen des Katmakans von Derma beklagen, der versuchte, einen unschuldigen Italiener in einen Kriminalprozeh zu verwickeln. Die Türkei hat damals einen Beamten abgesetzt, aber die Methode hat sich nicht geändert. Die Vexationen und Feindseligkeiten gegenüber den Italienern dauern fort. Italien ist genötigt, die Achtung vor seiner Würde und die Verteidigung seiner Interesten mit aller Energie geltend zu machen.
Zur Haltuug der deutschen Regierung.
Konstantinopel, 26. September. Der deutsche Botschafter, der den Grotzwesir telegraphisch gebeten hatte, ihm für heute eine Zeit
gramm, in dem es heiht: Wir bitten unsere Brüder dringend, bei dem Gouverneur um Hilfe für uns vorstellig zu werden, da die italienischen Dampfer sich weigern, andere als Italiener aufzunehmen. Rach Privattelegrammen herrscht unter den britischen Staatsangehörigen große Beunruhigung. Sie haben auf ihren Häusern die englische Flagge gehißt. Es ist unmöglich, in Erfahrung zu bringen, ob englische Kriegsschiffe entsendet werden. Augenblicklich liegen nur die britischen Kreuzer „Suffolk" und „Barham" hier. Die „Suffolk" liegt im Dock, während die „Barham" morgen nach Aranchi weiter gehen
Der Tiipoliskonflikt.
Türkische Maßnahmen.
Konstantinopel, 27. Sept. Die Nachrichten über die Vorbereitungen Italiens rufen in der öffentlichen Meinung der Türkei Bestürzung hervor. Die Regierung ist bemüht, die Erregung zu dämpfen. Eine für morgen angesagte antiitalienische Versammlung wurde verboten. Der Minister des Innern berief gestern die Vertreter der Preste zu sich und befahl ihnen, angesichts der Lage die Veröffentlichung von Alarmnachrichten zu vermeiden, weil die Erregung der Gemüter bedenkliche Folgen zeitigen könne. Der Kriegsminister bat die Presse, über militärische Maßregeln nichts zu veröffentlichen. Beim Erotzwesir finden täglich Ministerberatungen statt, deren Beschlüste geheim gehalten werden. Gerüchte besagen, es herrsche die Meinung vor, datz Truppen und Munition nicht nach Tripolis gesandt werden sollen. Der italienische Geschäftsträger hatte mit dem Erotzwesir auf besten Wunsch eine lange Unterredung, die für die Lage bedeutsam sein soll.
Konstantinopel, 27. Sept. Der autzer- ordentliche Ministerrat beschloß, im Falle wider Erwarten Italien Tripolis doch zu besetzen versuche, unter anderem folgendes: 1. in Tripolis gegen Italien bis auf den letzten Soldaten zu kämpfen, 2. Ausweisung aller Italiener aus der Türkei, 3. die Türkei entzieht den Jatalienern die Kapitulationsrechte. Ferner wurde auch über Militärtransporte ein Beschluß gefaßt, der jedoch streng geheimgehalten wird. Von maßgebender Stelle wird dagegen der Beschluß des Ministerrates abgeleugnet.
Die Lage in Tripolis.
Tripolis, 27. Sept. Hier sind verschiedene italienische Kriegskorrespondenten eingetroffen. Der größte Teil der italienischen Kolonie wurde unentgeltlich nach Syrakus befördert. Italienische Kriegsschiffe sind in Sicht gekommen.
beim Sultan nach.
K ö l n, 27. Sept. Zu der Berliner Auffassung über den Tripolisstreit meldet der Berliner Korrespondent der „Frankfurter Ztg.", daß die deutsche Regierung in Rom und Konstantinopel fortgesetzt im Sinne einer friedlichen Lösung wirke. Auch die französische Regierung sei in gleicher Richtung tätig, trotzdem sie aus Grund älterer Versprechungen sich den afrikanischen Wünschen Italiens nicht entgegensetzen könne. Man rechnet mit der Wahrscheinlichkeit eines friedlichen Ausgangs. Ein militärischer Sachverständiger über Tripolis, ein früherer preußischer Offizier, erklärte, daß Italien mindestens 80 000 Mann aufbieten müsse, um die Eroberung von Tripolis durchzuführen. Italien würde aber alsdann auch im Innern von Tripolis hartnäckigen Widerstand finden, so daß, wenn diese Frage gewistenhast geprüft würde, es voraussichtlich nicht zum Kriege kommen werde.
Deutschland und die Lage.
fieber die Lage, in die Deutschland durch die italienische Aktion geraten ist, schreibt sehr richtig die „Kreuzzeitung": „Eigenartig ist die Lage, in der sich Deutschland befindet. Dem verbündeten Italien ist gestern im „Figaro" von der ftanzösischen Regierung das Zeugnis ausgestellt worden, daß man sich in Paris feiner guten Dienste und seiner freundschaftlichen Haltung während und nach der Konferenz von Algeciras erinnere. Diese Haltung des verbündeten Italiens, das in Algeciras mit unseren Gegnern gegen uns stimmte, hat Deutschland aber um Marokko gebracht. Als Preis für diese Heldentat wurde ihm von Frankreich Tripolis in Aussicht gestellt, und nun soll Deutschland gar noch dabei Mitwirken, daß Italien die Belohnung dafür, datz es sich in Algeciras auf die Seite der Gegner Deutschlands stellte, auch wirklich erhält! Und zwar auf dem Wege der Gewalt von der Deutschland befreundeten Türkei? Wie man erkennt, ist Deutschland tatsächlich in keine angenehme Lage geraten, und wieder einmal kann man die deutsche Politik einer verflostenen Epoche, die uns in diese Situation gebracht hat, nicht loben."
Die Aussichten im Falle eines Krieges.
lieber die Aussichten, die die beiden Parteien im Falle eines Krieges haben, schreibt der
Rom, 27. Sept. Das türkische Schiff „Derna" ist in Tripolis eingetroffen. Es hatte nur wenige Soldaten, Gerste und sehr wenig Waffen an Bord. Die italienischen Kriegsschiffe hatten keinen Befehl erhalten, es zu nehmen.
Malta, 27. Sept. Aus Tripolis eingelau- fene Privatdepeschen besagen, datz italienische Kriegsschiffe mit Landungsstreitkräften 20 Meilen vor Tripolis liegen. In Tripolis herrscht unter den Italienern Panik, weil befürchtet wird, datz es im Augenblick eines Landungsversuches zu einem Massaker gegen die Europäer kommt.
Malta, 27. Sept. Die anglomaltesische
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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Die Geschwister.
Roman von H. Eourths-Mahler.
(Fortsetzung.)
Frau von Eoßegg sah einigermaßen unbehaglich ihre Kinder an. Sie dachte an ihr einziges gesellschaftsfähiges Kleid, eine schwarzseidene Robe. Die hatte schon sehr unter dem alles benagenden Zahn der Welt gelitten. „Weißt du, wer alle geladen ist, Fred?"
„Wahrscheinlich so ziemlich alles. Meine Kameraden, die Honorationen mit Kind und Kegel, Wendheim natürlich auch."
Mutter und Sohn wechselten verstohlen einen bedeutsamen Blick.
„So, Wendheim auch?" fragte Frau von Eoßegg leichthin.
„Natürlich, der darf doch als vielbegehrte Partie nicht fehlen. Uebrigens traf ich ihn auf dem Wege hierher. Er läßt sich den Damen empfehlen. Auf das Angelegentlichste erkundigt« sich, ob Ihr beiden morgen abend auch zugegen sein würdet."
„Und was sagtest du?"
„Daß ich es als gewiß annähme. Er machte gar kein Hehl daraus, daß ihm viel an Eurer Gegenwart liegt. Was meinst du, Gabi, gilt sein Interesse nun Mutter oder dir?"
Das junge Mädchen sah ernst und willig in sein lächelndes Gesicht. „Ich meine, — du solltest solche scherzhafte Fragen nicht stellen. Ich find« fie wenig delikat."
„Mein Gott, Gabi, sei doch nicht s» empfindlich. Fred meint es doch nicht böse," begütigte Frau von Eoßegg.
Verstehst du denn keinen Spaß, Gabi?" fragt» Fred.
„In dieser Angelegenheit nicht, Fred. Du sowohl wie Mutter, Ihr wißt so gut wie ich, daß Wendheim
sich auffallend um mich bemüht. Dies« Auszeichnung ist mir unsagbar peinlich, und ich mag nicht, daß Ihr darüber scherzt."
„Aber Kind, wenn ich nur wüßte, warum es dir peinlich ist, daß Wendheim Gefallen an dir findet?"
Eabrielens Gesicht zeigte, wie unliebsam ihr das Gespräch war. Nun war man doch bei dem Thema, das fie so gern vermied.
„Mir liegt nichts an seinem Gefallen, er soll mich zufrieden lassen."
„Du bist sehr töricht, Gabi. Wendheim ist ein so prächtiger, stattlicher Mann, ein so vornehmer, gediegener Charakter."
„Ja, und außerdem ist er schwer reich," vervollständigte Gabriele bitter.
„Gewiß, Kind, und das brauchst du gar nicht in solchem Tone zu sagen. Es ist doch schließlich keine Beleidigung, daß er dich gern hat."
„Rein, Mama, nein, gewiß nicht. Wendheims Vorzüge erkenne ich auch ohne Zögern an. Da ich aber in gleicher Weise nicht für ihn empfinden kann, wie er scheinbar für mich, so mußt du doch einsehen, daß mir das alles sehr peinlich ist."
Frau von Eoßegg seufzte.
„Schade, Kind. Ach Gott, ich wär« so glücklich, wenn du einen solchen Mann bekämst. Solche Partie wird dir ja nie, nie wieder geboten."
Fred sah, daß jetzt mit Gabriele nicht zu reden war.
. „Run, laßt doch mal jetzt diese Frage uneröttert. In Gegenwart der Kinder braucht Ihr das nicht gerade zu besprechen."
„D, wegen uns hast du nicht nötig, zu bremsen, Fred," ries Friedel einigermaßen beleidigt. „Wir wissen längst, daß Herr Wendheim Gabi gern leiden mag. So dumm find wir nicht, gelt, Walter?"
„Du dumme Pute," lachte sie Fred aus.
„Gar nicht dumm, Fred. Umsonst nimmt uns Herr Mendheim nicht immer zu sich in den Wagen und fähtt uns spazieren. Er will, daß wir ihm von
Gabi erzählen, und das tun wir denn auch, weil es ihm große Freude macht."
„So, was erzählt Ihr ihm denn?"
„Ich hab' gesagt, daß Gabi soweit ein ganz netter Kerl ist, daß sie nur immer zankt, wenn wir Mutter ärgern. Walter hat sich natürlich poetischer ausgedrückt. der redet ja immer so dämlich geschwollen. Gabi ist unser guter Hausgeist, hat er gesagt, und wenn wir die nicht hätten, wäre es nicht halb so schön auf der Welt, und so. Na, eine ganze Menge solchen Kram hat er gequatscht."
Walter verabfolgte Friedel einen mehr wütenden als liebevollen Rippenstoß.
„Mußt du das alles klatschen, alberne Trine?"
Friedel zahlte mit Zinsen zurück. „Das ist doch nichts Schlimmes, du dummer Bengel."
„Ruhig, Kinder, Ihr sollt Euch nicht zanken," sagte Gabriel«, und bann strich fie zärtlich über Walters Kopf. „Brauchst dich nicht zu schämen, daß du deiner Schwester Gutes nachsagst, Walti, das ist keine unmännliche Schwäche, sondern «ine ritterliche Tugend."
Er sah forschend in ihr lächelndes Gesicht.
„Ist das vielleicht ulkig gemeint?" fragte er mißtrauisch.
„Nein, ganz erlischest. Und nun geht, Ihr beiden kleinen Krakehler, friedlich hinüber und macht Eure Schulaufgaben für morgen.“
Die Kinder trollten versöhnt von bannen.
„Nun sagt mir aber endlich, ob Ihr morgen abenb mitkommt ober nicht," fragte Fred, als sie hinaus waren.,
„Ich für meinen Teil ginge sehr gern mit, wenn Mutter zusagt."
„Und ich gönn« dir das Bergnügen von Herzen, Kind. Aber mein Kleid? Meinst du, daß es noch g-ht?"
„Ich frische es dir auf, Mutter. Mit etwas Spitz« garniert, wird es ganz präsentabel."
„Wenn du dir die Arbeit machen willst?"
„Gern."
„Reicht es denn nicht mal zu einem r.nien Kleide für dich, Mutter," fragte Fred leise.
„Rein, mein Junge, jetzt nicht. Aber nächstes Jahr wird es schon werden."
Fred seufzte, stand auf und trat an bas Fenster. Mißmutig biß er sich auf dem Bart herum. Die Mutter trat zu ihm und legte ihre Hand auf seinen Arm.
Er ergriff sie und führte sie an die Lippen.
„Wäre ich doch die unselige Wette nicht eingegangen," sagte er gepreßt.
„Sprich nicht mehr davon, Fred, und denke nicht mehr daran. Wir sind bald zu Ende mit dem Ad- zahlen der Raten."
„Aber Ihr habt darunter leiden muffen, habt Euch tausend Entbehrungen auferlegt. Es ist eine Qual, man kommt nicht heraus aus der ewigen Misere."
Gabriele hatte währenddefien still den Kaffeetisch abgeräumt. Nun sah sie ängstlich forschend zu dem Bruder hinüber. Sonst fragte er wenig danach, ob Mutter und Geschwister etwas entbehren mußten. Er war viel zu egoistisch, um sich darum zu kümmer.r. Nur wenn er selbst in Mitleidenschaft gezogen wurde, fiel es ihm ein, daran zu denken. Sie wußte, er hatte, wie so oft, kein Geld mehr. Das verdarb ihm die Laune und macht« ihn sogar zu Selbstvorwürfen geneigt. Seine Mutier, die diesen Zug seines Cha- rakters in blinder Li 5c übersah, war sehr gerührt über feine Betrübnis. Sie streichelte ihm die Hand.
„Es ist ja gar nicht so schlimm, Fred. Mach« dir doch keine Sorgen mehr darüber."
Fred nahm bald darauf seine Mütze und machte sich zum Gehen bereit.
„Also morgen abenb um acht Uhr hole ich Euch ab. Bitte, seih pünktlich fertig.“ Dam't r - ' bete er sich.
(Fortsetzung folgt.)