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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend",Fürs Haus" undLandwirtschaftliche Beilage*

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DieCbetljtffifdje Zeitung" erscheint täglich mit Aurnah.ne der Senn» und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 2.25 '<* (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen

Marburg

Mittwoch, 27. September

Verantwortung.) Druck der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch (Inh.: Dr. Hitzeroth), Markt 21. Telephon 55.

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Erkes Blatt.

Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 72.

Der Tlipoliskonflikt.

Die Tripolisaktion Italiens hat sich sehr schnell zu einer großen Sache ausgewachsen. Die Alarmmeldungen überstürzen sich. Der von den Türken weggenommene englische Dampfer ist natürlich in das Gebiet der Fabel zu verweisen. Es scheint sich aber zu bewahrheiten, daß ein Doppelgeschwader von Syrakus in See ging, ob zur Demonstration oder zu Truppensendungen nach Tripolis ist nicht bekannt. Das Bedenk­lichste ist, daß die öffentliche Meinung Italiens sich in großer Erregung befindet und die Regie­rung auf einem Wege vorwärts treibt, den man nicht anders als abenteuerlich bezeichnen kann. Selbst die Sozialisten wollen sich einem energischen Vorgehen der Regierung an­schließen.

Tripolis selbst hat eine wechselvolle Ge­schichte, aber es dürfte kaum einem Zweifel unterliegen, daß es jetzt eine türkische Provinz ist. Sie ist ungefähr 1000 000 Quadratmeter groß und zählt etwa 1000 000 Einwohner. Im Süden geht sie in die Sahara über und ist we­niger fruchtbar. Nachdem England und Frank­reich die Küste des Mittelmeeres, in dem eigent­lich Italien herrschen sollte, weggenommen haben, ist man in Italien recht nervös gewor­den und da Frankreich sich jetzt anschickt, auch die bisher freie Küste von Marokko zu nehmen, schlägt die Erregung in Italien hohe Wogen. Während man früher Kolonialerwerb, der von Frankreich oder von England angeboten wurde, zurückwies, um mit reinen Händen da­zustehen (!), haben sich jetzt die Anschauungen geändert. Doch ist nur noch Tripolis übrig, deffen eventuellen späteren Besitz sich Italien in den letzten Jahren öfter von Frankreich hat garantieren lasien für seine Unterstützung von Frankreich in Algeciras und anderwärts.

Jedenfalls glauben die Italiener auf Tripo­lis ein begründetes Recht zu haben. Wie aus Rom gemeldet wird, ist in einer Ministerkonfe­renz beschlossen worden, daß ein starkes Truppenkontingent zu einer Expe­dition über See gerüstet gehalten, aber erst entsendet werden soll, im Fall und nur für den Fall, daß Zwischenfälle in Tripolis nicht zwingen und die Türkei nicht freiwillig dem Ansprüche Italiens genügt, die tatsächlich vorwiegende Geltung in Tripolis zu haben und Tripolis seitens der Türkei nicht militärisch befestigt zu sehen.

Interessant ist die Haltung der Mächte, vor allem auch wieder in ihrem Verhältnis zu Deutschland. DerMatin" meint, nur Deutsch­land allein besitze genügenden Einfluß, um zu vermitteln. Wie freundlich! Daß Deutsch­land gar keine Veranlassung hat, für Italien Kastanien aus dem Feuer zu holen, zeigt folgende Beurteilung desFigaro": Für Frankreich ist die Lage völlig klar. Wir haben gegen Italien Verpflichtungen übernommen, die wir loyal erfüllen werden. Wir erinnern uns seiner guten Dienste und seiner freundschaft­lichen Haltung während und nach der Konferenz von Algeciras. Wir haben Italien versprochen, unsere Politik nicht mit Tripolis zu beschäftigen. Dies Versprechen wird peinlich gehalten werden. Wir hatten gewisse Schwierigkeiten mit den tür­kischen Behörden wegen des Hinterlandes von Tripolis. Unsere Regierung wird die gegen­wärtigen Umstände sicherlich benutzen, um diese Frage endgiltig zu regeln und von den Ve- keiligten alle nötigen Zusicherungen zu erhalten.

Ueber die angebliche Vermittlung Deutsch­lands liegt folgende Meldung vor:

Köln, 25. Sept. DieKöln. Ztg." meldet aus Berlin: Nach Pressemeldungen aus Italien ist dort das Gerücht verbreitet, in der tripo- litanischen Frage würden die Verhandlungen über Berlin geführt. Das Gerücht ist nach un­seren Erkundigungen unzutreffend. Deutschland wurde weder von anderer Seite um Vermitt­lung angegangen, noch bot es sich selbst zur Ver­mittlung an.

Es ist natürlich, daß unsere guten Freunde die Situation, in der sich Deutschland als Der- tündeter Italiens und Freund der Türkei be­

findet, wieder gegen uns ausnutzen wollen. Italien wird aber, nach den vielen Extratouren, die es sich in kritischer Zeit gegen uns erlaubt hat, kaum darauf rechnen, daß wir ihm Tripolis wie Oesterreich seinerzeit Bosnien verschaffen. Für uns hat die Zugehörigkeit Italiens zum Drei­bund sehr oft nur dekorativen Wert gehabt. Auch die anderen Mächte dürften kaum Inter­esse an einer kriegerischen Aufwicklung der orientalischen Frage haben, die mit der Tripolis­aktion Hand in Hand gehen würde. Höchstens würde Frankreich, während es Marokko einsteckt, freundlich zusehen, wie auch ein anderer sich die Taschen vollsteckt.

Verständig und richtig ist die Beurteilung eines englischen Blattes.Daily Eraphic" schreibt:Es ist nicht mehr zweifelhaft, daß die öffentliche Meinung in Rom die Regierung zu einem unwürdigen Abenteuer führen will, das außerdem sehr gefährlich ist, und dem die Regie­rung nicht genug Widerstand entgegensetzt. In Tripolis sowohl wie in Rom verfertigt man Vorwände für ein Einschreiten. Da haben wir also eine neue Kriegsbeute im Osten. Ein neues Problem tut sich auf, das ebenso wichtig ist, wie jenes, das augenblicklich in Berlin gelöst werden soll. Hoffen wir, daß die Großmächte durch ent­schiedene Maßnahmen Italien auf seinem Wege aufhalten werden, nicht allein im Interesse des Friedens, sondern auck im höheren Interesse der internationalen Gesittung. Auch nicht ein Schatten von Berechtigung ist für das tripoli- tanische Abenteuer vorhanden. Es ist ein Hand­streich sizilianischer Banditen. Auch nicht die Spur einer Veranlassung ist vorhanden, wie sie sonst die andern Mächte bei derartigen Unter­nehmungen aufweisen können. Der einzige Vor­wand, worauf sich Italien stützen kann, ist das Uebereinkommen mit Frankreich vom Dezember 1901. Aber Frankreich hat niemals das Recht besessen, über Tripolis zu verfügen, denn es hat niemals Tripolis im Besitz gehabt. Im Jahre 1881 erklärte Frankreich in aller Förmlichkeit in einer Note an Großbritannien, daß es in Tripolis einen unveränderlichen Bestandteil des ottomanifchen Kaiserreiches sehe, der von Frank­reich im Jahre 1850 der Pforte selbst verbürgt sei."

Konstantinopel, 25. Sept. Nach der Auffassung der hiesigen italienischen Botschaft ist die Einstellung des Levantedienstes seitens der italienischen Dampfer nicht der Requirie­rung der Dampfer für die Truppentransporte zuzuschreiben, sondern sie bilde nur eine Vor­sichtsmaßregel für den Fall des plötzlichen un­erwarteten Abbruchs der diplomatischen Be­ziehungen zwischen Italien und der Türkei. In diesem Falle könnten die Türken die in den tür­kischen Gewässern befindlichen italienischen Han­delsschiffe mit Beschlag belegen.

Rom, 25. Sept. Wie eine Blättermeldung besagt, traf die Regierung die strengsten Maß­nahmen, um die genaueste Beobachtung der im Strafgesetz enthaltenen Bestimmungen über die Verbreitung militärischer Nachrichten seitens der Presse herbeizuführen.

Rom, 25. Sept. DieAgenzia Stefani" meldet: Das italienische PaketbootRegina Margherita", von dem ein Gerücht wissen wollte, es sei von den Türken bei Merstna be­schlagnahmt worden, verließ am Morgen des 24. September Latakia, um sich auf geradem Wege nach Alexandrien zu begeben.

Piombino, 25. Sept. Als gestern abend eine Abteilung Infanterie nach Florenz abging, veranstalteten etwa 300 Personen, darunter mehrere Anarchisten, in der irrigen Annahme, die Truppen gingen nach Tripolis, eine Kund­gebung gegen die angebliche Expedition. Die Gendarmerie wurde mit Steinen beworfen und antwortete mit Revolverfchüssen. Dreizehn Gen­darmen, darunter ein Leutnant, und fünf Ma­nifestanten wurden verwundet, von letzteren ist einer gestorben.

Die Marokkofrage.

Paris, 24. Sept. Ministerpräsident Cail- laux hielt anläßlich der Einweihung des neuen Postgebäudes in Alneon eine Rede, in der er für eine ehrliche Verständigung zwischen Deutsch­land und Frankreich eintrat und seiner Hoff­nung in diesem Sinne Ausdruck gab. Zu dieser Rede bemerkt das RegierungsblattRadikal": Ministerpräsident Caillaux hat in seiner gäri­

gen Rede das warme Wort Thiers zitiert:Ein Geschäft ist nur dann gut, wenn es für beide Teile gut ist." Das ist der Gesichtspunkt, unter dem wir die Marokkofrage immer betrachtet haben. Wir haben gesagt:Nichts für nichts!" Aber es liegt auf der Hand, wenn wir sichere Vorteile ohne Winkelzüge und ohne Zweideutig­keit erhalten, so gebietet uns die Gerechtigkeit, dem Eegenkontrahenten Kompensationen in der­selben Höhe und von demselben Wert zu bewil­ligen. DerRappel" schreibt: Das Berliner Kabinett findet Herrn Caillaux bereit, über die Bedingungen eines auf absoluter Gegenseitigkeit der Vorteile gegründeten Geschäfts angesichts Europas zu verhandeln.

Tanger, 25. Sept. Aus Sefru wird un- term 22. Sept, gemeldet: Der Kaid Hammon der Zaiani sammelte im mittleren Atlas eine Harka, um gegen Sefru vorzurücken.

Berlin, 25. Sept. Der KreuzerBerlin" ist, von Las Palmas kommend, wieder in Aga- direingetroffen.

Deutsches Reich-

Personalien. Berlin, 25. Sept. Der Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Direktors im Ministerium der Geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten, Wirkl. Geh. Oberregierungsrats D. v. Chapulis zum Unter staatsfekretär, des Abteilungsdirigenten Wirkl. Geh. Oberregierungsrats Dr. Schmidt zum Di­rektor in diesem Ministerium. DieRordd. Allg. Ztg." berichtet: Anstelle des in den Ruhe­stand getretenen preußischen Gesandten in Dres­den, Prinzen zu Hohenlohe, ist der derzeitige deutsche Gesandte in Bern, v. Bülow, in Aus­sicht genommen.

Keine Teuerungszulagen. Berlin, 25. Sept. DerNordd. Allgem. Ztg." zufolge beruht die Mel­dung desLokalanzeigers", daß im preußischen Fi­nanzministerium aufgrund verschiedener Anregungen Erwägungen über die Gewährung einer einmaligen Teuerungszulage an die Staatsbeamten auf einen Irrtum.

Jubiläum derNordd. Allgem. Zeitung". DieNordd. Allg. Ztg." begeht am 1. Okt. die Feier ihres 50jährigen Bestehens.

Tphu» in einem Infanterieregiment. Wiesbaden, 25. Sept. Im 1. Bataillon des hier garnisonierenden 80. Infanterieregiments sind nach der Rückkehr aus dem Manövergelände mehrere Typhusfälle vorgekommen. Ein Füsilier der 4. Kompagnie ist gestern bereits gestorben. Die nötigen Vorsichtsmaßregeln sind getroffen. Die Einjährig-Freiwilligen sind interniert.

Ausland.

Krawalle wegen des 9 Uhr-Ladenschlusses. Amsterdam, 25. Sept. Infolge des gesetzlich an­geordneten 9 Uhr-Ladenschlusses kam es zu De­monstrationen, weil eine Anzahl Geschäfts­inhaber sich weigerten, die Läden zu schließen. Tausende sammelten sich auf den Straßen an, die von der Polizei mit der blanken Waffe zu­rückgetrieben werden mußten.

Das Dampferunglück im Hafen von Toulon

Wie wir gestern schon kurz meldeten, hat sich im Hafenvon Toulon ein schweres Schiffsunglück ereignet. Das neue französische Linienschiff nicht Handelsdampfer, wie gemeldetLi­berty" ist infolge einer Explosion gesunken. Zu dem neuen Unglück, das die französische Manne getroffen hat, liegen bisher folgende Meldun­gen vor:

Toulon, 25. Sept. Der Brand auf dem PanzerschiffLibertö" war um 5 Uhr früh aus­gebrochen und trotz der tatkräftigen Bemühungen war es unmöglich, das Feuer zu hindern, den Kohlenraum zu erreichen. Nach fünf Explo­sionen, die in Zeiträumen von einer Minute erfolgten, zersprang das Schiff und legte sich dann zur Seite. Der Teil des Kreuzers, der zu sehen ist, befindet sich in kläglichem Zustande und ist oberhalb der Wasser­linie vollkommen zerstört. Das Schiff scheint in zwei Teile geborsten zu sein. Sogleich nach der Explosion kamen zahlreiche Boote und Rettungs­dampfer derLiberty" zu Hilfe, die eben­falls mehrere Mannschaften ver­loren. Die Leute derLiberty" wurden in die Luft gefchleudert und fielen dann ins Wasser zurück. Es bestätigt sich, daß hunderte von Opfern zu beklagen

sind. Der Kommandant des Schiffes war Kapi- tän zur See Jaurtzs. Das Marine-Ministerium bestätigt, daß das LinienschiffLiberty" explo­diert und gesunken ist, wobei der größte Tei' der Besatzung umgekommen ist und fügt hinzu daß auch das LinienschiffRepublique" an der linken Seite einen Riß erhalten hat, der wahr­scheinlich durch die Trümmer derLiberty" ver­ursacht worden ist.

Toulon, 25. Sept. Eine unbeschreib­liche Erregung hat die Bevölkerung ergriffen, die nach der ersten Explosion massen­haft nach den Quais strömte. Man sah nur einen Teil des unförmlichen eisernen Schiffs­rumpfes inmitten von Trümmern, an die sich di« Verwundeten festklammerten. DieLiberty" hatte 700 Mann Besatzung, von denen 140 beur­laubt waren. Als nach der ersten Explosion un­gefähr 100 Mann ins Wasser sprangen und die andern sich aus dem Schlaf anfrafften und ins Wasser springen wollten, befahlen ihnen die Vorgesetzten, ihren Dienst zu verrichten. Sie blieben an Bord und gingen mit dem Schiff unter.

Toulon, 25. Sept. Von derLiberty" ist nichts mehr als ein Haufen zerbrochenen alten Eisens, den kleine Dampfer, Barken und Kähne suchend umschwärmen, zu sehen. Die Reede ist mit Trümmern bedeckt. Pumpen er­sticken den Brand, der unter der Asche glimmt. DieLiberty" ist in zwei formlose Teile zer­rissen. Der hintere Turm ist teilweise vom Wasser bedeckt. Etwa zwanzig Mann, die we­nige Minuten vor der Explosion ins Wasser gesprungen, sind, wurden von Booten ausgenom­men. Sie sind an Bord des Wracks zurück- gekehrt.

Toulon, 25. Sept. Als der Brand auf der Liberty" ausgebrochen war, gab das Panzer­schiff vier N o t s ch ü s s e ab, um Hilfe herbei- zurufen. Sofort sandten alle Schiffe Boote mit. Rettungsmannschaften aus. Ob der Befehl, die Kohlenkammer unter Wasser zu sehen, über­haupt gegeben wurde, oder ob nicht rechtzeitig, ist nicht festzustellen.

Rambouillet, 25. Sept. Präsident Fallik-res telegraphierte an den Marineminister Delcass<4: Die Nachrichten, die Sie mir aus Tou­lon mitteilen, sind furchtbar. Uebermitteln Sie der gesamten Marine mein tiefempfundenes Beileid! Mit Ihnen und ihr beklage ich von Herzen die Folgen des Unglücks, durch das das Vaterland in Trauer versetzt worden ist.

Die Opfer.

Paris, 25. Sept. Der Marinepräfekt von Toulon meldet: Heute vormittag 10 Uhr mel­deten sich beim Namensaufruf 274 Mann, von denen etwa 40 verwundet waren. Gegenwärtig sei man mit Rettungsarbeiten für die noch an Bord Befindlichen beschäftigt.

Toulon, 25. Sept. Von derLibertö" werden ungefähr 350 Mann vermißt. Etwa hundert Opfer sollen an Bord der anderen Fahr euge gezählt sein, davon gehörten fünf zu den Rettungsmannschaften. An Bord derD6- mocratie" werden zwanzig Tote und etwa fünfzig Verwundete gezählt. Andere Opfer befinden sich an Bord der$£ttt6" und Republique", die so schwer beschädigt sind, daß sie schleunigst auf Dock gebracht werden mußten. Augenzeugen erklären, sie erblickten nie so Schreckliches.

Paris, 25. Sept. Der Marineminister ist heute nachmittag um 4y2 Uhr offiziell davon in Kenntnis gesetzt worden, daß die Zahl der Toten derLiberte" und der anderen in Mit­leidenschaft gezogenen Schiffe ungefähr 300 beträgt.

Die Ursache«.

Paris, 25. Sept. Das Feuer an Bord der Libertö" entstand wahrscheinlich infolge der Unachtsamkeit einiger betrunke« heimkehrender Matrosen. Uber die Zahl der Opfer schwanken die Angaben. Die Zahl der unversehrt Geretteten bettägt 200. 45 wurden verwundet an Land gebracht; mehrere kleine Schiffe kenterten nach der dritten Explosion derLiberts". Auf einem dieser Schiffe befanden sich Matrosen, die Nachturlaub hatten. Fast alle Offiziere der ,Libert6" sind tot. Die meisten der Opfer waren in den Maschinenräumen und dell Pulverkammern beschäftigt.

Paris, 25. Sept. Der Marineminister äußerte sich heute mittag Pressevertretern 0t>,