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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen.Nach Feierabend",Fürs Haus" undLandwirtschaftliche Beilage".

Sir Cartwright.

Auf eine Anfrage bezüglich der Vermutun­gen, die in der Presse des Kontinents wiederholt an die jüngst in derN. F. P." erschienenen Ar­tikel geknüpft werden, erhielt das Reut. Bureau vom Auswärtigen Amt die Antwort, daß kein britischer Diplomat für das betreffende Inter­view verantwortlich sei. Diese Erklärung, die ^übrigens auch kein Dementi ist, ähnelt der be­reits gestern vom Reuterbureau der englischen Presse gegebenen Mitteilung, wonach man in Londoner amtlichen Kreisenkeinen englischen Diplomaten kenne, der für das Interview ver­antwortlich sei". Die jetzt vom Wolff-Bureau verbreitete .Meldung klingt bestimmter, es ist aber zweifelhaft, ob sich wirklich um eine neue und bestimmte Meldung oder nur um eine im -Interesse des Ansehens der englischen Diplo­matie beliebte Ungenauigkeit handelt.

Jedenfalls gibt es bis heute keinen Menschen, der sich durch diese gewundenen halben De­mentis, die in Wirklichkeit die Sache nur be­stätigen, in seiner Annahme, daß der englische Botschafter hinter dem Artikel derNeuen Freien Presse" steht, beirren ließe. Scharf, aber richtig schreibt dieGermania":

Nach der Desavouierung Str Eartwrights hört nunmehr die Sache auf, eine interne An­gelegenheit des englischen Botschafters und der N. Fr. Pr." noch weiter zu sein. Jetzt liegt der Fall so: es besteht ein sehr begründeter Ver­dacht, daß Sir Cartwright, der Botschafter Sr. Großbritannischen Majestät in Wien, den Deut­schen Kaiser, die deutschen Staatsmänner und das deutsche Volk in der herausfordernsten und frivolsten Weise in der Oeffentlichkeit beschimpft und verhöhnt hat: die englische Regierung muß sich daher die Frage vorlegen, was sie zu tun gedenkt, um die Sache aufzuklären und eventuell Deutschland hinreichende Genugtuung zu ver­schaffen! Stellt sie sich selbst aber nicht diese Frage, so wird wohl unser Auswärtiges Amt

26 '7 (Nachdruck verboten.)

Die Aßmaims.

' Roman von Tourths-Rahler.

'(gottfetunfl.)

Auch heut« mittag hatte er nach Hause telepho- ntert, daß et nicht zum Essen kommen könnte. Und das machte Bettina immer sehr traurig denn sie lebt« nur noch in den kurzen Minuten, da sie ihn sehen kennte.

Weder seufzte sie auf und nahm ein frisches Wäschestück vor. Da öffnete sich plötzlich die Tür «nd Ernst trat ein. All« Trauer wich aus ihrem Gesicht, ihre Augen leuchteten auf.

Tag, Bettina."

Guten Tag, Ernst."

Nun, schon wieder so fleißig? Du solltest bei dem herrlichen Wetter doch lieber spazieren gehen."

Sie lächelte.

Und meine Wäsche? Wer soll die in Ordnung bringen?"

Du selbst, wenn du wieder heim kommst. Der Tag ist lang. Und mit deiner Arbeit eilt es doch nicht."

Er setzte sich ihr gegenüber und wühlte in dem Wänschestoß herum.

Doch, Ernst. Tante würde mich schelten, wollte ich meine Arbeit liegen lassen und nach Gefalle« fortlaufen."

Dann will ich schnell um Urlaub für dich bitten. Wo ist meine Mutter?"

Tante ist ausgegangen."

So!"

Ernst erhob sich und ging im Zimmer auf und ab. Dabei sah er immer wieder zu Bettina hinüber, deren Liebreiz ihm noch nie so zum Bewußtsein ge­kommen »ar wie eben jetzt. Endlich blieb er vor ihr stehe«.

JK. 205

DieOberheffische Zeitung" erscheint täglich mit Auknah.n« der Senn» und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 2.25 JH (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21) 2.00 <X frei ins Haus. (Für unver­langt zugesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Druck der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch (Inh.:

Dr. Hiheroth), Markt 21. Telephon 55.

Marburg

Freitag, 1 September

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46. Jahrg.

1911.

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nicht umhin können, sie in zwar sehr höflicher, aber auch sehr besiimtmer Weise in Downing- street vorzubringen. Die deutsche Langmut ist sehr groß, aber auch sie muß ihre Grenzen haben: Wenn nach Herrn Lloyd George noch Sir Carl- wright gegen uns losgelassen wird, so sind die Grenzen erreicht. Es ist zu hoffen, daß die deutsche Regierung sich in diesem Falle völlig klar ist über die Stimmungen und Gefühle der überwiegenden Mehrheit des deutschen Volkes, die nicht gewillt ist, sich jede noch so dreiste Herausforderung, jeden noch so frechen Schimpf von englischer Seite antun zu lasten. Wir be­tonen, diese Angelegenheit hat mit der Marokko­frage gar nichts zu tun; es handelt sich allein um eine Flegelei eines englischen Diplomaten gegen uns, und wir müsten darauf bestehen, wenn wir uns selbst achten, daß uns hierfür die geeignete Genugtuung gegeben wird!"

Die nationalliberaleBerliner Börsen-Zei- tung" schreibt:

Es ist auch ganz gleichgültig, welcher eng­lische Diplomat die fraglichen Aeußerungen ge­tan hat, viel bemerkenswerter ist es, daß sie in der WienerN. Fr. Pr." Aufnahme gefunden haben. Der peinliche Eindruck der Veröffent­lichung wird auch dadurch nicht abgeschwächt, daß das Blatt erklärt, es sei weit entfernt da­von, sich mit den Darlegungen des englischen Diplomaten zu identifizieren, es habe im Ge­genteil die kräftigsten Stellen des Interviews noch gemildert. Durch diese Bemerkung wird die Sache eher noch schlimmer, da sie klar erken­nen läßt, daß sich das Blatt der Gefährlichkeit der Tendenz, die in den Aeußerungen des Diplo­maten zum Ausdruck kam, völlig bewußt war."

DerN. P. C." wird von diplomatischer Seite geschrieben, es bestehe kaum ein Zweifel mehr, daß Cartwright derDiplomat in wich­tiger Stellung" derNeuen Freien Preste" sei:

Ebenso wenig kann aber daran gezweifelt werden, daß der Botschafter die Konsequenzen aus seinem Verhalten zu ziehen haben wird. Selbstverständlich pflegen sich solche Dinge nicht mit der Eile zu vollziehen, die den Eindruck einer Maßregelung Hervorrufen. Erschwerend für die Position des englischen Botschafters fällt noch ins Gewicht, daß die WienerReichspost", das Blatt, das anerkanntermaßen Beziehungen zu dem österreichischen Thronfolger unterhält, den englischen Botschafter in dem Artikel, in dem die Aeußerungen des Diplomaten aufs schärfste zurückgewiesen worden find, einen internationalen Wühler" genannt hat. Der Umstand, daß dieReichspost", die dem künf­tigen Kaiser von Oesterreich nahe steht, einen derartigen Ausdruck am Platze findet, dürfte nicht verfehlt haben, in London besonderen Ein­druck zu machen."

Meinst du, daß deine Flickerei wichtiger ist als meine Baupläne?"

Sie schüttelte lächelnd den Kopf.

Nein das meine ich gewiß nicht."

Na also dann packe deinen Kram zusammen. Ich bin auch mitten aus meiner Arbeit fortgelaufen, um mit dir eine Stunde in den Wald gehen zu können."

Sie sah errötend mit freudigem Schrecken zu ihm auf.

Du mit mir in den Wald!" rief sie voll zit­ternder Freude.

Ja, gewiß. Deshalb komme ich nach Hause. Willst du nicht mittommen?"

Sie atmete tief cr.f.

Vorwärts, fertig gemacht. Zn fünf Minuten bist du wieder hier. Du sollst dir heute rote Wangen laufen. Es ist mir schon lange aufgefallen, daß du so blaß aussiehst. Das muß anders werden. Und wenn du dich unbedingt tyrannisieren lassen willst, kann ich das ja auch sehr gern tun. Also los."

St« zögerte noch, obwohl ihr dieser Spaziergang unsagbar verlockend erschien.

Tante wird schelten.

Rrrruhe Order parieren. Ich «erde es selbst vor meiner Mutter verantworten."

Nun eilte sie hinaus. Mit fliegenden Händen machte sie sich zum Ausgehen fettig und stand noch vor Ablauf der fünf Minuten wieder vor Ernst.

Dieser hatte inzwischen mit aufgestütztem Kopf in einem Sessel gelehnt und vor stch hin gesonnen. Mitten in seiner Arbeit hatte ihn eine treibende Unrast ersaßt «in blonder Mädchenkopf war vor ihm ausgestiegen. Tiefblaue leuchtende Augen sahen ihn lockend an und ließen ihn nicht mehr los, bis er heftig seine Zeichnungen beiseite schob und nach Hanse stürmte. So ging es ihm oft jetzt. Immer stahl sich der Gedanke an Bettina in feine Arbeit, und er brauchte sehr viel Argument«, «m stch da» zu

Die Rückkehr des Kaisers nach Berlin.

Stettin, 30. Aug. Das Kaiserpaar, die Prinzessin Viktoria Luise, der Kronprinz und Prinz Oskar sind um 10-^ Uhr im Automobil nach Stargard zur Weihe der wiederhergestellten Marienkirche abgereist.

Stargard (Pommern), 30. Aug. Der Kaiser und die Kaiserin, die Prinzessin Viktoria Luise und Prinz Oskar sind um 11% Uhr hier eingetroffen. Auf dem Marktplatz hielt Ober­bürgermeister Kolbe eine Ansprache und reichte dem Kaiser einen Ehrentrunk. Der Kaiser dankte für den herzlichen Empfang und wies auf die alten Beziehungen seiner Vorfahren zur Stadt Stargard hin und sprach die Hoffnung aus, daß auch Stargard von der allgemeinen Hebung der wirtschaftlichen Lage in unserem Vaterlande seinen Anteil haben möge. Das Kaiserpaar begab sich dann nach der St. Marien­kirche zur Weihe des wiederhergestellten Eottes- hcnses. Nach dem Gottesdienst besichtigte das Kaiserpaar die Kirche, trug sich in das goldene Buch Stargards ein und nahm ein Album von photographischen Aufnahmen der Kirche und vielen in Stargard mit besonderer Schönheit er­haltenen mittelalterlichen Backsteinbauten ent­gegen. Schließlich empfing es die Huldigung von 50 Weizackerleuten, 40 Frauen und Mäd­chen und 10 Männern, in ihrer bunten, maleri­schen Tracht. Die Frauen überreichten eine Puppe in Weizackertracht. Das Kaiserpaar fuhr um 1% Uhr nach dem Bahnhof.

Berlin, 30. Aug. Das Kaiserpaar traf, von Stargard kommend, um 4.28 Uhr auf dem Stettiner Bahnhof ein.

Politische Umschau.

Die Kaiserrede und das Ausland.

DerTemps" veröffentlicht einen Leitartikel, in dem er auf die Kaiserrede zu sprechen kommt und die hohe Einsicht und Erfahrung anerkennt, mit der der Kaiser die Geschicke des deutschen Volkes lenkt. Die Zeitung billigt vollkommen, daß der Kaiser die gesunde Konkurrenz im Han­del als Mittel zur Entwicklung der Völker preist. Aber, meint das Blatt, ist auch sicher, daß diese Handelsinteressen keine übertriebenen Wirkun­gen Hervorrufen werden? Sind nicht bei den deutschen kommerziellen Bestrebungen politische Hintergedanken verborgen, die nichts mit ge­sunder Konkurrenz zu tun haben? Deutschland glaubt, daß man sich durch das Wachsen seines Handels und seiner Industrie beängstigt fühle. Falls Deutschland nur die legitimen Interessen seines Handels verteidigt, wird es in Frankreich die lebhafteste Unterstützung finden. Unglück­licherweise ist in Deutschland der Handel nur

ettlären. Es war ja so natürlich. Großtanting hat« ihn zu Bettinas Schützer bestellt. Er betrachtet« das jung« Mädchen als ein teures Vermächtnis. Da mußte er sich selbstverständlich um sie kümmern, sich im Gedanken mit ihr beschäftigen. Das war doch so klar. Warum ihn aber oft rin« fiebernde Unruhe packte, die nicht eher nachließ, bis er Bettina gegen« überstand das erklärte er stch nicht. Sie tat ihm natürlich leid, das arme.^liebe Ding. Sie war so einsam, so verlassen, mit ihrem reichen Herzen, feit Großtantings Tode. Und seine Mutter war schroffer und härter als je zu ihr, das entging ihm nicht. Sie konnte ihr die Erbschaft nicht vergeben ach wie klein sind die Menschen und wie bitter, wenn man die eigene Mutter kleinlich finden muß. Bettina hatte keinen Menschen, der lieb und gut zu ihr war. Da mußte er sich doch ihrer annehmen.

Und er tat es mit innigem Behagen. Er erwies ihr kleine Aufmerksamkeiten, brachte ihr ein Buch ein paar Blumen und legte in Großtantings Schrankeckchen Schokolade und kleine Näschereien für sie.

Großtanting hat dir etwas gebracht," pflegte et bann lächelnd zu ihr zu sagen und heute sich an dem Aufleuchten ihrer Augen.

Heute hatte er es nun nicht mehr bei der Arbeit aushalten können. Der Maienzauber hatte es ihm angetan.

Und nun schritten sie nebeneinander die Straße entlang, über die Brücke und am gegenüberliegenden Ufer nach dem schönen großen Stadtwald. Bettina ging wie in einem seligen Traum. Die Welt war schön, die Sonne fo golden und warm. Die Vögel fangen in den Zweigen, an denen sich das Laub in zartem, feinem Geträufel angesetzt hatte, jauchzende Lebenslust, sehnsüchtig Lebensdrang ringsum. Und neben ihr der Mann, dem ihr junges, reines Herz i« scheuer, tiefer Lieb« entgegenschlug. Mit alle»

das Instrument des deutschen Imperialismus. Dies hat wiederholt Mißverständnisse hervor- gervfen.

Diese komische Zusammenstellung berührt be­sonders eigenartig, wenn man bedenkt, daß Frankreich in Marokkonur wirtschaftliche" Interessen verfolgt. In England ist man über die Kaiserrede auch nicht besonders erfreut. Die Westminster Gazette" schreibt: Wenig erfreu­lich ist es, daß die deutschen Blätter, die bisher Ungeduld und Gereiztheit gegen Frankreich ge­zeigt haben, jetzt England als Blitzableiter be­nutzen wollen. Das Blatt befürchtet, daß dies nach Beilegung der Marokkoaffäre einen neuen Konkurrenzkampf im Flottenbau zwischen Deutschland und England Hervorrufen werde, hofft jedoch, daß die Periode der Reibereien bald vorübergehen wird und es wieder zu bes­seren Beziehungen, wie sie schon vor einigen Monaten in Aussicht standen, kommen werde. England hab: inzwischen nichts getan, diese Aussichten zu v»rn schien und nichts, was Deutschland hätte veranlassen können, dies zu tun.

Man darf die altgewohnte politische Heu­chelei der Engländer zu den übrigen legen. Selbst dieB. Z. am Mittag" hält es für nötig, den Engländern nachstehendes ins Stammbuch zu schreiben:

Jedenfalls handelt es sich hier um eine An­gelegenheit, die in erster Reihe uns Deutsche an­geht, und es berührt lächerlich, wenn die Times" heute, wie uns aus London telegra­phiert wird, meinen, daß die Rede des Kaisers, die nach Ansicht des Blattes die Beschleunigung der deutschen FlottenrLstungen andeutete, keineswegs zur Besserung der deutsch-englischen Beziehungen bcigctragen habe". Die englische Politik hat sich in der ganzen Marokko-Angele- gnheii so ausgesprochen deutschfeindlich gezeigt, daß man drüben zur weiteren Betätigung dieser Politik doch wahrhaftig nicht nach irgendeinem angeblichen deutschen Verschulden als Vorwand suchen sollte."

Lernnglimpfung des Militärs durch eine« Pastor.

Herr Pastor Franke von der Heilig-Kreuz- Kirche in Berlin hat sich das eigenartige Ver­dienst erworben, in mehr als verunglimpfender Weife die deutsche Armee anzugreifen. Er schreibt in dem Organ derDeutschen Friedens- Gesellschaft"Der Völkerfriede" (August-Heft) über die deutsche Armee folgendes:

Standesdünkel und Standesunterschiede, das find gerade Dinge, die um des recht verstandenen Christentums willen, das doch in den Kirchen gepredigt wird, draußen bleiben sollten. Und gerade der Militärstand ist seiner ganzen Her­kunft und Bedeutung nach wahrhaftig doch am

Sinnen empfand fi- das Herr!'.he, Köstliche dieser Stunde. c ,

Und Ernst schritt versonnen neben ihr und sah auf ihr blondes Köpfchen herab.

Nun waren sie mitten im Wald.

Wie schön, wie schön," jubelte Bettina auf. Schau doch nur dies zarte junge Grün. Die Birken wie im Festtagskleid, ach, wie herrlich."

Sie atmete in riefen Zügen bi.* klare Lust. Ihre Wangen röteten sich, und die Augen srahlten, als sei ihnen eine Offenbarung geworden. Er sah sie nur immer an.

Ja wunderschön wunderschön," sagte et mit verhaltener Stimme, und sein He-z klopfte stark und unruhig.

Ein Eichkätzchen huschte über ben Weg. Sie faßte schnell feinen Arm und zeigte darauf hin.

Da hast du es gesehen?"

Was denn?"

Ein Eichkätzchen - da sieh

Sie drängte sich an ihn heran, t.m ihn beifette gu schieben, damit er das Tierchen sehen konnte.

Stehst du es jetzt?" fragte sie eifrig.Da, « lauft an dem Baumstamm hinauf. Siehst du?

Ja, ja," sagte er. Aber er sah nichts als sie und" fühlte nur ihren weichen Arm auf dem feinen, die Nähe ihrer jugendschönen Gestalt. Ganz dicht vor seinem Gesicht flimmerte ihr goldiges Haar. Der Zauber dieser Stunde nahm ihn gefangen heiß stieg es in ihm empor. Zum ersten Male regten sich die Wünsche in seiner Brust, die et r.och gar nicht fassen konnte, so plötzlich waren sie da.

Ach - nun ist es fort," rief Bettina, ahnungs­los, was in Ernst vorging. Sie ließ feinen Arm los. Fast unbewußt machte et eine Bewegung, um sie festzuhalten. Da zuckte ste zurück und er- rötete jäh. ....

(Fortsetzung folgt.)