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' „ die Post bezogen 2.25 dW. (ohne Bestellgeld), bet unseren Zeitnngsstellen
JWO 178 und der Expedition (Markt 21) 2.00 „H frei ins Haus. (Für unser- *■=* langt zugesandte Manuskripte übernimmt- die Redaktion keine: lei
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• Dienstag, i. Angust
Asquith in der von ihm vor dem Hause der Gemeinen am 27. Juli abgegebenen Erklärung gestellt war. Der Leiter der englischen Negierung wies die von Pariser und Londoner Blättern
stand noch ein Weilchen und sah auf die Eurken- beete und die Salatreihen. Dann wurde sie sehr rot und legte sich wieder zu Bett. Als Gusti nach einer Weile zurückkehrte, fand sie die Tür verriegelt.
5 Der weiche, stille Mittag ging in den Nachmittag über, und die Schatten des Abends kamen so schwer und feucht, wie Eulenflügel, die durch einen nassen Wald streichen. Karlchen Haffe und Hans Rudies hatten von ihren Vätern unter geheimnisvollen Vorspiegelungen die Erlaubnis erhalten, aufzubleiben, bis es losginge, und auch der Dienstmädchen hatte sich eine sichtbare Aufregung bemächtigt. Es war ähnlich, wie an Kaisers Geburtstag, wenn fung und alt den Fackelzug des Kriegervereins erwartete, und doch noch ein wenig anders, ein feinerer Nervenkitzel, als ihn selbst brennende Stocklaternen geben können.
Und dann schlug es ein. Quieken und Johlen, Kreischen und Pfeifen. Das entrüstete Volk brachte dem Friedensstörer auf seine Art ein Pereat.
Haffe, der in seinem Zimmer saß und überlegte, ob er nicht zu Fuschchen hinaufgehen und den Dummheiten ein Ende machen sollte, aber immer wieder zu dem Schluß kam, daß eine solche Gelegenheit, Oberwaffer zu bekommen, nie wie- kWc käme und nicht versäumt werden dürfe, fuhr
angekündigte Absicht einer Einmischung Großbritanniens in territoriale Abmachungen anderer Großmächte über die Gebiete von Westafrika außerhalb Marokkos als böswillige und völlig grundlose Erfindung zurück. Diese bestimmte Absage an deutschfeindliche Drohnoten in der Preffe haben wir erwartet. Daß daneben Asquith den bereits in einer früheren Erklärung über Marokko enthaltenen Hinweis auf die Wahrung der eigenen Interessen' Englands in Nordafrika unterstrichen hat, kann umso weniger befremden, als gerade die Lage, welche dem scherifischen Reiche durch Handlungen außerhalb der Algecirasakte entstanden sind, auch Anlaß zu der jüngsten Aktion bildete und zu Verhandlungen mit Frankreich führte."
London. 29. Juli Der „Daily Graphit" will über die Vorgeschichte von Lloyd Georges Rede folgendes erfahren haben: Nach der ersten Erklärung des Ministerpräsidenten Asquith im Unterhaus« am 6. Juli hatte Sir Edward Erey. der Minister des Auswärtig'«!, dem deutschen Botschafter die Mitteilung gemacht, daß England in eine dauernde deutsche Niederlassung an der marokkanischen Küste nicht einwilligen könne. Auf diese Andeutung sei deutscherseits keine Antwort erfolgt, und da Sie deutschen Schiffe nach wie vor in Agadir blieben, so glaubte d.e britische Regierung, daß sie mißverstanden worden wäre. Ferner war di« Gefahr vorhanden daß, wenn England das Schweigen Deutschlands überging, der Eindruck erweckt werden könnte, als ob die erste Warnung Eng'arids nicht ernst gemeint gewesen sei. Das waren die Umstände, unter denen Lloyd George seine Rede hielt, die nicht nur von dem gesamten Kabinett „rtgeheißen, mit deren Abhaltung der Schatzkanzler sogar direkt beauftragt wurde. Lediglich Agadir, und nicht der Kongo sei ron dem Schätzkanzler und seinen Kollegen gemeint gewesen.
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Paris, 30. Juli. Mehrere Blätter beschäftigen sich angesichts der Marokkofrage auch mit der Zahl der in Paris anwesenden Fremden. Die anwesenden Deutschen werden auf 106 000 und die anwesenden Italiener auf über 100 000 geschätzt. Angenommen, daß nur ein Drittel dieser Fremden .sich augenblicklich in Paris befindet, so würden sie doch im Falle einer Mobilmachung eine Gefahr bilden, mit der zu rechnen wäre. Die Blätter machen den Vorschlag, eine Fremdensteuer einzuführen und zwar 10 Franks pro Kopf. Würde diese Steuer eingeführt, so würde allein das Departement Seine 6 Millionen Franks bringen.
Salonwagen wurde bis zur Liegestelle der „Hohenzollern" übergeführt, worauf beide Herren auf der Kaiserjacht „Hohenzollern" Wohnung nahmen. Der Kaiser empfing den Reichskanzler und v. Kiderlen-Wächter bald darauf. Um 5 Uhr unternahm der Kaiser mit den Herren der Umgebung eine Ausfahrt in Automobilen bei sehr shönem Wetter. Im ersten Wagen saßen der Kaiser und der Reichskanzler. Das Publikum begrüßte den Kaiser unter andauernden Hochrufen. — Swinemünde, 30. Juli. Der Reichskanzler ist l""tte nachmittag 3 Uhr 58 Min. nach Hohenfinow abgereist; ebenso der Staatssekretär v. Kiderlen-Mächter, welcher nach Berlin zurückkehrt.
— Eine preußisch-süddeutsch« Klaffenlotterie. München, 30. Juli. Die bayrische Staatsregierung schloß nach vorausgegangenen Besprechungen mit Württemberg und Baden vorbehaltlich der landesherrlichen Genehmigungen mit der preußischen Staatsregierung einen Staatsvertrag betreffend die gemeinsame Durchführung einer Klaffenlctterie ab. Danach soll die preußische Klaffenlotterie künftig unter der Bezeichnung preußisch-süddeutsche Klaffenlotterie fort- gefiihrt werden. In die Generallotteriedircktion sollen die drei süddeutschen Staaten ein gemeinschaftliches Mitglied stellen, das von der bayrischen Regierung vorgeschlagen wird. Der Gewinnanteil des bayrischen Staates soll für die ersten fünf Jahre der zunächst auf fünfzehn Jahre berechneten Vertragsdauer 2 215 000 <M und vom sechsten Jabre an 42 <M für jedes im vorausgegangenen Jahre im Durchschnitt der beiden Ziehungen abgesetzte Los betragen. Auf Drund dieses Vertrages kann Bayern ohne eigenes Risiko auf erhebliche Einnahmen rechnen, ohne daß bei der Art des Betriebes eine durch künstliche Erweckung der Spiellust veranlaßte unwirtschaftliche Steigerung des Spiels zu befürchten ist.
— Die Einnahmen der Post- und Tele» graphenserwaltung haben im ersten Viertel des laufenden Rechnungsjahres 169,9, die der Reichseisenbahnverwaltung 33,6 Mill. Mark betragen. Der Vierteljahrsansatz im Etat beträgt für die erstere Verwaltung 183,5, für die letztere 32,2 Millionen Mark.
— Wegen Herausforderung zum Zweikampf verurteilt. Straßburg, 29. Juli. Wegen Herausforderung zum Zweikampf wurden heute von der Strafkammer des hiesigen Landgerichts Polizeipräsident Baumbach von Kaimberg aus Metz und wegen Kartelltragens Geh. Req.-Rat Frhr. v. Eemmingen-Hornberg, Kreisdirektor von Straßburg-Land zu je einem Tag Festungshaft verurteilt. Vaumbach von Kaimberg hatte seinerzeit im Juni d. I. dem Abg. Blumenthal aus Kolmar wegen einer abfälligen Bemerkung des letzteren im Landesausschuß, die v. Kaimberg auf sich beziehen mußte, eine Forderung auf Pistolen überbringen lassen.
„Cucrlitfitfdje ZnUtiig" erich.utt täglich mit Yluinul; ne 6er < nn- unb Feiertage. — Ter Bezugspreis beträgt vierteljährlich t arch
(Nachdruck verboten.)
Die Rückkehr zur Unlur.
Eine lachende Geschichte
' ’’ Von Agnss Harder. . •
(Fortsetzung.)
„Und weißt du, was wir dann noch besprochen haben, Eusti?"
Sie schüttelte den Kopf.
„Rodonath soll fort aus der Komturei. Studieren soll er. Onkel Körner gibt die Mittel. Philologie vorläufig. Was sagst du dazu?"
Eusti sagte gar nichts. „Will er denn?" fragte sie endlich.
Da strich ihr der Vater so über die Haare.
„Er will schon. Sie sind vorhin in der Komturei gewesen und haben mit ihm gesprochen. Rar den Heinrich von Plauen, den nimmt er mit."
Wunderbar, wie still das alles war? Das Mittageffen nahmen sie ohne die Mutter. Die hatte Kopfschmerzen und lag im Schlafzimmer. Gusti machte ihr dann eine Platte zurecht und trug sie hinauf.
Trotz des trüben Tages waren oben die blauen Borhänge zugezogen. Aber kein Sonnenstrahl spielte durch die Gucklöcher und baute lustige Brücken. Im Magen des Ritters, der von der
Ausland.
*♦ Die Rückkehr der Königin Wilhelmine. Brüffel, 28. Juli. Königin Wilhelmine und
Die internationale Lage.
Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Paris: Nach dem heutigen Ministerrat in Rambouillet äußerte Minister Delcaffö zu einem Journalisten über den Ausgang der deutschfranzösischen Verhandlungen folgendes: Ich war stets überzeugt, daß in der so delikaten marokkanischen Angelegenheit zwei große Nationen wie Frankreich und Deutschland sich verständigen müßten. Ich bin auch überzeugt, daß der neue Vertrag die wesentlichen SRedjte der Beteiligten respektiert und in Zukunft die Wolken zerstreut, welche den Horizont beider Länder verdunkeln könnten. Ich bin immer gewohnt, die Dinge ernst, aber niemals tragisch zu nehmen.
T a n g e r, 30. Juli. Der deutsche Gesandte suchte El Eebbas, den Vertreter des Sultans auf, und dementierte die Nachricht von einer Landung in Agadir. Der Gesandte empfing auch den spanischen Gesandten, der ihm den französisch-spanischen Modus vivendi notifizierte.
Die Kompensationen.
Das „Echo de Paris" schreibt über die Haupt- Mge des deutsch-französischen Marokkoabkommens:
„Eine militärische und administtative Neuregelung in Marokko durch Frankreich auf der Basis des deutsch-französischen llebereinkommens von 1909' Nordmarokko bleibt Spanien überlassen, das dort für die scherifische Regierung die Polizeigewalt aus- Lben soll. Eine Garantie für die wirtschaftlichen Interessen der Signatarmächte der Algecirasakte, insbesondere Deutschlands. Zu diesem Zwecke wird in Marokko ein Zentralkommitee gebildet, das übe: die zu vergebenden Bauarbeiten und sonstigen Leistungen entscheiden und jeder Nation einen ent- sprecLenden Prozentsatz .zuweisen soll. Der dritte Punkt behandelt den Austausch der Gebiete: Deutschland überläßt Frankreich das Togogebiet, dafür wird Frankreich einen Teil des französischen Kongo samt dem Hinterlande abtreten."
Die „D. T." schreibt dazu:
Daß ein solches Abkommen von einer glücklichen enb endgültigen Lösung der Marokkofrage sehr weit entfernt wäre, braucht nicht lange auseinandergesetzt |tt werden. Man kann aber vorläufig aus eine Kritik verzichten, da die Meldung des Pariser Blattes sehr wahrscheinlich aus der Luft gegriffen ist
Die „Post" führt aus:
Das „Echo de Paris" hat die Nachricht gebracht, daß als dritter Punkt der Austauschverhandlungen die Hergabe des Togogebietes für Französisch-Kongo eine Roll« spielt. Wir halten diese Behauptung für vollkommen unwahr. Es erscheint uns vollständig ausgeschloffen, das, die Regierung sich zu solch einer unglaublichen Politik verleitet: ließ. Erst vor kurzem haben wir ausgeführt, daß uns Französisch- Kongo vollkommen gleichgültig ist, daß wir nicht das geringste Interesse an diesem Ländergebiet haben. Dagegen unser Leines wertvolles Togogebiet auszu- ta.fchen, wäre eine Tat, die den schärfften Widerspruch des gesamten Volkes erregen würde. Wir wollen sehr kurz die wirtschaftliche Bedeutung Togos charakterisieren, indem wir einige Bemerkungen aus dem amtlichen Jahresbericht des Reichs-Kolonialamts über die landwirtschaftlichen Verhältnisse Togos wiedergeben. Dort heißt es:
„Togo ist in der glücklichen Lage, seine Wirtschaftsbilanz nicht nur auf eine einzige Kultur stützen zu müssen, vielmehr konkurrieren Oelpalm-
Deutschss Reich,
— Der Rei hskanzler und Kiderlen-Wächter beim Kaiser. Swinemünde, 29. Juli. Der Reichskanzler und der Staatssekretär v. Kider- lcn-Wächter sind heute nachmittag 4.20 Uhr aus dem Stadtbahnhos eingetroffen, wo Gesandter v. Treutler zur Begrüßung erschienen war. Der
46. Jahlx.
1911.
Verantwortung.) Druck der Univ.-Buchbruckerei I. «. Koch (Inh.: Dr. Hitzeroth), Markt 21. — Telephon 56.
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auf. Er wollte gerade heraus und nach dem Rechten sehen, als Pieper eintrat. Der Eerichts- diener legte einen Schlüffel und einen Brief hi"
„Vom Herrn Doktor. Das übrige wissen t- Herr Rat, hat er gesagt."
„Wann hat er Ihnen das gegeben?"
„Bor zwei Stunden. Ich sollte aber nicht eher kommen, hat der Herr Doktor befohlen, weil es doch eine Ueberraschung ist."
„Es ist gut, Pieper, Sie find ein Esel. Sie können gehn."
Der Hüter des Gesetzes zog sich tiefgekränkt zurück, um mit den beiden Mädchen vom Küchen- fenster aus dem Höllenspektakel zuzuhören, denn zu sehen war in der absoluten, feuchten Dunkelheit nichts. Nur das regelmäßige Zusammenschlagen von Blechdeckeln klang wie Beckenmusik immer wieder durch.
„Das ist die Gerlachln, die hat einen Haß auf ihn geworfen," sagte Trine.
Die hübsche Marta kicherte und warf den Kopf in den Nacken.
,Don wegen dem Spirkeltee."
„Still, Kinder," mahnte Pieper. „Ich glaube, fie s ' ■-n den roten Hahn arfs Dach."
(Schluß folgt.)
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und „Landwiltschastliche Beilage".
Baumwolle und in jüngster Zeit auch Kakao mehr und mehr damit. Träger der Schutzgebietswirtschast zu sein. Durch seine Mehrheit von Kulturen werden die der Eesamtwirtschaft des Schutzgebietes durch klimatische und sonstige Einflüsse drohenden Gefahren eingeschränkt. Regenreiche Jahre, die die Maisernte vernichten, fördern zum Beispiel das Wachstum und den Ertrag der Oelpalme."
Eine Wiener Zeitung läßt sich aus Paris melden, daß in Berlin eine Uebereinstimmung über die Hauptzüge eines deutsch-französischen Marokkoabkommens erzielt worden sei. Die Richtung des Einverständnisses soll auf eine Sicherung der wirtschaftlichen Interessen Deutschlands in Marokko und eine Neuregelung des deutsch-französischen Kolonialbesitzes in Westafrika zielen. In diesem Sinne schreibt die „Köln. Ztg.":
„Der „Temps" glaubt melden zu können, daß in den Berliner Besprechungen die Rede davon gewesen sei, daß Deutschland die Kolonie Togo, und gew'ffe Erenzbezirke Kameruns an Frankreich abtreten würde gegen Schadloshaltung an anderen Gebieten. Wie weit diese Angaben auf mehr als Kombinationen beruhen, entzieht sich unferer Kenntnis; es würde sich dabei um eine großzügige Neuregelung des Besitzstandes in Westafrika handeln, bie. wenn , e überhaupt diskutabel fein soll, so eingerichtet sein müßte, daß nicht nur ein Austausch in Betracht käme, sondern eine wirkliche wertvolle Schadloshaltung Deutschlands für diejenigen überaus wichtigen Zugeständnisse, die es an Frankreich in Marokko machen könnte. Bei der strengen Geheimhaltung des Verlaufes der Verhandlungen ist es natürlich ganz ausgeschlossen, sich ein Urteil über solche Dinge zu bilden, nur scheint immer stärker hervorzutreten, daß bie Kompensationen nicht allein in Marokko selbst zu liegen brauchen, sondern auch an anderen Stellen gefunden werben könnten"
Ueber Englands Haltung
w.rd von London aus eine neue offiziöse Erklärung verbreitet, die wie folgt lautet:
„Wie das „Reuterfche Bureau" erfährt, ist in der internationalen Lage keine neue Entwicklung zu verzeichnen. Es liegt keine Berechtigung für das Gerücht vor, daß eine internationale Konferenz ein- bc.ufen werden soll., um die aus den Vorgängen in Marokko entstandene Lage zu besprechen. Es wird darauf hinoewiefen, daß angesichts der Erklärung des Premierministers von feiten Großbritanniens kein solcher Vorschlag gemacht werden könnte wenn es oder bis es nicht klar hervortreten würde," daß Frantteich und Deutschland nicht imstande seien, eine befriedigende Lösung untereinander zu erreichen, und daß, selbst wenn ein solcher Stand der Dinge eintreten sollte, alles, was Seiner Majestät Rernen.ng für Großbritannien für notwendig halte, darin besteht, daß es einen aktiven Anteil an jeder Besprechung über die Lage nehmen müßte durch bie seine Interesse berührt werben ober berührt werben können."
Das ist im wesentlichen ber Stanbpunkt, ben auch Asquith vertreten hat: England hält sich zunächst zurück, wahrt fiu, ober für all? Eventualitäten der Zukunft freie Hand.
Berlin, 30. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg. schreibt in ihrer Wochenrundschau: „Ueber die Haltung Englands in der marokkanischen Frage waren nicht sowohl durch Aeußerungen britischer Minister, wie durch Arttkel der Londoner und Pariser Preffe Zweifel entstanden. Die auf diese Weise in die europäische Lage hineingetragene
Felsenburg mit den nickenden Felsen zu Tal stieg, gab es einen helleren Fleck, das war das Ganze.
Fuschchen richtete sich mühsam auf den Ellenbogen auf.
„Was habt Ihr gekocht, Gusti?"
„Was Trine wollte, Mama: es hat sich niemand so recht darum gekümmert' Speckkeikchen und Schmandsalat, weil es so kalt geworden ist, und zudem Sonnabend. Vater hat tüchtig ge- geffen, sag ich dir. Aber dir bringe ich nur etwas kaltes Huhn und Preißelbeeren, da."
Sie rückte die Platte zurecht und blieb ein Weilchen stehn.
„Kann ich dir noch behilflich sein?"
„Wenn du die Sachen aus dem Korbkasten in den Wäscheschrank legen möchtest?"
Gusti trat zum Fenster und zog das Rouleau auf.
„Ach," rief sie.
„Was denn?"
„Ach nichts. Aber der Kiwitt packt auch."
Fuschchen antwortete nicht. Sie hatte rasch den Kopf nach der anderen Seite gedreht. Erst als Eusti den Wäscheschrank schloß und leise hinausging, erhob sie sich und schlich zum Fenster. Durch den feinen Sprühregen sah sie, daß die Tür zum Gärten geschloffen war. Offenbar hatte I Dietrich gesehen, daß man ihn beobachtete. Sie
Produkte und Mais, in zweiter Linie Kautschuk und Unruhe zu zerstreuen, war die Aufgabe, die