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Marburg
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Lonnabend, 29. Juli
(Nachdruck verboten.)
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Aber ehe Eusti ihrem Erstaunen über diese Umwälzungen noch Worte geben konnte, sagte ihr Vater:
„Nun erzähle es noch einmal, Wort für Wort, Lüsches Tod, und was sie gesagt hat, und wie sie ihm da sBlutgeld gegeben haben, ehe sie ihn zur Tür hinauswarfen, und daß er das Geld auch genommen hat, und weiter. Laß nichts aus, Eusti, wenn dir dein Leutnant lieb ist."
Und Eusti erzählte und erzählt«. Sie machte nicht einmal Zwischenbemerkungen, als ob sie fühlte, daß die ganz trockne Darstellung für den Kiwitt am vernichtendsten wäre. Haffe hatte die blauen Rouleaux in die Höhe gezogen und auch hier dem Seenebel Einlaß gewährt, der so dicht vor den Fenstern lag, daß die Dechanei vom Erdboden verschwunden schien. In dem ungewißen Licht fiel Eusti die Veränderung im Erficht der Stiefmutter nicht weiter auf, und als sie kaum geendet, befahl ihr der Vater auch schon schlafen zu gehen.
„Bis Mittag, Eusti. Denn alles in allem ist es etwas reichlich für siebzehn Jahre, und am besten ist, du verschläfft es nun. Morgen können wir beraten, ob du dafür bist, daß dir die ganze Stadt die Rettungsmedaille am Bande, um den Hals zu tragen, für Errettung aus ernster Gefahr, öffentlich verleiht und du neben den Gänsen des Kapitols in der Chronik figurieren willst, oder ob du dein Verdienst in der Stille tragen willst. So, nun gib mir noch einen Kuß, und nun Augen zu."
Er schloß selbst die Tür und wandte sich seiner Frau zu.
Die hatte sich auf den Rand des Reisekorbes gesetzt, der unter ihr leise knisterte. Das war das einzige Geräusch, das zu hören war. Ihre Brust ging unter dem leichten Frisiermantel auf
Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 57.
Die inter nationale Situation.
Berlin, 27. Juli. Das „Berliner Tageblatt" schreibt: Die Berhigung der Gemüter, von der schon gestern die Pariser und Londoner Meldungen berichteten, hält an. Wie aus dem Handelsteil zu ersehen ist hat ar ch die Börse in London und Paris, die gestern Vormittag in fast panikartiger Stimmung war in den Nachmittagsstunden sich zu einer außerordentlich ruhigen Ausfaffung der Lage bekehrt. Aehnlich wie anscheinend die deutsche Regierung in Berlin hat auch die französische Regierung den leitenden Finanziers mitgeteilt, daß zu einer übergroßen Nervosität kein Anlaß sei. Die Erregung an den Börsen in London und Paris war diesmal hauptsächlich durch einen Artikel der „Kölnischen Zeitung" verursacht worden, in dem man eine o,,iziöse Kundgebung sah. In diesem Artikel war die Frage der Kompensationen als eine Machtfrage bezeichnet, die in Europa zum Arstrag komme.
B e r l i n, 27. Juli. Die „Norddeutsche All- gem. Ztg." teilt mit: Gegenüber den im Auslande verbreiteten Gerüchten über Landungen deutscher Mannschaften in Agadir ist nach von dort vorliegenden amtlichen Meldungen festzustellen, daß lediglich eine Reihe von Tagen hindurch insgesamt 20 Offiziere und Mannschaften unbewaffnet zwei Stunden zum Spazierengehen an Land geschickt worden sind.
Köln, 27. Juli. Gegenüber den fortgesetzten beunruhigenden Meldungen über den Fortgang der Marokkoverhandlungen versichert die „Frankfurter Zeitung", daß bis jetzt eine Unterbrechung nicht stattgefunden habe ;auch seien sie nicht durch die Rede des englischen Schatzkanzlers geftört, im Gegenteil sei durch letztere die Position des französischen Unterhändlers durchaus nicht gestärkt worden.
Berlin. Auch der „Vorwärts" erkennt jetzt an, daß die Gefahr bei England liegt. Er schreibt: „Der Mittelpunkt der Gefahr liegt also augenblicklich in London. Daß die ewig von Friedensbeteueru: gen triefende englische liberale Regierung sich zu einem solchen Vorgehen ent-
und das ist arg genug, um uns zur Erkenntnis unserer reichlich kritischen Stellung zu Bingen.
Als wir den „Panther" nach Agadir schickten, begann man in London mißbilligend den Kopf zu schütteln. Als wir offen erklärten, daß wir nicht die Absicht hätten, uns in Marokko festzusetzen, kehrten die wackelnden Köpfe in ihren früheren Beharrungszustand zurück. Nur einer geriet in immer heftigere Bewegungen, der des englischen Botschafters in Paris, Bertie, der ein begeisterter und überzeugter Anhänger der Entente zwischen England und Frankreich ist. Dieser stammverwandte Vetter hat es, wie die Franzosen erzählen, fertig gebracht, die Köpfe im ganzen Inselreich wieder in die mißbilligendschwankende Bewegung zurückzuversetzen. In den letzten acht Tagen habe er die Londoner Regierung zu einem völligen Umschwung in ihrer Stellungnahme zur Marokkofrage veranlaßt, so daß Großbritannien jetzt fest und zielbewußt auf Frankreichs Seite stehe. Der Botschafter hat, wie auch wir anzunehmen Grund haben, seiner Regierung vorgestellt, daß es für England eine Gefahr bedeute, wenn das Deutsche Reich eine wesentliche Vergrößerung oder Abrundung seines afrikanischen Kolonialbesitzes erhielte. Und in London scheint man sich tatsächlich auf den Standpunkt stellen zu wollen, daß Deutschland keinen Kolonialbesitz erwerben dürfe, der an das portugiesische Gebiet oder an den belgischen Kongo grenzt.
Durch diese Wendung der Dinge ist die Forderung, die hier 'und da in Deutschland auftauchte, daß für Marokko nur Marokko selbst entschädigen könne, gegenstandslos geworden. Die Dinge sind bereits zu weit gediehen, ihr Schwerpunkt hat sich verschoben. Und darum erfordert es das Jntereffe der Sache, daß das deutsche Volk stark, fest und treu zu seiner Regierung steht. Das Jntereffe der Sache erfordert es, daß alle Deutschen sich auf den Veden der Regierung zusammenfinden, sich nicht untereinander in kleinlicher Fehde bekämpfen, sondern ihre Front dahin richten, wo der Feind steht: nach außen!
Die Kraftprobe, die uns bevorsteht, ist eine Probe auf die deutsche Einigkeit. Unsere Feinde sollen sich geirrt haben, wenn sie an ihr zweifelten. Und am meisten werden fie sich geirrt haben, wenn fie damit rechnen, wie es die Franzosen in ihrer naiven Unverschämtheit tun, daß niu^t auch unser Kaiser und König mit seinem Volke eins ist, mit seinem Volke und seiner Regierung. Und renn die Herrschaften in Paris und in London nur sehen, daß Deutschland einig, in Einigkeit stark, dann werden sie es sich nicht
schloffen hat, zeigt uns, was wir von der Friedensliebe der herrschenden Klaffen in dem einen wie in dem andern Lande zu halten haben. Allein, es wäre verkehrt, wenn sich die internationale Arbeiterschaft durch die wechselnden Cchachzüge der verschiedenen Regierungen in ihrer prinzipiellen Stellungnahme beirren ließe. D.e englische Regierung muß natürlich vor allem zur Rechenschaft gezogen werden. Wir können uns darauf verlassen, daß die englische Arbeiterpartei in diesem kritischen Augenblicke ihren Mann stehen und die Internationale nicht enttäuschen wird."
Paris, 27. Juli. Der „Temps" bringt heute folgende Note: In Deutschland nimmt die Presse .wieder die Offensive auf. Alle Blätter folgen mit vollkommener Disziplin dem Frontwechsel, zu dem die „Kölnische Zeitung" gestern das Beispiel gegeben hat und einige glauben sogar in barschem Tone anzeigen zu dürfen, daß Deutschland vor dem englischen Zorne nicht zum Ri' kzuge blasen werde. Diese Einschüchterungsversuche ohne ellen offiziellen Charakter sind bestimmt ihre Wirkung zu verfehlen, denn in Deutschland und in Frankreich beharrt man dabei eine günstige Lösung des gegenwärtigen Konfliktes ins Auge zu faffen. Was die zwischen Madrid und Paris eingeleiteten Verhandlungen betrifft so w rden sie fortgesetzt und man scheint zu glauben, daß die vollständigen und endgilti- gen Abmachungen zwischen beiden Ländern Ende der Woche veröffentlicht werden können. Die ganze Aufmerksamkeit der hiesigen Kreise ist auf London gerichtet. Es scheint, daß man sich di« Spannung der Lage etwas übertrieben vorgestellt hat. Man erführt mit einer gewiffen Befriedigung, daß der Besuch des englischen Botschafters Bertie bei dem König Georg nicht der marokkanischen Frage gegolten habe, und daß diese Audienz schon vor einigen Tagen bewilligt worden war. Man hört auch, daß die englische Regierung von der Entsendung eines Schiffes nach Agadir vorläufig Abstand nimmt, oder sich doch nur im aller äußersten Notfälle dazu ent» schließen würde.
London, 27. Juli. Im Unterhaus« eröffnete Asquith die Debatte über das Budget der auswärtigen Angelegenheiten mit einer kurzen Erklärung, die er unter tiefem Stillschweigen verlas. „Vor zwei Tagen habe ich erklärt, daß es bequemer fein würde, wenn ich anstatt auf eine Frage aus dem Hause zu antworten, die Gelegenheit dieser Debatte ergreife, um eine Erklärung über eine Frage abzugeben, die in sehr großem
bist du doch nicht aufgeblieben, deshalb? Aber höre, Vater höre —“
Und nun erzählte sie alles, wirr durcheinander, aber dem Lauschenden doch so deutlich, so viel klarer in Ursachen und Beweggründen, als es ihre kindliche Unschuld ergriffen hatte. Und Fritz Haffe hielt sie an den Ellenbogen auf Armesweite von sich, während sie sprach, und das alte sorglose Feuer blitzte wieder aus seinen Augen. Es war sicher, noch niemals hatte ein Vater einen versuchten Ueberfall auf seine Toch-l ter mit mehr Frohlocken angehört. Und als sie! schloß, hob er sie auf wie ein Kind, an beiden Armen hoch, daß sie schrie.
„Hurra!" rief er, „Hurra! Hurra! Kind, Eusti, alles sollst du haben, was du willst, deinen kleinen Leutnant und seinen Onkel und Nimmersatt oder wie die Klitsche heißt, meinetwegen mit vierzehntägiaer Kündigung, aber sag' mir noch einmal, Blut von meine mVlut, daß du ihm das naffe Lappen ins Gesicht geschlagen hast, daß es nur so um seine Ohren klatschte, dem Kiwitt, dem Jesowiter, dem elendigen."
Und als er sich über alles noch einmal ver- gewiffert hatte, nahm er fie an der Hand.
„Komm."
Er führte sie die Treppe hinauf zum Schlafzimmer und klopfte an.
„Denn wir müffen klopfen, Eusti, es schickt sich so."
Fuschchen öffnete. Auch sie war Übernacht, und das schwarze Kleid hatte sie mit einem Frisiermantel vertauscht. Aber in dem großen Reisekorb lagen schon Wäsche und Kleider, und das Bett war nur zerwühlt, nicht so, als hätte jemand Ruhe darauf gesucht, sondern im Gegen- tcit, als hätte eine zweifelnde Seele allerlei Unruhe und Selbstvorwürf« dort vergeßen wollen.
fette ihm seine Eusti aus. Sie war ganz erschrocken, als sie den Vater noj auf fand, aber als fie die Tür zum Eßzimmer aufmachte, in dem die Lampe so qualmte, daß schon dicke Flocken auf dem Tischtuch lagen,'flog fie ans Fenster und ris es auf. Der graue, salzige Seenebel kam herein und breitete sich langsam aus wie ziehende Wolken.
„Um ©ottc-außen, Vater, es ist ja schon halb fünf. Bist du krank?"
Er antwortete nicht. Es fiel ihm plötzlich ein, daß er fie ganz vergeffen hatte, und weil sein Inneres aufgewühlt war, begriff et, daß et an dem Kinde da untecht getan.
„Eusti," sagte er leise, „dein Leutnant war da, und ein vernünftiger Mensch ist er, das muß ihm d:r Reid laffen, und wenn alles so ist, wie er sagt, dann habe ich ja nichts gegen eine Probezeit, so ein bis zwei Jahre, vorausgesetzt, daß sein Onkel mir noch einen Besuch macht, und er fich versehen läßt, denn mit dem heimlichen Treffen muß es ein Ende haben. Aber —"
Sie ließ ihn nicht weiter reden, foHuern schlang die Arme um seinen Hals, und wieder brach das Rotkehlchenlied aus ihrem Herzen.
„Ach Vater, laß doch, das wird alles gut werden, und wir werden gewiß nicht zwei Jahre warten müffen oder sonst etwas Schreckliches. Dann kannst du mich nur gleich in einen Turm mauern lassen, wie Rapunzel. Aber deshalb
46. Jahrg.
1911.
und ab. Wie hatte doch der Kiwitt gesagt? Zu viel Busen und zu wenig Gehirn? Vielleicht dachte Tittnack in diesem Augenblick daran.
„Ich nehme natürlich nicht an, daß das Verhalten dieses Schwenigels an deinen Plänen etwas ändert, Sophie."
Er sagte Sophie. Fuschchen erzitterte, aber fie schwieg.
„Es ist ein wenig kränkend für dich, so unmittelbar nach der Entführung."
Schweigen.
„Aber deshalb finde ich es doch natürlich, daß du den Wunsch hast, vier Wochen fern von Madrid darüber nachzudenken. Fahre ruhig, nur nicht ganz so plötzlich. Nimm wenigstens nii^ t den Frühzug! Mache morgen einige Abschiedsbesuche und wahre das Dekorum. Es ist würdiger, um deine eigenen Worte zu gebrauchen. Du kannst dann auch am Tage packen und mo rgen Abend noch die pekuniäre Seite der S che mit mir besprechen. Ich bin natürlich zu jeder Auskunft bereit und werde den Bankier in Königsberg verständigen. Und nun gute Nacht. Ich bin nicht gerade literarisch und will dich mit meinen kümmerlichen Vergleichen nicht belästigen — Titania!"
Er ging. Sie zuckte ein wenig zusammen und dann lauschte sie. Er ging ins Fremdenzimmer? Cs lag über dem Schlafzimmer. Er warf die Tür so laut ins Schloß, daß sie es hören mußte. Und nun — nun krachte das Bett! Es sollte immer zurecht gemacht werden, denn es dröhnte förmlich, wenn man fich darin umdrehte. Da! — Er legte sich auf „seine" Seite? Jetzt war er in zwei Kanuten eingeschlafen. Jetzt — er schnarchte!
Da kniete Fuschchen vor seinem Bett nieder, legte den braunen Kopf auf das verlassene Kiffen — und schluchzte. (Fortsetzung folgt.)
Me $iidthdjr fttr Ualrrr.
E i ne lachende Geschichte
Von Agnes Harder.
(Fortsetzung.)
Da schellte es, und Gottlieb Rodonath
und den BeUagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und .Mndwirtschaftliche Beilage".
Der Anzeigenpreis beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 JL, bei auswärtigen Anzeigen 20 für Reklamen die Zeile 40 4-. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Jeder Rabatt gilt al» Barrabatt. Bei Konkurs kein Rabatt. Berblnolich- keit für Platz«, Datenvorschrift und Belegliesernng ausgeschlossen. — Zahlungen im Postscheckverkehr — ohne Portokosten — unter Nr. 5015 de» Postscheckamtes Frankfurt e. M.
I hundert-, sondern tausendmal überlegen, ob sie mit uns anbändeln, mit uns ein Tänzchen wagen sollen. Die Btttfik, die wir ihnen dazu aufspielen würden, wmde ihnen doch wohl zeigen, daß wir tüchtige Kapellmeister und gute Musikanten haben, und daß es in unserem Konzert keine Diffonanzen, keine falschen Töne gibt, wenn wir vor einem Auditorium spielen, das die Welt ist. Bange machen gilt nicht!
Bestellungen
für die £T* nate August und September 1911 aus die „Ob e r h e s s i s ch e Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21), unseren Ausgabestellen in Kirchhain, Neustadt, Wetter, Ebsdorf, Hachborn, HeSkem-Mölln, Lei- d«nh"fcn, Dreihausen, Wittelsberg, Elnhausen, Niederweimar, Ri«- d w a l g e r n, Damm, Lohra und Eisselberg sowie von allen Postanstalten und Landbriefträgern entgegengenommen.
Bansik mal en gilt nicht!
Dem deutschen Reiche scheint eine schwere Kraftprobe bevorzustehen. Zwei Wochen lang lebten wir dc: begründeten Hoffnung, daß die Verhandlunge:- zwischen den deutschen und den französischen Diplomaten zu einem günstigen Ende geführt werden könnten, zu einem Ergebnis, das beide Teile befriedigte. Wir glaubten sogar zuversichtlich, daß eine solche Lösung wesentlich dazu beitragen würde, beide Völker cimätber näherzubringen. So ehrlich war unser E:reben, zu einem Resultat zu kommen, das auch Frankreichs Würde und Macht voll gerecht worden wäre!
Leider haben die Dinge ein anderes Gesicht bekommen. Die unverwortlichen Preffetrei- Beieien in Paris und in London haben die öffentliche Meinung verwirrt, aufgeregt und nachgerade in einen Zustand der Spannung versetzt, der gefal drohend erscheinen muß. Dazu kommt, daß unser alter, lieBer Vetter jenseits des Kanals verdächtig Miene macht, fich in unsere Auseinandersetzung mit Frankreich einzumischen. Die Kabinette in London und in Paris haben natürlich auch dichte Türen, und in Zeiten wie den gegenwärtigen, wo nicht gerade um Pappenstiele gehandelt wird, schließen fie besonders fest. Was also in dieser Stunde dort im geheimen zusammengebraut wird, das kann erst die Zukunft zeigen. Und die nahe Zukunft muß und wird Klarheit bringe«. Bis dahin halten wir uns an das, was wir mit klaren Augen und offenen Ohren sehen und hören —
Die „Lberhejsische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Leun« und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 2.25 <X (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21) 2.00 «X frei ins Haus. (Für unverlangt zugesandte Manustripte übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Druck der Univ.-Buchdruckerei I. S. Koch (Inh.: Dr. Hiheroth), Markt 21. — Telephon 55.