mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und „Landwirtschaftliche Beilage".
Jti 168
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Marburg
Donnerstag, 20 Juli
BBS
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J6. Jahrg
1911.
Ter revidierte Vertrag zwischen England und Japan.
lieber die Tragweite der Bestimmungen de, neuen Vertrages zwischen Großbritannien und Japan ließe fich schon deshalb nur ein Urteil mit Vorbehalt abgeben, weil die bisherigen Nachrichten den Inhalt des Vertrages schwerlich erschöpfen und voraussichtlich noch eine Ergänzung im Einzelnen erfahren werden. In der Hauptsache kommt es auch weniger auf die Art der Vereinbarungen zwischen den beiden Mächten an, vielmehr ist das Entscheidende, daß der seit dem 12. August 1905 laufende Vertrag wieder erneuert worden ist. Das wird ja heute als etwas Selbstverständliches angesehen, aber es erscheint doch zweckmäßig wieder daran zu erinnern, welches Aufsehen damals der Vertragsabschluß erregt hat. England war ja allerdings schon vorher aus seiner „glänzenden Einzelstellung" herausgetreten und hatte damit anerkannt, daß es, um in Europa die Ziele seiner Politik verwirklichen zu können, Anlehnung an andere Mächte suchen müsse. Aber es war doch ein Ereignis, das in Europa außerordentlich überraschte, als der Abschluß eines britisch-japanischen Abkommens bekannt wurde. Die Ueberraschung mußte deshalb eine vollkommene sein, weil gerade diejenige Großmacht, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Bündnissen und Freundschaften völlig frei gehalten und damit den Ausdruck einer besonderen Selbständigkeit und eigener Kraftleistung aufrecht erhalten hatte, in ihrem Anlehnungsbedürfnis nun plötzlich so weit ging, daß — zum ersten Mal in der Weltgeschichte — ein Bündnisvertrag zwischen einer westlichen Großmacht und einem ostasiatischen Staate zustande kam. Daß der Vertrag sobald nach dem Kriege Japans mit Rußland geschlossen wurde, ließ damals verschiedentlich die Vermutung laut werden, es wären die Präliminarien, um zu einem Einvernehmen zu gelangen, zwischen den Kabinetten in London und Xofio schon vorher eingeleitet gewesen, woraus dann gewisse Rückschlüsse auf die Vorgänge, die zum Ausbruch des russisch-japanischen Krieges geführt haben, zu ziehen gewesen wären. Wenn nun jetzt, was allerdings mit Sicherheit zu erwarten war, der Ver- trag zwischen England und Japan erneuert und verlängert worden ist, so ist die Bedeutung dieses Ereignisses in erster Linie dahin zu verstehen, daß sowohl Großbritannien wie Japan ihre Positionen gegenüber Rußland aufrechterhalten wollen. Rußland märe somit nach dem Willen der englischen und der japanischen Regierung für die Dauer des neuen Vertrages zur Jnaktivität in Ostasien zu verurteilen. Insofern bringt der Vertrag auch für Deutschland einen Gewinn: das ostasiatische Gleichgewicht durfte aller Voraussicht nach ousrechterbalten Mei freu' und bnmit die Voraussetzung für einen sicheren Friedcns- schutz gegeben fein, unter dem sich der Wettbewerb der großen Industrie- und Ervortstaaten in Ostasien in voller Sicherheit vor Konflikten im Gebiete der äußeren Politik abwickeln kann. Der Vertrag hat aber noch eine andere Seite, die gleichfalls Deutschland angeht. Großbritannien bleibt durch den Vertrag -in den ostastntischen Gewässern in militärischer und politischer Hinsicht entlastet und somit welker wie bisher in der Lage, eine erhebliche Zahl von
t (Nachdruck verboten.)
Die Kitdtkthr rnr Aalirr.
Eine lachende Geschichte
Von Agnes Harder.
l Fortsetzung.)
„Er läßt dich grüßen, Lusche, dein Doktor. Morgen will er mit dem Schnapsbaron Herkommen und sich die Komturei besehen. Sie haben einen Wagen. Du sollst dann mit ihnen fahren, Cottlieb, nach Tenkitten. Ich wollte es ihnen ausreden. Nichts als Sand und ein Kreuz. Egal, ob sie da den heiligen Adalbert erschlagen Haben oder nicht. Du sagst ja auch immer, Gottlieb, der ist rein aus Verzweiflung hierher gekommen, weil ihm das Leben über war, und er sehnte sich förmlich nach seinem goldenen Sarg im Dom zu Enesen. Ich habe es ihnen gestern erklärt, und sie haben Augen gemacht, sag' ich Euch, der Leutnant auch, obwohl ich manchmal denke, er möchte mich aufspicken, wie die liebe Straßenjugend es jetzt mit den Fröschen tut, was ich mit Vergnügen beobachte und dabei denke, daß die Welt seit meiner Kindheit doch auch nicht für einen Dittchen weiter gekommen ist. Na, ich sagte ihnen denn, woher meine Weisheit stammte. Und nun sollst du ihr Führer sein. Der Schnapsbaron wollte es haben. Und ich bin hergeschickt, sie anzukündigen."
Lusche hatte nicht aufgesehen.
„Warum sagst du denn immer Schnapsbaron? Ich denke, du liebst den alten Herrn. Gusti sagt, du bist sein Schatten."
Ihre Stimme klang so hart und spröde, daß
Kriegsschiffen, die vor dem Bestehen des Vertrages mit Japan in ausländischen Gewässern stationiert werden mußten, zur Verstärkung der im englischen Kanal und in der Nordsee vereinigten Flottenmacht heranzuziehen. Von dieser Seite her bleiben also die Voraussetzungen, nach denen Deutschland die Aufgaben seines Küstenschutzes und der Sicherung seiner maritimen Handelsstraßen zu lösen hat, für die Dauer des neuen Vertrages durchaus unverändert.
Marokko.
Wie der „Temps" behauptet, find in der vierten Besprechung zwischen dem Staatssekretär v. Kiderlen-Wächter und dem Botschafter Eam- bon die Fragen, die den Gegenstand der Unterhandlungen Deutschlands und Frankreichs bilden, eingehender erörtert worden. Von deutscher Seite werde versichert, daß die Unterhandlungen auf eine genaue Umschreibung der Stellung Frankreichs in Marokko, sowie für Deutschland auf Entschädigungen in Afrika außerhalb Marokkos und gewisse Bürgschaften wirtschaftlicher Art im Scherifenreiche hinzielten. Es siehe jetzt schon fest, daß Herr v. Kiderlen-Wächter keine Niederlassung an der marokkanischen Küste beanspruche und sich durchaus weigere, dem Druck der alldeutschen Presse nachzugeben, da er wohl wisse, welchen Widerstand ein Anspruch dieser Art Hervorrufen würde. Auch sei ihm bekannt, daß der Hafen von Agadir, der fich in militärischer Hinsicht nicht verwenden lasse, dem deutschen Handel keine Zukunft verspreche, und daß das Hinterland, das die Gebrüder Mannesmann verlangten, an hoher Stelle nicht entfernt so vertrauensvoll beurteilt werde, wie es mittels einer geschickten Reklame hinzustellen versucht werde. Herr v. Kiderlen-Wächter verhehle sich nicht, daß eine Niederlassung Deutschlands in Marokko ungeheure Kosten und schwere politische Verwicklungen verursachen würde, während der mögliche Gewinn äußerst fraglich fei; es sei daher natürlich, daß er feinen Vorteil anderswo suche. Dieser Vorteil scheine von vornherein kolonialer Art zu sein, weshalb schon jetzt in den beiden Ländern die Kolonialminister ihre Ansicht über die Unterhandlungen abzugeben hätten. Einige Blätter hätten hierüber genaue Angaben zu machen sich bewogen gefühlt) es sei überflüssig, die Unwahrscheinlichkeit solcher Mitteilungen hervorzuheben. Was die wirtschaftlichen Vorteile angehe, so glaubten gewisse ausländische Blätter, daß Deutschland das Sus- gebiet zur Betätigung zugewiesen unv daß das Gebiet unter drei Gesellschaften aufgeteilt werden solle,' diese Anregung habe gleichfalls keine größere Wahrscheinlichkeit für fich, da die Vertreter der beiden Länder keine Frage dieser Art zu prüfen gehabt hätten, die übrigens auf fran-
das Ohmchen wieder ängstlich zu dem Neffen hinsah. Er sprach soviel, um sicheren Boden zu gewinnen; denn seit er hier auf dem verbrannten Rasen stand und auf das arme Geschöpf sah, schien ihm der Boden zu schminken, wie seine ehemalige Brigg im Sturm.
„Bin ich auch, Lusche. Und es ist nichts als ein Liebesausdruck, bei mir wenigstens. Aber Rat Hasse hat es neulich gesagt, auf dem Schützenfest, als er in der Polonaise hinter ihm ging, ganz laut. Und seitdem ist er mucksch, und keiner darf seinen Namen nennen, nicht einmal der Doktor. Aber nun sag', was ich dir mitbringen soll, morgen. Rote Nelken habe ich jetzt, eine Pracht. Die Frau Hauptmann hat mir mal den Ableger geschenkt, als sie aus Tirol kam. Jede ist so groß wie eine Untertasse und riecht wie ein ganzer Gewürzladen." *
Sie schüttelte den Kopf. Nach einer Weile sagte sie leise:
„Ohmchen?"
„Was, Kindchen?"
„Weißt du, wie das kommt, daß die Blumen, die vor Johanni blühen, alle so viel schöner sind und so viel lieblicher duften? Denk' mal nach. Du bastelst doch das ganze Jahr an ihnen herum.. Die Maiglöckchen und die Narzissen und der Flieder. Ja, und dann noch das Eais- blatt. Das riecht alles so viel gut, so nach Leben. Drück bloß mal deinen ganzen Kopf in einen blühenden Fliederbaum. Aber nachher, dann brennen die Blumen so. Und dann riechen sie nach Sterben, Ohmchen."
„Ich weiß nicht, Herzchen."
zöfischer Seite nicht günstig ausgenommen werden könnte. Es sei daher vorsichtig, solchen Vermutungen nicht nachzugeben, zumal derartige Fragen nicht ohne die Mitwirkung des Sultans von Marokko gelöst werden könnten.
Hierzu bemerkt die „Kölnische Zeitung":
„Wir haben schon darauf hingewiesen, daß es nicht bekannt ist, nach welcher Richtung sich die Verhandlungen zwischen den beiden Mächten bewegen. Wir halten es deshalb auch für überflüssig, wenn der „Temps" sich bemüht, ihnen jetzt eine ganz bestimmte Richtung zu geben, die den französischen Wünschen entspricht. Ein solches Gebaren muß in Deutschland stutzig machen und die Verständigung erschwere n."
Die „Konpensationen" werden in der Presse eifrigst besprochen und von der mehr alldeutschen Presse strikte abgelehnt. So schreiben die „Berliner Neuesten Nachrichten":
„Mit verdächtiger Bereitwilligkeit werden von französischen Zeitungen für die Aufgabe unserer Ansprüche in Marokko Kompensationen außerhalb dieses Landes angeboten, die gänzlich indiskutabel sind. Teile von Französisch- Kongo werden offeriert, Kamerun soll abgerundet werden, unseren Tropen-Kolonien soll noch irgend ein wertloses Stückchen zugefügt werden. Das soll die Kompensation sein für den Verzicht auf freie Betätigung in Marokko? Das hieße die Kuh mit der Katze vertauschen. Können die Franzosen uns eine Kolonie geben, in der wir gleiche Eisen- und Kupferlager finden, in der uns das Klima dauernden Aufenthalt und praktische Betätigung gestattet, in der wir gleiche wirtschaftliche Möglichkeiten auf den verschiedensten Gebieten finden? Wir kennen eine solche Kolonie nicht. Es müßte denn Algier sein. Wie wär's mit einem Gegenvorschlag? Wir bieten den Franzosen unser nördliches Kamerun als Kompensation dafür, daß sie selbst auf ihre Betätigung in Marokko verzichten. Eine solche Gegenofferte wird ihnen deutlich vor Augen rücken, wie lächerlich das gleiche Kompensationsangebot von ihrer Seite ist. Wir weisen den Gedanken an Kompensationen außerhalb Marokkos mit der größten Entschiedenheit und Entrüstung zurück. Um Französisch-Kongo ist der Kaiser nicht nach Tanger gefahren, um Franzostsch-Kongo haben wir nicht im Jahre 1905 uns vor die Eventualität eines Krieges gestellt. Es handelt fich für uns um Marokko und nur um Marokko."
Die „Magdeburgische Zeitung" sagt:
„Es läßt sich überhaupt keine Kompensation finden, die sachlich für uns den Wert darstellte, den die Einräumung Südmarokkos als unserer speziellen Interessensphäre, in der wir im Not-
Er hatte ihre Hand ergriffen und sah sie an. Er ward nun ganz zart und weich.
„Aber ich weiß. Es kommt von der Sonne, Ohmchen. Wenn sie steigt und steigt, dann reißt sie das Leben sich nach. Und alles Leben will hinaus zu ihr. Wenn fie aber da oben steht, und weiß, sie muß hinab in die Tiefe, dann will sie nur vernichten. Dann brüllt fie wie ein Tier, und ich höre sie. Ich höre sie den ganzen Tag, Ohmchen, und ich fürchte sie, denn sie hat kein Erbarmen."
Der Kapitän sah hilflos zu seinem Neffen hin. Er wußte nicht, warum ihm vor diesem verzehrten Geschöpf das Skelett der Aeffin einfiel, drinnen, in dem weißen, kühlen Zimmer der Dechanei, auf das et einmal einen Toast ausgebracht hatte, um die Damen zu ärgern. Er war ganz hilflos gegenüber diesem Ausbruch.
Gottfried aber sagte ruhig:
„Es ist hier viel zu heiß für dich, Lusche. Morgen bringe ich dich auf die Westseite, unter Heinrich von Plauens Fenster. Unter der Buche ist das Gras ganz grün. Da bringen wir deine Hängematte an. Du mußt mehr liegen, das ist dir besser."
„Ja, tue das nur. Da sehe ich auf den Kirchhof."
Am nächsten Tage kam Frau Hasse mit Gusti.
Dietrich hatte sie aufgefordert, mit von der Partie zu sein, und als sie erfahren, daß nut der Onkel, und nicht der Neffe erscheinen würde, hatte sie angenommen. Nach der englischen Stunde ging sie auf das Amtsgericht, da ihr Mann selten zu Haufe arbeitete. Früher hatte
falle auch für Ordnung zu sorgen hätten, für uns hat."
Zu demselben Resultat kommt die „Tägliche Rundschau". Sie schreibt:
„Wir betonen immer wieder, daß es für Agadir schlechterdings eine Kompensation außerhalb Marokkos nicht gibt, selbst wenn sie Gabun, Moen, Kongo, Dahomey oder sonstwie hieße." '
Paris, 17. Juli. Aus El Ksar wird gemeldet: Der französische Konsularagent Boisset, der am 15. ds. Mts. aus Suk et Arba mit einer Karawane und in Begleitung eines bewaffneten Reiters zurückgekehrt war, wurde am Lukkosfluß von einem spanischen M i - litärposten angehalten und aufgefordert, seine Waffen auszuliefern. Infolge seines Einspruches ließ man ihn weiterziehen, doch wurde an den Toren von El Ksar dieselbe Aufforderung an ihn gerichtet. Da er sich weigerte, ihr nachzukommen, wurde er gewaltsam nach dem spanischen MilitSrposten geführt und dabei von einem Sergeanten mit dem Tode bedroht. Der Hauptmann erklärte ohne ein weiteres Wort der Entschuldigung, daß ein Mißverständnis vorliege, und der Konsularagent konnte endlich heimkehren. Der Korrespondent des „Matin" bemerkt hierzu: Jedem anderen Volke gegenüber würde die Verhaftung eines französischen Konsular- agenten einen casus belli bilden; bezüglich der Spanier aber habe man sich daran gewöhnt, ihre schlimmsten Ausschreitungen als Verrücktheiten oder Kindereien anzusehen. Allerdings sei man in Paris wohl der Ansicht, daß diese enfants terribles wohl den Punkt erreicht hätten, wo Rügen nicht mehr genügten, sondern eine Bestrafung notwendig sei.
Paris, 18. Juli. Die „Agence Havas" meldet über den Vorfall in El Ksar unterm 16. d. M. folgendes: Als der französische Konsularagent Boisset, der gestern von der Reise durch das Eharbgebiet zurückkehrte, am Stadttore ankam, wurde er von dem Wachposten uufgefordert, anzuhalten und sein Gewehr abzuliefern. Boisset verweigerte dies. Darauf fällte der Posten fein Bajonett vor dem Pferde Boissets, das fich bäumte, und schlug fein Gewehr an. Boisset wurde in die spanische Kaserne geschickt, eskortiert von Soldaten, denen auf dem Marsche durch die Stadt die Menschenmenge folgte unter den Rufen: Sehet nur, wie der französische Konsul von den Spaniern gefangen wird! Als Voisset vor den wachhabenden spanischen Offizier geführt wurde, erklärte dieser, es liege ein Irrtum vor ohne fich weiter zu entschuldigen, gestattete er Boisset, sich zu entfernen. Kurz nachher wurde der Algerier Elmodeh, der Direttor der Schule der israelitischen Vereinigung in Fez, der sich auf dem Wege nach Tanger befand, verhaftet und dessen Gepäck durchsucht.
sie bas oft getan, ihn abgeholt, um noch mit ihm spazieren zu gehen, auf ihn gewartet. Jetzt fiel ihr ein, daß sie in diesem Sommer überhaupt noch nicht bageroefen sei. llnb an biefen Gebauten knüpften sich viele andere, baß Fufchchen heiß unb rot war, als sie vor bem Hause stand, das über feiner Tür den preußischen Adler unb bie Aufschrift: Kgl. Amtsgericht trug, unb im übrigen seinen Ernst unb feine Würde unter einer milden rosa Tünche barg, die wahrscheinlich auf den zitternden Bürger, der hier „die Gesetze genießen" wollte, einen beruhigenden Eindruck machen sollte.
Zwei hohe italienische Pappeln standen vor der Tür. Ihr Schatten fiel ernst und streng über das holprige Pflaster. Auf der hölzernen Bank vor der Tür saß die Frau des Eerichts- bicnets unb stopfte Strümpfe.
„Mein Mann ist boch oben, Frau Pieper?" „Freilich, Frau Rätin. Unb was für eine Ehre für uns. Pieper sagte schon neulich, war bie Frau Rätin ist, bie läßt sich gar nicht mehr sehen, sagte er. Unb bet Herr Rat, bet hat er mit bem Magen, bos steht fest. Ganz tiefsinnig sieht er aus, wenn er morgens kommt, unb nicht eine Fliege barf über ben Aktenschwanz laufen, bann bricht et los. Piepet zittert manchmal am ganzen Körper, wenn er herauskommt, s» fährt et ihn an. Aber ich habe es ihm gejagt* Piepet, habe ich gesagt, erbarm bich doch und fd still. Das sind bie Hämorrhoiben, sonst nichts."
(Fortsetzung folgt.)