Die bevorstehende Entscheidung über die elektrische St laßenbahn.
Es ist für denjenigen, der die Behandlung dieser seit 3 Jahren erörterten Frage genauer verfolgt hat, schwer, keine Satyre zu schreiben. Einstweilen wollen wir jedoch hoffen, daß di« Stadtverordneten-Sitzung am nächsten Freital endlich zu einem Ergebnis führt, daß das in tttu seren Stadt-Parlamenten vorhandene Gemeingefühl den Sieg über Viertel-Jnter^rn und
„Die Frösche werfe ich mitten unter fie, Her, Doktor, daß sie ihnen nur so unter die Röck« springen. Es wird ein Hauptspatz. Stopp et to, liwe, liwe Lise, liwe Lise, stopp et to," sang ei ganz begeistert.
Dietrich aber nahm den aufgeregten alte« Herrn noch in einen Seitenweg und gotz langsam und geschickt Oel ins Feuer, ehe er ihn dem Ball- saal wieder zuführte.
„Ich werde mit dem Major reden. Der Junge mutz ein Kommando bekommen, sofort, denn hier ist Gefahr im Verzüge. Nimmermehr geb ich meine Einwilligung. Der künftige Besitzer von Nimmersatt und ein Korb! Haben Sie schon einmal einen Korb bekommen, he?"
Der Kiwitt legte seine Hand sanft auf den Arm des Aufgeregten.
„Ich bitte Sie, beruhigen Sie sich. Und tun Sie nichts ohne mich. Ich stehe Ihnen ganz zur Verfügung. Rat Hasie ist mein bester Freund, ich versichere es noch einmal. Da — die Musik schweigt. Jetzt bringt der Schützenkönig das Hoch au fdie Damen aus, und dann ordnet man sich zur Polonäse durch den Garten. Wollen wir zusammengehen? Ich engagiere nicht."
Er dachte im Stillen, datz einige Superklugen Shakespeare vorwürfen, er arbeite mit zu groben Mitteln. Lächerlich. Für die Mensche« im allgemeinen war ja gar kein Mittel grob (M nug, sah er's nicht alle Tage?
Und doch wutzte er noch nicht einmal, welche» Coup der Zufall vorbereitete!
(Fortsetzung
AechM ZälMg
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und „Landwirtschaftliche Beilage.
Jft 163
Tie „Odtrhessische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Senn» und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 2.25 Jl (ohne Bestellgeld), bei unseren ZeitungSstelleu und der Expedition (Markt 21) 2.00 <H frei ins HauS. (Für unverlangt zugesandte 'Manuskripte übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Druck der Umv.-Buchdruckerei I. A. Koch (Inh.: Dr. Hiherolh). Markt 21. — Telephon 55.
Marburg
Freitag, 14 Juli
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k-MM
46. Jahrg.
1911.
Kämpfen berührt werden könnten, schützen. Also besser, die Franzosen fangen nicht an. Die Zwickmühle arbeitet unerbittlich. Und dabei haben wir fie offiziell gar nicht einmal gewollt, sondern offiziell es sogar abgelehnt, Hand in Hand mit Spanien vorzugehen, da wir keine spanische oder antifranzösische, sondern eben nur deutsche Polittk treiben.
Darüber sind die Franzosen am meisten erstaunt, denn bisher waren sie es gewohnt, dah in Berlin nur „allgemeine Friedenspolitik" getrieben wurde. Das war so bequem. Da konnte man in Paris die Steine des Mühlenspiels schieben, wie man wollte, und uns schlietzlich überall hinausbeihen. Diese Zeiten sollen, wie Staatssekretär v. Kiderlen versichert hat, nicht wiederkehren, und so wird denn Cambon in der „Unterhaltung zu Zweien" in Berlin wohl oder übel darauf hinauskommen müssen, unsere Interessen zu sichern. Aus Agadir brauchen wir nicht früher fortzugehen, als bis der letzte Franzose Casablanca und der letzte Spanier El Ksar verlassen hat. Die Franzosen sitzen diplomatisch in der Falle, — und mit dem Schwert in der Hand werden fie nicht herauswollen, denn das könnte noch übler werden; also müssen sie höflich bitten und verhandeln.
♦ * *
Paris, 12. Juli. Der französische Botschafter in Berlin v. Berckheim erstattete heute dem Minister des Aeutzern mündlichen Bericht über den Stand der deutsch-französischen Verhandlungen, aus dem der „Temps" folgendes berichtet: Botschafter Jules Cambon habe Herrn v- Kiderlen sein Bedauern über Deutschlands Agadirdemonstration nicht verborgen, umgekehrt habe Staatssekretär v. Kiderlen-Wächter darauf hingewiesen, daß das Resultat, das das wirtschaftliche Zusammenarbeiten Deutschlands und Frankreichs feit dem Abkommen vom Februar 1909 ergab, mäßig sei Cambon habe, ohne auf diesen Vorwurf einzugehen, betont, dah die Verhandlungen zwischen den beiden Mächten über Marokko niemals unterbrochen waren und sich auch fortsetzen lassen. Beide Diplomaten zeigten sich dazu geneigt und bestimmten einen Zeitpunkt zu der neuen Besprechung. Beide Staatsmänner blieben auf dem Boden des deutsch-französischen Abkommens vom Februar 1909, ohne in ein Studium der durch die jüngsten Ereignisse in Marokko eingetretenen neuen Verhältnisse einzugehen.
K ö l n, 12. Juli. Die „Köln. Ztg." meldet aus Washington: Das Staatsdepartement stellte in bestimmter Weise die von der französischen Presse ausgegangene Meldung in Abrede, wonach die Vereinigten Staaten bei der deutschen
Die Zwickmühle.
Wenn einer Pech haben soll, dann hat er es doppelt und dreifach. In dem diplomatischen Mühlchenspiel kann Frankreich es zu keiner geschlossenen Aufstellung mit Rußland zur Rechten und England zur Linken bringen, denn der einen Macht ist Marokko gleichgültig und Deutschland seit den „Potsdamer Verhandlungen" ein werter Nachbar; die andere aber sieht Ihren marokkanischen Handel durch Frankreich ebenso wie wir bedroht und rührt vorerst keinen Finger für den Herzbruder der Entente. Deutschland dagegen hat seine Zwickmühle fertig. Zwischen der spanischen und der deutschen Interessensphäre wird der Stein hin- und hergeschoben, bald hier, bald da zwickt es die Franzosen.
Mit großen Rosinen im Sack kamen sie zu der „Unterhaltung zu Zweien" zwischen Cambon und Kiderlen nach Berlin, wenn sie auch lieber wieder eine Algeciraskonferenz aller Mächte gesehen hätten. Nun aber gab es Schlag auf Schlag. Cambon fragt den Staatssekretär von Kiderlen etwas dringlich nach den deutschen Endabsichten. Bumm? Die Spanier besetzen die Umgegend von El Ksar. Die französische Presse sagt, von vornherein sei eine Festsetzung Deutschlands in Marokko ausgeschlossen. Bumm! Die Spanier verhaften ^n El Ksar einen französischen Kaufmann und einen französischen Telegraphendirektor und nehmen ihnen die Waffen ab. Nun wollen die Franzosen mit den Spaniern eine „Unterhaltung" anfangen. Bumm! Dann geht ein deutsches Kriegsschiff auch nach Mogador. Das ist die Art. wie man Hochmut klein kriegt7 InBerlin und in Madrid rettrt man sich die Hände, aber irgend ein spanischdeutsches „Einvernehmen" existiert nicht einmal, sondern jede Macht geht selbständig vor, und jeder Schritt ist naturgemäß.
Jetzt hat der französische Minister des Auswärtigen von seinem Geschäftsträger in Tangex Auskunft über die „Ausschreitungen" der spanischen Truppen in El Ksar gegen französische Staatsangehörige verlangt. Diese Auskunft wird die Tatsachen nur bestätigen. In Tanger glaubt man bereits, es werde zu Zusammenstößen zwischen spanischen und ftanzösischen Truppen in Marokko kommen. Und da verlangt die Pariser Presse, nach Agadir solle ein französischer Kreuzer gehen und sich dott der deutschen „Berlin" an die Seite legen? Dann würde einer unserer Kreuzer, die eben als Seekadettenschulschiffe Order für das Mtttelmeer haben, nach Casablanca dampfen, lleberhaupt, wenn Franzosen und Spanier sich wirklich in die Haare geraten sollten, müssen wir doch erst recht die Interessen der Deutschen, die von diesen
Regierung Vorstellungen wegen des Zwischenfalls von Agadir gemacht haben. Die Vereinigten Staaten hätten keine Mitteilung gemacht und keine Benachrichtigung von den zwischen Frankreich und Deutschland begonnenen Verhandlungen erhalten, an denen die Union politisch kein Interesse habe.
Paris, 12. Juli. Malay Hafid richtete nach einer Meldung der „Agence Havas" an seine Leute in Tanger ein Schreiben, in dem er die Erhebung der Berberstämme, der Ereignisse in Mekines und der Belagerung Erwähnung tut, die er in vergeblicher Erwartung von Hilfe zu erdulden hatte. Der Sultan erklärt, die fremde Hilfe, die er anrufen mußte, widerspreche in keiner Weise dem Gesetz, das ihm nur verbiete, zu fremder Einmischung seine Zuflucht zu nehmen, wenn fremde Mächte fie ihm aus eigener Entschließung anböten. Man müsse auch der Vollkommenheit der Kriegsmittel der Franzosen, ihrer Industrie und anderen Erwägungen gleicher Art Rechnung tragen. Er habe den Aufrührern die Macht der Truppen fühlen lassen, die sie zerstreuten. Sie, die die Autorität eingesetzt habe, seien als Sieger in Mekines eingezogen und hätten die Ruhe wiederhergestellt. Die Ruhestörer seien in der Umgebung zerstreut. Der Sultan fordert seine Leute in Tanger auf, an der Freude teilzunehmen, die durch die gebrachte Hilfe hervorgerufen sei und bittet Gott, seinen Schutz fortdauern zu lassen, den er ihm, wie allen Muselmanen, gewähre.
M.o gad o r, 12. Juli. Die „Agence Havas" meldet aus Agadir vom 6. Juli: Der Kreuzer „Berlin" ist angekommen. Der Kommandant ging an Land und wechselte Besuche mit dem Pascha der Stadt und hatte mit ihm Unterredungen über die Aufrechterhaltung der Ordnung. Die Eingeborenen der Umgebung sind ruhig und erwarten, daß der Kaid Celuli ihnen Anweisungen geben wird, welche Haltung sie zu beobachten haben.
Paris, 12. Juli. Aus Tanger wird telegraphiert, daß General Moinier, der in ziemlich hohem Grade am Sumpffieber leidet und sich sehr schwach fühlt, aus dem Lager von Sukel Arba in Begleitung des Generals Ditt6 vorgestern in Rabat eingetroffen ist. General Moinier legte die Strecke in einem Korbe ans dem Rücken eines Maultieres zurück.
In welcher Weise übrigens die politische Lage benutzt wird, zeigt folgendes Wolffsch« Telegramm:
Berlin, 12. Juli. Wie wir aus Börsenkreisen erfahren, hat man an auswärtigen Plätzen das Gerücht zu verbreiten gesucht, daß acht deutsche Kriegsschiffe vor Marokko ein
getroffen seien. Offenbar handelt es sich um ein plumpes Börsenmanöver.
Die Spanier in Marokko.
Paris, 12. Juli. Aus El Ksar wird den Blättern gemeldet, daß die Spanier durch d7.s Versprechen höheren Soldes zwei Soldaten der scherifischen Mahalla des französischen Leutnants Thariot zur Desertation verleitet hätten. Die Spanier hätten den Derserteuren, die die dem Wachsen gehörigen Pferde mitbrachten, auch noch die Reitpferde abgekauft.
Lar rache, 12. Juli. Der Dampfer „Vicente Rodo" landete 200 Artilleristen und vier Gebirgsgeschütze.
Die Haltung Frankreich«.
London, 12. Juli. In einem Madrider Telegramm des „Daily Telegraph" heißt es, daß die Beziehungen zwischen den spanischen und französischen Streikräften in El Ksar von Tag zu Tag gespannter werden. Das französische und das spanische Lager befinden sich einander gegenüber, nur durch einen Fluß getrennt und die Enffernung zwischen den beiden Lagern beträgt kaum 3 Kilometer.
Paris, 12. Juli. Der Minister des Aeußern hatte mit dem hier weilenden französischen Botschafter in Madrid Eeoffray eine lange Besprechung über die Vorkommnisse in El Ksar, Es heißt, die ftanzösische Regierung habe ei««-- amtliche Bestätigung der Meldungen über da» Vorgehen der spanischen Militärbehörde gegen französische Staatsangehörige erhalten. Nach einer von mehreren Blättern verbreiteten, allem Anscheine nach offiziösen Mitteilung hat di» - französisch« Regierung ihren Geschäftsträger in Madrid beauftragt, bei der spanischen Regierung Vorstellungen über die letzten Vorgänge in El Ksar zu erheben.
Madrid, 12. Juli. Wie die „Agence Havas" mitteilt, erhielt der französisch« Geschäftsträger von seiner Regierung den Auftrag, die spanische Regierung um Aufklärung über die Zwischenfälle zu ersuchen, die sich in den letzten Tagen in El Ksar ereigneten.
f9ta*bri"* Ven.)
Die Mckketzr pir Aalrrr.
ne lachende Geschichte
Von Agnes Harder.
(Fortsetzung.)
Aus dem Westen, wo die Sonne untergegangen, waren schwarze Wolken hervorgedrängt, wie der Dampf eines unterirdischen Vulkans. Höher und höher waren sie gestiegen, bis sie den ganzen Himmel verdeckten, wie reißende Wölfe zogen sie, die die silbernen Sternlein verschlangen, eins nach dem andern. Es würde einen guten Hintergrund abgeben für Rodonaths Feuerwerk. Aber er sah nicht auf, als er die Sonnen sorgsam an die Bäume nagelte und Stäbe zwischen die Balsaminenbeete steckte für die Raketen und die Pfannen mit den bengalischen Flammen bereit stellte. Die Welt hatte ihn geärgert heute, wie immer, wenn das Weibsvolk eine zu große Rolle in ihr spielte, und er hatte sehr viel Grog getrunken, schon um den Menschen zu zeigen, wie tolerant der Doktor sei, und daß unter ihm ein jeder nach seiner Fasson selig werden könne.
„Wenn aber der Topf « Loch hat, Liwer Henrich, liwer Henrich?" „Stopp et to, liwe, liwe Lise Liwe Lise, stoppet to,"
sang er vor sich hin, als Dietrich und Onkel Körner an das Ende des Gartens kamen, wo er hantierte.
„Es ist nämlich eine Bank hier, aus der treffen |k sich. Noch nicht leer tft fie geworden heute
Abend. Sie ist das bewußte Loch in der Natur, Herr Doktor. Aber beleuchten werde ich Ihnen, das sollen Sie sehen. Was ich da gehört habe, wie ich vorhin die Schwärmer legte — der Magen dreht sich einem um! Was fie die „allergnä- digste Prinzessin" nennen, dem Binding seine Marjell, die fiepte man so wie eine Ricke im Mai„ und dann kam eine Dicke, die —“
„Schon gut, lieber Rodonath, meintwegen beleuchten Sie die Liebesbank so viel Sie wollen, aber geben Sie acht, wer darauf sitzt."
Dan wandte sich Dietrich wieder dem Erbonkel zu, während der „Cäpten" vor sich hin brummte:
„Womit soll ich'n «wer tostoppen, Liwer Heinrich, liwer Heinrich?" „Mit Stroh, liwe, liwe Lise, Liwe Lise, mit Stroh."
„Wie ich Ihnen sage, verehrter Herr Körner, einfach ein unglaublicher Ort. Ich stimme vollständig allem bei, was Sie da höchst geistreich gegen das Scheidewasser der Weichsel vorbringen. Ja, es ist meine Heimat, ich bin ein Renegat, und mein Herz blutet. Aber was wollen Sie? Ich bin zurückgekehrt und setze einfach mein Leben in den Dienst der guten Sache. Zuweilen komme ich mir vor, wie Adalbert, der Apostel von Preußen. Eine Stunde von Ten- katten, ist er erschlagen. Ich werde mir erlauben, Sie hinzuführen, denn ich hoffe, Eie heute nicht zum letzten Male zu sehen."
„Ebenfalls. Sie find der erste Mensch, mit dem ich heute ein vernünftiges Wort spreche. Als ob sie alle den Hitzschlag hätten. Dieser Tittnak —"
„Ein sehr guter Mann, ein ausgezeichneter Mann, mein bester Jugendfreund. Rur ein wenig größensinnig, wenn man so sagen darf. Eine despotische Ader. Er hat da eine Tochter — ich weiß nicht, ob Sie das kleine Mädchen bemerkt haben —"
„Aber deswegen bin ich doch eben bei diesen Koffern."
Dietrich hielt es für angemessen, diese Bemerkung zu überhören.
„Er hat neulich erklärt, nur ein geborener Ostpreuße dürfe sie heiraten, jeder andere solle sich einen Korb holen, der ihm an der Nase sest- säße, wie jenem Manne die Wurst. Sie sind etwas ursprünglich in ihrer Art, Heiratsanträge abzulehnen, Männer wie Frauen. Aber sie entnehmen den beschränkten Standpunkt einer vollständig einseitigen Kultur. Ich begreife, daß Sie für Ihren Neffen fürchten. Ich für meinen Teil find« ja überhaupt, das sind nur Wallungen. Sie und ich, die darüber stehn, wir lachen.
„Sie haben gut reden. Sie sollten einmal Nimmersatt sehn. Rur Landschaftsschulden, und eigentlich auch nur pro Forma. Den Hof in den letzten zwanzig Jahren dank einem Schadenfeuer ganz neu aufgebaut. Und für wen? Für den Jungen! Wallungen! Meinetwegen, wenn nur die Nasse gut ist, die schließlich aus diesen Wallungen auftaucht. Ich will Enkel haben, mein Herr. Kinder habe ich nicht gehabt, ein Weib habe ich nicht gehabt — dafür ist mir das Leben Enkel schuldig!"
Er schrie es säst. Da sie aber wieder in der Nähe des eifrig bastelnden Rodonath waren, so schadete dieser Schrei nach den Enkeln nicht».