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Erstes Blatt
Unsitnge von Arbeilewnsicherung in
des Pfarrers Reich daselbst.
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lasten zurückgeschlagen. — Paris, 10. Mai. Ministerpräsident Canalejas erklärte einem Be- rii.sterstatter: Wir haben freundschaftlich Einspruch erhoben, als Frankreich kürzlich mit Marokko ein Abkommen abgeschlosien hat, ohne uns zu verständigen. Ebenso haben wir bei Frankreich in überaus herzlichem Tone einige Vorstellungen über seine militärische Aktion in Marokko erhoben. Wir haben über gewisie Fragen verschiedene Anschauungen, was nicht erstaunlich ist, denn unsere Interessen sind häufig enffj W” gesetzte. Aber das schließt keineswegs Reiargen und Weiterungen in sich.
* * Som Balkan. Konstantinopel, 10. Mai. Senator Nail Bey wurde zum Finanzminister ernannt. — Nach Depeschen des Malis von Koffowo wurden gestern bei den Zusammenstößen an der türkisch-montenegrinischen Grenze zwei Soldaten getötet, ein Korporal verwundet und gefangen genommen. Die Montenegriner halten zwei Tote.
Marburg
Freitag, 12. Mai
während früher die in Potsdam zuständig war. Das genannte Dezernat hat bis jetzt seit seines Bestehens nicht weniger als ca. 80 000 Postkarten in Berlin beschlagnahmt, und besonders erfreulich ist es, daß die Gerichte hinsichtlich der Bekämpfung des Schmutzes durchaus auf dem Boden der Staatsanwaltschaft stehen. Die zum Teil gegen die Beschlagnahme eingelegten Revisionen hatten ohne Ausnahme keinen Erfolg, sondern es erfolgte Verurteilung. In Anbetracht der Kürze der Zeit, seit der ein schärferes Vorgehen aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen des § 184 Abs. 1 und 3 erfolgte, fallen die Strafen zunächst milde aus. Zur Warnung möge dienen, daß man in nächster Zeit beabsichtigt, gegen verantwortliche Redakteure vorzugehen, die offensichtlich pornographische Bilder oder Anpreisungen antikonzeptioneller Mittel in ihren Blättern zulasien. Eine Reihe auswärtiger Witzblätter ist bereits wegen derartiger Annoncen beschlagnahmt worden. Schriften, in denen antikonzeptionelle Mittel angepriesen werden, sind bereits zentnerweise beschlagnahmt worden, ebenso ganze Wagenladungen von Aktwerken und Porzellan. Eine besondere Bewandtnis hat es mit einem Vorgehen gegen den „Sim- plizissimus", dessen Verlag von München nach Stuttgart verlegt wurde. Nach württembergi- schem Recht gehören Preßdelikte vor das Schwurgericht, das bisher bei derartigen Anklagen stets freisprach.
46. Jahrg.
1911.
baden und nimmt anschließend daran in Heidelberg an dem Jubiläumstag des Deutschen Handelstages teil.
— Ehrung Prinz Luitpolds durch den Kaiser. Metz, 10. Mai. Der Kaiser verlieh der Feste Orny bei Metz den Namen „Feste Luitpold". Aus Anlaß dessen fand ein herzlicher Telegrammwechsel zwischen dem Kaiser und dem Prinzregenten von Bayern statt.
— Audienz des Generals Nogi beim Kaiser. Wie verlautet, wird der japanische Heerführer, General Nogi, der bekanntlich für die Einnahme von Port Arthur vom Kaiser mit dem Orden Pour le m^rite dekoriert wurde, Ende Juni eine Audienz bei Kaiser Wilhelm nachsuchen, in der er sich persönlich für die hohe Auszeichnung zu bedanken gedenkt.
— Der Straßburger Denkmals-Zwischenfall. Straßburg, 10. Mai. In der Sitzung des Studentenausschusses beschloß man, die Genehmigung des Huldigungszuges vor dem Kaiser nicht als ausreichende Genugtuung für die Zurücksetzung bei der Denkmalsweihe anzusehen; der Ausschuß hat um eine Audienz beim Statthalter nachgesucht.
— Schluß des elsaß-lothringischen Landesausschusses. Straßburg, 10. Mai. Im Landes- ausfchusse für Elsaß-Lothringen verlas gleich zu Beginn der Sitzung Staatssekretär Frhr. Zorn von Bulach folgende Kabinettsorder des Kaisers: „An meinen Statthalter in Elsaß-Lothringen. Auf Ihren Bericht vom 6. d. M. bestimme ich, daß die am 1. Februar 1911 eröffnete Sitzung des Landesausschusses für Elsaß-Lothringen geschlossen wird. Gegeben zu Straßburg, den 6. Mai 1911. Wilhelm." Staatssekretär Frhr. Zorn v. Bulach erklärte sodann auf Grund dieser allerhöchsten Kabinettsorder und im Auftrage des Statthalters die 38. Tagung des Landesausschusses für geschlossen. Der Präsident des Landesausschusses v. Jaunez brachte ein dreifaches Hoch auf den Kaiser aus, und die Deputierten entfernten sich zum Teil unter Bravorufen.
— Die Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl. Stuttgart, 10. Mai. Jetzt, zwei Tage vor dem Wahltage, ist eine volle Klärung der Sachlage eingetreten. Es stehen sich jetzt, da ein letzter Versuch die bürgerlichen Parteien für einen einzigen Kandidaten zu gewinnen, gescheitert ist, drei Kandidaten gegenüber. Es find dies Regierungsrat Lautenschlager, der Kandidat der Rechten einschließlich der Rationalliberalen, der Oberbürgermeister von Göppingen Dr. Keck, der von der Dolkspartei unterstützt wird, und der Genosse Dr. Lindemann.
— Ein amerikanisches Geschwader in der Ostsee. Newyork, 10. Mai. Die zweite Division des Atlantischen Geschwaders ist unter dem Kommando des Konteradmirals Badger von Hamptonroads zu einer Kreuzfahrt nach der Ostsee abgefahren. Das Geschwader weilt vom 2. bis 30. Juni in Kiel.
— Das lleberfliegen von Festungen beim Rundfluge gestattet. Köln, 10. Mai. Das Kriegsministerium hat nunmehr für den nationalen Rundflug 1911 die Erlaubnis zum Ueber- fliegen der deutschen Festungen erteilt: indessen müssen 4 Wochen vor Antritt der Fahrt Name und Stand der Teilnehmer dem Kiegsministe- rium mitgeteilt werden.
— Weitere Ausgestaltung der Bekämpfung des Schmutzes in Wort und Bild. Wie der „Inf." mitgeteilt wird, ist fettens der preußischen Regierung eine weitere Ausgestaltung der Bekämpfung des Schmutzes in Wort und Bild bereits in Angriff genommen worden, die sich vor allem auch auf die Verfolgung der auswärtigen Schmutzhändler bezieht. Entsprechend einem Erlaß des Justizministers hat die Staatsanwaltschaft in solchen Fällen zunächst dem Justizminister zu berichten, worauf die Angelegenheit auf dem Instanzenwege an die Vertreter Deutschlands in den betreffenden fremden Staaten geht, die ihrerseits bei den Regierungen Anzeige erstatten. Erfreulicherweise haben sich die meisten fremden Staaten dann zu einem Vorgehen gegen die Händler verstanden. Es find seit der Einrichtung des provisorischen Dezernats zur Bekämpfung des Schmutzes im Berliner Polizeipräsidium, das unter dem Kriminalkommissar v. Behr steht und am 23. Januar d. Js. eingerichtet wurde, ca. 70 auswärtige Händler auf diesem Wege angezeigt worden. Die Verfolgung erfolgt jetzt durch die Staatsanwaltschaft in Berlin,
Ausland.
** Zur Brüsseler Reise Fallit-res. Brüssel, 10. Mai. Präsident Fallit-res empfing heute vormittag französische Vereine und besuchte die französische Schule. Mittags fand im Schloß Laeken ein Frühstück statt. — Zu Ehren des Präsidenten Fallit-res fand heute nachmittag in den Palmen- und Gewächshäusern des Schlosses Laeken ein Gartenfest statt. Der König und der Präsident hielten Cercle: anwesend waren 1000 Personen. Die Königin empfing Fallitzres vor dem Dejeuner wenige Augenblicke in ihren Pnvatgemächern.
** Der Prozeß des schweizerischen Bundesrat» gegen zwei Redakteure. Lausanne, 9. Mai. Das Bundesstrafgericht fällte heute das Urteil in dem Prozeß, den der schweizerische Bundesrat gegen den Redakteur Grimm der sozialistischen „Berner Tagwacht" und Redakteur Fischer der katholisch-konservativen „Neuen Züricher Nachrichten" wegen Abdrucks eines Artikels der „Evening News" angestrengt hat, nach dem die schweizerischen Unterhändler beim Gotthard-Vertrag sich durch deutsches Geld bestechen ließen. Grimm wurde zu 500 Frs. Geldstrafe und drei Vierteln der Kosten, Fischer zu 200 Frs. Geldstrafe und einem Viertel der Kosten, außerdem beide zur Veröffentlichung des Urteils in ihren Zeitungen verurteilt.
* * Die Wirren in Mexiko. Newyork, 10. Mai. Der Kampf in Juarez wurde, wie aus El Paso gemeldet wird, wieder ausgenommen. Die Aufständischen schleudern Dynamitbomben. — Washington, 10. Mai. Aus Larado in Texas wird berichtet, daß bei Concepcion del Oro ein Kampf stattfand. Von der aus Bundestruppen bestehenden Besatzung sollen 50 Mann gefallen sein. — Der amerikanische Gesandte in Haiti meldet, daß die aufständische Bewegung, die als Mittelpunkt das Fort Liberty hat, schnell an. Ausdehnung gewinnt. Die Regierung ist mit allen Kräften bestrebt, den Aufstand zu unterdrücken. — El Paso, 10. Mai. Die Bundestruppen räumten Juarez, nachdem die Aufständischen die Kirche und damit die letzte Stellung der Verteidiger erobert hatten. Die Aufständischen befreiten die Insassen der Gefängnisse. Auch Agua wurde von den Bundestruppen geräumt.
* * Zur Lage in Marokko. Paris, 10. Mai. Nach einer Meldung aus Taurirt überschritten in der Nacht zum 8. Mai eine Anzahl Beni Harain vom linken Ufer den Mulujafluß und versuchten einen Angriff auf das französische Lager bei Merada, der jedoch mißlang. Bei dem Ueberfall wurde ein Leutnant leicht verletzt; man fürchtet, daß sich Angriffe dieser Art wiederholen. — Madrid, 10. Mai. „Heraldo" meldet aus Tanger: Nach einem Funkentelegramm aus Rabat griffen etwa 1000 Kabylen am 9. Mai vormittags das Lager des General» Moinier an, wurden aber unter großen Der-
Der englische Schatzkanzler Lloyd George hat als erster Staatsmann Englands jetzt den Weg beschritten, auf dem Deutschland unter allen Ländern am weitesten voran ist und eben noch weiter zu schreiten sich anschickt, brn der sozialen Versicherung. Nach seiner ausdrücklichen Erklärung diente ihm dabei das deutsche System als Vorbild, und Materiel von deutschen Behörden hat ihm für seinen Entwurf gute Dienste geleistet. Es handelt sich zunächst um Kranken- ttnb Arbeitslosenversicherung, erstere einschließlich der Invalidität, letztere zunächst nur für Bauarbeiter und Maschinenarbeiter. Das Ganze wird 14 Millionen englischer Arbeiter zugute kommen. Bisher kannte England nur eine rein staatliche Alterspension, zahlbar vom 70. Jahre ab und im Höchstfälle 5 Schilling die Woche betragend. Der neuen Vorlage stimmten alle Parteien zu, sie wurde in erster Lesung angenommen, auch von der Arbeiterpartei. Ueberall im Ausland findet unsere Versicherungsgesetzgebung mehr Anerkennung als bei denen, für die sie geschaffen ist. Die Times sprachen dieser Tage von der „ungeheuren Bedeutung dieses gigantischen deutschen Systems", das einen der Faktoren bilde, weshalb in Deutschland die Arbeiterklasse besser daran sei als die entsprechenden Klassen in England, wenn sic nach ihrem tatsächlichen Befinden beurteilt, was Ernährung, Bekleidung, Aussehen der Kinder und der Wohnung, Fehlen von Elend und von äußerlicher Herabgelommenheit der großen Massen betrifft.
Die Nachfolge Englands hat aber noch eine andere Bedeutung für uns als die des Ruhmes. Sie Ist von höchster wirtschaftlicher Wichtigkeit. Wenn erst in anderen Staaten eine ähnliche soziale Belastung der Industrie aingeführt wird, wie sie in Deutschland besteht und wie sie eine Ehre des deutschen Unternehmertums bildet, so wird bei der Konkurrenz auf dem Weltmarkt unsere Belastung nicht mehr so unverhältnismäßig sein, so werden wir konkurrenzfähiger, so kommen für unseren Export leichtere Zeiten (die jetzigen sind nicht schlecht, aber schwer); dann werden viele unserer inneren Kämpfe gemäßigter werden, es wird in der Schutzzollsrage die Gegnerschaft zwischen verschiedenen Industrien und zwischen ihnen und der Landwirtschaft nicht mehr so heftig sein, cs werden Anforderungen, die die Finanzen des Reiches - also seine Bedürfnisse, sein Bestehen — an die Steuerkraft stellen, nicht mehr so empfunden werden wie bei der letzten Reichsfinanzreform.
Deutschland ist in der sozialen Versicherung der Pionier in der Welt gewesen und hat lange Zeit für diesen Ruhm Opfer gebracht: jetzt dürfte es Zeiten entgegengehen, wo die anderen Völker seinem Beispiele immer mehr folgen und unsere Lasten uns von außen her im Verhältnis erleichtert werden!
Deutsches Reich-
— Der Kaiser in Wiesbaden. Wiesbaden, 10. Mai. Der Kaiser hörte heute vormittag den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts. Am heutigen Nachmittag machte der Kaiser mit den Herren der Umgebung, welchen hier General-Adjutant v. Scholl hinzugetreten ist, eine Automobilfahrt mit anschließendem Spaziergang von der „Platte" bis zur „Eisernen Hand". t- Berlin, 10. Mai. Der „Nordd. Allg. Ztg." Gelbet: Der Reichskanzler begibt sich am Frei- a zum Vortraa bet dem Kaiser nach Wies
Politische Umschau.
Vorgehen der Baupolizei gegen hie 6. Etagen.
In den letzten Jahren ist beobachtet worden, daß von Baunternehmern bei Um- und Neubauten besonders in den zum Landespolizeibezirk Berlin gehörigen Städten über den zulässigen vier und fünf Geschossen im Dach noch Räume zum dauernden Aufenthalt von Menschen eingerichtet werden, die eine sechste Etage bilden. In der Praxis besteht das Verfahren darin, daß bei der polizeilichen Eebrauchsab- nahme die Räume nicht tapeziert und nicht mit Heizvorrichtungen versehen sind. Es handelt sich also um Dachkammern und Trockenböden. Diese Räume werden nun nachträglich zu Wohnräumen eingerichtet, indem sie tapeziert, mit Stuck versehen werden und Anschluß an die Zentralheitzung erhalten. Meist werden sie mit Heizkörpern neu ausgestattet. Diesem Mißbrauch wird nun die Baupolizei energisch entgegentreten, und es sind jetzt bereits entsprechende Weisungen an die ausführenden Organe ergangen, die streng darauf zu achten haben, daß in Groß- Berlin innerhalb der Ringbahn fünf, und außerhalb der Ringbahn vier Etagen zu Wohnungszwecken in den Häusern gebraucht werden.
Marburg und Umgegend.
(Nachdruck aller Origiualarttkcl ist gemäß § 18 bei Urheberrechts nur mit der beutlicben Quellenangabe .Oberhess. Ztg.' oeftottet.)
. Marburg, 11. Mai.
* Bon der Wetterdienststelle Weilburg wird uns geschrieben: Die gestrengen Herren sind da, und mit ihnen die Sorge um unsere Pflanzenwelt. Haben wir nun gerade an den Tagen der „gestrengen Herren", d. h. am 11. bis 14. Mai, uns besondere Sorge zu machen und sind wir an anderen Tagen des Mai dieser Sorge enthoben? Eine Berechnung, die an der Wetterdienststelle Weilburg jetzt durchgeführt ist, zeigt daß in den letzten 20 Jahren im Bezirk dieser Dienststelle allerdings in jedem Jahre einmal ein Kälie- rückfall eingetreten ist. Doch haben wir zu unterscheiden zwischen den Fällen, bei denen wirklicher Frost auch in der Luft eintrat, und denen, bei welchen nachts das Themometer nm bis in die Nähe des Gefrierpunktes sank und w« höchstens am Erdboden selbst leichter Frost eintrat, der sich gewöhnlich durch Reifbildung kenntlich macht. Fassen wir beide Arten von Kälterückfällen zunächst zusammen, so lehrt die Statistik, daß derartige Kältenächte in jedem Mai eintreten, sie häufen sich durchschnittlich in den ersten Tagen des Monats, wo sie in jedem zweiten Jahre auftreten; dann am 8.—10., am 13.-15. und 18.-19. Mai, wo sie in jedem dritten Jahre einzutreten pflegen. Diese kom> men aber, obgleich seltener, auch an allen übrigen Tagen des Monats vor, mit Ausnahme des 25.—27. Mai, an denen solche Kälterückfälle bei uns noch nicht beobachtet worden sind. Wirklicher Frost in der Luft, der auch die höheren,' Teile der Pflanzen, also auch die zarten Spitzen der schon etwas höher gewachsenen Earten- pflänzchen oder die Obstblüten trifft, ist viel seltener. Während der letzten 20 Jahre war et noch am häufigsten am 1., 8., 11., 12., 17. und 20. Mai. Man sieht, Mamertus und Pankratius sind vertreten, Servatius und Bonifatius und die Sophie aber nicht, und mehr als jene zwei „Eisheiligen" machen andere Maitage sich unangenehm bemerkbar. Die landläufige Annahme, daß an den Tagen der „Eisheiligen" die Fröste sich besonders häufen, trifft also nicht zu. Diese wirklichen Nachtfröste können zudem an jedem Maitage bis zum 20. eintreten. Vom 21. bis zum 28. Mai und am 30. und 31. Mai sind sie noch nie bei uns beobachtet worden. Nur am 29. Mai hatten wir schon einmal während der letzten 20 Jahre Frost.
* Beamtenpersonal - Nachrichten. Ernannt: der Regierungsassessor Dr. jur. Graf von War- tensleben zum Landrat des Kreises Gelnhausen; der Amtsrichter Schöneseiffen in Bad Wildungen zum Amtsgerichtsrat; der Kontrolleuer Halle zum Eerichtskassenrendanten in Marburg; der Hilfsgerichtsdiener Vräuning zum Eerichts- diener in Neustadt (M. W. B.); der Pfarrverweser Vogt zu Tann (Rhön) auf Präsentation zum 2. lutherischen Pfarrer daselbst; der Hilfs- Pfarrer Möller zum Pfarrer in Asmushausen, Klasse Rotenburg. Beauftragt: bet Pfarrer extr. Hilbert mit der Versetzung der erledigten Pfarrstelle in Dalherda; der Pfarrer extr. Ernst mit der Versehung der erledigten Pfarrstelle in Holzhausen (Kr. Kirchhain); der Pfarrer extr. Hattendorf mit der Vers^ung der 8. Pfarrstelle in Fulda während der Ueurlaubuni,
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