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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und „Landwirtschaftliche Vellage.
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Tie „Oberhesfischr Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der L<nn- und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 2.25 <X lohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21) 2.00 * frei ins Haus. (Für unverlangt zugesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Druck der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch (Inh.: Dr. Hitzeroth), Markt 21. — Telephon 55.
Marburg
Mittwoch, 10. Mai
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46. Jahrg.
1911.
Erstes Blatt.
Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 35.
Margaretentag.
In Marburg soll am 12. Mai ein Marga- retentag stattfinden. Warum nicht? Was in so vielen Städten seinen Zweck glücklich erfüllt hat, warum soll das nicht auch in Marburg gelingen? Aber darauf kommt es eben an, daß alle Beteiligten zum schönen Ganzen zusammenwirken. Und wer ist hier nicht beteiligt?
Um ein rechtes Urteil über die Sache zu haben, wird es gut sein, vor allem folgendes zu bedenken.
Es wäre ja schön, wenn alle Wohltätigkeit und menschenfreundliche Fürsorge sich in der Stille vollzöge. So, daß die rechte Hand nicht wüßte, was die linke tut. Es wäre ja schön, wenn für die vorhandenen Nöte und Bedürfnisse sich immer alsbald auch, ganz von selber, aus der Empfindung des Herzens heraus die Hilfe einstellte. „So ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und so ein Glied wird herrlich gehalten, so freuen sich alle Glieder mit."
Nun gibt es gewiß viel Hilfsbereitschaft auch in der heutigen Welt. Aber ste arbeitet nicht so einfach. Das hat zur Notwendigkeit von Organisationen geführt. Und von dem Augenblick an, wo die Hilfe organisiert ist, in Vereinen und Gründungen aller Art, tritt das Persönliche von Mensch zu Mensch zurück. Man verläßt sich auf die Institution und die, welche in ihr arbeiten; man zahlt etwa einen Jahresbeitrag und zieht mit gutem Gewissen seine Straße.
Aber die Vereine und Anstalten brauchen Geld. Um zu leben und zu wirken. Weil das Geld nicht von selbst kommt, ist man auf allerlei Künste verfallen, es zu beschaffen.
Ein Mittel, das man in den letzten Jahrzehnten überall mit Vorliebe und mit Erfolg angewandt hat, auch voraussichtlich immer wieder an wenden wird, ist der Wohltätigkeits- Bazar. Wir wollen ihn nicht beschreiben. Aber jedermann weiß, wie viele ernste Bedenken gegen diese Einrichtung vorliegen. Vor allem hat die Geschäftswelt Ursache, diesen Bazars gram zu sein.
Wir begrüßen den Margareten- tag schon aus diesem Grunde, weil er ein willkommener Ersatz für den Bazar i st.
Eine bescheidene Gabe wird für eine bescheidene Summe zum Kauf angeboten. Das Geld nehmen geschlossene Büchsen in Empfang. Dabei gibt es keine Konkurrenz, keine Belästigung. Selbst Minderbemittelte können sich eine Blume oder Karte für wenige Pfennige kaufen und so zu der allgemeinen Kollekte beitsteuern. Es ist ein Fest der Gebefreudigkeit, an dem Alle Anteil nehmen, die 10 Pfennige übrig haben. Wer will, gibt mehr. Wer kann, gibt viel. Es gibt die ganze Stadt. Ueberall sind große Summen auf diese Weise eingekommen, und bei den geringen Spesen ist die Reineinnahme unvergleichlich größer als von den Bazars.
Harmlose Nebenveranstaltungen, Konzert, Theater und dergl. mögen die Einnahme noch vergrößern.
So kann man nur wünschen, daß der Tag dem Sinn entsprechend verläuft. Fern von aller lllk- stimmung. Die Mädchen, welche verkaufen, „dem Schutze des Publikums empfohlen!" Sie sollen es tun für eine gute heilige Sache, und sollen darnach behandelt werden, mit äußerster Rücksicht und Freundlichkeit, von Alt und Jung, Bürgern und Studenten. Richtig verstanden und behandelt könnte der Margaretentag ein Fest reinen Eemeinfinns werden für die ganze Stadt, auf dessen Wiederkehr man sich nur freut, an dem alle Stände sich beteiligen.
Der Vaterländische Frauenverein, dem die Einnahme zufällt, tut ernste Arbeit in unserer Stadt und auf dem Lande draußen; kommen einmal Kriegszeiten, ist er zur Stelle, den Söhnen Unsere« Volks nachzugehen mit rettender und hindernder Hand. Mögen am 12. Mai seine freundlichen Boten wohl ausgenommen sein, wo lemte» sie avklovfenl \
Vierzig Jahre Frieden.
Auf den Denkmälern des Altertums, die nach Siegesfeiern errichtet wurden, sehen wir im Relief fast immer die „Unterworfenen" abgebildet. Sie kommen in Ketten, sie gehen unter dem Joch durch, sie werfen sich vor dem lleber- wältiger nieder, kurz, man kostet im Bilde den Triumph aus, soviel man kann. Auch in der Neuzeit erfreuen sich manche Völker an ähnlichen Darstellungen; Peters des Großen ehernes Roß, das auf dem mächtigen Granitblock an der Newa steht, zertritt die „schwedische Schlange", obwohl Karls XII. Heldengestalt wirklich mit einem giftigen Reptil nichts gemein hatte, und derartiges finden wir auf Siegesdenkmälern fast überall.
Nur Deutschland achtet den vaterländischen Gram des Unterlegenen. Wir verspotten nirgends seine Ohnmacht. Und noch mehr: höher als der errungene Sieg steht uns der errungene Friede. Nur bei uns findet sich der fromme Brauch, am Ende der Kämpfe zum Gedächtnis der Eotteshilfe, die uns den stillen Herd wieder- gab, Friedenseichen oder Friedenslinden zu pflanzen.
Seitdem wir es zum letzten Male getan haben, find stattliche Bäume aus den jungen Pflänzchen geworden, ein sinnfälliges Zeugnis dafür, daß wir nicht zu den unruhigen Nationen gehören, die bei der geringsten Gelegenheit vom Leder ziehen, auch nicht zu den machtlüsternen, die diese Gelegenheit vom Zaun brechen. Seit dem 10. Mai 1871, wo im Hotel Schwan in der alten Kaiserkrönungsstadt Frankfurt a. M. der endgültige Friede zwischen Frankreich und Deutschland geschloffen wurde, haben wir nicht mehr zur Wehr gegriffen, auch in kritischen Zelten nicht: 1875, 1888, 1905. So manchesmal find wir schwer gereizt worden. Auch die letzten Jahre der französischen Politik, bis zu dem jünst erfolgten amtlichen Beschluß über Einführung einer Revanchemedaille „am schwarzgrünen Bande der Trauer, aber auch der Hoffnung", waren eine ständige Herausk"'derung. Deutsche Friedensliebe achtete ste -g; der Starke gab nach, oft mehr als Vaterlandsfreunden gut erschien.
Ein franzöfisches Blatt schrieb vor einiger Zeit: „Der deutsche Hund ist zahnlos geworden." Hütet euch, ihn über Gebühr zu reizen! Unser alter Gegner geht mit dem Plane um, das, was am 10. Mai 1871 verbrieft worden ist, wieder zu lösen. Ganz Nordafrika soll unter der französischen Flagge ein einziger Rekrutierungsbezirk werden, der dem volksarmen Frankreich Hilfstruppen stellt. Der Anfang mit dem Drill wird in Fez und anderswo schon gemacht. Dazu kommen Negerbataillone vom Senegal. Man hofft, in einem künftigen Kriege mit einem schwarzen Heer von Hunderttausenden in Deutschland einfallen zu können. Aus diesem Grunde sollten auch diejenigen Deutschen, die in Marokko friedlichem Erwerb nachgehen, verdrängt werden, aus diesem Grunde widersetzte man sich zäh der Erfüllung der Verträge, die die deutschen Brüder Mannesmann dort besitzen. Man will verhindern, daß überall in Marokko kleine Gruppen deutscher Bergingenieure, Techniker, Vorarbeiter zusammensitzen und die Augen offen halten.
Jetzt aber naht die Krifis. Die erste Warnung an die Franzosen ist ergangen. Sie sollen wissen, daß wir ein Volk des Friedens sind, aber nicht ein Volk von Schwächlingen. Wir begehen unsere Vierzigjahrfeier mit Dank gegen Gott und die Kämpfer von 1870, aber auch mit Vertrauen auf den Lenker der Völkergeschichte und auf unser heutiges kräftiges Geschlecht. Es kommt darauf an, daß diese einmütige Stimmung auch drüben bekannt wird, damit man ihr Rechnung trägt.
Zur Laqe in Marokko.
Paris, 8. Mai. Aus Tanger wird vom 7. Mai gemeldet: Nach den eingetroffenen Nachrichten stellen die Konsuln Frankreichs, Englands und Oesterreich-Ungarns die Lage der europäischen Kolonien in Fez pesfimistisch dar.
Paris, 8. Mai. Nach einer Blättermeldung findet in Bourgos in Spanien eine Zusammenziehung von Truppen, darunter einer Artillerie- und Genieabteilung statt, welche nach Malaga und Melilla abgehen werden.
Paris, 8. Mai. Die Sprache der Blätter gegen Spanien nimmt täglich an Schärfe zu.
»Keine Macht wird uns hindern."
Tanger, 8. Mai. General Moinier richtete an die Stämme des Semurtales eine Proklamation, in der es heißt: Wir haben die große Zahl von Soldaten und Kanonen hierher gebracht, nicht um Länder zu erobern, denn deren haben wir genug, wir wollen nur — und darin werden wir unnachgiebig fein — daß unsere europäischen Brüder, welche in eurer Mitte wohnen, nicht in ihrem Leben und ihrem Eigen, tum bedroht sind. Um den Gewalttätigkeiten ein Ende zu machen, hat die scherifische Majestät die Hirkasstämme zu Hilfe gerufen. Wir wollen mit unseren Kanonen nur die Verteidiger der Ordnung und der althergebrachten Autorität des Landes unterstützen. Wenn die Drohungen fortdauern, dann wird uns keine Macht hindern, die Anstifter der Unord- nung zu züchtigen und alle Keime des Aufruhrs in diesem Lande zu beseitigen.
Jaur^s über die Lage, r
Paris, 8. Mai. Jaurös schreibt in der „HumanitS": Unsere Kolonnen werden also nach Fez marschieren. Schon während des Marsches können schwere Zwischenfälle eintreten, wenn die Stämme, wie die Meldungen behaupten, fanatisiert und feindselig sind. Dann werden fie den französischen Streitkräften vielleicht einen furchtbaren Widerstand entgegensetzen. Allerlei lleberraschungen sind möglich, und wenn die französischen Truppen in Fez ein- rücken, dann bedeutet bas den moralischen Untergang des Sultans, der in den Augen aller Marokkaner als ein Spielzeug der Fremden erscheinen wird. Namentlich in Südmarokko werden dann Aufstände ausbrechen, Europa wird gegen das französische Vorgehen Einwände erheben. Deutschland und Spanien werden sich gegen uns verbinden und Frankreich wird sich entweder aus dem marokkanischen Faschoda zurückziehen oder durch Zugeständnisse aller Art sich von Deutschland das Recht erkaufen müssen, sich mit Spanien in Marokko zu teilen, welches der Anarchie verfallen und von Haß gegen die Fremden erfüllt fein wird.
Deutsches Reich«
— Vom Kaiser. Straßburg, 8. Mai. Der Kaiser ist unter dem Geläute der Glocken des Münsters und unter begeisterten Kundgebungen des Publikums, das überall die Straßen dicht füllte, im Automobil nach Metz abgereist. Im Wagen des Kaisers hatten Statthalter Graf v. Wedel und Staatssekretär Zorn v. Bulach Platz genommen. — Metz, 8. Mai. Obschon die Anwesenheit des Kaisers hier diesmal einen mehr militärischen Charakter trägt und jede offizielle Begrüßung unterbleibt, hat die Stadt doch reichen Flaggenschmuck angelegt, namentlich die Kasernen und öffentlichen Gebäude, insbesondere die, welche der Kaiser mit einem Besuch beehren wird, zeichnen sich durch reichen Flaggenschmuck aus. — Der Kaiser ist um 614 Uhr in Metz angekommen und hat im Generalkommando Wohnung genommen. Auf dem Wege hierher hatte der Kaiser einige Werke der Ostfront besichtigt. Auf dem ganzen Wege von Straßburg bis Metz wurde der Kaiser überall herzlichst begrüßt, viele Blumenspenden wurden ihm überreicht. Auch in den Straßen von Metz hieß den Kaiser eine große Menschenmenge mit dauernden Hochrufen willkommen. Heute abend folgte der Kaiser einer Einladung des Bezirks- präfidenten und der Gräfin v. Zeppelin-Aschhausen zum Diner. Auf dem Wege zum Bezirkspräsidium hatten die Schulen von Metz Aufstel- lung genommen. Heute abend beginnt eine größere militärische Uebung.
— Ordensverleihungen. Berlin, 8. Mai. Der Kaiser verlieh in Anerkennung des tapferen Verhaltens den Besatzungen der bei der Unterdrückung des Eingeborenenaufstandes auf Po- nape beteiligten Schiffe eine große Anzahl Ordensauszeichnungen, u. a. die Schwerter zum Roten Adlerorden 3. Klasse mit Schleife dem Fregattenkapitän Vollerthun, Kommandant des Kreuzers „Emden", den Kronenorden 3. Klasse mit Schwertern dem Fregattenkapitän Tägert, Kommandtmt des Kreuzer« ^Nürnberg" inb |
Korvettenkapitän Werner Siemens, bisher Kommandant des Kreuzers „Cormoran".
— Reue nationalliberale Kundgebung gegen die reichsländische Verfassungsoorlage. Biele- feld, 6. Mai. Der Wahlkreisvorstand der nationalliberalen Partei für Bielefeld-Wiedenbrück faßte in seiner Sitzung einstimmig folgenden Beschluß: „Wir erblicken in dem gegenwärtigen elsaß - lothringischen Verfassungsentwurf und insbesondere durch seine Gestaltung in der Kommission eine Schwächung des deutschen Einheitsgedankens und eine Stärkung des klerikalen und radikalen Einflusses im Reichsland. Außerdem halten wir die Bestimmung der Vorlage, daß die elsaß-lothringischen Vundesratsstimmen gegen, aber nicht für Preußen gezählt werden sollen, für eine verletzend« Zurücksetzung desjenigen Bundesstaates, auf des, sen Schultern das Reich in erster Linie beruht. Darum verwerfen wir diesen Entwurf, denn er ist nicht aus nationalem und liberalem, sondern aus partikularistisch - demokratischem Geiste geboren."
— Die Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl. Stuttgart, 8. Mai. Die Einigungsverhandlungen der Deutschen Pattei, Volkspartei, der Konservattven und des Zentrums wegen Aufstellung eines gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten für die Oberbürgermeisterwahl find resultatlos verlaufen. Die Deutsche Partei und die Konservativen hielten an der Kandidatur Lautenschlager fest, die von der Volkspartei und vom Zentrum auf das entschiedenste abgelehnt wurde. Damit wird die Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten Dr. Lindemann höchst wahrscheinlich.
— Verbot des Gewerbebetriebes an Unteroffiziere und Mannschaften. Dresden, 7. Mai. Das fächfische Kriegsministerium hat ebenso wie kürzlich das preußische einen Erlaß heraus- gegeben, nach dem es den Unteroffizieren und Mannschaften von neuem untersagt wird, innerhalb ihrer eigenen oder einer fremden Truppe oder Behörde Zivilpersonen oder den Handwerksmeistern der Truppen zur Ausübung ihres Gewerbebetriebes Beihilfe zu leisten.
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Ausland.
** Vom Preffekonareh. Rom, 8. Mai. Der Botschafter v. Jagow gab heute nachmittag den deutschen Delegierten des Pressekongreffes ein Gartenfest, zu dem über 100 Herren, teilweise mit ihren Damen, sich eingefunden hatten.
** Prozeß am den Nachlaß König Leopolds. Brüssel, 8. Mai. Vor der zweiten Zivilkammer begann der Prozeß, den die Prinzessin Luise an- strengte, um die Interessen bei der Nachlaßregulierung des Königs Leopold zu wahren. Auch die Gräfin Lonyay ist vertreten, um event. wie ihre Schwester den Besitzanspruch auf das in Stiftungen, namentlich in Coburg niedergelegte Vermögen geltend zu machen, das der Vertreter der Kinder auf 54 Millionen Franks schätzt. Für die Verhandlungen find 14 Sitzungstage vorgesehen.
** Entdecktes anarchistisches Komplott. Paris, 8. Mai. Gerüchtweise wird gemeldet, di« Polizei habe ein von Anarchisten angezettelte« Komplott entdeckt, wonach Dynamitattentate gegen die Polizeipräfektur sowie gegen mehrere hohe Polizeibeamte geplant find. Die Polizei verweigerte bisher jede Auskunft, doch habe ste umfassende Vorsichtsmaßregeln zum Schutze der Präfektur und der angeblich bedrohten Beamte» getroffen.
** Aus dem Winzergebiet. Troyes, 8. Mai. Der Vorsitzende des Winzerausfchuffes macht« bekannt, daß die Bevölkerung, um Blutvergießen zu vermeiden, der bewaffneten Macht, falls diese die roten Fahnen auf den öffentlichen Gebäuden entfernen sollte, keinen Widerstand leisten werde. — Bar für Aube, 8. Mai. Die roten Fahnen, die seit dem 13. März auf der Mairie und den Markthallen angebracht wurden, find ohne Zwischenfall entfernt worden, ebenso die beleidigenden Inschriften. — Paris, 8. Mai. Der Staatsrat wird in der Angelegenheit der Abgrenzung des Champagne-Gebietes int Laufe dieser Woche die Vertreter des Departements Marne und Aube vernehmen.
** Mexiko. Newyork, 8. Mai. Nach den neuesten Meldungen aus der Stadt Mexiko hegt man in dortigen amtlichen Kreisen trotz der gestrigen ungünstigen Nachrichten noch immer die Hoffmmg, daß ein Abkommen über den Ftte-