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kommt

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rief Lotte und stampfte bte noch von der

darf!

auf den

Heide vorhandenenNägelbeschlagenen'

Auf daß das Satirspiel nicht fehle, aus Paris noch folgende Meldung:

46. Jahrg.

1911.

Marburg

Mittwoch, 3. Mai

Der heutigen Staunet liegt bei Kreisdlatt Nr. 33.

Im Westen Marokkos lagern die Kolonnen Brulards und El Omranis, sowie eine Abtei­lung Senegalschützen, jederzeit bereit nach Fes aufzubrechen. Unterdessen rücken ihre Kamera­den aus dem Osten in strammen Märschen der Hauptstadt des Sultanats näher.

Oran, 1. Mai. 2500 Mann gehen heute nach Taurirt ab, um Debdu zu besetzen, wo sie sich mit der Kolonne, die aus Bergent kommt, vereinigen werden. Ein Posten für Debdu wird zurückgelassen werden, während die anderen Trupppen nach Merada weitergehen, wo sich alle Truppen in der Gegend von Taurit konzen­trieren.

Paris, 1. Mai. Die Agence Havas teilt mit: Das Ministerium des Aeußern erhielt noch keine offizielle Bestätigung der Nachricht von dem Eintreffen des Majors Brcsmond in Fes. Das Fehlen von Nachrichten kann nicht als ein Zeichen für eine Besserung oder eine Entspan­nung der Lage angesehen werden. Man darf nicht vergessen, daß nach den früheren Telegram­men die Lage in Fes sehr verwirrt ist, die Mu­nition knapp und Hungersnot zu befürchten war. Andererseits weih man. dah in Mekines ein an­derer Sultan ausgerufen worden ist und die europäischen Posten beraubt worden sein sollen. Demnach kann entgegen dem, was gewisse Blät­ter zu glauben scheinen, keine Rede sein, den Vormarsch der Hilfskolonne anzuhalten.

T a n g e r, 30. April. Die Ankunft der Ab­teilung Brsmond in Fes ist der englischen Ge­sandtschaft heute durch eine Mitteilung des eng­lischen Konsularagenten in Alkassar bestätigt worden. Auch der spanische Konsul hat aus guter Quelle eine Bestätigung der Nachricht von der Ankunft Br^monds in Fes erhalten.

In Paris weih man natürlich noch von nichts, tut vielmehr, als ob Br^mond in wer weih was für einer Klemme stecke, nur um die abgesandtenHilfskolonnen" nicht wieder zu­rückrufen zu müssen.

Inzwischen haben sich also die erheblichen Befürchtungen über die Lage Br^monds als Schwindel herausgestellt. Vr^mond ist glücklich in Fes jetzt angelanqt, ohne dah ihm ein Haar gekrümmt wurde. Die Franzosen haben Pech.

düng von der griechischen Königsfamilie <m Bord derHohenzollern", die mit den Begleit­schiffen um 1 Uhr nach Genua geht.

Königsbesuch in Karlsruhe. Karlsruhe, 1. Mai. Der Erohherzog und der König von Schweden begaben sich heute nachmittgp^z« einem Iagdausflug nach Kaltenbronn.

Die Einnahmen der Post- und Telegra- phen-Berwaltung im Rechnungsjahre 1910 hat nach den vorläufigen Feststellungen 705,7 Mill. «M, die der Reichseisenbahnverwaltung 131,6 Millionen M betragen. Da im Etat für 1910 die Einnahme aus der ersteren Verwaltung auf 693,2 Mill. M, die der letzteren auf 122,3 Mill. <4t angenommen war. so find die Etatsansätze von den wirklichen Einnahmen bei der Post um 12,5 Mill. J(, bei der Reichseisenbahn um 9,3 Mill. M übertroffen. Der lleberschuh über den Etat beläuft sich bei den beiden größten Be­triebsverwaltungen des Reichs demaemäh aus 21,8 Mill. M.. Rechnet man die 35,7 Mill. JK lleberschuh aus den Zöllen, Steuern und Gebüh­ren hinzu, so erhält man für das Rechnungsjahr 1910 einen lleberschuh der bisher in ihren Er­gebnissen bekannt gegebenen Einnahmequellen des Reichs von 57,5 Mill. JL

Auch einEnterbter". Berlin, 30. April. In derAugsburger Abendztg." war jüngst zu lesen:Im Erandhotel Fasano, welches Heuer von einem erstklassigen Publikum bevorzugi wurde, ist der König!, bayerische Ministerpräsi­dent Erzellenz Dr. Graf Podewils-Dürnitz mit Gemahlin, und Reichstagsabgeordneter Stadb Hagen zu längerem Aufenthalte eingetroffen." Ob derEnterbte" sich wohl unter denErstklas­sigen" wohl fühlt?? fragt nicht ohne Berechti­gung dieD. Tgsztg."

Die Maifeier in Berlin. Berlin, 1. Mai. Die Maifeier der Sozialdemokratie spielte sich im gewohnten Rahmen ab. Für den Vormittag waren 73 Versammlungen anberaumt, in denen eine gleichlautende Resolution betr. die Arbei­terschutzgesetzgebung, den Völkerfrieden, die Reichsversicherungsordnung usw. angenommen wurde. ____________

Es ist sehr freundlich von der Prinzessin, mein liebes Kind," sagte Frau Rieckmann herzlich,Lotte einzuladen: aber ich muh doch für die Kleine ab­lehnen: sie bleibt zu Hause."

Die Prinzessin wird auf das Tieffte verletzt fein, Frau Pastor," wandte Elinor, welche die Festig­keit von Wolfgangs Mutter zur Genüge kannte, schüchtern ein.

Und ich werde mich tot heulen, wenn ich nicht

Paris, 1. Mai. Nach einem Eastmahle zu Ehren des elsässischen Zeichners Zislin kam es zwischen nationalistischen und unabhängigen Künstlern auf der Terrasse eines großen Boule­vardcafes zu einer brutalen Rauferei, bei wel­cher Biergläser als Wurfgeschosse dienten. Unter anderen wurde eine unbeteiligte Dame schwer verletzt. Im Zusammenhang mit dieser Ange­legenheit forderte der Maler Tisset den Führer der Gegner, den Maler Billet.

Boden auf.

Deine Manieren find sehr hoffähig," warf Maria Magdalene spitz ein.

Lotte drehte ihr eine lange Rase und tippte dann mit ihrem Zeigefinger bezeichnend gegen die Stirn.

Es bleibt dabei, was ich gesagt habe," entgegnete die Pastorin fest.Ueber meine Kinder bestimme ich, nicht die Prinzessin. Ich habe Wolfgang nur zu viel Freiheiten gelassen, sein Verkehr bei Hose enffremdet ihn uns: ich will aber nicht auch Lotte dem Hochmuts­teufel verfallen sehen, wozu der erste Schritt getan ist, wenn sie der (EHfohur'» der Prinzessin folgt. Im «klebrigen bin ich nicht für inen einseitigen Ver­kehr, wo der Eine der Gebende, der Andere der Neh­mend« ist. Immer Gleich zu Gleich, so hab« ich e» Immer gehalten."

6» wird sich aber doch nicht» andere» tun lassen, Dkama," mischte sich auch der Professor jetzt in, Ge- ßpräch.5$ bin mein« Stellung und vor all««

Dingen auch meiner hohen Schülerin Rückfichten schuldig, und da wäre es wirklich sehr angebracht, wenn Du den Willen der Prinzessin erfülltest und Lotte einmal hinschicktest."

Meine Kinder sind kein Spielzeug für Fürsten- kinder," entgegnete die Pastorin erregt.Dich hat sie schon ganz und gar mit Beschlag belegt."

Wolfgang fühlte, dah er rot wurde bei den Wor­ten seiner Mutter.

Du hast ganz Recht, Tante," echote Maria Mag­dalene.Die Prinzessin beansprucht Wolfgang in einer Weise, die uns gar nicht mehr dazu kommen läßt, ihn zu sehen. Seine Gesundheit leidet unter den unaufhörlichen Vergnügungen, und es ist wirk­lich notwendig, dah Du ein ernsthaftes Wort sprichst."

Ein feines, ironisches Lächeln irrte um Elinors Lippen.

Trinken Sie noch immer Fliedertee gegen Ihre angegriffene Gesundheit, Herr Professor?" fragte sie und blickte ihm kampfesmutig in die Augen. Er gab ihr den Blick in gleicher Weise zurück, konnte aber doch nicht verhindern, daß er abermals errötete, als sie ihn anscheinend harmlos fragte:

Dann sind Sie wohl auch morgen nicht bet der Schlittenpartte?"

Maria Magdalene kämpfte mit einer Ohnmacht, als sie schon wieder von einer Schlittenpartte ver­nahm.

Sie wollte heftig protestieren, allein Lotte unter­brach fie lachend, indem fi« rief:

Es ist wirklich zum Totlachen, dah Du und Mama glaubst, Wolfgang trinke Fliedertee, heitze Milch mit Selterswasser, und gehe alle Abend mit sechs Senfpflaster schlafen. Bon Senfpapieren hat er schon eine hübsche Sammlung, und mit dem Flieder­tee, der ihn angeblich immer wieder herstellt, begießt

Und wie?" fragte er gespannt.

Sie fahren die Prinzessin Erica hin und zurück.

"llnd Sie, wer wird Ihr Kavalier sein?"

"Auf der Hinfahrt der Rittmeister von Niendorf, auf der Rückfahrt der Erbvrinz."

Die Gräfin sagte es mit einem gewissen Stolz und drückte die Schwanenpelzkappe auf 'hr Köpfchen.

Er neigte erbleichend das Haupt und entgegnet« kühl:

Dann wünsche ich eine ftöhliche Fahri. Darf ich Sie jetzt zum Wagen geleiten?"

Und fie legte, nach herzlichem Abschied von den andern, ihren Arm in den seinen, so fremd und kühl, als wären fie niemals zusammensingend über die Heide" gegangen, als hätten fie nie zusammen gelacht und süß gescherzt.

In Maria Magdalenes Augen aber blitzte e» triumphierend auf und ihre Lippen murmelten mit selbstgefälligem Lächeln:®te Hassen sich bis in all« Ewigkeit."

Lotte aber lief zum Fenster und sah dem junge« Paare nacb. dem der Diener folgte.

Ists nicht wie im Märchen, Mama," jubelte sie und ist Elinor nicht, als wäre fie ein verwunschene», Königskind? O, ich liebe fie; ich glaube, ich könnte für sie sterben! Sterben soll zwar schrecklich schwer sein, aber es schadet nichts, ich tu'» ooch, wenn e» fein muß, und kein Fliedertee soll mich davon ab­bringen. Jetzt aber muh ich schnell einmal zu Ehristck und ihr erzählen, dah ich an den Hof soll. Ra, die wird Augen machen! Am Ende nennt sie mich gar Sie" vor lauter Vornehmheit. Ach, da» wäre köstlicher Spatz!"

(Fortsetzung folgt.)

Deutsches Reich.

Born Kaiser. Korfu, 1. Mai. Das Kaiserpaar und die Prinzessin Viktoria Luise begaben sich heute vormittag nach Verabschie-

Ausland.

** Eröffnung der deutschen Abteilung der Weltausstellung. Turin, 1. Mai. Als erste Ab­teilung der Internationalen Industrieausstel­lung wurde heute die deutsche feierlichst eröffnet. Bei dem Festmahl im Deutschen Hause, dem die italienischen Behörden und die Führer von Han­del und Industrie, sowie fast alle fremdländi­schen Eeneralkommissare und zahlreiche Vertre­ter der deutschen und italienischen Presse bei­wohnten, brachte der deutsche Botschafter von Iagow das Hoch auf die Souveräne der beiden verbündeten Nationen aus. Der deutsche Gene­ralkommissar Geheimrat Bvsley begrüßte die Gäste im Namen der ständigen Ausstellunqs- kommission für die deutsche Industrie, welche die

er alle Abend die Bäume im Garten, na, wenn die nicht groß wachsen!"

Elinor kämpfte mit einer verzweifelten Lachlust. Die Pastorin, die sie liebte, und deren viele gute Eigenschaften fie hochschätzte und achtete, gab doch ein zn klägliches Bill ab, und Maria Magdalene in ihrer Entrüstung, die fich wie ein Strom über den Missetäter ergötz, war nicht minder komisch.

Wolfgangs Züge umspielte ein leises Lächeln, in feinen Augen aber blitzte es doch so drohend auf, daß Maria Magdalene verstummte und es auch di« Pastorin für geraten fand, jetzt zu schweigen.

Sie sagte nur schüchtern:

Wir haben morgen unser« kleinen Leseabend, lieber Junge: ich dächte, da wäre es gut, wenn Du nicht fehltest."

Die Augen feiner Braut hingen fast angstvoll an den seinen. Das war ein Befehl für ihn, er mutzte nun bleiben: bis jetzt hatte er fich den sanft ein- lenkenden Worten seiner Mutter stets gefügt.

Du wirst ficher bei uns bleiben, Wolfgang," sagte das junge Mädchen, fich fest an ihn schmiegend,nicht wahr?"

Mit einem fast ausgesprochenen Widerwillen schob Woffgang ihre zärtlich liebkosende Hand zurück und entgegnete:

Sie könne« verfichert sein, Gräfin, datz ich mor­gen bei der Partie bin.Darf ich den hohen Vor- y j haben, Sie zu fahren?"

Ei« heiße» Erröten flammte über Elinors Gesicht. Sie wußte, was es ihn gekostet hatte, diese Frage a« fie zu richten.

Ich bedauere sehr, Herr Professor," sagt« fi« kühl, fich gleichzeitig ytm Aufbruch rüstend.Da» Los hat bereits ntschied««."

unfer sieghaftes Schwert abwischen können, um > es hinfort nur zum Anspitzen unseres endlich freigewordenen Zeichenstiftes zu gebrauchen." Derartige törichte, echt gallische Prahlereien find nun zwar nicht allzu tragisch zu nehmen, sie find aber bezeichnend für die Stimmung und die Be- st-ebungen weitester Kreise Frankreichs und nicht am weniasten Elinst-Lotbringens. Sie wollen darum auch wohl beachtet sein.

eine französische Expedition nachgesucht. Man möge doch nur ein einziges Schriftstück aufwei­sen, aus welchem dies hervorgeht. Alle An­gaben sind übertrieben worden, um der öffentlichen Meinung ein­zureden, daß eine große militä­rische Operation in Marokko unab­weisbar sei.

sNack>dmck strikten.)

Heidezauber.

Roman vonAnnyWothe.

lForttetzung.)

Hansi, Zislin und Co.

Dt« beiden Elsässer Zislin und Evans, ge­nannt Hansi, sind vor einigen Tagen nach Paris gereist, wohin sie schon vorher ihre Kari­katuren zur Ausstellung imSalon der Humo­risten" gesandt halten. Stürmisch wurden die beiden Protestler und Deutschenhasser in der Seinestadt von den französischen Chauvinisten empfangen, ostentativ wird ihr Besuch von den Pariser Kollegen und deutschfeindlichen Hetz­blättern gefeiert. Ihre Karikaturen erregen das Hauptinteresse imSalon der Humoristen", und in den Künstlerzentren sind sie der Gegen­stand begeisterter Ovationen. Die Zeitungen bringen Interviews und unterrichten geflissent­lich ihre Leser von den Meinungen der beiden über die Stimmung in den Reichslanden und über die Aussichten einer baldigen Zurückgewin­nung derselben. Dazu kommen dann hetzende Leitartikel, in denen stürmisch die Herausgabe Elsaß-Lothringens gefordert und Lberzeugungs- voll von der baldigen Wiedervereinigung der französischen Ostmarken" mit demalten Vater- kande" geschrieben wird. Und das olles zu einer Zeit, in der in weitesten Kreisen Deutschlands, selbst bei der Regierung und einflußreichen Par­teien für völlige Selbständigkeit der Reichslande eingetreten wird, in der Hoffnung, den Pro­testlern und franzosenfteundlichen Schürern Agi­tationsstoff zu entziehen und die beiden jüngsten deutschen Länder nur umso fester an das deutsche Reich anzuschließen.

Was zur Zeit in Paris voraeht, wirkt zwei­fellos abküblend auf Deutsche. Man lese die fa­natischen Hetzreden der Protestler und ihre hoff­nungsvollen und siegesgewissen Pamphlete, be­trachte doch die hetzenden Karikaturen der Zislin und Evals und höre ibre Meinungen über ihre Erfolge und ihre Aussichten! 3:=tin selbst be­kennt in einem Interview der ..Liberty", daß die Abtrennungsbewegunq seit Aufhebung des Diktaturparagrapben erst wieder an sicherem Boden gewonnen hot. ..Vorher konnte man die Deutschen nur im Stillen verivotten, seitdem wagt der Hob« in Bild und Wort, die Feind­seligkeit in Rede und Tot sich offen hervor", führt er aus. Ein Bankett, das zu Ehren der Leiden Elsässer auf Montmartre gegeben wurde, artete zu einer zwar kindlichen, aber doch bezeichnenden, antideutschen Kundgebung aus. Ille Sveisekarte spielte auf die letzten Vorgänoe in Elsoß-Lott"-'voen und die politischen Bestre­bungen und Erfolge der beiden Gefeierten an. Der französische Künstler Villet aber schloß seine Ansprache mit den prahlerischen Worten:Das Lachen hilft uns zu oeduldioem Harren und wir werden erst recht lochen an dem ^->-»e mn wir

Zur Lage in Marokko.

Das Abenteuer, in das sich die französische Regierung in Marokko gestürzt hat, kann, wie jetzt offensichtlich wird, leicht von den ernstesten Folgen für den internationalen Frieden be­gleitet sein. Wir brachten gestern schon die Aus­lassungen derNordd. Allg. Ztg." Aehnlich ist die Auffassung fast der gesamten Presse von dem Ernst der Lage. Selbst derVorwärts" fpridjt in seiner Maifeierbetrachtung von einerma­rokkanischen Kriegsgefahr". Er schiebt die Schuld daran der Diktatur der Kapitalmagnaten in Frankreich, der Arbeit einer kleinen Klique, zu: Müssen wir doch gerade jetzt sehen, wie im re­publikanischen Frankreich die Vertagung der Kammer ausgenützt wird, um das Land in ein fürchterliches Kolonialabent euer hineinzutreiben zum Nutzen einer kleinen Klique."

Auch in Frankreich Widerstand.

Iaurös schreibt in derHumanitS": Es tritt jetzt zutage, daß Frankreich von den Anstiftern der Marokko-Expedition in der abscheulichsten Weise irregesührt worden ist, welche erklärten, daß Fes unterliegen müsse und sich nicht mehr verproviantieren könne. Jetzt erfährt man, daß die Stadt sich imer noch hält, daß nicht einmal die Lebensmittel im Preise gestiegen sind, daß der Eetreidepreis wie im Vorjahre 3 Franken pro 50 Kilo beträgt, daß das Kilo Fleisch 70 Centimes kostet, und dah die Verbindung zwi­schen Fes und Tanger niemals unterbrochen war. Man hatte behauptet, daß Major Br6- mond keine Munition mehr habe. Jetzt gibt man zu. daß er noch 250 000 Patronen und noch für mehrere Wochen Proviant besitze. Man hatte ferner behauptet, Mulay Hafid habe um

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