2ebta>
SG- 55
Hübsche Kinder r"V^"
Wer kennt ste nicht, die welberühmte Tuch» versandfirma Schmetasch & Seibel, Sprembetg 31/ß., die in ihrer großen Fabrik die feinsten und trägfähigsten Herren-Anzug- und Paletotstoffe, sowie Damentüche zum Versand an Private herstellt. Wer einmal bezogen hat, hat ost wieder bestellt, und wer noch keinen Versuch gemacht hat dem ist Gelegenheit durch einen Prospekt in heutiger Rümmer diese« Blattes geboten. Eine reichhaltige Musterksllektim» erhält man franko und ohne Kaufzwang gugefandL
. Die Verschönerung des Landjchasts- dildes um Marburg.
Vortrag des Herrn Major G e tz n « r, gehalten im hiesigen Verschönerungs-Verein.
(Schluß.!
Zum Schluß sei im Zusammenhang hiermit noch der Bepflanzung unserer Haus- und Vorgärten mit Bäumen ein Wort gewidmet, soweit Liese auf das Landschaftsbild von Einfluß ist.
Der Hausgarten des Mietshauses — und von diesen sei hier insbesondere die Rede — soll nicht blos ein eingegattertes Stück Eemiise- icnb sein. Unsere ganze Zeitrichtung ist schon zn sehr auf Erwerb und Vorteil gestimmt und der Sinn für das Schöne tritt leider dadurch ganz in den Hintergrund. Das beweisen die den Mietshäusern beiaegebenen Stückchen Erde. Kein Baum, kein blühender Strauch, keine schattenspendende Laube ist dort anzutreffen, nur reine Nützlichkeitsmenschen, keine Naturfteunde scheinen drin zu walten.
Zumal vom Berg aus gesehen, bieten diese, ost in den sonderbarsten Grundformen daliegenden sogenannten Gärten keinen erfreulichen Anblick.
Für jedes Stockwerk und die darin wohnende Partei sollte ein bescheidener Obstbaum wenigstens vorhanden sein, ein Steinobst- oder Quittenbaum in Form des Halbstammes; er beansprucht wenig Raum und beschattet nur wenig »odenfläche. Und die kahlen, langweiligen Lattenzäune bepflanze man doch mit weißen Kletterrosen oder einer dunkelblauen Clematis oder dem duftenden Eeisblatt und bunten Trich- terwinden. Mit ganz geringen Kosten kann man
borf* des Riederrheinischen Verein, für Luftschifl. fahrt, Insassen: Ott» Schroeder und Paul Kayser, ist gestern Nachmittag von einem heftigen Wind nach bei» Anna Paulouma-Pokder getrieben worden; Schroder wurde am Kopfe verwundet, Kayser ertrank. Der Ballon war am Sonntag Morgen bei günstigem Wetter in Krefeld aufgestiegen. Alles ging gut bi» Harderwijk, wo man, anstatt zu laichen, auf die »»selige Ide, kam, wie sich Schroeder ausdrückte, »och weiter zu gehe» und zu trachte», in der Nähe •on Amsterdam zu landen. Der Vorrat an Ballast,
Sack, wurde ausgeworfen. Der Ballon stieg bis übet 1600 Meter. Auf dieser Höhe angelangt, bemerk« man, daß sich die Windrichtung geändert hatte. Man wurde in nordwestlicher Richtung über den Zuiderse« getrieben. Allmählich ging der Ballon nieder, so datz er während kurzer Zett ganz t» der Nähr eine» der Zuiderboote trieb. Die Luftschifler meinten, daß da» Boot ihnen felge. Segen llhr nach- mittag» «ar man östlich der Insel Mering en angelangt. $e» Ballon konnte man aber nicht lange halten. Der Bollonkorb wurde dann und wann durch das Wasser geschleift. Alle» wurde über Bord geworfen, mit Ausnahme der Instrumente. Dadurch stieg der Ballon wieder einige Meter, doch ging er baä wieder nieder. Die Luftschiffer beschlossen, als ste da» Land in der Nähe erblickten, die Seile, die de» Ballon mit de« Korb verbanden, durchzuschnei- ben, weil aber die Luftschiffer von der Kälte erstarrt waren, gelang ihnen da» nicht. Sie wurden schkteßlich von einem heftigen Wind gegen einen Bafaltdamm der Deiche der Ban Ewijt-Schleuse, des Anna Paulowna-Polder geworfen. Schroeder, der auf dem Rande des Korbes stand, wurde durch de» Stoß hinausgeschleudert und fiel auf den Deich, wobei er am Kopf verwundet wurde. Kayser schlug sich mit dem Ballon über die Deiche und gelangte in da» Tudeveer, ein Binnenwafer, nicht breiter als 200 Meter. Obwohl er in dieser einsamen Umgebung bemerk wurde, war es bei der vollkommenen Abwesenheit von Hilfsmitteln unmöglich, ihm zu helfen und er mutzte in der Rahe von Land den Tod finden. Schroeder fand Aufnahme in einem Landhaus bei
Verleger und für die Redattion verantwortlich: ^r.' phil. Carl Hitze rotb in
Darauf wird die «erhandln»« «6 Memttog 1 Uhr vertaqt: Weiterberat»»».
Schluß 8*4 Ubr.
Marburg und Umgegend.
(Nachdruck aller Dngmalartttel ist gemäß § 18 bei Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe
.Oberhesi. Ztg.' definit et.)
Marburg, 21. März.
• Frühling ist dal „Die Fenster aus, bie Herzen auf — geschwinde, geschwinde!" Die schlimme, leite und och! oft so grätzttch düstere Zeit ist wieder ei» mal vorüber. Wenigsten, kalendermäßig. Denn heute Abend, 7 llhr, tritt da, Sonnengestir» in da, Zeichen des Widder, und damit hat die Tagesspanne endlich die Dauer der nächtlichen Finsterni, ein geholt. Richtet sich nun bie Natur auch niemals nach dem Kalender und tarnt auch noch manche» winterliche Schneegestöber eintreten: — der Bann ist doch gebrochen und der „Gestrenge" wird rasch wieder vom Jungritter Frühling hinausgetrieben, wenn er im Schutze der Rächt oder auch beim hellen Tage räuberisch einfallen sollte.
«Hausierer mtt „Refterftoffeu" überfluten jetzt vor Ostern wieder alle Segerben. Da aber gewisse Leute ttotz aller Warnungen in Wott und Schrift „nicht all.'" werden, fallen immer wieder vertrauensselige Menschenttnder darauf herein. Die Haufierer bieten nämlich oft nur Schundwaren zum Verkauf an. Bietet jemand auch nur die Hälfte des verlangten Preises, so erfolgt sofott der Zuschlag, und der Verkäufer macht sich schleunigst aus dem Staube. Zu spät mutt der Abnehmer, daß das erstandene Zeug fast wertlos ist und obendrein die angegebene Meterzahl bei weitem nicht erreicht. Die Sucht, heutzutage billig zu kaufen, hat so blind gemacht, daß alle
scba>t laut und hei und sie war am Tage \ orlier so überanstrengt worden, dass am Abend kein Ton mehr hei aus kam. ein paar Wy- be t-Tabletten haben die Stimme wieder rein, den Hals frei gemacht Sie sind für niemanben zu entbehren, der viel und laut zu sprechen hat. Eine Schachtel mit ca. 400 Tapletten kostet in allen Apo'heken nur 1 Mark. Niederlage in Marburg: Alte Unix ersitäts-Apotheke zum Schwau. Medizinal-
Drogerie W. Bachmann.. .
(Eigener Draht bericht her .^Äerhefstfche»
Auftrieb: 425 OWen, 1192*Mben stader) w* Rübe. 47 Bullen 810 ffülbet. 272 Säuft, f8-1 Schwei« — Ziegen, - S-ba lämmer, - 8«a?nlo rma. aaS Oesterreich: — Ochsen, — Bulle, Rlnder.
Schlacht
gewicht
Bezahlt wurde für 160 Pfund: Mk Ochsen: L Qualität “K
2. .
8 .
Kalben (Staben und Kühe:
Kalben 1. Qualität: Kühe: L Kühe n. Halben 2. Qual.
. , . L .
Bullen: L lÜualität:
2. & Bezahlt wurde für 1 Pfund: Kälber: 1. Qualität
2. 8. Schafe L Qualität 2. 8.
Schweine: L Qualität
3. '
hier ausgezeichnetes wirken und wesentlich zur I tiger Wahl der Baumart sind die hierbei oft ge- Hebung des Landschaftsbildes beitragen. I hegten Befürchtungen unbegründet.
Die Vorgarten frage endlich betrifft I Vorbildlich find hierin einige Garten des hauptsächlich die Straßen mit offener Bebau- I älteren Teils der Wilhelmftraße, obwohl auch ung und ist für Schaffung schöner Straßenbilder I hier an einer Stelle rücksichtslose Rückschnitte von nicht zu unterschätzender Bedeutung. I hochstrebender Bäume den ästhetischen Eindruck
Ein Vorgarten ist vielfach ein durch die Bau- I herabstimmen. Gerade durch ein fast krankhaftes ordnung dem Hausbesitzer aufgedrungenes Stück I fortwährendes Schneiden sonst mit herrlichen Land mit dem et schlechterdings nichts anzu- I Blüten sich schmückender Straucher ist in vielen sangen weiß. Tatsächlich dient er hier ost als I Vorgärten ein Blühen derselben ausgeschlosien. Gemüsegarten oder zur Aufbewahrung unnützer Welche mannigfachen Mittel zur Verschöne- Eegenstände I rung des Landfchaftsbildes uns zu Gebote stehen,
Hebet eine praktische und billige Bepflan- ist versucht worden, näher darzulegen. Der zung zu sprechen, liegt nicht in dem Rahmen Schwerpuntt liegt in einer anderen Art bei Be- dieses Vortrages; soweit dadurch aber das Land- wirtschaftung unserer Wälder. Haben mtt dies schafts- und Städtebild beeinflußt witd, sei das erreicht, dann ist schon viel gewonnen. Mtt dem Wichtigste hetvorgehoben. I Vund „Heimatsschutz und dem Veretn „Ratur-
$ie vorgeschriebenen Lücken von 6 Metern, denkmalsvflege", zwei Vereinigungen, die tn welche die Hausabstände bedingen, sollten mit I unserem Vaterland immer mehr Boden gewin- grotzen, weit in die Straßenfront hineinragen- ne» und deren Bestrebungen vielfach gleiche den Bäumen ganz zugepflanzt werden. Das vor- I Ziele verfolgen, sollten wir in engster Fühlung springende Laubwerk schafft in den nicht mit I zusammenhalten.
Alleebäumen bestandenen langen Sttaßenzüoen I Zn Deutschland wird hoffentlich bei der in — wie Wilhelm- und Wörthstraße — malerische I alle Kreise weiter vordringenden Losung „Zu- Silhouetten und unterbricht angenehm die I rück zur Natur" in nicht allzuferner Zeit eine gleichmäßigen langen Häuserreihen. I Rückwanderung von der Großstadt nach der mitt-
Man wähle ruhig hochwachsende Bäume mit I leren und kleinen Stadt eintreten, wenigstens starkem Wuchs und lichter Krone, wie Birken, I für viele Gebildete, die in der großen Stadt die Eschen Vogelbeeren, vermeide jeden ftühzeitigen I gesuchte Befriedigung nicht finden konnten. Man Rückschnitt, unnatürliche Verstümmelung oder wird dann diejenigen Städte bevorzugen, denen unschöne Aufastung, lasse vielmehr jeden Baum die gütige Natur eine hervorragende Lage ver- fich frei entfalten. Je mehr ihre Zweige der liehen hat und deren Landschaftsbtld bet der Ettaßenmitte zustreben und bett Bürgersteig mächtig wachsenden deutschen Industrie von überschatten, desto größer ist die Wirkung. Licht Rauch und Rutz sreigeblieben ift.
und Sonne brauchen dadurch den Wohnungen Unter diese» Städten möge unser Marburg durchaus nicht geschmälert zu werde»; bei rich» I an erster Stelle genannt werden.
«ewicht Mk.
r HSrtftat Dr. w. Jonmnerrs MM «Michi Beben fen gegen die Resolution.
Abg. Spetftmann (8p.) begründet eine Res», tation auf Einsetzung einer Kommission zur Prüfung der Frage, tote der von Petersen-Möhlhorst Klierte Eckernförder Kanal im Interesse des s am besten zu fördern fei
Abg. Wommelsdors (nti.) befürwortet gleichfalls das Projekt.
Direktor Dr. v. JonguiereS: Für die Borarbeiten des Projektes füllten doch die Kreise sorgen, bie von dem Kanal Bortell haben, vor allem die St<ü>t Eckernförde. x
Abg. v. Leonhart (Bp.): Wenn wir der Hähnichen Resolution folgen würden, so toüroen imr nur Revanchemaßregeln gegen unsere tm Auslande lebenden Landsleute Hervorrufen. Gegenüber dem Abgeordneten Severing muß ich erNSren, daß die Kanalverwaltung allen berechtigten Wünschen gerecht wird.
Abg. Spethmaun (Bp.): Der Kanal würde sich rentieren. Wir halten eine neue Kommission für zweckmäßig
Tie Resolution Spethmann wird a b gelehnt.
Beim AuffichtSamt für Privatversicheruug tirbert eine Centrnms Resolution das Verbot der Abonnenten Versicherung. Eine Resolution Bassermann (ntl.) verlangt eine Denkschrift Iber dieselbe Frage
Abg. Marcour Mfr) begründet bie Resolution keiner Partei. Renn das Gesetz nicht bald kommt, ist es überbauet zwecklos. Dir Nachteile der Abonnenienversicherungen unter der Kontrolle des Borteile.
Abg. Dr. Junck (ntl)! Der Eentrumsantrag »ebt uns zu weit. Er ftnÄer wahllos einen Bann- strabl gegen Gerechte und Ungerechte. Wir wollen tnS einer Denkschrift eriehen, ob sich wirllich ein pkißstand herausgebildet bat. Ter Redner wendet sich gegen einen Zwang sür hie Biehveriicherungs- ßesemchaften, einen besti.'-nrten Teil ihres Bermö- ßens ta Reichs- und Staatspapieren nnzulegen.
Direktor im RelchSamr des Innern Caspar: Der Reichskanzler hat stt> mit den Einzelregie- rmgen über die Fr^nt in Verbindung gesetzt. IXioei bat sich BerauSgefMIt daß die meisten stkrmnenien^ersichernngen unter der Kontrolle des llnffnht«amtes stehen. Nennenswerte Mißstände mtb nicht festgestellt worden Wohl aber sind dem Publikum durch diese Versicherungen erhebliche Summen zuaeftihrt worden. So sind im Jahre 1910 zwei Millionen Mark an Schadenaeldern gekohlt worden, '.■■ Sterbegeldern etwa 750000 M.
Mg. Schwartz-Lübeck iS«.') bekämpft beide An- kräge. Eine anständige politische Zeitung wird sich mtt Abonnentenversicherungen nicht abgeben.
Cbj. Dr. Putthoff (Bp.): Nach der zu opti- mllrrschen Auffassung von feiten der Regierung Müssen wir auf Vorlegung möglichst umfangreichen Materials bringen. Die Centrumsresolution geht »ns zu wett. Redner wendet sich gegen die Werk- Densionskaften mit Zwangsbeitragspslicht.
Staakssekretär Tr. Delbrück: Es liegt im Jn- jertfFe bet Arbeiter und Angestellten, eine solche taffe mit etwas minderwertigen Bedingungen beleben zu lassen, anstatt sie existenzuufähig zu Sachen. Bet der Abonnentenversicherung ist es
ft schwierig, ein Bild von dem Umfang zu letoinnen, soweit es sich um nichtbeauffichtigte Unternehmungen handelt; ich werde aber eine Umfrage an bie Regierung ergehen lassen.
Abg. GieSberts (Centr.): Tie Erklärung des Ministerialdirektors wirb hie Abonnentenversiche- mngspresse als Rellame benutzen. Eie ist eine Desavouierung unserer vornehmsten Zeitangs- tlätter, der Verleger- und Redafteurverbände. Ich bitte, auch diese bei der Umfrage zu bäten. Die Abonnentenversicherung ist eine Schädigung am Baume der deutschen Presse, da- Bolk hat kein Verlangen danach und die Betleger auch nicht. Es ist nur der Ausfluß einer nnkchönen Konkurrenz.
Staatssekretär Tr. Delbrück: Auch wir im Keichsamt des Innern haben eine hohe Meinung von unserer Presse. Aber es fragt sich, ob man Mit Preßgesetzen etwas gegen die Auswüchse des Konkurrenzkampfes erreicht. Tie Gesundung bet allgemeinen Moral nnb bet Presie kann man allein mit Gesetzen nicht erreichen. Hoffentlich wendet bet Abg. Giesberts seinen Einfluß auf bie ihm nahestehende „Essener Volkszeitung an, baß sie nicht etwa bie Rede des Ministerialdirektors Caspar als Rellame für ihre Gratis-UnfaN-Berficherung ob- tautft, wie sie jetzt angekündigt ist. (Große Htk.) i Abg. Stolle (Soz.) verlangt Verstaatlichung der Pnvat-Versichermngsgesellschaften-
Ministerialdirektor Caspar: Tie bayerische Regierung hat die Verstaatlichung bet Moblltarver- sicherung erwogen. Ich empfehle bas Studium bet einschlägigen Denkschrift.
Abg. Tr. Junck (ntl.)t Die Antwort auf die Frage, ob Bersicherungsgesellschafte» gezwungen werden sollen, einen Xeü der Reserven tn Reichs- und Staatsanleihen anzulegen, ist «tot erfolgt Gegen solche Absichten müßte verschärft Emspruch erhoben werden.
Staatssettetär Dr. Delbrück: Aus allgemeine»
Äanmngsrufe umsonst sind. Die Stabt macht da I Herrn Detter; hier würbe er mit Kleidung versehe» vom Lande wenig Ausnahme. In bet «etzener I und verpflegt.
«egend wird hauptsächlich über Reisende geklagt, die I Der verunglückte Kaufmann Paul Kayser W mit Weißwaren hausieren. Mtttahaber der großen Atami^umtoareutabr« I. P.
• Turnerisches. Der «au Heften Mlte am 1. I Kayser Sahn in Krefelv, 6chtöder Inhaber bet Januar 1911 104 Vereine mit einer MitgliederMhl I Firma Schröder & Co., 6eAem>a«nge»^attafon3. von 11134, an aktiven Turnern über 17 Jahre 8421, I Die Gattin des verunglückten Kausman» Schtod« Zöglinge unter 17 Iahte 2213. Zahl der Frauen I hat sich Astern in Begleitung einiger Herren «ch und Rädchen über 14 Jahre 541. I der llnfaklstelle begeben.
I Der verunglückte Ballon des Riederrhein-Veretns Bersammlvngeir, Konzerte. Theater, Bergnüaungs- I hat am gleichen Tage und den selben Wi ndve t hält- Rack»ri«bten uiw. I taffen unterstehend seine Bahn genommen, wie bet
* ztauendildung - Frauenstudium. Wir machen I Kurhessiscke Ballon „Marburg". Letzterer aber ist ans die Mitgliederversammlung Mittwoch, den 22. I vorsichtigerweise noch weit von der Zuidersee ent» d. Mts. aufmerksam, in der eine im Erzieherberuf I ferT1t gelandet. Es ist gewiß eine grohe BersuchuuG sehr erftlhrene Frau persönliche Beobachtungen und I für eiften Ballonführer, den herrlichen Anblick de» Eindrücke über „bie heutige Jugend" aussprechen I Meeres aus der Höhe genießen zu wollen. Aber kurz wird. Käste siita herzlich willkommen. I »on bet gebotenen Landung mutz er sich diesen Genuß
* Stadttheater. Am nächsten Donnerstag findet I versagen und die Landung nicht bis ta die »wmitteb als 20. und letzte Abonnementsvorstellung dieses I gare Nähe des Strandes mit feinen mannigfachen Jahres eine Aufführung von Ludwig Fuldas neuem I Hindernissen verschieben. Hoffen wir, daß bet K»r- Schaustiiel „Herr und Diener" statt. Das Werk hat I hessische Verein wie bisher, so auch in Zukunft stets in Frankfurt und am 16. b. Mts in Eietzen sehr I vorsichtige und bedachte Führer hat. Die vierzehn, angesprochen. Der Aufführung in Gießen wird be- I ohne den Neinsten Anfall verlaufenen Fahrten lassen sonders nochgerühmt die vorzügliche Durcharbeitung I bies zuversichtlich erwarten.
der Rollen und die glänzende Ausstattung. Diese I
eigenartige Ausstattung — das Stück spielt nn I «..tu
Perserreich der Sassaniden — ist der Gründ, daß I «cUfl’UHTTuIjII.
das Wetk bisher nur an größeren Bühnen gegebni I llnftill»,
wurde. Die «iehenec Auchtattung- die grötztentefls I 2in, zg SRärj. Das auf dem Exer^erfeldL neu angefertigt wurde, wird auch zur hiefigen Auf- I oeranekrteMilitär-LenNuftschiff .Lebaudy" wurde sührung bemcht. , I heute, obwohl von 120 Soldaten gehalten, von einem
■ I immer stärker werdenden Windstoß so heftig hi» und
O Kirchhain, 20. März. Man schreibt uns: Hier h„ geworfen, daß die «allonstütze zweimal ta den legte eine Sans des Herrn Konditor Herbener ein I ^rbboben gedrückt und bet Ballon gegen eine ta fei« Ei tat Gewicht von 388 Gramm. Als der Herr I nn ftfante befindliche Terroinwelle geschleudert Altheinz du» Ei zum Backen verbrauchen wollte, I wurde. Der Ballon mutzte entleert werden.
stellte sich heraus, daß fich in bet ersten Umhüllung I Rotterdam, 20. März. In Ravesteln in Nord« ein Dotter mit Eiweiß und in dieser Schale noch I Trabant streifte ein deutscher Ballon mit zwei Jn- ein vollständig ausgebildetes Ei befand. (Ja — die I |a|jen ben Turm bet katholischen Kirche und gelangte Kirchhainer Gänse.) I noch zur rechten Zeit Über bie Maas. Der Ballon
. .....- I blieb in den Bäumen hängen. Die Reisenden wurden _ _ I ans ihrer gefährlichen Lage befreit. — Bei Oegft-
Der Ballon .Düsseldorf I W unweit Leyden da» s^lewta» eine» mtter
I Dt. Mumm in DSsieldotf aufgestiegenen Ballm« DCTUnQllIai. I einen Schornstein nm. Der Ballon erreichte »lückirch
Düsseldarf, 20. März. Der gestern bei Hellem I da» andere Ufer, wo et bei bet Landung gegen eine Sonnenschein ta Krefeld aufgestiegene Ballon .^VÜfiel- I Telegraphenstange anprallte. Ein Luftschiffer borf IV“ wurde auf die Nordsee getrieben. Der I leicht verletzt.
Ballonführer Paul Kayser ist ertrunken, der Mit- I
Mrer Otto Schröder wurde schwer verletzt aufge- $|el)prejje hCUttflCrt Frankfurter Amsterdam, 20. März. Der Ballon süffel- MehMarktes
«WSgumen der aus Tarnt Btt Xeaterung eüte 'Wn6 wort nicht geben. Das wird besonders dann der jiall fein, wenn sie
selbst nicht weist, was sie will. (Stürm, feeitert) Ter Fall liegt hier vor. ,(fc wüte große Seifert.)
Abg. Fegtet (Bp.) t Wir sind bet Ansicht bei Abg. Junck, baß eine weitere Heranziehung bei Berfichtrnngsgestllschaften zu de» Reichs- uni Staatsanleihen unmöglich ist.
Darauf wird die Kanalresolufion Dr. Hahn adgelehut, beide Resolutionen gegen die Abonnew tenversicherung angenommen.
Abg. Dr. Goercke (ntl.) regt die Erhöhnnß der Reichsunterstützung für die nationale Bibliographie bet Naturwissenschaften an.
Abg. Tr. Frank-Ratibor (Ctr.) fordert wette« Müte! zur Bekämpfung des Typhus.
Tie Abgg. Martin Spahn-Watbutg ffitr.) mtt Bassermann (ntl.) ttaten für ein
Reichs-ZeitungSmnsrum
ein und verlangen bie Unterstützung bet deutsche» Sädpolar-Expedition.
Geheimrat Lewald: Tie Reichsregierung brinA der Erpedition das wärmste Jntereffe entgegen
Abg. Heckschet (Bp.): Es wäre richtig gewesen, das kühne Unternehmen des Oberleutnants Filchn« ans Reichsmitteln zu unterstützen. Es hat ein« nicht erfreulichen Beigeschmack, wenn man et» solches Unternehmen tm wesentlichen durch eiw Lotterie zu sichern sucht. (Beifall.)
Für Arbeiterwohnungsbau sind dieses Mal nw zwei Millionen Mark in den Etat eingestellt wov ben. Tie Sozialdemokraten verlangen wie früh« vier.
Mg. Dr. Jäger spricht für möglichst ansgv dehnte Wohnnngsfürforge.
Abg. Hoch (Soz.) verlangk Erhöhung bei Summe, da dies im vorigen Jahre vom Staats- fefretär in Aussicht gestellt worden fei.
Staatssekretär Delbrück bestreitet, daß die Ein» sehung von vier Millionen bestimmt ta Aussicht gestellt worden fei.
Ter sozialdemokratische Antrag wird darauf abgelehnt. Daraus werden die Ausgaben und du Einnahmen bewilligt, bis auf die Einnahmen ans den Kaliabgaben, über die morgen verhandelt weben soll.
Der Präsident Wägt dann vor, die erste imb zweite Lesung über die Abänderung des Zoll tarn» flex Trimborn) vorzunehmen. Aus dem Häuft wirt» iedoch Widerfvnich erhoben gegen eine derartige Behandlung dieser wichtigen Frage ta f» vorn gerückter Stunde (nach Vi9 Uhr).
Bon so ial^emokra'i^cher-vol'spartefticher Sette wird Widerspruch gegen die Wetterverhandlung em hoben.
Da der Präsident diesem Widerspruch ta Rücksicht auf den Wunsch her Mehrheit des Hauses nutt stattgeben will, bezweifelt Abg. 8*6*tr (Sv».) die Befchlußsähigkett des Hauftttz«
TaS Bureau stellt die
” Marktberichte.
Fulda, 18. März. Auf dem heutigen SchWeine- markte waren 360 Ferkel aufgetrieben. Bezahlt wurden für Feitel durchschnittlich 17, 20 und 25 M pro Stück. ____
Brief? rsten brr Redaktion
Rach einbaufett. Wir haben ta Ihrem Orte vom 1. April ab eine Agentur bei Herr Geisler eiurichten können. Sie bekommen die Zeitung dadurch für 2 Jl pro Quartal frei ins Haus.
9!-88 83-89
5 ) 88 46-49
77-84
46-43
78—>8
42 46
73-81
33-4»
68-76
;t4-4l
73-8»
41-48
66-71
46-43
00-00
—-
Big.
Pi«
co-co
—-
93—ICO
36-60
88-93
18-55
80-85
4?-58
84 86
40-41
CO-IO
—w
62-64
4S-51
62— 14
48.-0 50
61-63
48- 51
60-63
48-50
Pflegen Sie Ihre Lieblinge mit der bewährten Myrri'0» ltnfeife, eine mttde, Antlitz und Haut schonende schönbelts- spende Spezialseife, die in keinem besseren Haushalt jehlt.
Zahn-Cremj^
Mundwasser