mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und „Landwirtschaftliche Beilage.
Jtl 61
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Marburg
Donnerstag, 16. März
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46. Jahrg.
1911.
Erstes Blatt.
Tie Auflösung in Marokko.
’ Die Dinge in Marokko nehmen, wie es den Anschein hat, einen Verlauf, den die Franzosen auch wohl in ihren kühnsten Hoffnungen nicht oder jedenfalls nicht so schnell sich gedacht hatten. Unwidersprochenen Nachrichten zufolge befindet sich ein großer Teil der marokkanischen Bevölkerung in offenem Aufstande gegen den Sultan Muley Hafid. Für uns ist es unmöglich, zu untersuchen, wie dieser Aufstand gekommen ist, wo seine Ursachen und wo seine Anläße liegen. Die Franzosen werden zweifellos behaupten, daß Steuerdruck der Beamten des Sultans die Ursache gebildet habe oder ähnliches. Da der Aufstand aber in so hohem Grade den französischen Jnteresien entspricht, auch angesichts der früheren Beliebtheit des Sultans eine Vereinigung mehrerer Stämme gegen ihn nur schwer erklären ließe, so ist es sehr wahrscheinlich, daß auf französischer Seite, natürlich in aller Stille, aber sicher mit allen Mitteln, die Auflehnung gegen -en Sultan emsig vorbereitet worden ist.
Muley Hafid hat ja seit Jahresfrist immer mehr verloren, und die Anleihen haben sie ihm Jfle facto völlig genommen. Es mag auch sein, daß die Marokkaner aus dieser auch ihnen nicht mehr bezweifelbaren Abhängigkeit des Sultans von Frankreich vielfach Nahrung für ihre Unzufriedenheit gezogen haben. In diesem Falle würden die Franzosen auf Umwegen den gleichen Grund zur Schürung des Aufstandes haben benutzen können. Wie dem nun auch im einzelnen fein mag, so viel steht fest, daß die Truppen des Sultans Muley Hafid unter den Oberbefehl eines französischen Offiziers gestellt worden sind. Eine seltene Wandlung, wenn man bedenkt, wie vor wenigen Jahren noch die Franzosen alles taten, um Muley Hafid den Untergang zu bereiten und seine Gegner zu ermutigen und zu stärken, und wie sie heute ihn gegen seine aufständischen Landsleute verteidigen. Worin liegt aber der eigentliche Unterschied in der Veran- kassung -u diesen beiden Entschließungen? Nur darin, daß damals der Sultan Muley Hafid frei war, und daß er heute und schon seit längerer Zeit nicht mef"- im Besitze seiner Freiheit ist.
Heute können ibn die Franzosen verteidigen, denn sie wißen, daß sie damit nur ihren eigenen Jntereßen dienen und den S"ltan nicht nur zu einem immer willenloseren Werkzeug machen, sondern auch ibm, je mehr sie für ihn eintreten, die auf Unabhängigkeit bedachten marokkanischen Stämme entfremden. Die Snltanstruppen sind also setzt offen unter französischer Führung, und auch sonst liegt Marokko fest eingespannt in dem französischen Schraubstock, finanziell, politisch und auch wirtschaftlich. Es erweckt einigermaßen bittere'EsifMbdungen, wenn wir Deutsche uns die marokkanische Entwickeluna der letzten Jahre veraegenmärttaen, wo wir viel fortgaben und nichts dafür bekamen. Seit dem Februarobkommen mit Frankreich 1909 bat sich Deutschland aber politischer Bestrebungen in Marokko begeben: sie können, solanae dieses Abkommen gilt, nicht ausgenommen werden. Der bestimmten Erwartung muß man sich ober hingeben, daß die Reichsregierung jedem Versuche Frankreichs, die Algecirasakte zu verletzen, einen festen und schroffen Widerstand entgegensetzt, oder sich eine entsprechende Gegenleistung ausbedingt.
Politische Umschau.
Die Berfaflung für Elsaß-Lothringen.
Die Reichstagskommission zur Beratung der elsaß-lothringischen Verfassungsreform ttat am Dienstag wieder zusammen und verhandelte über die Mit der Gewährung des Stimmrechts im Bundesrat verbundene Aenderung der Reichsverfassung ein. Solche war durch redaktionell abweichende Anträge verschiedener Parteien vorgeschlagen.
Zuerst präzisierte der Sprecher der Reichspartei die Stellung seiner Partei. Diese habe zwar noch große Bedenken, sei aber trotzdem bereit, mitzu- arbeiten. Sie stelle sich auf den Boden der von den Verbündeten Regierungen vorgeschlagenen Lösung, wünsche aber, daß die Verbündeten Regierungen alles tun, um die Sicherheit des Reiches zu wahren. Da» Entgegenkommen Preußens sei wohl zu beachten. Die Stimmen Elsaß-Lothttngens könnten sich gegen Preußen richten, aber niemals Preußen zugute
kommen; seine Partei sei gegen alle weiteren Konzessionen. Außerdem müsse sie sich die Aufnahme von Vesttmmungen über die Regelung des Unterrichts, die deutsche Sprache, die Presse, die Religion usw. in deutsch-nationalem Interesse vorbehalten.
Ein Vertreter der wirtschaftlichen Vereinigung sprach sich gegen die beabsichtigte Regelung aus, weil sie einer Selbstentmannung Pr ußens nahekomme und doch keine Zufriedenheit schaffen werde.
Von nationalliberaler Seite wurde erwidert, daß, wenn überhaupt auf gesetzgeberischem Wege politische Verhältnisse verbessert werden könnten, dies durch die großen Vorteile erzielt werde, die den Elsatz- Lothringern geboten werden.
Namens der Konservativen wurde betont, datz ihre ablehnende Haltung gegenüber der Reform durch die veränderte Situation nicht geändert werde. Das Zugeständnis bedeute eine Diskreditierung Preußens und verschiebe die Stellung des Statthalters zum Kaiser. Die konservative Partei werde gegen alle Anträge stimmen.
Staatssekretär Dr. Delbrück stellte fest, daß sich alle Anträge nach derselben Richtung bewegen, wandte sich gegen di: formellen Aenderungsvor- schläge des Zentrums und verwahrte sich gegen die Vorwürfe, daß Preußen zu große Opfer gebracht habe. Seiner Ansicht nach habe das Ansehen Preußens durch die selbstsichere Art gewonnen, mit der es seinen Angaben als Prästdialmacht getreu eine Lösung der Frage herbeigeführt habe.
Bei der Abstimmung wurde die Aenderung der Reichsverfassung vorbehaltlich ihrer redaktionellen Fassung mit 18 von 27 Stimmen angenommen. Die §§ 1 und 2 Abs. 1 und 2 wurden nach der Fassung der Regierungsvorlage wieder hergestellt.
Deutsches Reich.
: - - t*. Roisepläne. Wien, 14. März. Den bisherigen Dispositionen nach trifft Kaiser Wilhelm um 10y2 Uhr vormittags am 24. März auf dem Penziger Bahnhof ein, wo er von dem Kaiser und dem Erzherzog empfangen wird. Es wird eine Ehrenkompagnie mit Fahnen und Musik gestellt. Nach der Begrüßung wird die Fahrt nach Schönbrunn erfolgen, woselbst der Kaiser während seines zehnstündigen Aufenthalts wohnen wird. Um 1 Uhr nachmittags findet Familiendejeuner statt, um 6 Uhr abends Tafel im Schönbrunner Schloß. Voraussichtlich erfolgt die Abreise nach Venedig zwischen 9 und %10 Uhr abends. — Die „Neue Freie Preße" meldet: Das deutsche Kronprinzenpaar trifft am Sonntag den 9. April morgens in Wien ein. Die Kronprinzeßin kommt zum ersten Male nach Wien. Das Kronprinzenpaar wird in der Hofburg wohnen.
— Zum Breslauer UniverfitStsjubiläum. Breslau, 13. März. Der Provinzialausschuß hat, wie wir der „D. Tagesztg." entnehmen, beim Provinziallandtag der Provinz Schlesien beantragt, für die in diesem Jahre stattfindende Feier des hundertjährigen Bestehens der Breslauer llniversttät 50 000 M. als Ehrengabe der Provinz zu bewilligen.
— Tientssn. Berlin, 14. März. Wie das kaiserliche Gouvernement aus Tientsin meldet, ist das Schutzgebiet bis jetzt seuchenftei geblieben. Von den zurückgelaßenen Offizieren und Mannschaften treten am 16. März von Schanghai mit dem Reichspostdampfer „Prinzeßin Alice" die erste Staffel mit 75 Mann vom 3. Seebataillon und 25 Mann der Matrosendivision in Kiau- tschou unter Führung des Oberleutnants Wittekind, der bisher beim ostafiatischen Departement war, die Heimreise an.
— Die Fremdenlegion. Paris, 14. März. Der im heutigen Amtsblatt erschienene Erlaß über die Aufhebung des Dekrets vom 15. Januar 1910, demzufolge auch Minderjährige in die Fremdenlegion ausgenommen werden können, ist vom 11. März datiert und auf Grund eines Berichts des Kriegsministers Verteaux erfolgt, also erst einige Zeit nach der in der deutschen Presse an den Bestimungen über die Anwerbung der Fremdenlegionäre geübten Kr it i k. — Die Hauptbestimmungen der Artikel 6 und 7 des Gesetzes über die Fremdenlegion vom 10. März 1831, die jetzt wieder in Kraft getreten find, setzen für den Eintritt in die Fremdenlegion das Mindestalter auf 18, das Höchstalter auf 40 Jahre fest. Die anderen Bestimmungen betreffen den Geburtsschein, das Sitten- • zeugnis und das Diensttauglichkeitszeugnis.
— Das Buch der Millionäre. Berlin, 14. März. Wie einige Zeitungen mitteilen, ordnete das Amtsgericht Berlin-Schöneberg Ne Beschlagnahme des Manuflripts des vom Regie»
I rungsrat a. D. Martin verfaßten Jahrbuchs „Die Millionäre" an. In dem eingeleiteten Ermittelungsverfahren wurde der „Nordd. Allgem. Ztg." zufolge festgestellt, daß die von Marttn in dem Manuskript angegebenen Zahlen über das Vermögen und das Einkommen der aufgeführten Personen mit den in den Steuererklärungen und den Vermögensanzeigen der Staatssteuerlisten enthaltenen auch nicht annähernd übereinstimmen, sodaß der nach dem Zirkular der Verlagsbuchhandlung begründete Verdacht, daß dem Verfaßer amtliches Veranlagungsmaterial zur Verfügung gestanden hat, sich nicht auftecht erhalten ließ.
— Förderung der Pflastersteinindustri«. Berlin, 14. Mörz. Zum Etat der Zölle ufw. haben nun auch konservative und freikonservative Abgeordnete eine Resolution im Reichstage eingebracht, in der der Reichskanzler ersucht wird, im Jntereße der heimischen Steinindustrie, insbesondere der Pflastersteintndustrie, bei dem Abschlüße des Handelsvertrages mit Schweden der weiteren Einfuhr schwedischer Steine nach Deutschland durch einen angemeßenen Einfuhrzoll entgegenzuwirken.
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Ausland.
** Frankreich und Marokko. Berlin, 14. März. Nach einer von der französischen Regierung hier in Berlin gemachten Mitteilung hat diese beschloßen, drei Bataillone Infanterie und zwei Abteilungen Bergartillerie nach Casa- blana zu schicken, um in dem Gebiete der Schauja die französischen Posten und die Stämme zu schützen, sowie die Handelsbeziehungen zu sichern. Eine Ausdehnung des von den französischen Truppen besetzten Gebiets steht nicht in Frage. Der Sultan Muley Hafid habe gegenüber der französischen Regierung die Verpflichtung übernommen, die vor zwei Monaten am 14. Januar vorgekommenen Ueberfälle auf die französischen Truppen selbst zu bestrafen. Die französische Regierung werde die Ausführung dieser Verpflichtung überwachen.
** Aus den französischen Kolonien. Saigon, 14. März. Der Oberresident von Tonkin teilt mit, daß sich die Stämme der Maes in der Nähe der Grenze in der Gegend von Hagiang erhoben und mehrere chinesische Posten angegriffen haben. Die Bewegung soll sich über die tonkinesische Küste ausdehnen. Der Truppenbefehlshaber ergriff die notwendigen Maßnahmen. Die allgemeine Sicherheit ist in keiner Weise bedroht.
** Die englisch-französischen Beziehungen. Paris, 14. März. Der „Temps" meint, es wäre die höchste Zeit, daß die englisch-französischen Beziehungen nicht mehr jene beklagenswerte Unbestimmtheit zeigen, welche mit Unfruchtbarkeit gleichbedeutend sei. Frankreich und England hätten etwas anderes zu tun als Liebesschwüre zu tauschen. Seit Monaten hätten die beiden Parteien betreffs verschiedener schwebender Fragen im Orient zu keiner Verständigung gelangen können. Ueberall, in Konstantinopel, in Potsdam, in Peking, Vlißingen und in Liberia hätte man so viele Angelegenheiten ohne die Regierungen von England und Frankreich, ja sogar gegen sie geregelt, überall scheine Frankreich und England lahmgelegt zu sein.
** Wieder ein russisches Ultimatum an China. Patts, 14. März. Der Petersburger Korespondent des „Temps" meldet, der russische Gesandte in Peking erhielt die Weisung, ein neues Ultimatum zu überreichen, in welchem die Errichtung russischer Konsulate und die Freiheit des Handels in der Mongolei kategorisch gefordert werden. Zwei Brigaden mit acht Arttllerie- kompagnien, 2 Schützenbataillone und 4 Kosakenschwadronen befanden sich bereits etwa 100 Kilometer von Kuldje.
** Mexiko und di« Bereinigten Staaten. London, 14. März. Wie das Revtersche Bureau erfährt, erhielt der mexikanische Finanzagent in London ein Telegramm von dem mexikanischen Finanzminister, welches besagt, daß die Schwierigkeiten mit den Vereinigten Staaten beseitigt find, da diese sich bereit erklärten, die Kriegsschiffe aus den mexikanischen Häfen zurückzuziehen, sobald sie Kohlen eingenommen haben. Die Vereinigten Staaten hätten ferner die Erklärung wiederholt, daß die Truvpenbewegungen an der Grenze keinen anderen Zweck hätten, als die Erfüllung der Reutralitätsgesetze.
Stadtverordneten-Sitzung.
*Marburg,14. März.
In der heutigen Stadtverordnetensitzung, di« um 4 Uhr ihren Anfang nahm, wurde mit der: Etatsberatung fortgefahrung. Man erledigt« zunächst einige Personalfragen in vertraulicher Sitzung.
Dann erledigte man einen Dringlichkeitsantrag betreffs der Berechnung der Kanalgebühren für öffentliche Gebäude.
Bei der Weiterberatung des Etats kam man auf Antrag des Stadtv. Rohde noch einmal auf den Etat der höheren Mädchenschule zu sprechen. Es handelt sich um die Bestimmungen betreff» der Einstellung von Beträgen für bedürftige Schülerinnen. Nachdem man sich hierüber längere Zeit ausgesprochen, wurde erst in die Beratung des Hauptetats eingetreten. Bei Titel Bürgerrechtsgeld regte man an, zu erwägen, ob es nicht angängig sei, dieses abzuschaffen. Bei Titel Polizeiverwaltung wird angeregt, einen richtigen Polizeihund anzuschaffen. Der Oberbürgermeister bemertte hierzu, daß dieser Frage schon näher getreten sei. Bei Titel Obstbauschutz wurde angeregt, zur Zeit der Obsternte zwei Hilfsfeldhüter anzustellen. Stadtv. Eeßner meinte, dies würde nicht viel nützen, das Obst würde bei Nacht gestohlen. Stadtverdnetenvor- steher Justizrat Dörffler bemerkte, daß im letzten Jahre das meiste Obst bei Tage gestohlen worden sei, es habe sich schnell unter den Jungen herumgesprochen, daß der Feldhüter auf dem Rat- hause mittags Dienst habe. Stadtv. Dietrich trat auch für besseren Obstschutz ein, das Obst brauch« dann doch nicht unreif geerntet zu werden. Bei Titel Stadtsäle bemerkte Stadtv. Rohde, daß unter Einnahme 750 M eingestellt werden könnten. Voraussichtlich würde 1 Prozent zur Verteilung gelangen. Bei Titel Pflichtfeuerwehr hält Stadtv. Rohde es für angebracht, das Verzeichnis der Feuerwehrpflichtigen noch einmal genau zu revidieren. Bei Titel Badeanstalt wurde ein Betrag für ein Sonnenbad eingestellt. Bei Titel Eisbahn wurde angeregt, die Sumpf« vegetatton int Interesse der Wissenschaft und der Naturdenkmalpflege im Biegenteich nicht ganz zu vernichten. Bei Titel Fttedhöfe wünscht« Stadtv. Zeiß, daß für die Instandhaltung des Weidenhäuser Friedhofes der Betrag von 25 auf 50 M erhöht würde. Eine Anfrage betreffs der Rathausuhr wurde vom Oberbürgermeister dahin beantwortet, daß die Arbeiten zur Wiederinstandsetzung des Spielwerkes bald in Angriff genommen würden. Stadtv. Weintraut gab hiebei dem Wunsche Ausdruck, daß ein leuchtendes Zifferblatt angebracht würde.
Bei Titel Instandsetzung der Straßen wurden Wünsche betreffs besserer Instandsetzung de» sog. Rudolphsweges (bei der Abdeckerei) und de» Parallelweges rechts der Bahn vor Weidenhausen zur Sprache gebracht. Stadtv. Sttoinsky bestritt die Notwendigkeit des letzteren Weges, der würde wenig begangen, was den Stadtv. Zeiß veranlaßte, darauf hinzuweisen, daß gerade die Passanten des Krummbogen-Steges diesen Weg viel zu benutzen pflegten. Stadtv. Geßner wünschte bessere Straßenreinigung.
Da die Beratung des Etats auch heute nut lanttame Fortschritte machte,, beschloß man nach # vierstündiger Sitzung, den Rest morgen zu erledigen.
Marburg und Umgegend.
(SRadibrud aller Criginalarhtel fft gemäß § 18 be< Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe „Oberhess. Ztg." gestattet.)
Marburg, 15. März.
* 5® Kgl. Gymnasium Philippinum findet beute und morgen die Reifeprüfung statt. Bo« der mündlichen Prüfung wurden 7 befreit.
* Handelskammer zu Cassel. Mit der in der Zeit vom 22. bis 27. Juni d. I. in Cassel stattfindenden Jubiläums - Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft soll ein« kolonialwirtschaftliche Ausstellung verbunden werden. Diejenigen Firmen, die an dieser Ausstellung ein Interesse haben, werden darauf aufmerksam gemacht, daß der Handelskammer vo« dem geschäftsführenden Ausschuß der Ausstellung Mitteilungen über die Voraussetzungen der Zulassung zugegangen sind, die auf Wunsch en I Interessenten übersandt werden können. .1