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S 46. Jahrg.

M 61

1911

Erstes Blatt

Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten.

Enquete, die zunächst das 2. Fremdenregiment in Algerien zum Gegenstände hat. Zn diesem Re» gimente gibt es rund 150 Minderjährige, die also noch im Knabenalter dem Werbegeld zum Opfer gefallen sind, und insgesamt rund 1800 Deutsche, von denen aber nur etwa 300 (davon die Mehrzahl Elsaß-Lothringer) sich vom Dienst in Deutschland gedrückt haben,— oder, wie die Franzosen sagen: vor den barbarischen Mcßhand» hingen geflohen sind. Die sie notabene noch gar» nicht kannten, da sie vor der Gestellung flüchtig wurden. Diese 1800 Deutschen — im 1. Rezi» ment sollen es noch mehr sein — sind aber mm nicht etwa der Eesamtersah von 5 Jahren, denn in die Fremdenlegion werden ohne Termin fort» gesetzt Leute eingestellt, um die Verluste wieder wettzumachen. Die Franzosen sollten ihre En­quete vervollständigen, indem sie angeben, wie­viel Deutsche j ä h r l i ch der Fremdenlegion ein­verleibt werden und wieviel von ihnen nie zu» rückkehren, damit der fresiende Moloch richtig er­kannt werden kann. Die Fremdenlegion ist ein europäischer Skandal, viel schlimmer als Spiel­höllen und Mädchenhandel.

nem Tage an berühmt und für die Französische Akademie als Kandidat vorbezeichnet. Für den Leutnant Bargone hat dieser Präzedenzfall offenbar nichts Entmutigendes.

llebrigens hat der junge Offizier alle Welt auf seiner Seite. Die Seeleute können ihm im Grunde nicht verargen, daß er endlich einmal mit der Namensunterschrift eines Fachmannes öffentlich sagte, was sie im Stillen alle denken, und was die einsichtigen unter den Nichtfach­leuten schon hundert Male gesagt und geschrie­ben hatten. Der Deputierte B6nazet, der im Namen des Kammerausschusies kürzlich seinen Bericht über das diesjährige Marinebudget vor­legte, formuliert ja genau dieselben Forderungen und Beschwerden. Er ebenfalls verlangt ein umfassendes und einheitliches Flotten-Reorgani- sationsprogramm, er ebenfalls tadelt die sinn­lose Eeldverschleuderung, die seit fünfzehn Jah­ren von den Landratten an der Spitze der Ma­rine betrieben wurde, er ebenfalls sieht das Heil in der Möglichkeit der Offensive, also in dem Bau zahlreicher und starker Schlachtschiffe, er ebenfalls erklärt es für eine verhängnisvolle Verirrung, daß man in Frankreich fo lange Zeit hindurch nur an eine Defensiv-Flotte dachte, daß zu diesem Zweck ein Minister nur schnell segelnde Panzerkreuzer, ein anderer nur Torpedoboote bauen wollte.

So kam schließlich jene Sammlung unterwer­tiger Einheiten heraus, die Herr Bönazet das , Flöttchen des armen Mannes" nennt. Aber wenn der Deputierte Mnazet das schreibt, so macht es weniger Eindruck, denn dieser einsich­tige Kritiker ist kein Seemann, sondern ein ge­wesener Kavallerie-Offizier. Und in seiner Eigenschaft als Parlamentarier konnte er mit den Kollegen Pelletan und Lockron nicht so scharf ins Gericht gehen, wie es der Schiffsleutnant Bargone getan, nachdem er einmal den Respekt vor jenen beiden Kammerberühmtheiten, die doch der Reihe nach seine bohen Vorgesetzten ge­wesen, über Bord geworfen hatte. Einerlei! Es sind wunderliche Verhältnisse, die wir in dieser Republik beobachten.

Im Reichstag

kam es bei Beginn der Sitzung zu einer stürmi­schen Eeschäftsordnungsdebätte. Die Budget­kommission hat in einer Resolution für die al­teren Oberpostassistenten eine persönliche Zulage beantragt, durch welche deren Höchstgehalt von 3300 auf 3600 <4 steigen soll. Diese Resolution war in der Budgetkommission gegen die Stim­men des Zentrums angenommen worden. In der Donnerstagsitzung des Reichstags, am Schluß der allgemeinen Aussprache, haben nun etwa 50 Abgeordnete des Zentrums gänzlich unerwar­teterweise einen Antrag eingebracht, der diesem Beschluß der Budgetkommission genau entspricht, also auch für die älteren Oberpostassistenten eine persönliche Zulage von 300 jährlich fordert; außerdem wird von denselben Zentrumsabgeord­neten gleichzeitig beantragt, daß alle Postunter- beamlen spätestens nach zehnjähriger Dienstzeit ctatsmäßig angestellt werden sollen. Dieses im Gegensatz zu ihrer Haltung in der Budgetkom­mission stehende Vorgehen der Zentrumspartei hat die Nationalliberalen und die Freisinnigen veranlaßt, die gleichen Anträge einzubringen. Abg. Bassermann (natlib.) verlangte nun, daß diese Anträge, die normaler Weise erst beim Assistenten-Titel zur Abstimmung kommen konn­ten, gleich beute, zusammen mit der Resolution der Budgetkommission in namentlicher Abstim­mung erledigt werden sollten. Dagegen erhob der Vorsitzende der Budgetkommission Abg. von Eamp (Rp.) Einspruch. Er erklärte, daß nur über die Resolution der Budgetkommission ab­gestimmt werden dürfe. Der Redner vrurteilte die Handlungsweise der Nationalliberalen und der Freisinnigen; er bezeichnete ihr Verhalten u. a. als „unlautere Konkurrenz" und „illoyale Taktik", weil der Eindruck erweckt werden solle, als sei es die Linke allein, die etwas für die Postbeamten tue. Dieser Auffassung trat Abg. Bassermann (natlib.) energisch entgegen; er er­klärte. daß an der 6it tr/ion. wie sie sich gestaltet habe, das Zentrum die Schuld habe, und daß die Parteien der Linken sich durch das unerwartete, mit der Haltung des Zentrums in der Budget­kommission in schärfstem Widerspruch stehende

v. Eamp schlossen sich die Abg. Dröscher (kons.) und Lattmann (Wirtsch. Vgg.) an. Der Streit spitzte sich immer mehr zu, die Auseinander­setzungen wurden immer heftiger, die Redner, die einander in leidenschaftlichster Weise attackierten, waren bei dem wirren Durchein­ander kaum noch verständlich. Da die meisten Redner länger als 5 Minuten gesprochen hatten, hielt Abg. Bebel (Soz.) es für angezeigt, darauf hinzuweisen, daß gerade diejenigen Abgeord­neten der Rechten und des Zentrums, die wäh­rend der Eeschäftsordnungsdebatten über den Zolltarif von 1902 die 5 Minuten-Rede gefor­dert hatten, über diese Grenze jetzt hinausgegan­gen wären. Schließlich ging auch diese Eeschäfts- ordnungsdebatte zu Ende. Die Resolution der Budgetkommission, über die allein abgestimmt wurde, wurde in namentlicher Abstimmung mit 255 gegen 55 Stimmen der Sozialdemokraten und einiger Zentrumsabgeordneten angenom men, ebenso ein Antrag der Rechten, durch den die von der Bndoetkommission gestrichenen neuen Stellen für Posträte und Oberpostinspektoren wieder hergestellt werden, ebenso auch ein An­trag der Volkspartei, der den Wunsch ausspricht, daß die durch die Besoldnnosordnung herbei- geführten Mißstände nach Möolichkeit ausge­glichen werden möchten. Ein Antrag der So­zialdemokraten dagegen, der eine vollständige Revision der Beamienbeftldiinc, bedeuten würde, wurde mit 162 gegen 139 Stimmen aboelebnt. Der Rest des Postetats wird bewilligt. Die Pe­titionen werden entsprechend den Kommissions- besckliissen erledigt. Nächste Sibung Sonnabend 12 Uhr Zweite Lesung des Etats des Reichs­amts des Innern.

Wir bitten unsere Leser, sich heute mit diesem Keinen Auszug begnügen zu wollen, da der regelmäßige Reichstagsbericht bei der Post aus­geblieben ist.

Der strafversetzte Leutnant.

Der Romandichter Claude Farrtzre ist seines Postens beim Großen Admiralstab in Paris enb hoben und zu aktiver Dienstleistung nach Toul»« aus die Flotte zurückversetzt worden. Diese Dis- ziplinarmaßregel sichert dem Schiffsleutnant Borgone eine glänzende Laufbahn und der Ollen- dorfffchen Verlagsbuchhandlung ein vorzügliches Geschäft. Der junge Seeoffizier und der von der Eoncourt-Akademie preisgekrönte Erzähler sind nämlich mit einander identisch, und die Bestra­fung des Einen verschafft den Büchern des An­dern verzehnfachten Absatz. Von dem letzten Ro­man Farräres zeigt der Verleger soeben das Er­scheinen der zweiunddreißigsten Auflage an. Der Autor hat allo sein Glück begründet, et steht auf der Leiter zur höchsten Macht. Will er binnen Jahresfrist selber Marineminister werden und den Admiral Vou6 de Lapeyräre seinerseits eine Disziplinarstufe aufbrummen, so braucht er nut den Dienst zu guittieren und sich um ein Kam­mermandat zu bewerben. Mißvergnügte Offi­ziere worden hierzulande vom allgemeinen StiiMnrecht allen übrigen Kandidaten vorge- »oKeir.

nein! Der Schiffsleutnant, der jüngst inßeiner politischen Tageszeitung, im „Journal", den jämmerlichen Verfall der französischen See­macht schilderte, der dabei die beschämendsten Vergleiche mit der raschen und sickern Entwick­lung der deutschen Flotte anstellte und als Hauptschuldige an dem Ruin zwei gewesene Mi­nister, die Deputierten Lockroy und Pelletan de­nunzierte, will sich als pflichttreuer Soldat dem Spruch seines hohen Vorgesetzten schweigend un­terwerfen, weiter dienen und ohne Zweifel auch weiter schreiben. Dieser Entschluß hat auch seine Vorteile. Obwohl in dieser Republik alle höch­sten Amtswürden und alle fettesten Pfründen gewohnheitsmäßig nut an Parlamentarier ver­liehen werden, so sind als Bewerber doch immer­hin die Fachmänner noch nickt gesetzlick ausge­schlossen, und der Fall des Admirals Bou6 de Laperi^re beweist, daß ausnahmsweise auch ein­mal ein Seemann das Marineportefeuille er­halten kann. Freilich ist diese Ausnahme seit fünfzehn Jahren die erste und einzige in ihrer Art. Die Amtsvorgänger des Admirals waren feit 1895: der ehemaige Possendickter Eduard Lockroy, der Botaniker de Lanessan, der Journa­list Camille Pelletan, der gewesene Eisenbahn- Inspektor Thomson und der Bergbau-Jnaenieur Picard. Wie man sieht, hat der republikanische Parlamentarismus der Reibe nach die denkbar verschiedensten Talente für die Leitung der Kriegsmarine zu verwerten gesucht, so daß auch den Seeleuten vom Fach die Hoffnung bleibt, gcleoentlick ehenfalls berücksichtigt zu werden, wie jetzt ihr Kollege Bou6.

Wenn dem Sckiffsleutnant Bargone der nor­male Aufstieg auf dem Wege der Beförderung zu langsam erscheinen sollte, so könnte er sich immer noch in anderer Weise schadlos halten und — vorläufig Akademiker werden. ’

feines älteren Kameraden, des Schiffsleutnants Viaud, bet sich unter dem Pseudonym Pierre Loti unter die vierzig „Unsterblichen" aufneh­men ließ, zeigt genugsam, wie gern man in Frankreich dem Talent einen Keinen Verstoß ge­gen die Disziplin verzeiht. Viaud war vor einem Vierteljahrhundert ein unbekannter Kei­ner Schiffsfähnrich, als er aus den tonkinesischen Gewässern an den „Figaro" jenen Brief ein« sandte, der in so malerischer Weise die Beschie­ßung der Forts von Hüä und das von den Ma­rine-Infanteristen des Admirals Courbet unter den flüchtenden Annamiten angerichtete Blut­bad schilderte. Die Leser des Boulevardblattes waren hingerissen und empört. Sie bewunderten die Kunst des Erzählers, sie schauderten ob der

Deutsches Reich-

--Enquete über die Fremdenlegion. In französischen Kolonialkämpfen werden die Ver­luste der Landeskinder und der eingeborenen Trupven gezählt, die der Fremdenlegion aber veröffentlicht man nicht; dafür gibt es ja aus Deutschland genug Ersatz! Ueberhaupt ist die amtliche Statistik über die Legion höchst dürftig. Da veröffentlicht jetzt, uns sehr gelegen, ein französisches Blatt die Ergebnisse einer privaten

deren Raum 15 X- bei auswärtigen Anzeigen 20 J>., für Reklamen die Zeile 40 Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Jede, Rabatt gilt als Barrabatt. Bei Konkurs kein Rabatt. Verbindlich» keit für Platz-, Tatenvorschrift und Beleglieferung ausgeschlossen. — Zahlungen im Postsckcckverkehr — ohne Portokosten — unter Nr. 5015 des Postscheckamtes Frankfurt e. M.

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Politische Umschau.

De« internationalen Charakter des Wirtschasts« lebens 1910

läßt sich näher kommen, wenn man die Entwicklung des Außenhandels in den wichtigsten Handelsstaaten verfolgt. Das ist an der Hand einer vom englischen Handelsamt herausgegebenen Drucksache möglich, in der für die ersten zehn Monate die Import- und Exportziffern im Handelsverkehr von Großbritannien. Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika nachgewiesen werden. Aus einer Betrach­tung dieser Angaben geht hervor, daß Großbritan­nien, wie dies bei seinen über den ganzen Erdball ausgebreiteten Handels- und Verkehrsbeztehungen und infolge seiner durch mehrere Generationen fort­laufend gepflegten und erweiterten Geschäftsverbin­dungen nicht anders sein kann, an der günstigen Ent­wicklung, die im internationalen Handelsverkehr das Jahr 1910 gebracht hat. den Löwenanteil hat. Der englische Außenhandel ist nämlich in dem angegebe­nen Zeitraum gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 1909 insgesamt um 76,5 Millionen Pfund gestiegen; davon fallen ungefähr zwei Fünftel auf die Einfuhr und drei Fünftel auf die Ausfuhr. Die Differenz zwischen der Steigerung der Ausfuhr und der der Einfuhr ist also verhältnismäßig gering. Im deutschen Außenhandel hat nach Angabe der eng­lischen Statistik die Wertsteigerung des Außenhan­dels in der gleichen Periode 42,4 Millionen Pfund betragen, davon kommen aber noch nicht ein Zehntel auf die Einfuhr und über neun Zehntel auf die Ausfuhr. Die Differenz zwischen diesen beiden Ent­wicklungsreihen ist also sehr erheblich größer als t;.t englischen Außenhandel. Im Außenhandel der Ver­einigten Staaten von Amerika hat die gesamte Wertsteigerung 33 Millionen Pfund betragen, davon fallen zwei Drittel auf die Einfuhr und etwa »in Drittel auf die Ausfuhr. Die Differenz ist also auch hier größer als im englischen Außenhandel; aber die Entwicklung unterscheidet sich insofern von der eng­lischen. als die stärkere Zunahme auf feiten der Ein­fuhr liegt. Von dem internationalen Charakter des Wirtschaftsjahres 1910 sind also, nach den Ausweisen der Statisttk zu folgern, die vorerwähnten Handels­staaten in sehr verschiedener Weise berührt worden.

Marburg

Sonntag, 12 März

Marburg und Umgegend.

(Nachdruck aller Qrtginalarttkel ist gemäß § 18 bei Urheberrechts nur mit her deutlichen Quellenangabe „Oberhess. Ztg." aeftottet.)

Marburg, 11. März.

* Zur Frankfurter Universitätsfrage habe« wir durch Erkundigung an maßgebender Ber­liner Stelle in Erfahrung gebracht, daß von Frankfutt aus Erörterungen über den speziellen Plan mit dem Kultusministerium überhaupt noch nicht gepflogen sind. Der Kultusminister hat demnach auch in der Kommission des Abge­ordnetenhauses auf Anfrage von konservativer Seite erKärt, daß er den Plänen der Frankfur­ter noch genau so gegenüberstehe wie im Vor­jahre, d. h. zurückhaltend. In Abgeordneten­kreisen ist man der Ansicht, daß das Frankfurter Projett, das von Herrn Adickes infolge feine» großen Einflusses in Berlin geschickt behandelt wird, sich z. 3t. in seiner kritischen Periode be». finde. Von uns aus ist ja zu hoffen, daß die schwerwiegenden allgemeinen Be­tz e n k e n, die z. Zt. noch gegen das Projekt be­stehen, bei der Regierung die Oberhand behalten. Soviel können wir jedenfalls feststellen, die Frankfurter Bläter haben zunächst etwas vor­eilig ihrer Freude Ausdruck gegeben. So ein­fach liegen in der Tat die Verhältnisse nicht, wie wir ja auch bereits sagten.

• Städtisches. Am Montag und Dienstag finden die Etatsberatungen im Plenum statt.

• Ein preisgekrönter Mitbürger. Wie uns aus Berlin gemeldet wird, ist in dem Wettbe­werb für französische Schüleraufsätze der Unter­primaner Alwin Vivtor unserer Marburger Oberrealschule mit einer Reise nach Paris prä­miiert worden. Es handelt sich um den Wett­bewerb, den die in Berlin erscheinende franzö­sische Zeitung „Journal d'Allemagne", mit dem „Komitee für internationalen Schüleraustausch" , veranstaltet hat und bei dem die 50 besten Ar­beiten mit einer kostenlosen Reise nach Paris be­lohnt wurden. Die Beteiligung war eine sehr große, denn es waren über 3000 Arbeiten einge-, gangen. Wir wünschen unserm jungen Mitbür­ger eine rechte vergnügte Osterreise. ;

• Zum Feuerwehrjubiläum wird uns rnitge-, teilt, daß auch Herr Schreinermeister Johanne» Dietrich mit einem Diplom ausgezeichnet wurde. ;

* Der Verband der Eeslügelzuchtvereine für be« . Bezirk Cassel wird sich tatkräftig an der großen landwirtschaftlichen Ausstellung im S.mmer be­teiligen. Seine Mitglieder und eine Anzahl Jn- habcr der Zucytstattone.i der Landwirtsch-flskammer", werden zirka 80 bis 100 größere Zuchtstrmme mit: den Nachzuchten ausstellen, ganz abgesehen von der überaus zahlre'chen Beschickung der sonstigen Gruppen der Geflügela' tcilung. Der Verband wird am 18., 23. und 25. März in Marburg. Cassel und Fulda Versammlungen abhalten, denen die Ver­eine neck einmal besonders eingeladen werden. Der: Schluß der Anmeldungen für die Eeflügetadteilung erfolgt am 1. Mai. >

• Ein Fahrradmarder. Gestern benutzte hier [ ein Hantzwerksbursche eine günstige Gelegenheit l

»iivud“«'“« uuiu; jxuuciucici/i gcmnytcycii,; Vorgehen des Zentrums nicht hätten zurückdrän- ber Schriftsteller Pierre Lott war von je-! | gen lassen können. Dem Etandountt de» Abg.

Unmenschlichen Grausamkeit ihrer tapfern „Mar- fouins“ und sie fanden es doch sehr anstößig, daß Din französischer Offizier solche Dinge so harmlos »vHplauderte. Der Fähnrich Viaud wurde dann tu» unverzüglich durch Kabelbefehl gemaßregelt, »bet der Schriftsteller Pierre Lott war von je-

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und „Landwittschastltche Betlage.