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wird eine Gebühr von 10 A erhoben.

raschle Feind floh nach kurzem Widerstand auf I Ztg." schreibt hierzu: Der Abbruch der Reis«

Mktes Blatt

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Deutsches Reich

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(Nachdruck verboten.)

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unb aus

Die Unterbrechung der Kronprinzenteise. Berlin, 31. Jan. Mit Rücksicht auf die in Ost- asien eingetretenen gesundheitlichen Verhält- nisie hat der Reichskanzler sich verpflichtet ge­halten, bei dem Kaiser zu beantragen, daß die Reise des Kronprinzen für dieses Jahr in Tak- cutta ihren Abschluß findet. Der Kronprinz wird demgemäß von Calcutta aus die Heimreise antreten. Den Höfen in Bangkok, Peking und Tokio, die alle herzliche Einladungen gesandt hatten, ist das Bedauern über diese durch unvor­hergesehene Ereignisse herbeigeführte Aenderung der Reisedisposition ausgesprochen worden, ebenso den Niederlanden und den Vereinigten Staaten von Amerika, deren Kolonien ebenfalls auf dem Reiseplan standen DieNordd. Allg.

findet in den Nachrichten über Ausbreitung der Pest seine Erklärung. Die Seuche dehnte sich'

machtlos und hülflos dem Problem gegenüber, wieder eine Landwirtschaft aufzubauen. Es geht aber nicht mehr. Schon Bismarck sagte mit Beziehung auf Großbritannien: keine Regierung könne ungestraft bebaute Aecker und Felder in Tennisplätze verwandeln lasten. Und die Folge steht man jeden Tag. Großbritannien schwebt in beständiger Angst, einmal auch nur auf einen Augenblick die Ozeane nicht mehr vollständig zu beherrschen und dadurch die Zufuhr zu ge­fährden. Alle jene Flottenpaniken der letzten Jahre schützen zwar das Jnvasionsgespenst vor, aber den eigentlichen Grund bildete die Zufuhr­frage. Das Deutsche Reich kann nach Lage der Dinge nie daran denken, die See zu beherrschen, denn dann müßte seine Flotte ja der englischen gleichwertig sein; umso wichtiger ist für das deutsche Volk also der Schutz seiner heimischen Produktion.

länger mit ansehen, wie der Herr Baron betrogen werden," da hatte er zum ersten Male an die Mög­lichkeit eines Verrates geglaubt. Wie unter einem geheimnisvollen Zwang hatte er die Tür geöffnet.

Und nun war all kein Glück in Scherben gegangen, sein Glaube, sein Vertrauen. Das He.z lag ihm schwer in der Brust.

Er hatte sofort die nötigen Schritte getan und Wendling seine Forderung überbringen lasten. Nun lag er und wartete auf die Antwort, die ihm die Herren bringen sollten.

Hildes Brief mochte er jetzt nicht lesen.

Erst am nächsten Morgen erhielt Hilde Antwort Als sie nach einer unruhigen Nacht am Frühstückstisch ihrer Mutter gegenübersaß, brachte Mally einen Brief von Kracht herein. Er war eben abgegeben worden.

Hilde faßte mit zitternden Händen danach. Ihre Finger berührten einen harten Gegenstand. Sie ließ die Hand mit dem Brief Herabsinker und sah ihre

mit Glanz und Reichtum, nun hieß es wieder in die ttostlos engen Verhältnisse zurückkehren. Was hast es. daß sie sich Vorwürfe machte, daß sie sich und Wendling grollte. Es änderte nichts gar nichts.

Sie saß in ttostloser Zerknirschung da.

Die Generalin öffnete inzwischen mit zitternden Händen den Brief. Der Ring fiel ihr entgegen, lkr »ar von einem kurze« Billett begleitet:

kam» nicht «ehr glaub« und vertrau«.

den gefangen. Auf unserer Seite fiel ein Po­lizeisoldat. Bis zum 18. Januar wurden die Versuche fortgesetzt, die Insel von dem Feinde zu säubern. Dabei wurden 39 Männer und 84 Weiber und Kinder gefangen. Die Durchfüh­rung der Unternehmung wird durch zahlreiche, schwer zugängliche Höhlen erschwert. Vom 19. bis 25. Januar wurden durch zwei Kolonnen Streifzüge durch die Heimat der Dschokadschleute und die Halbinsel der Paliker unternommen. Kormoran" nahm die Beschießung der Gegend von Tomara vor, um die auf die Hauptinsel übergetretenen Aufständischen von Kiti (Nieder- lastung an der Bucht im Südwesten der Insel) abzuschneiden. Die Gesamtzahl der Gefangenen beträgt bisher 78 Männer. 175 Frauen nebst' Kindern. Fünf Männer, die an dem Blutbad vom 16. Oktober beteiligt waren, sind unter den Gefangenen. Unter Führung der Häuptlinge Jomatau und Samuel wurden noch etwa 40 Aufrührer, mit Gewehren bewaffnet, auf der Hauptinsel Ponape und Dchokadsch zerstreut. Durch fortgesetzte Streifzüge und energischen Druck auf die loyalen Stämme, bei der Auffin­dung der Rebellen behilflich zu sein, wird ver­sucht, auch diesen letzten Rest zu ergreifen. Sehr erschwert werden die militärischen Operationen durch das unwegsame Gebirgsland und tropi­schen Busch. Für Beendigung der Aktion läßt sich ein Zeitpunkt noch nicht angeben. Eine Verminderung der Seestreitkräfte ist zur Zeit nicht angängig. Der BegleitdampferTitania" wartet bis 4. Februar an Jap auf telegraphische Befehle.

Mutter an. Als Mally draußen war, sagte die neralin hastig:

So lies doch was schreibt er denn."

Hilde war totenblaß geworden.

Er schickt den Ring zurück. Es ist alles sonst," sagte sie heiser.

Sie warf den Brief uneröffnet auf den Tisch vergrub das Gesicht in die Hände. Nun war es

46. Jahrg.

1911. ä

die unterste Insel. Bei dem Angriff zeichneten sich besonders Oberleutnant zur See Freiherr Spiegel von und zu Peckelshei vom SchiffKor­moran", Leutnant zur See Prittwitz u. Eaffron vom SchiffNürnberg" und der Polizeibeamte Jahn aus. Der Gegner verlor drei Tote. Sie­ben Männer und 14 Frauen und Kinder wur-

Ponape.

Berlin, 31. Jan. lieber die militärische Aktion gegen die aufständischen Eingeborenen der Insel Ponape ist der nachstehende telegra­phische Bericht von dem rangältssten Seeoffizier, Fregattenkapitän Vollerthun, Kommandant des Emden", eingelaufen: Habe am 8. Januar mitEmden" undNürnberg" die Trukinseln, Ostkarolinen, 420 Seemeilen westlich angelau­fen, um mich durch den inzwischen aufNürn­berg" eingeschifften Bezirksarzt über die Lage auf Ponape informieren zu lasten und auf Wunsch des Gouverneurs auch diesem Teile des Archipels die Flagge zu zeigen. Am 10. Januar früh trafen beide Schiffe vor Ponape ein, wo bereitsKormoran" undPlanet" ankerten. Die vorgefundene Lage war folgende: 250 auf­ständische Dschokadschleute mit 90 Gewehren be­waffnet, hatten auf der Dschokadschinsel sich auf einem etwa 300 Meter hohen, steilen und fast unzulänglichen Felsen in einem stark befestigten Lager verschanzt. Der Zugang zum Lage war vom Feinde zerstört. Den Uebergang nach der Hauptinsel Ponape sperrten Polizeitruppen ab und sicherten damit die Kolonie vor Ausfällen. Den Absperrungsgürtel nach der Hauptinsel ließ ich durch ein zusammengesetztes Landungskorps vonEmden",Kormoran" undPlanet" ver­stärken. Rach der See zu übernahm zunächst Nürnberg" undPlanet" die Blockade gegen die Aufständischen. Am 13. Januar morgens begann die Beschießung der feindlichen Stellung durchEmden" undKormoran". Dann wurde das Landungskorps derNürnberg" zusammen mit 100 Polizeisoldaten auf der Westseite der Halbinsel Dschokadsch gelandet.

Die Truppen besetzten dos Vorgelände, ohne auf Widerstand zu stoße». Mit einem unerwar­teten Angriff wurde dann durch das Landungs­korps das Hochplateau erstürmt. Der ütet-

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Verhalten als eine momentane Verwirrung hinzu­stellen. Ihr Herz sei unbeteiligt dabei gewesen. Wendling habe ihr lo leid getan, weil er sie liebte. Da habe sie sich verleiten lassen, ihn aus Erbarmen zu küsten. Er solle ihr diese vorübergehende Ver­wirrung verzeihen. Erst jetzt wiffe sie, wie teuer er ihr sei, jetzt, da fie fürchten muffe, ihn zu verlieren. Er dürfe sie nicht so hart sttafen und müffe zu ihr zurückkehren, sonst sei sie vor Verzweiflung außer sich.

Alles, was ihr die Angst eingab, schrieb sie ihm.

Als die Generalin erfolglos zurückkehrte, fand fie Hilde totelend vor. Sie fand jetzt keine Vorwürfe mehr. Dazu war es nun auch zu spät. Sie erbot sich abr- selbst, den Brief zu Kracht zu bringen. Mally erschien ihr nicht zuverlässig genug. Sie fuhr gleich wieder fort und gab den Brief ab mit der Weisung, ihn sofort bei Krachts Heimkehr abzuliefern.

Der Diener trug den Brief, nachdem fie wieder fortgefahren, sogleich zu seinem Herrn. Kracht lag regungslos auf dem Divan. Er ließ den Brief uner- öffnet liegen bis zum Abend. So schrankenlos seine Liebe zu Hilde gewesen, so unbegrenzt sein Ver­trauen über das, was er mit eigenen Augen ge­sehen hatte, kam er nicht hinweg. Er war fettig mit Hilde für immer. Sie hatte ihn betrogen, hatte ihm Lieb« geheuchelt, die erste, die fie empfand für sein ganzes volles Herz hatte fie ihm nichts ge­geben, als falsches Spiel. Er konnte ihr nicht die Ehre seines Namens anvertrauen. So heiß er fie ge­liebt, so tief war er verwundet.

Als er Mallys Brief erhalten, die ihre junge Herrin mit klaren, nüchternen Worten der Untreue anklagte, da war er voll Zorn auf diese» Mädchen gewesen. Er hatte es für Lüge und Verleumdung ge­halten, und war zu Sontheims gefahren, um die Per­son aus dem Hause zu jage«. Al» er jedoch ankam

Ve'antwortung.) Druck der Univ.-Buchdruckerei 3- A. Koch, (Inh.: Dr. Hitzeroth.s Markt 21. Telephon 55.

Schutzzoll.

Schon honte beherrscht die große Frage der Erneuerung der Zollgesetzgebung die politischen Kreise unseres Vaterlandes in hohem Maße. In öffentlichen Versammlungen, im Reichstage, und neuerdings im Preußischen Landtage, wurde die Frage aufgeworfen, meistens mit Be­zugnahme auf die nationalliberale Partei, welche Stellung sie gegebenenfalls nehmen werde. Run hat freilich schon Herr Bastermann im vergangenen Spätherbste programmatisch erklärt, seine Partei werde nach wie vor für Schutzzölle stimmen. Aber trotzdem dauert Frage und Antwort immer noch fort, und ierst vor wenigen Tagen regte der freikon­servative Abgeordnete o. Kardorff im preußi­schen Landtage das gleiche Thema an und er­hielt von einem nationalliberalen Abgeord­neten wieder die gleiche Antwort. Wir stehen nicht an, das als sehr erfreulich zu bezeichnen itutb hoffen darin auch einen Beweis dafür zu Hetzen, daß die Beziehungen der nationallibe- ralen Partei zur freisinnigen Volkspartei nicht ! geeignet sind, noch fein werden, die erstere im Einhalten ihres wirtschaftspolitischen Pro- ; ßtamms zu behindern.

Man übertreibt ja nicht mit dem Ausdrucke, daß der Schutzzoll für das Deutsche Reich eine wirtschaftliche Lebensfrage fei. Es ist keine Parteifrage und keine, die sich nur auf eine be­stimmte Jntereffentengruppe bezöge. Das sieht man am besten, wenn man sich die Verhältniffe vorstellt, welche für das deutsche Volk die denk­bar schwerste Probe und Prüfung bedeuten wür- !den, nämlich die eines großen Krieges. Bräche ein solcher über uns herein, so könnte es kaum einem Zweifel unterliegen, daß die Einfuhr überseeischer Produkte unmöglich gemacht oder außerordentlich erschwert wäre. Dann würde es heißen und darauf ankommen, ob das deutsche Volk int eigenen Lande genug wirtschaftspoli­tische Produktionskraft hat, um sich selbst zu er- -nähren oder nicht. Aus diesem so ungeheuer einfachen und einleuchtenden Grunde ergibt sich die Notwendigkeit des Schutzes für die heimische Produktion gegen die Ueberflntung des deutschen ^Marktes mit ausländischen Produkten.

Das Gegenbeispiel dieser volkswirtschaft­lichen Selbständiokeit sehen wir ja in Eroß- ^britannien. Großbritannien muß beinah die gesamte Nabrnng für feine B-nütkyrunq von Mer See einführen, weil man keine rechtzeitigen Maßnahmen ergriffen hat, um die großbritan­nische Landwirtschaft vor dem Verderben zu , retten, welches infolge des schrankenlosen Frei- "handels hereinbrechen mußte. Jetzt steht man

bereits so weit nach Nordchina aus, daß weder' der Besuch von Peking noch die Rückfahrt auf der transsibirischen Eisenbahn mehr in Frag« kommen kann. Für die Rückkehr wäre hiernach' die Fahrt durch das Rote Meer zu wählen und zwar so, daß sie noch innerhalb der günstigeren; Jahreszeit ausgeführt wird. Unter diesen Um- - ständen mußte auf bett Besuch von Siam, China fr unb Japan verzichtet werben. Wir bebauet« ; lebhaft, baß bie Verhältnisse bem Thronfolger nicht gestatten, bie befteunbeten Höfe "on Bang­kok, Peking unb Tokio zu besuchen unb auch sonst Ostasien in bem Umfang, wie beabsichtigt, ken­nen zu lernen.

Die Reise des Königs von Sachs«. Genua, 31. Jan. Der König von Sachs:» ist mit Gefolge mit dem Lloyd-Expreßzuge hier einge- troffen und wurde von dem deutschen General­konsul und dem Vizekonsul am Bahnhofe em- ' pfangen. Nach langem Spaziergange durch dir Stabt begab sich bet König an Bord des Lloyd- dampfetsGroßer Kurfürst", wo et den Kom«; Mandanten des deutschen SchulschiffesHettha" .- empfing. Mittags fuhr er nach Port Sudan ab.! Zum Stellvertreter des Königs ist für die Dauer der Reife Herzog Johann ernannt worden.

Gehälter der Geistlichen. Braunschweig, 29. Jan. Der Landtag des Herzogtums Braun­schweig beschäftigte sich gestern mit der Aufbes- serung des Diensteinkommens der Geistlichen und nahm den Antrag seiner Kommission an, durch den das Anfangsgehalt auf 2700 ll, bas in 25 Jahren zu erreichende Endgehalt auf 6600 <M. festgesetzt wirb.

Singer f. Berlin, 31. Jan. Der sozial, bemokratische Reichstagsabgeordnete unb Man­telfabrikant Paul Singer ist heute mittag ge­storben.

Hamburg, Sitz des Kolonialgerichtshofe«. Berlin, 31. Jan. Die Kommission des Reichs­tags bestimmte entgegen bem früheren von bet Regierung als unanebmbar erklärten Beschluß, wonach Hamburg als Sitz für bett zu errichten­den Kolonial-Konsulargerichtsbof vorgeschlagen war, mit 7 gegen 6 Stimmen bei einer Stimm­enthaltung, Berlin als Sitz bes Gerichtshofes gemäß bet Vorlage.

Koloniales. Berlin, 31. Jan. Gestern würbe vom Staatssektetär bes Auswärtigen Amts unb bem britischen Botschafter ein Ver- trag unterzeichnet, burch welchen bie Ausliefe­rung flüchtiger Verbrecher zwischen bett deut­schen Schutzgebieten und einer Anzahl britisch« Protektorate, inimctl in Afrika, geregelt wird.

SiePfeiltotpille", eine neue Waffe ge­gen Flugapparate. Zur Bekämpfung der Flug­apparate, gegen die Gewehrschüsse im altqe= i. . J

Meine künftige Gemahlin muß über jeden Zweifel erhaben sein. Eine Eemeinschakt zwischen uns ist undenkbar. Ich werde jeden Eklat zu vermeiden suchen im beiderseitigen Interesse und alle Schuld auf mich nehmen. Lebe wohl-- k

Das war alles.

Wie erstarrt saßen sich Mutter und Tochter gegen­über, und schwere Seufzer durchzitterten den stille« Raum. Sie vermochten beide nicht zu sprechen.

Daß es zwischen Kracht unb Wendling zu einem blutigen Nachspiel kommen würde, wußten sie beide. Und zu allem Zweifel über ihre Entlobung gcftllte sich in Hildes Herzen noch die Angsi um Wend-:::. Trotz allem Egoismus, der sie sonst beherrschte, iii.dtete sie für sein Leben. Kracqt würde ihn nicht 'Aorten. Und sie hatte ihn gestern im Groll gehen lasten ohne ei« gutes Wort. Wenn er nun siel im Duell wenn sich seine dunklen, heißen Augen schloffen für immer dann war sie schuld an seinem Tode.

So oft die Entreeklingel ertönte, fuhren die beide« Frauen empor im jähen Schreck.

Gegen Mittag kam Hans Rochus. Er sah sehr ernst und blaß aus. Nachdem er die Damen begrüßt hatte, fragte ihn die Generalin in dringender Host, ob er nichts Neues wisse. Hans Rochus sah Hilde an, die sehr elend und müde, aber bildschön aussah.

Zwischen Wendling und Kracht hat ei« Zerwürfnis stattgesunden das wißt ihr wohl?"

Hilde fuhr auf unb starrte ihn an. >

Was ist geschehen? Hans Rochus, sag fa& mir alles ich bitte dich."

Er sah fort von den schreckenblassen Gesichter« bet Frauen.

Kracht hat einen Unfall gehabt. Die «cht< Schulter ist durch einen unvorsichtige« Schuß E wundet."

*' (Sottfeftung felfltr

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m der Expedition

"Ter stille See.

Roman von H. Eourths-Mohler.

IWortiebunfl.)

, Hilde borg das Gesicht in den Händen.

V.'Mache mich nicht wahnfinnig mit deinen Vor­würfen. Die mache ich mir doch selbst. Fahr' zu Kracht, ich bitte dich. Er soll mir verzeihen soll zu mir kommen auf den Knien will 'ch ihn um Verzeihung bitte«. Alles will ich tun, was er ver­langt nur verstoßen soll er mich nicht. Geh ich bitte dich geh schnell et ist ja so gut et kann nicht hart bleiben. Bring' ihn zu mir ich .will ihm mit meinen Bitten die Berzeihung ab­zwingen. Geh geh schnell."

i Die Generalin eilte mit fliegenden Hutbändern «nd zitternden Knien die Treppe hinab und jtieg

i unten in die nächste Droschke, die ihr begegnete. Sie rfithr nach Krachts Wohnung. Sein Dienet meldete l ihr jedoch, daß er eben wieder fortgegange.t sei. Die i Zeit seiner Rückkehr habe et nicht angegeben.

j. Die Generalin war außer sich. In ihrer Herzens- s angst wollte sie Hans Rochus um Hilfe bi'ten. Aber ;bar.n unterließ fie es doch, ihn aufzusuchen. Es wat 'besser, niemand außer den Beteilig en erfuhr von bet .Angelegenheit.

' Nach planloser Hin- unb Herfahrt begab fie sich " Nochmals zu Kracht. Er war inzwischen heimgekehrt, 'chatte aber Weisung gegeben, daß er für niemanb zu I Hause sei auch für die Generalin ntr)t, nur !stt zwei Herren, die er genau bezeichnete. So mußte jlte unverrichteter Dinge roiebet heimkehren.

Hilbe hatte inzwischen einen Brief an Kracht ge- [Mtieben. Sie fürchtete, baß ihre Mutte: ihn nicht fentteffe* würbe. - In diese» Schreiben sucht« 8« ihr

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und beit Beilagen:Nach Feierabend",Fürs Hans" undLandwirtschaftliche Vellage.

TieOberhesfische Zeitung" erscheint täglich mit Ausna.ane der Sontv \ 1

' Marburg

Donnerstag, 2. Februar

mttgeteilt werden soll, wird eine Gebühr vor