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Erftes Blatt

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gelüste benutzen zu lassen.

Natürlich wird es weder den wiederholten Artikeln derDaily News" noch den Kund­gebungen der russischen Regierung gelingen, die Friedensstörer zur Ruhe zu bringen. Dar ist ebenso unmöglich, wie einen schlechterzogenen Straßenköter davon abzuhalten, klöffend hinter jedem Wagen herzurennen. Au» diesem Gekläff braucht man sich aber nichts zu machen. Von ent­scheidender und höchst erfreulicher Bedeutung ist es, daß England und ganz besonders Rußland ge­zeigt haben und vielleicht demnächst in noch höherem Maße zeigen werden, daß sie mit Deutschland in Frieden und Freundschaft leben wollen. Dieser Tatsache gegenüber kann das Wutgeheul, vonEcho de Paris" und Konsorten nur Mitleid erregen.

PoMsche Umschau.

Lie Sozialdemokratie te den Kaserne«.

I Heiligenbilder gemalt, Kleidungsstücke genöbt. nicht I nur für die Mönche, sondern auch für die Arbeiter, I denn von den Wallfahrern bleiben jährlich wohl 500 den Winter über im Kloster: Wallfahrer -rus

I der Krim, dem Kaukasus, aus Sibirien und von der I Wolga.

Auf der Insel Muksalma hat das Kloster große I Rinderherden und eine große Molkerei. Auf einer I anderen große Schafherden, aus deren Wolle die I Winterkutten der Mönche gearbeitet werden und I dere-. Fleisch für die vielen hunderte Arbeiter ver­braucht wird. Jrn Kloster find Meister aller Er­werb-, Eilberarbeiter. Schlofier, S»mi:de Schneider I und Schuhmacher, Weber und Bäcker, Müller und I Maler. Gegen 12 Uhr ertönt eine eigentümliche Eloue. die uns zum Essen ruft. Der riefige Spelse- saal ist voll Wallfahrer. Die Mönche fingen ein Ee- I bet, einer liest die Leidensgeschichte des Heiligen, I dess-n Gedenktag an dem Tage gefeiert wird, mit I großem, eindrucksvoller.! Pathos. Auf den Gesang der I MöncheAllmächtiger Gott erbarme Dich!" rusrn I alle im CborAmen". Vor jedem steht- ein Ainn- I teller mit Holzlöffel und Gabel, und auf V vier Per- | fönen kommt eine Schüssel Gekochtes, jeder bekommt I ein Stück Brot von 2% Pfund. Das Esten besteht aus Fischen verschiedener Art und aus Grützen. Rach einem Schlußgebet geht alles ar'.einander Eine dichte Schar Möwen bedeckt den ganzen Hof, e» scheint, al» wären fie von allen Inseln herbeigekom­men Die Mönche, die Wallfahrer werfen ihnen Brofftücke hin, und die Dözel sind so furchtlos, laß fie ift das Brot aus der Hand reiß-n. Da: Schreie« ist unerträglich, und doch bilden gerade Vos I-^r- hunderte alte Kloster ir.it seinem Hinterarund«, die Hunderte von Menschen, e S-nne am blassen Him­mel, die nur eine gedämpfte W^rme arsbreitet, und! die unzähligen Mövwn ein Bild, da» man nie ver-

Marburg

Somtag, 8. Januar 1911.

Das nördlichste Klafter der Welt.

Von Karl Bürger.

Hoch tm Norden, im Weißen Meere, am Eingang der Onegabucht liegt eine Inselgruppe, welche haupt­sächlich au» den drei Inseln Solowekz, Ansersk und Muksalma besteht. Diese Inseln, welche früher al» Verbannungsort für Verbrecher dienten, schenkte die Großfürstin Merfa, die Gegnerin Johann» IH. im Kampfe um Nowgorod, al» ewiges unteilbares Eigentum einem Kloster, das auf der Insel Solowekz erbaut war. Dieses nördlichste Kloster der Welt bildet einen Staat für sich, der acht Monate tm Jahre von der ganzen übrigen Welt abgeschnitten ist. Di« unzähligen Wallfahrer, die jährlich tm Sommer das Kloster besuchen, versammeln fich in Archangelsk und besteigen dort die eigenen Dampfer de» Kloster« Hoffnung" undGlaube", di« wohl einzig dastehen. Eie find von Mönchen erbaut, Kapitän, Steuer­mann und Matrosen sind Mönche. Anstatt der Fahne auf hohem Maste leuchtet weitglänzend ein goldenes Kreuz. Auch wir besteigen den Dampfer, und nach­dem wir auf der Fahrt nur öde, unbewohnte Felsen- inseln pasfiert haben, nähern wir uns langsam der Insel Solowekz. Immer klarer und Narer tritt fie aus dem Rebel, der über der riesigen Wasterfläche liegt, hervor. Jetzt sieht man die ©Uxfentflrme, jetzt taucht die die Insel umgebende, betürmte Eranit- mauer auf, welche frühe: bte Insel vor den Ein­fällen der Schweden schützt«, und vor uns liegt in­mitten einer Gruppe Birken und Kiefern das Kloster Solowekz. Sein Aeußeres gleicht allen russischen Klöstern, nur sind seine Mauern aus ti.sige-i Steinen, weVV- unregelmäßig in die M uer eingefügt sind, und machen so den Eindruck, als ob nicht Menschen­hände und -Kräfte, sonder« die gewaltig« Natur selbst sie ausgeführt habe.

Hier liegen die große« vom Kloster gebaute«

Die Mißvergnügten.

Die gewerbs- und gewohnheitsmäßigen Frie­densstörer erlebten am Beginn des neuen Jahres ebenso wenig Freuden, wie fie in den letzten Wo­chen des alten Jahres gehabt haben. Erst kam die Potsdamer Kaiserbegegnung. Dann machte die Rede des Herrn v. Bethmann-Hollweg im Reichstage jedem politisch Denkenden klär, daß die Potsdamer Begegnung noch etwas Bedeut­sameres gezeitigt hatte, als de« üblichen Ordens­regen. Darauf erteilten dieDaily News", ei« führendes Organ der regierenden Partei Eng­lands, den russischen und französischen Hetzern ge­gen Deutschland nebenbei auch denen im eigenen ^ande die denkbar deutlichste Absage. Und nun hat die rusiische Regierung mit einer bemerkenswerten Schärfe gegen die gegen Deutschland gerichteten Preßtreibereien in Frank­reich und Rußland Stellung genommen und be­tont, daß diese Hetzereien vergeblich versuchten, die Freundschaft zwischen beiden Regierungen zu stören. Und es ist nicht ausgeschlosie«, daß e» nach dieser schallenden Ohrfeige für die Frizens« führet heißt:Dieses war der vierte Streich, doch der fünfte folgt Gleich."

Diesen man> > faltigen und nachdrücklichen Abwimmelungen der Störenfriede gegenüber ist es ein mehr als magerer Trost, wenn das chauvi­nistischeEcho de Paris" das Reujahrstelegramm des russischen Kaisers an den Präsidenten der französische« Republik verösefntlicht. Da» Tele­gramm lautet:Bei Beginn des neuen Jahres halten wir, die Kaiserin und ich, darauf, Ihnen persönlich sowie Ihnen als Präsidenten der Re­publik unsere aufrichtigen Glückwünsche zu über­mitteln, welche wir für Sie persönlich sowie für das befreundete und verbündete Frankreich

Harmloser, V- kann sagen nichtssagender, konnte da» Telegramm schon gar nicht mehr lau­ten. Daß e» die Worteverbündete und befreun­dete Frankreich" enthalt, ist selbstverständlich, da ja, wie aller Welt bekannt ist, da» Bündnis be­steht. Wenn unter diesen Umständen diese Worte fehlen würden, so wäre da» Telegramm kein -Glückwunsch, sondern eine Beleidigung.

Der Streit dreht fich ja doch nicht darum, ob das Bündnis zwischen Frankreich und Rußland und die sogenannte Entente zwischen diesen bei­den Ländern und England bestehen, sonder« welche Auslegung dem Bündnisse bezw. der En­tente zu geben ist. Die Kriegstreiber vom Schlage derTimes", derDaily Mail", des ..Echo de Parts", desMalin", derRowoje Wremja" usw. erblicken in diesen Beziehungen

und den Beilagen:Nach Feierabend",Fürs Haus" undLandwirtschaftliche Beilage.

Di- Jnsertionsgebühr betragt für d^e 7gespalten--Zeil- oder deren Raum 15 <?>, bei auswärtigen Inseraten 20 ö. stirReklam^ di- ü-ile 40 4. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Zeder Rabatt gilt als Barrabatt - Für Jnseratt, bei denen «Ä 46 Wfl< ae6et in der Exped. mttgeteilt werden soll, wird eine Gebühr von ?0 Bf« «hoben. - Druck der Univ. - Buchdruckerei I. A. Rod).

*T8 (Inh.; Dr. Hitzeroth.) Mark 21, - Telephon 55.

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WA 7 unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21), 2.00 -X '-=» fxei inS Haus. (Für unverlangt zugesandt« Manuskripte über»

T nimmt die Redattion keinerlei Verantwortung.)

Marburg, Marft 21. Telephon 55.

.----------- , Errichtung eines obersten Konsular- und Kolo-

I Der W-d-rbe-iim bet Reichstags- nialgerichtshofes geschehen. Größere Schwierrg- gegen Deutschland. Der deutsche Rerchskanzler ] ! feiten stehen noch für die Erledigung des Kur­hat dargelegt, daß bei dem gegenwärtigen Ver- I Beryarmungen. I pfuschereigesetzes und des Schiffahrtsabgaben-

hältntsse zwischen Deutschland England und Ruß- I kommenden Dienstag nimmt der Deutsche gesetzes bevor. Beide Gesetze sind Kommissionen land eine aggressive Tendenz dieser Lander gegen I ~ , t>cn Weihnachtsferien seine Ver- I überwiesen, die mit ihren Beratungen kaum voi

Deutschland nicht anzunehmen ist. Die russische I - wieder ans, und nun beginnt die | den Osterferien fertig werden dürften.

Regierung hat durch ihre scharfe Abw^r der I parlamentarische Hochsaison, die diesmal wegen I ben Weihnachtsferien ist dem Reichstage Hetzereien g^en MM-Ne Richtigkeit £ ^termins bis in den April hin- eine neue Vorlage zugegangen, die sich mit der dieser Auffassung। fijt ^"ßwnd, dieDatly i m5ßten wird. Die Hauptaufgabe des Reichs- I Einführung einer Verfassung und Volksvertre- Rews" haben sie für England bestätigt. I natürlich die rechtzeitige Erledigung der I jung in Elsaß-Lothringen befaßt. Die erste Be-

Wenn die russische Regierung sich Nicht zum I ^atsberatung. Da aber dafür in diesem Jahre I tatung dieses Gesetzes dürste schon in nächster Sturmblock gegen Deutschland benutzen lagen i 12 zur Verfügung stehen, dürfte I Woche erfolgen und mit der Ueberweisung an will, so ist dieses nicht etwa auf eme augenbltck- I ,e gtfebigung keine Schwierigkeiten bieten. I e(nc Kommission endigen. Das Schicksal dieses

liche wohlwollende Wallung d« »oien oder i g^ift wird die weitere Etätsberatung, wie schon I Gesetzes ist noch ganz unbestimmt. Mit verfas-

seines Ministers Sassonow zurückzufuhren, Vm« I Me Vorgänge in den letzten Tagen vor Weih- I sungsrechtlichen Fragen Einführung von Ber­bern die einfachsten Gesetze der politischen «er- I nfl,ten 6ct bet ersten Beratung des Etats deut- I trauens- oder Mißtrauensvoten für den Reichs-

nunft verlangen eine friedliche und freundliche 1 ^^n, auch von manchen Parteien kanzler bei Interpellationen beschäftigt sich

Stellung Rußlands zu Deutschland. Wir sehen I Rednern dazu benutzt werden, um Material I auch der Kommissionsbericht zur Abänderung der ganz von der Möglickstett der Wiederkehr innerer I Wahlreden zusammen zu reden und den Agi- I Geschäftsordnung des Reichstags, dessen Bera-

russischer Wirren ab die natürlich ern freund- I tatoren draußen int Lande Stoff zu geben. Es I tung ebenfalls noch aussteht. Ebenso harren noch

liche» Verhältnis zu dem mächtigen Nachbarn tm l ro-re daher sehr angebracht, wenn auch, wie in I 120 Initiativanträge der Beratung, und di«

Westen notwendig machen würde, wir mochten I ^gderen Jahren unter den Parteien, die ernst- I Parteien des Reichstags dürften den Wunsch

nur auf zwei Fälle der äußeren Politik aufmerk- 1 b{e parlamentarischen Geschäfte erledigen I haben, wenigstens einige von Viesen zur Bespre-

sam machen. Wir wünschen gewiß dem gegen- I toOyen cjne gewisse Vereinbarung über die Aus- I chung zu bringen.

wärtigen türkischen Regime eme lange Lebens- dehnung der weiteren Etätsberatung getroffen dauer, wenn aber doch einmal früher oder spater unb cine Kontingentierung der Beratung vor­der europäische Besitz der Türker zur Liquidation I Qe1U)mmen wfltbe

kommen sEe, dann wird Rußland von ^de in diesem Jahre sehr

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sein müssen, infolge I Verabschiedung da» Arbeitskammergesetz und ^ker «Ziehungen zu Deutschland den Rücken I bas Hausarbeitsgesetz. Ebenso dürfte in kurzem »wtÄMfc I die Novelle zum Strafgesetzbuch, die eine Milde- tung für geringere Eigentumsdelikte und eine dak « Verschärfung für Roheitsverbrechen vorsieht, ver-

m,.D^.,ch,.ndnn!st.-dNch.mW-g- -nM-mpst I und daß es nicht die geringste Neigung besitzen kann, sich als Vorspann französischer Revanche-

Krankenhäuser, Gasthöf. für die Wallfahrer, welche kreuzen - der Tottnhof der Insel. Hier ruhen nicht tm Kloster selbst wohnen wollen oder wegen nebeneinander die Trager der «Heften Namen Rutz- Platzmangel hier Wohnung nehmen müssen. I land», die nach einem bis zur Neige genossenen Bäckereien, Transiedereien und alle möglichen Werk- Leben, voll Lebensvetachtung unb Ueberdnch bie ftfitten bilden hier Häusergruppen. Und überall ar- | letzten Jahre hier verbrachten und hier in strenger beiten Mönche. Durch diese Tätigkeit auf allen Ge- Arbeit da» fanden was sie früher nie gekannt - bieten unb burch die unendlich prakttsche Verwaltung Bestiedigung. Und neben dies-n - die Armen, am und Bewirtschaftung der Inseln hat fich da» Kloster Leben zu Grunde Gegangenen - kein Name nennt fast vollständig unabhängig von der Außenwelt ge- I sie, keiner kennt sie. hier unter den weitzen Kreuz«, macht. I rote dort in den Klosterraumen find sie alle gleich.

Am Ufer werden wir von wenigen Menschen er- Wie viel Glück, wie viel Hoffnungen aber auch wie

wartet, die Gestalt eine» Mönches in seiner Kutte viel Qual ging hier z- r Ruh! Herrliche Seen von

tritt vor uns, er empfängt die Personen, die im I unglaublich malerischer Wirkung e» gibt deren ein Kloster wohnen wollen, und führt uns dorthin. Er paar Hundert, Hirsche, die fast zahm find, da ein

geleitet uns in eine nummerierte Zelle, welche sich I Klostergesetz das Töten von Wild verbietet. herrltche

nicht gerade bur» Größe ausz-ichnet, unb sagt »ns, Baumgruppen und eine Stille und «in unbeschteib-

baß wir sie vielleicht noch mit fünf bis sechs Personen kicher Frieden liegt über dem Ganzen. Dahinter das

werden teilen müssen. Unser augenblickliches Allein- ewige unabsehbare Meer besait mit weißen Segeln fein hätten wir nur dem Umstande zu verdanken. Saß I die Mönche treiben hier Fischfang Hause«,

den Tag vorher eine ungewöhnlich große Zahl Wall- Lachs unb Heringe.

fahret ihre Zahl erreicht im Jahre 20000 dts I Das Kloster gilt al» sehr reich. Seine großen 25 000 bas Kloster verlassen habe, aber täglich Tran edereien, sein reicher Fischfang seine großen

seien neue zu erwarten. Er geht, und wir bleiben I Ziegeleien, die Wallfahret, die dem Kloster wenig- allein.Gelobt sei Jesu Christi Gott erbarme Dich stens 200 000 Rubel einbringen das Vermieten von

meiner! tönt es in leisem hohen Fasset vor unserer Läden, Bäckereien vergröbern jährlich bas Vermögen,

T>" ' -'eitet von einem leisen Klopfen.Amen!" welches auf 10 Millionen geschätzt wirb. Das Klo-

anim-. wir, und es erscheint ein junger Mönch, fier bebarf nur wenig Einfuhr, nur Gerste, Roggen, der uns Milch unb Weizenbrot bringt und un» eine Wein unb Salz, bas übrige hat es selbst. Man er« ruhige, gute Nacht wünscht. I zählt Märchen von den Schatze«, die hier, wie in

Am Morgen erwachen wir früh. Eine riefige I allen russischen Klöstern^» eisernen Truhen aufbe- Schat Möwen umkreist das Kloster mit lang. wahrt werden, Perlen, Edelsteine, Gold und Silber, gezogenem, eintönigem Geschrei. Einige von ihnen I die von den Wallfahrern geopfert werden. Die Opfer« schwirren dicht am kleinen Fenster unserer Zelle vor- stöcke de» Klosters bringen jährlich durchschnittttch bei, graue und weihe. Vom Hafen tönt das Glöckchen, 95 003 Rubel ein. Jeder Wallfahrer kaust em ze- unb vom eben angekommenen Dampfet strömen I weihtes Brot, zahlt für bie Tinte, mit bet er ite Wallfahrer herbei, unb burch bie Lust, vom Echo ost I Warnen bet Personen auf einen Zettel schreibt, für wiederholt, tönt bas Motgengeläute. Hinter dem | die eine Seelenmesse gelesen werben soll. Alle Waren Kloster ri» Birkenwald mit Hunderten von Holz- find hier fast unetschwing-ich. 3* Kloster werden

Wie dieBadische Landeszeitung" berichtet, find am 4. Januar in Men badischen Kasernen revolutionäre Flugblätter verteilt worden. Zur Stunde ist der wörtliche Inhalt dieser Blätter nicht bekannt, und man weiß nur, daß die Sol­daten darin aufgefordert werden, zu Kaisers Ge­burtstag den Gehorsam zu verweigern. Die so­zialdemokratischeSchwab. Tagwacht" versucht nun zu erklären, daß die sozialdemokratische Par­tei mit diesem Flugblatte nichts zu tun habe. Es OTiarDiD«KuiuHuitu u,.u vt» , handele fich vielmehr um einenplumpen Schur-

I ÄÄÄÄelne"*

I ordnete Graf v. Westarp den Bericht verfaßt hat, I » 8 Militärbehörde bereits

Wird I» dm*«n lasen der Äommfni««»

I bericht den Abgeordneten zngehen. Und die Be. I onwabrkchetnlich dasi die bn-

I tatuna unb I dische Parteitrttnng zu «ng nnd vorsichtig wäre,

*.*42. »M nmeinglngM.lt gerade derartigen Zn»>,te- ,n

ÄeKminiÄ "u £«,.4 der ffiÄÄtÄS dieie Materie vorder roeUen Birotum 6« W Partei »-den- berechtigt Wäre, diele glnailsuer harrt der Beratung in der Budgetkommission, wo

fie mit dem Militäretat beraten werde« soll- fie «nd --kommt W xnt

I dürfte auch im Plenum mit dem Etat angenom- I L. marteileituna es

men werden. Ebenso dürste da-mit dem Reichs- Ä ä b«

besteuerungsgesetz und dem Gesetz betreffend die gutgeheißen hat, oder wie es hier offenbar ver