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aus dem Neuen Palais um 9^, Uhr im Schloß ein, vom Publikum herzlich begrüßt. Die Anfahrt der Prinzen und Prinzessinnen, Fürstlichkeiten, Generäle und Würdenträger, der Anmarsch der Ealawache vom Garde du Corps usw. bot ein wechselvolles Bild. In der Schwarzen Adlerkammer nahmen die Majestäten die Glückwünsche des Königshauses, im Kapitelsaal diejenigen der Hofstaaten entgegen. Hm 10 Hhr begann in der Schloßkapelle der feierliche Gottesdienst. Hierzu hatten sich versammelt Mitglieder des Hohen Adels, der Reichskanzler, die Bevollmächtigten zum Bundesrat, die Eeneralseldmarschälle Graf v. Häseler und v. Hahnke und die neu ernannten drei Eeneral- feldmarschälle Gras v. Schliessen, v. Bock und Polach und v. d. Goltz. Die Minister, die Staatssekretäre, die Präsidien des Reichstages, der Landtage usw. Die Majestäten und Fürstlichkeiten nahmen dem Altar gegenüber Platz. Nach dem Eemeindegesang und der Liturgie predigte Oberhofprediger Dryander über den vom Kaiser gewählten Text aus dem zweiten
. Buch Moses. Rach dem Gottesdienst begaben sich die Majestäten in feierlichem Zuge nach dem Weißen Saal zur Entgegennahme der Eratu- lationsdefilier-Cour. Der Kaiser und die Kaiserin traten vor die Stufen des Throns. Die Prinzen stellten sich rechts, die Prinzessinnen links neben den Thronhimmel. Der Kaiser und die Kaiserin gaben dem Reichskanzler die Hand, der Kaiser auch den Vertretern der Parlamente. Rach der Cour empfing der Kaiser die Botschafter, das Staatsministerium, die kommandierenden Generale, die Admirale. Um 11% Uhr begab sich der Kaiser gefolgt von den Prinzen Eitel Friedrichs August Wilhölnt, Oskar Und Joachim zu Fuß nach dem Zeughause, vorn Publikum stürmisch begrüßt. Vor dem Zeughaus stand die Ehrenkompagnie. Im Zeughaus wurde die feierliche Nagelung und Weihe der Standarte des Jägerregiments zu Pferde Nr. 6 vorgenommen. Nach der Paroleausgabe nahm der Kaiser militärische Meldungen entgegen. An der Frühstückstafel bei den Majestäten im Schloß nahmen teil: Herzog Albrecht von Württemberg, Prinz Rupprecht von Bayern, Prinz Heinrich, die kaiserliche Familie mit Umgebungen und Gefolgen. Am Nachmittag fuhr der Kaiser bei den Botschaftern vor.
— Die Reujahrsfeier des Kronprinzen. Agra, 1. Jan. Der Kronprinz verbrachte den Sylvesterabend im Kreise des engsten Gefolges und reiste heute Mittag nach dem englischen Militärlager Mattra, um die dort liegenden Royal Dragoons zu besichtigen.
— Beförderungen. Berlin, 1. Jan. Der Kaiser ernannte die Generalobersten Graf v. Schliessen, v. Bock und Polach und Freiherr v. d. Goltz zu Eeneralfeldrnarschällen und verlieh den Generalobersten v. Lindequist und
Deutsches Reich-
— Die Neujahrsfeier am Berliner Hofe. Berlin, 1. Jan. Anläßlich des Neujahrstages begann um 8 Uhr vor dem königlichen Schloß das große Wecken. Vom inneren Schloßhofe zogen die Spielleute zum Schloßplatz, Brandenburger Tor und zurück, von einer großen- Menschenmenge begleitet. Die Majestäten trafen
v. Messen den Rang eines Generalfeldmarschalls. '
— Aus der katholische« Kirche. Köln, 31. Dez. Die „Köln. Volksztg." meldet aus Rom vom 30. Dezember: Dem Vernehmen nach richtete Papst Pius X. an die katholischen Patriarchen des Orientalischen Ritus, anknüpfend an den Artikel des Prinzen Ma; von Sachsen, ein Schreiben, in dem er seine Ansicht über die Art und Weise einer Vereinigung beider Kirchen darlegt.
— Zeitungsjubiläum. Frankfurt a. Oder, 31. Dez. Die „Frankfurter Oderzeitung" begeht am 5. Januar den Erinnerungstag ihres hundertjährigen Bestehens.
— Wert der landwirtschaftlichen Produktiv» Deutschlands. Von agrarischer Seite wird de, Wert der landwirtschaftlichen Produktion im deutschen Reiche folgendermaßen berechnet: Dir Marktwerte der Prod"k>ion waren 19^0: c’Wct= und Wiesenbau, Getreide (Korn und Stroh) 5938 Millionen Mark, Hackfrüchte 1957 Mill. Mark, Heu 2369 Millionen Mark, sonstiges 935 Millionen Mark, zusammen 11 199 t?' llionen Mark. Viehhaltung: Fleisch 3890 Millionen Mark, Milch 2909 Millionen Mark, sonstiger 160 Millionen Mark, zusammen 6959 Millionen Mark. Der Rohproduktionswert dieser beiden Hauptzweige der Landwirtschaft ergibt also schon 18 200 Millionen Mark. Hierzu kommen noch Obst-, Weinbau und Forstwirtschaft mit 1030 Millionen. Insgesamt ergeben sich also füi Land- und Forstwirtschaft 19 320 Mill. Mark. Hierin sind nicht berücksichtigt Gartenbau (außer Obstbau), Jagd und Fischerei. Zieht man von jener Summe von 19 230 Millionen die nicht zu Markte gebrachten und nicht im,Haushalte der landwirtschaftlichen Bevölkerung verzehrten Mengen ad, das ist besonders alles das, was verfüttert wird, also in der Summe von 19 ?30 Millionen Mark doppelt erscheint, sowohl im W r te der Acker- und Wiesenernten als im Werte der Viehproduktion, so ergeben sich 11 891 Millionen Mark. Eine noch genauere Berechnung cul G.'.nd neuer Materialien ergab sogar 1.2038 Millionen. Auch hierin sind Gartenbau, Jazk und Fischerei noch nicht enthalten. Rechnet man diese ln-zu. so ergibt sich noch etwa 1 Milliarde Mark mehr.
Auslmw.
** Die Republik Portugal. Berlin, 31 Dez. Die portugiesische Gesandtschaft teilt mit, daß die Ausstandsbewegung in Portugal bisher keine Veranlassung zu Gewalttätigkeiten gegeben habe: die Ausstände wurden auf allgemeine Anregung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer d"rch schiedsrichterliche» Eingreifen der Regierung beigelegt. In den letzten Tagen waren überhaupt keine Ausstände. Die Finanzlage bessere sich täglich dank der in die öffentliche Verwaltung gebrachten Gesundung. Die Disziplin
Uhr nachmittags geheime Verhandlungen statt und chiffrierte Depeschen wurden fortwährend abgeschickt und empfangen. Vor einigen Tagen sind die beiden Diplomaten Souza Roza und de Soveral aus London mit geheimem Auftrage wieder abgereist und werden erst in 14 Tagen bis 3 Wochen wieder zurückerwartet. Man erzählt in der Umgebung des Exkönigs, daß die Royalisten bereits umfassende Maßnahmen für eine Wiedereinsetzung des Königstums in Portugal treffen. Der größte Fehler der Royalisten war bisher ihre unglaubliche Sorglosigkeit und Lästigkeit. Es fehlte ihnen vollkommen an einer starken Organisation und an einer ziel- bewußten Persönlichkeit, welche die Ursachen der Unzufriedenheit erforscht und beseitigt und der Organisation der Republikaner eine eigene gefestigte Organisation entgegenstellt. Man ist sich durch nichts darüber im Unklaren, daß die augenblickliche Umsturzbewegung in Portugal alles andere als königsfreundlich ist. Der Spiritusrektor der Unruhen ist der berüchtigte Makada Santos, der Führer der portugiesischen Jakobiner, ein roher, anmaßender und ungebildeter Plebejer, der in der großen Maste über einen starken Anhang verfügt. Makado Santos, ein Robespierre in der Westentasche, und ein lärmender Gernegroß, prahlt mit seinem Königshaß und mit seiner Machtstellung in Portugal. Trotzdem die Bewegung durchaus antimonarchisch ist, hegt aber die königstreue Partei die Hoffnung, daß in den fortwährenden Unruhen und Aufregungen ein starker Wille Erfolg bringen wird. Auch das Heer, das in feinen besten Teilen von der Zügellosigkeit der Masten bereits angeekelt ist, wird sich einem Zustand der Ordnung sicherlich gern wieder anschließen, besonders wenn vorher königstreue Aufklärer und Agitatoren eine vorbereitende Arbeit getan haben werden. Die Maßnahmen der Royalisten gehen augenblicklich in erster Linie dahin, die Offiziere und Soldaten für einen Zustand der Ruhe und Ordnung zu gewinnen. Ebenso wie die Jakobinerherrschaft in Frankreich nur kurze Zeit gedauert hat, wird sie in Portugal sich nicht lange halten können. Ob dann der Gedanke der Republik oder der Monarchie im Volke siegen wird, ist eine Frage der Zeit. Exkönig Manuel will aber sich nicht von den Ereignissen überraschen lasten, sondern ihre Lenkung selbst tatkräftig in die Hand nehmen.
Die „Gberhri sticke Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. — Der Bezugspre,^betragt, mertel-
Dle Maßnahmen des Exkönigs Manuel.
Aus London wird der „Inf." geschrieben: Die Gerüchte von dem Ausbruch einer Gegenrevolution in Portugal sind, wie aus der Umgebung des Exkönigs Manuel versichert wird, schon seit zwei Wochen an das Ohr von König Manuel gedrungen. Schon am 24. November wurde in einem Briefe eines in Portugal wohnenden Royalisten an Manuel mitgeteilt, daß allenthalben Anzeichen einer drohenden Eegenbe- 1 megung bemerkbar feien. Die Soldaten, die früher in der Hoffnung auf materielle Aufbesserung ihrer Lage ihren König im Stich gelassen hatten, find jetzt mit der neuen Regierung ebenso unzufrieden und würden ohne viel Bedenken in das Lager des Königs übergehen. Exkönig Manuel begab sich auf diese Mitteilung hin von feinem Schlosse aus sofort nach London, wo er im „Claridge-Hotel" Wohnung nahm. Durch Telegramme wurde der frühere portugiesische Gesandte in Paris Souza Roza aus Paris, der römische Senbor de Carvoncellos aus Nizza und der frühere Gesandte in London Marguis de Soveral, der auch weiterhin feinen Wohnsitz in London beibehalten hatte, zum Könige berufen. Hier fanden täglich von 9 Hhr morgens bis 4
Die In sertions gebühr beträgt für die 7 gespaltene Zeile oder deren Raum 15 4, bei auswärtigen Inseraten 20 4, für Reklamen die Zeile 40 4. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt — Für Inserate, bei denen der Auftraggeber in der Exped. mitgeteilt werden soll, wird eine Gebühr von 10 Pfg. erhoben. — Druck der llnio. - Buchdruckerei 9. A. Koch, (Inh.: Dr. Hitzeroth.) Mark 21, — Telephon 55.
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Marburg
Dienstag, 3. Januar 1911.
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Alltäglichkeit sich kalt und fremd geblieben waren, mit sorglicher Pflege vergalt ihm die Stiefmutter feinen aufopfernden Beistand während der Krankheit von Vater und Geschwistern.
Er saß mit feinem jüngsten Brüderchen, das sich ihm in der Zeit der gemeinsamen Rekonvaleszenz am engsten angeschlossen hatte, in der elterlichen Wohnstube am runden Familientisch mit einem Brettspiel beschäftigt, als das Rollen eines Wagens sich hören ließ, der vor dem Hause anhielt. Der Kleine sprang ans Fenster und meldete von dorther: „Onkel Lingenau und ein großer, alter Herr! Sie kommen zu uns."
Wilhelm erhob sich schwerfällig, denn die Wunde mahnte noch immer zur Vorsicht in seinen Bewegungen, — und wollte ans Fenster treten, da hörte er schon im Flur die laute Stimme des Paten Lingenau: „Tag, Frau Pastorin, wie geht's wie steht's? Hier ist der Herr v. Parnim-Harthausen, der mich eben auf der Landstraße aufgelesen hat. Er möchte den Wilhelm besuchen." Die Mutter schien die Herren in die „Putzstube" zu führen; nach kurzem kam sie zu Wilhelm und teilte ihm mit, wer ihn sprechen wollte. Daß er hinüberginge, wollte sie auf keinen Fall dulden, zwang ihn wieder in sein« behaglich« Sofaecke, von bet er sich nicht erheben durfte, und ging dann, um die beiden Herren hereinzunötigen. Sie selbst blieb mit dem Kleinen draußen.
„Hallo, sitzen bleiben, mein Junge!" rief Lingenau beim Eintreten mit gewohnter Rauheit, als Wilhelm Miene machte, aufzustehen, ich und Deine Stiefmutter befehlen es Dir; — was Du übrigens aus der Frau gemacht hast, gilt noch mehr als Deine
Preisaufgabe," fügte er gedämpfter hinzu.
Dann wandte er sich zu feinem Begleiter: „Dies, Parnim ist mein Pate Wilhelm Rartiny, lönig«
Christiane Tanner.
Roman von Claire v. Gl Ürner.
lFortietzung.)
; ' II.
Wilhelms gesunde Natur hatte den Heilprozeß der leichten Verwundung überraschend gefördert. Aber weniger befriedigend als fein körperlicher war fein Gemütszustand, ihn quälte die Sorge um Christianen? Schicksal. Er hatte gehört daß sie in der Bürgermeisterei krank darniederliege, klar war ihm, daß die Ursache der Erkrankung, die Dr. Berg auf eine ihm bekannte seelische Erschütterung zurückführte, in ihren Beziehungen zu den Parnim? liegen müsse. Wie aber hatten sie sich gestaltet? Wenn ihr die Ursache seines Zweikampfes mit Christian bekannt geworden war, mußte sie die Verlobung mit diesem gelöst haben. Er wagte noch nicht, durch den Gedanken solcher Lösung feine be grabenen Hoffnungen neu beleben zu lassen; nur daran dachte er: wie wird sie solche herbe Enttäuschung tragen und wie wird der Vater sich zu ihr stellen? Und dennoch würde er die Nachricht mit Genugtuung begrüßen, daß sie die Verbindung gelöst habe, die von Anfang an als etwas Unnatürliches und nach genauerer Bekanntschaft mit Christianen» Charakter als ein Unglück für sie erschienen war. Aber wenn sie dadurch auch den Vater verlor, wer sollte als Freund ihr helfen, neuen Lebensmut zu erringen? Er nicht, mit der alten Kameradschaft war es vorbei, nur noch als Werbender würde et
sich ihr nahen können; wird feine Zett je kommen?
Freundlichkeit und Liebe umgab jetzt Wilhelm im
vaierhause. Die gemeinsamen Sorgen hatten die
Herzen zusammengeführt, die in bet behaglichen
kicher Forstwaldkandidat, denn unser Herzogtum ist ihm zu klein., Ein Starrkopf ist et, der immer feinen eigenen Weg geht und dabei manchmal den richtigen."
„Prüfen Sie ihn auf Herz und Nieren, ich gehe inzwischen zu meinem Pastor." Damit verließ et das Zimmer.
Parnim begrüßte Wilhelm mit einem herzlichen Händedruck, war er ihm doch schon durch Christianens Erzählung und noch mehr durch die fast begeisterte Schilderung des alten Lingenau nahegetreten, die stattliche Erscheinung des jungen Mannes verfehlte auch nicht ihren Eindruck auf den Freiherrn. Er ließ sich auf einen Stuhl neben Wilhelm nieder und erkundigte sich in warmem Tone nach feinem Befinden.
Wilhelm dankte Parnim für feine Teilnahme, dann fuhr dieser fort:
„Ich bedauere das Ereignis, dessen Opfer Sie geworden sind, auf das tiefste, umsomehr, da Ihr Gegner ein Mitglied meiner Familie ist. Daß Sie es mit nicht entgelten kaffen, dafür bürgt mit all das Gute, das ich van Ihnen gehört habe."
Ehrerbietig ergriff Wilhelm die Hand, die ihm bet Freiherr nochmals reichte, unb erwiderte dessen Händedruck.
„Ich komme vom Krankenbett Christianens, Ihrer Jugendfreundin," begann Parnim aufs neue, „ich sorge mich um ihre Genesung. Heber Chri- stianens Beziehungen zu mit sind Sie unterrichtet?"
„Christiane selbst hat es gelöst," erwiderte bet Freiherr, „als sie von bem unwürdigen Verdacht hörte, der die Ursache Ihres Zweikampfes wat; und ich sage dazu jetzt, bem Himmel fei Dank, daß
sie es gelöst hat.
Ein« kleine Pause trat ein, prüfend ruhte das Äuge be» Freiherr» auf dem Antlitz be» jungen
Mannes, der das Schweigen zuerst mit bet Frage unterbrach:
„Unb wie steht es jetzt um Christiane?"
„Wie ich schon sagte," lautete bie Erwiderung, „bin ich in Sorge um ihre Gesundheit, aber noch schwerere bereitet mir der Gedanke an bie Zukunft meines Kindes. Wird es Sie nicht ermüden, wenn ich mit Ihnen davon spreche?"
Mit Wärme verneinte Wilhelm, und Parnim fuhr fort: „Sie haben meine Beichte in dem Brief an Christiane gelesen, Sie wissen daher, an ihr gut zu machen, was ich unter dem Zwange bet Verhältnisse und, ich gebe es zu, aus einem gewissen Mangel an Energie an ihrer Mutter verfehlt ha t«. Der Kampf war vergeblich. Run fand ich meine Tochter in dem Mädchen, das mein Neffe zu lieben vorgab; mit Eifer ergriff ich die Gelegenheit, ihr das zu gewähren, was die Zeit ihr vorenthalten hatte; an der Seite meines Reffen sollte sie ein vollberechtigtes Mitglied meines Hauses werden, ich hätte sie adoptiert und von dem Makel, der ihrem Herkommen in den Augen der Welt anhaftet, wäre nichts geblieben. Daß aus jener Verbindung nicht» geworden ist, hat mich entmutigt in meine» Plänen, es hat mich zuerst zweifeln lassen, ob ich Christiane eine Heimat bieten kann, die ihr zuträglich ist, ob ich ein Recht habe, sie ihrer Sphäre z» entfremden. Die Zweifel find zu bet Heberzeugung geworden, daß ich meinen Absichten entsagen muß. Es liegt mir daran, von Ihnen, Herr Martiny, richtig verstanden zu werden, daß ich nicht aw Scheu »ot der Welt davon absehe, Christiane al» meine Tochter anzuerkennen."
(Fortsetzung felgt)
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