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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen: .Flach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und Landwirtschaftliche Beilage."

«HZ 275

DieOberhesjische SeitUM- erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn, und Feiertage. Der Bezugspreis beträqt viertel- jährlich durch dir Post bezogen 2L5 M (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeiiungssiellen und der Ervedition (Werft 21), 2,00 <M. (5fli unverlangt zugekandte Manuskripte übernimmt die Redak- trän keinerlei Verantwortung.)

Marburg

Donnerstag, 24. November 1910.

Die Jnsertionsgebühr beträgt für f>njerc>.:. uns Lern enaeren Verbreitungsgebiet des Blattes für die 7c>-' -ttene Zeile oder deren Raum 16 für auswärtige 3niernte 20 . flr Reklamen 40 4 Druck und Verlag: Ioh. Ang. Koch, llniversttSts-Buchdmickerei. flnünfr-r Dr. (: t '-'wi

Merkt 21. 7<'f " r.'.

45. Jahrg.

Zweites Blatt.

ß Deutscher Reichstag. 'H

Stimmungsbild. - .

i '*Berlin. 22. November.

Der Winter ist plötzlich über Berlin herein- Hebrochen, und mit ihm ist der Reichstag gekommen, nicht unerwartet, ein wenig spät sogar. Kluge Leute, die das Gras wachsen hören, waren ange­sichts dieses Zusammentreffens die Auffassung, das Miserable, niederdrückende Wetter sei eine schlechte ^Vorbedeutung für den neuen Reichstagswinter. Prophezeien ist eine sonderbare Sache. Auf jeden Fall war heute von der Gewitterschwüle, die in der Luft liegt, wenig zu spüren. Die erste Sitzung des zweiten Abschnittes der zweiten Session der 12. Legislaturperiode verlies bei gutem Besuche, 'andauerndem vielseitigen Händeschütteln und Be­grübe» und herzlich' unwesentlicher Tagesordnung glatt und schnell. - Nach den üblichenRegula­rien" r Begrüßung, Gedenken der Verstorbenen, Glückwunsch an die drei Achtzigjährigen (Traeger, v. Strombeck und Lender) verabschiedete man ohne jede sachliche Beratung die Gerichtskostennovelle in 'erster Lesung. Auch die erste Lesung der Vorlage über das Verbot der Nachahmung des Banknoten­papiers wäre unbeachtet verlaufen, wenn nicht der Silberwährungsspezialist Dr. Arendt-Mansfeld seine Entrüstung über das schlechte Aussehen der Zehnmarkscheine produziert und nachmehr Pa­pier!" gerufen hätte. Etwas, aber auch nur etwas, lebhafter wurde es bei dem Abdeckerei-Gesetz, und dann gab's eine Tagesordnung für morgen, die auch nicht erheblich mehr verspricht.

..:>?::. *

Sitzungsbericht. 1

, 83. Sitzung vom 22. November. " "

"* Sitzung nach der Sommervertagung.

Am Tische des Bundesrats: Delbrück, LiSco, Kraetke und Richter.

Haus und Tribünen sind gut besetzt.

Der Präsident Graf Schwerin-Löwitz eröffnet i me Sitzung um 2 Uhr 20 Minuten mit folgenden i Wortenr Nach einer mehr als sechsmonatigen ' Unterbrechung unserer Tagung gestatte ich mir zu- i Nächst, Sie alle hier wieder herzlich zu begrüßen. ; Hoffentlich haben Sie sich in diesen Monaten alle - recht gründlich erholt und gestärkt, so daß wir mit - neuen frischen Kräften an unsere vielen Aufgaben «Herangehen können.

' Das Haus ehrt das Andenken der in der !>yerienpause verstorbenen Mitglieder durch Erheben > von den Plätzen.

« Der Präsident macht die offizielle Mitteilung , von der Amtsniederlegung des 2. Vizepräsidenten . .Erbprinz v. Hohenlohe-Langenburg. (Beifall links.) ' . ®£tt Abgg. Traeger (fortschr. Vp.), v. Strom» ' (Ctr.) und Dr. Lender (Str.), die inzwischen : S?,8 ."0. Lebensjahr vollendet haben, werden die . Glückwünsche des Hauses dargebracht.

i Am Grabe des ersten Reichstagspräsidenten Dr. ! v- S i m s o n hat der Präsident zu dessen 100» jährrgem Geburtstage einen Kranz niedergelegt. Auch diese Mitteilung wird mit Beifall aufge» nominen.

Eingegangen sind zwei sozialdemokratische Interpellationen über die Königsberger Kale l er rede und über Fleischnot und Gren­ze n ö f f n u n g und eine Gegeninterpellation der « Konservativen gegen die letztere.

Erste Lesung der Gerichtskostennovelle.

Der Entwurf ändert lediglich die auf den Straf­prozeß bezüglichen Vorschriften des Gerichtskosten- gesetzcs und auch diese nur, soweit es die neue Re­gelung des Strafverfahrens unbedingt erfordert: daneben berichtete er die Fassung einiger durch die «Prozeßreform berührter Paragraphen. Bon zeder ^grundsätzlichen Aenderung auf dem Gebiete der Ge- >richtskosten ist abgesehen.

i . Abg. Dr. Wagner (kons.)r Die Vorlage ist nicht (geeignet, politische Leidenschaften zu entfesseln. Ich beschränke mich auf den Antrag, sie der Straf- sprozenkommission zu überweisen.

« Die Abgg. Dr. Heinze (ntl.) und Wellftei« jietr.) stimmen zu.

Die Vorlage geht an die erwähnte Kommission. »; _ Erste Lesung des Gesetzentwurfs über den fj Schutz des ReichSbanknotenpapkerS.

Die Vorlage bestimmt in der Hauptsache» L .Är1' Lavier, welches dem »ur Herstellung von Metchsbanknoten verwendeten, durch äußere Merk- pale erkennbar gemachten Papiere hinsichtlich Dieser Merkmale gleicht oder so ähnlich ist, baß die Verschiedenheit nur durch Anwendung besonderer Aufmerksamkeit wahrgenommen werden kann, darf, ^ochdem^die^Merkmale. öffentlich bekannt aemacht

-

Unpolitische Tagesnachrichten.

Tod durch Erstickung. Berlin, 22. Rov. Heute Mittag sind in der Kantstraße 61 in Char- lottenburg, bei einem Küchenbrande in der Wohnung des ElektrizttätSarbeiters Pagel, zwei Kinder erstickt. AlS die Mutter von der Auf­wartestelle nach Hause zurückkehrte fand sie die Kinder in der verqualmten Küche im Beste liegend tot vor. Erfurt, 22. Rov. In der Wohnung des Schreibers Siebert in der kleinen Herenbergstraße, spielten heute Nachmittag drei Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in Abwesenheit der Eltern mit Streichhölzern und setzten die Betten in Brand. Die beiden jünge­ren Kinder fand« den Erstickungstod, das älteste ist an Rauchvergiftung l bensgefährlich er- krankt. ;

Kampf mit einem Irrsinnige«. BreSla«, 22. Rov. Ein zur Kur in Ziegenhals weilen­der Bergbeamter aus Oberschlesten wurde Plötz list trrstnnig. Er begab sich nachts zum Hause des Sanitätsrats Mtchalke. Als infolge 1X8 heftigen Klingelns der Arzt öffnete, erhiÄt er von dem Irrsinnigen mit einem keulenarttgen Stück Holz zwei Schläge auf den Kopf. Run be­gann ein heftiges Ringen aus Leben und Tod. Erst als Hülfe kam wurde der Irrsinnige über­wältigt. Sanitätsrat Mtchalke wurde schwer ver­letzt.

so empfiehlt sich die Verwendung eines BlatteS weißen Papiers, das der ganzen Länge nach fest aufgeklebt werden muß. Am zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier; da­gegen dürfen Formulare zu Postpaketadresien für Paketaufschriften nicht verwandt werden. Bei in Leinwand verpackten Sendungen mit Fleisch und anderen Gegenständen, die Feuchtigkeit, Fett, Blut und usw. absetzen, darf die Auftchrist nicht auf die Umhüllung geklebt werden. Der Name des Bestimmungsorts muß recht groß und kräftig gedructt oder geschrieben fein. Die Paketauf­schrift muß sämtltcheAngaben der Postpaketadresse enthalten, also auch den Frankovermerk, bei Paketen mit Postnachnahme den Betrag der Nach­nahme, sowie den Namen und die Wohnung des Absenders, bei Eilpaketen den Vermerk durch Eilboten usw., damit im Falle des Verlustes der Postpaketadresie das Paket doch dem Empfänger ausgehändigt werden kann. Auf Paketen nach großen Otten ist die Wohnung des Empfängers, auf Paketen nach Berlin auch der Postbezirk (C, W, SO usw.) anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebes trägt es wesentlich bei. wenn die Paktte frankiert aufgelicfert, d. h. die zur Frankierung erforderlichen Marken schon vom Absender auf die Postpaketadresie aufgeklebt werden. Die Versendung mehrer r Pakete mitttts einer Postpaketadresie ist für die Zeit vom 12. bis einschließlich 24. Dezember weder im inneren deutschen Verkehr noch im Verkehr mit dem Ausland ausgenommen Argentinien gestatttt. Nach Argentinien können auch in dieser Zeit mehrere, jedoch höchstens drei Pakete, mit einer Postpaketadresie versandt werden Gemeiw schastliche Einlieferungsbescheinigungen über meh­rere gewöhnliche Paktte werden abgesehen von Sendungen nach Argentinien in der bezeich­neten Zeit nicht ausgestellt.

Marktberichte.

Cassel, 21. November lBiebmarktsberichti S»lack>tviehpreife. 68 kokten die 50 Kilogramm Schlachtgewicht von Ochsen: L Qual. 8486 M. 2. Dail. 80-82 M. 3. Qual. 75-78 M. Bullen 1. Qual. 78-76 M. 2. Qual. 70-72 M. 8. Qual 00-00 M. Kühe und Rinder: 1. Qual. 75-78 M, 2. Qual. 70-72 M. 8. Qual. 60-65 M. Schweim 1 Qual. 68-71 M. 2. Dual. 65-67 M. Kälber da8/t kg Lebendgewicht 4548 Pfg. Hämmel daß % kg Fleischgewicht 70-72 Pfa. Auftrieb: 16 Ock.se« 4 Bullen, 58 Kübe, 19 Rinder, 198 Schweine, 81 Kälber, 49 Hammel. Tendenz: langsam

worden sind, "öljine Erlaubnis des Reichskanzler? I das Programm und die Beschlüsie der Parteitage, »der einer von ihm zur Erteilung der Erlaubnis I Danach ist die Anwendung von Eewaü vollständig ermächtigten Behörde weder angefertigt oder aus I ausgeschlossen. Auch bei den Wahlrechtsdemonstra- oem Ausland eingesührt noch verkauft, feilgehalten I tionen haben wir z. B. Vorsorge getroffen, daß keine oder sonst rn Verkehr gebracht werden. I Ausschreitungen vorkommen. DerVorwSrts"-Re-

§ <= Wer den Bestimmungen in 8 1 vor«. datteur Stroebel bekundet, daß die Parteileitung und satzlich zunnderhandelt, wird mit GefängnrS bis zu I derVorwärts" keinerlei Ahnung von den Unruhen ^ahre und, wenn bte Handlung zum Zwecke I gehabt und sie erst aus der bürgerlichen Presie er- mnes Münzverbrechens begangen worden ist, mit I fahren hätten. Als die Verteidiger eine Unmenge Gefängnis von drei Monaten bis zu zwei Jahren, I von Fragen an den Zeugen- richten, weist der Vor­bestraft. Ist die Handlung aus Fahrlässtgkett be« I sitzende darauf hin, daß bei einer derartigen Ver­gangen worden, so ist auf Geldstrafe bis zu ein- I Handlungsmethode ein Abschluß des Prozesses über- tausend Mark oder Gefängnis bis zu sechs Monaten I Haupt nicht abzusehen sei. Zeuge Buschmeier, Ee- zu erkennen. I schäftsführer der Firma Kuvfer LKo., erzählt aus«

Abg. Dr. Arendt (Rp.): Natürlich kann man führlich die ersten Anfänge des Streiks. Forderungen der Vorlage nur zustimmen. Aber man sollte bei seien an die Firma überhaupt nicht erhoben worden dieser Gelegenheit auch dafür sorgen, daß endlich I Streik sei nach seiner Leberzeugung eine reine einmal ein den ästhetischen und praktischen An- I gewesen. Mit ihren eigenen Arbeitern

sprüchen genügendes Papier hergestellt wird. Ich I ö?tte^e Firma schließlich verhandelt, weil diese die glaube, in der ganzen Welt gibt es kaum ein Wert- I Verhältnisse kannten, ein Verhandeln mit dem Trans­papier, das den Anforderungen an Schönheit und I Portarbeiterverband habe die Firma aber ab lehnen Brauchbarkeit weniger entspricht als das deutsche. I wüsten. Nach Ausbruch de» Streiks ist der Zeuge Eigentlich ist ein Schutz gegen Nachahmung gar mcht mehr auf dem Lagerplatz erschienen, weil er eine nicht erforderlich. Es schützt sich schon selbst durch ganze Anzahl von Drohbriefen erhalten habe. Die seine Häßlichkeit. Es dürfte kaum möglich sein. Arbeitswilligen hatten auf den Zeugen einen guten den Zehnmarkschein häßlicher herzustellen. Es müßte I Eindruck gemacht, sie hatten auch günstige Zeugnisse jedes Stück jedes Jahr neu ersetzt werden. I ocn städtischen Behörden. R.-A. Rosenfeld: Die Streuenden sind nachher sämtlich wieder eingestellt worden, die Differenzen können affo nicklt so bedeu­tend gewesen sein. Zeuge: Herr Rechtsanwalt, wenn Sie die Ausschreitungen gesehen hätten, dann würden Sie zugeben, daß es möglich gewesen wäre, den Betrieb mit den Arbeitswilligen weiterzuführen.

Abg. Ortet (ntl.) schließt sich an.

Die zweite Lesung wird ohne Kominissionsbe- ratung im Plenum stattfinden.

Erste Lesung des Gesetzes über die

Beseitigung von Tierkadavern. :

Die Vorlage sagte int, maßgebenden § 11 Die I R.-A. Heine: Die Leute verdienten stündlich 48 Kadaver ober Kadaverteile aller gefallenen oder ge- I Pfennige,' glauben Sie, daß sie damit existieren kön- töteten Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel, Tiere des I wen? Zeuge: Das glaube ich nicht, da» ist aber Rindergeschlechts, Schweine, Schafe und Ziegen sind, I mein veriönlicker Standpunkt, und als Ana-stellter soweit nicht ihre Verwertung zubelassen wird, un- I der Firma darf ich nicht Löhne bewilligen, die eine schädlich zu beseitigen. Jnwiewett und in welcher I Konkurrenz gegen andere Geschäfte der Branche un« Weise eine Verwertung von Kadavern und Kadaver- I möglich machen. R.-A. Heine: Glauben Sie. daß teilen zulässig ist, bestimmt der Bundesrat. I Kommerzienrat Stinnes (der Mitinhaber der Firma

Staatssekretär des Innern Dr. Delbrück em- I Äv~Fer & Ko.) an den bisherigen Kohlenpreisen pfiehlt die Vorlage zur Annahme. Alle Parteien I nichts verdient? Zeuge: In Berlin nicht. R.-A. werden wohl damit einverstanden fein. Der deut- I Heine: Er betrieb also sein Geschäft, um Geld zu ver- sche Landwirtschastsrat und das kaiserl. Gesund- I Heren? Zeuge: Er hofft, später wieder zu ver- heitsamt haben eine einheitliche Regelung dieser I dienen. Die Verteidiger beantragen darauf, den Malerte schon wiederholt int sanitären und vete- I Oberbürgermeister Kirschner, den Maqistratsrat B. rtnärpolizeilichen Interesse gefordert. Der Reichs- I Schulz, den Vorsitzenden des Berliner Einigunas- tag hat sich dem angeschlossen. Die Vorlage ist dann I amtes, und Professor Froucke von der Sozialen tm Reichsgesundheitsamt ausgearbeitet worden. I Praxis als Zeugen bezw. Sachverständige zu laden.

Abg. Siebenbürger (fonf.): Die bisherigen Zu- I Der Gerichtshof fetzt die Beschlußfassung hierüber stände waren zum Teil unhaltbar. Nicht nur die I aus. Zeuae Lagerverwalter Musche r -n der Firma

Vtehstände waren bedroht, <.uch für die Bevölke- I Kupfer & Eo. hat nach Ausbruch des Streiks mit

rung bestand eine große Ansteckungsgefahr, Der I dem Platzverwalter unv dem Inspektor einen Magen

Redner beantragt Kommissionsberatung. I beladen und i^n nach der ^unkerstrabe

Abg. Fischbeck (fortschr. Vp.): Die Vernichtung I Unterwegs sind sie von Streikenden angegriffen vor­der Tierkadaver muß streng nach gesundheitlichen I den und haben telepbonisch um polizeiliche Bedeckung Gesichtspunkten erfolgen. Bei uns in Preußen geht I nachsuchen müssen. Der Zeuge ist während der Un- man in dieser Beziehung leider nicht einheitlich vor. I ruhe" -^--rbatlvt nicht nach Hause gegangen, sondern Nur wenige Kreise haben moderne Einrichtungen. I ist am «agervlatz verblieben, um unterwegs Keinesfalls aber düfen Kadaverteile als menschliche I nicht beläüiar zu werden. Auch seine F"ou habe An- Nahrung verwendet werden. Einem solchen Miß- I annebmlichkeiten gehabt, z. B. beim Einkäufen von brauch muß mit aller Schärfe gesteuert werden. I Backware. Der Zeuge Kander war Vorsitzender de»

Abg. Neuner (ntl.): Die einheitliche reichs- I Arbeiterausschusses bei der Firma Löwe & Eo., deren gesetzliche Regelung dieser Frage ist erfreulich. I Arbeiter sich in erster Reihe an den Unruhen betei- Ueber's Knie darf die Sache aber nicht gebrochen I "gt haben sollen, indem sie während der Mittags- Werden. Darum ist Kommissionsberatung not- I f'ause die Beamten auf der Straße verhöhnten. Der wendig, denn die Tragweite einzelner Bestim- I Zeuge bekundet, daß den Arbeitern ausdrücklich ein« mungen ist hier nicht zu übersehen. I oefmärft worden fei, sich an den Ausr-breitunaen nicht

Abg. Scheidemann (Soz.) ist mit den Zielen I s» beteiligen. Das geschehe übrigens immer,wo des Entwurfs einverstanden. I Schubleute in Haufen beisammen sind".

Abg. Dr. Varenhorst (Rp.): Das Gesetz liegt I ^ach einigen weiteren unwesentlichen Zeugen­besonders im Interesse der Landwirtschaft Darum I Vernehmungen werden die Verhandlungen auf mor- stimmen wir ihm gern zu. Freilich muß es in der I °ctl früfi ^rtaqt.

ffommtfHon noch nach verschiedenen Richtungen aus- I

D>/e Vorlage geht an eine Kommission von I SRötbUtJ Wttb

14 Mitgliedern. 1 (»adibm.-i aller vttginalarttkel ist gemäß tz 18 de»

~am 'st bte Tagesordnung erschöpft. I Urheberrecht» nut mit der deutlichen Quellenangabe

Der Präsident teilt mit, daß eine vierte Inter- I »Oberbeff. Zig." gestoffet.l

?blaß U. Gen. 'fort- I Marburg, 23. Rov.

zu erklären, daß 5em ^Reichstag'in" den nachüen^b?-i JL WtthnachtsfeMmngen Die Reichsposwer- Monaten der Entwurf einer %enfiot^ eÄtrun« auch in diesem Jahre an das

für Pnvatbeamte zugehen wird? n rUn6 I Publikum das Ersuchen, mtt den Wtthnachts-

Nächste Sitzung Mittwoch 1 Uhr: Die vier I «^Übungen bald zu beginnen, damit die Paktt- Jnterpellattonen und der konservative sogenannte I Pcf) nicht in den letzte« Tagen vor dem '5/ ft tt « p « o n t r a g (Normann-Kanitz). I Fest zu sehr zusammendrängen. Bei dem außer-

Schluß 3y, Uhr, I ordentlichen Anschtvellen des Bettehrs ist es nicht

I tunlich, die gewöhnlichen Beförderungsfristen

77 ~ ~ ~ etnzuhalten und namentlich auf wette Entternun-

Dte Moaotter Straßenkrawalle vor gen eine Gewähr für rechtzeittge Zustellung vor »rirfif I Ehnachtsfeste zu übernehmen, wenn die

IScniyl. I Pakete erst am 22. Dezember oder noch fpäter I

M . . 8 4 kl. Berlin, 22. Rov. eingeliefert werden. Die Pakete sind dauerhaft zu

^nokl« an den Ausschrttttmgen beteiligt habe.' Die I lll'Ä bon dünnen Pappkasten, fchwachm I i derartige Ausschreitungen immer verur- I u^to- tst im eigenen In- I

da st« von den Gegnern ausgenutzt werden. der Absender zu vermeiden. Die Auffchttst I

Sie »a°"^^ilen die Ausschreitungen, glauben I der Pakete muß deutlich, vollständig und haltbar I

ZeÜae- ^ür di-^,.Parteigenossen das a'uZ tun? h-rgestellt sein. Kannte Auffchttst nichi deut,

Zeuge. Für die Haltung der Partei ist maßgebend I kicher Weist auf das Paktt sewst gesetzt wttden^ |

Briefkasten der Redaktion.

O. Der preußische Landwirtschaftsmivister httßl Frhr. v. Schorlemer und fühtt den Titel Exzellenz.

S. Wir wissen nicht, was diese Helmbuchstaoen VDMIF bedeuten. Vielleicht weiß es einet unserer Leser.

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Phil. Earl Hjheroih in Marburg.

Üb e r all erhältlich

Awgeseltochen, Bertie 0.17

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