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wnt> den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und.Landwirtschaftliche Beilage."

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Loerbe^nche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel­jährlich durch die Post bezogen 2,25 (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Ervedition (Markt 21), 2.00 M. (Für unverlangt zugesandte Manuskripte übernimmt die Redak­tion keinerlei PernnfmoTtung.)

Marburg

Mittwoch, 2. November 1910.

Die Jnsertionsgebübr beträgt- Inserent.- - aus dem engeren Verbreitungsgebiet des Blattes für die 7g^-"'ltene Zeile oder deren Raunt IS für auswärtige Inserate 20 L, für Reklamen 40 i. Druck und Verlag: Ioh. Aug. Kotz, Universttäts-Duchdrn-kerei. Inllak>-r Dr. T c-i ormirg,

Markt 21. r,r,

45. Jahrg.

Zweites Blatt.

Drohende Ueberfüllunq im Philologen- Bernf.

Neberraschend für die Fernerstehenden kommt die Mitteilung, daß trotz der durch den Etat für 1910 geschaffenen 11 neuen Serninaranstalten, von denen 5 für den Herbst ausgespart worden sind, in den westfälischen Provinzen Rheinland, Westfalen, Hessen-Nassau und Hannover eine größere Anzahl von Kandidaten des höheren Lehramtes wegen Ueberfttllung der Herbstt- seminarcn noch nicht zum Eintritt in den zwei­jährigen praktischen Ausbildungsdienst zugelasscn werden konnten. Der soeben erscheinende 17. Jahrgang von Kunze's Kalender für das höhere Schulwesen Preußens und einiger anderer Staaten, heransgegeben Mit Benutzung amt­lichen Materials von Prof. Dr. Töplitz (Bres­lau) und Prof. Malberg (Schöneberg bei Berlin) im Verlag von Frewindt und Gremier, (Alfred Preuß) Breslau zeigt, daß am 1. Mai 1910 auf 8714 Professoren und Oberlehrer- an 725 An­stalten 1014 Anwärter im ersten Ausbildungs­jahre und 799 im zweiten kommen. Im Jahre 1898 kamen auf 5790 Professoren un5 Ober­lehrer an 541 Anstalten 144 Seminarmitglieder (Kandidaten im 1. Ausbildungsjahre) und 139 Probanden (im 2. Ausbildungsjahre). Dieses eigentümliche Wachsen der Anziehungskraft des Philologenberufes auf die Abiturienten findet feine Bestätigung darin, daß von den 53 993 Studierenden des Sommersemesters 1910 an den deutschen Universitäten nahezu die Hälfte auf die philosophische Fakultät entfällt. Leider ist der Appel des Direktors Prof. Dr. Huckert (Sagan) Nr. 27 der Blätter für höheres Schulwesen 1910) in der großen und einflußreichen Tagespresse fast ohne Echo verhallt. Soll dieser nicht mehr zu vermeidende Uebcrsluß (an anstellungsfähigen Kandidaten) nicht wieder einen solchen unheil­vollen Umfang annehmen wie in den achtziger und neunziger Jahren, dann muß die Zahl der Neifeprüflinge, wiche sich dem höheren Lehr­amte Widmen wollen, ganz erheblich gegen die letzten Jahre zurückgehen. Wer nicht besondere Vorliebe und besondere Begabung zu diesem Studium zeigt, sollte von den Direktoren und Oberlehrern unbedingt aufgefordert werden, sich einen anderen Beruf zu erwählen!

An der Hand der Angaben von 17 Jahr­gängen des Kunze-Kalenders sowie der Mit­teilungen des Kal. Statistischen Landesamte? über 13 aufeinander folgende Etatsjahre bat Prof. Ewoldt ein graphisches Studienblatt (Mar­burg) 1910 im Selbstverlag des V"rsasiers, 30 3,, 2 Foliobogen der 1. schon beim Er­scheinen völlig vergriffenen Auflage, wird in wenigen Tagen die 2. folgen, entworfen, welches in Fünssarbendruck die angehenden Studierenden des höheren Lehramtes in Preußen nnd ihre Eltern von übertriebenen Hoffnungen zu warnen suchte. 13 Beobach- tungsjahre haben gezeigt, daß der Durchschnitt

14 verboten.)

Christiane Tanner.

Roman von Claire v. Glümer.

(Fortsetzung.)

Keine Sorge, Kind, jetzt ist Feierabend," sagte er.Aber ich will sehen, ob mein Herr und Gebieter noch im Kontor ist. Zeigt er sich tratabel, so schicke ich Nachricht; und Du tust das Deine bei den oberen Mächten."

Christiane versprach es; aber als sie allein war, sank ihr der Mut. Sie besann sich darauf, daß Privatstunden teuer sind! daß Lore erst heute geklagt hatte, nicht auskommen zu können; daß Großmama den Wunsch, malen zu lernen, sichev- lich für Unsinn hielt, sich wohl gar darüber är­gert'-; das durste nicht sein! So schön cs gewesen Wäre, Christiane sagte sich selb," daß sie, ver­zichten müsse. Morgen wollte sie das dem Maler erklären; vielleicht hatte das auch Herr Ferdinand Wild gesagt; das würde ihr die Entsagung er­leichtern.

Aber kam nicht jetzt ein Mann die Treppe herauf? Das mußte Jonathans Bote sein. Christiane eilte hinaus, den Bescheid in Empfang zu nehmen, fand jedoch statt eines Ar­beiters deir Fabrikherrn.

Nun, Fräulein Christiane, Sie werden sich doch nicht vor mir fürchten?" fagte er mit einer gewissen Verlegenheit, als sie erschreckt auf der Lürschivelle stehen blieb.Ich bin ja gekommen, Sic zu versichern, daß es mich herzlich freut. Wenn Sie die kleine Gefälligkeit vor mir . . . das heißt von Jonaihan ... ich meine, wenn Sie Lust haben, malen $u lernen."

der ersten als festangeftellten Oberlehrer mehr als das doppelte des verlangten dreijährigen Studiums von der Reifeprüfung bis zur 1. Lehr­amtsprüfung gebrauchte. Das auffallende Schwanken der auf die Erwerbung der An- stellungsfähigkett folgenden Wartezeit lehtt, daß der Glaube an die dauernde frühe feste Anstellung und die dauernde bal­dige besoldete Beschäftigung der Philologen falsch ist. Unverkennbar ist das Fallen und Steigen der Zahl des verfügbaren Nachwuchses an Seminarmttgliedern, Probanden und an­stellungsfähigen Kandidaten die Haupttirsache des Fallens und Steigens der Wartezeit bis zur festen Anstellung. Bei der zu erwartenden großen Zunahme der anstellungsföhigen Kandi­daten wird die gelegentliche Remunerierung während des Ausbildungsdienstes ganz aushören. Auf das Nachdrücklichste muß darauf hingewtcsen werden, daß der Philologenberuf für das langr dauernde Studium und den Aus- bildungsdienst erhebliche pekuniäre Mittel erfordert. Angehende Studierende des höheren Lehramtes müssen damit rechnen, daß auch nach Erreichung der Anstellungs- sähigkett die pekuniären Aufwendungen nicht aufhören.

Im Gegensa^zu allen anderen Berufen mit akademifcher Vorbildung findet die Vereidigung der Philologen erst nach Beendigung ihres zweijährigen prakttschen Ausbildungsdienstes

statt. Und doch standen die Kandidaten des höhe­ren Lehramtes beim Beginn des prakttschen Ausbildungsdienstes während der 13 Beob­achtungsjahre schon in dem reifen Alter von 25,9, 26,1,. 26.3, 26,2 26,3, 26,4 26,5, 26,4, 263, 26,1, 26,5, 25,9, 26,2. Es ist ein offenes Ge­heimnis, daß den Kandidaten des höheren Lehr­amtes aus der Nichwereidigung des öfteren un­nötige disziplinäre Schwierigkeiten enfftehen.

Deutsches Reich.

Keine deutsche Weltausstellung. Die Messen und Märfte haben einen großen Teil ihrer frü­heren Bedeutung verloren und sind vielfach zu Rummelplätzen" für die liebe Jugend bis zu 30 Jahren geworden. Dasselbe gilt aber auch von den Weltsausstellungen, die fast durchweg mit einem Fehlbettag, mit einer Riesenpleite enden. Franzosen und Amerikaner, die über ein beson­ders starkes Nationalgefühl und Reklamebedürf­nis verfügen, sind trotzdem immer noch Freunde dieser internationalen Messen, während die deutsche Großindustrie von ihnen nichts wissen will. Bei uns treten nur immer die bekannten unvermeidlichenKomiteefritzen", wie der Ber­liner sie nennt, für eine deutsche Weltausstellung ein. Leute, die gern repräsentieren möchten, wenn hoher Besuch zu empfangen und zu geleiten ist. Ihnen hat jetzt der Kaiser einen gewalttgen Strich durch die Rechnung gemacht, indem er

Schiess Wood-Norton, das Exil KönlflManueL

W

1!

Schloß Woodnorton, die offizielle Residenz des Onkels König Manuels des Herzogs von Orleans, liegt nicht weit von London in der Nähe der Stadt Worchester. Es ist v,n einem prächtigen Park umgeben; jedoch von der Aussen­welt streng abgeschlossen.

König Manuel, der sich durch feine Reffe nach Woosnorten vollends unter den Schutz der eng« lffchen Regierung gestellt hat, ist von letzteren er­

sucht worden, während seiner Anwesenheit in England möglichst jede politische Kundgebung zu unterlassen. Das Manifest, mit dem der König an die Oeffentlichkeit zu treten gedenkt, dürfte da­her auch erst erscheinen, nachden. der junge Fürst eine längere Seereise unternommen und sich für kurze Zeit nach einem anderen Lande begeben hat.

nach dem Festessen beim deutschen Gesandten tu Brüssel sich entschieden gegen eine deutsche Welt­ausstellung ausgesprochen hat: erstens sei unser« Industrie selber ausstellungsmüde, zweitens hät­ten wir in Berlin nicht auf den nötigen Millionen­besuch aus dem Auslande zu rechnen. Nun, und ohne den Kaiser ist bekanntlichnichts zu machen", das wissen die Unternehmer jeder großen Schau. Einen dritten Grund hat der Kaiser nicht veo- raten, den schweigend alle Großindustriellen für ihre Ansicht haben: es ist für Deutschland viel vorteilhafter, in fremden Ländern den wirffchaft- lichen Gegner auszusuchen und dort durch deutsche Leistungen zu verblüffen, als die Fremden zu uns eiuzuladen. Bei uns veranstalten wir nu, nationale" oder Fachausstellungen, die für di« interessierten Kreise des Auslandes verlockend genug sind und sich auch stets rentieren, so zuletzt die Düsseldorfer Gewerbe und die Berliner Schiffbouaussiellung.

Die Strafversetzung des Herrn Arusperger. Der badische Oberamtmann Arnspergcr ist wegen einer Rede in einer politischen Versammlung, in der er ein Zusammengehen der Nationalliberalen mit den Konservativen als ausgeschlossen bezeich­nete und mit der Aufforderung ichloß, keinesfalls mit Geistlichen und Junkern" zusammenzugehen, in einen anderen Bezirk versetzt worden. Di-se Versetzung wurde allgemein als eine Strafver­setzung angesehen und als ein Zeichen dafür, daß die badische Regierung den Kurs ihrer bisherigen Politik wechseln wolle. Man glaubte allgemein, daß die Zeit der freisinnigen Regierung vorüber sei und daß jetzt eine mehr rechtsstehende Polittl getrieben werden solle. Die amtlicheKarls­ruher Zeitung" bemerkt demgegenüber, daß im Falle Arusperger von einer Strafversetzung keine Rede sein könne. Vielmehr sei di Versetzung aus rein takttschen Gründen erfolgt. Eine Strafe für Herrn Arusperger bedeute sie nicht Die Eitt- schließuug der Regierung beruhte weder auf einem Wechsel ihrer Anschauungen, noch auf Berttner Einflüssen. Diefe Anschauung hat auch eine gewisse Berechtigung, wenn man berücksichtigt, daß bisher derartige Maßregelungen nur immer die Gegner des jetzigen Regimes erlebten. So ist der Führer derRechten in Baden, Landgerichts­direktor Stockhorner,im Interesse des Dienstes" wiederholt versetzt, und in der Beförderung zu- rückgestellt worden, obgleich er weiter nichts be­gangen hatte, als nicht der he.-rschenden Partei anzugehören. _

^irrfie nnd Scknile.

Zum VollsfchulmtterhalttinaSgcsetz. Es sind mebrsach Zweifel darüber entstaudeu, was aus Grund des Volkssckmlunterhaltunasgefe^ rech­tens ist. wenn es sich um die zwangsweise Bei­treibung von Leistungen für Schulzwecke bg > elf. Die Frage beantwortet sich solaendermc ßrn: Durch das Volksfchulgefetz sind die rcki'l-asten durchweg Kommunallastcn geworden Für ihre zwangsweise Beitreibung greifen mitt 'n die für die zwangsweise Durchfübrung von Verpflich­tungen der Gemeinden r Venben BF'iucmungen Platz Wenn daher nach dem Sckncklefftungsge- fetz von 1S87 in dem dort voraettbenen Ver­fahren festaestellt ist. daß ein Sckulverband sie

Er wurde imuicsi 'egeuer. Was mußte das junge Mädchen von u.m denken, daß er von G- fälligkeit sprach, während er doch nur gut zu «rachen suchte. Aber sie schien nicht zu wissen, welchen Vorwurf ihm ihre Großmutter gemacht hatte, denn der Ausruf:O, Herr Wild!" mit dem sie auf ihn zustürzte und seine Hand in beide Hände nahm, verriet nur Dank und Freude, und noch mehr taten es illre leuchtenden Augen. Sie beschämten und bezaubetten ihn; was in sei­nen Kräften stand, wollte er tun, ihren Dank zu verdienen.

Vor allen Dingen mußte er die Zustimmung der Bürgermeisterin erlangen; als er zu seiner Erleichterung erfuhr, daß die Kranke noch immer nicht zu sprechen fei, bat er Christiane, ihm eine Unterredung mit Fräulein Lore zu verschaffen, und wurde von der ängstlich Herbeikommenden der gute Ferdinand Wild war für sie ein Un­heilbringer in die Hinterstube geführt. Christiane erhielt den Auftrag, in der Nähe der schlafenden Großmutter zu bleiben.

Sie ging in die Wohnstube, blieb aber an der Tür stehen und laufchte mit klopfendem Her­zen. Endlich wurde drüben die Tür geöffnet; Wild empfahl sich, die Taute begleitete ihn bis an die Treppe; nun ging er hinunter und Chrifttane eilte Sore entgegen.

Hast Du eingewilligt?" fragte sie atemlos. Mit dem Ausdrucke völliger Ratlosigkeit schüttelte Lore den Kopf.

Ach, Kind ... ich weiß nicht, was das Richtige ist!" Ragte sie, während sie das junge Mädchen in die Wohnstube zurückführte. Vor allem verlangte sie zu hören, wie Chrifttane mit dem Unglücksmenschen, dem Jonathan Wild, be­

kannt geworden sei; dann berichtete sie, daß Ferdinand Wild sich bereit erklStt Hube, Christiane von feinefh Vetter unterrichten zu lassen, und schloß mit den Worten:

Wenn sich's nur darum handelte, daß Du malen lernst, hätte ich natürlich nein gesagt, denn ich weiß, daß Großmama der Verkehr mit die­sen Leuten nicht recht fein wird. Aber Ferdinand Wild hat auch gefagt, wenn Du wirklich Talent hättest und Fächer malen könntest und fleißig wärst, würde er Dir Arbeit geben und sie gut be­zahlen zehnmal besser als die schönsten Sticke­reien. die junge Damen zu macken pflegen, und das" hiebei brach sie in Tränen ausdas habe ich nicht gewagt, von der Hand zu weisen. Deine Großmutter bat kau'" noch zu leben, und Du. liebes Kind, wirft beinah' nichts haben, wenn sie stirbt. So glaube ich denn, daß Du Dich überwinden mußt, für den Fabrikanten zu arbeiten."

Mich überwinden?"

Glücklich bin ich!" jubelte Christane, und als Lore tief feuszend abermals den Kopf fchüttelte, fügte sie hinzu: malen zu lernen, wäre feit Jahren ihr heißer Wunsch gewesen; aber es nicht nur zum Vergnügen zu tun, sondern tagtäglich, jahrein, jahraus mit Farben hantieren zu bür» fen, wäre bas Schönste, Beste. Entzückendste, was sie sich denken könne.

VITT.

Selbstverständlich kam Chrifttane bald zu der Einsicht, daß ihr neuer Lebensweg neben den Blumen, die er bot. auch an Dornen und Steinen reich war. Daß sie, was ihr so herrlich schien, der Großmutter verschweigen mußte, ver­kümmerte ihre erste Freude, und als die fort«

schreitende Genesima der Kranken den Augenblick näher brachte, berbiefet Heimlichkeit ein Enbe machen sollte, würbe Tante Lor- von Tag zu Tag Reinmiitiaer. Sie bereu'« bitterlich, sich auf dieUnalücksaeschichte" eina-lassen zu haben, sah afles nur denkbare Pnbeit daran" entstellen und beschwor das junge Mädchen, die Maffttinden aufmgeben. ehe die Großmutter davon hören müsse

Aber dazu war Christiane nicht zu brmgen. Wenn Großmama das Weite lernen verbiete, müsse sie gehorchen, sagte sie; fteiwillig verzich­ten dürfe sie nicht, das würde unverzeihlich feige sein und unverzeihlich undankbar gegen die bei­den Wilds.

Bestärtt wurde sic in ihrem Widerstande durch Wilhelms Anerkeununa für feinentapfe­ren Kameraden". Jeder Sonntag brachte ihr einen Gruß des Freundes, und sie f^neb ihm noch häufiger. - Aber ach! Die meisten ihrer Briefe wurden mit Tränen des Unmutes wieder zerrissen, weil Lore sich weigerte, fürdas un­nütze Gefchreibe" Potto auszugeben. Selbst Chrifttanens Verfprechen. ihr die Auslage von dem ersten Gelde zurückzuzahlen, das sie felbst verdienen würde, blieb erfolglos. Lore meinte man dürfe den Pelz des Bären nicht verkaufen, ehe man ihn hätte. Großmama, die wieder an­fange, sich um die Vorgänge im Hause zu beküm­mern, könne ja mit einem Sorte der ganzen Herrl'chkeit ein Ende machen

Der gefürchtete Augenblick kam. Als Christiane eines Morgens aus der Malstube zurückkehtte, fragte die Bürgermeisterin gereizt, togrum sich das junge Mädchen ganz« Vormittage nicht bet ihr setzen l«tzse. (Fortsetzung folgt.)