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Revolution in Portugal.

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Percy, von sich an den

Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 81.

sei falsch. Der Aufenthalt des Königs sei nicht I bekannt. Der KreuzerMinerva", der den Befehl erhalten habe, die JachtAmelia" zu be­gleiten, habe die Jacht nicht finden können. Nach einem dritten aus Madrid hier eingetroffenen offiziösen Telegramm soll sich der König nach einer vom spanischen Ministerium des Innern erteilten Auskunft an Bord seiner Jacht befin­den. Die Truppen der Festung Elvas sollen sich der provisorischen Regierung angeschloflen haben.

Madrid, 5. Okt. Wie der spanische Premier­minister Journalistm gegenüber erklärte,, haben die Minister gestern dem im Lisiaboner Schlöffe aufs schwerste von den stürmenden Revolutto- nären bedrohten König Manuel zur Flucht ge­raten. Als der König sich anschickte, diesem Rate zu folgen, wollten sich einige Minister ihm aw- schließen. Er wies sie jedoch mit dem Bemerken zurück, daß er so allein wie möglich bleiben wolle, und gelangte unerkannt nach Cintra, wo er seine Mutter traf und ein englisches Boot er­reichte. Ein brasilianischer Großkaufn-ann der Londoner Eity erhielt aus dem 16 Kilometer von Lissabon entfernten Cintra die Nachricht, König Manuel selbst sei auf einem Torpedoboot der Gewalt der Revoluttonäre entronnen.

Madrid, 6. Ott. Wie aus Vigo gemeldet wird, brachte der DampferCap Blanco" noch die Nachricht, daß sich der bisherige portugiesische Ministerpräsident Teixeira de Souza an Bord des brasilianischen PanzerschiffesSao Paolo" begeben hat.

Liffabon, 6. Okt. Der Präsident der provi­sorischen Regierung, Theophil Braga, richtete an die auswärtigen Ministerien der Mächte ein Telegramm, daß die Proklamation der Republik und die Einsetzung der provisorischen Regierung anzeigt. Die Regierung stehe für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ein.

Köln, 6. Okt. DieKöln. Zeitung" meldet aus Liffabon: Der neue Minister des Aeutzern, Bernardino Machado, erklärte unserem Bericht­erstatter, daß die republikanische Regierung alle Verbindlichkeiten der Monarchie anerkenne.

Paris, 7. Okt. Wie von hiesigen Blättern nach Portugal «nffandte Berichterstatter aus Fuamdates Honorio telegraphieren, fei seit dem 5 Oktober kein Zug mehr von Liffabon abge­gangen. Die Babnbedimsteten berichten, daß die schwersten Kämpfe in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch stattfanden. Die Grenz- orte haben noch keinerlei Verständigung von der neuen Regierung erhalten. In dem Um­stande, daß die telegraphische Verbindung mit Lissabon noch nicht wieder ausgenommen fei, fehe man einen Beweis, daß der Widerstand der Monarchisten noch nicht besiegt sei.

In Spanien sieht man der ganzen Bewegung mit einiger Besorgnis entgegen, da man befürch­tet, daß die Erfolge der Revolutionär« in Por­tugal die spanische revoluttonäre Bewegung wieder stärker hervortreten lassen wird. Daß die Regierung alleUrsache hat, ihre ganze Aufmerk­samkeit auf die Revoluttonäre zu richten, be­weisen folgende Meldungen:

Madrid, 6. Okt. Die republikanischen Depu- tiertm beabsichtigen in der heutigen Eröffnungs-

,Ja."

Sie ist glücklich?"

Sie scheint es zu sein."

Ich danke dir!" Er fuhr sich Hand über die Augen.

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niversitäts-Buchdruckerei. Inbab-r Dr. E. 5'tzeroth, Marburg, Markt 21. Teleubim 55.

In der Tat bewegte sich die Prozession lang­sam dem ersten der Altäre zu. Amberg fühlte seinen Arm leise zurückgezogen, die junge Frau scheute die sich nach vorwärts drängende Menge. Er wich zurück. Suchend blickt« .er sich nach dem Freunde um wo war er? Er hatte noch so­eben dicht neben ihm gestanden! Ambergs Auge überflog die Nächststehenden; fest gebannt blieb es auf einem Punkt hasten. Dort stand Warren, bleich, statuenhaft starr, die Augen mit der Hand schützend wie er es meist tat, wollte er beson­ders scharf sehen, unverwandt hinüberblickend nach einer und derselben Stelle. Amberg folgte diesem Blicke: er hastete auf irgend erwas für Amberg Unsichtbarem. Plötzlich sah er die starre Gestalt des Freundes sich beleben, sah ihn hastig nach vorwärts drängen, sich rücksichtslos Bahn brechen durch den Menschenwall. Mer die fest­gekeilte Menge war nicht so leicht beiseite zu schieben es dauerte geraume Zeit, ehe Percy den jensettigen freien Platz gewann und angst­voll forschend um sich blickt«. Tiefe Enttäusch­ung, seltsame Abspannung lag auf seinen Zügen, als et, auf einem Umwege langsam zurück- kehrend, wieder neben Amberg stand. Lucietta hattestch auf einer der Bänke niedergelassen, ihr Gatte nahm Percy unter den Arm, sich eilig einige Schritte mst ihm entfernend.

Was ist dir, Percy was hast du?"

Der Angeredete fuhr sich wiederholt mit der Hand über die Stirne, wie um seine Gedanken zu sammeln, dann stagt« er gepreßt:Sahst du sie?"

Wen meinst du?"

Sie stand dort neben den Oleanderbüschen Genia!"

Marburg

Sonnabend, 8. Oktober 1910

Deutsches Reich.

Die Reis« des Kaisers nach Cadiue«. Groß-Rominten, 6. Ott. Der Kaiser, die Kaisettn und die Prinzessin Viktoria Luise sind heute Vormittag 8 Uhr 55 Minuten nach Königsberg abgereist, wo die Ankunft um 12 Uhr 20 Min. erfolgt. Der Kaiser begibt sich alsdann in daS Offizierkasino des Grenadierregiments Rr. 8; hier wird das Frühsttick eingenommen. Die Kaiserin und die Prinzessin setzten um 12 Uhr 50 Minuten die Reise nach Cadinen fort. Cadinen, 6. Ott. Di« Kaiserin und die Pttnzesfin Vittoria Luise sind heute Nachmittag 3 Uhr 15 Minuten hier eingetroffen. Königsberg i. Pr, 6. Ott. Beim Empfange des Kaiserpaares am Bahnhofe waren Oberprestdent v. Windheim, Polizeipräsident v. Wehrs und Eisenbahndirek» tionspräfident Krueger anwesend. Der Kaiser fuhr mit dem Fürsten zu Dohna und den Herren des Gefolges zur Kaferne des Gardegrenadier« Regiments König Friedrich Wilhelm I. Nr. 3, wo er das vor der schön geschmückten Kaserne ausgestellte Regiment begrüßt«. Sodann wurde im Offizierkasino das Frühstück eingenommen, an welchem auch der kommandierende General v. Kluck, der Oberprästdet und der Polizeipräsi­dent teilnahmen. Gegen 3 Uhr trat der Kaiser die Weiterreise nach Cadinen an.

Friede in der Metallindustrie. Hamburg, 7. Okt. Die gestern hier stattgefundenen Einigungsver» Handlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitneh­mern der Wersten haben zu einem Abkommen ge­führt, sodaß also die der ganzen Metallindustri» drohende Krisis noch im letzten Augenblick abgewen­det ist.

republikanischen Abgeordneten Dr. Bombarda ge­wesen."L'Aurore" führt aus:Jahre hindurch hat in Portugal ein anarchischer Zustand geherrscht. Jede Partei- die an das Ruder kam, verfolgte nur selbstsüchtige Zwecke. Wurde fiegestürzt, so machten es die neuen Machthaber nicht besser und folgten nur dem Beispiel ihrer Vorgänger. Kenner des Lande« erklären, daß die Politik in Portugal nur. Geschäft ist. Sicherlich ist dies keine besondere Eigenschaft dieses Landes. Auch in anderen Staaten wird oft die Politik zum feilschen Geschäft. Aber sicher ist dies nirgends in derartigem Umfang wie in Portn- gal der Fall gewesen."

(Nachdruck verboten.)

Seelerrkiimpfe.

Preisgekrönte Novelle von Elife Otto.

(Fortsetzung.)

Eugen, Lucietta welche Ueberraschung!" Ja, da sind wir, Warren, alte Seele! So laß dich anschauen bist alt geworden in den drei Jahren, seit ich dich nicht sah! Die Luft der Akademie scheint dir nicht sonderlich zuträglich zu sein."

Doch, doch ich fühle muh wohl hier. Aber was führt Sie auf den Schauplatz unsrer Jugendstreiche, gnädige Frau?"

Der Wunsch, Sie zu sehen, Warren!" Lucietta blickt« voll inniger Teilnahme zu ihm auf.Wir waren zu Haufe in Triest Eugen mußte sich doch dem Papa als Hauptz- mann präfentteren! Unsre Rückreise führte uns über Neustadt, und so beschlossen wir denn, unS zwei volle Tage lang an Sie anzuhängen!"

Warren hatte sich zu Amberg geneigt.Ihr wart in Triest?" ftagte er leise, fast unhörbar, während sein Auge sich senkte.Sahst du sie?"

Die heute vorliegenden Meldungen immer noch kein Urteil über die Lage zu. Telegraphenzensur in Lissabon wird auf Schärfste gehandhabt, sodaß alle Mitteilungen die den Republikanern Schwierigkeiten machen fönen, nicht durchkommen. Immerhin läßt sich soviel erkennen, daß die Republikaner vollständig Herr der Lage sind. Ueber den Verbleib des Königs liegen immer noch keine sicheren Mel­dungen vor. Da für die Fremden keine un­mittelbare Gefahr vorzuliegen scheint, so stehen die Mächte der ganzen Bewegung abwartend gegenüber. Bis jetzt liegen folgende Telegramme

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:,Flach Feierabend« (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und Landwirtschaftlich« Beilage

die zwei festgesetzten Tage so angenehm al- möglich machen!"

Und Lucietta hatte sich wahrlich nicht zu be­nagen über ihren Aufenthalt in Neustadt, trotz­dem es ihr von Stund« zu Stund« ttarer ward, Warren sei ein ganz ungewöhnlich ernster Mann und sehe in der Tat recht leidend aus.

20.

Die Woche, die tzr. festttch begonnen, neigt sich ihrem Ende zu. Es ist Abend, heller Lichterglanz flammt in den hohen Räumen des Turnsaales, der, heute von seinen gymnastischen Utensilien befreit, die Elite des Städtchens in seinen fest­lich geschmückten Manern versammelt zu einem jener von den Eleven selbst veranstalteten Kon- zert« mit deNamatorisch-dramatischen Aufführ­ungen, di« stets mit einem Tanzkränzchen schließen. , , . .

Auf der erhöhten Estrade stehen soeben zwei von den Akademikern, di« binnen kurzem zn Offizieren ausgemustert werden fallen; sie fpie- len allerdings mit mehr Pathos und gutem Willen als künstlerischer Abrundung die Szene zwischen Tell und Parricida. Der an einer der Settenwände des Saales lehnend« Hauptmann von Warren ließ den Blick von den Dettamierenden zu den Zuhörern schweife«. Da traf derselbe in unmittelbarster Nähe ans zwei, di« Bühnenvorgänge mit schalkhafter Auf­merksamkeit verfolgende, braune Augen. W« es Sinnestäuschung? Dort saß sie wieder, jene holdblühende Gestalt Genia! Und doch, Eugen hatte recht, sie konnte es nicht fein ... « war ja nicht möglich!

(Fortsetzung folgt)

setzt und die dort ,

zunächst verhaftet, später jedoch wieder in Frei-

Du bist nicht bei Sinnen, Frau Rorring ist in Triest, ich sah sie noch vorgestern!"

Sie stand vor wenigen Minuten dort, wo jetzt alles leer ist. Ich bin nicht verrück., Eugen, und ich hab« Augen ... sie war es!"

Und doch täuschest du dichV

Meinst du, ick könne Genia verkennen? Dort stand sie, das liebliche Gesicht aufwärts gewendet, ein Lächeln um die leicht geöffneten Lippen, wie sie dem singenden Finken lauscht«, der auf der Dachkante des Zeltes gerade in dem Augenblick zu schmettern anfing, als der Sang der Priester verstummte. Sie war so schön, so

War sie allein?"

Ich glaube . . . ich weiß nicht!"

Soll ich sie dir suchen helfen? Sie kann noch nicht weit sein, jedenfalls, müßt« man sie in der Stadt erfragen können!"'

Meinst du, ich würde sie nicht selbst suchen stundenlang, tagelang, wenn wenn ich ein Recht dazu hätte» Was darf sie mir sein was ich ihr? Es ist beessr so." was ich ihr? Es ist besser so."

Ich glaubte verwunden und vergessen zu haben . und nun ist alles wieder da, schmev- »end wie früher." Die Worte Bangen matt und traurig wie zu sich selbst gesprochen. Sich nach einer Weil« gewaltsam aufraffenb, fuhr er fort: Was aber muß deine Frau von mir denken? Komm, laß uns sie aufsuchen wir müssen ihr

Die Znsertion-gebühr beträgt für Inserenten aus dem engeren Verbreitungsgebiet des Blattes für die 7g<*,->'tftene 3etle ober deren Staunt 15 S, für auswärtige Inserate 20 4, tot Reklamen 40 4. Druck und Verlag: Ioh. «ug. Koch, 4U Universitäts-T ' ' ' ' * "

vor:

(Koruna, 6. Ott. Dem DampferTpiranga", der im hiesigen Hafen ankert, ist ein drahtloses Telegramm zugegangen, bet der Beschießung Lissabons sei der Königspalast zerstört worden

Badajoz, 6. Ott. Es geht das Gerücht, die königliche Familie fei gefangen an Bord eines Kriegsschiffes. Die Soldaten des Infanterie- Regiments Nr. 16 waren in Republikaner und Monarchisten gespalten. Zwischen beiden Teilen fand ein Kamps statt, in welchem die Republi­kaner siegten. Der Oberst, mehrere Offiziere, sowie eine Anzahl Soldaten fielen; der Rest ging zu den Republikanern über. Das Infanterie- Regiment Nr. 5 und das Jäger-Regiment Nr. 1 verstärkten das Infanterie-Regiment Nr. 16. Ein Attillerie-Regiment griff unter dem Kom­mando von Sergeanten trotz des Widerstandes des Obersten und der Offizier« di« Kaserne an. Das Arsenal wurde eingenommen. Die dort lagernden Waffen wurden unter die Bevölkerung verteilt. An Bord eines im Hafen ankernden Schiffes das di« republikanische Flagge hißte, hatten die Leiter der Republikaner mehrere Kon­ferenzen mit den Chefs bet Armee unb der Marine In den Straßen von Lissabon tobt ein heftiger Kampf wobei bte Artillerie die Haupt­rolle spielt. Die Ausständischen sind ausgezeichnet bewaffnet. Das Regiment Nr. 4, das tn Elvas tu Garnison steht, ist nach Lissabon abmarfdnert.

Lissabon, 6. Okt. Die königliche Jacht Amelia" ist gestern abend mit dem Herzog von Oporto, der sich tn Cascaes eingeschifft hatte, tn See gegangen. Man vermutet, daß di« anderen Mitglieder der königlichen Familie tn Eriseira oder tn Feniche an Bord genommen werden sollen. , t, .

Paris, 6. Ott. Der französische Gesandte in Lissabon hat dem Minister des Neustem durch drahtloses Telegramm von einem der englischen Schisse bestätigt, daß die Republik ausgerufen ist. Der König, die Königin und die Königin-Mutter befinden sich in Mafia. Ein hierher Übermit­teltes offiziöses Telegramm aus London besagt dagegen, daß das auswärttg« Amt, dem gestern gemeldet worden sei, daß di« Königin von Por­tugal in Cascaes, und der König in Mafia sei, heute die Nachricht erhalten habe, die Meldung

und zufrieden, a.-.

das ist denn doch just nicht das recht« Wort!

Herzliche Grüße übrigens, Saba! Er fängt nachgerade an, ngen Schwiegersohn zu gewöhnen, L-- Lucietta ihm aufgenötigt.--Aber es ist bei»

ah« neun Uhr, bet Zug muß jeden Augenblick ui dem Portal treten l"

heft gesetzt.

Die Haltung btt Mächte.

Wie Spanien sich der Republik Portugal gegen­über verhalten würde, charakterisiert folgende Mel­dung.

Paris, 6. Ott. Der hiesige spanische Botschafter erklärte einem Berichterstater, er habe keinerlei amt­lich« Bestätigung der Nachricht erhalten, daß der spa­nische Gesandt« in Lissabon sich nach dem Stadthause begeben habe, um die provisorische Regierung zu be­grüßen. Dieser Schritt, bet übrigens keineswegs eine amtliche Anerkennung der neuen Regierung be­deuten würde, könnte von dem Gesandten nur unter­nommen worden sein, um die in Lissabon wohnhaften 7000 Spanier zu schützen. Spanien könnte nur dann einschreiten, wenn seine Würde, seine Rechte unb feine Interessen in Frage ständen. Spaniens Hal­tung werde eine abwartende freundliche sein und sich nach der der anderen Mächte, wie Frankreich unb

Tnnb richten. Die Beziehungen von Spanien zu Portugal, welche bereits sehr enge unb innige feien, würben so bleiben unb sich noch mehr befestigen, wenn die Republik anstelle bes gegenwärtigen Regimes trete. Spanien genieße bereits Zollfreiheit für den Durchsubrhanbel burch Portugal und die beiden Län­der konnten unschwer zu einer Zollunion gelangen.

England sieht der Entwickelung bet Dinge ruhig entgegen.

London, 6. Ott. Der KreuzerNewcastle" ist allein in Lissabon angekommen. Die englische Regie­rung ist ber Meinung, baß es nicht nötig fei, weitere Schiffe nach dem Teso zu entfenben. Die anbeten Schiffe warten in angemessener Entfernung von bet Hauptstadt auf Befehle. In amtlichen Kreisen Lon­dons ist man der Ansicht, daß die Revolution eine vollende.« Tatsache ist unb baß bas Leben unb bas

DieOberhessische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme bet Sonn» unb Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel- jährlich durch die Post bezogen 2,25 M lohne Bestellgelds, bei /»=. «Ov unseren Zeitungsstellen und der Erveditton (Markt 21), 2,00 M. (Für unverlangt zugesandte Manusttipte übernimmt die Redak­tion keinerlei Beraniwortung.)

sttzung der Cortes au- Anlaß der Portugiesischen I (Eigentum bet Engländer in Portugal hinreichend Revolutioneinen Zwischenfall hervorzurufen. Die I geschützt ist durch bte Anwesenheit eines Schiffes auf republikanische Presse jubelt.El Pais" schreibt: bem Tejo.

Di« Geschichte Spaniens unb Portugals fei im» Paris, 6. Ott. Die französischen Blätter beschrau. mer eine paralelle gewesen; die Revolutton I ten sich darauf, über den Ausbruch bet Revolution Werd« eine unvermeidliche Rückwirkung auf I Betrachtungen anzustellen. So äußert sich diePetit« Spanien auSüben. I Republique":Die in Portugal ausgebrochene

Valencia, 6. Ott. Der republikanische Club I Pg^serhebung wird niemand überraschen. Seit ole» Wird überwacht. .G-ndarmert« sendrt fcn ^^n mutzte man damit rechnen. Das Land

Patrouillen durch die Straßen. Auf Mfehl deS I an ~ -arbeitet, bis sie jetzt plötzlich zum Aus- GouvernEs wurden republckanff^ Fah- £ Gin verhältnismäßig unbedeutender Zwi»

aeLen schenfall, über den gegenwärtig noch wenig bekannt

B Oporto 6. Ott. Es herrscht hier große Un° ist, hat bas Pulverfaß zur Explosion gebracht. Waht- tuhe. Di«' Nachrichten aus Lissabon werden mit I scheinlich ist der zündende Funke die Ermordung bes Ungeduld von der Menge erwartet, welche sich | nach dem Mittelpucktt der Stadt zusammenge­drängt hat. Vor der Redattion des republtkanb- schen BlattesVaterland" veranstaltete die Be- völkenmg eine große Demonstration, um ihrer Sympathie mit der Revolutton Ausdruck zu geben Die Massen wurden von Poltzetagenten mit Gewalt zerstreut. Auf die Polizeibeamten würde aus dem Redatttonsgebäude ein Hagel von Gegenständen jeder Art hinabgeschleudert. Schließlich wurden die Redakttonsräume be- ' - befindlichen Personen