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seit Wochen geplante Flug im den Simplo« ist dem Aviatiker
Der kühne, Aeroplan über Chavez, einem
Verantwortlich i. SB.: für den politischen Teil G. W e g e n e r, für den übrigen Teil W. Wißn « r.
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rischen Geschäftsträger ein Empfang statt, welchem Minister Doumergue, die Herren der deutschen Botschaft, zahlreiche Künstler und viele Mitglieder der deutschen Kolonie beiwohnten. Die maßgebenden Kritiker spendeten der Münchener Ausstellung reiches Lob. Um die Veranstaltung hat sich der Generalsekretär der Ausstellung, Kunstschriftsteller Erautoff, sehr verdient gemacht.
Welt berechtigtes Aufsehen erregenden Fluges bemerken wir, auf unfern beiftehenden Bildern verweisend, folgendes:
Rach tagelangem Warten auf eine günstige
als Kräftigungsmittel tausendfach ärztlich empfohlen. — Nur echt in blauen Kartons 4 1 Mk., niemals lose.
Fluggelegenheit stieg C havez am Freitag Mittag auf. In 49 Minuten hatte der Flieger die schwierigste Strecke feiner Route zurückgelegt, als sein Apparat bei der beabsichtigten Zwischen landung in Domo d'Ossola das Gleichgewicht verlor und abstürzte, den Aviatiker unter sich begrabend. Chavez brach beide Beine und erlitt ander« schwere Verletzungen.
Marburg
Sonntag, 2. Oktober 1910
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überflog u.bd Ar»tmA.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Aach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Beilage
Die Erzieher an ben Fürsorgeerziehungs- - anstallen.
Einige Vorkommnisse aus neuerer Zeit haben ergeben, daß das an den Fürsorgeerziehungsanstaften wirkende Erzieherpersonal nicht immer dsn Anforderungen entspricht, die an seine sittlichen und praktischen Fähigkeiten gestellt werden müssen. Selbstverständlich kann nur ein von ernstem Pflichtbewußtsein durchdrungenes und mit den schwierigen Aufgaben seines Berufs vollkommen vertrautes Personal eine erfolgreiche Erzi chungstätigkeit entfalten. Die Anstaltsbeamten müssen daher durch Vorbildung und Unterweisung diesem Ziel nähergebracht . werden. Zugleich wird eine beffere Regelung ihrer Gehaltsverhältnisse, welche gegenwärtig . nicht durchweg befriedigend sind, vorzunehmen sein. Ueber die hierzu erforderlichen Maßnahmen hat auf Veranlasiung des Ministers des Innern eine Aussprache zwischen Vertretern von Provinzialverwaltungen, Leitern von Anstalten der Innern Mission und anderen Anstalten sowie Mitglieder der Vereinigung für katholische karitative Erziehungstätigkeit stattgefunden. Die Ergebnisie der Konferenz und deren Vorschläge nun haben zu ein m ministeriellen Runderlaß an die Oberpräsidenten Anlaß gegeben, in dem ausgesührt wird:
Bei der AusbildungsfraAe muß in erster Linie die Fortbildung des vorhandenen Per- , fonals ins Auge gefaßt werden. Daher soll auf eine baldige Verwirklichung von Fortbtldungs- ' kursen Bedacht genommen werden. Richt minder Wichtig ist die Ausbildung von Anwärtern str den Erzieherderuf. Soweit Anstalten der Inneren Mission in Betracht kommen, kann diesen die Heranbildung pon Erziehern überlasten werden. Ebenso ist für die Ausbildung von Anwärtern für katholische Anstalten durch die an der Anstalt St. Joseph an der Höhe in Bonn beabsichtigte Einrichtung derart Vorsorge getroffen, daß geeignete Persönlichkeiten zur Ausbildung bei dieser Anstalt cngemeldet werden können. Zu lösen bleibt die Frage für die Erzieher an allen der Innern Mission nicht ange- schlostenen evang Ätschen Anstalten. Die Aus- führungsbehörd n werden daher mit den erforderlichen Verhaniflungen hierüber zu beauftragen fein.
Ein Anfang soll übrigens mit der Ausbildung von Anwärtern für den Erzieherberuf in diesen Anstalten durch einen Kursus gemacht werden, de. für etwa sechs evangelische Anwärter an der staatlichen Erziehungsanstalt zu Hardehausen mit dem Oktober beginnt. Ferner soll ein auf die Dauer von zwei Wochen berÄnenter Fort- bildungskursus für Lehrer und Erzieher, vorwiegend aus den westlichen Provinzen, im Oktober an der Anstalt Hardehausen abgehalten ' w *rben. Für die östlichen Provinzen darf mit einem Wiederholungskursus an der Anstalt in Strausberg im Herbst d. Js. gerechnet.werden.
Da di« Bezahlung des Erzieherpersonals an den kirchlichen, kommunalen und privaten Anstalten jetzt vielfach unzureichend ist, tritt ein häufiger Wechsel der Erzieher ein. Es soll deshalb angestr bt werden, für die Erzieher an den Anstalten so ausreichend bezahlte Stellen zu schaffen, •' daß sie als Lebensstellungen angesehen werden können und die Gründung einer Familie gestatten. Dabei kann gleichwohl, um auch die Möglichkeit der Entfernung von Erziehern zu haben, ihre Anstellung unter Vorbehalt einer längeren Kündigungsfrist erwogen werden. Ueber die bssriedigende Gestaltung der finanziellen Lage der Erzieher, Lehrer und Leiter der Anstalten sollen Verhandlungen mit den Träg rn der Anstalten und unter Beteiligung der Bezirksinstanzen veranlaßt werden.
Unpolitische Tagesnachrichten.
Ein Schutzmann erschoffen. Leipzig, 30. Sept. In unserer gestrigen Meldung unter dieser Ueberschrift wird jetzt aus Leipzig berichtet: Der Fahrraddieb, der gestern den Schutzmann Hentschel bei der Verhaftung erschosten hatte, entpuppte sich als ein gefährlicher russischer Revo- luttonär namens Oselewki, der anfangs dieses Jahres in Odessa im Auftrage der russischen Revolutionären Partei einen Bombenanschlag auf einen russischen Großfürsten unternommen hatte. Infolge der verspäteten Ankunst des Großfürsten sei die Bombe zu früh gefunden und dabei einige Personen schwerverletzt worden. Dann will er anfangs Februar aus Odessa mit Komplicen entflohen sein. Beide wurden steckbrieflich verfolgt. Nach mehrfachen Irrfahrten sind sie endlich in Leipzig angekommen.
Grotzfeuer. H e h d i k (Ostpreußen), 30. Sept. Im Kreise Johannisburg wurden in der vergangenen Nacht durch eine Feuersbrunst 44 Gebäude ein Raub der Flammen. Es herrscht großes Elend unter den Bewohnern.
Ein Ehedrama. Danzig, 30. Sept. In Landstchr durchschnitt der Rentter Johann Ides sich, und seiner Frau, die Kehle und stürzten dann in den Hof. Beide sind tot. Ursache sind eheliche Zwistigkeiten. '
Aus dem Zuge gestürzt. Berlin, 30. Sept. Auf der Fahrt von Görlitz nach Berlin stürzte1 ein Unbekannter, etwa 40jähriger Reisender, in der Räbe der Station Königsmusterhausen, aus einem Abteil, blieb mit seinem Rock an dem Laufbrett hängen und wurde vollständig zermalmt.
140 000 Frank unterschlage«. Parts, 30. Sept. Der langjährige Kassierer der Pariser Tronway-Gesellschaft „Est parisien“, -Maniller, wurde verhaftet, da er. eingestanden hat im Laufe der letzten 8 Jahre 140 000 Franks aus der Kasse der Gesellschaft unterschlagen zu haben.
Peruaner, geglückt. Leider hat der kühne Pilot die Tat mft dem Tode bezahlen müssen. Ueber die Einzelheiten des in aller
® i e 6 e n, 29. Sept. Die dieswöchige Viehmarkt hatte einen Auftrieb von etwa 1577 Stück Rindvieh, darunter etwa 400 Kälber und 248 Schweinen. Gehandelt wurden Kühe ftischmelkend und tragend das Stück 1. Qual. 575—650 M (einzelne extsa schwere Tiere bis 700 M), 2. Qual.>500—550 A, 3. Qual. 380 bis 450 A. Jungtiere zur Zucht und Mast, %—%» jährig, je nach Form und Güte 120—170 A, bis 1% " alt 180—220 Bezahlt wurde nach Echlacht- t für den Zentner: Fette Rinder 1. Qual. 84 v« oo A, 2. Qbal. 80—83 A, fette Kühe 1. Qual. 69—73 A, 2. Qual. 65-68 A, 3. Qual. 57—63 A. Kälber 1. Qual. 75—80 A (einzelne extra gute Stücke Vis 86 -«), 2. Qual. 69—74 A, 3. Qual. 64-68 <4l. Fette Ochsen werden der Zentner Schlachtgewicht in 1. Ware mit 89—92 in 2. Qual, mit 87—88 M, fette Schweine (Fleischware) mit 68—69 A, fette Mare mit 66—67 A in der Gegend bezahlt. Der Handel auf dem Schweinemarkt bot feine Norm für eine reguläre Preisbildung. (Gießener Anzeiger.)
Fleischteuerung und Maggi's Würze. An Stell« teuren Suppenfleisches kauft man ’ " knochen, kocht diese unter Vergabe der Üblichen Sup- oenkräuter gut aus, seiht die Brühe durch und ton« tigt beim Anrichten nach Geschmack mit Maggi» Würze
Mitteilungen aus dem Leserkreise.
Unter dieser Rubrik veröffentlicht die Redaktion Stimmen aus ihrem Leserkreis. Für die hierin ausgesprochenen Ansichten und Tendenzen übernimmt die Redaktion (außer der preßgesetzlichen) keine Bet* antwortung, diese bleibt vielmehr dem Ein-- sender überlasien.
Ein Wort des Dankes an Rarburg.
Wir erhalten folgende Zuschrift:
Ich hatte Sehnsucht nach deutscher Art und deutschem Sinn und kehrte ins Vaterland zurück. Ich meinte den besten Eindruck heutigen deutschen Schaffens und Strebens in einer modernen Großstadt zu empfangen. Doch wie ward mir da! Welch ein Stabt«
Kunst und Wissenschaft.
# Die Münchener Ausstellung für angewandte sinnst in Paris. Paris, 30. Sept. Heute vormittag vurde im großen Kunstpalast in festlicher Weise die »ine der hervorragendsten Abteilungen des Hetbst- vlons bildende Münchener Ausstellung für ange- vandte Kunst eröffnet. Zu der Feier waren erfchte- len der Unterrichtsminister Doumergue, der bayrisch« Geschäftsträger Baron v. Ritter, der deutsche Ge- chäftsträger von der Lanken mit den Herren der Bot- «haft, Eeiwralkonsul Ieckttn, zahlreiche französische ßnd deutsche Künstler sowie viele Mitglieder der Ben Kolonie. Der Obmann des Ansstellungs-
t*. Professar hietz eie» bee Z«L bet urmg rennzeschneiwe BrgrllßungsMnMache, Auterrichtsminister Doumergus mU herzliche« Hankesworten und lebhaftester Anerkennung für bi« p interessanten Münchener Kunstbestrebungen beant- vortete. Rach einem Rundgange durch die mit eigenartigem Geschmack ausgestattete Ausstellung, welch« ßerschiedene Wohnräume barstellt,, fanb beim bay
zernen Wegeweiser trifft, fragt man sich verwunbert, warum? Doch — auch der Beste ist manchmal mit Blinbheit geschlagen!
Ein bischen gelacht habe ich, als ich vor ber Mooseiche stand. Doch das ist auch so recht deutsch. Sentimentalität hat es immer bei uns gegeben. Ueber» Ziel hinaus geschossener Gefühlsüberschwang. Nachher besinnt man sich schon wieder auf sich selost und putzt es weg.
Wenn man sich aus kleinen, spitzen Stämmen „eine Schweiz" baut oder „Grotten" macht, wie mans ja wohl nennt, so kommt mir bas immer vor als ob große Menschen mit Puppen spielen. Da hab' ich boch ein paar Mal den Kopf geschüttelt! —
Als die Zeit meines Aufenthalts längst abgelaufen war blieb ich noch immer hier! Und nun ich endlich scheiden muß, geschieht es mit der festen Absicht, spater hier mir etn Heim zu gründen. Ein echtes, deutsches Heim!
— Man wird vielleicht diese Erzählung persönlicher Erlebnisse sehr überflüssig und langweilig finden. Mein Gott — wie viele Zeitungen drucken überflüssige und langweilige Sachen! Und vielleicht macht es doch manch einem Marburger Freude, wenn er beim Morgenkaffee lieft, daß sich heimatlose Fremde in seiner Stadt wohlgefühlt haben. —
Hab Dank du gute Stadt, hab Dank! —
M. B.
(Anmerkung der Redaktion: Wir bringen die Ausführungen so zum Abdruck, wie sie geschrieben sind. Vielleicht wird monier auch in ihnen ein bischen „Gefühlsüberschwangs der Schreiberin finden. Aber es wird auch viele freuen, eine so schöne Anhänglichkeit an unsere Stadt kennen zu lernen.)
Die „Oberhessische Zeitung- erscheint täglich mit Ausnahme bei Sonn- unb Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt viertel- m jährlich durch die Post bezogen 2,25 A (ohne Bestellgeld), bei
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bild' Oedeste Nüchternheit, barbarische Strllosigkeit, hohle Scheinarchitektur, voll Lug unb Undauerhaftigkeit' Und die Menschen — wie sie hasten! Kerne Zeit, keine Zeit! Die Armen! Welche Anspannung von Nerven, von Kräften, nur um Geld zum Leben zusammen zu raffen! Um die echten Güter des deutschen Volkes sich zu kümmern, Kern und Tüchtigkeit in die neue junge Herrlichkeit ber mobernen Errungenschaften, bet technischen unb industriellen Erfindungen zu bringen bleibt ihnen keine Zeit. Das wenige, das geleistet wird, verschwindet in bet kolossalen Masse bet Dahintasenben.
Ich packte betrübt meinen Koffer und fuhr nach Marburg. Irgend jemand hatte mit einmal erzählt von dem Städtchen. Wie anders wirkte dies Bildnis auf mich ein! Ich atmete auf und freute mich so recht tief innerlich. Also das gibt es boch noch, bies echt«, deutsche Wesen! Diese alten Straßen mit den malerischen Häuschen, die noch nicht lediglich von der Ee- wiirnsucht erbaut würben! Welch echt künstlerrsches Gefühl haben früher unsere Hanbwetker besesson! Wer hat unferm Volk feine größten Güter genommen?
Aber ich will nicht klagen, ich will nicht reflektte- ren, — ich will hier mtt bauten. Danken, daß es wieder besser wird. Senn das spürte ich hier tn Marburg. Daß diese Bauten noch nicht niedergelegt unb ausgebeutet sind, daß diese schönen Volkstrachten noch nicht ausgerottet sind, ist sicherlich nicht Zufall, sondern Verdienst. Daß ber alte Marktplatz noch seinen geschlossenen Einbruch macht, baß bei noiwenbiger Erweiterung mit größter Vorsicht und reiflicher Ueberlegung verfahren werben soll, baß keine Riesenreklamen bie Hauser verunzieren, — bas unb vieles anbere noch muß Verdienst sein von Männern, — oder auch Frauen — die noch nach alter, deutscher Art bedacht sind auf Einfachheit, Tüchtigkeit und Solidität. Daß man auch hier Straßenzüge mit geschmacklosen Mietskasernen sieht, denen ber Stempel der Spekulation und ber Unbildung aufgebrückt ist — mein Gott, welche Stabt ist völlig verschont geblieben von dem Wahnsinn ber kulturlosen Epoche bie bichi hinter uns liegt? Lasset uns bankbar sein, daß es fo wenig ist, was man tn Marburg davon sieht! Und unter den Neubauten regt es sich, wie bet Geist einer neuen, besseren Zeit, hier unb da ist Gutes entstanden, — es ist wie ein geheimnisvolles Leben unter der Oberfläche. Daß die Studenten, die den Schloßberg mtt ihren Häusern „schmücken" von diesem neuen Geist so recht erleuchtet würden, will ich alle Abend zum Himmel beten! Und daß bie Fabriken, bie vielleicht entstehen werden, alle stch so einfach ber Landschaft anschmiegen, wie ber Neubau bet Gasanstalt! —
Also bas kann man jetzt! Ein Scheusal, wie eine Fabrik In ein anmutiges Gewand kleiden! Singt Halleluja! Denn bas ist wie ein Versprechen bet Zukunft, baß sich einst alle praktischen unb realen Bedürfnisse mit Geschmack unb Kunstgefühl paaren lassen. Unb bie Bahnhofsbauten von Marburg und Cölbe bekräftigen das unb empfangen ben verzagten Ankömmling mit ber Verheißung: „Sei getrost! Es wirb auch heute noch Gutes geschahen unb viel ist noch zu erwarten vomMutschen Volk!" —
Alt Marburg und neu Marburg, mir scheint bu bist ein köstliches Besitztum beuijchet Lanbe! —
Wie herrlich sind auch deine Wälder, unb wie taktvoll ist bas Walten bes Verschönetungsoeteins. Scheint es boch sonst gerade bie Aufgabe solcher Vereine eine Eegenb mit Geschmacklosigkeiten zu beschenken. Daß bem ehrwürdigen Schloß ein Zeichen unseres Tiefstandes in Gestalt ber häßlichen Ruhebänke bort zugetragen würbe ist freilich ein bischen beschämenb. Unb wenn man zuweilen im Walde blihblaue Emailletäfelchen statt der einfachen, höl-
Geschäftliche MftIilung.
Kola-Dultz. Es freut mich aufrichtig, daß Sie bie einzig wahre Nervennahrung Kola-Dultz versuchen wollen. Nehmen Sie von ben beiltegenben Tabletten je 2 nach ben Mahlzeiten, morgens, mittags und abenbs (gut zerkauen), sie schmecken angenehm unb werben gerne genommen, auch von Kindern. Diele kleine Probe kann natürlich Ihre Nerven noch nicht bauernb starken, aber Sie werden danach doch schon einen wohltuenden Einfluß verspüren. Lesen Sie bitte bas beigefügte Büchlein aufmerksam durch. Sie werden sicher überrascht sein von ber vielseitigen Wirkung ber Kola-Dultz-Tabletten.
„Sonette“ ein wirklicher Butter-Ersatz.
Die Sana-Gesellschaft m. b. H in Cleve stellt als erste Fabrik seit vielen Jahren eine Pflanzen-Margarim unter Verwenbung von süßer Manbelmilch her, btt unter bem Namen „Sanella" in ben Handel gelangt. Da bie Verbutterung von Pflanzenfett unb Pflan- Meöl mit Mandelmilch auf Grund des D. R. P.
) 922 das ausschließliche Recht der Sana-Gesellschaft ist, so ist keine andere Fabrik in der fiajje, einen pflanzlichen Vuttererfatz beijujtetten, welcher die gleichen, durch den Zusatz von Mandelmilch br- gründeten Vorzüge aufweift. Hieraus folgert ohne Weiteres, daß „Sanella11 unter den im Handel befindlichen Pflanzen-Margarine-Probukten eine wohlbegründete Sonderstellung einnimmt. Dies ist auch dadurch bewiesen, daß „Sanellä" trotz ber vielen existierenden Nachahmungen sich einen Weltruf erworben und nachweisbar täglich in taufenden von Familien statt Butter genossen wird. Jede» Original-Paket ^Sanella" trägt den Namenszug des Erfinders Geh. Medtzinalrat Prof. Dr. Oscar Liebreich in blauet Schrift als Garantie für Echtheit und Güte, worauf man beim Einkauf besonders achten soll.
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