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vertreten war. Im Jahre 1448

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ungen, bei denen Und Bauernstand sollen Münchens

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teilnehmen nicht stattfinden tarnt. Es wird an der Einweihungsfeier nunmehr eine Deputation von 25 Veteranen teilnehmen. Für die Fahrt selbst hat­ten sich über 300 Veteranen gemeldet.

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men gegenüber dem Jahre 1907 zu setzen ist. Es ist selbstverständlich, daß der patriotische Sinn die Kon­servativen veranlassen wird, ihre Stimme in der Stichwahl dem Rationalliberalen Dr. Winter zu ge­ben, wozu auch die Konservative Korrespondenz auf­fordert, sodaß also, wenn alle ihre Pflicht tun, zu hoffen ist, daß den Sozialdemokraten der Sieg streitig gemacht wird und der Einzug des 52. Sozialdemo­kraten in den Reichstag verhindert wird.

tage des Präsidenten am 15. Dezember hat der Kaiser den General Porftrio Diaz telegraphisch beglückwünscht. Der Präsident richtete an den Kaiser ein Telegramm, in dem er ihm im Namen de« mexikanischen Volkes, der Regiemng und zu­gleich in seinem eigenen Namen für die Hebet« Weisung der Humboldt-Statue den lebhaftesten ! Dank abstattet und hervorhebt, daß die Statur ml großer Feierlichkeit auf einem der schönsten Plätze der Hauptstadt Mexikos aufgestellt worden i fei

* Eine stürmische Sitzung der griechischen Kammer. Athen, 16. Sept. »4 Beginn der heutigen Sitzung der Nationalversammlung, be­antragten die Revisionisten die Vereidigung beit Mitglieder, dem heftig widersprochen wurde. Es kam zu lärmenden Zwischenfällen, bis Dragumis die Ruhe wieder herstellte. Die Eidesleistung wurde vertagt; dann trat man in die Diskussion über die Befugnisse der Versammlung ein. Dimitrakopulos warnte vor unliebsamen Heber» raschungen und redete einer Constituante mit weitgehenden gesetzgeberischen Befugnissen daS 88ort. Die Sitzung wurde dann bis zum

eingeschrieben sind, weil sie besonders glanzvoll und unter ungewöhnlich starker Beteiligung vor sich gingen. Ja, beinahe hatte jedes Fest schließlich seinen Sondercharakter.

Bereits im Jahre 1815, wo es nach zwei­jähriger Pause wieder stattfinden sollte, wollte man es in Aussicht des bevorstehenden Friedens mit Frankreich mit erhöhtem Glanze feiern, und dem Zuge der Zeit entsprechend, der Jabn seinen Stempel auszudrücken sich bemühte, wollte man gvmnastische Hebungen mit dem Feste verbinden, um der Jugend Gelegenheit zu geben, ihre körperliche Getoandtheit mehr ..uszubilden und gebrauchen zu lernen*. Lehrjungen und -Feier tagsschüler sollten sich daran beteiligen; sechzehn dieser Jünglinge führten einen Wettlauf ans, sechzehn andere bildeten als Fahnenträger ihre Begleitttng im Zuge, in dem auch die Kampf­richter und Aufseher nicht fehlten. Die Jüng­linge erschienen in den bayerischen Lande^sarben; sie waren weiß gekleidet, mit blauen Schärpen um den Leib und trugen Kasten von Filz mit Silberquasten. Außerdem beteiligten sich die Sänger der öffentlichen Singsckmle am Feste, und in Bezug auf diese Reuemng heißt eg in einem Schriftchen aus jener Zett: .Jene Gesänge, so­wie auch diese Volksspiele und Hebungen liegen, außerhalb der scharfbezeichneten Zwecke des land wirtschaftlichen Vereines. Sie werden vieles von ihrem Werte verlieren, sollten sie von höherer Seite veranstaltet werden. Daher hat sich etne Gesellschaft (von gegen 200 d-r angesehensten Einwohners gebildet, welche aus ihren freiwillig zusammengelegten Mitteln diese Rebenzweige bet Oktoberfeste alljährlich veranstaltet.*

Diese .Gesellschaft für bte Oktoberfeste tu München* löste sich freilich bereits nach einigen Jahren auf, unb bet Magistrat bet Stadt Mün-

hat. Interessant ist demgegenüber das Wahlergeb­nis im Jahre 1907. Damals erhielt Dr. Braun (Soz.) 12 388, Rohde (Freikons.) 7722, Dr. Detto (natlib.) 10 070, Erzberger (Ztr.) 228 Stimmen. In der Sttchwahl siegte der Rationalliberale mit 17 805 Stimmen gegen 12196 sozialdemokratische.

Dieser Rückgang der nationalliberalen Stimmen um 2400 beweist deutlich, daß die Partei mit ihremRuck nach links" nicht auf dem rechten Svege ist. Gerade diese letzte Wahl sollte den Nationallibe­ralen endlich die Augen darüber öffnen, daß ihnen auf diesem Wege keine Erfolge blühen und daß die durch die Reichssinanzreform hervorgerufene oppositionelle Bewegung sich ebenso sehr, ja noch mehr gegen sie, wie gegen die Konservativen richtet. Würden die Nationalliberalen auf diesem Wege fort­fahren, so würden sie sich dadurch nur selbst weiter schaden.

Die Aufstellung eines Arbeitersekretärs als Kan­didaten für die Konkervativen, gerade in einem so heißumstrittenen Wahlkreis, wird allgemein als ein Fehler angesehen, auf den der Verlust von 1162 Stim-

Gewerbe- und Kaufmanns-Gerichte

Köln, 16. Sept.

hier begannen gestern in Anwesenheit von über 600 Vertretern der Gewerbe- und Kaustnannsgerichte von ganz Deutschland int großen Saale der Kölner Bürgergesellschaft die Verhandlungen der Verbands­versammlung des Verbandes deutscher Gewerbe- und

die Hand des gewaltigen Welteroberes lag schwer I auf dem durch seine Zerrissenheit machtlosen deutschen Vaterland, so war doch im deutschen Volk» allgemein offenbat der Drang vorhanden, durch derartige volkstümliche Feste und Belustig- I ungen seine Kraft und Gewandtheit $tt zeigen und zu bewähren.

Es war dasselbe Jahr 1810. in welchem Jahn in feinem Buch Deutsches Volkstunt seinen Rus nach Leibesübungen in Deutschland ertönm ließ. Schasmüttg* nannte er da dieneudeutschen Philister*. Gehen, Laufen, Springen, Werfen, Tragen seien kostenfreie Hebungen, so meinte Jahn, dir der Staat von jedem verlaitgen könne. Und Jahn verlangte geradezu Volksfeste, an denen solche Körperübungen ausgeführt werden sollten. Er und viele mit ihm in damaliger Zeit wünschten, daß das Volk znm Bewußtsein seiner selbst käme. ,

So regte es sich wohl damals überall in deutschn Landen: diese volksfestl'.chen Be strebungen waren nicht auf Bayern allein be schränft, aber sie erhielten durch jenes Pferde­rennen, das am 17. Oktober 1810 auf bet nach der Kronprinzessin-Braut benannten Theresten wiese abgehalten ivutbe, neue Anregung.

Das Pferderennen verlief denn auch voll kommen nach Wunsch: die ganze Königsfamilie war anwesend, unb die zwölf besten Renner er­hielten Preise von 20, 15, 10, 9 Dukaten unb so h rab bis zu einem. Ganz München war hinausgewanbert nach bet Thetesienwiese und batte sich köstlich amüsiert.

Da hatte man denn ben Wunsch die Volks­belustigung wieder öfter begehen zu können, und wo bet Wille ist, da findet sich auch leicht die Tal.

Ganz kurz nämlich vor jener BermählungS

Marburg

Sonntag, 18. September 1910.

mit bem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentliche Hnterhaltungsbeilage) und.Landwirt,chaftliche Beilage

Bewohnet bei Gelegenheit bet Vermählung des Herzogs Albrecht HI mit bet Prinzessin Johann. von Braunschweig diese Kolksbelustigung, die einet braunschweigischen Landessitte damals entsprach, eingeführt haben, und oftmals wurden solche Pferderennen dann zbgehalten, bis der Dreißigjährige Krieg und die Kämpfe mit Frankreich derarttge Volksbelnsttg- ungen zurückdrängten. Aber ganz waten sie nie­mals verschwunden, und nach 22jähtiger Pause sollte nun die vom ganzen bayerischen Volk» mit freudiger Anteilnahme empfundene Fteudenfeter hn Königshause zum Anlaß genommen werden, die Volksbelustigung wieder aufleben zu lassen

Reben dem äußeren Anlaß war wohl auch innerer, wenn man so sagen darf, vorhanden. Kenn auch damals die durch bte napoleonischen Kriege geschaffene politische Lage nicht danach ungetan war, laute Freudenfest» zu feiern, denn

feiet im bahetischen Königshause, am 9. Oktober 1810. war in München der durch König Max I. genehmigte landwirtschaftliche Verein ins Leben getreten, welcher sich die praktische Beförderung bet Landwirtschaft im Königreich Bayern als Ausgabe gestellt hatte, und dieser Verein be­schloß, alljährlich im Ottobet jene Pferderennen zu wiederholen und sie zu einerVolksfeier in b:r Marimilians-Wocke* auszugestalten, einem vorherrschend landwirtschaftlichen Feste, mit welchem ein großer Viehmartt unb Preisver­teilung für die zur Stelle gebrachten besten Zuchttiere verbunden fein sollt'.

So ist denn das Oktoberfest, das ursprünglich nur als eine gelegentliche Huldigung für ein fürstliches Brautpaar gedacht war, eine dauernde Einrichtung geworden.

Natürlich ist das Oktoberfest im Lause des Jahrhunderts noch mancher Wandlung unter- worsen gewesen. Sitte» und Gebräuche eines Volkes ändern sich eben, der Geschmack wird ein anderer. Aber tu seinen Grundzügen ist das Fest immer dasselbe geblieben, ein echtes und rechtes Volksfest, an dem die Münchener mit Lei) und Seele hängen, ja mehr noch: die ganze Bevölkerung der Hmgegend der bayerischen Hauptstadt, die in zahllosen Extrazügen znm Festo sich oinzusinden pflegt.

Die Iahte und die Feste folgen einander, aber sie gleichen sich nicht, und w'.e es Jahre gab in b.wn das Oktoberfest zum schmerzlichen Bedauern weitester Kreise der Münchener Be­völkerung überhaupt aussallen mußte so m den Krikgsjahren 1813 und 14 und später 186« und 1870, auch im Jahre 1854, wo bte Cholera in München in fürchterlicher Weise wütete, so gab es toieber andere Jahre, bte in der Chronik bet Oktoberfeste mit goldenen Lettern

rennen verherrlichen. -

Derartige Pferderennen gehörten zu bett alt- bayerischen Nationalbelustigungen. Das sind keine Wettrennen nach englisch m Sportstil, bte erst ein paar Jahrzehnte später in Deutschlanb Eingang fanden, sondern echte und rechte Volksbelustig- in der Hauptsache der Bürger-

Die MeerengenfriM ,?ub das Entstehen einer türkisa>cn Flotte.

Unfer Zeitalter vergißt im allgemeinen schnell es sind schon einige Wochen verflossen, seit bte beiden von Deutschland an die Türkei verkauften Panzerschiffe von Wilhelmshaven abgedampst und in türkische Hände übergegangen sind. Aber noch immer beschäftigt man sich mit bet Diskus­sion über die Folgen dieses Verkaufs. Erst ganz kürzlich tarn wieder die Meldung, der russische Marineminister werde eine Reise an die Gestade drs Schwarzen Meeres antreten, um den Zustand bet russischen Schwarzmeerflotte zu inspizieren. Es scheint wirklich, als trüge man sich ernstlich mit dem Gedanken, diese Flotte zu verstärken und vier neue moderne Panzer für die Schwarzmeer­flotte auf Stapel zu legen.

Wenn diese Meldungen nicht nur wahrscheut lich, sondern wahr sind, so wird man allerdings den Grund für diese Pläne in der Verstärkung der türkischen Flotte suchen müssen, zwar nicht nur allein in dem Ankauf der deutschen Panzer, da ja die Türkei noch außerdem Neubauten zum Teil schon vergeben hat, zum Teil zu vergeben beabsichtigt. Wahrscheinlich befindet sich die rus­sische Schwarzmeerflotte in einem beklagens­werten Zustand. Da sie bisher an den Gestaden des Schwarzen Meeres keinen irgendwie in Be­tracht kommenden Gegner hatte, so hat wohl in diesem Falle die bekannte russische Sorglosigkeit eine besonders ante Gelegenheit gehabt, sich aus­zuleben. Nun kommt mit einem Mal die Tiirktt a(s Gegner in Betracht, da ist es begreiftich, daß man Vorsorge treffen will. Vorläufig handelt es sich natürlich rein um die Beherrschung des Schivarzen Meeres, in der die Russen sich mit Recht oder mit Unrecht bedroht sehen. Man kann allerdings nicht leugnen, daß eine türkische Hege­monie im Schwarzen Meer für die Russen ebenso unangenehm sein müßte, als der bisherige durch die russische Ueberlegenheit im Schwarzen Meer ans die Türkei ausgeübte Druck den Türken un­angenehm gewesen sein muß.

Und doch handelt es sich nicht allem um die Herschaft im Schwarzen M-er. Jrn Hintergrund aller dieser Meldungen lauert eine der schwierig­sten unb gefährlichsten Fragen der hohem Politik, die bereits eine lange Geschichte bat, die Meer- engenfragc.

Nach dem Krimkrieg verboten bekanntlich bte beiden siegreich u Mächte, England und Frank­reich dem besiegten Rußland, im Schwarzen Meer ein-Flotte zu halten. Von diesem in dem Pari­ser Vertrage geschlossenen Verbot befreite sich Rußland anfangs der siebziger Jahre, als Frank­reich durch Deutschland niedergeworfen war. Die Londoner Konferenz setzte bann fest, daß Ruß­land im Schwarzen Meer eine Flotte halten dürste, daß aber die Schisse dieser Flotte den Bosporus nicht überschreiten dürsten. England wollte Rußland nicht zu einer Mittelmeermacht

Das Münchener Oktoberfeft.

Line Skizze zu seinem Hunbrtjahrsjubiläum. Von Eugen Jsolani.

Am 12. Oktober des Jahres 1810 feierte bet damalige Kronprinz, spätere König Ludwig I. von Bayern feine Vermählung mit der Prin- zessin Therese von Tacksm-Hildburghausen. und diese Vermählung wollte die Kavalleriedivision der Bürgergarde Münchens durch ein Pferde-

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I Abend ausgehoben. ,'

I ** Ein russischer General über die stanzöfi I scheu Manöver. Paris, 16. Sept. Der Manöv t^ 1 beridjterftatter desGaulois* veröffentlicht eine I Unterredung mit dem zu dem russischen Mcmö- I toem entsandten russischen General Gerngroß, I welcher u. a. gesagt habe, die Franzosen haben I durchaus nichts von einem Vergleich mit irgend einer fremden Armee zu fürchten und die stolzesten | Heere könnten sie heute beneiden. Nichts ist I außerordentlicher, eindrucksvoller unb überzeu­gender, als das Schauspiel, welches die Aero- I plane bei ben Manövern boten. Haben Sie Ber- | trauen. Das französische Heer bat abermals alle I anberen Nationen überflügelt. Die Russen sind I gern bereit, ihre Schüler in der Flugtechnik zu | werden, welche auf bte Kriegskunst vielleicht um- I stürzend einwirken wird. Deshalb ist auch jede I Kritik der französischen Manöver heue uiistatthaft. I Diese bedeuten einen Marsstein, einen Wenbe I punkt in bet Militärgeschichte.

I ** Die Abschaffung der Todesstrafe in Spa I nien Madrid, 16. Sept. In einer Rede, die bei I Justizminister bei einer dienstlichen Veranlassung I hielt, erklärte er unter anderen, daß die Regie- Ausland. I rung sich mit der Frage der Abschaffung der

~ «... .... I Todesstrafe befasse.

** Die Jahrhundertfeier der Unabhängigkeit I. ** Türkische Opferwilligkeit. Konstantinopel. Mexikos. Berlin, 16. Sept. DieNorddeutsche I 16 Sept. Dem Blättern zufolge vermachte bei Allg. Zeitung* meldet: Der Kaiser richtete an I President des Senats, Said Pascha, die Hälfte den Präsidenten von Mexiko ein Telegramm, in | fejneg Vermögens zum Ankauf eines Panzer- bmt er ihm unb her mexikanischen Nation zur I «jiffeg das den NamenSaibie* erhalten soll Jahrhundertfeier der Hnabhängigkeit des Frei- 1 staates seine unb bes deutschen Volkes wännste Glückwünsche ausbrückt. Das im Namen des Kaisers ausgestellte Denkmal Alexander von Humboldts möge stets ein Wahrzeichen der Freundschaft unb der gegenseitigen Hochachtung zwischen Deutschlanb unb Mexiko fein. Zum Zeichen seiner persönlichen Wertschätzung für ben Präsidenten Diaz verlieh der Kaiser dem Präsi­denten die Kette zum Großkreuz des Roten Ablerordens. Auch zu dem achtzigsten Geburts­

werden lassen. Der Schlüssel zu dem russischen Haustor blieb in den Händen der Türken. Es liegt nun auf der Hand, daß diese ganze Frage in dem Augenblick ein ganz anderes Ansehen erhält, wo der schwächliche Torwächter sich plötzlich stark genug fühlt, von feinem Schlüsselbefitz nach eige­nem Gutdünken Gebrauch zu machen. Solange die Türkei schwach war, hätte sie Rußland nicht hindem können, durch eine Bedrohung Konstan­tinopels die Haustür zu forcieren. Es war auch tatsächlich nicht die Türkei, die bie Tür geschlossen

hielt, sondern England. England wäre in einem I Reick,

solchen Falle unter Berufung auf ben Londoner XJCUqcge»

Vertrag sofort eingeschritten. Seitdem ist aber - Die Fahrt be» Kaffer» nach Ungar» Buda- Rußlanb von Japan geschlagen unb geschwächt I pest, ig. Sept. Der deutsche Kaiser passierte heute

worden England hat sich mit dem geschwächten I ^üh 5 llhr 59 Mm. im Hofsonderzuge die Budapester

Rußland verständigt. Damit ist Rußlands Stel- Bahnstation Kelezseeld. Kis-Köfzeg, 16. Sept. Der lung in Konstantinopll natürlich bedeutend ge- I beutj^e Kaiser ist im Hofzuge um 1% Uhr heute

stärkt worden, da die Türken nun nicht mehr ohne I Rachmitag hier eingetroffen und am Bahnhof von

weiteres aus Englands Hilfe gegen die russische ^Herzog Friedrich und Erzherzogin Isabella emp- Flotte rechnen können, wenn auch zur Zeit der I $ Fürstlichkeiten fuhren alsbald

Balkankrise Iswolsky mit gewissen Dardanellen I ^n worden. fauf dem sie sich Plänen in London noch abgefallen zu sein scheint. zu Schrff nach dem zenserttgen Ufer, auf dem sie \xa> Wenn nun die Türkei sich wirtlich eine zur Bet- l gleich auf dte Pritsche begaben. .

teibigung des Bosporus ausreichende Flotte ver- I D,e Röntgt« von Schweden ans Schloß Matna». schasst, so ändert dies mit einem Schlage die I Karlsruhe, 16. Sept. Die Königin von Schweden ganze Situation, und zwar natürlich zu Gunsten I und die Großherzogin Luise von Baden find heute der Türkei und zu Hngunsten Englands und Ruß- I Nachmittag von Schloß Mainau hier eingetroffen, lands. Daher kann man wobl begreifen, daß die I _ $tr Unterstaatsselretiir des Reichskolontal- türkischen Flottenpläne eine Diskussion hochpoli- I emt9 gjerlin 16 Sept. Der Bürgermeister von tischer Probleme und Zusamenhänge angeregt Regierungsrat Dr. jur. Paul Böhmer, ist

haben. ___I zum'uitterstaatssekretär im Reichskolonialamt er-

" I nannt worden.

ITtttMlftll I Eine »erbotene «eteranenfahrt. Stuttgart,

ponnflye umjcyuu. I 16 Sept. Die Veteranenfahrt nach Champigny zur

Die Wahl in Franssnrt a. O. Lebus. I Einweihung des dort errichteten württembergischen Wie wir bereits gestern mitteilten, erhielt der I Denkmals ist von der französischen Regierung ver- Sozialdemokrat Faber 14316, der Nationalliberale I boten worden. Die diplomatischen Verhandlungen Dr. Winter 7757 und der Konservative Dunkel 6995 t haben ergeben, daß bie Einweihungsfeier in der ge- Stimmen, sodaß also Stichwahl zwischen dem Sozial- I planten Ausdehnung es sollten einige hundert demokraten und dem National! cberalen stattzufinden I Würtemberger Veteranen von 1870/71 an der Feier