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»■den können, da das gelind« »etter im Früh- ' tabr günstig auf bW junge Zucht etngewir» Hal.

Unter seinen Mitglieder« hat der Verein einig« hervorragend« Züchter, wie die Ausstellungen von Marburg, Köln, Hannover, Berlin usw. im vori­gen Jahr glänzend bewiesen haben. Mit Freu- hen wurde begrüßt, als bekannt gegeben wurde, daß bereits 37 Ehrenpreise gestiftet und daß noch eine große Anzahl ausständig seien.

Schwarzenborn, 7. Aug. Ein 17jShrigeS Mäd­chen aus dem benachbarten Friedigerode, daS hier in Stellung war, tötet« ihr neugeborenes ! Kind, indem sie es im Heu erstickt«. Tags daraus wars jemand Heu vom Boden in die Scheune und damit 'uch das Kind, das er nicht bemerkt, herab. Dadurch wurde die Tat bekannt. Als das Mädchen dann verhaftet werden sollt«, schnitt sie sich bett Hals mit einem Messer bis zur Hälft« durch, warf das Messer dann aber fort. " Sie wurde in schwerverletztem Zustande in da» Krankenhaus zu Hcphata geschafft.

Hessen-Nassau und Nachbargebiete.

§§ Cassel, 7. Aug. Der Kaiser, der am Sonn­abend mit seiner Gemahlin auf Schloß Wilhelms- Höhe eintraf, wird am nächsten Sonntag, 14. Aug., im grünen und blauen Saale des Residenzschlosses am Friedrichsplatz die Nagelung von 18 Fahnen des 1., 2., 11. und 17. Armeekorps vornehmen; an dieser Feier nehmen auch die Kaiserin , sowie die Prinzen und die Prinzessin, außerdem der Kriegsminister und die Generalität nebst Abord­nungen von Stabsofsiziercn derjenigen Regimen­ter teil, deren Fahnen genagelt und geweiht w er­den. Nach der Nagelung im Schloß findet auf dem Friedrichsplatz die feierliche Weihe der Fah­nen durch bett evangelischen Feldprobst der Armee, Wölfing, in Gegenwart des katholischen Feld- probstes Dr. Vollmar und der Militärgeistlichen der Garnison Cassel statt. — Hinsichtlich des für dm 14. August geplanten großen Veteranenappells hat der Kaiser sich noch alle Bestimmungen Vorbe­halten; wie man hört, wird der Kaiser im An­schluß an die Nagelung und Weihe der Fahnen die Front der alten Krieger aus dem ganzen Re­gierungsbezirk abschreiten und den Parademarsch der alten Soldaten abnehmen; di: einzelnen diesbezüglichen Befehle werden erst morgen er­gehen.

Rotenburg, 7. Aug. Zu dem Gastwirt in einer Nachbargemeind« kam laut „Rötend. Kreisbl." ein Pärchen mtt der Angabe, es sei zufolge einer Wette auf einer Fußtour von Paris nach Ruß­land begriffen und verlangte Abendbrot, Nacht­lager und Frühstück. Nach reichlicher Jnanspruch- luchrne dieser für di« Strapazen unvermeidlichen Bedürfnisse erklärte heute früh der männliche Ge­spann, beim Bürgermeister des Ortes eine Be­scheinigung erwirken zu wollen. Als die Widcr- kehr desselben eitwas lange aus sich warten ließ, wollt« die »bessere Hälfte* nach ihm Ausschatt hallen. Nun haben die beiden wahrscheinlich die große Reise ins »Russische* angetrelen, ohne dem Wirt für seine Aufwartung mit entsprechen- bet Bezahlung zu danken. Also Vorsicht?

Schmalkalden, 6. Aug. Während der gestrigen Durchfahrt der Einquartierung von der Tele- graphenabteilung aus Karlsruhe war das 5jäh- rige Söhnchen des BLckermessterS Trauwetter im Begriff über die Sttllerstraße zu laufen, lief aber unglücklicherweise in das Geschirr eines Bagage­wagens. Die Räder gingen dem Kinde über den Kops, so daß der Tod aus der Stelle eintrat. Eitte große Blutlache bezeichnete dir Stelle des schreck- lichen Unfalls.

Ems, 7. Aug. Wiederholt erhielten zwei hie­sige alleinwohnende Damen Drohbriefe, in denen die Hinterlegung einer festgesetzten Summe an einem genau bezeichneten Ort gefordert wurde. Da nunmehr auch ein Herr durch solche Droh­briefe belästigt wurde erstattete er Anzeige bei der Polizei. Als Brieffchreiber wurde ein Real- schüler ermittelt, der die Tat auch bereits einge- sianden hat.

Renwied, 6. Aug. Die Stadtverordneten haben beschlossen, den alten Kriegern zur Erinne­rung an die Schlacht bei Sedan vor vierzig Jah­ren 3000 M zu überweisen.

Kirchhundem, 6. Aug. Kaum sind di« fremd­ländischen Arbetter am Vahnba« — womit man übrigens diese Woche begonnen hat— hier einge- troffen und schon ist von einer blutigenSchlägerei, die unter ihnen entbrannte, zu berichten. Im nahen Heinsberg kam eS in vergangener Nacht zwischen diesen Arbeitern (Italienern) zu einer wüsten Rauferei, in deren Verlauf einer der Be­teiligten derart mit dem Messer bearbeitet wurde, daß er schwerlich mit dem Leben davonkommen dürste.

Unpolitische Tagesnachrichten.

Großer EinbruchSdiebstahl. Hannover, 7. Aug. Durch Einbruch sind in der Nacht zum 2. d. Mts. dahier aus einem Uhrengeschäft etwa MX) Damen- und Herrenuhren, 216 golden« Ringe, Z2 8karätige Trauringe entwendet worden.

«utomobilunsälle. Aschaffenburg, 7.Aug. Der Gymnaflalprofessor Dr. Philipp Modi aus

Main, verunglückt« heut« g«ge« 11 Uhr vormittags mtt seinem Automobil bei Kilometer­stein 6,5 auf der Dieburger Gemarkung. Er wurde so schwer verletzt, daß er nach zwei Stunden ver­starb. Seine Frau erlitt ebenfalls Verletzungen. — P l a u e n i. Vogtl., 7. Aug. Heute Nachmittag verunglückte der »Reuen Vogländ. Zig.* zufolge am Kapellenberg bei Schönburg das Automobil des Direttors einer hiesigen Mafchinenfabrtt, Franck. Die Frau des Dttettors, sowie d.r Chauffeur sind tot Die Tochter des Direktors, sowie zwei Herren, die an der Fahrt als Gäste teilnahmen, wurden schwer verletzt. Der Direttor blieb unverletzt.

Deckeneinfturz. Leipzig, 7. Aug. Beim Bau des neuen Bahnpostgebäudes an der Rohr­leichstraße brach in der ersten Etage eine provi­sorische Ecke zusammen, wobei zwei Arbeiter schwere Verletzungen erlitten.

Unterschlagungen eines Regierungsbaumeisters. Bamberg, 7. Aug. Wegen Unterschlagungen in Höhe von angeblich 30 000 Jt wurde hier der Regiemngsbaumeister Kieser verhaftet.

Ungetreuer verbandskassterer. Berlin, 7. August. Der Kassierer Decker von der Filiale H des Verbandes der Lederarbeiter und Lederarbei­terinnen Deutschlands ist spurlos verschwunden. Er verübte seit 1906 Unterschlagungen.

Explosion ans eine« englische« Unterseeboot Portsmouth, 6. Aug. Durch eine Petroleum­explosion auf dem Unterseeboot A 1 wurden zwei Offiziere und vier Matrosen verwundet.

7% Millionen Unterschlagungen. Konstan­tinopel, 7. Aug. In der kaiserlichen Fezsabrik wurden große Unterschlagungen entdeckt. Es soll sich um 71/2 Millionen Mark handeln. Der frü­here Direttor der Fabrik und mehrere Beamte wurden dem Kriegsgericht überwiesen.

Räuberische Ueberfälle. Dortmund, 7. Aug. Einem Lehrlinge, der auf der: Bahnpostamte 4000 Jt einzahlen sollte, wurden von einem Polen 2000 .H vom Zahlbrett entwendet. Der Lehrling verlor jedoch die Geistcsacgenwart nicht und setzte dem Räuber nach, der mit Hilfe von Passant-n gefaßt wurde. Im Polizeigefängnis beging der Räuber einen Selbstmordversuch, der aber noch rechtzeitig entdeckt wurde.

Der Werstarbeiterstreik in Hamburg. Ham­burgs. Aug. Da infolge der Ablehnung der Werftarbeiter-Organisationen gestellte« unan­nehmbaren Forderungen die Arbetter auf den Wersten in Hamburg in den A sstand getreten find, wurde in der heute abgehaltenen Sitzung des Vereins dcuffcher Seeschiffswersten einstim­mig beschlossen, im Laufe der nächsten Woche auf sämtlichen Wersten eine große Betriebseinschrän­kung eintreten zu lassen.

Zugzusammenstoß in Winnipeg (Kanada). Winnipeg, 6. Aug. Der Sonderzug, in dem sich der Premierminister Laurie und der Eisen­bahnminister Graham befanden, stieß bei einer Fahrgeschwindigkeit von 60 Meilen i« der Stunde in der Näh« von Regina mit einem Güterzuge zusammen. Der Premierminister wurde am Knie verletzt und erlitt einen starken Nervenschock «nd der Eisenbahnmintster eine Verrenkung des Knies. Andere Person n kamen mtt leichten Verletzung«« davon. Ein Heizer wurde getötet. Die Fortsetzung der Rundreise des Premierministers scheint t« Frage gestellt.

Der Stand der Obstkulturen 1« Oesterreich. Wien, 6. Aug. Rach dem Bericht des Ackcr- ministers üb r den Stand der Obstkutturen für Ende Juli haben die Obstkutturen sehr unter der Ungunst der Witterung gelitten. Di« Apfelernte verspricht eine gute zu werden, weniger befrie­digend sind dir Aussichten für k i: Birnencrnt«. Die Ernte der Frühbirnen hat bc eits begonnen. Die Pflaumen und Zwetschen heben unter dem Auftret „ der Taschenkrankheit gc itten, wodurch die ohnehin geringen Ernteaussicht n noch weiter verschlechtert worden sind. Die Aue chten für eitte normale Weinlese haben fich weiter verschlechtert wegen des verheerenden Auftretens der Reblaus, auch der Mehltau richtete Schaden an.

Ans anderen Blättern.

Die nMionalliberalen „Reuen Hessische« Botts blätter", di- in Darmstadt ersche.nen, vergleichen die hessische Finanzkrisis mit der Krisis der nationalliberalen Partei. Sie führen unter an­derem folgendes aus:

»Wenn wir auch die Krists in der national­liberalen Parte: mit der hessischen nicht in ein« Linie stellen wollen, so muß doch zugegeben wer­den, daß der Berliner Apparat der Pattei, den wir i« Friedberg-Büdingen bis zum Ueberdmß kennen lernen mußten, dem Abgeordneten Bassermann und der Partei einen schlechten Dienst dadurch leistet, daß er die großen Fehler, die die Frattion bei der Beratung über die Finanzreform gemacht hat, durch einen Kampf um Bassermann zu decken sucht. Dadurch gewinnt es den Anschein, als ob es sich im Reichstag nicht um national- ItberaU Wahlkreise und ihre Sicherung, sondern allein nur um di« Glorifikatton eines einzelnen Abgeordneten handelte, der zufälligerweise den Vorsitz in der Frattion hat. Zuerst wird fein Rücktritt angekündigt, der gar nicht beabsichttgt

ist «nd dann daran eine Vertrauenskundgebung angeknüpft, die freilich nur verttnzelt und von Städten ausgegangen ist, die zumeist der «attonal- Nberalene Patttt längst verlöre« find, wie Frank- futt, Mannheim und andere.

Der Berliner Apparat hat berefts große Sün­den in Süddeuffchland begangen und die besten Männer der Pattei von der Bühne weggedrängt. Mr erinnern nur an Franz Buhl bei der Reu- städter Wahl und Dr. Becker in Friedberg-Büdin- gen. Buhl hatte in dem an die Sozialdemottatte verlorenen Wahltteis Ludwigshafen zweimal einen ausfichtslosen Wahlkampf ausgenommen, nur um der Pattei wieder eine Organisation zu schaffen. Zum Lohne wurde er in seinem Heimatswcchttreise als Kandidat abgesägt, weil er ohne die Bauern nicht fechten wollte. Dem um die Partei hochverdieMen Dr. Becker ist es nicht anders ergangen. In beiden Fällen hat di« So- zialdemokratie gesiegt.

Man mutz hindurch und zwar über Leichen, lautete die AMWott des Berliner Apparate-, der biutc noch nicht weiß, ob et bei der nächsten Reichstagswahl für den Großblock eintreten soll oder nicht, der sicher nur das eine weiß, daß er die Bauern von sich abschütteln will, um Selbstmord gb sich zu vollziehen, wie die Erfahrung lehtt.

Diese Att von Politik hat natütticherweise zur Folge, daß die Selbständigkeit der Landesorgani- Nationen und der Wahttreise begraben werd:« muß. wie dies bei dem Wahlkampfe in Friedberg- Büdingen leider mit Erfolg versucht worden ist, wodurch der Widerstand gegen den Berliner Ap­parat auss äußerste gereizt wird. Alle diese Feh­ler und Mißersolge der FrattionSpolittk werden nun durch Angriffe auf die Agrarier und ein­zelne nationalliberale Abgeordntte, die ihre Wahlkreise vor diesen Mißgriffen geschützt haben, zu verdecken gesucht. Hierbei wird nun tmm:r der Abgeordntte Bassermann und Liebe oder Haß gegen ihn ausgespielt. Als ob es fich über­haupt nur um den Abgeordneten Bassermann, der, wie gesagt, zufälligerweise Vorsitzender der Frattion ist und nicht ttwa um die national!'.',r- rale Partei handelt, deren Zweck doch darin be­sieht, dem Vaterlande «nd nicht ttwa eine. Per so« zu dienen.

Die Frattion muß ihren Frieden mtt den Bauern und den Arbeitem wieder Herstellen, den sie gebrochen hat durch den Kampf gegen den Bund der Landwitte und ihre Verbindung mit der Hansa. Sie muß das Kommando auSgeben: „Von links abrücken in die Mitte* Geschieht dies nicht, so fließen die Wahttreise dahin, wie die Millionen des Herrn Snauth.'

Vermischtes.

Chu Statistik der «r Seuer-Uoaferen, wtb««» bene« Diakoaissen-Mutterhiiuser, wie sie all« drei Jahre, jedesmal vor der Tagung dieser Kon­ferenz, ausgestellt wird, bringt die Juli-August- Rummer 1910 bet Kaiserswetther Armen- und Krankensreunde. Die 84 dazu gehörenden Mutterhäuser — 54 in Deutschland, 1 in Oesterreich, 7 in Rußland, 3 in Skandinavien, 9 in Holland, 2 in Frankreich, 4 in der Schweiz und 4 in Nordamerika — zählten in diesem Frühjahr 19 958 Schwestern (14 803 Diakonissen, und 6155 Probeschwestern), von denen 17 947 auf 7216 Arbeitsfeldern in Tätigkeit waren. Die übrigen 2000 Schwestern waren teils wegen Alter oder Krankheit ausgespannt, teils noch in bet ersten Vorbereitung für bie Arbeit begriffe«. Von ben arbeitenden dienten 51,8 Proz. in bet Kran­kenpflege verschiebenster Art (barunter auch Blinde, Taubstumme, Taubstummblind«, Epileptiker, Krüp­pel usw.), 30,6 Proz. in der Semeinde-Privatkranken- pflege, 14,8 Proz. in btt Erziehung des weiblichen Geschlechts (Kleinkinderschulen, Penstonate« und höheren Töchterschulen, Mägde- und Arbeiterinnen­heimen, Rettungshäusern und Magdalenien); die übrigen auf verschiedenattigen Arbeitsgebieten, dar­unter 45 Schwestern in bet Heidenmission neben ben 130 Kaiserswertherinnen, bie im Orient stationiert sinb. — Der Zuwachs an Schwestern betrug seit 1907 10 Proz., jährlich über 600; die für bie unmittel­baren Zwecke bet Mutterhäuser erforderlichen Mittel sind auf 20 528 586 <M. (um 12 Proz.) gestiegen. Wei­tere Mutterhäuser des In- und Auslandes haben ben Anschluß an die Eeneralkonferenz nachgesucht.

Wenigsten« ttner. In Agram sollte di« kon­stituierende Versammlung eines Vereins statt­finden, dem als dem Verein bet treue« Ehe­männer alle Strohwitwer beizutrtten hatten, deren Gattinen in der Sommerfrische weilen. Zu der Versammlung wat nach bet »Vossischen Zeitung* nur ein Mann gekommen und Hefer hatte erst zwei Tage zuvor geheirattt.

Lin Gewaltmarsch ungarischer Trupp««. Zwei ungarische Regimenter unternahmen in der drücken­den Hitze von 36 Grad Reaumur einen 18stündigen Marsch. Die Folgen blieben natürlich nicht aus. Bei der Ankunft im Lager von Pilis-Esaba mutzten 180 Soldaten ins Spital gebracht werden. Lungenent­zündungen, Sonnenstich und offene Wunden waten die Folgen des Gewaltmarsches, der absolut feine Berechtigung hatte.

Letzte Nachrichten. j

Berlin, 7. Aug. Ein orkanartiger Sturm, der in > bet Nacht zum Sonntag «insetzt« und während des! ganzen Sonntags anhielt, hat zahlreichen Schade» I und Unfälle, besonders auf dem Wasser, zur Folg« gehabt. Der Beginn der Flugwoche in Johannistal j wurde durch ihn vereitelt.

Ischl, 7. Aug. Das Eroßherzogspaar von Cum« berland traf mit den Prinzen Georg Wilhelm und Ernst August, dem Eroßherzogspaar von Mecklen» burg-Schwerin, der Prinzessin Maximilian von Ba» > ben und Olga, mittags aus Gmunden zum Besuche , der kaiserlichen Familie hier ein und nahmen ams Familiendiner teil. Nachmittag» kehrte das Her­zogspaar von Eumberland nach Gmunden zurück. Die übrigen Fürstlichkeiten wohnten der Theater­vorstellung bei.

Tanger, 7. Aug. Die Regierungstruppen ließen gegen die Fidais Geschütze auffahren und gaben Schnellfeuer ab. Um 10% Uhr abends war der Etraßenpandal z« Ende und die Fidais streckten die Waffen. Sie wurden mit den Führern Sattar Khan und Baghir Khan gefangen genommen. Sattar Khan ist verwundet, Die erlittenen Verluste sind noch nicht bekannt.

Depesche«.

W. Karlsbad, 8. Ang. Kaiser Frenz Josef genehmigte die Errichtung eine» Denkmals, das an, Anlaß feine, 80. Geburtstage, hier errichtet werden soll. Prof. Lugen Boermel, Berlin, hat den Entwurf hergestellt.

W. Saarbrücken, 8. Aug. TKreiskrieget, verband hielt gestern hier seinen 00. Berbandstag ab.

Getreide und Futtermittel,

Frankfurt, den 2& Juli 1910.

Weizen, hiesiger und Wettetaner

, kurhessifcher

. norddeutscher

Rogge«, biefiaer

, russischer

, rumänischer Gerste, hiesige und Wetterau« Hafer, hiesige

. russisch«

Mai», mixed

, russischer

Weizenmehl Nr. 0

Mk. 21.00-00,00 Mk. 21,00-00,00 Mk. 21,00-09,00 Mk. 14,50-14,75 Mk. oaoo-oooo Mk. 00,00-00,00 Mk. 15,00-16,50

Mk. 16,00-0000 Mk. 00,00 00,00 Mk. OO.CO-OOOO Mk. 00,00-00,00 Mk. 80,25—30,50

Mk. 00,00—00,00 ' 2 Mk. 00,00-00,00

feine« Marken 0,50—1,00 Mk. höher.

Roggenmehl Nr. 0 Mk. 23,25-23,50

1 Mk. 00,CO-00,0Ö

' ' 2 Mk. 00,00-00,00

Alle» per ICO Kilo toll kack loco biet.

«eizenkttte Mk. 9,50-00,00

Roggenkleie Mk. 9,50—10,00

Futtermehl Mk. 12,25-14,00

Alle» per 100 Kilo netto effektiv loco hier.

Biehpreise des heutigen Frankfurter Viehmarttes.

78—85

Pf».

Ueberstand:

75-84

77-88

Lebend» gewicht Mk.

Schwein«: L Qualität 2. ,

& , 4. ,

Hornvieh: Geschäft: 1

Kleinvieh:

2. ,

3 ,

Kalben (»tobet) und Kühe: Kalbe« 1. Qualität: Kühe: L Kühe u. Kalben 2. Qual

Bullen: L dualitit'

L

L

Bezahlt wurde für 1 Pfund:

Kälber: L Qualität

L

3.

Schaf« L Qualität

&

75-80 66-70 00-00 Mg.

97-104 88-96 00-90 78-82 71-00 00-00 00-00 80-91 68-72 72-74

Eigener Ltahtbericht der ^Oberhesfischen Zeitung".

Auftrieb: 1' 91. Ochsen 517. Kalben Minder) und Kühe 817, Bullen 587, Kälber 510, SchafeSüO, Schweim 1278, Ziege« — Schaslämmer, — Ziegenlämmer. An» Oesterreich: 66 Ochsen, — Bulle, — Rinder.

Schlacht» gewicht

Bezahlt wurde für 100 Pfund: Mk.

Ochsen: L Qualität 81-92

Oeffentlicher Wetterdienst.

Dienststelle Weilburg (Laodwirtschostsschule).

Wetterausflchte« für Dienstag, den 9. August 1910: Vielfach wolkig, trübe mtt einzelnen Regen» fällen.

Lerantwortlich für die Redaktion:

Dr. phik- Ca r ( Hiheroth in Marburg.

BARUCH STRAUSS, Bankgeschäft

Gegründet 1866

Geprflndet 1866

An- nd Verkauf von Wertpapieren an allen Börsenplätzen zu den sonstigsten Bedingungen

Annahme verzinslicher Bareinlagen auf kflrzere oder längere Zett

Beleihung aller Wertpapiere

MARBURG, Telephon 29 - FRANKFURT a. Main, Telephon 5861 Discont-, Conto-Corrent und Check-Verkehr für Industrielle, Geschäfts­leute und Private

Coupons Einlösung 4 Wochen vor Verfall

Wechsel «nd Zahlungen auf alle Plätze des In- und Auslandes Verlosungskontrolle aller mir abgegebenen Eiiecten-Numtnem

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Vermietung feuer- und diebessicherer Privattresors (Safes) unter eigene— Verschluss des Mieters.

Bereitwilligste Auskunftserteilung aller das Bankfach berührende« Fragen

Cours-Bericht der Börsen von Frankfurt«. M. — Bertie — Loaden — Paris. Ohne Gewähr

Frank tert a. M. und Bertie.

Norddeetscher Lloyd .

111.12

3*|i'/, Frankfurter Hypothekenbank

92.30

Chartered ....

31.6

Disconto-Commaadlt-Oeseilschaft

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1187.-

ffirkenlose .....

181 AO

4e/> Meininger Hypothekenbank (neue) .

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Goldfieids ....

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Deutsche Bank ....

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Gelsenkirchener ....

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92.40

Randmines ....

9.—

Dresdner Bank ....

158.76

hiarpener .....

201.25

4V, Westdeutsche Bodencredit-Anstalt.

101.—

Anaconda ....

8.—

Denn Städter Bank Schaafhausens eher Bankverein.

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180.87 142X0

Laura......

Bochumer .....

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177.12

237.—

4 ss, Deutsche Hypothekenbank, Berlin .

4V, Rheinische Hypothekenbank .

4‘/i Preussische Pfandbtiefbank . » .

100.75

101. -

Tendenz: lest

Berliner iiandelsgescltoduüt «

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4*/> Ungarische Goldrente . .

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