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gen bringen, damit in großem Maße für Haltungs-Lesestoff gesorgt ist.

Die eigens für unsere Gegend bearbeitete Wirtschaftliche Beilage" unterrichtet über alle des Gartenbaues und der Landwirtschaft.

remde lächelte trübe, gerade als erriete Gedanken mit den feinen Fühlern der

irgend eine Regierung dem Parlament einen Ge­setzentwurf über das Frauenstimmrecht vorlege« könnte. Die Aussichten für die Annahme eine- solchen Gesetzentwurfes würden außerordentlich schwach sein. Er sei indesien der Ansicht, daß dem Unterhaus Gelegenheit geboten werden müßt«, seine Meinung darüber äußern. Er wetde dem Kabinett die Wünsche der Deputation unterbreiten und im Unterhause eine Erklärung darüber abgeben.

Nur für die, die ohne Schuld und Fehler/ murmelte der Mann dumpf zurück.

Karleen wandte sich hastig um. Ihr Auge tras das seine. Me grabesttef es ihr plötzlich schien und tote schwarz und schmal. Düster spann­ten sich buschige Brauen darüber.

Jede Schuld läßt sich sühnen/ entgegnete sie, und ihre großen blauen Augen strahlten seltsam auf.

Der Fremde schüttelte das dunkle Haupt.

Es gibt keine Entsühnung durch uns selbst, wie ich sie meine, mein Fräulein. Mutterhänve und weiche Frauenlippen allein könnten erst wirk­lich die Sünde von uns nehmen, die wir vielleicht schon tausendfach gebüßt."

Das ist der Erlösungsgedanke, den auch Richard Wagner vertritt," murmelt Karleen mehr zu Ute als zu dem Fremden gewandt.Die Er­lösung durch andereDurch Mttleid wissend der reine Tor." Kamm, Ute, die wirbelnden Schatten den mahnen, bald ist die Sonne verglüht."

Sie neigte ein klein wenig den blonden Kopf zu dem Freuwen und wollte abwärts schreiten, da vertrat ihr seine dunkle Gestalt hasttg den Weg.

Noch ein Wort, mein gnädiges Fräulein, wer weiß, ob wir so fern der Welt und doch dem heißen Pulsschlag des großstädttschen Lebens so nahe wie hier, allein mit unseren weltfernen Ge­danken, die Ah festhalten möchte als ein freund­liches Erinnern für meinen letzten Weg. Wie sagt doch Prinz Emil Schönaich-Carolath?"

Ein Meiselschlag, Ein durchfieberter Tag Kann Deinen Tempel bauen. Der Nebel weicht, Noch heut vielleicht Wirst Gott Du schauen/

Ermäßigung der Gebühren im deussch- franzSfischen Fernsprechverkehr. Straßburg i. E., 21. Juni. DieStraßburger Korrespondenz" schreibt unter i>em 20. Juni: Im deutsch-fran­zösischen Fernsprechverkehr sind die Gesprächsge­bühren durch ein zwischen den beiden Zentralver- waltungen abgeschlossenes Uebereinkommen, das am 15. Juni in Kraft getreten ist, ermäßigt wor­den. Bei Anstalten in Elsatz-Lothringen werden die Gebührensätze von 2 J(, 3 M und 5 M auf 1.50 M, 2.50 JU. und 4 M ermäßigt. Bei Nacht- Verbindungen, die während der Dienststunden der Fernsprechanstalten in der Zeit von 9 Uhr Abends bis 7 Uhr Morgens im Sommer und bis 8 Uhr Morgens im Winter (Pariser Zeit) hergestellt werden können, betragen die Gebühren für Einzelgespräche drei Fünftel und für Abonne­mentsgespräche die Hälfte der Tagesgebühren. Als Winterzeit gelten die Monate November, Dezam­ber, Januar und Februar.

Verbrüderung der Freisinnige« ««d Sozial­demokraten in Friedberg-Büdingen. Die Fortschritt­liche Volkspartei im Wahlkreis Friedberg-Büdingen beschloß, bei der Reichstagsstichwahl am 24. Juni den sozialdemokratischen Kandidaten zu unterstützen. Das Ziel, den schwarz-blauen Block zu werfen, sei wich­tiger als das Bedenken gegen die Wahl eines So­zialdemokraten. Der Verrat des Freisinns an der bürgerlichen Sache wird die Wahl des Sozialdemo­kraten zur Folge haben.

Man abonniert auf dieOberhessifche Zeitung" bei allen Postämtern für 2 M. 25 Pfg.» bei der Expedition (Marburg, Markt 21) und den ZeitungS- sielleu für 2 M. vierteljährlich.

Neu zugehende Abonnenten erhalten dieOber­hessische Zeitung" bis zum 1. Juli gratis zugestellt.

Geschäftsstelle derOberhessifche« Bettung"

Markt 21.

Ausschaltung des selbständigen Mittelstandes 4~ dem Erwerbsleben.Wer ehrlich das ©enoF schaftsweseu fördern will/ meinte er,muß erlernten, daß es keinen anderen Weg gibt, als

geffen konnte.

Es war ihr, als müßte sie schreien, als müßte sie rufen:Da, da ist et, ergreift ihn/ aber sie preßte nach dem ersten, ihr wieder Willen ent­fahrenen Laut fest die roten Lippen aufeinander und fah nur in tödlicher Angst worttos in das Antlitz des Fremden.

Verzeihen Sie, meine Damen," sagte der Mann in dem schwarzen Mantel, flüchtig feinen Hut berührend,wenn ich Sie erschreckte. Ich war ganz wie Sie im Anschauen meiner Vater­stadt versunken, die sich dort wie ein Traumland im fernen Dust verliert, und fah Sie nicht."

Bitte sehr," entgegnete Ute höflich.Es ist so einsam hier oben aus der Höhe, daß jeder 8mtt uns erbeben macht."

Ja," warf der Mann ein,man begreift ,s kaum, daß da unten, so ganz in der Ruhe eine halbe Million Menschen durcheinander hasten und keines Menschen Fuß sich hier hinauf verirrt.

DieOberhessifche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der ______ ' ' _____ Der Bezugspreis beträgt viertel­jährlich durch bb Post bezogen 2 25 Jt (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21), 2 T<H.

Marburg und Umgegend.

(Nachdruck aller Originalartikel ist gemäß § 18 bei Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe Oberheff. Ztg." gestattet.)

Marburg, 22. Juni.

* Die Bismarckseier. Während im vorigen Jphre die Bismarckseier der Marburger Studentenschaft, ebenso wie auch die Feier der Ankunft des 200vsten Studenten total verregnete, brachte der gestrige Tag ein solch vorzügliches -- wir wollen sagen Bier« weiter, daß die Bismarckfeier einen ungestörten programmäßigen Verlauf nehmen konnte. Durch die tagtäglich stattfindenden Marburger Fäßchcnpartien ist man hier an Musik gewöhnt: gestern traten aber hier so viele Kapellen auf, daß selbst derAbgebrühte" aufmerksam wurde. Außer den hiesigen Musikkapellen waren solche aus Eießen, Cassel und anderen Orten herbeigeeilt, acht Kapellen mit zusammen etwa 125 Musikern, die nacheinander mit den studentischen Korporationen durch die Straßen der Stadt zur B-einttautseiche zogen, deren ganze Umgebung bald ein riesiges Feldlager bildete. Der Durst der Musen­söhne war jedenfalls nicht so knapp, denn es wurde« da oben große Mengen Bier vertilgt. Man sagt, einem Klein mutter hätte es gereicht, bei Wasser­mangel einen Tag seinen Betrieb aufrecht zu er­halten. Fröhliche Studentenlieder schallten ins Tal und in den Pausen konzertierten abwechselnd, manch­mal auch zusammen, die verschiedenen Kapellen. Wer am besten spielte oder um welche Weise es sich Han- beite, konnte man zuweilen kaum herausfinden, und wer gezwungen war au:> einiger Entfernung diesem Eesamtkonzert zuzuhören, Hai sicherHaarschmerzen" bekommen. Zahlreiche hiesige Einwohner und Ein- wohnerinnen hatten sich eingefunden und schauten dem frohen Treiben zu; dann und wann bemerkte man auch einensattgemachten Nassauer", aber man verstehe recht ohne Mütze und Band. Den Studenten kam's ja auf ein paar Elas Bier nicht an; sie fanden auch oft Vergnügen daran, einem Fuchs" durch Redenohne Hand unb Fuß" zu impo­nieren. Na, Spaß muß sein; wer solchen nicht mit« machen will, muß da wegbleiben. Das fröhliche Treiben dauerte bis gegen 9 Uhr, als ein Trompeten­signal zum Sammeln tief. Bald bildeten die An­lagen bei der Weintrautseiche durch die vielen Hun­derte von Fackeln ein Feuermeer, aus dem sich lang­sam ein nicht enden wollender Zug löste und unter den Klängen der Musikkapellen zur Bismarcksäule hinaufzog. Es dauerte lange, bis hier alle Teilneh­mer Ausstellung genommen hatten. Währenddessen loderte auch bald eine mächtige Flamme von der Zinne des Vismarckturmes. Bei dem nun begln-

(Nachdruck verboten.)

Kantate.

Von A n n y W o t h e. .. .

(Fortsetzung.)

schwarzer Mantel umflatterte die hohe und ein großer breittandiger schwarzer

Karleen schauerte fröstelnd zusammen. Ute aber zog angstvoll den Arm der Schwester durch den ihren und flüstette ihr zu:

Um Gottes willen, komm schnell, ich glaube, der Mensch ist wahnsinnig."

Karleen aber sah plötzlich fest und zwingend in die dunklen Augen. Alle Furcht war geschwunden und ein seltsames Leuchten brach aus ihren Blicken, als sie, wie prophettsch, in die Feme sehend, leise zu ihm sagte:

Den Kelch der Gnaden beut die Liebe. Sie gebt mit bis an das dunkle Tor, wo unsere Le­bensbarke anlegt nach letzter Fahrt."

So will ich diesen Schicksalsspruch mit mir nehmen in den stillen Abend und in die lärmendr Stadt dort hinein," entgegnete der Fremde, sei­nen Hut lüftend, während die Mädchen grüßend an ihm vorbei und abwärts schritten hin zu Füßen des Denkmals, wo Pufchke schon unge­duldig mit dem Wagen auf seine lunger Herrinnen wartete.

Selssam beklommen sprachen die Mädchen kein Wort. Rur als sie im Wagen saßen, wand- teil beide unwillkürlich den Blick zurück.

Da stand der Fremde im wehenden Manis noch immer auf der Höhe. Wie von Goldgruttd hob sich seine dunfle Gestalt von dem jetzt im reinsten Gelb erstrahlenden Abendhimmel ab, während Baum und Strauch sich in tief violette Schleier hüllten. '

Von fern her bebte Glockenschlag über die Felder, über die der Herbsttau ging.

Still fuhren die beiden Mädchen, der seltsamen Begegnung nachsinnend dahin. Zum ersten M« fand Karleen nicht den Mut, daS Wort, das sich ihr auf die Lippen drängte, der Schwester P» der« trauen. , , (Fortsetzung folgt)

Marburg

Donnerstag, 2j3 3imi 1910.

uv_________

Ausland.

** Internationaler Kongreß der Handelskam­mern. London, 21. Juni. Der vierte inter­nationale Kongreß der Handelskammern und sonstigen Handels- und Industrievereinigungen wurde heute mit einer Ansprache des Handels­ministers Button eröffnet. Die Zahl der Teil­nehmer beträgt 450; unter ihnen befinden sich 14 Vertreter aus Deutschland.

* Weiteres Znrüügehen bet Liberalen in England. London, 20. Juni. In West Hartle­pool fand heute die Ersatzwahl für den Liberalen Sir Christopher Furnetz statt, dessen Mandat für das Unterhaus wegen unlauterer Wahlmache für ungültig erflärt worden war. Gewählt wurde mit 6159 Stimmen der Liberale Furneß, Sohn des früheren Mandatsinhabers, gegen den Unionisten Gritten, der 5993 Stimmen erhielt Die liberale Mehrheit hatte bei der vorigen Wahl 777 betragen.

** Die Stimmrechts - Damen. London, 21. Juni. Der Premierminister Asquith empfing zwei Abordnungen von Frauen, die eine gehörte dem Verbände des Vereins für Frauenstimmrecht an, währnd die andere aus Vertreterinnen der Frauenliga gegen das Frauenstimmrecht bestand. Bekanntlich hat die bisherige Weigerung As­quiths, die Anhängerinnen des Frauenstimm rechts zu empfangen, im vergangenen Jahre An­laß gegeben zu Unruhen in der Nachbarschaft des Parlaments. Asquith hob beim Empfang der Abordnung der Anhängerinnen des Frauenstimm­rechts hervor, da bei den maßgebenden Persön­lichkeiten beider Patteien die Meinungen über das Frauenstimmrecht weit auseinander gingen, erscheine es ibm nicht als wahrscheinlich, daß

Gestalt .....

Schlapphut beschattete die tief gesenkte Stirn.

Karleen schrie fast auf, als sie so plötzlich in der menschenleeren Stille und Einsamkeit den Fremden so dicht an ihrer Seite gewahtte. Aus dem leicht gebräunten, von einem schwarzen Batt umrahmten Antlitz blitzten ihr ein paar dunfle Augen flammend entgegen. Augen, die sie schon einmal gesehen, Augen, die durch schwarze wall­ende Schleier zu ihr sprachen und die sie nicht ber-

Die Mittelstandsfeindlichkeit der Sozial­demokratie.

In einer Wählerversammlung, die am 15. Juni 1910 in Pasewalk abgehalten wurde, hat der Malermeister Steinweg aus Prenzlau den ; bürgerlichen Mittelstand aufgefordert, -seine Stimme dem sozialdemokratischen Kandidaten Kuntze zu geben. Man darf wohl annehmen, daß Herr Steinweg von dem Wesen der Sozial­demokratie nichts versteht, sonst hätte er dem ! Handwerkerstände nicht raten können, sich auf das sozialdemokratische Programm einzuschwören und sich freiwillig zu denversinkenden Schichten des Mittesstandes' zu zählen. Denn die Sozialdemo­kratie hat es nicht nur in ihrem Programm nieder­gelegt, daß dem Mittelstände angeblich nicht zu helfen ist, sie hat es auch oft genug ausgesprochen, daß sie ihm nicht helfen will, daß sie vielmehr auf seinen baldigen Untergang rechnet. Als auf bar.t Breslauer Patteitag 1895 der Versuch ge­mäht wurde, mit Hilfe eines Agrarprogramms die Kleinbauern zu gewinnen, erklärte der Revi­sionist Schippel mit anerkennenswerter Offenheit: Wir sind eine Partei der besitzlosen Arbeiter. Wir wollen freilich auch den Kleinbesitzer ge­winnen, jedoch nur, indem wir ihn überzeugen, daß er als Besitzender keine Zukunft hat, sondern daß seine Zukunft die des Proletariats ist." Ein anderer Revisionist und Konsumsvereinsschwär- mer, Peus, verlangte auf der Kreuznacher Ver­sammlung des Genossenschastsverbandes 1902, wo sich die sozialdemokratischen Konsumvereine vam Allgemeinen Verbände" trennten, rundweg die

Die JnsertionSgebühr beträgt für die 7zespaltene geile oder deren Raum 15 Pfennige, für Reklamen 30 Pfennige. Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei Inhaber Dr. C. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Fremdender hatte, überrascht von der Sprache des leise: ihn interessiett angeblickt und sagte

im Une^i schätzen so wenig, was wir besitzen. Rar Wj, rreichbaren wähnen wir unser Glück." langsam wiederholte der schwarze Mann Sehen '<*Blicken Sie dort hinab, meine Damen. "tnlckirittMe, wie die Abendglut m den Kreuzen und ucnmlockaLN des Friedhofes blinkt, wie das Son- düiren Kl über das braune Raschelgold der verlöfcbettöerbstblätter jagt, um wie ein Hauch zu dort uni t, so ist es mit dem Glück, das allein

SjsMn bei den Gräbern ist."

Aug'en I irren," entgegnete Ute mit leuchtenden -raaes denen sich goldig der Wiederschein des lende 9(Spiegelte,das Leben, das leuchtende strcch- Du nicknrben allein bringt uns das Glück, meinst Wolken bi- auch, Karleen? Sieh nur dott in die bene Tor «win. Riesengroß baut sich da das gol- get)eng « ' -iKas uns allen offen steht, das Tor des

Es wird jetzt Zett das Abonnement bei der Post aus die OberheMche Zeituug mit dem

Kretsblatt für die Kreise Äitlutg rmd Kirchhai«

)u erneuern. Unsere Stadt- und Agentur-Abonnen- ien erhalten die Zeitung, wenn nicht anders bestellt, weiter.

Gleichzeitig machen wir auf unsere Reise-Abonne­ments aufmerksam.

Die UnterhaltungsbeilageNach Feierabend" wird wie bisher spannende Romane und Erzählun-

too Tauf---------

Vaterlanth^de einst geblutet haben für ihres erscheint *3c3 Freiheit, und wo die Welt so schön SSoftlitfieM0 wonnig schön, daß alles Trübe, alles gt hAvon der Seele fällt."

sprachen wehr zu Karleen als zu Ute ge- botten BlÄ Fetzt wandte Karleen endlich den angst- richtete ibi" bon dem ihr Unheimlichen ab und Die Pi^ weithin in die Ferne.

len tiefer irpurwolken am Abendhimmel flamm- a>lf Karl-^ und silbergraue Abendschatten stiegen walt loSr.-^cn war es, als müsse sie sich mit Ge­

ber Mittelstand wegfällt". Nach radikaler be- / der frühere Reichstags abgeordnete Bock^efayrt mit dem Mittelstände. In feinem Gotha) fachblatt" vom 26. April 1903 schreib! wuhmacher- als Arbeitern kann der Untergangoet er:Uns ten Mittelstandes gleichgültig fein.n^es sogemmn- ie eher er verschwindet, desto bess-2 irn Gegentril, derselbe ist der größte Hemmschuh Mr rst es, denn sozialer, gewerkschaftlicher und Pr ökonomischer, ung, überall tritt er uns hinder flittscher Beweg - und darum können wir dessen in den Weg. früh genug herbeiwünschen." dttUntergang nicht nete bereits im Juli 1890 die ; Ähnlich kennzetch- Zeitung" die Stellung der SozcSachsische Arbeiter- erwerbstätigen Mittelstand:zAialdemokratie zum beftrebt fein, den Untergang »tr Werden «nrner zu beschleunigen; je eher eAbves Kleingewerbe^ besser." Wenn der Handw D verschwindet, desto gewerbetreibenden sich tfc»erier und die Klein- Äugen halten und sich des^iese Aeußerungen vor geschäftlichen Boykotts unS Planmäßigbetriebenen terrorismus erinnern, dar,? des unerhörten Wahl- ihre Stimme für eine f '« können sie unmöglich den Mittelstand nichts a gartet abgebenbie für ach ung übrig hat. »ls Feindschaft und Ver- aber ,der feinen Berussg^in Mittelstandsvertreter zialdemokraten zu wählen^nossen anrat, einen So- ter Patriot, sondern er by "icht mir em schlech- feiner eigenen Sache. versündigt sich schwer an

DeiEg Reich.

mim ®ü 21. Sunl D-'Ü-II-,

träae des Cbefs deANm Neuen Palars die Vor- Chefs des MarinekakM Militärkabinetts und des 5 Uhr stattete der K Anetts entgegen Nachmittags Besuch ab Der«üasser dem Reichskanzler einen 8 Uhr nach Altorn Kaiser gedenk: morgen früh

Tod einer,. « Hamburg abzur essen.

21 Quni» Schwester der Kaiserin. Karls- toig-Holstein, bft Prinzessin Feodora M Schles- ist beute Von«" jüngste Schwester der Kaiserin, wo sie zum Jüttag in Obersaßbach bet Achern, weilte, an 5>er Besuche der Freifrau von Röder

Die K^äfchwäche gestorben.

Kaiserin hat s^iserin. Potsdam 21 Junsi Die vold anläßlich nut der Prinzessin Friedrich Leo- Keodora vo^ch des Ablebens der Prinzessin bach bei Ach^ Schleswig-Holstein nach Obersas- morgen frühen in Baden begeben, wo die Ankunft Der * erfolgt.

Norddeutick Reichskanzler. Berlin, ZI. Juni. Die Reichskanzlc?e Allgemeine Zeitung" schreibt: Der Bebenhaufei<r begibt sich am Mittwoch nach Schloß seine Anfwr X um dem König von Württemberg _ Mi,.' irtung zu.machen.

Die Staat -'ster auf Reisen. Berlin, 20. Juni, bacb sind rFminister Dr. Befeler und v. Bretten- Rbeinvrovitti dienstlichen Angelegenheiten nach bet Reichsschctt Äi abgereift. Der Staatssekretär des ist auf Sössamtes Wirkt. Geheimer Rat Wermuth Schweiz «»mmerurtaub nach dem Elsaß und der des Retch gefahren, und auch der Staatssekretär kurrem Ur skolonialamts Dr. v. Lindequist ist mit . .taube von Berlin abgereift.

mit dem Kreisblatt für Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentlich^ Unterhaltungsbeilage) und »Landwirtschaftliche Beilage."