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45. Jahrg.

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Die Elektrische Straßenbahn.

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Weiter erhalten wir folgendes Eingesandt.

Die elektrische Straßenbahn. Von der Kommission für den Bau einer elektrischen Straßenbahn in Marburg wird den städti­schen Körperschaften folgender Antrag zur Be­schlußfassung vorgelegt. Linienführung: Bahnhof Nord, Rudolphsplatz, Wilhelmsplatz, Friedrich­straße, Friedrichsplatz, neue Wörthstraße, Schwan-

table Bahn z« halten, sondern um zu zeigen, wie stark doch auch in weiten Kreisen der Bürgerschaft das Interesse für eine elektrische Bahn ist.

Die Bahn hat viele und überzeugte Gegner, i deren Gründe wohl zu beachten sind; andrerseits will und muß Marburg trotz seiner ungünstigen Lage vorwärts kommen, auch in verkehrstechni- scher Beziehung. Nicht wegen der drohenden Frankfurter Universität. Wer von den Studenten, wenn Frankfurt einmal eine Universität hat, was hoffentlich nicht sobald eintritt, nach Frankfttrt gehen will, wird sich sicherlich nicht durch eine eventuell schlecht rentierende Elektrische in Mar­burg abhalten lasten. In dieser Beziehung können wir nicht konkurrieren. Aber wenn fortgesetzt von den hohen Steuern geschriebeti wird, so muß man doch sagen, daß Steuern, die dazu verwandt wer­den, angenehme Verkehrsvcrhältnifle zu schaffen, von vernünftigen Steuerzahlern sicherlich nicht als zu große Last empfunden werden. Gespart hätte an andern Puntten werden können und kann hoffentlich auch in Zukunft.

Bei der Diskussion der Frage der elektrischen Bahn, die nun periodisch wiederkehrend die Ge­müter ohne sichtbare Klärung, so heftig erregt wä­ren unserer Meinung nach obige Punkte besonders zu beachten, wenn durch die Diskussion die Sache gefördert werden soll.

Am stärksten ist bis jetzt, soviel uns scheint, die Opposition gegen die Eleftrische zu Worte ge­kommen. Wie wäre es, wenn die Freunde der Sache sich einmal mehr konzentrierten um für ihre Ansicht zu werben. Dem gegenüber würden vor allen Dingen auch Magistrat und Stadwerordnete nicht so ablehnend sich verhalten können. Wie wäre es. wenn man durch Einzeich-

Die Jnfertionlgebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennige, für Reklamen 80 Pfennige. Druck und Verlag: Ich. Ang. Koch, Universitäts-Buchdruckerei Inhaber Tr. T. Hiheroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

nung in einer Liste feststellt wer aus der Bürger­schaft sich alles für eine Elektrische interessierte. Wir kennen viele die für e,i n e Elektrische gern einen jährlichenBetragvon3ev. 5 M als Garantiefond für die Unter­haltung zeichneten, nicht ttm damit eine unten«

Marburg

Sonntag, 29. Mai 1910.

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Können Sie mir das Geld nicht in kleinen Scheinen geben, Herr Born?* fragte Rother. Solch ein großer Schein ist bei unsereinem aus­fällig . . .«

Fa da sind zehn Hundertmarkscheine . ."

»Ich danke tausendmal Donnerwetter, so leicht haste ich mir das Geschäft nicht gedacht! Herr Born, auf Ihr Wohl!«

(Et füllte sich das Glas und ttank es in einem Zuge aus.

Hurra?« rief er dann.Jetzt g-ht's nach Amerika! Ich glaubte schon, der alte Schuft, der Krummacher. häste mich betrogen mit seinen Pa­pieren. Wenn er von meinem glatten Geschäft hört, äracrt er sich schwarz . . .*

Wollen Sie mir versprechen. Krummacher nichts von unsere,« Geschäft mitzuteilen?«

Weshalb»«

»Run, wissen Sie, für mich ist es gerade keine Ehre, mit Ihrem Krummacher in Geschäftsver­bindung gebracht zu werden.«

Rother lachte.

Ta haben Sie recht. Hüten Sie sich vor dem schlauen Hallunken, den guten Rat will ich Ihnen noch gebe- Ich bin überzeugt, er hat für die Wechsel nur die Hälfte des Geldes als Darlehen gegeben so macht er es immer. Ra, und nun leben Sie wohl. Herr Born, und nochmals herz­lichen Dank . . .«

Wollen Sie nicht noch ein Glas Wein?«

Rein, ich danke. Ihr Wein ist ja ganz gut, aber für meine ausgepichte Kehle zu sanftmütig. ImWeißen Roß« in Hambach werde ich mir selbst ein Getränk mischen, das ein wenig stärker brennt Herrgott, werden die Leute Augen machen, wenn ich mit meinem Hundertmarkschein herausrücke!«

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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen: »Flach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und Landwirtschaftliche Beilage

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geltend machte, die Zelte und Buden abgekraaeu wurden und die fahrenden Leute des Jahrmark­tes weitorzogen, da war auch für Rotber die Zelt gekommen, zu verschwinden, denn schon war die Gendarmerie auf ibn aufmerksam geworden, well er soviel Geld gezeigt hatte.

Er fühlte, daß er überwacht wurde, und eines Morgens erklärte er dem Wirt zumWeißen Rotz«, datz er am Mittag abzureisen gedenke.

Gebt mir vorerst aber noch ein ordentliche» Frühstück, Schinken mit Eier, und eine Flasche von Eurem alten Nordhäuser Schnaps mit Ist der Kopf noch ganz wüst von gestern abend.«

Der Wirt brachte das Verlangte und Röchet stützte sofort ein Glas des starken Branntweins hinunter.

Es war ein Herr da, der nach Ihnen fragte,' sagte der Wirt.

Ein Herr? Etwa Herr Born au» Neu­hof?« -

Rein, Herr von Prokowskh vom Schloß. 6t wollte In einer halben Stunde wiederkommen.'

Mag er ich bin dann schon unterwegs. Ich habe mit dem Herrn nichts zu verhandeln,' brummte Rother und machte sich eiligst an sein Frühstück. Er konnte sich jedoch von der Bramtt- tveinflaschc nicht trennen, und halb betrunken saß er noch da, als Stanislaus in da« Zimmer trat.

Rother beobachtete ihn nicht, bis et dicht vor seinem Tische stand.

Was wollen Sie?« fuhr er auf.

Mein Name ist Stanislaus von ProkowSky, und wenn Sie Herr Röchet sind, Werben Sie schon wissen, was ich toll,' entgegnete Stanis­laus hochmütig. 1

(Fortsetzung folgt.)

---*---

Bestellungen

für den Monat Juni 1910

ef dtzti^O berhesflsche Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedi­tion HKarkt 21), unseren Ausgabestellen in Kirchhain, Neustadt, Wetter, Eb«. dorf, Hachborn, HeSkem-Mslln, Lei- denhofen. Dreihausen, Wittelsberg, Riederweimar, Rtederwalgern, Damm und Lohra sowie von allen Post, anstalten und Landbriesträgern entgegengenom« men.

Seien Sie vorsichtig . . .«

Ja, ja ich werde schon seben, daß man mir nicht an den Kragen kommt. Also nochmals herzlichen Dank und adieu, Herr Born . . .«

Fritz hielt ihn nicht mehr zurück. Er sah den verlumvten Menschen in lusttaer S'immuna über den Hof taumeln; als er auf der Landstrase ver fckwunden war, atmete Fritz tief auf. Dann klingefte er.

Spanne sofort den leichten Iaadwagen an.« befahl er dem Kutscher, der zugleich Diener wat. Ich muß in die Stadt fahren, du kannst mich be­gleiten. da 'ch längere Zett bei Doktor Fischer zu tun habe. «

FmWeißen Rotz* zu Hambach ging es In diefen Tagen hoch her. Der ehemalige Förster Rocker batte sich dort cinauartiert und lieft die Goldfüchse sprinaen. daß die Lento sich nicht ge­nug wundern konnt-n. Anfangs batte Rother nur eine Nackt imWeißen Roß* blecken wollen, um dann nack Hamburg wettet zu teilen, aber er fand gleich am erst-n Abend eine luftige Gesell­schaft. mit der er die Nackt durch zeckte und den folgenden Tag die Zeckerei fortsetzte. Es traf sick, daß gerade in diesen Tage der grofte Iahrmarft aboebolten wurde, der aus dem früber-n Kirch- weibfest entstanden toar. Ans dem Dorfanger reibto sick Bude an Bude. Z°lt an Zelt Da gab es Karnsiells und Schiebbuden. Schnellphockara- Pben und Akrobaten, Menagerie und russische Sckankel und in dem groft-n Zelte, das der Wirt vomWeiften Rotz* ansaschlaaen, wurde die Rächte hindurch aetantt. Da fand denn Rother genug lnfttae Gesellschaft, zumal er mit dem Gelde nicht sparte.

MS aber nach drei Tagen her Festtrubel ver­rauscht war und die MtaqSstimmung sich wieder

lNackdruck verboten.)

Um Ebre und Necht.

Roman von O. CPtot.

< Fortsetzung.)

Und nun prüfte Fritz nochmals die Unterschrift des Barons, die er von früher her genau kannte. Eine große Aehnlichkeit hatte ihn anfänglich ge- tauscht. jetzt erkannte er deutlich, daß der Wechsel gefälscht war. Der Baron hatte sich niemals mit seinem vollen Namen unterschrieben, er unter« schrieb nur Erich von Hambach oder Baron Hambach. .

Der Wechsel wat falsch!

Wer konnte diese Fälschung begangen haben? Er mußte den Wechsel in seinen Besitz bringen. Wenn fein Verdacht betreffs des Urhebers dieser Fälschung sich bestätigte, dann hatte et eine furcht­bare Waffe in Händen.

Wenn er jedoch Rother sagte, daß der Wechsel gefälscht war. dann würde dieser ihm das Papier sicherlich nicht überlasten.

Deshalb sagte er mit möglichst ruhiger Stimme:

Der Wechsel ist gut ich gebe Ihnen sofort den vollen Betrag dafür . . .'

Rother sprang auf.

Herr Born wenn ich nicht ein solcher £umb wäre, möchte ich Sie wobl umarmen !*

»Mo Sie wollen mir den Wechsel verkaufen?' Aber selbstverständlich . . . .*

Fritz stand schon an seinem Geldschranke und entnahm demselben einen Tausendmarkschein. Er hätte das Geld freilich für wirtschaftliche Au»- «aben nötig gehabt aber er hätte für den Wechsel »en doppelten Preis gern bezahlt.

DieDderhesiische Zeitung" erscheint täglich mit AuSnaluue der Sonn« und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel­jährlich durch di: Post bezogen 2 26 <* (ohne Bestellgeld). bei unseren Zeitungsstellen und der. Expedition (Markt 21), 2 TJU

Man schreibt uns: Die Frage der elek­tischen Straßenbahn in Marburg steht zur Zeit wieder in weiten Kreisen unserer Stadt auch in gelegentlichenEingesandts« zur Diskussion. Wieder einmal und voraussichtlich N'cht das letzte Mak! Jedesmal wird dann in her öffentlichen Diskussion mit denselben Gründen für und wider operiert, ohne daß eine Klärung In der Sache eintritt, weil einerseits jeder fein dröselt für das einzig richtige hält, andrerseits aber neue Gesichtspunkte nicht ausgestellt werden Wenn man in Marburg 100 Menschen fragt, ob sie eine elektrische Bahn wünschen, so werden sa- gen wir 90 - sich dafür erklären. Es ist ganz zweiselkos. daß eine gesunde fortschreitende Kom- munalpolitik an den Bau einer elektrischen Bahn fßr untere S adt denken muß. Der starke Verkehr auf unserer sicher mit großen Mängeln behaft teten Pferdebahn zwingt schon dazu. Der Verkehr wird mindestens auch durch gute Verkehrserleich- tenmgen. wie sie eine elektrische Bahn Überall dar« stellt, gehoben. Also ist die Anlage einer elektri­schen Bahn eine werbende zu nennen.

Die einzigen Schwierigkeiten bieten hier dir Frage, ob man bei den finanziellen Verhältnissen der Stadt fchon jetzt an die Ausführung be» dra^tes denken kann, es steht hierbei die Frage .....

jur Dismtsion, ob die Zett gerade jetzt etwa durch I affee, Bahnhof Süd. Wagenfolge 1012 Mi- .. ae Emkanfsaclegenheit der Materialien so I nuten. Anlage und Betriebskosten 300 000 M. günstig tst. daß man trotz der Belastung und selbst Der Vorschlag, die von allem Verkehr abgewendete wenn die Elektrische vorerst Zufchüsse verlangt I Friedrichstraße als Mittelglied zu benutzen er« 7- was nebenbei bemerkt die schlechtere Pferde- | scheint nicht richtig, ivenn als Leitsatz für die An- 00fn*unt ®au schreiten kann. I läge der neuen Bahn angenommen wird: An 77s zweiter Punkt kommt bei der Lage unserer I Passung der Linienführung an den bestehenden und - E^adt die Linienführung in Krage. So sehr gerade I naturgemäß sich entwickelnden Verkehr. In die- vavel Wunsche einzelner bestimmend fein können. I fern Sinne kann nur die Haspelstraße, welche die so muß doch gerade btor die Frage der Anlagekosten Mitte der Südstadt von Süd nach Nord durch- und der Rentabilität geprüft werden. Je höher schneidet, in Betracht kommen. Die Entwicklung die Anlagekostcn bei einer großen Linienführung, I dieser Straße als Geschäftsstraße ist aus der fort« um so schlechter sind die Aussichten auf I während sich mehrenden Anlage von Läden und einen guten Gewinn resp. Rentabilität. deS- I Wirtschaften zu ersehen, und diese schaffen den .An nur solche Linien überhaupt vor- i Verkehr. Als Linienführung erscheint folgende

2 Betracht gezogen werden, die Voraussicht- I Richtung am raschesten eine Rentabilität zu sichern: ltch infolge der günstigen Laae der Verkehrs- I Bahnhof Nord. Elisabethstraße, Dentschhaus- straßen rentabel sein werden. Nicht zu viel dürfte I strafte, Biegenstraße, Rndolvhsplatz, Universitäts- hier die Direktive sein. strafte, Haspelstraße, Wörthstrafte, Friedrichsplatz.

Zweites Blatt

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4671 m noch 1673

I Friedrichstraße, Frankfnrtersttatze, Gisselberger- I anders aussehen den« in den Anstedlungsprovln« strafte, Bahnhof Süd. Ms Zweiglinie: Haspel I 8en können viele geschickte und fleißige Bauhattd- Univerfitätsstrafte, Wilhelmsplatz, Schwanallee. I werker ihr gutes Fortkommen finden. Wie der Schützenpfuhl, Bahnhof Süd. Hinfällig ist die I amtliche Anzeiger der Anstedlnngskommiffien. Gleisanlage Wilhelmsplatz Heumarkt, sowie da» INeues Bauernland«,hervorhebt, sind in der Ost- Gleis am Pilgrimstein. Nach sachvechändigem I mark außer den bis jetzt angesetzten 17000 An- Gutachten ist die Güte und Haltbarkett dieser I siedler« viele deutsche Bauern und größere deut« Schienen genügend, um die Umlegung tunlich er« I schx Besitzer angesessen, für viele Hunderte von scheinen zu lassen. Die Erweiterung der Linie neu anziehenden Ansiedlern sind tn den nächsten durch die Biegenstraße verlängert die Strecke, er- I Jahren neue Gehöfte zu errichten. Leistungsfähige höht dagegen auch die Rentabilität. Der vermehrte west und süddeutsche Bauhandwerker finden da« Kraftverbrauch und Zeitverlust kommt bei dem hex hier gute Gelegenheit zu Verdienst, und tra- elektrischen Betrieb kaum in Betracht. Ausgabe flen durch ihren Zuzug zur Festtgung des deut- der Techniker ist es nun, die Wagenfolge und dem- fdten Mittelstandes in der Ostmark bei. Die An- entsprechend die Zahl der Weichen und deren Orts- säffigmachnng im Osten wird von der Ansted- bestimmnng bei 1015 Minutenbetrieb sestzu« lungskommiffion in Posen gern vermittelt, stellen. Dabei ist zu prüfen, ob es zweckmäßig ist, I einen gesonderten Betrieb für Bahnhof Nord bis I

Bahnhof zum Haspel und ebenso vom Haspel bi» I - Ausland

zum Babnbos Süd einzurichten. Für die Berg- I

stadt: Wilhelmsplatz. Marft. Wettergasse. Stein- I m ** Ermnerungsfest in Italien. Palermo, 27 weg. Elisabetbkirche ist ein Autoomnibusverkehr in I M?i. In Gegenwart des Königs und bei Aussicht zu nehmen. M. E. irren die in diesen Königin, der Vertreter des Senats und der Kam- Straßen wohnenden Geschäftsinhaber, wenn sie wer, des Justizministers und der Behörden von glauben, daß durch einen elektrischen Bahnverkehr Palermo sowie zahlreicher Garibaldaner, die an ihre Interessen gefördert würden, da der Fuß- bem Zuge der Tausend 1860 teilgenommen hatten, gängerverkebr mit Besichtigung der Ladenauslagen wurde heute das Freihcftsdenkmal zur Erinnerung viel werwoller ist. Wird die Tallinie den bestehen- ön ,ble Angliederung beider Sizilien an da» den Verkehrsverhältnissen rickttg anaevaßt, so ist I Königreich Italien 1860 enthüllt. Die BÜrger- die Einführung einer Eleftrischen Bahn als eine I weister von Palermo und Rom, sowie der frühere werbende Anlage anzusehen Der Ansicht der I Minister Orlando hielten Ansprachen, die mH Kommission, daß es nicht im Interesse der Stadt großem Beifall mtfgeaommeu wurden.

liegt, einer fremden Gesellschaft eine Konzession ju ** Frankreich und der Vatikan. Pari», «. erteilen ist zuzustimmen. Marburg, im Mai 1910. Mai. Gegenüber den tn den letzten Tagen ver- F. Siebert. I breiteten Meldungen, daß durch verschiedene geiff«

. ----- I liche oder weltliche Mittelspersonen VersöhnungS-

--------------- I Verhandlungen zwischen dem Vatikan und bet Deutsides Meitfi. I französischen Regierung angebahut worden (dnt,

m a -r m r: an- «v I erklärt derSiftcle«, et fei von berufenster (Sehe

r s t d^rlin, 27. Mar. Der Kaiser I ermächtigt, festzustellen, daß diese Gerüchte durch«

^gend des rech- flu3 unbegründet seien. Ministerpräsident Briand Uni> deshalb genötigt, die I wiederholt erklärt, daft das Trenitungsgesetz Hand ^J^onen M ... I die Beziehungen zwiscken Kirche und Staat ge«

be« WenfeerT *97 «su I regelt habe und daß daran nichts geändert werde.

« derlw' 2D Mai. DieNordd. $ei bicfer Erklärung bleibe er.

Allgemeine Zeitung«* schreibt m einem Be- I __________________1_______

grüßungsartikel zu der Ankunft des italieunischen I 1---- ---------------=^^=^=3

Ministers des Aeußeren: Der Marchese di San I Marburg und Umgegend.

L?"sVtÄ«ÄÄÄ Ausnahme Nachdruck aller Originalartikel ist gemäß § 18 bei

sicher, die den freundschaftlichen vertrauensvollen I ti, Heberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe Beziehungen des deutschen Reichs zu dem ver- IOberhess. Ztg.« gestattet.) .

bündeten Italien, wie auch der hohen Achtung, I Marburg, 28. Mai.

die seiner Person in Deutschland entgegengebracht I Kirchliches Im letzkverflosseaen Jahre wrde, enssprcche; wir heißen den hervorragenden gingen im Konsistorialbezirk Eassel an Kolleften italienischen Staatsmann herzlich willkommen. für kirchliche Zwecke nicht weniger als 70 000 M Die Freikonserva wen im Jndustriebezirke. I em, ebensoviel für die Mission. Die am 2. Pfingst- Elberfeld. 26. Mai. Heute abend hat hier in An- I tage im vorigen Jahre erhobene Kollekte für ,ur Wesenheit der Abgeordneten Freiherr von Zedlitz- Beseitigung besonderer kirchlicher Mißstände ergab Neukirch, Dr. Arendt und Linz eine Versandung allein rund 7000 M im Konsistorialbezirk. ftattgcfitnbcn. in welcher der Wunsch nach einer I * »Ser soll Meister fein, lieber vie Führung Oraanifation ausgesvrochen wurde, in der die des MeistertttelS hat der Handelsminister einen1 Freikonservattven mit rechtsstehenden Nattonal- bemerkenswerten Bescheid an den Deutschen liberalen zufammenarbetten sollen, um den Ein- Handwerks und Gewerbekammertag gerichtet,

flnß der linksliberalen Elemente zurückzudrängen. Der Minister bezeichnet eS als selbstverständlich.

Denttcke Bauhandwerker für die Ostmark. daß im amtlichen Verkehre mit den Handwerkern

Mit dem starken Zuzug deusscher Landwirte hält I der Berufsbezeichnung stet» der Meistertitel znge«

leider der Zuzug geeigneter deutscher Handwerker fügt wird, wenn sie zur Führung deS MeistertttelS nicht Schritt Bei diesen scheint noch immer das befugt sind. Auch darf kein Zweifel über die v«. alto unbegründete Vorurteil gegen den Osten zu I rechtigung bestehen. ES muß sich dabei um Hand- bestehen. Aber wenn sie die Verhältnisse dort I werke handeln bei denen der Meistertitel üblich kennen würden, würde es auch in dieser Hinsicht I ist. Ausaeschlossen wäre es dagegen, daß bet