Einzelbild herunterladen
 

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

mnd den Beilagen: ,Hach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) undLandwirtschaftliche Beilage."

M 117

45. Jahrg,

Die Jnsertio«»gebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 16 Pfennige, für Reklamen 80 Pfennige. Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckerei Inhaber Dr. T. Hiheroth, Marburg, Markt 21. Telephon 65.

Marburg

Sonntag, 22. Mai 1910

^berbessische Zeitung" erscheint täglich mit Aufnahme der Sonn» und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel- jährlick durch di: Post bezogen 2,25 <Ä (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21), 2 r<Ä.

Drittes Blatt.

Riesenbetriebe in Preußen.

Wer unsere wirtschaftliche Entwicklung in den letzten 20 Jahren mit Interesse und Aufmerksam­keit verfolgt hat, dem kann es nicht entgangen sein, daß sich in fast allen Zweigen unseres wirt­schaftlichen Lebens, mit Ausnahme der Land­wirtschaft, in auffallender Weise eine Entwick­lung in das Große zeigt. Die großen Waren­häuser. die mächtigen Fabrikbetriebe, die reichen Aktienunternehmungen und die zahlkrästigen Ge­nossenschaften mit beschränkter Haftung die im kaufe der letzten beiden Jahrzehnte in deutsch n Landen erstanden sind, sind ein sichtbarer Beweis fiir diesen wirtschaftlichen Zug ins Große. An diesem Streben kann der Volkswirtschastler nicht acktlos vorübergehen, wenn er mit seinen Beob­achtungen nicht in eine schiefe Stellung zu der Wirklichkeit kommen will, und auch die Statistik tut gut, wenn sie diese neuzeitliche Erscheinung in den Kreis genauer Bearbeitung zieht. Die Ergebnisse der letzten Untersuchungen sind soeben vom Königlichen Landesamte veröffentlicht, sie ^ewn ein für viele Kreise überaus interessantes

Die Gewerbestatistik unterscheidet die gewerb­lichen, Handels- und Verkehrsunternehmungen Nach der Zahl der in ihnen beschäftigten Per­sonen, und gewinnt dadurch, wenn sie nicht vte Teilbetriebe, sondern die Gesamtbetriebe ihren Erhebungen zugrunde legt, die Möglichkeit, die Entwicklung von Gewerbe, Handel und Verkehr auch im Hinblick auf die Riesenbetriebe darzu­stellen. Unter den Riesenbetrieben versteht die amtliche Statistik alle Unternehmungen, die über 4000 Personen beschäftigen. Man kann darüber zweifelhaft sein, ob diese Unterscheidung Ae einzig richtige ist; denn jedenfalls hat auch die Betriebsgröße, besonders soweit die Warener­zeugung in Betracht kommt, die nicht lediglich durch die Zahl der beschäftigten Personen gekenn­zeichnet wird, bei der Unterscheidung zur Berück­sichtigung zu kommen. Es werden ja so viele Mei.schenkräste durch maschinelle Kräfte ersetzt und die Technik hat sich so vervollkommnet, daß das wirffchaftlicbc Gewicht der Zahl der e- schäftigten Personen oft an die zweite Stelle ge­drückt wird. Doch bietet die Unterscheidung nach der Personenzahl den Vorzug der Einfachheft und ilebersichtlichkcit. der nicht zu unterschätzen ist, und darum hat das Königliche Landesamt auch Wohl dieses Unterscheidungsprinzip zugrunde gelegt.

Vergleichen wir die Zahl der Gesamtbetriebe vo.. 1895 und dem Berichtsjahr 1907 nach Aus­scheidung aller Allein- und Nebenbetriebe mit einander, so muß uns das geringe Wachstum von 751814 auf 1012 093 schon auffallen, das auf das entschiedene Streben nach Konzentration schließen läßt. Beträgt doch die Zunahme noch |

11 v. H., und schauen wir auf die I beschäftigten Personen und die verwendeten

Pferdestärken, so zeigt sich nur ein Zuwachs von eben 43 bezw. 130 v. H. Wie ganz anders das Zunehmen der Riesenbetriebe! Von 208 mit 408 778 Personen und 55 274 Pferdestärken auf 385 mit 987 467 Personen und 1 832 172 Pferde­stärken, d. h. eine Zunahme von über 85 v. H. der Betriebe, über 141 v. H. der Personen und über 231 v. H. der Pferdestärken. Das sind Zahlen, die eine zwar stille, aber doch sehr beredte Sprache reden und die Ausführungen am Eingänge voll­auf berechtigen. Es bedürfte kaum noch des Nachweises, daß im Jahre 1905 auf 1000 Per­sonen aller Gesamtbetriebe eben 69 auf die Rie­senbetriebe entfallen, 1907 aber über 118, von 1000 Pferdekrästen 1905 auf die Riesenbetriebe 254, 1907 aber über 352, und daß im Durch­schnitte 1895 ein Riesenbetrieb mit 1965 Personen arbeitete, 1907 mit 2565, 1895 mit 2657 Pferde stärken, 1907 aber mit 4759.

Am meisten haben die Riesenbetriebe zuge- nommen in der Gewerbegruppe, welche Bergbau, Hütten, Salinen und Torfgräberei umfaßt. Von 1000 Arbeitern entfallen jetzt über 717 auf sie, und von 1000 Pferdestärken über 778 gegen 556 bezw. 544 im Jahre 1895. Im Durchschnitt arbeitet jeder dieser Riesenbetriebe jetzt mit 2855 Personen und 7896 Pferdestärken gegen 2003 bezw. 3673 im Jahre 1895. Sonst zeigen sich in den Gewerbegruppen erhebliche Unterschiede. In der Durchschnittszahl der beschäftigten Personen überwiegt zum Beispiel bedeutend vor den üb­rigen Gruppen das Berkehrsgewerbe (ohne Effen- bahn, Post und Telegraphie) mit 3367, in der Durchschnittszahl der verwendeten Pferdestärken die Gruppe der Metallverarbeitung mit 5035 n-ben dem Bergbau usw. Dies sind alles Unter­schiede, die mit der Eigenart der betreffenden Be­triebe znsammenhängen. Die einzigen Gewerbe gruppen, in denen es keine Riesenbetriebe gibt, stnd Tierzucht (ohne landwirtschaftliche) «ttb

Fischerei, die Industrie der Holz- und Schnitz­stoffe, die künstlerischen Gewerbe, die Gast- und Schankwirffchaft, die Industrie der Leuchtstoffe, Fette, Oele, die Retnigungsgewerbe und endlich das Verficherungsgewerbe. Zu bemerken ist noch, daß die Pferdestärken bei dem erheblichen Um­fange der Verwendung elektrischer Kraft lange nicht mehr so wie 1895 die üblichen motorischen Arbeitskräfte sind. Wenn nun auch der elektri­schen Kraft, weil sie durch Umwandlung einer anderen Kraft geschaffen wird, immer eine ge­wisse Anzahl von Pferdestärken zugrunde liegen muß, die in den Betrieben zur Erscheinung kom­men könnten, so ist aber auch die Elektrizität lettungsfähig und kann außerhalb des Betriebes erzeugt werden; ein Umstand, der bei der Nach­weisung der motorischen Kräfte der Riesenbe- triebe wohl zu berücksichtigen sein dürste.

Edelmetall-Gewinnung.

Unter den Ländern, die an der Edelmetall- Gewinnung beteiligt sind, steht Südafrika allen übrigen Ländern wett voran, wenigstens waS den Wert der Gesamterzeugung von Gold> Silber anlangt. Die Goldausbeute betrug im Jahre 1908 über y4 Million Kilogramm. In der Goldgewinnung stehen die Vereinigten Staa­ten hinter Südafrika, in der Silbergewinnung hinter Mexiko zurück. In Südafrika ist Gold an­nähernd doppelt so viel wie in den Bereinigten Staaten gewonnen worden. Dafür steht Afrika mit seiner Silbergewinnung ganz im Hinter- gmnde; sie betrug im Jahre 1908 noch nicht 40 000 Kilogramm und wird selbst von der Sil­bergewinnung in Deuffchland um nahezu daS Vierfache übertroffen. In der Silbergewinnung hat Mexiko die Führung. Di« Ausbeute betrug hier nahezu 2L Millionen Kilogramm und über­

traf die Ausbeute in der nordamerikanische« Union um rund 340 000 Kilogramm. Die Silbers gewinnung ist außerdem noch in Kanada und 3 Australien von größerem Umfange. In Kanada wurden rund 690 000, in Australien 535 000 Kilo- grammm erzeugt. In Men übrigen Ländern, mit einziger Ausnahme von Peru, wo die AnS- beute fast 300 000 Kilo betrug, geht die Erzeuge ung nicht über 200 000 Kilo hinaus. Unter die-, sen letzteren Silberländern nimmt Deutschland hinter Bolivien, das mtt einer Ausbeute von 180 000 Kilogramm erscheint, mtt seinen 155 006 Kilogramm den zweiten, Spanien mit 130 000 Kilogramm den dritten, Japan mtt 120 000 Kilo­gramm den vierten und Oesterreich-Ungarn mtt 65 000 Kilogramm den fünften Platz ein. In allen übrigen Ländern geht die Silberausbeute nicht über 50 000 Kilogramm hinaus. Hinsicht­lich der Goldgewinnung steht, wie erwägt, Afrika mit nahezu 251 000 Kilogramm an der Spitze; die Ausbeute ist von 1907 auf 1908 um 22 000 Kilogramm gestiegen. Es folg n die Vereinig, ten Staaten von Amerika mit 142 000 Kilogramm Australien mit 110 000 Kilogramm, Rußland mtt über 42 000 Kilogramm, Mexiko mit fast 34 000 Kilogramm und Kanada mtt 14 800 Kilogramm. Gold wird sonst noch in zahlreichen anderen Ländern gewonnen, in Europa nächst Rußland, am meisten in Oesterreich-Ungarn mit 3700 Kilo- gramm. Unter den übrigen europäischen Ländern/ in denen Gold gewonnen wird, hat Deuffchland mit 97 Kilogramm die Führung; die geringste Goldausbeute besitzen Großbritannien ntt 24 Kilogramm und die Türkei mit 3 Kilogramm. Es ist gewiß ein merkwürdiges Zusammentreffen, daß dasjenige Land, in dem zurzeit die größte« Reichtümer angehäuft stnd und das mit seiner Finanzmacht den größten Teil der £rbe beherrscht nach Maßgabe des Besitzes an eigenem ®olbe europäischen Ländern hat Brittsch-Jndien eine Goldgewinnung von rund 16 000 Kilogramm, China eine solche von 13 000 Kilogramm; alle übrigen Länder bleiben weit dahinter m"I. Di« Gesamtausbeute an Gold, in allen Ländern de, Erde zusammengenommen, beläuft s ) dem Ge­wicht nach ungefähr auf ein Zehntel der Silber- ausbeute, nämlich 665 000 Kilogramm Gold und 6 320 000 Kilogramm Silber Dem Werte nach ist das Verhältnis beinahe umgekehrt. Die 665 000 Kilogramm Gold entsprechen einem Werte von etwa 1760 Millionen Mark, die 6 320 000 Kilogramm Silber entsprechen dagegen einem Werte von nur 435 Millionen Mark.

Hessen-Nassau und Nachbargebiele.

. 88 Dassel, 20. Mai. Hier wurde heute eine Ver- ernigung von Waldbefitzern Niederhessens und an­grenzenden Gebietsteile zu dem Zwecke gebildet, um gemeinschaftlich das Holz aus den Privat- und Ee- meindewaldungen zum Angebot nach Muster der Oberhessischen vereinigten Standesforsten und Pri- vatwaldungen (Sitz Gießen) zu bringen, um auf diese Weise einen Preisregulawr für den Holzmarkt tn Nrederhessen zu bilden, weiterhin aber auch, um durch größeres gemeinschaftliches Angebot von Nutz- holz dem Holzgroßhandel mehr Gelegenheit als jetzt

Md

Die Sold aten fa rAi l ie J ung tga n na in N^bden ilehn Söhne beim VWWtzr

Id

39 (Nachdruck verboten.)

Um Ebre und Recht.

Roman von O. (Elfter.

. (Fortsetzung aus dem Zweiten Blatt.)

.Wir wollen den Mut und die Hoffnung nicht verlieren. Ich selbst werde an deine Mutter schreiben und ihr meine Schuldlosigkeit darzuwn suchen und sie bitten, deinen Schritt nicht zornig und hart zu verurteilen, sondern auf dessen Edel­mut und Seelcngröße Rücksicht zu nehmen."

Und glaubst du. daß das helfen wird?"

Ich werde selbst ihr eine gerichtliche Unter­suchung Vorschlägen, um sie vollends zu über­zeugen."

Diese Untersuchung wird sie schon selbst be­antragt haben."

Du urteilst hart, Erika es ist deine Mutter."

Ich kenne meine Mutter."

In diesem Augenblick kam die alte Wirtschaf­terin mir erschrockenem Gesicht gelaufen:

Herr Born Herr Born!" rief sie atemlos.

Was ist geschehen?"

Ein Gendarm will Sie sprechen."

Nnn, so führe ihn dock, her."

Die Alte entfernte sich eilig.

Weißt du, was der Gendarm will?" fragte Erika ernst.

Wie kann ich das Wtffen. Irgend eine gl.ich- tzültige Angelegenheit."

Das wirst du gleich erfahren. Da ist der Mann."

In dienstlicher Haltung schritt der Gendarm aus Fritz zu:

Sind Sie der Gutsbesitzer Fritz Born?" fragte er.

Das bin ich. Ich denke doch, daß Sie mich lennen."

So habe ich diese Vorladung an Sie abzu­geben," ftlhr der Gendarm fort und überreichte Fritz ein mit einem Amtssiegel verschlossenes Schreiben.

Fritz erbrach es und las:

Der Gutsbesitzer Fritz Born auf Neuhof wird hiermit aufgefordert, am Nachmittag des heuttgen Tages zwischen drei und vier Uhr auf dem Bureau des hiesigen Amtsvorstehers zu er­scheinen zwecks seiner Vernehmung in Sachen eines Diebstahls auf Schloß Hambach.

Sollte dieser Aufforderung nicht nachgekom men werden, würde die Vorführung durch die Gendarmerie verfügt werden.

Der Amtsvorstand."

Fritz war blaß geworden.

Nun," fragte Erika.

Es ist die Vorladung wegen Vernehmung in Sachen des Diebstahls auf Hambach."

Das ist rascher gegangen als ich dachte," sagte Erika mit einem trüben Lächeln,der Kampf be­ginnt."

Darf ich ersuchen, mir diese Empfangsbe­scheinigung zu unterschreiben?" sagte der Gen­darm.

Fritz unterschrieb und der Gendarm entfernte sich.

Fritz wagte es nicht, Erika in die Augen zu sehen. Ein heißer Zorn quoll wieder in ihm empor und trübte seine Augen. Er schritt einige Male hasttg aus und ab. Dann warf er sich auf eine Bank und starrte finster vor sich nieder.

Nun," nahm Erika das Wort,glaubst du noch an eine Aussöhnung?"

Nein," stteß er hervor.

Der Kampf hat begonnen, Fritz, meine Mutter hat ihn eröffnet. Und glaube mir, ebenso schonungslos wie sie gegen dich vorgeht, wird sie auch gegen mich vorgehen. Nur, wenn wir ihr

mit einem unantastbaren Beweise deiner Schuld­losigkeit kommen, wird sie vielleicht zu einer Aus­söhnung bereit sein."

Fritz dachte an das, was ihm sein Rechtsan­walt gesagt hatte.

Aber wie, wenn wir diesen Beweis nicht er­bringen können?" rief er leidenschafffich auS. »Wenn sich der gestohlene Gegenstand nicht wie- derfindet?"

Wenn alles daS eintrifft, was du da aus- fprachst, dann steht meine Ueberzeugung von deiner Schuldlosigkett doch unerfchüttert fest, und mein Platz ist umsomehr an deiner Sette, ein Zeugnis für deine Ehre abzulegen."

Du würdest auch dann zu mir halten?"

Erst recht."

Du würdest nicht an mir zweifeln?"

Niemals."

»Erika meine Erika, wie Nein bin ich dir gegenüber."

Er streckte ihr die Hände entgegen, in die sie die ihrigen legte.

Wir gehören nun einmal zusammen, Fritz," sprach sie mit Tränen ttn Auge lächelnd.

Fritz zog sie an sein Herz.

Ja. meine Erika, wir gehören zusammen für Leben und Tod" und zum ersten Male küßten sie sich, aber nicht mtt der Zärtlichkeit eines kosen- den Brautpaares, sondern mit der ernsten, innigen Liebe zweier Menschen, die ein Bündnis auf Leben und Tod geschlossen unter Schmerzen und Gefahren.

Sanft löste sich Erika aus feinen Armen.

»Willst du mich jetzt auch noch forffchicken?" fragte sie.

Ja," entgegnete er tief aufatmend,jetzt erst recht."

SBic?"

»Jetzt erst recht," fuhr et lebhaft fort,denn

niemand auf der Welt soll dir den geringste« Vorwurf machen können du hast gesagt, Erika, meine Ehre sei die deine nun gut, so ist auch, deine Ehre meine, und wenn du einst mein Weib,i mein geliebtes, teures Weib wirst, dann soll auch) nicht ein Schatten deine Ehre trüben." (

Daran habe ich garnicht gedacht," sagte sie freimütig.

»Um fo mehr muß ich daran denken, Teure!' Jetzt habe ich für dich zu forgen aber fürchte nicht, daß ich dich zu deiner Mutter zurückschicken werde, ich werde meine Mutter, meine Elten»! bitten, dich, meine Braut, meine hochherzige, edel­mütige Braut aufzunehmen, und sie werden dich mit offenen Armen und treueren Herzen em­pfangen."

»Ich brauche niemanden, Fritz, Miß Bayleh, die treue, und ich werden beisammenbleiben, »md wir haben genug zum Leben."

Rein, Liebste, das ist nichts. Miß Bayleh, die treue Seele, wird mit dir im Hause meinet Eltern leben, dort findest du eine Heimat, bis ich dich hier als Herrin einführen kann. Meine Mutter, lerne sie nur erst kennen weiß ja schon, daß wir uns Hefeen."

Deine Mutter weiß um unsere Liebe?!"

Ja ich kann ja kein Geheimnis vor ihr haben! Wenn ich in ihre Augen sehe, daun muß ich ihr Mes sagen, was mein Herz bewegt. Und dir, mein Liebling, wird es auch so gehen lerne nur meine Mutter erst kennen!"

»Ich sehne mich jetzt schon danach, sie kennen zu lernen. Ja, Fritz, führe mich zu deinen Eltern deiner Mutter dort werde ich Verständnis, dort werde fth eine Heimat wieder finden, welche ich hier feit dem Tode meines guten Vaters verloren hMe."

Worffetzung folgt.)