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Drittes Blatt

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2 (mehr als 350 bis zu 550 X)

Beiträge sollen zunächst

bis

zum 31.

Meck­

er nun eine Anzahl Husaren, die, de» Säbel in der Faust, gerade Men« die Umfriedung zu überklettern, um in einzudringeu. Er feuerte einen Revol- auf die Husaren ab, die hierauf die

selbst alten

(mehr als 550 bis 850 M)

(mehr als 850 bis 1150 X)

(mehr als 1150 X)

Da sah gezückten machten, den Hof verschuß

nach btm Entwurf

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----, »j.,,... *.,25 X lohne Bestellgeld). bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21), 2 X.

dem Vorsitzenden, Herrn Lehrer Oppenheim- Treysa, geleitet wurden. Die nächstjährige Ver­sammlung finde in Eschwege statt.

Lichtensew, 5. Mai. Die Witwe de- Gerichts­vollziehers Fischer kam gestern abend mit der Lampe in ihrer Wohnung zu Fall, wobei die Lampe explodierte und die Kleider der Frau in Brand setzte. Sie erlitt so schwere Brandwunden, daß sie noch in der Rächt starb.

Bieber bei Rodheim, 5. Mat. Der 16jährige Sohn eines hiesigen Einwohners, der in einem Kalksteinbruch beschäftigt, ist heute nacht fteiwillig aus deni Leben geschieden. Er entfernte sich ge­stern abend aus dem elterlichen Hause und wurde heut" morgen in einem Wassertümpel unweit der

Vermischtes.

Eine Nachtübung französischer Husaren. Der Deutsch. Tgsztg." wird telegraphiert: Der Be­sitzer eines Gehöftes in der Nähe der Stad» Semlis hörte in der Nacht Lärm auf dem Hofe. Er ergriff seinen Revolver und eilte hinaus.

ieute

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Marburg

Sonntao, 8. Mai 1910.

Infolge der Einbeziehung der Hinterblie- benenverstcherung, zu der Arbeitgeber, Arbett- nehmer und das Reich beitragen sollen, sind die Beittäge in den einzelnen Lohnklaffen durch schnittlich um 25 v. H. erhöht worden. Sie sollen nach dem Entwurf in der Lohnklafle Lohn!!. 1 (bis 350 X einschließlich)

angenommen werden. Es soll darüber gewacht werden, daß das Haus nicht überfüllt wird, da­mit die Einnahmen reichen. Es können sich auch Personen einkanfen, doch sollen sie keinen Vorzug haben; es bleibt deren Vermögen, wenn sie ster­ben, dem Gotteshause. Um krankes Gesinde z« pflegen, soll Im Hause ein besttmmtes Gemach fein, doch soll keine Kost verabreicht werden. Fremde und durchwandernde Arme, so keine Erz­bettler und Landstreicher sein, sollen im Gottes­hause, jedoch nicht über zwei Nächte, beherbergt werden. Rach einer Verordnung vom 12. Okto­ber 1613 soll die Schlüsselfrau bei Anhörung der Quartalsrechnnng ei« Verzeichnis der Flucher übergeben, tvelchen zur Strafe die Kost entzogen werden soll. Alsdann sollen die Pründner wie Brüder und Schwestern leben, welches nicht im­mer der Fall, und des Hauses Nutzen nach Kräften fördern helfen. Die Pfründner, welche umsonst ausgenommen, sollen die Kranken in der Stadt pflegen helfen. Diejenigen, so arbeiten können, solle« die HauS- und Gartenarbeit umsonst tun.

Zuwendungen machte der Landgraf Lud­wig IV. dem Spital 200 Gulden Strafgelder, welche Philipp von Rodenhausen bezahlen mutzte, wegen einer an Peter Weber in Niederweilbach begangenen Entleibung. 1584 mutzte ClauS Krämer aus Friedberg wegen einer an Hannchen Mertz begangenen Entleibung 100 Gulden be­zahlen. In einer Rechnung heißt es: 35 fl. 20 Albus Strafgelder tun 30 Rthlr., welche ein Pfafl von Amöneburg, so in unseres gnädigen Fürsten Land Unzucht getrieben, zu Straf geben sollen, die auch der Pfaff abgeliefert hat. Ferner 20 fl. 20 Mbus von dem Räuber, so den Juden plün- dern helfen. b;e er auf Befehl des Fürsten in- Gottshaus liefern mußte.

(Fortsetzung folgt.)

TieCberbeffiftSe Seituag" encheint täglich mit Äu^nalune der «onn- und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel- jährlich durch die Post bezogen 2 2!" " ' ' " ' '

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betragen.

Diese

Die Invalidenversicherung.

r Den Wünschen, die von Interessenten Kreisen jxn die Neugestaltung der Versicherungs Gesetzgeb- , erhoben worden sind, kommt von den einzel- -r jwn Versicherungszweigen die Invaliden Ver- ßcherung am wenigsten entgegen. Sie ist in ihrer .-^Neugestaltung mit der Hinterbliebenenversicher­ung vereinigt, und ihr offizieller Titel lautet jetzt: Invaliden und Hinterbliebenen-Versichemng

Was zunächst den Kreis der Versicherten anbe- trisft, so wird die Invalidenversicherung ausge­dehnt auf die Gehilfen und Lehrlinge in Apotheken, die Bühnen und Orchestermitglieder, sofern der Iahrcsverdienst 2000 M nicht über­steigt. Die Hausgewerbetreibenden, welche be­kanntlich der Krankenversicherung unterzogen werden sollen, können nur durch Beschluß des Bundesrats del Invalidenversicherung einaereiht werden. Dies ist bisher nur geschehen bezüglich der Tavakfabrikation und des größten Teils der Terttlbranche. Der Bundesrat hat auch die Er­mächtigung, die Versicherungspflicht auf Ge­werbetreibende und sonstige Belriebsunternehmer zu erstrecken,die regelmäßig seine oder höchstens 2 Verstchernngspslichtige beschäftigen", statt bis­her einen Lohnarbeiter. Leider hat von der bisherigen Befugnis der Bundesrat noch keinen Gebrauch gemacht, es dürfte daher wohl besser fein, wenn diese Ermächttgung des Bundesrats genmcht wird.

Dadurch würden die kleinen Handwerker und Gewerbetreibenden doch wenigstens auch der Wohltaten der Invalidenversicherung teilhasttg werden. Es ist zwar die Selbstverstchemng bis zum vollendeten 40. Lebensjahre für diese Keinen .Gewerbetreibenden und Handwerker bestehen ge­blieben und auch die Weiterverstcherung der sich später selbständig Machenden vorgesehen. Indes muß die Begründung zur Invalidenversicherung selbst zugeben, daß weder von der Selbstver­sicherung noch von der Weitervepsicherung ein hinreichender Gebrauch gemacht wird. Die Selbst- Versicherung leidet zudem auch daran, daß sie nur bis zum 40. Lebensjahre und bei einem Verdienst von nicht mehr als 3000 M zulässig ist.

Auch die Forderung, die in weiten Kreisen er­hoben worden ist, nämlich mehr Lohnkaffen ein­zuführen, ist im Entwurf abgelehnt worden; es bleibt bei den bisherigen 5 Lohnklaffen bestehen Aeu ist nur die freiwillige Zusatzversicherung, danach können Versicherungspflichtige Personen zu leder Zeit und in beliebiger Zahl Zusatzmar- ken m Höhe von 1 M in die Quittungskarte ein- I «eben. Dadurch wird ein Anspruch erworben auf eine Zusatzrente für den Fall der Invalidität Diese Zusatzrente wird durch ein höchst kompli- 4>ertes Verfahren festgesetzt. So z. B. würde ein Versicherter, der in 31 Jahren monatlich eine Zu- I satzrente von 1 ,Ä geklebt hätte, beim Eintritt der I > Invalidität 119 M mehr Zusatzrente erhalten. | Betragt die Zusatzrente nicht mehr als 60 Jt, so I kann eine einmalige Kapitalabfindung stattfinden. I

Zur Geschichte der Armettanstalten inib milden Stiftungen in Marburg.

Von L. Müller, tftorttehung.)

Das Pfund Fleisch kostete 1595 1 Albus, q ~ä6d,en Hafermehl 1 Albus

2 Maß Milch 2% Albus, 1 Pfund Speck oder Butter, wovon auf jede Mahlzeit ein y, Pfund gebraucht wurde, 3y2 Albus, 1% Meste Salz % fl. 5 Albus, 6 Wecke iy> Albus.

Landgraf Ludwig IV. vermachte in seinem Testament dem Spital 2000 Gulden Kapital, wel­ches der Landgraf Moritz für jährlich 100 Gulden Zinsen an sich kaufte.

Das alte Gotteshaus war so baufällig ge­worden, daß es nicht mehr bewohnt werden konme. Es versammelten sich darum der Kanzler, Statthalter von Langenburg mit seinen Räten, nie Pfarrer, der Bürgermeister und Rat von Marburg, um zu beratschlagen, wie der neue Bau Zuswride gebracht werden könnte. Es wurde ein Neubau beschlossen und da es die Sttstungen er- kaubien, solle derselbe so erweitert werden, daß fliftlg nicht bloß Arme, Alte und Unvermögende darin Wobnung und Unterhalt, sondern daß auch Kranke darin schickliche und bequeme Aufnahme finden und haben möchten. Auch sollen besondere Gemächer eingerichtet, werden, wenn irgend ein Bikrger fern krankes Gesinde wollte pflegen kaffen.

Bei diesem Bau,, der im Jahre 1569 ange- fcimcn wurdet sollte nichts unnützes und über« Muffiges gebaut werden, damit des Spitals Haupt- (U1 nicht angegriffen werde und die Annen in »em neuen Hause nicht darben müssen und Man- »ol, lewen. Darunt sollte der fürstliche Baumeister iEivärt Ballwcin- und andere Bauverständige zu stak gezogen werden, um einen Abriß und einen leberphlag zu machen.

mit dem Kr......................tarbmg und Kirchhain

Und den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und Landwirtschaftliche Beilage

Die JnsertionSgebühr beträgt für die 7qespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennige, für Reklamen 30 Pfennige. ---

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UnidersitätS-Buchdruckerei 40. v)Ul)rfl,

Inhaber Dr. 6. Hitzeroth, Marburg. Markt 21. Telephon 55.

Flucht ergriffen. Rur ein einziger von ihnen

£r§«men MtaeTebT16** 12°° liegen, 6. Mai. Der 42jährige Feldarbeit-r mehrere Schüsse nach. Da sie aus dem Hofe einen

' Die schon seit lanneu -tabren hnn hiofe« Qn I Dörr, Lohgraben wohnhaft, stürzte gestern I Tschako und einen Säbel zurückgelassen haben, so teressentenkreisen unb® rttib als et bie Treppe zu feiner Wobnung wird es nicht schwer fallen, die Schuldigen feffc

h? SLr Parteien, emporstieg, rücklings die Stufen hinab und brach zustellen.

*J* et^.CT, ^ini! ber fonferbahben Partei geforderte I das Genick. Man brachte ihn ins Krankenbaus I

Herabsetzung der Altersgrenze zur Erlangung der I to0 ct herauf verstarb ' I Der Bierstreik In Niederbayern hat zu Erfol-

Altersrente auf das 60. bezw. mindestens auf das I .. ____I gen geführt. Von Deggendorf und von ver-

65. Lebensjahr wird von dem Entwurf ebenfalls I ~ ~--------- I schiedenen Landorten wird gemeldet, daß infolge

! abgelehnt. Die Begründung rechnet aus, daß Mk Kampf tM BlMfleWerVe. Wiederherstellung des alten (20 Pfg.) Bier einer Herabsetzung auf das 65. Lebensjahr 176 655 I Frankfurt, 6. Mai. Eine außerordent- I Preises der Bierstreik beendet worden sei. Gras Altersrenten in Höhe von 28 281263,25 Jl, wo- I liche Versammlung des Mitteldeutschen Arbeit- I Bray-Steinburg gab einer Deputation aus

von das Reich 8 832 750 M zu zahlen hätte, und I geberverbandes für das Baugewerbe hat laut I Stefansposching, welche um Bewilligung des 20

bei einer Herabsetzung auf das 60. Lebensjahr IFranks. Ztg.*, folgende Resolutton gefaßt: I Pfg.-Bierpreises vorstellig geworden ist, die Ant-

495 936 Altersrenten in Höhe von 80 911 958,40 IDie außerordentliche Generalversammlung des I Wort, daß seine Wirte das Bier, wieder zum al-

M, wovon das Reich 24 796 800 M zu zahlen I Mitteldeutschen Arbeitgeberverbandes für das I ten Preis verabreichen dürfen und fügte dem bei, hätte, mehr erforderlich wären. Vergleichsweife I Baugewerbe hat mit Interesse und Befriedigung I nicht er der fchnldige Teil war, sondern die sei mitgeteilt, daß schon am 1. Janaur 1910 be- I von dem derzeittgen Stande des Kampfes im I Wirte, welche den ganzen Herbst und Winter in standm: 893 585 Invalidenrenten, 18 502 Kran- I Baugewerbe Kenntnis genommen Die General- I Jnmmgsversammlungen gelaufen und dort be- kenrenten und 102 362 Altersrenten. Da die I Versammlung spricht sich dahin aus daß trotz des I strebt waren, den höheren Ausschankpreis zu er- Altersrenten unverkennbar immer mehr zurück- I nicht zu billigenden Abfalles in Berlin, Hamburg I langen. Wie die Dinge jetzt liegen, wird es auch gehen, sie betragen jetzt kaum »och den 9. Teil der I und Bremen die Aussperrung mit 187000 Arbei- I ftn fielen Orten mit einer Erhöhung des Liter- Jnbalidenrenten, so dürften trotz der größeren I tern als durchgeführt ju betrachten ist Die Ge- I Preises um 2 Pfennig hapern! Auch im Bezirk Ansprüche Anträge auf Herabsetzung auf da- 65. I neralversammlung erachtet, daß der Bnndesvor- I Viechtach ist die Bierprrisftage in der Weise ab- Lebensjahr zu erwarten sein. - I stand in der bisherigen Weife die gute Sache der I getan, daß das Bier in allen Gastwirtschaften

Von den sonstigen Neuerungen ist von beson- I Arbeitgeber im Baugewerbe fördern wird und I nunmehr wieder um den alten Preis von 20 Pfg. berent Interesse noch die Bestimmung, daß An- I spricht die Zusicherung ans, alles zu tun, was zur I per Liter abgegeben wird. In Viechtach

sprüche auf Zurückerstattung geleisteter Beiträge I Durchsühmng des Kampfes nöttg wird, um end I wird man wohl oder übel ebenfalls zum

im Falle der Heirat einer weiblichen Versicherten, I lich Ruhe und Frieden dem Erwerbsleben zu I Preis zurückgegehen.

tm Falle des Todes eines Versicherten, sowie für I sichern - I

Unfallrente bei dauernder Er- Heilbronn, 5. Mai. Der Gemeinderat hat lenbu!g^zähtt mm sich d^ Ättche? Rund- werbsunfahigkeit nicht mehr erhoben werden gestern den Stadtvorstand beauftragt, Emignngs- chaü^zufolae fZenbc?' nette "öefScbeu ^ie lanaen ä dlunahme ge- sperrung anzubahnen. ihres Herzens über die glückliche Geburt des

u I -- ~ ----1 I Erdherzogs hinter der Residenz Schwerin nicht

I Unvolitiscke Taaesnackrickten. I surückstehen und auch ihre 101 Kanonenschüsse

Cff , , ,, V . W zum Salut des fürstlichen Stammhalters ver-

Hessen-Nassauund Nachbargebiete. .. ®lorb; Herzberg tElster), 5. Mai. In I feuern. Der Mörser wurde also hervorgeholt, Cassel 6 Mai Gin» ar-ittia» um I H'nmersdorf wurde die 20jahrige Dienstmagd I und Schuß auf Schuß donnerte über Gadebusch

der Stabt Gaffel in^bie - ermordet aufgefunden. Die dahin. Allein die Bedienungsmannschaft hatte

Bundesrate sowie dem fflreuMMuL I i" d«i Hals. Das Mädchen ist I hje Labungen Wohl etwas reichlich bemessen

Herrenhause wahrscheinlich in den Wald gelockt und ist 50 beim 93 Schuß war ihr plötlick das Pulver

SmSÄi? MbSwJ1» Schotte vor dem Wald durch Sttche in den Hals ausgegmgem und nun war Gadebusch in Ror

Vereins zuaeamÄi - iie^iÜXn ermordet worden Sodann wurde die Leiche mit Kein Körnchen Pulver war in der ganzen Stabt

Hessens Metten Sern Hals ziemlich tief am Erb- aufzutreiben. D« findige Skadtmusikus fand

Jahresvertamluna^ab bob5ri fast in hueenber Stellung. Eine enblich einen Ausweg. Er eilte mit der großen

israelitischen VortteberämÄ^ in ^utlache hat der Mörder, von dem jede Pauke auf den Marktplatz, und mit acht mächttgen

und Annmi uuh ÄS Jii Marburg I Spur fehlt, mit den Füßen verscharrt. Die Ermtt- I Schlägen auf das Kalbsfell wurden die vor

60 9efir«r nnLn° sr@a tC cttoa I telungen nach dem Mörder sind im Gange. Der I schrtstsmäßigen 101 Kanonenschüsse vollzählig 60 Lehrer an den Verhandlungen teil, die von Polizeihund aus Kottbns ist bereits eingetroffen. | gemacht W "

I ^rben auf folgende das jetzige Hospital St. Jakob^st durch^milde

Gulden, die ehemals für ein Beiträge und Dienstleistungen erbaut, so daß die

2 7»n,n Monstranz) ge- Einkünfte des Spitals durch den Bau nicht ge-

| lost, sollen von den Kastenherren zurückgegeben I schädigt wurden

7 ber $!aftCn rwei- bis Am Ende der alten Schrift heißt es, daß nach .@uIbe? herqebem weil er vor dreißig vollendetem Ban eine neue Ordnung solle ge-

^^^n einige ansehnliche Stiftungen eingenom- macht werden, wie es zukünfttg im neuen Gottes-

aIL bori0ln ^Elten für bie Armen Hanse solle gehalten werden. Es wurde ver-

Kle wina a1?*16** unb küiwet, daß alle Renten immer mehr erhöht wer-

matn^bon 9i^nhA »9«nerl.eil0f W ~er H"upt den sollten. Um dieses zu bezwecken, sollten alle

I ^b'^rd von Schenk, als Notare angewiesen werden, beim Testament-

^Ä^n zu geben, machen die Testators an die Armen zu erinnern,

mir»«» m bfA ein Wagen gehalten Nach Vollendung des Baues wurde auf Befehl

JfA U"b Baumaterialien bei- des Landgrafen Ludwig TV. eine neue Haus-

hpfkn imi. !tn i bem anderen ordnung gemacht. Die Jnspektton wurde dem

JLba toCflen Eisen Bürgermeister und einem Prediger übertragen.

stnl angegangen Die Einkünfte sollten durch zwei Vorsteher ad- werden und um hulfreiche Handreichung. I ministiert werden, die jedes Jahr auf Lätare Mer ®ör.?" b0.n Rechnung ablegen sollten. Um die Küchenrechnung

Oter von Haus zu Haus gehen und um milde Bei abzuhören, sollten sich die Jnspettoren den ersten

iunbtc,£?!. Bau bitten sollen, vom Fürsten | Tag eines jeden Monats um 12 Uhr in das

Um Holz sollte -der Gotteshaus begeben und daselbst untersuchen, so-

Sn ^rben ^uch alle umliegen- wohl das Betragen der Vorsteher wie der

den Städte, adlige Stifter und die Fremden in Pfründner. Damit aber die Inspektoren etwas

Werkes^E^g für bic Ergötzlichkeit für solche ihre Mühe haben,

de, Dr. David, der so soll einem jeden y2 Maß Wein, aber nichts

hat, etwas fürs Spital zu tun, solle weiter gegeben werden. Wenn aber einer der

SSTeS U bCm Bau geben Inspektoren ausbleibt, der soll ein y2 Maß Wein

qut Erlvarni/d-r"a^n . I Strafe, welche den Armen zugute kommt, zahlen.

ivurde jeder Bürger Die Vorsteher sollen 12 Gulden Geld, 2 Malter

SbbWte mehrere Tage Korn, 4 Gänse, 6 Hühner unb 6 Hahnen jährliche

nübKrXJw; rSm Pfarrer sollten darum Besoldung haben. Es sollen der Sttftung gemäß

ftürfeIHfhmA blt @COTei"be Ar Beisteuer und vier Würdige angenommen werden, nur allein

Arbei!^^5d-^Arn^A4 Aufsicht über die alte, ehrbare, arme, notdürfttge, schwache und - »Ämttl « Bäte zwe, Aufseher bestellt, gebrechliche Bürger unb Bügerinnen, so der

uu^^a» ^b^Barfüßerstraße Stadt Bürden unb Last haben tragen helfen und

S Schiaudraff. Die Pfarrer, Schult- sich die Tage ihres Lebens frömmlich unb aufrich-

AN»s Bürgermeister sollen Baumeister fein; I ttg gehalten unb hinsürber des Alters nicht mehr Ut^ auf die I dienen oder arbeiten, noch sich stonsten ernähren Baumaterialien gehörtg Acht gebest. So wurde I und erhalten könne, um Gottes willen auf« und