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und den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und Landwirtschaftliche Beilage."

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TieCbcrijeiitiAc Zeitung' erjctjetn: täglich mir Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel- jährlich durch die Post bezogen 2 25 <* (ohne Bestellgeld) , bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21), 2

Marburg

Dienstag, 26. April 1910.

45. Jahrg

Die JnsertionSgebühr beträgt für die 7gcspaltene Zeile oder deren Raum 16 Pfennige, für Reklamen 80 Pfennig«. Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerei Inhaber Tr. 6. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

i

der

18

konnte sie nur

ersten tzfiigenblick auch nicht, waS sie erwidern sollte. Falsches war in seinen Borwürfen mit Wahrem vermischt, aber das Wahre traf sie mit heftiger Gewalt, so daß sie fassungslos dastand.

23. April. Die Internationale ®dt« wurde heute Rachmittag um 2 Uhr

fle­hte

hinter sachlichen und Herrenhaus

der Grundlage

Ministerpräsident

Partetinteressen zurückzudrängen netenhaus auf führen, dir der

Ueberlegunge« und Abgeord- zusammenz«- bezeichnet hat.

in Anwesenheit des Königs, der Königin, des diplomatischen Korps, des Ministeriums, sowie der Mitglieder der Parlamente eröffnet. Bon deutscher Seite wohnten der Feier der deutsch« Gesandte von Flotow bei, ferner als Vertreter

»rüffel, ausstellung

------ , ärztlichen Praxis gebrauchen. Es fei tief zu bekla-

Staatssekretär Wermuth führte aus, daß diese I gen. daß llniversitätsprofessoren die Grundlagen un- Anträge etwa 22 Millionen Mark erfordern, aber I seres Christentums angreifen und herabsetzen. In

Internationalen Weltausstellung in »rüffel.

Herr Born, ich bitte Sie . stammeln.

Haben Sie keine Furcht,"

Roman von O. Elster, i Fortsetzung.»

Sie, Herr Born?! Aber was machen Sie hier f® spät?"

DaS könnte ich Sie wohl eher fragen, gnä­diges Fräulein." entgegnete er trotzig.

M ch? Aber das ist doch ganz natürlich sch konnte noch nicht schlafen und wollte die herr­liche Nachtlust noch ein tvenig genießen.'

Sie konnten nicht schlafen gewiß fehlte Ihnen das schöne Geigenspiel . . .'

Erika zuckte zusammen. Die Dunkelheit der Nacht verbarg ihr heißes Erröten.

Was wollen Sie damit sagen?" fragte sie ängstlich und scheu.

Verstellen Sie sich nur nicht, mein Fräulein,' fuhr er rauh fort,ich weiß alles, und was ich nicht weiß, das läßt sich leicht erraten. Ich weiß, daß Sie jeden Abend dem Geigenspiel PtokowS kys am offenen Fenster lauschen; ich weiß, daß Sie seinen schmeichlerischen Worten ein nur zu williges Ohr leihen, ich weiß, daß Sie unsere frühere Freundschaft vergessen haben, daß Sie mich verachten, daß Sie diesen Herrn von Pro- kowäky, den Sie sonst denschönen Stanislaus' spottend nannten, daß Sie ihn jetzt lieben, daß Sie hierhergekommen sind, um Herrn von Pro- kowsky zu sprechen, und sehr enttäuscht waren, mich statt seiner zu treffen. Das alles weiß ich, Fräulein Erika, Sie können -nir nichts mehr ver­heimlichen."

Er hatte die Worte zornig hervorgesprudest And war so dicht an sie herangetreten, daß sie er­schreckt einen Schritt zurückwich. Sie wußte im

(Nachdruck verboten.)

Um Ebre itnb Necht.

I chen? Was berechtigt Sie, einen solchen häß­lichen Verdacht gegen mich zu hegen. Ich ersuche Sie, mich augenblicklich zu verlassen . . .'

Fräulein Erika . . .?'

Wenn Sie nicht wollen, daß ich in das Haus zurückkehre."

Es ist wirklich nicht wahr, Fräulein Erika . . .?'

Ich antworte auf Ihre Fragen nicht mehr . . ,'

Aber Sie liebe« doch Herrn von Pro- kowsky?!'

Und wenn ich's täte, tvasginge es Sie an?'

-Ja freilich.' spricht er bitter.Mich geht es ja nichts an und ich habe Sie nur um Verzeihung zu bitten, mein gnädiges Fräulein, daß ich im Berttauen auf unsere frühere Freund­schaft es wagte, Sie warnen zu wollen.'

Die Erinnerung an unsere Freundschaft, Herr Born, wird mich Ihre böse« Worte vergessen lassen. Doch nun tst'S genug gute Rächt, Herr Born, ich möchte ins HauS gehen man könnte uns zusammen sehen," setzte sie mit leicht spöttischem Lächeln hinzu,und aus ähn­liche Gedanken kommen wie Sie vorhin.'

Und das wäre Ihnen natürlich sehr unan­genehm?'

Sagten Sie nicht selbst, daß c8 sich nicht mit der Ehre einer jungen Dame vertrüge?'

Ja, ja Sie haben recht so lebe« Sie denn wohl, Fräulein Erika wir werde« uni wohl nicht mehr Wiedersehen . . . .'

Was sagten Sie da? Richt mehr Wieder­sehen? Sie kommen doch wieder, wenn Sie Ihre Uebung beendet haben?'

Rein ich gehe schon morgen auf immer ,. *

Politische Umschau.

Eine offiziöse Erklärung zur preußische« Wahlrechtsreform.

Berlin, 23. April. DieNorddeutsche Allge­meine Zeitung' nimmt Bezug auf die Partei­äußerungen zu den Verhandlungen der Kom­mission des Herrenhauses über die Wahlrechtsre­form, die durchweg auf pessimisttschen Ton ge« stimmt seien, und schreibt: Ehe das Herrenhaus selbst Stellung genommen hat, erscheint un- eh| Urteil verfrüht. Die Staatsregierung wird sich jedenfalls noch weiter bemühen, ein annehnri bares Ergebnis in der zweiten Lesung lat Herrenhause herbeizuführen. Dabet wird sie. wie bisher, die Reform in der Gestalt zu verwirkt lichen, die offenbare Mängel der Dreiklaiienwaht beseitigt oder mildert und daher Dauer verspricht. Dieser Gesichtspuntt ist in allen Ausführungen, die der Ministerpräsident im Lause der Berat­ungen gemacht hat, so deutlich erkennbar, daß es nicht verständlich ist, wie man in seinen Erklär­ungen vor der Kommission des Herrenhauses Abneigung oder Vorliebe für einzelne Parteien hat erblicken wollen. Es ist auch nicht richtig, daß. wie noch ganz neuerdings in einer sonst z«- tteffenden Betrachtung behauptet worden ist, der Ministerpräsident bei seinem Vorgehen h« Herrenhause Mehrheitsverhältnisf« des Abge­ordnetenhauses oder beten Aenderung int Auge gehabt hätte; vielmehr war und ist es lediglich auf eine ihm sachlich als zweckmäßig und not­wendig erscheinende Aenderung der Wablrechts-

ich Sie. Fräulein Erika, denn Sie schenke« Ihr Vertrauen, Ihre Freundschaft, Ihre Liebe einem Unwürdigen.'

Meinen Sie Stanislaus . . .?'

Ja. ihn meine ich, Fäulein Erika. Ich habe lange geschwiegen, weil ich zu stolz war, zu sprechen, weil es ja doch mit unserer Freundschaft aus war und Sie doch nicht auf mich gebärt hätten, aber jetzt kann ich nicht mehr schweige«, denn es wäre Unrecht, Sie nicht zu warnen, fetzt wo Sie einen Schritt getan haben, der Ihre Ehre Ihren guten Ruf gefährdet . . .'

Herr Born?! rief Erika entsetzt und er­zürnt.

Ja oder halten Sie es für verttäglich mit der Ehre einer jungen Dame, wenn sie sich zu einem nächttichen Stelldichein In den Park schleicht?'

Das hätte ich getan?!'

Habe ich Sie nicht eben jetzt dabei be­troffen?'

Ich habe Ihnen doch erklärt, aus wÄchem Grunde ich hierhergekommen bin.'

Wie kann ich daran glauben? Stanislaus Prokowsky schleicht ebenfalls draußen umher...'

Herr Born," sagte jetzt aber Erika mft festem ärgerlichem Tone,Sie werden beleidigend. Wer gibt Ihnen das Recht, so zn mir zu fpre-

Fritz Herr Born . . .'

Ach, Fräulein Erika, das war ein Ton aus der früheren glücklichen Zeit! Haben Sie Dank, taufend Dank dafür. Er beweist mir, daß ich doch noch nicht ganz von Ihnen vergessen bin.'

Aber wer sagt Ihnen denn, daß ich Sie ver­gessen habe? Sie könnten doch immer mein guter Kamerad sein, aber Sie waren ja die letzte Zett so wunderlich und wichen mir förmlich aus.'

Konnte ich anders, nachdem der Andere Jhk Freund geworden war?"

Plötzlich erfaßte Erika seine Hand und itif allen Anzeichen der Angst flüsterte sie:

Bleiben Sie hier, Fritz . . .'

Erika?!'

Bleibe« Sie schützen Sie mich ich fürchte mich . .'

Sie fürchten sich?'

Ja vor ihm vor dem Andern . . .'

Und erschaudernd, tote unter dem Eindruck eines namenlosen Grauens, schlug sie die Hände vor daS Gesicht.

Ein tiefet Mitleid erfaßte ihn.

Wie foll ich Sie schützen, Erika?' fragte et traurig.Das können nur Sie selbst . . . aber wenn Sie ihn lieben . . .?'

Abwehrend streckte sie die Hände aus.Ich tieb; ibn nicht nein, nein flüsterte sie mit einer von Angst verschleierten C '.mme, aber ich fürchte ihn, ich muß ihn fürchten, er hat mich ver­zaubert . . . wenn er mich ansieht . . . wenn er spielt und mich dabei ansteht. dann bin ich wehr­los ihm gegenüber, dann muß ich tun, was ct befiehlt . . . ah, eS ist schrecklich .

(Fortsetzung folgt.)

Vorlage selbst gerichtet. Ministerpräsident Bethmann-Hollweg hat die Wahlresorm keinem Stadium als Parieifrage behandelt, einem guten Ende wird sie auch nur dann führt werden können, wenn es noch gelingt.

». i«

sprach er finster, ich werde Sie nicht verraten. Aber warnen will

unsere Finanzlage enthalte dazu keine Mittel. Auch i der Frage des Doktorgrades für Tierärzte nähme» im Vorjahr« wurde dafür die Wehrsteuer vorgeschla- I seine, des Redner« politischen Freunde, eine zustitm gen, die jedoch in der Finanzkommission verschwand. I menbe Haltung ein, ebenso bezüglich der Erricht«« Er könne ein festes Versprechen zur Deckung in der I eines Lehrstuhles für Genossenschaftswesen und bet allgemeinen Forderung, eine Wehrsteuer einzu- I Ausgestaltung Münsters zu einer Volluniverfitär bringen, nicht erblicken. Abg. Pauli-Kochem (Z.) I (Lebhafter Beifall.) Abg. Eickhoff (Fortschr. vp.) meint, daß die Mittel diejenigen Kreise aufbringen I wünschte die Ausnahme des Kolonialrechts in de« sollten, die ihren Wohsstand ja der Reichsgründung I Lehrstoff der Universitäten. Abg. Funck (Fortschr verdanken. Abg. Ansstadt (kons.) betont, man *fet I Vp.) meinte, man sollte mit den Bedenken gegen es den Kriegsveteranen schuldig, ihren Lebensabend I eine Universität Frankfurt zurückhalten, bis die Stadt Frankfurt mit positiven Vorschlägen hervor­treten würde.

-i -<x I Prinzipien von Leute« abortieren, bie sich So-

<5CitCllllit(16il I Lialisten nennten. Jeder habe Anspruch auf die

' O I gleiche Gelegenheit, zu zeigen, aus welchem Stoff

für Ale Monate Mai und Juni 1910 I er gemacht sei, aber ungleichen Leistungen müsse

auf bieOberhessische Zeitung- nebst I stets eine ungleiche Belohnung entsprechen. Die

I beste Probe für bie Freiheitsliebe in einem

ihren Beilagen werben von unserer Expedi- 8anbt fei wohl bie Art. wie bie Minoritäten be-

l.vn (Marft 21), unseren Ausgabestellen in I handelt werden. Die Verfolgung sei unmoralisch,

Kirchhain, Reustabt, Wetter, EbS- I ebenso wie bet Klassenhaß. Die Arroganz, bie . ... » < <*

bot» «ii«6»m sroaif« ai auf einen Armen als solchen herabsehe, sei eben- «u verschonen. Nachdem das große Werk der Finan^

oot» p «MvorN, Heskem-Mölln, Lei- 1 I teform durchgefilhrt und unsere Finanzen wieder auf

Be «äofen Drekbausen Wittels b««o ! / £ der Neid und Haß gegen einesunde Basis gestellt seien, ist es die höchst«

L v°'en,^r«iyaufen, Wittelsberg, I den Reichen als solchen. Derienige schädige fein I Zeit, für die Kriegsveteranen zu sorgen. Abg. Dr. Riederweimar, Niederwalgern, I Land am meisten, der Klaffe von Klasse, Berufs- I Pansche (natl.) zeigt di« Möglichkeit der Einführung Damm nnb Lohra sowie von allen Bost- ftitn\ von Berufsstand, die ärmeren Schichten I einer Wehrsteuer. _ ,

..k o I von den reicheren scheiden wolle. Zum Erfolg I Der Antrag auf Gewährung eines Ehrensoldes

anmuten und Landbriefträgern entgegengenom- I in einer Republik gehöre Intensität der Ueber- In bte Ritter vom eisernen Kreuz wird abgelehnt, meu. zeugung mit weitgehender Toleranz bei Verschie- Ä

....... d-nheiten der Ueberzeugungen. Raum für eine ^nriumsanS bte Mlfe ^vom l.9 Mai ab zu

I gesunde Entwicklung sei nur da vorhanden, wo I gewähren, wird angenommen. Darauf wird der An-

Roosevelt in Paris. Meinungsverschiedenheiten in religiösen, poli I trag Arends (Reichsp.), bte brei gleichlautenden

'** \ fischen und sozialen Fragen vorhanden seien. I Anträge gutzuheißen, elnsfimmig angenommen. Die

Paris, 23. April Roosevelt wohnte heute I Viele Völker seien am Fanatismus und an der I Resolutionen betr. Deckung durch Beseittaung bet

Rackmit.ag einer Sitzung der Akademie der mo- I Unduldfamkett zu Grunde gegangen. I Liebesabgaben und Schaffung einer Wehrsteuer

ralischeu und politischen Wissenschaften bei, deren I Roosevelt sagte zum Schluß, er sei ein Feind I werben ebenfalls abgelehnt, auswärtiges Mitglied er ist. Der Präsident der I jedes blinden Kosmopolitismus. Man müsse I

Akademie Bontronx hielt eine Rede zu Ehren 1 ein guter Patriot sein, bevor man ein guter Welt- I Preußisches Abgeordnetenhaus.

Roosevelts, in der er unter anderem bemerkte: I bürget fein könne. Patriotismus sei aber nicht I Abgeordnetenhaus.

Der Friede könne nur bann von Dauer sein, unverttäglich mit gebührender Rücksichtnahme auf .. .3" der Sitzung am Samstag wurde die Besprech­wenn man allen legitimen Ansprüchen der Völ I die Rechte anderer Nationen. Das internation- I ^?,?esStats desElementarschulwesens^ kcr Gerechtigkeit widerfahren lasse. Roosevelt ale Recht werbe stärker und stärker werben, bis I tun^ntK

"^'^sene Ehre, bie bie Krön- I es sich zu einer Macht entwickelt habe, bie respek- I an $er sich die Abg. Bolger (freikons.), Dr. Schepp itng feiner Arbeit bebeute. Dann begab er sich I Wert werde. Bisher befinde es sich in feinen I (Fortschr. Vp), Geisler (Ztr.). Freiherr e. Zedlitz tn bte Sorbonne, wo et von bem Unterrichts- I ersten Anfängen unb es sei bie Pflicht weiser I (freikons.) u. a. sämtlich im Sinne besserer Beriick- minister Doumergue unb bem Vizerektor Liarb I Staatsmänner, jebe Bewegung zu ermutigen, bie I Mtigung schlecht botterter altpensionierier Lehrer mit Begrüßungsansprachen empfangen wurde: für die Beilegung internationaler Zwistigkeit ^Ämten. Auf Anregung des Abg Rewoldt dann hielt er vor bett Studierenden in bet Sor- I eine andere Instanz schaffen wolle als Gewalt. I Todestage der^vor^bnn^rt"Ebren^nerstgrbenen es! mtt7ebbattem R Bürgerpflichten die Jeder rechtschaffene Staatsmann habe bie nigin ÄÄSftftS

mtt lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. Zur I Pflicht, ferne Nation fo zu führen, daß sie keiner I Anfrage des Abg. Dr. v. Savignn (Ztr.), daß dem oni.Ii m- *varen ^"st^r bem Unterrichtsminister, I anderen Nation Unrecht tue. Zur Zeit jedoch I Landtag« noch in der laufenden Tagung ein Eesetz- Wurdentrager der Universität, Mitglieder der I müßten bie große« zivilisierten Völker in letzter I entwarf bett, bte Beschulung bet Taubstummen vor- Wabemte, ber frühere Präsident Loubet, die Linie den Willen und di« Macht haben, Unrecht «erben solle. Eine Abstimmung fand nur

Mmisttr: Briand, Barthou. Pichon, Millerand abzuwehren.Wir glauben aufiichtig und ernst-

^neral Brun sowie viele andere hervor- hast an den Frieden, aber wenn Frieden und Ge- K " i n?«Smme^TMnaentoer^nb fKotiffi tflgenbe Persönlichkeiten erschienen. In seiner rechtigkeit in Konflitt kommen, so verachten wir I Kultus, brachten nur' eine längere Red« des Abg Vorlesung bezeichnete er es als eine der wichtig- I den Mann der nicht für die Gerechtigkeit etntritt, I Dr. Runze (Fortschr. Vp.) gegen angeblich einseitige

pen Lehren aus der Geschichte Frankreichs, daß I wenn auch eine Welt in Waffen gegen ihn stehen I oriodoxe Richtung in Oberkirchenrat und General«

eine hohe künstlerische und literarische Kultur sich I sollte.' I fonobe. bie ihm bte Anerkennung seitens des Abg.

tost einer führenden Stellung auf militärischem I I Hoffmann (Soz.) zuzog.

Und politischem Gebiete verttaae lieber her I ---------o--;------------- I Beim KapitelOberkirchentat. Konsistorien,

Ä' »7 Aussen P-rl-ment-n. N"K ÄS1 S

Eharatterbildung, die Erziehung zur I Deutscher Reichstag. I wittven ein. Beim KapitelPtovinzial-Schulkolle-

Selbsweherrschung, zu vernünftiger Denkweise, _ 71. Sitzung vom 23. April. I gium" bedauerte Abg. Eickhoff (Fortschr. Bp.) bie

jur Fädigkeit, persönliche Verantwortlichkeit zu I »nf ber Tagesordnung stehen bie von verschie- I Schwierigketten, bte man ben Direktoren unb Ober­übernehmen und doch im Zusammenhang mit bet I bclte*Z Parteien, bet Rechten, ben Nationalliberalen I letztem bereite, die an anderen Anstalten hospitieren Gesamtheit zu bleiben Die erste Mlickt des I £niLb Fortschrittlichen Bereinigung, eingebrarfiten I wollten. Geheimrat KSpke erwiderte, baß bie Re- Durchschnittsmannes fei feinen einen»» I ^nitiativa'tiraae bezw. Gesetzentwürfe betr. Gewah- I gternna gegen das figsvitieren nichts hab«, baß aber I balt ru verdienenLk « tei?eT Unter- tung von Beihilfen an Kriegsteilnehmer. Die im viele Direktoren wochenlang auf ber Achse roaren, I Eröffnung

?e;^?n bb,een u**£, Vaterland zu ver- I wesentlichen identischen Anträge nebmen für alle I um von anderen Anstalten bte besten Lehrer wegzu-

tetb ge«. Em ungerechter Krieg fei ein Ber- I Veteranen, bie sich entweder tn unierstützuimsbedürf- I fangen. Dadurch werb« der llnterrichtsbettieb ge­brechen, aber nur. weil er eben ungerecht sei. I tiger Lage befinden oder das 60. Lebensjahr vol- I radezu gestört. Beim KapitelUniversitäten und In feinen weiteren Darlegungen, in welchen I Ie"M baben oder über ein Einkommen von weniger I Ttzaritee-Krankenbaus Berlin" sprach der Bericht­er die Unfruchtbarkeit der Eben als den schwer- I . Beihilfen von jährlich 120 M I erstatte: Dr. o. Savianq (Ztr.) nochmals gegen bie

pen Fluch eines Volkes bezeichnete und auf die «. Ltetzert unb Basier- Errichtung einer Universität tn Franffurt a. TO.

Wichtigkeit sow-e auf I mann schlagen in einer Resolution zur Deckung des I Abg. Graf Elairon d'tzausionville (kons) betonte,

brauch? derü^s Miß- Bedarfs eine Wehrsteuer vor. Der Antrag Ablaß daß seine politischen Freunde nicht fn etne Bevor: 6er«.i toani)le M Roose- I schlagt, davon abweichend, ebenfalls tn einer Reso- I zuaung bet Berliner Universität vor ben anderen

Vttt gegen bte Doktrinäre, speziell auch die des I lution Deckung durch Herabminderung ber Brannt- I willigten. Wenn man lese, baß Berlin 131 Privat- I des Staatssekretärs des Innern der Direktor im

erfreuten Sozialismus. Ein konsequenter und I weinsteuerliebesgabe vor. Ein Antrag Sanmann I bojenten tn bet mebtjtniWen Fakultät habe, so liege I

extremer Sozialismus b-deute für jede Rasse den " (r,en- (3tr.) will bas Gesetz mit Wirkung vom es nahe zu glauben? baß viele nut ben ..Privat- Reichsamt des Innern Just Reichs "mmtssar

Tod durch Selbstvem'chtung Er schließe eine I < Iaffen- Die Vethand- I dozenten" als Reklameschild für bie Ausübung ihrer I ®lbe^' bcr M

schlimmere Immoralität in n*fa i^.s I luna brachte nichts besonberes. I ärztlichen Praxis gebrauchen. Es sei tief zu bekla- I deutschen Ausstellungskomitees Geh. Kommer-

System Aber dabei könne I « Stoatssekretar Wermuth führte aus, daß diese I gen. daß Untversitätsprosessoren bie Grundlagen un- I jlentat Raven6. sowie Geh. Kommerzienrat

«wem, «ver habet könne man wohl gewisse | Anträge etwa 22 Millionen Mark erfordern, atzet | seres Christentums angreifen und tzeratzleNen. Fn I Goldberger, Präsident der Ständigen Ausstel-