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tO<fc «ach: eh» Gegenstand, der h» jeder Haus- - Wirtschaft unbedingt Vorhände sein muß. der den ganzen Tag über ungezählte Male gebraucht wird? . . . »Ich hab'S, Her, Lehrer.' ruft die aufgeweckte Kleine aus, und leuchtenden Anges verkündet sie: „Die Brennschere, Herr Lehrer, die Brennschere!' . . .

Wieder ein Unterseeboot Unglück. Im KriegS- has?n von Portsmouth schlug gestern ein Unter­seeboot, als es aus dem Dock geschafft werden sollte, um und di« Mannschaften, die sich im , Innern des Schiffes befanden, wurden zum Teil sehr schwer verletzt und zwar durch ätzende .Säuren, die bei dem Umstürzen des Bootes aus den Behältern flössen. Mehrere Matrosen muß­ten ins Hospital geschafft werden.

Unfall bei der Kohlenübernahme. Bei der 'Koblenübernabme 4mf dem Linienschiffe „Zäh­ringen" in Wilhekmhaven riß heute morgen eine Tröffe, f» daß die ganze von ihr gehaltene Koh­lenlast in den Kohkenprahm zurückfiel. Durch die herabfallenden Kohlen wurden 7 Mann, ein Bootsmannsmaat, ein Obermatrose und 5 Ma­trosen getroffen und verletzt, zum Tefl schwer. Alle Berletzt-n mußten ins Lazarett gebracht werden. — Die Namen der bei dem Unfall auf dem Linienschiff „Zähringen' Verunglückten sind: Bootsmannsmaat Bergmann, Ober­matrose Gräßler, die Matrosen Hofflamp, Burg­dorf Binichinok. Stumpf, Rauch.

Ein Famlliendrama. Der Arbeiter Haye in Wesseli in der Gemeinde Sillensted wurde am Montag wegen eines an seiner 21 Jahre alten Tochter verübten Sittlichleitsverbrechen verhaftet, doch an demselben Tage wieder aus der Haft emlaffen. Gestern machte er der Tochter heftige Vorwürfe darüber, daß sie von dem an ihr ver­übten Vergeben erzählt hab«, und stieß ihr dann ein Taschenmeffer etwa 4 Zentimeter in den Rücken. Das Messer brach ab und das Mädchen flüchtet dann durch ein-n Sprung durchs Fenster zu einem Nachbar, der die Klinge mft einer Zange mi§ dem Rücken zog und den Arzt holen ließ. Der Täter erhängte sich. Die Ehefrau hatte sich am 20. Februar im Brunnen erträntt.

Letzte Nachrichten.

Berlin, 22. April. Dem Reichstage ist heute der Entwurf eines Gesetzes über die Errichtung eines Kolonial- und Konsulargerichtshofes zuge- gangen.

Berlin, 22. April. Die Eeschäftsordnungskom- inission des Abgeordnetenhauses setzte heute abend die Beratung über die Abänderung der Geschäfts­ordnung zum Schutze gegen «ine grobe Verletzung der Ordnung des Hauses fort. 6$ wurde zunächst die in der Presse aufgeworfene Frage erärtert, ob die Ausweisung und Ausschließung eines Abgeord­neten überhaupt rechtlich zulässig oder gegen den 8 105 des Et. E. B. verstoße. Alsdann umrde der Vertreter des Ministerium» des Innern um Aus­kunft ersucht, welche Organe zur Verfügung gestellt würden, falls der Präfident des Abgeordnetenhauses die Behörden am Unterstützung der Durchführung .einer Ausschfleft-ng oder Ausweisung anrufen würde. Die Auskunft lautete dahin, daß da» Ver­bleiben eines Ausgeschlossenen oder Ausgewiesenen -rechtswidrig fein würde, die örtNchen Organ« der Polizeiverwaltung durch Vermittelung des Mini­steriums de» Innern zur Beseitigung der Rechts­widrigkeit herongezogen werden könnten. — Darauf wurde die in der ersten Lesung entworfene neue Fas­sung des ß 84 der Geschäftsordnung mit 10 gegen 4 Eti'Mien vorbehaltlich einer redaktionellen Verbes­serung durch die Subkommission angenommen.

Berlin, 22. April. Gegen die Wahl des Ab«, st och an snatflb.), gewählt in Oletzko-LvS, ist iestens des Wahlausschusses der Konservativen in rvck Protest eingelegt worden. MS Protest- »wnkte werden angegeben: die Verletzung for­meller Wahlvorschriften, die unzulässige Beein­flussung von Wählern durch Mißbrauch deS amt­lichen Einflusses und die Unterschrift von Flug­blättern und Wahlaufrufen von Beamten unter Anaahe ihrer amtlichen Stellung.

Berlin, 23. ApriL Die „Konservative Korre­spondenz" schreibt: ES erscheine ftaglich, ob daS Bestreben der Herrenbauskommission, die «Schwierigkeiten der Wahlgefetzreform auszu- «gleichen, von Erfolg sein werde. — die „Neue ^Politische Korrespondenz' sagt, die Regierung werde ohne die Mittelporteien die Vorlage nicht 'annehmen. Es sei jedoch nicht unwahrscheinlich, .daß wenigstens ein Teil der Freikonservativen And vielleicht sogar einig« NationaMberale für »die Vorlage stimmten.

Berlin, 22. April. Nachdem die drei Zentralver- .bände der Maurer, Zimmerer und der baugewerb- girften Hilfsarbeiter, sowie der Christliche Bau- arbeiterverband sich bereits mit dem Schiedsspruch :bes Berliner Gewerbegerichts einverstanden ettkätt lhat'sn, hat heute auch die Generalversammlung de» .Verbandes der Baugefchäfte von Berlin und Hm» geoend dem Schiedsspruch gleichfalls zugestimmt.

In geheimer Abstimmung nahmen die Maurer den Schiedsspruch mit 2040 gegen 1358 Stimmen, die Zimmerer mit 103 gegen 43 Stimmen, die Bauhilfs­arbeiter mit 110 gegen 22 Stimmen an. Damit ist der Frieden im Berliner Lohngebiet auf drei Jahr« bis zum 1. April 1913 gesichert. — Im Lohngebiete Berlin find etwa 35 000 Bauarbeiter beschäftigt, die nach den ^.erbandsbeschlässen täglich einen Streit» beitrag von je einer Mark leister.

Berlin, 22. April. Ein gefährlicher Wohn- ungsbraud kam gegen %12 Nhr in der Langen Praße im Osten zum Ausbruch. Er brachte eine aus zehn Köpfen bestehende Familie in Lebens- gefahr. Während neun Personen durch die Feuerwehr gerettet werden konnten, wurde ein siebeniährigeS Kind als verkohlte Seiche unter dem Bette voraefunden. Weiter wird gemeldet: Ein schweres Brandunglück, bei dem ein zwei­jähriges Kind den Tod erlitt und ein achtjähriges Mädchen durch einen Artbieb des die Tür spreng­enden Retters und zwei weitere Kinder durch Brandwunden verletzt wurden, ereignete sich gestern nachmittag in der Rathenowerstraße.

Dessau, 22 April. Auf einen auf dem Scknetz- stande vor der Stadt stehenden Mikitärposten wurde am frühen Morgen gestern ein Schuß ab­gegeben. Di« Kugel zerriß dem Soldaten zwei Finger.

Prag, 22. April. Im bömischen Ort« «sch beging ein Steinmetz dadurch Selbstmord, indem er in eine Felsenhöhle kroch diese gummierte und darin aufgeschütteteS Dynamft zur Explosion brachte.

Brüssel, 22. April. Während di« anderen Tttke der Ausstellung noch ziemlich unvollständig sind, ist die deuffche Abteflrrng durchaus fertig. Die Streikbewegung tot belgischen Kohlengebiet ist nunmehr auch auf die Borniage und auf di« Gegend von Lüttich ausgedehnt.worden.

Moskau, 22. April. Die verwitwet« Groß­fürstin Sergius, ein« geboren« Prinzessin Elisa­beth von Hessen und bei Rhein legte heute daS Gelübde ab, sich dem Dienst« der Nächstenliebe zu widmen.

Moskau, 22. April. Der Dieb, der die Juwelen aus der Uspensky-Kathedrale gestohlen hat, ist heute in der Person eines jungen Bauern mit Namen Femin ermittelt worden. Die geraubten Kostbar­keiten find an einer von dem Dieb angegebenen Stelle wiedergefunden worden.

London, 22. Apri. Der englische Gesandte in Peking meldete, daß die Unruhen in Tschangscha und an anderen Punkten der Provinz Hunan wiederauf­zuleben scheinen. Die eingegangenen Bericht« seien aber sehr unklar und zum TeU widersprechend.

Dep-fchen.

IV. Hornburg, 23. April. Die kaiserliche Fa­milie ist um 9 Uhr 50 Mia. mittel» Eouderznge» nach Karlsruhe abgereist.

W. Wiesbaden, 23. April. Landtagsabge- ordnete« Hager, der hier zur Kur weilt«, ist ge­storben.

W. Rewyork, 23. April. Man schätzt, daß Mark Twain ein Vermögen von eine« Million Dol­lar» hinterlassen hat, da» mit Ausnahme von we­nigen Reinen Legaten au feint Tochter Klara fällt, welch« mit d«m polnischen Pianisten «abrilowitsch vermählt ist.

W. Rewnork, 23. April. Der Deutsche Albert Wolter, »er Mörder de» Ruth Wheeker, wurde zum Tode verurteilt.

IV. Kvustautinopel, 23. April. Die «erzte haben feftgestellt, daß der Sultan leicht au Maseru erkrankt ist und kein Anlaß zu Besorgnissen vorliegt.

—*—

$n i» fiMMt li $e«hn.

JBL 1“ mußte infolge eines kleinen Defektes und wegen des böigen Windes entleert und per Bahn nach Köln expediert werden.

„P. T wird, fall» der SBtob bi» heute Abend nicht abschwScht, ebenfalls per Achse nach Köln ge­sandt.

„3- 2“ soll bessere» Wetter abwarten und auf dem Luftwege nach Köln überführt werden.

Kurzer Gttreidewrckenbettcht schastsrat» vom 12. bi» 18. April 1910. der Preisbericht »stelle des Deutschen Landwirt» Durch erneute Preisrückgänge der amerikanischen Börsen angeregt, haben die übrigen Expottgebiete ihre Forderungen in der Berichtswoche wieder merk­lich herabgesetzt, und namentlich die Dringlichkeit des russischen Angebot» trug zeitweise wesentlich zur Verstauung de» Weltmarktes bei. Gefördett wurde die Abwärtsbewegung durch die allgemttn günstige Gestaltung der Witterung und die dadurch 6eroirrte Besserung der Ernteaussichten sowohl ht Amerika al» auch in den europäischen Produttion»gebieten. Deutschland hatte in der Dettchtswoche schönes und für diese Jahreszeit ungewöhnlich warmes Wetter,

doch wären für di« späten Roggensaaten sowie für ein gutes und gleichmäßiges Aufläufen der Früh- johrssaat Niederschläge schon dttngend erforderlich. Vielfach wird berichtet, dasi der Roagen namentlich aus leichten Sandböden infolge mangelnder Boden­feuchtigkeit sein gesundes Aussehen verloren habe. Das Angebot auf den inländischen Märkten hielt sich weiter in mäßigen Grenzen, und darauf ist i» wohl auch zurückzusühren. daß die Preise an den Pro- vinzmärkten durch die Flaue des Weltmarktes kaum sonderlich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Es gilt dies namentlich für Weiten, dessen knappes An­gebot bei den inländischen Mühlen meist zu unver- Sndetten Preisen Aufnahme fand, aber auch Roggen und Hafer konnten ihren Preisstand mit wenigen Ausnahmen gut behaupten. Für die Gestaltung der Situation am Berliner Markte war indes der Um­

stand von Wichtigkeit, daß durch das siurückweichen der Auslandsforderungen allmählich eine Annähe­rung des Berliner Mai-Preises an das bisher we­sentlich höhere Wertniveau des Weltmarktes erreicht wurde. Die Folge davon war, daß sich wieder mehr Abgeber für Lieferung zeigten, aber zu den gedrück- ten Vreilen fehlte es auch nicht an Deckungen, denn die Möglichkeit auf Basis des Mai-Preises Ware von draußen heranzuziehen. besteht z. B. nur bet ar- aentinischen Weizen, der aber kaum den kontrakt­lichen Anforderungen entsprechen dürfte. Die übri­gen Herkünfte bieten noch keine Rechnung, und eben» sowenig ist zu entsprechenden Preisen im Inlande anker Weizen zu kauten. Immerhin stellte sich Lie­ferung zum Schluß 3^—434 Jt niedriger als vor 8 Tagen. Bei Roggen beträgt der seit 8 Tagen ein« getretene Rückgang ungefähr 4 Jt, sodaß zwischen dem Termin und der Ware kaum noch ein Unterschied besteht, während die Preisdifferenz noch vor kurzem 10 <M betragen batte. Hafer war zu den wenig ver­änderten Breiten der Provinz schwer verkäuflich' nur für feine Ouolitäten zeigt sich Begehr. Futter- oerste wo- entgeoenlommender, Mai» zu wenig ver­änderten Preisen offeriert.

SS stellten sich heute die Getreidepreise in Matt

vro 1000 Kiloar. an den nachgenannten Otten, wobei daS Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigefügt ist, wie folgt: Weizen Roggen k,gser

Berlin 227 (—1) 155 k—'s 17 > f+2)

Leipzig 221 (—2) 157 (—8) 171 < )

Camburg 214 (-) 158 (—2) 172 (—)

"'annheim 167'/, (—'»/,' V5 (—1

fVnntfhnt m 23’«/, (4-1) 63 (—<0 173 (—)

Verzeichnis

der im Sommer-Semester 1910 an der Universität Marburg neu immatrikulierten Studierenden.

1. Reufeldt, Hermann, Elbing, Phil., Steinweg 39

2. Schnell, Walter, Med., Iägerkalerne.

3. Risch, Anna, Riga sRußl.s. Plnl., Marbacherw. 9

4. von Roos, Hans, Rawitsch, Iur^ Gisselderger- sttaße 23

5. Kiesel, Fritz, Berlin, Med., Bunsenftr. 9

6. Plesch, Herbert, Gmunden, Theol., Eavignvstr. 21

7. Frommhold, Willy, Ehemnitz, Phil., Mauerftr. 3

8. Elsas, Heinr., Marburg, Theo!., Schwanallee 17

9. Dieser, Heinrich. Bubenheim, Jur., Haspelstt. 1 *

10. Buckel, Alex., Breidenbach, Med^ Ockershänser Allee 34

1t Link, Heinrich, Frankfurt a. 9t, Zu«, Gisset- bergerstraße 13

12. Miese, Otto. 6t Johann, Phil., Bahnhofstr. 26

13. Goehel, Fritz. Mitten, Math^ Ketzerbach 50

14. Streme, Adolf, Magdeburg - Buckau, Theo!., Mettergasse 1

15. Böer, Konrad, Breslau, Jur., Wötthstr. 50

16. Marshall, Lnuranee-Louth, Engt, Theot, Ka­sernenstraße 21

17. Brand, Friedrich, Bremen, Phit, Universität», straße 26

18 Luther, Paul, Schmalkalden, Jur., Grün 33

19. Schild, Charlotte, Geldern, Math., Roserstt. 14

20. Schumann, Alfred, Trebnitz, R. j. L., Med^ Hof­stadt 24

21. Knaupp, Franz, Boppard, Phil., haspelstt 25

22. Wanieck, Otto, Frankfurt a. M., Iur^ Bismarck- straße 16b

23. Luhe, Fritz, Altena, Wests., Iur^ Hafpekstr. 1

24. Zeuge, Heinrich. Langula, Sa., Math.. Rolerftr.8

25. Fuchs, Karl. Niederwald, Theot, Grün 42

26. Cordua, Richard. Hamburg, Jur., Wörthstr. 10

27. Knapp, Hugo. Dauborn, Med.» Btegenstr. 24

28. Bru-hmann, Ettch, Lübbenau, Phit., Eappeler- straße 10

29. Joseph. Katt, Straßburg t E., Phit, BarfLßer- straße 38

30. Schmitz, Karl, Mülheim a. K, Web., Deutsch- hon-straße 34

31. Körner. Matthias, Ledersdorf, Rhpr., Math. n.

Rat., R-nstadt 17

32. Stertz, Theod., Mülheim a. Rh., Math., Reust. 17

33. Müller, Haus. Dessau, Phil., Reitgasse 12

34. Ahrens, Heinrich. Pfassendorf, Brdb., Math.» Gisselbergerstraße 21

35. Hartman» Georg. Nürnberg, Phil., Steinweq 8

36. Keßler. Fanny, St Petersburg, Phit, Ftted- ttchstraße 12

37. Debus. Heinrich, Düsseldorf, Phil., Echloßtr. 1

38. Noll, Rudolf, Itzenhain, Phil., Wötthstr 52

39. Dietz, Hans, Neuwied, Inr., Wötthstr. 29

40. Livnett, Ernst, Cassel. Med., Bieo-nstr. 38

41. Bretzel, Erich, Freiburg a. 91, Med., Weißen« buraftroße 4

42. Fachs, Ernst, Niederwald, Jur., Grün 42

43. Herrmann, Heinrich, Frankfurt <l M, Math, Kaftweg 5

44. Kolb. Rudofl, Wiesbaden, Jur., Hasvelftr. 41

45. Barth, Rudolf, Gera, Phil., Grün 40 a

46. Hermes. Kaur, Königsberg, Jur.. Rentbofst«. 7

47. Haß, Reinhard, Berlin, 3ut, Haspelstr. 7

48. Fontaine. Adolf, Gera. Bhil., Milhelmstr 1

49. Steinmetz. Heinrich, Cassel. Jur., Hofstadt 3%

50. Brandt. Johannes. Braunschweig, Phil, Fried- ttchsplatz 11

51. BraumMer. Hellmuth, Berlin, Phil., Wilhelm- straße 14

Auszug au» den Stmtoesbüchen, de» SönigsicheU Preußischen EtandesamtSbezittS Marburg.

vom Iß. bis 23. «pttl 1910. '!

Standesamt werktäglich geöffnet von 10—12 Uhlkj Standesamt befinbet sich jetzt Zimmer Nr. 6.

Verehelichte.

1. Zahnarzt Heinrich Eorell mit Maria Spörhase beide wohnh. hier. 2. Pfarrer Theodor Weiß, wohnh. in Eassel. mit Emilie Eerlach von hier. 3. Hütten­arbeiter Heinrich Frey mit Aufwärterin Elisabeth Bruder, beide von hier.

Geborene.

1. Anna Katharine Emilie. T. d. Konditors Emil Ambach. 2. Anna Kathattne, T. d. Fabrburs-tzen Heinrich Muth. 3. Erich Christoph Karl Wilhelm, S. d. Weißbinders Heinrich Sein. 4. Heinrich, S. d. Postschaffners Friedrich Wilhelm Riittqer. 5. Ma­thilde, T. d. Installateurs Karl Hermann Schmitt- diehl. 6. Heinrich, E. d. Lokomottohiffsheizers Han» Alovsius Schöne. 7. Johanna Dorothea Amalie, T. b. Maurers Stey in Ginseldorf. 8. Wilhelm. S. d. Schlossers Johannes Pfeffer. 9. Konrad Heinrich, E. des Schreiners Nikolaus Knapp in Ockershausen.

Verstorbene.

1. Bäcker Hans Kurt Möller aus Homberg. 54 Jahre. 2. Anna Berdur, ledia. 19 Jahre. 3. Kanz list Johannes Kuhl aus Laasphe, 65 Jahre. 4. Heinrich, 6. d. Schaffners Heinrich Thiele in Han­nover, 2 Jahre. 5. Anna Katharine Reuter geb. Wiedemann aus Oherzweßren. 39 Jahre.

Marktberichte.

Butter ».Tfb.l.aO-O.OO^ Hühnereier. 2 ^t. 10 - lPf Hand! ffe p. Et. 1t Pfg.

Käscken p. Et. 4 Ria Kockkäle p. Pfd. 40 Pfg.

Oifemotle p. Et 5 Wa Kartoff-ln p. Vfd. 6 Pfg

a Ztr. 2.5C—3.00D)t

Gndivien p 9fb. 00 9 g. Porree p Etck. 5—0 Pf» Sellerie p Etck >0 30 Pf.

Räben, rote, p Et. 5 Pf Weißkraut Kop> 20- 66, Pf Wottro t p. 006(40—6010 "W-rti'nov Oop'4<> —7 - P> Blumen'obl 1 St SG - 80 B UnterkohlrobiSt 00—OOP!.

’mirhuro. 23. April.

Salat P. flopf 15 -18 Df, Räßchen p-r Liter 00 Pf. Spinat p Wd 20—25 Pf. Röhren p. P 10 Pf Zwiebeln Did. 12—60 Pf, Knoblauch p. Dock 5 Pfg. '"eerettio p Pack iO—» >Pf. Xepfel p Pfd. — Dt

a Korb0.00 -0.0091

Sinter p Pfd — Pf a<Totb0J)0-0.0091

Deintrou6en p. Dfd. Genie p. Did — Dfg. Hä) ne Et 150-200 W Hübner Et 1.50—^ OY Mk Tauben p. Et 40—50 'Bf Hosen St. 0,CO-,000 M.

Literarische».

" Ubbelohde. Alt Marburg. 3. Aufl, &. n. 7. Tausend, Eiwert, Marburg. — Es ist ein gutes Zeichen, daß fiit unsere Stadtführer immer schneller Ren-Auflagen nötig werden. Auch llbbe- lohnes Alt-Marburg ist eine Art Stadtführer und hat als solcher bereit« in mehreren Städten Nach­ahmung gesunden. Er vermeidet alle Angaben zwar, die man sonst in Führern erwarttt, ober dafür bringt er eben den Kunstfreund dahin, wo es etwas » sehen gibt und erinnert ihn durch flotte Federzeich­nungen danernd an all die malerischen Ecken und Winkel. Do» Buch ist im wesentlichen unverändert geblieben, nur kurze Hinweise zeigen, daß hier und da Besserungen eingetreten sind. Wie es am Elek­trizitätswerk werden lost, zeigt eine Skizze de» Pro­jekte« Bewig. Der Preis de» Hefte» ist der gleich niedttge von 1 Jt geblieben.

Für bie Redaktion verantwortlich:

I. B.: Wilhelm Wißner in Marburg.

I der beste Insektentöter, !

aber m in Flaschen, »0 Plakate aosdänqen.

Amtlicher Wetterbettcht Hefsifche MeUerdienslltrlle Gießen.

Aussichten in Hessen am Sonntag, den 24. April 1910: Starker bi» stürmischer Cüdwest, Regen­oder Echneesälle, etwa« milder.

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