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Serfht Wow Hefen anfpe»

»« den Kommisfiou««. Berlin, 8. Mik». Der Gesetzentwurf betreffet» die Haftung de» Reiche» fflr seine Beamten wurde in' der Ärm» Mission in erster und zweiter Lesung anyenm» men. Eine Resolution der Reichspartei, der ReichÄanzler mSg« in den Einzelstaaten, in denen die Haftung de» Staate» noch nicht ge­regelt ist, deren Regelung onregen, fand gleich, falls Annahme.

Freiheit und Gerechtigkeit. Man ßttt fk «* iricht. So nehmen wir Re uns!" Was hier H«r von Gerlach geschrieben hat, ist ja verhält, nismästig harmlos, wir kennen viel stärkere Ding« von ihm, z. B. seine Ausführungen über den Aarenmord. Jedenfalls kann man es de- dauern, dass e» ihm auf diese Weise gelungen ist. von sich reden zu machen. Derartige Koryphäen der Agitation wie Herrn von ®n« lach sollt« mau ruhig randalieren lassen!

Marburg

Donnerstag, 10. März 1910.

Ja, wenn Sie wirklich jener Gervais ge­wesen wären," sagte Courcier bitter.Aber Sie haben mich getäuscht, betroffen, vielleicht machen Sie jetzt abermals einen Versuch mich hinters Licht zu führent"

.ist nur ein kurzer Schritt."

Die Gesamtzahl der am Sonntag in verhafteten betrug 70 und 1 ist verletzt, vergleiche," schreibt dieI. R."mit amtlichen Feststellungen He sensationell

und dieLeipz. Bolkztg." meint:

Der gestrige herrliche Märzentag hat ihre Ohnmacht erwiesen! Damit tritt die Demo«, stration-chewegung gege die Wahlinfamie in ein neues Stadium! Denn hier gibfs kein Ruhen und kein Rasten. Und wir find sicher: ein« Ar­beiterklasse, die es fertig gebracht hat, dem gröss- ten Militärstaat der Welt den hauenden Säbel und die schiessende Flinte zu entwinden und ihn zu dem bitteren Eingeständnis zu zwingen: ich bin ohnmächtig! eine solche Arbeiterklasse bringt alles fertig! Es gift neuen Kampf! S» gilt neuen Sing!"

Worauf es den Genossen in Wahrhett <m» kommt, sagt das Blatt ganz naiv:

Sie sollen nur schiessen! Der erste Kanone», schlag würde ein Echo im deutschen Proletariat, ja in der ganzen Kulturwelt ausläsen, dass ihnen Hören und Segen vergeht. Dann ging« es um noch ganz andere Dinge, al» um da» bist, chen Wahlrecht! Sie sollen nur schiessen! Wenn an einem Tage in hundert Städten auf da, friedliche Volk geschossen wird: wo ist der Staat, der das aushielte? Wo ist der Rarr. der den Befehl dazu gäbe? Wo ist dieser Heffershelftt an der sozialen Revolution?"

Dasbisschen Wahlrecht" beleuchtet den Rummel taghell. Alles kommt der Sozialdem» kraiie auf die Hetze an. Schr richtig beiwrft dieMärk. Bolksztg.":

Die Demonstrationen sind der Sozialdemo­kratie das Mittel, um die Massen zur Revolv» tton zu ergeben. Hat man da» JCelt* erst so weit, dass es imstande ist, nach einem gegebene« Befehle in kürzester Frist Demonstrationen in, Werk zu setzen, dann wird es der bewaffnete« Macht bald unmöglich werden, immer rechtzeitig zu deren Verhinderung zur Stelle zu Mil Vo« diesem Zustande bis zu revolutionären Taten

machten und offensichtlich bewusst gefärbte« Schilderungen desVorwärts" und desBer­liner Tageblatts", aus denen man den Eindruck gewinnt, dass gestern in Berlin eine rasend ge» roordene Schuhmannschaft in sinnloser Wut un­ter harmlosen Spaziergängern eht geradezu grauenhaftes Blutbad angerichtet hat. Doch

Unüberwindlich

fühlt sich die Sozialdemokratte nach denErfol­gen" vom Sonntag. So schreibt der vorwärts":

Wir haben Sonntag eine kleine Probe von der Leistungsfähigkeit unserer Organisatton und von der Disziplin der Massen abgelegt. Die

hinzugefügt: Ma« hat nicht» vo« ihm p> fürchten: sei« Schwiegersohn Tresorier steht ihm ja zur Seite und wird dafür sorge«, dass da» Alt« nicht in Trümmer stürze«: er wird et« schöpferischer Erneuerer, kein Zerstörer werdens Ein Politiker, über den solche Urteile gefällt werden vermag alle»! Der Washington Stand, reichs hätte« Sie werde« können . . . Da» hab* ich für Sie geträumt und angestrebt!"

Heinrich brach ab, um Atem zu schöpfen. Der

TieOberhessische Zeit»»," erscheint täglich mit Ausnahme bet Sonn» und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel- jährlich durch die Post bezöge« 8 25 <* (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21), 2 rX.

Unb wie habe« Sie mir da» schranftnloft Bertixmen in Ihr Talent gelohnt?" fuhr er fortWas für eine Behandlung haben Eie mir zuteil werde« lassen? Ohne mir (belegen, beit zu gönne«, mich auszuspreche«, jerftöre« Ei« tu einet Berserkerwut, He Ihnen wenig Ehre «lacht, He einem andern al» mit Ihre Begabung überhaupt in Frage stelle« würde, da» Werk, da» Ich mühsam begonnen hatte He Zeitung ist verkauft, dos Gerüst meine.

I Die JnserttouSgebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile I oder deren Raum 15 Pfennige, für Reklamen 80 Pfennige. I jK Druck und «erlag: Joh. «ug. «och, llniversitätS-Buchdruckerei I 40. Juütfl, Inhaber Dr. C. Hiheroch, Marburg, Markt 21. Telephon 55. i

Politische Umschau.

Eine billige Märtyrer-Krone hat He Staatsanwaltschaft offenb r Herrn von Gerlach verschafft. Wie wir bereit, gestern mitz- teilten, hat man ihn, weil er zum Widerstand gegen He Staatsgewalt und zum Ungehorsam gegen die Gesetze aufgeforbert habe, anaeklagt. Herr vo« Gerlach behauptet, nur deshalb ange. klagt worden zu sei«, weil er geschrieben habe, ba8 Volk müsse den festen Entschluss haben,sich keine Gewalttättgkeiten gefallen zu lassen" Und ferner:Wir kämpfen für das Höchste fitt

Alls den Parlamenten.

Au« de» Reichstag.

Rachdem vorgestern da» Gehalt de» Staat», sekretärs nach einer üblichen Dauersitzung bewilligt worden war. wurde gestern die Beratung Über den Spezi aletw bei Marineamts angefangen, wobei zuerst, die Gehaltsverbältnisse her Intendanwr- iekreSre erörtert wurden. Doch gelang es nicht, IwSvans zu Überzeugen, daß He in dieser Be- ztebnna seitens der Kommission gemachten Ab- striche wieder gut gemacht werden müßten, auch fiel der konservativ« Antrag auf Wiederherstellung der für He Meß- und Tafelgelder im Etat borge- fehenen Summen unter den Tisch. Es wurde dann eineReih« von Titeln schnell erledigt, wobei der Wmffch nach Einführung flüssiger Feuerung und der Versorgung unserer Schiffe mit deutschen Ta- Hakfabrikaten vorgebracht wurde. Besin Kapitel Instandhaltung der Flotte und Wersten' liegt «ine Resolution Albrecht und Genossen vor auf Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchung», kommission. deren Aufgabe sein solle, He taSbe- sondere durch die Kieler SchwurgettchtSverhand- hmgen betont gewordenen Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung der Reichswersten auf ihre Ur­sachen hin zu untersuchen und geeignete Reform­maßregeln ge berate« und vorzuschlagen. Abg. Seuering (Soz.) meint, daß es sich im Kieler FaÄe nicht um eine vereinzelte Erscheinung handele. Ruf, den Werften herrsche große Gesinnungsschnüf­felei. Redner bleibt dann bei seinen schon in der Kommission vorgebrachten Behauptungen, daß trotz des negativen Ergebnisses der Untersuchung auf der Danziger Werft werwolleS Matettal ver­senk» worden sei. Geh. AdmiraNtStSrat Harm« trift dem sehr energisch entgegen. Aus die politische Gesinnung der Arbeiter werde nicht gesehen, nur daraus, daß sie nicht sozialdemokratisch agitierten. Wenn He Arbeitsverhältnisse auf den Werste« wirklich so schlecht feien, bann fei eS zu verwun­dern. daß so viel Nachfrage nach ArbeitSgelegen- best vorhanden fei. Redner gebt dann Stück für Stück He Behauptungen des Vorredner» durch, befanders, was dessen Vorwürfe über die Danzi-

Cachlage werben müsse«. Solche, die vor Ihre« vorgeschrittene« Ziele« mch kühne« Plänen er- sthrocken wären hätte« sich durch meine Person beruhigt gefühlt. .Dieser Emittier ist unbarm­herzig,' hätte es geheissen. .Der wird reine« Tffch machen mft dem alte« Plunder! Der wirb die gesellschaftliche Ordnung non Grund aus ** «uffiihreuk' andrer aber hatte sogleich

Herren mögen sich gesagt sein lasse«, dass ihre

Polizeimittel immer wieder so versage« werben, I l^ttich^ch

e>ie sie am Sonntag versagt habe«. Für sie find I $nten ÜOm

bei diesem Spiel nur neue Blamage« zu holen, ' fflr die Sozialdemokratie find neue G3jte« ge­wiss. Wir haben nicht den Wunsch, den Kampf ems Wahlrecht zu einem Krieg gegen He Willkür der Polizeipraxis zu gestalte«. Aber ebensowenig sind wir geneigt, unseren Wahl, rechtskarnpf durch Polizetukaffe einschränken zu lassen."

'Was wissen Sie denn von mir? Sind Sie > sicher, mich richtig beurteilt zu haben? Ich wollte mich an Sie anschlietzen in redlicher ®e» sinnnng. Was mich dazu trieb, wissen Eie. . . . Zch kam zu Ihnen, wie Jakob zu Laban, nm 5»ncn zu dienen und mir Ihre Tochter zu ge­winnen. Hätte ich drei Monate Zeft gehabt wich tn Ihren Gedankenkreis einzu leben, ich würde da» Werk siegreich zu Ende geführt, ich würde Eie zu bet Unerlässlichen Anpassun^be-

Deutsches Reich.

Der Kaiser hi Wilhelmshaven. Wilhelms­haven, 8. März. Der Kaiser unternahm heute von 10 Uhr ab Besichtigungen der Kaiser- lichen Werst unter Führung des Oberwerft, direktors, Kontt«ü»miral» Dick, in Begleitung des Prinzen Heinrich von Preussen und de» Erossherzogs von Oldenburg, der gegen 10 Uhr hier etngettoffe« ist. Besichtigt wurden die neuen Schiffsbauten, einige neue technische Ein- richtunge«, sowie die Fortschritte der neuen Hafenanlagen. Der Kaiser begab sich nach der Besichtigung der Werst mit dem Prinzen Heinrich von Preusse« und dem Grohherzog von Oldenburg gegen 1 Udr zum Admiral von Sau« dissin zum Frühstück: di« Besichtigungen werde« am Nachmittag fortgesetzt.

Landtagserfatzwahl. Bielefeld, 8. März. Bei der heutige« Landtagsersatzwahl für ben verstorbene« Landtagsabgeordneten Lorentz (2. Mindener Wahlkreis, Herford-Halle-Bieft- feld) wurde Gutsbesitzer Meyer-Jerrendorf. Theesen (nattib.) mit 16 Stimme« Mehrheit zmn Landtagmtbaeordneten gewählt.

Geschäftodispofittone« be» Abgeordnete» hause». Berlin, 8. März. Im Abgeordnete«, hause falle« am nächste« Donnerstag die Sitz, ungen au», damit die Fraktionen zur Wahi, rechtsfrage Stellung nehme« könne«. Am Frei, tag wird in die zweite Lesung eingttreten, die am Montag beendet fein wird. Für die dritte Lesung sind der Mittwoch und der Donnerstag der n&bften Woche in Aussicht gekommen. Im Anschluss daran beginnen am 17. Mär, die Osterferien, die sich bi, zum Donnerstag, be« 4. April erstrecken. Die verfassungsmässig not« wendige zweite Abstimmung über da, Wahlge. setz wird voraussichtlich am 12. April sorge-

Windhuk Keettnanshoop. Berlin, 8. Mörz. Mit dem Ban der fütaveftaftikanifche« Nord. Südbahn Windhuk-Keetmanshoop wurde nach einer telegraphische« Meldung de» stellvertteten, den Gouverneur» soeben von Keetmanshoop au» begönne«, - I ........ *

®Offen habe«. He Ihne« Erfolg und Laufbahn gesichett hätte! Wa, wat da, erste, was ich tat? Ich habe Ihne« eine Zeitung verschafft. Rach und «ach hätte He Fühlung mit der öffent­liche« Meinung Sie z« brauchbaren Zugeständ­nissen führen müsse«, nicht in der Lehre dem Grundgedanke«, aber in be« Mittel« zu ihrer Anwendung, Verwirklichung. Dann wären Sie sofort in die Reihe der Vernünftige« vorgerückt, ich sage nicht in die Reihe der Gemässigten, . ,,__ .

sondern d^vemünfttaen, m» damit hätte I Abgeordnete sah schweigend da, de« Blick ttäu. man Sie unter He Manmst gerechnet deren mettsch zu Boden gefentt; jeder Gedanke an

ÄTWe zu verwenden man sich vorbehält, von Widerstand, ja jeder Versuchentlüftet «

denen man weiss, dass man eine» lag» mit I stellen lag ihm fern.

ihnen witt» rechnen müssen. An» dieser «rt vo« |$tit Jakob und Laban hab' ich biblffch ge- redet," erwog Heinrich im stillen.Washington sogar hab' ich herbeigezogen, wie der Versucher hab ich Hefen chrgeizigen Sonderling auf He Spitze be» Berge» geführt und ihm die Welt zu seinen Füsse« gezeigt. Da» ist alle» schön völlig im Ban« be» stolze« Traumgebilde,, da» ich hervorzauberte. Sprech' ich aber Gil. bette» Ramen aus, so erwacht der Traumwand» ler und mft ihm erwacht sei« unversöhnlicher Groll, sein blinde» Vorurteil, und ich bin ver- loren. Wohl ober Übel muss ich aber doch auf» Ziel losrücke«!"

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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen: ^llaK Feierabend- lwöchentliche Unterhaltungsbeilage) und ^andwirt>chastliche Beilage

43 (Nachdruck verboten.)

Die Tochter des Abaeordueten.

Von George» Ob«et (Fortsetzung.)

Ich verhehle Ihnen gar nicht, dass ich nrtt noch weit grössere nehmen werde, wen« 69, mich dazu zwingen," warf Heinttch trocken hi«, U«tb zwar nicht nur zu meinem eigenen, so», dem auch zu Jhr«n Votteil: denn wenn ich Ihnen keine rettende Planke zuwerfe so stich : Sie ein Schiffbrüchiger, der dem Ertrinke« nahe ist. Haben Sie denn kein GriÜhl dafür, dass man Sie in Ihrer Pattei als überflüssige» Anhängsel behandelt? Und doch sind Sie diese« grossen Geistern, die Sie über He Achsel au- I geistiger Landwehr hott man die Minister All schon, wahrhaftig gewachsen, ja überlege«. Da« I Ihre Freunde, so mittelmässige Köpft darunter kann ich beurteilen, denn ich habe ja mit Ihne» I sind, haben'« soweit gebracht. Hätte He gearbeitet ..." I sozialistische Partei dann gesehen, dass Sie Ein-

Dies« Ansvielung war eine Unvorsichtigkeit, Nuss. Ansehen, Macht gewinne«, so hätte man

die Heinrich fast um den Boden gebracht hätte, sich gesagt: Da ist unser Eourcier ein flecken,

den er bereits gewonnen hatte. _ | loser Eharakter. et« Mann, der seine Hände nie

besudelt hat. Der wird sein Watt halte«, der wird un» gebe«, was man uns ft oft versprochen und immer wieder vorenthalte« hat. . . .' Die Zeit vergeht., die Menschen wechseln (erstaunlich rasch gegenwärtig). mtb Ihre Stunde wäre auch

T. zur Feier de» Tage» noch ein I aet Werst betrifft und kann deren Richtigkett ost übriges getan: es teilt heute abend triumphie- I unter großer Heiterkeit des Hauses darlegen. Herr rend mit, dass schonvon U12 Uhr ab mehrere I bevering hatte sich eben düpieren lassen. Abg. Redakfture de.Berliner Tageblatts" sich am Mommfen (Volksr.) spricht sich gegen die gefor- grossen Ster« und in anderen Teile« <yu, I bette Untersuchunaskommifsio« aus, zumal ja artens H* betank»««' ^on m der Kommission alle diese Beschnldigu«.

n m die So. i gen als haltlos zurückgewiesen worden sind. Ma«

ziataemokratie ihre ParoleRach dem Tier. - dürfe natürlich nicht dulden, daß sie während der gatten, nicht nach Treptow!" in dankbarer I Arbeitszeit dort Agitation tieiben. Würdigung und richtiger Erkenntnis der Sach. I --------

--,JXx --- -- I Im Abgeordnetenhause

I wurde am Dienstag in dritter Lesung He Ettvei- Ma« kann sich ana-sichi« s», I terungen des Landtteises Essen sowie der Stadt-

«r^ft «n« dieser keife Franksiitt a. M., Mülheim a. Ruhr. Oder-

ä«. ro*n,n rm I hausen und Essen angenommen. Bei der Fort-

Ausland unglaubliche Gerüchte über He Zu- I sctzung der zweiten Beratung des Haudelsetat» sannnenstöhe verbreitet find. So eetbteilet I trat Abg. Rofenow (fortschr. Vp.) für Einrichtung

Meuter» Bureau" die völlig aus der Lust ge. I von obligatottschen Fottbildungensschulen in allen

griffen» Nachricht dass He Voli«i scharf ae. I «rößeren Städten eht. Abg. Leinen (So,.) meinte Wolfen habe Fast He XX enLÄ iRrrita behaupten zu können, daß es mtt tat Arbeiter- fiSriThab^Jtar« tteundlichkeit des Ministers nicht wett her sei.

f I Abg. Hammer (kons.) bat den Minister, dafür zu

se^ationellste« Uebnfchriften:Polizei feuert sorgen, daß die Zahl der Ausnahmeraae. die bet auf die Menge", oderSozialisten in Berlin I Einsthmng des obligatorischen Ladenschlusses 40 unter dem Feuer der Pottzei". I pro Jahr betragen hätten, allmählich aber auf 8

Bei der immer fortschreitenden Verhetzung. I «efunken wären. wieder im Interesse vieler Hei. m» der sich die Vertreter der rabitaltoßhtfen I «en Geschäftsleute vermehrt würden. Den Heinen wie stnrn« mnZodem^ W Geschäftsleuten werde durch den Privathandel in

mfiniÄw nUl I Beamtenkreisen und Bureaus, sowie durch H«

£_* Hellen I Konsumvereine der Beamten und Lehrer schwere

*7*» 33lut bewahren. Nngefttzlichftiten freilich I Konkurrenz gemacht. Im Hinbllck auf die enor-

mtt Rachdrnck entgegentreten Dann wird tie I men Summen, die gerade der Mittelstand für He

Welle der Verhetzung vo« selbst verlaufen. I Besoldungserhöhungen aus,«bringen habe, sollte doch endlich von dieser Konkurrenz abaelasse« wer­den. Den 2. Teil de- Gesetze» zur Sicherung der Bauforderungen sollte man, um Erfahrungen z« sammeln, zunächst tn Stettin einführen, wo danach verlangt werde. Die Bäckeretverordmmg dürft nicht mtt rückwirkender Kraft, ohne gletchzetttg« Entschädigung bet Betroffenen, eingeführt werde«. Auf die Vergebung öffentlicher Arbeite« emgehend, forderte der Redner ftärfere Berücksichtigung der Handwerker und ihrer Verbände. Minister 6». dow erwiderte dem Abg. Leinett (Soz.). er stehe auf dem Standwmst, daß bte Interessen bet Ar­beitgeber unb Arbeitnehmer folidattsch seien. He Sozialdemokratie allerdings betreibe ihre Arbeiter- mteressenpolitik ohne Mcksicht auf bte Arbeitgeber SMe Abg. Hirsch (Essen, natlib.) unb Dr. Best fBtr.) meinten, baß eine angemessene Vertretung bet Kleinkaufleute bet be« Handelskammern ge­nüge. Rach Annahme eines Schlußanttage» ver­tagte sich das Haws auf TV» Uhr abends.

Ausland.

** «tag Eduard st» Pari». Patt». 8. März. König Eduard stattete heute Vormittag dem Präst- bente« Falliöre« einen halbstündigen Befuch atz.

## Frankreich» Kolonie«. Patts, 8. Mär^ Einet Blättermelbung zufolge hat bet Gouverneur von FtanzSsisch-Westafttka Wege« bet durch He aufständt'che Bewegung unter den Eingeborene« der Effenbttuküste geschaffene« ernste« Lage beim Solontalamt He Entsendung von Truppen bean»

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Baue» «tedergerisse«. Unb warum? An» atm. seliger, kleine« Perfonlichkeitsrücksichten, wegen religiöftr Metnungsvettchiedenheiten! Al» ob Ihre Freunde die Gastfreundschaft der Reak­tionäre ausschlllgeru als ob sie sich zierten, bet ihrer Hochzeit in die Kirche zu gehen, wen« e» verlangt wirb! Aber in Ihrer Rechtschaffen­heit, die zur Rechthaberei ausgeartet ist. glau­ben Cie, kein Zugeständnis mache« zu dürft«, stosse« lieber einen treuen Bundesgenossen von sich und behandelte« Ihre Tochter wie ei« Barbar!"

Di« von Heinrich vorausgesehene Wirkung trat sofort ein. Courcier warf mit einem Ruck da» gesenkte Haupt in de« Racke«, und ei« zornfunkelnder Blick traf den Gegner.

^Jawohl, sogar bei meinet Tochter hatte« Eft da» Spiel gewonnen! Um Ihretwillen hat sie mich verlassen?"

Sie haben sie verstossen!"

Hätf ich mein Hau» zur Pfaffenherberge machen sollen?"

Sie find nicht» als ein netto nutet Fana­tiker," rief Heinrich,und werden'» Ihrer Lebe, tage bleiben! Sie kleben an Worten, statt be« Begriffen Leib zu gehen. E» fängt an, mir ei «zu leuchten, wa» Ihre Freunde von 3$nen sagen eine stattliche Fassade, aber nicht» da- hinter!"

Das sage« sie?" >

Ganz unverblümt, und Sie geben sich aflt

SW, ihr Urteil zu bestätigen." '

Der junge Mann stand auf und machte eine halbe Verbeugung. Courcier nahm an, er woüs Sch«» und erhob sich gleichfalls.

.(Fortsetzung folgt.)