Einzelbild herunterladen
 

uns Den Beilagen:^racy ^eteraveno" (Wochentuche Unterhaltungsbeilage) und.^andwirtschastliche Beilage."

:k'

Ml

Gbertzesstsche Zeitung" erscheint täglich nut Ausnahme der L>onn- und Feiertage. Dec Bezug sprci 8 beträgt viertel­jährlich durch die Post bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern ZeitungSstellen und der Expedition (Markt 21,) 2 Mk.

Marburg

Sonnabend. 1. Januar 1910.

Die Jniertionigebühr beträgt für die 7gefpaUcue Zeil: oder deren Raum 16 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UnwersttätSbuchdruckere, Inhaber Dr. T. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55

45. Jahrg.

Zweites Blatt.

(Nachdruck verboten.)

D'Silvester-Füi sprach.

Allmoreske von Baronin von Hügel.

Wieder war ein Jahr herum und das Liserl vom E'scheideckbauern in Feldafing an der ttnffffch-falzbirrgischen Grenze war noch immer ledig, zu ihrem größten Verdrusse. Nicht als ob sie schon so eineüberhutzelte" Dirn wäre, oder sosckiach", im Gegenteil, das Liserl war ein lebheisches Dirnlein von 20 Jahren, eine ge­schmeidig, mollige Figur, rotbäckig und blau­äugig mit kohlrabenpechschwarzem Haar. Aber das Liserl hatte Pech) es mußte rein in einem Jahrzehnt zur Welt gekommen sein, wo keine Dnben geboren wurden. Denn wie das Liserl auch sinnierte und die ganzen Buben von Aeldafing ihrer engeren Heimat und der weilen' weiten Umgegend Revue pasiieren ließ, es war keiner, der ihrpaßte". Die jüngeren kamen Mußer Berechnung, und zwischen 2228 Jahren gab eg fast keine. Das heißt: einer wäre schon gerade zu rechnen, der Poldi Stumpferer, ein fescher Bursch mit seinem kleinen, blonden .Schnauzer und bett blitzenden Augen. Den blitzenden Augen widersprach aber geradezu dem Poldi seintramhapertes" Wesen; er war von einer Schüchternheit, die geradezu unnatür­lich war.

Er schlug ganz aus der Art der Stampferer Familie. Mit einem Dianderl zu sprechen, kostete ihm die größte Ueberwindung und er kam aus dem Stottern und Rotwerden nicht heraus. Seine Brüder waren ganz anders ge­artet; der eine hatte sogar geheiratet, ehe er feiner Militärpflicht genügte, und die junge Gtrohwitwe betreute bereits ein dralles Zwil­lingspärchen, dieweil der Vater Gewehrgriffe klopfte. Ja der Poldi wär schon zum zählen, wenn er net gar so eine Letfeigen wäre, dachte Liserl, aber so . . .

Sie hatte eben Pech schon mit ihrem Ein­tritt in die Welt. Schon ihr Geburtstag war schlecht gewählt, Just am Silvester Schlag 12 stieß das kleine Liserl ihren ersten Schrei aus und eg gab große Beratung der unterschiedlichen Pettern und Basen, ob dos Liserl noch ins alte 'oder ins neue Jahr 'reingeschrien hätte, und man kam erst mit Hülfe des bochwürdiaen Herrn Pfarrer zur Festsetzung, daß das Liserl am Silvester geboren, also noch in alten Jahrgang zu rechnen sei.Aber dös is net gu?' orakelten Petter und Basen.

Und wer weiß, vielleicht war do schon das neuche Jahr angefangen, und sie rechnen das ,«<rme Hcffckerl z'rück, wenn's ihr nun bleibt der E'scheideckbäuerin" unkte die alte Kaihi-Tant'. » Doch trotz aller abergläubischen Prophezei- unaenblieb" der E'scheideckbäuerin ihr Lilerl And wuchs zu einem stattlicken Mädchen heran.

Nun war heute wieder Silvester und Liserl ,wurde zwanzig Jahre alt Sie stand am ge­räumigen Disch in der Küche und packte einen Zöger mit Eier, Butter und Sckmalzgebackenem voll. Sie wostte in die Einschicht zur Kaihi- Tant', die sollte wenigstens etwas zu schnabu­lieren haben heute abend, wenn Re schon wegen dem schrecklichenReißen in die Füaß" weder in chie Kirche, noch zum E'scheideckbauern kommen Konnte. Denn wenn auch in dem weltver- 'lorenen Alpenneste von einer Neuiahrsfeier mit Punsch und Pfannkuchen und Danz und Ulk Kleine Rede war, ein gutes Nachtmahl zum Silvester am letzten Dag im Jahr konnte ein Christenmensch sich schon gönnen. Und deshalb mußte das Liierl mit den guten Sachen bei­zeiten zur Kathi-Dant', damit sie wieder zurück ,'wäre. houshüten, wenn die anderen gegen -Mitternacht zur Kirche gingen. Heute ging sie besonders gern zur Kathi-Dant', denn sie batte was am Herzen, und da war die Tante die beste Ratgeberin, das war ibre Ueberzeugung. Als sie nach anstrengendem Marsch durch das Schnee­gestöber bei der Katbi-Dant' angelanat war, alle Grüße und guten Wünsche zur Besserung desRe'ßens" angebracht hatte, ging sie denn auch mutig auf ihr Ziel los.

! ,.J töt Ei'ck oern was fragen, Kathi-Dant'" 1Na frag halt."

Ihr babt's neulich zu der Pfiffcherer Rosl .gesagt, daß, wenn's durchaus no an Mann wollt, da tat die Silvester-Fürsprach helfen und . . ." 1O mei", unterbrach lachend die Kathi-Dant' das stockende Mädchen,bei der hklft's beilei nimmer, zu a ungute Eredl ist's die Rosl; hab's nur gesagt, damit ich sie los werd, die kitte Nocken."

'Aber Kathi-Dant", begann Liserl wieder, heftig errötend,aber 's gibt wirklich und wahr­haftig a Silvester-Fürsprach?"

Aber sicher a no". bekräftigte die Alt«. Und wieder betet man denn nachher die Fürsprach vom heiligen Silvester?"

..... Striwert,

zu was nachher brauchst Du denn das zu wissen von wegen der Silvester-Fürsprach? A Dirn wie Du kriegt schon an Mann ohne Heiligen- Fürsprach, und man soll Gott nit versuchen, merk' Dir das", schloß sie ganz entrüstet, doch mit Entrüstung war bei dem Liserl nichts zu machen, im Gegenteil mehr wie je war sie entschlossen, zu ihrem Ziele zu gelangen, sie mußte wissen, wie St. Silvesters Fürsprach zu erlangen war.

Sie bat und bettelte, bis die Alte nachgab. Geh', dumme Dirn, laß' mir mei Ruah; also wie ich g'sagt hab'. Am Silvesterabend, grad punkto um zwölfi, wann die Glocken das neue Jahr einläuten, da richtest am Tisch a Nuckerl E'selchtes (Rauchfleisch) und a Bier und a Schmalzgebackenes, gibst Gabel und Messer dazu und sagst den Spruch;

Heiliger Silvester, du frommer Mann, Auf bet Fürsprach kommt's mir an, Mach', daß i im neuen Jahr Siech mein Mann treu und wahr.

Zwanzig Ave tu ich beten. Tust mich vom Ledigsein retten.

Nachher machst die Fenster auf und versteckst Dich in der Stuben. Am besten in derHöll."") Und wer zwischen zwölf und eins kommt und davon ißt, dös wird Dein Mann. Da kannst Dich verlassen. Liserl."

Das Liserl hatte mit brennenden Augen und zitternden Gliedern bet Kathi-Tant' ihren Ausführungen gelauscht.O heilige Mutter Euttes, wenn's nur gut ausfallt bie Fürsprach. Um zwölfe unb beim offenen Fenster!" Aber sie wollte e» trotz allem Grauen probieren, und St. Silvester war es ihr schuldig, sie wollte nicht im neuen Jahre so einschichtig Herumlaufen. Sie verabschiedete sich von der Alten und eilte nach Haufe, am Wege unaufhörlich dieSil- vester-Fürfvrach" memorierend. Kaum konnte sie ermatten, bis sich Eltern und Gesinde fertig machten, um die Neujahrandacht um 12 Uhr zu besuchen. Sie drängte alle zum Fortgehen unb prophezeite ben behäbig sich Rüstenden Ver­spätung, wenn nicht gar Versäumnis der An­dacht. Endlich waren sie fort unb Liserl allein.

Das Geböfi beg G'scheideckbauern stand hart an bet Lanbstraße, bie über ben hohen G'scheib führte, eine kleine Stunbe vom eigentlichen Dorf entfernt. Wer von bet nächsten Bahn­station ins Dorf wollte, mußte über den hohen E'scheid, beim E'scheideckbauern vorbei. Auch jetzt eilt eine Männergestalt, anscheinend von der Station kommend, mit wehenden Mantel­enden, hart gegen den Schneesturm ankämpfend, die Straße hinab. Seine Schritte verlang­samen sich, und er bleibt stehen, um sich zu ver­schnaufen. Vom Dorfe tönen die Neujahrs­glocken feierlich herauf. Schon will der Wanderer den Kampf geaen den Sturm auf­nehmen unb zu heftiger Ealoppade gegen das Dorf hinab ansetzen, als er das Deffnen eines Fensters beim E'scheideckbauern bemerft. Das macht ihn stutzig, und neugierig schleicht et näher.

Nun steht er, wie da? Liserl mit zitternden Fingern ein sauberes Tischtuch ausleat, Teller und Besteck zurechtlegt. Die Portion Geselchtes, bie vor bem Teller thront, reickt für ein Halb- dutzend Verhungerter, unb das Schmalzgebackene war zu einem Chimborasso aufgebaut. Dann sab et sie in bet Stubenmitte etwas andächtig murmeln und dann in derHoll" verschwinden. Der ganze Hof wie ausgestorben, denkt der Wanderer, na ja. stnd alle in der Neujahrs- metten; aber was soll dies komische Gebaren des Liserl? Sollte sie wen erwarten, das schwarze Kreuzköpferl übereinand? Aber warum kriecht's dann in dieHöll"? Das Geselchte und das Schmalzgebackene duftete lieblich, und fein knurrender Magen meldete stch rabiat beim Anblick dieser leckeren Genüsse.Dera Life ver­salz ich die Ueberrafchung", lacht er in sich hin­ein und war mit einem Satz durch da« Fenster in die Stube gesprungen, daß das Bajonett auf­schlug, denn in der bellen Stubenbeleucktung sah man, daß der Eindringling ein flotter Korporal der Kaiserjäger wat. Ein unter« bücktet Aufschrei aus derHöll" folgte a temno. Ebne weiteres setzte stch bet Kaiserjäger zu Tisch unb begann flott mit ben aufgetischten Speisen aufzuräumen. Das bebenbe Liserl in bet Höll" betete alle ihr momentan in Erinnerung gebliebenen Stoßgebetlein und murmelte unzählige Male:Alle guten Geister toben Gott ben Herrn", mit welchen ste etwaigen bösen Geist zu bannen hoffte. Denneiner" wat ba ihr Silvester-Fürsprach hatte ge­nützt, aber nun mußte ste tapfer sein unb stch bettKünftigen" ansehen. Sehen? unb zögernb trat ste vor.

Grüß Dich Gott, Liserl", kopfnickte bet Kaiserjäger, ohne sich im Essen zu unterbrechen.

*) Der Raum hinter dem großen Kachelofen in ben Bauernstuben bet Alpen.

Liserl atmete auf.Grüß Dich Gott", hat et g'sagt, also keinUnguter".

Grüß Di a Gott", gab sie, noch zitternb, zu­rück.Wer bist benit nacher Du?"

Gelt sei verändert hat mich da» Militär, daß Du mi net mehr kennst. Wer soll ich denn fein, als der Stampferer Franzl?"

O Marand Josef", schrie ste auf.bet Stamnferer Franzl. Dös arme Weib, so jung unb schon sterben, o mei, o mei", unb sie weinte herzzerbrechend.

Dem Kafferjäger blieb der Bissen im Munde stecken.Mein Weib, mein Reserl. was ist mit ihr, red' um Eotteswillen, ist ste krank?" schrie et erbleichend.

Ste schüttelte bas Köpfchen:Ra dös net, no ist ste o'lnnd. O heiliger Silvester, hat's denn ein Wittnan sein müssen", schluchzte ste weiter,unb glei a Kinbet, Zwilling", jam­merte sie händeringend. Der Kaiserjäger starrte das weinende Mädchen verzweifelt an, er konnte sich dies desperate Gebaren nicht er­klären, et verstand von den unter Tränen und Beten hervorgestoßenen Worten nur immer wieder: Witmann unb bös atme Weib. Da Übermannte der Zorn seinen Schrecken, unb bas Lfferl beim Handgelenk packend, schrie et sie wild an:

Ktvzi-Teifi no a mal, sackrische Dirn, jetzt sagst was mit mein Weib is?"

Rn Werben muß balt."

^a warum denn?"

Von meaen bet Silvester-Fürsprach, halt." Der Silvester-Fürsprach? Wag ist bas, ba kennt sick fein Teufel aus, Himmel domini"

Flnch not", bat das Liserl,i werd Dir halt alles verzählen."

Und ba« Liserl berichtete. Der Stampferer Franzl sachte hell auf:Du abergläubische Dirn. Du bafferte, ba bätt bet heilige Silvester viel mi tun. wenn er allen Ditndetln an Mann verschaffen sollt. Mei armes Weib sollt ver­sterben und meine Buaben a Stiefmutter kriegen! Du bafferte Dirn, warum nimmst naAer net mein Bruder, den Poldi, bet hat sich nack Dir schon das Genick ausbreht, und bie Seufzer wegen Deiner sind nit zum zähln? Warum nimmst net ben, wannst durchaus an Man willst, ha?"

Ja. f?<ifdgen, hat bet a Kuraschi, a Dirnderl zum fraaen?" Und sie schluchzte von neuem. Des Kaiserjägers Zorn war verflogen, und ein schelmisches Lächeln umspielte seine Lippen.

Weißt, Liserl, die Silvester-Fütsptach war grad nix, aber mei Fürsprach nützt Dir g'wiß, daß Du net einschichtig im neuenJahr umnanber läufst. A haft mei Fürsprach an der richtigen Stell', beim Poldi."

Und so geschah es auch. Poldis Schüchtern­heit verschwand nach derFürsprach" seines Bruders, und s'Liserl konnte der Kathi-Tant', die immet noch dasReißen" hatte, schon nach acht Tagen den Bräutigam vorstellen.

No hat die Silvester-Fürsprach doch ge­holfen", meinte die Alte befriedigt. s'Liserl errötete heftig, unb der Poldi meinte:Mein Bruder heißt doch Franz, Kathi-Tant'."

Mitteilunqen aus dem Veierfrerie.

Unter dieser Rubrik veröffentlicht die Redaktion Stimmen au§ ihrem Leserkreis. Für die hierin aus­gesprochenen Ansichten und Tendenzen übernimmt die Redaktion (außer der preßaefehlichen) keine Ver­antwortung, diese bleibt vielmehr dem Ein­sender überlassen.

Gegenstück zum Ortenberg-Projekt.

In großen Städten bilden sich Gesellschaften zum Erwerb von Grundeigentum und zur Erbauung von Gartenstädten mit Billen, so in Wiesbaden, Darmstadt. Frankfurt, wie Genossenschaften Buchschlag und Eigen­heim. Hier in Marburg sind verschiedene Boden­reformer, welche glauben, nachdem fast sämtliche besse­ren Bauplätze verkauft und in festen Händen sind, mit dem Ankauf des alten Ortenberges, wäre für die Stadt auch etwas herauszuschlagen. Warum macht dieses Geschäft der jetzige Besitzer denn nicht selbst und bildet mit einer Anzahl Bodenreformern eine Ge­nossenschaft, die dort eine Gartenkolonie anlegt? Wa­rum soll denn gerade die Stadt den Sündenbock ab« geben, die für andere die gebratenen Kastanien au8 dem Feuer holt und sich dann an diesem schon mehr erörterten Millionen-Projekt die Finger verbrennt. Wie hoch mag denn der Ortenberg zum allgemeinen Wert eingeschätzt sein, der doch jetzt nur Ackerland ist und den ein Grafen ber mit 25 bis 30 Pfennige den Quadratmeter bewertet hat. Von solchen Projekten sollte die Stadt überhaupt gar keine Notiz nehmen und sie in Vorschlag bringen, das setzt nur böses Blut und regt die Bürgerschaft auf, die schon genug unter dem wieder in Aussicht gestellten Steueraufschlagstöhnt". Wenn einer nicht laufen kann, bann nimmt er» Ge­wehr bei Fuß. Der »Frankfurter Generalanzeiger" schreibt in Nr. 301: »Die Gartenstadtbewegung in Frankfurt. Während seither die Gartenstadtbeweg- ung in unserer Stadt nur rein theoretisch sich geltend machte, ist man jetzt dabei, die Theorien in die Wirk­lichkeit umzusetzen. Die Eigenheim-Baugefellschaft, GalluS-Aulage 1, hat an der EscherSheimer Land­straße wieder einen großen Komplex erworben, auf bem 4, 6 und 6 Zimmerhäuser errietet werden sollen.

Die Plätze werden in jeder Größe abgegeben, unb gtnär berechnet die Gesellschaft lediglich den eigenen Kaufpreis mit 9 Mark für den Quadratmeter. Du Bestrebungen sind nur mit Freuden zu begrüßen, denn eS ist dadurch auch ben minderbemittelten Leuten Gelegenheit gegeben, sich ein eigenes Heim zu gründen. Ein 4 Zimmerhaus kommt inklusive Bauplatz und ein« gefriedigtem Gartenland auf etwa 17 500 Mark, ein 5 ZimmerhauS auf 20 000 Mark unb ein 6 Zimmer« Haus auf 23 000 Mark zu stehen. Die Pläne und Fassadenentwürfe läßt die Gesellschaft nach ben Wün­schen etwaiger Reflektanten kostenfrei unfertigen. Auf Wunsch werden die Häuser mit mäßiger Anzahlung und kleinen Amortisationsraten abgegeben. Die Ge­sellschaft hat sich die englischen Gartenstädte zum Vor­bild genommen, und beabsichtigt auch hier vor ben Toren ber Stadt solche Anlagen zu schaffen. In Eschersheim hat bie Gesellschaft bereits am Kirchberg betartige Bauten errichtet. Auch in Heddernheim existiert bereit» eine schmucke Kolonie, bie schon mehr­fach bewohnt ist. Weitere Anlagen sind geplant ir Praunheim, Niebernrsel unb Homburg."

Vergnügungs-Anzeiqer

Königliches Theater zu Cassel.

Sonntag, 2. Jan., 2)4 Uhr: «Prinzessin Herzlieb".

7 Uhr: .Die Fledermaus".

Montag, 3. Jan., 7tf Uhr: .Macbeth".

Dienstag, 4. Jan., 7)4 Uhr:Gespenster".

Mittwoch 5. Jan., 21h Uhr:Prinzessin Herzlieb".

7)4 111)1:Die Fledermaus".

Donnerstag, 6. Jan., 7)4 Uhr:Mignon".

Freitag, 7. Jan., 7% Uhr: 4. Abonnements-Konzert.

Sonnabend, 8. Jan., 7)4 Uhr:Ein idealer Gatte".

Sonntag, 9. Jan., 5% Uhr:Tannhäuser".

Montag, 10. Jan., 7% Uhr:Der Registrator aus Steifen*.

Verantwortlich für die Redaktion:

Dr. phil. Earl Hitzeroth in Marburg.

j --------------n|

Geschäftliche Mitteilung.

Preußische Pfandbrief Bank. Die Bank veröffent, licht int Inseratenteil die Hauptziffern ihres Status und gibt oefannt, daß sie in allen größeren unb mitt», leren Stäbten Deutschlands Agenturen zur Enrgegen» nabme von Anträgen auf Gewährung von Hypotheken- und Kommunal-Darlehnen unterhält, und daß bet Verkauf ihrer Pfandbriefe unb Kommunal-Obliga- tionen durch die Mehrzahl der deutschen Banken und Bankfirmen erfolgt. Prospekte über DarlehnSgewäh- rungen sind bet den Agenturen, Exposes über Pfand­briefe unb Obligationen bei den Bankstellen erhältlich.

Jetzt ist es Zeit! wieder eine Kar mit meinem weit und breit bekannten I«ahusene Jod-E le en-L eher trän, Marke , Jo« äella zu beginnen. Gleich gut für Erwachsene wie Kmder. Preis Mk. 230 e. 4.60. Verlangen Sie aus­drücklich MarkeJodella und weisen Sie Nach­ahmungen zurück. Za haben in allen Apotheken in Marburg, Fronhauen und Rosenthal.

Ti«« iiae.ru i.uawwaagcs « »»'TMKaau'nam »tw.

'Etwas was Sie intsressierf!"

In Deutschland nach orientalischem System von garantiert naturell aro­matischen Tabaken hergestellt, kann diese Cigarette trotz der hervor­ragend guten Qualität schon mit

h.

das Stück verkauft werden.

Beuchten Sie den Namen Miriam=Yenidze Zu haben in den einschägigen durch

Plakate kenntlich gemachten

Geschäften.