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die

Briefkasten.

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er sich den Wzug derselben von seine« Guthaben gefallen lasten mutz, auch wird ihm die jene Straffestsetzung enthaltende Verfügung behufs Zustellung an den Zu­widerhandelnden behändigt. Zur Bezeich­nung des letzteren genügt die Angabe des von ihm geführten Wagens und die Zeit der Uebettretung."

Ein Runderlaß des Ministers deS Innern empfiehlt diese Vorschriften den Kommunalver­waltungen zur Nachfolge.

reren Zimmern des Raturwtffenschastliche« Mu- seums untergebracht. Lehrer Walther-Weimar hielt eine kurze Eröffnungsansprache und Ober­bürgermeister Pabst übernahm im Namen der

Eröffnung deS ReichSbieneumuseum».

In Weimar wurde daS vom Deutschen Imker- bund inS Leben gerufene Reichsbienenmuseum eröffnet und der Stadt Weimar in Obhut über­geben. Im Jahre 1902 auf dem Deutschen Imker» tag in Weimar wurde beschlossen, das Museum M gründe». Dar Musen« ist vorläufig tx meh-

Für die Redaktion verantwortlich:

I. Wilhelm Wiü n er tu M^rbura.

Knvtostelmnrktbericht vom 11. April 1910

von der $rei8*'eri<6tfiele des Dentsckisn Landwirt» schaftStatS, Berlin W. 57.

Für Kartoffeln in Wagenladungen von 10000 Kilogr.

iff bezahlt worden in Mark für 50 <Ttfoir

Stadt das Museum. Dann folgte ein Rundgang durch das Museum. Es ist in drei Abteilungen eingeteilt, eine historische, die die geschichtliche Entwicklung der Bienenzucht der ganzen Welt zeigt, eine permanente, die alle neuen Erschei­nungen der modernen Bienenzucht sehen läßt, und eine Lehrmittelsammlung zur Benutzung für Kurse der Reichs- und Landesvereine.

Dattelknltur in Deutsch-Siidwestafrika.

Heber die Erfolge der Dattelkultur im sübwcst- asrikanischen Schutzgebiet entnimmt das amtliche Kolonialblatt" einem Berichte des Gouverneur» folgendes: Auf der Forstitation Ilknib sind jetzt 15 bis 16 Hektar mit 5000 Datteln bepflanzt: für 1500 Pflanzen sind noch Bewässerungsanlagen erforder­lich. 4 Hektar find neu gerodet. Die ersten Dattel palmen worden in diesem Fahre traaen. Man er. innert sich bei den vorstehenden Angaben des Svotte» mit dem sozialdemokratische Kolonialpolittker den Staatssekretär Dornburg überschütteten, als er di« Dattelkultur in Deutsch-Südwestafrika als aussichts­voll behandelt hatte.

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Bienenzucht.

Förderung der Bienenzucht durch die preußische Staatsbahnverwaltung.

Die Eisenbahndirekttonen sind schon vor län­gerer Zett angewiesen worden, bei Bepflanzung der Böschungen und Tremrstücke an den Eisen­bahnkörpern nicht nur auf die Förderung der Obstbaumzucht und auf den Schutz der einhostmi- scheu Vögel, sondern auch auf die Förderung der Bienenzucht Bedacht zu nehmen und das Jnler- este der Bediensteten für Bienenzucht durch Br» lehruug und Verbreitung geeigneter Schriften wachzurufen. Sie sind ferner ermächttgt worden, die Bediensteten in der Anschaffung von Bienen zu unterstützen und ihnen den Besuch von Lehr- kursen und Ausstellungen durch Gewährung von Urlaub zu erleichtern. Dieser Anregung ist nach dem Bericht über die Betriebsergebnisse der preu- tzisch hessischen Staatseisenbahnen für das Rech­nungsjahr 1908/09 im Berichtsjahre In Wettern Umfange entsprochen worden. Mit Aufwendung von rund 11200 M (11600 .4 tat Vorjahres sind 165 Bediensteten bei Anschaffungen von Bienen UMerstützungen gewährt, während 208 Bedien- steten der Besuch von Lehrkursen und Ausstellun­gen erleichtert worden ist. Durch diese Maß nahmen ist das Interesse der Bediensteten für Bienenzucht geweckt und gesteigert worden. Am Ende des Berichtsjahres betrieben 2409 Bedien­stete (gegen 2343 Ende 1907) Bienenzucht. I

L. B. Z. Die Gloire de Dijon ist eine Tee-Rose von maisgelbem Aussehen, nach innen feurig, bis­weilen kupferrot. Sie ist eine unserer dankbarsten Rosenarten und blüht bis in den Spätherbst hinein.

Ernst Kl. Eine Mehlwurmhocke ist sehr leimt an- gulegen. Nehmen Sie einen flachwandigen innen glasierten Steintopf und füllen Sie ihn drei Finger ~ , mit trockenem Sand, darauf wird eine starke Schicht Weizenkleie gebracht, auf diese kommt alles Brot und anderes hart gewordenes Gebäck. Zu oberst bringen Sie alte wollene saubere Lappen. Aus der einen Seite richten Sie eine Futterstelle ein, das heißt, Sie legen geriebene Mohrrübe auf ein Stück weißes Fließpapier. Ein anderes Stück Fließpapier wird zu einem Knäuel geballt und täglich frisch mit Waffer getränkt. Wenn so alles zur Aufnahme der Würmer vorbereitet ist, werden diese in größerer An­zahl in den Tr-f gesetzt und diese mit einem Stück Gaze Lberbunden. d..mit die Küfer, die sich bilden, nicht entweichen können.

Vogelschutz.

I Vorbeugender Vogelschutz.

I Von der Regierung des Großherzogtums I Sachsen-Weimar ist an alle ihre Forstbeamten die I Verordnung ergangen, von der Entwässerung klei- I ner nasser und sumpfiger Waldsteven wie Trocken- I legung von Tümpeln im Interesse der Waldvögel I im allgemeinen und der brütenden im besonderen I abzuseben. Auch soll bei der Hiebführung mög­lichst viel Unterholz für Neftanlaqen belassen 1 werden. Horstbäume in Dickichten sind vom Hieb I auszufchließen und Pflegehaue in Jungwücksen I während der Hauptbrutzeit auszusetzen. Ferner wird das Bestebenlaffen von Hchlbäumen, Hecken, I Dornbüschen und Gestrüpp an Wegrändern, Bö­schungen, Feldwegen und Wiesengräben gefordert. Die Verordnung wird sicher nicht nur von allen Vogelfreunden, sondern Tierfreunden überhaupt freudig begrüßt, wie von dem Wunsche begleitet werden, daß andere Regierungen ähnlich ver­fahren mögen. Von Gloaer bis Berlepsch sind solche Erlasse erbeten und schließlich kategorisch ge­fordert worden: sie sind bi ernstem Willen unbe­schadet der landwirtschaftlichen, industriellen und sonstigen Interessen auch praktisch durchführbar. Ebenso wie es Großstädten möglich ist, durch Gartenanlagen Stücke und Stückchen Natur als grüne Inseln in ihr Häusermeer bineinzutragen, 1 wird es auch Forstleuten und Landwirten gelin­gen, in ihren Revieren wie auf den Feldern und Wiesen einige Vogelremisen anlegen oder natür­lich vorhandene als solche bestehen zu lassen.

Der Bund für Vogelschutz

hielt, wie man uns mitteilt, am 19. März im Hotel Textor in Stuttgart seine 11. Hauptver­sammlung ab. Aus dem von der Vorsitzenden, Frau Kommerzienrat Hähnle, erstatteten Jahres­bericht ist hervorzuheben, daß der Bund weitere Fortschritte gemacht und auch eine Zunahme seiner Mitglieder zu verzeichnen bat. Im ver­gangenen Jahr hat sich der Bund an dem Ankauf eines der schönsten Bnttplätze der Nordsee der Insel Norderogg (südlich von der Insel Föhr) mit 4000 Jl beteiligt. Die Insel ist für insgesamt 12000 M vom Verein Jordsand erworben wor­den. Eigene Nistgehölze besitzt der Bund ferner bei Giengen a. d. Br., Riedlingen, Wolkenburg. Sigmaringen, auf Inseln in der Brenz bei Gien- gen, im Neckar bei Lauffen, Lohburg im Westen- i fee. Von der Stuttgarter Straßenbauinfpektion ist dem Bund ein am Eisenbahntunnel des West» bahnhofs Stuttgart befindlicher Damm zur An­pffan,ung von Vogelschutzgehölzen überlassen worden. Der Gedanke eines Zusammenarbeiten- aller Vogelschutzvereiue ist seiner Verwirffichung nahe geführt und mit demDeutschen Verein zum Schuhe der Vogelwelt" und demInternation­alen Frauenbund" bereits eine Einigung zustande gekommen. Im Jahre 1911 wird ein allgemeiner Vogelschutztag in Stattgatt abgehalten werden, dieses Jahr in Charlottenburg. Am Schluß ihrer Ausführungen sprach die Vorsitzende noch der Kgl. Staatsregierung und den einzelnen Ober- amtsbezirken den Dank für die Unterstützung der Bestrebungen des Bundes aus. Aus dem Kassen­bericht geht hervor, daß der Bund der ungefähr I 20 000 Mitglieder zählt, int Berichtsjahre 32 546 I M Einnahmen hatte, darunter an staatlichen und I städischen Beiträgen 1127 Jl. Der Bund hat ein I Vermögen von 7064 Jl. Der Ausschuß wurde in I seiner bisherigen Zusammensetzung durch Zuruf I wiedergewählt darunter Frau Hähnle als 1. I Vorsitzende, Prof. Dr. Konrad Müller als 2. I Vorsitzender. Später hielt Prof Dr. Klunzinger I noch einen lehrreichen, mit großem Beifall aufge- I nommenen Vortrag überDie Entwicklung des I Vogels im Ei'.

die [»genannte Ilebersandungsrnethode «itgewanat Auf das Moor wird eine mehrere Zentimeter fto* Sandfchicht gebreitet, die sich allmählich verdicht^ und einen vorzüglichen Humus liefert. Gerade dies« bedeutende Kulturwerk auf der Friedländer Wiese » im Laufe der Jahre von vielen bedeutenden Vertr^ tern der Landwirtschaft besucht worden und bat im, mei die uneingesckttänkteste Anerkennung qehinbee Die Moorkultur wird übrigens von der Mecklenburg pommerschen Schmalspurbahn durchschnitten. DL beiden genannten Moorkolonien sind Stof im:»> ser Bahnlinie.

Studenten auf Landarbeit.

Auf Veranlassung einer norwegischen Wochenschrift haben im vorigen Jabre (Sommer) 31 norwegiich, Studenten und ältere Gymnasiasten auf einheimtz scheu Guts- und Bauernhöfen gearbeitet. Beide Teile die Gutsbesitzer und Pächter sowohl wie die Stube» ten, sind nach den eingeganaenen Berichten mit de« Ergebnissen des Sommers überaus zufrieden.Er waren flinke, liebenswürdige Arbeiter, die mit Lutz und Liebe ihrer Beschäftigung nachaingen und sich niemals für irgend eine Arbeit zu gut hielten" so lautet das Urteil der Gutsbesitzer über ihre afa» demischen Hilfskräfte, die sie sich auch für den nächsten Sommer wünschen. Die Studenten mußten ange­strengt schaffen: vom frühen Morgen an gab es die verschiedensten Arbeiten zu verrichten, da wurde, Bäume gefällt, Holz gefahren, Gartenarbeiten er­ledigt, und in der Erntezeit waren die jungen Leute früh und spät auf dem Felde. Zu Beginn kam ihnen die Arbeit sauer an, sie gewöhnten sich jedoch fujneH an sie und fühlten sich wohl bei der körverlichen V«. schäftigung, die eine angenehme Abwechslung in ihre sitzende Lebensweise brachte. Für ihre Dienste emp­fingen die Studenten gute, kräftige Kost, einzelne er- hielten auch eine kleine Bezahlung und freie Reise Aach ihrer Rückkehr in die Stadt merkten die funaen Leute erst, wie gut ihnen die Landarbeit in der fri. schen Lust bekommen war. Sie brachten neuen Le- bensmut und einen gekrötti^en Körper mit, so da» sich die meisten schon auf die gleiche Arbeit tm<^ sten Sommer freuen. In Norwegen leat man die. fern gelungenen Versüße, die akademische Jugend mfi dem Betriebe der Landwirtschaft vertraut zu machen, große soziale Bedeutung bei und man gedenkt ihn h den nächsten Sommern weiter auszu-^stalten. Di« jungen Städter bekommen durch diese sommerlich« Arbeit ein richtiges Verständnis für die Tätigtet) des Landmannes, woraus beide Teile Nutzen ziehe» können."

Tierschutz.

Zum Schutz der Zugtiere.

In den Bedingungen, welche die Bauver- ^htn»bcr ,Sfabt Berlin bei Vergebung städ­tischer Bauarbciten mit den Unternehmern ver­tragsmäßig vereinbart, sind besondere Vorfchrif- ten über den Schutz der Zugtiere enthalten. Diese Vorschriften, welche sich in der Praxis bewährt haben, lauten:

21. Behandlung der Pferde.

») Unternehmer ist gehalten, zur Bespannung r , J,,1,011 fu stellenden Fuhrwerke nur

L 'ramge Pferde zu verwenden. Fuhrwerke 5; mit abgetriebenen, lahmen oder kranken : Zugtieren könne« von dem Bauinspektor oder dessen Vertreter von der Baustelle ver­wiesen werden. Unternehmer ist gehalten, solche sofort durch andere bedingungsgemäße zu ersetzen, widrigenfalls auf seine Kosten durch den Bauinspeklor oder dessen Set« tretet Ersatz beschafft wird.

d) Für beladenes Fuhrwerk auf unbefestigten Straßen und Wegen hat der Unternehmer Vorfvannpferde vorzuhalten und seine Fuhrleute anzuweisen, sich gegenseitig Bot- ipann zu leisten, auch hat er dafür Sorge zu tragen, daß bei dorn Uebergang von unbe- feftgten Straßenstr ecken der hier in

b" Regel sich bildende Absatz durch Einlegen von Schwellen, Bohlen usw. aus- glicheu wird.

Werden beim Abladen von Erde, Sand, K,e». Schotter, Steine usw. die Räder der Wagen verschüttet oder deren freie Beweg­ung sonst irgendwie gehemmt, so sind diese Hindernisse durch Abgraben, Unterlegen von Bohleit usw. zu beseitigen, bevor mH dem Abfahren des leeren Frthrwerks begonnen werben darf.

Ueberbaupt hat der Unternehmer dafür zil sorgen, daß seitens der Fuhrleute usw. auf den Sau- und Verladestellen jede rohe i und Aufsehen erregende Behandlung der Pferde Tierguälerei vermieden und m dieser Beziehung allen Anordnungen des nusfichtspersonals strengstens Folge geleistet wrrd.

Kommen die Führer oder Begleitet den vorstehenden Bestimmungen oder den An­ordnungen des AufstchtspersonalS nicht »ach, oder handeln sie ihnen zuwider, so I neht dem Bauinspektor das Recht zu, gegen I die Zuwiderhandelnden Ordnungsstrafen I von 10 bis 30 Mark festznstzen. I

Für die Bezahlung dieser Ordnung«- I strafen hattet der Unternehmer bereit, daß

hört. Auch Stallungen, die jttt Unterbringung der 8« Handelszwecken zusammengebrachten Schweine be­nutzt werden, sind nach jeder Benutzung von Streu und Dünger gründlich zu reinigen. Das gleiche muß aus Plätzen für Schweinemärkte geschehen und mit den Behältnissen, Buchten und Stallen, die dabei be­nutzt werden. Die Krippen sind mit heißer Seifen­oder Sodalauge auszuwaschen und mit Kalkmilch an­zustreichen. Die Fußböden in den Ställen und Buch­ten sind nach jedem Markte mit Wasser abzuspülen und auch mit Kalkmilch anzustreichen. Dasselbe hat mit den auf den Märkten benutzten Entladebrettern und Rampe» zu geschehen. Für die Führer von Schmeinetransportea werden weiter Kontrollbücher mit entsprechenden näheren Bestimmungen gefordert. Schweine dürfen aus Transporten nur bann ver­äußert und entfernt werden, wenn alle zu dem Trans­port gehörenden Schweine von einem beamteten Tierarzt untersucht worden sind. Eine dafür ausge­stellte Bescheinigung gilt fünf Tage. Auch bei der Entladung der Schweine am Bestimmungsort müssen sie untersucht werden. Der Befund wird'in das Kon­trollbuch eingetragen, das mindestens ein Fahr lang nach der letzten Eintragung aufzubewahren ist. Die Kosten der rlntersuchungen und Bescheinigunaen fallen den Händlern zur Last. Wenn in einem Schweine­transporte ein Schwein verendet oder wegen Kravk- heitserscheinungen getötet oder geschlachtet wird, so 'st der Transport zu unterbrechen und der Ottspoli- zeibehörde sofort Anzeige zu erstatten. Zuwiderhand- lungen gegen die Bestimmungen unterliegen, sofern nicht nach den beftebenben Gesehen eine kichere Strafe »ermirft ist. den Strafvorschriften des Paraorapben 828 bes Stratgesetzbuches, ber Paragraphen 8® Ziffer 4 unb 67 bes Reichsviehieilchengesetzes vom

Ma 1804 unb des Paragraphen 148 7a der Reichsgewerbeorbnung (R.-G-

Bl. 1900 E. 871). Die Anorbnung tritt am 1. Fe- öruar 1910 in Kraft, ihre Aufhetzung wird erfolgen, sobald die Seuchengefahr beseitigt ist. Unberührt blieben die bestehenden Bestimmungen über die vete- rinarvollzelliche Beaufsichtigung ber Schweinemärkte unb der öffentlichen Schweineverkäufe, sowie ber East- unb Händlerstallungen.

Di« ungünstige Lage der Schweinezucht.

,, Der HauvigeschäftsfÜhrer ber Deutschen Gesell­schaft für Zuchtungskunbe, Dr. E. Wilsdorf in Ber- lin-Halensee rührte in einer dieser Tage in Hildes­heim ab-'» nttenen Versammlung von Schweinezück- tern aus, daß bl» deutsche Schweinezucht im allgemei­nen Ur darniederliege. Dies sei u. a. darauf zu- rückmfiihren, daß bte Seuchen unter beit Schweinen einen er^reckenden Umfang angenommen hätten Sn ,br Vrovrnz Brandenburg gebe es heute keine

bie ,,i(H "effeucht sei. Es sei unmög- I ch einen Eber aus einer einwanbsfreien Herbe zu be EM en. Falsche Zuchtziele feien zu... Teil baran fftulb, vor allem die naturwidrige Haltung der Vre', Es handelt sich habet ausschließlich um Schweinepest- gegen diese Seu- He" fft noch kein Heilmittel gefunden. Beide Seu­chen werden meist erst nach monatelanger Dauer bei

-^nnkten Schweinen erkannt, so daß es unmög- ftch ist. ihre Weiterverbreitung zu verhüten. Dte Seuchenherde sind vor allem die großen Schweinezüch- ^eeien, die Ferkel zur Mast liefern. Die genannten I suchen werben nicht vom Auslanbe eingeschleppt

6oben ihre Ursache in bet heutigen Zucht- I d^let ist """""«ich auf allzugroße Frühreife ge°

Allerlei,

i I Lanbwirffchaftliche Statistik.

' | Das Internationale landwirtschaftliche Jn- ° I fiit.it in Rom veröffentlicht seinen ersten Bericht - I über die landwirtschaftliche Statistik für den l I Januar 1910. Der Bericht umfaßt sechs Ab- 1 I schnitte. Der erste derselben legt den Zweck deS I statistischen Dienstes dar, der zweite nimmt Bezug

I auf den von der Generalversammlung über die- 1 I sen Gegenstand gefaßten Beschlüsse, der dritte

I enthält einen Entwurf über den statistischen Dienst für 1910/11, der vierte weist auf die Ein-

I teilung der verschiedenen Länder in geographische I Zonen hin. Mit Rücksicht aus die große Ver- I schicdenheit in den Zeiten der Aussaat und der I Ernte in den verschiedenen Weltteilen werden die I Länder in drei Zonen eingeteilt; die erste, die I Nordzone, umfaßt die Länder von Nordamerika, I mit Ausnahme von Mexiko, ferner Europa unb I das astattsche Rußland, die zweite, Zentralzone, I umfaßt alle Länder südlich der Zentralzone in I Südamerika, Afrika, sowie Australien und Neu- I seeland. Der fünfte Abschnitt enthält eine Ta I belle mit den Daten über die Anbauflächen von I Wi.tterweizen und Wiuterroggen und über den I Stand der Kulturen am 14. Januar 1910 in den I Ländern der Nordzone. Die Tabelle für das lau- I sende Jahr ist notgedrungen sehr, unvollständig I infolge Mangels an Zeit und der Unmöglichkeit, I gewisse von den Regierungen gelieferte Daten I zu vergleichen, auch infolge Fehlens des statisti- I scben Dienstes in einigen Ländern, die diese An- I gaben hätten liefern können. Die Tabellen ent- I batten Ziffern, die dem Jnstitttt in regelmäßigen I statistischen Berichten geliefert werden, oder solche I Ziffern, die die dem Institut aus Grund seiner I speziellen zu Anfang des Jahres gestellten An I fragen enthalten. Der sechste Abschnitt enthält I eine Tabelle mit der Schätzung der Anbauflächen I und der Produktton von Weizen in den Ländern I der Südzone nach dem Stand vom 1. Januar. I Das Institut verlangt telegraphisch von den I Ländern der Südzone, wo die Getreideernte eben I tm Gange ist, telegraphische Daten über die ge- I samte Anbaufläche an Weizen und um vorläufige I Feststellung des Ertrags. Infolge der knappen j I Zeit sind die Jnformattonen nur unvollständig I eingegangen. Nach der vorläufigen Feststellung I beträgt demnach die Gesamtproduttion an Weizen I für 1909/10 in Argentinien 42 785 000 Zentner, I in Australien 22 317000, in Chile 5400 000, in 1 Peru 400 000, in Uruguay 2610 000. Das Pro- I zenkverhältnis zu bet mittleren Gesamtproduktion I tat letzten Iahte zeigt für Argentinien 149 Pto- I zent, für Australien 111 Prozent, für Chile 180, I für Uruguay 151.

I Besichtigung« teise«. I

I Auch in diesem Sommer werben etwa vier bis I I fünf Besichtigungsreisen hessischer ßanbroirte nach I I dem Anffeblungsgebiet in Posen stattfinben. Diese I I Reisen werben unter Führung des Bertrauensman- I I nes bet kgl. Anffeblungs-Kommission, Herrn W I I Schaumburg, Cassel, ausgesühtt, unb erstrecken I I sich auf verschiedene Kreise bet Provinzen Posen unb I I Westvreußen. Die erste Reise wirb Dienstag ben I I 26. April angetreten, unb ist hesonbers solchen Land« I I feuten zu empfehlen, welche noch tm Laufe dieses I I Jahres übersiedeln unb bähet gleich Kaufverträge I I schließen wollen. Solche ßanbteüte, welche sich zur I I llebersteblung noch nicht entschlossen haben, tun gut I I fuf) an ber zweiten Reise zu beteiligen, welche am 18 I I Mai von Cassel aus angetreten wird. Man kann sich I I alsdann vorn Wachstum besser überzeugen als im I I Avril. Näheres über diese Reise erfahren Intet- I I essenten kostenlos bei dem Vertrauensmann der kgl. I I Anssedlunos-Kommission, Herrn W. Schaumburg I I S'assel, Schönfeldetstt. 7. I

Nachtigall oder Schwarzdrossel? I

Zu dem Artikel in Nt. 83 derObethessischen Zei- I tung wirb uns folgendes geschrieben: Es ist jetzt be- I sttmmt durch bie besten Kennet unserer Vogelwelt I fcstgestellt, baß in ben Kegenben, in benen bie Amsel I ober Schwarzbroffel zu häufig vorkommt, nicht allein I die Nachtigallen, sondern auch bie anberen Singvögel I unserer (Barten, wie Grasmücken, ßauboögel, Zaun« I könige usw. bar Felb räumen mußten unb verschwun- I den sind. Die Schwatzbrossel. bte man früher nut I als scheuen unb versteckt lebenben Vogel im Walb I antraf, hat sich auch bei uns in unglaublicher Weise I vermehrt. Als Beweis hierfür sei erwähnt, baß z. B. I ! hier im Sübviertel auf einem kleinen Besitz von nur I 750 Eeviertrnetern im vergangenen Sommer nicht I mehr ober weniger als 5 Amselnester (!) ftanben, I eins bavon im Vorgarten so bicht an bet Straße, daß I es zu greifen wat. Der Hausbesitzer wat benn auch I Jo vernünftig, biefe 5 Nester sämtlich zu vernichten I sonst hätte bie Nachbarschaft roeber Erdbeeren noch I Sclaivflanzen ziehen können. Der Schaben, ben bie- I Jet Vogel ben Gattenkulturen zufügt, ist viel gtö- I fter als sein Nutzen, zumal er sehr zur Vertilgung ber I Regenwürmer beitragt, bereit Bebeutung für Durch- I limtung unb phvsikalische Verbesserung bet Garten- I böden noch viel zu wenig bekannt ist. Die Verrnrh- I ruttg ber Amsel hat große Nachteile, benn so seht sie I uns auch durch ihren prächtigen Gesang erfreut, ein I Nesträuber und Störenfried der kleineren Stnovöael I bleibt fiedoch. Hieran ist nach ben neueren Fotsch- I u?tgen gar nicht mehr zu zweifeln. Wollen wir asso I tvieber bie Nachtigall bei uns einbürgern, bereit Ee- I sang boch unvergleichlich höher steht, wie ber Schwarz- I broyfel, Jo bulbe man letztere nicht mehr in ben Gär- I lcn, bekämpfe sie hingegen mit allen Mitteln. Ganz I vertreiben wirb man sie gar nicht mehr können. I S>ie Moorkulture« des neues Ne.chstagsprästrenteu I 3m Jahre 1887 pachtete Graf Schwerin eine meh- I rere 1000 Morgen große Fläche bet etwa eine I Duabratmeile umfassenden Friedländer großen Wiese I anf 80 um hort eine Moorkultur anzulegen I ffitaf Schwerin war mit bet erste gewesen, ber bie I nro&e winschaftliche Bedeutung ber Moorkultur et- I kannt hatte. Besonbers bet Verwertung bet Tief- I moore roanbte et sein Interesse zu. Er schuf auf bem gepachteten Terrain bie beiben Moorkolonien Maria- 1 werth unb Rimpau. Mariawerth ging später burch I ftftnf ix ben Besitz be, Srafen «bet. Bei tat wurde »

Auch elx Frühlingslied.

Von (B. Z.

»Auf die Berge tut der holde Frühling steigen!" Singen wiederum des deutschen Reiches Dichter, Denn der vielgestrenge Winter mußt' entweichen Unb in ßenzeswonne strahlen die Gesichter.

Amseln, Drosseln, Finken, Lerchen, Stare Stellen sich une vor al» neuvermählte Paare, Nur der Snatz kehrt nicht zurück zu seinen Lieben. Warum? Weil er meistenteils zu Haus geblieben. (Stimmig spricht bet Stubenmensch zu seinem Weibe: Bttng ben Knotenstock mir und bte kurze Peipe! Griinblich hab ichs satt, daheim herumzuschlappen, Schockschwerenot, ich mach mich schleunigst auf die

Lappen."

Unb bes Felde, Hüter, bet im Busch versteckte, Sieht ihn schaudernd schreiten durch ber Wiesen

, Mitten,

Zieht bervor da« Amtsbüchlein, das fettgefleckte: Darf ich Sie um Ihren werten Namen bitten!?"

Der Scheibenkatarrh be« Rinbvieh«, welcher sehr große wirtschaftliche Schädigungen in der ßanbwlrtschaft herbeiführt, gehört nicht zu den aiizelgepflickttgen Tierkrankheiten und infolgedeff-i

»Äpa«® Mcht.^»n Tierkrankheiten erklärt, weil hierdurch große Beschwernis bet Besitzer herbeiqefühtt

J de« «bgeorbneten-

Mufes hat ss-h ben Ausführunoen be« Ministers nach längerer Erörterung angeschlossen.

Orte

Rote Tober

Rote Sotten

llagnum Bonum

Weibe runde

Königsberg

.500/:

4i-00

-00-00

.5 -050

Berlin

I 65-1 75

1 40-1.51

1 69-1.75

i 40-1,5.0

Stettin

1.60-171

60-0.0

1.70-0<

155-0.00

Neuste

1.90-0.00

' 00 - 0.5)5

Lieanitz

160-0(0

1 50-0,05

1.70-000

Kreuzburg

1.40-15

1 30-1.45

160-OGi

'.40-1.50

Hoynau

1.60-f.OC

70-0 GC

140-0.00

Wörlitz

1 69-0.00

1.80-00

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Seoan

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Baadebarg

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Hamburg

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Dortmund

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Kempen

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Mannheim

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Frankenthal

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5.20-0.0

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München

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