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1912.

Marburg

Freitag, 13. Dezember

DieObeiliessische Zeitung- erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. - Ter Bezugspreis beträgt vierteljährlich durck die Post bezogen 2.25 dl lohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Exvedition <Markt 21) 2.00 dl frei ins Haus. (Für unver­langt zugesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Druck und Verlag der Untv.-Buchdruckerei 3. A Koch (Inh.: Dr. L. Hitzeroth), Markt 2t. Telephon 55.

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Erstes Blatt.

Prmzregent Luitpolv voll Bayern f.

Die für Bayern offiziöseKorrespondenz Hoffmann" meldete am gestrigen Mittwoch: Das Befinden Sr. Kgl. Hoheit des Prinz­regenten hat sich in den letzten Tagen durch das Auftreten eines «ronchialkatarrhs und einer gichtischen Affektion der rechten Hand verschlimmert. Die Nachtruhe ist infolgedessen gestört und der bis­herige ausgezeichnete Appetit vermindert. Fieber besteht nicht. Die Herztätigkeit ist bisweilen unregelmäßig. Ein am Abend aus­gegebenes Bulletin besagt, daß der Prinzregent einige Stunden ruhen konnte. Die Ruhe hat ihm aber keine Besserung gebracht. Heute morgen 4.50 Uhr ist er sanft entschlafen. Prinzregent Luit­pold ist am 12. März 1821 in Würzburg als 3. Sohn des Königs Ludwig I. von Bayern geboren, stand also im 92. Lebensjahre. C:r war seit 14. April 1844 vermählt mit Prinzessin Auguste (gest. 26. April 1864), einer Tochter des Großherzogs Leopold II. von Toscana. Dieser Ehe entstammen vier Kinder: Die Prinzen Lud­wig (geb. 7. Jan. 1845), Leopold (geb. 9. Februar 1846), Arnulf rgeb. 6. Juli 1852) und die Prinzessin Therese (geb. 12. Nov. 1850). die als Verfasserin größerer Neisewerke weithin bekannt ist und von der bayrischen Akademie der Wissenschaften zum Ehrenmit­glied und von der Universität München zum Dr. phil. hon. c. er­nannt wurde.

Prinz Luitpold, der bekanntlich im vorigen Jahre sein 25jäh- riges Regierungsjubiläum feiern konnte, war bereits am 10. Juni 1886 infolge der fortschreitenden Eemütskrankheit des kunst­sinnigen Königs Ludwig II. zum Reichsverweser ernannt worden. Der kranke König wurde auf Schloß Berg am Starnberger See interniert, am 12. Juni 1886 erfolgte seine Ueberführung dahin, er wurde dabei begleitet von seinem Leibarzt Dr. Eudden, Assi­stenzarzt Fr. Müller und mehreren Pflegern. Am nächsten Tage, dem Pfingstsonntag, machte der König morgens mit Dr. Eudden an dem Starnberger See einen Spaziergang, der scheinbar eine recht günstige Wirkung auf seinen Zustand ausgeübt hatte, abends 6 Uhr wurde der Spaziergang wiederholt, jedoch kehrten beide nicht mehr zurück. Die geängstigte Dienerschaft suchte den Park und das Ufer des Sees ab und fand schließlich die Vermißten als Leichen auf den Wellen des Sees treiben^. Die sofort vorgenommene Unter­suchung konnte keine volle Klarheit darüber schaffen, was vorge­fallen war. Rur das eine konnte festgestellt werden, daß vor der Katastrophe zwischen den beiden ungewöhnlich starken Männern ein erbittertes Ringen stattgefunden haben muß. Man kam daher zu der Ansicht, daß König Ludwig, der bereits einige Tage zuvor Selbstmordversuche unternommen hatte, sich in dem See das Leben nehmen wollte und dabei Dr. Eudden, der ihn zurückzuhalten ver­suchte mit in die Wellen gezogen hat, doch beruht diese, sowie an­dere, besonders in Bayern umlaufende Versionen über die Ursache des Unglücks lediglich auf Vermutung, mit Sicherheit ist der Her­gang nie festzustellen gewesen und cs wird auch immer im Dunkeln bleiben, was sich an jenem Pfingstsonntagabend an den herrlichen Gestaden des Starnberger Sees zugetragen hat.

Rach dem Tode des Königs Ludwig am 14. Juni erließ Prinz Luitpold im Namen des Königs Otto, seines und Ludwigs Bruder, ein Thronfolge- und Regentschaftspatent, worin er erklärte, daß er an Ottos Stelle, der ebenfalls der Eemütskrankheit verfallen i war, die Regentschaft übernehme, worauf er am 28. Juni den Eid auf die Verfassung leistete.

Sein Nachfolger ist sein ältester Sohn Ludwig, der am 7. Jan. 1845 geboren, sich am 20. Februar mit der Erzherzogin Maria Theresia von Oesterreich-Este vermählte. Dieser Ehe entsprossen 12 Kinder, von denen der älteste Sohn, Prinz Rupprecht (geb. 18. Mai 1869), seit 1900 mit Marie Gabriele, einer Tochter des Herzogs Karl Theodor verheiratet ist, die ihm 1901 einen Sohn, Prinz Luitpold, schenkte. Prinz Ludwig, der jetzige Regent, ist in der Reichsratskammer und bei sonstigen öffentlichen Gelegenheiten vielfach durch seine Reden hervorgetreten. Besonderes Aufsehen erregte es, als er im Frühjahr 1896 gelegentlich der russischen Krö­nungsfeierlichkeiten in Moskau auf einen Trinkspruch, der auf den Prinzen Heinrich von Preußen und alle Fürsten, die im Gefolge dieses Vertreters des Deutschen Kaisers erschienen seien, ausge­

bracht wurde, erwiderte, daß der Ausdruck Gefolge unangebracht fei, da die deutschen Fürsten nicht Gefolge, nicht Vasallen, sondern Verbündete des Deutschen Kaisers seien. Die besonderen Bemüh­ungen des Prinzen galten der Fördrrung der Landwirtschaft und der Fluß- und Kanalschiffahrt, sowie dem Ausbau des Kanal- systrms. Für seine viesteitigen Verdienste wurde et 1901 zum Dr. ing. dec technischen Hochschule und zum Dr. oecon. publ. der Universität München ernannt.

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Dor den FriedensverhcmdlunM.

Eine Rede Greys zur Lage.

Sir Edward Grey gab im llnterhause in einer kurzen Erklä­rung einen Ileberblick über die Lage und führte u. a. aus: Ich glaube nicht, daß ich im gegenwärtigen Augenblick längere Aus­führungen über die europäische Lage machen kann. Die Hoffnungen und Befürchtungen wechselten von Tag zu Tag und können ferner­hin für einige Zeit miteinander abwechseln. Es ist schwer, etwas zu sagen, ohne unangebrachten Pessimismus zu erregen oder Hoff­nungen zu erwecken, die in der Folgezeit getäuscht werden könnten. Wie das Haus weiß, senden die fünf kriegführenden Mächte ihre Abgesandten nach London, um über den Frieden zu unterhandeln. Der König stellte im St. James-Palast Räume zu ihrer Verfügung. Die britische Regierung wird alles tun, was in ihren Kräften steht, um den Abgesandten den Aufenthalt angenehm zu gestalten. Die Wahl Londons ist von den kriegführenden Staten selbst ausge­gangen und in keiner Weise von uns angeregt. Wir sind sicher, daß das Haus mit uns darin übereinstimmt, daß die Wabl uns außerordentlich angenehm und die Anwesenheit der Abgesandten uns willkommen ist. (Beifall.) Wir glauben, daß sie hier die Be­dingungen für die Führung der Unterhandlungen für den Ab­schluß des Friedens, den wir alle ernstlich gesichert sehen wünschen, günstig finden werden. Die neutralen Großmächte, zugleich Sig- nntarmächte des Berliner Vertrages, sind alle übereingekommen, daß ihre Vertreter in London Zusammentreffen sollten' zu einer nichtformellen und nichtverbindlichen Beratung. Der Zweck der Beratung ist, den Austausch der Ansichten zu erleichtern, besonders über die Punkte, die anr unmittelbarsten die Interessen irgend­einer der beteiligten Großmächte berühren. Diese Unterredungen finden statt, sobald die Botschafter in London von ihren Regierun­gen Instruktionen erhalten haben. Wir hoffen, daß diesen der nächsten Woche der Fall sein wird.

Die Stimmung in Oesterreich.

Wien, 11. Dez. Die gestern allgemein herrschende Erregung und teilweise Beunruhigung wegen der plötzlichen Veränderungen in der Heeresleitung machen heute einer ruhigeren Auffassung Platz. Es wird wiederholt betont, daß die Veränderungen mit der außenpolitischen Lage, welche in den politischen Kreisen gerade augenblicklich eine günstigere Beurteilung findet, absolut nichts zu tun haben. Entschieden wird die Behauptung einiger Blätter zurückgewiesen, daß der Rücktritt des Kriegsministers auf Unstim­migkeiten im Verhältnis des Kriegsministers zum Thronfolger zurückzuführen feien.

Eine Ministerbefprechung.

W i e n, 11. Dez. Heute vormittag fand in Schönbrunn unter dem Vorsitze des Kaisers eine Ministerbesprechung statt, an der Erzherzog Franz Ferdinand, der Minister des Äeußern, der Mi­nisterpräsident, der Landesverteidigungsminister und der Finanz­minister teilnahmen. Die ..Neue Frei Presse" erfährt hierzu, daß die Beratung der Minister auf kein neues beunruhigendes Moment in der auswärtigen Krisis zurückzufiihren ist, sie' hatte hauptsächlich den Zweck, dem Kaiser die Information über die mit der gegenwärtigen auswärtigen Krise zusammenhängenden Fra­gen zu erleichtern. Der gemeinsame Empfang der Minister wurde gewählt, damit der Kaiser nicht genötigt ist, jeden Minister ein­zeln zu empfangen. Informationen der Blätter stellen überein­stimmend fest, daß die auswärtige Lage stationär ist. Indessen mache sich sowohl in Wien als auch in Budapest eine zuversicht­lichere Auffassung geltend.

Zur Erneuerung des Dreibundes.

S o f i a, 11. Dez. Bezüglich der an die Erneuerung des Drei­bundes von gewissen Seiten geknüpfte Gerüchte, daß die durch die

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Die Flnamaschine auf dem Dache.

Eine egcnartiqe Ucberrasckmn- erlebten dieser Tage hie Bewohner eines hübschen S>nnbbnUrc3 einer Londoner Vor. stadt. Der englische Äviatcker Manio war auf einem Fern» finge begr ffen un» Hoile bereits die Straffen der enql scheil Hauptstadt überflooen, als plötzlich der M tor aussetzt- und der Flieger aus 50 Meter Höhe berabstürzte. Der "Zufall wollte, daß der Flugapparat auf ein kleines Landhaus niederfiel, auf dessen ®ad giebellpitze der Apparat rittlings auffetzte und nun durch fern Schwerg w cht hin und ber w-ppte Da es noch früh am Morgen, eilten die erschreckten Haus» bewohner >m Nachtgewandt ans Fenster und gewahrten nun über sich auf dem Dache ein Unaeheuer, das klägliche H lfe» rufe ausstieß. So entdeckte man den Fl eger, der inert» würd genvene mit dem Schreck davon gekommen war, nun ober sich von feinem lüft gen Sitze nicht befreien konnte, denn der fchwankende Apparat konnte jeden Augenblick ab» stürzen. Die Feuerwehr befreite schließlich den Flieger und barg auch die Flugmasch-ne, de bei dem Sturze stark be» schädigt war. Unser Bild zeigt die ungewöhnliche Unfall» statte, woselbst d e Feuerwehr gerade mit dem Bergen btt Flugmaschtne beschäftigt ist.

Balkankrise hervo^^.en gra^n und di-. Erregung, welche die Erfolge der Balkanst», ;,n frC Itt achbarten Staaten hervorriefen, die Gründe für die Erneuerung des Dreibundvertrages

gewesen wären,Sih* hervor, er habe keinen Anlaß, zu glau­ben, daß die V r-kverung irgendwelche Komplikationen in sich berge. 5^5 Blatt in vielmehr der Ansicht, daß die Dreibundstaaten in richtiger Wärt fgung der gegebenen Verhältnisse zur Lösung der durch den Krieg m if-rJenet Fragen ihren Beistand in der Weise leihen werden, tust keiner der verbündeten Valkanstaaten in Zu­kunft das Bedürsri» empfindet, Blicke nach den auswärtigen Fak­toren zu lenken, rtr den Beistand derselben zu suchen. Das Blatt drückt schließlich l it Ueberzeugung aus, daß die Bedingungen für eine vollkommen unabhängige Entwicklung der Balkanstaaten nut dann gewährt werden können, wenn der Dreibund genügend stark ist, um das Gleichgewicht zwischen ihm und den Mächten der Tripleentente vor einem Bruche zu bewahren.

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Bukarest, 11. Dez. Heute vormittag fand im kgl. Palais die Ueberreichung des russischen Marsckmllstabes an den König durch den Großfürsten Nikolaus Michailowitsch statt. Der Zere­monie wohnten die Königin und die Prinzen Ferdinand und Carol bei. Nach dem Tedeum in der Metropolitankirche anläßlich des Jahrestages der Einnahme von Plewna nahmen der König und der Großfürst den Vorbeimarsch der Truppen entgegen.

Wien, 11. Dez. Der Sobranjepräsident Danew ist auf der Reise nach London heute mittag hier eingetroffen. Er wird heut« nachmittag von Graf Berchtold empfangen.

VgMfche Umschau.

Abgeordneter Prof. Bredt in der Steuergesetz-Kommission.

Berlin, 11. Dez. Die Steuergesetzkommission des Abgeordneten­hauses stellte heute vormittag den vom Berichterstatter Abg. Dr. Bredt» Marburg verfaßten Bericht fest. Dieser Bericht, der einen stattlichen Band von rund 280 Seiten in Eroßquartsormat darstellt, erörtert in lichtvoller gründlicher Weise alle Fragen der Materie an Hand nach­stehender Einteilung. Als Einteilung stellt Abg. Dr. Bredt einen Werde­gang des Entwurfs voran von der Zeit seiner Ueberweisung an eine 28 gliedrige Kommission, die am 6. Februar 1912 erfolgte. Der Entwurf ist durch zwei Lesungen gegangen: die erste, 22 Sitzungen umfassend, wurde am 21. Mai abgeschlossen: die zweite erfolgte, um den Kommis- stonsmitgliedern die Fühlungnahme mit ihren Fraktionen zu ermög­lichen, erst im Herbst und wurde in sieben Sitzungen durchgeführt. In derAllgemeinen Besprechung" behandelt Abg. Dr. Bredt dte Steuer­zuschläge, den Einfluß der Zuschläge auf das Wahlrecht, die Kommunal­steuern und die Eisenbahnüberschüsse: diese bildeten noch den Gegen- stand einer allgemeinen Schlußberatung, mit der die Beratung über die Tarife und die Zuschläge zusammen mit den Anträgen betreffend die Ouotisierung und die Verwendung der Ueberschüsse zur Entlastung der Kommunen verbunden wurde. DieEinzelbesprechung" hebt an mit dem Einkommensteuergesetz und gibt ein anschauliches Bild von dem Gang der Beratung bei den einzelnen Paragraphen, den dazu einge­brachten Anträgen und Petitionen. Von den hierbei berührten Fragen erörtert Abg. Dr. Bredt besonders eingehend diejenigen betreffend Ab­schreibungen beim Bergbau, Beiträge zu Gewerkschaften, Aufwand eines Steuerpflichtigen, steuerliche Heranziehung der Aktiengesellschaften, Be­steuerung der Genossenschaften und Konsumanstaltcn, Einrechnung der Rabatte in das Einkommen, Staatseinkommensteuer der G. m. b. H., sowie der Aktiengesellschaft, Iunggesellensteuer, Kinderprivileg und seine Wirkung auf die Finanzverhältnisse der Kommunen, Abschreibungen bei Gebäuden, Vorlage der Geschätsbücher und der Bankdepots an die Ver­anlagungskommission, Steuernachlaß bei Arbeitslosigkeit, Offenlegung des Einkommens bei Wahlen. Mit derselben Gründlichkeit führt der Bericht des Abg. Dr. Bredt durch die Beratung der Paragraphen des Ergänzungssteuergesetzes. Als Anlage find dem Bericht beigegeben: Ueberfichten über die Eisenbahnüberschüsse für das Etatsjahr 1911 und über die voraussichtlichen Betriebsergebnisse für das Etatsjahr 1912, ferner acht graphische Darstellungen der auf 1 Personenzugkilometer ent­fallenden Personenkilometer, der auf 1 Güterzugkilometer entrollenden Tonnenkilometer, des statistischen Anlagekapitals der preußischen Staats­bahnen, der preußischen Eisenbahnsckulden, des preußischen Ueberschusses im Ordinarium des Etats, der Verzinsung und Tilgung der preußischen Eisenbahnschulden, des Betriebskoeffizienten der preußisch-hessischen Staatsbahnen und endl ch der Rente der preußisch-hessischen Staats­bahnen.

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Deutsches Reich.

Exkönig Manuel beim Kaiser. Berlin, 11. Dez. Der Kaiser en-pfing im Schloß den Besuch des Königs Manuel von Portugal. Zur Frühftückstafel waren geladen der österreich-ungarische Bot- schcfter, der frühere österreich-ungarische Botschafter in Rom, Graf v. Lützow, Staatssekretär v. Kiderlen-Wächter und General der Infanterie v. Moltke. .

Einweihung einer Gedächtniskapelle. Leipzig, 11. Dez. Der russische Kriegsminister, General der Kavallerie Ssuchomlinow trifft am 28. Dezember in Vertretung der russischen Regierung hier ein, um an der Grundsteinlegung der bei Leipzig zu errichtenden Kapelle zum Gedächtnis an die im Jahre 1913 gefallenen Russen , teilzunehmen.

Die WahlprLfungskommisfion des Reichstags beschäftigte > sich gestern wieder mehrere Stunden mit der Wahl des Abgeord- > neten Becker (Bingen-Alzey, b. k. P.), kam aber noch zu keinem Beschluß. Die Verhandlungen werden erst nach den Weihnachts- erien fortgesetzt werden. '

Für das Petroleummonopol. Wiesbaden, 1L Dez. Die ' Handelskammer Wiesbaden sprach sich in ihrer heutigen Vollver- , sammlung für die Einführung des staatlichen Petroleummonopols - aus, fei es unter staatlicher Verwaltung, sei es unter der Vermal- '