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1912

Erstes Blatt

.Zephir" sein.

Die Cholera.

Marburg

Dienstag, 26. November

durch welches die kleinasiatische Frage direkt oder indirekt aufge» worsen werden könnte. Unter den Mitgliedern der RegiervnA herrsche diesbezügliche vollste Einmütigkeit.

Paris, 24. Nov. Der Belgrader Berichterstatter desTemps" meldet: Die serbische Regierung habe den Militärbehörden den Be­fehl erteilt, die serbischen Bewohner der besetzten türkischen Gebiete zu bewaffnen und die den Türken abgenommenen Waffen unter Freiwillige zu verteilen, die von serbischen Offizieren eingeübt würden, um ste unverzüglich verwenden zu können.

L o n d o n, 23. Nov. Der Agent von Lloyd meldet aus Äon« stantinopel, die Durchfahrt durch die Dardanellen fei anscheinend unterbrochen.

Sofia, 24. Nov. Die Militärattaches kehrten gestern von Kirkkilisse, wo sie seit einer Woche sich aufhielten, nach Stara Za- gora zurück.

K o n st a n t i n o p e l. 23. Nov. Gestern find unter der Be­völkerung der Stadt und der Flüchtlinge 60 Cholerafälle gemeldet worden. Bisher sind 531 Erkrankungen zu konstatieren, wovon 247 tödlich verlaufen sind. Mehrere Dörfer zwischen Tsckataldscha und Konstantinopel wurden von den Bewohnern aus Angst vor der Cholera verlasien. Die Epidemie wütet fortgesetzt unter den Flücht­lingen und Verwundeten in San Stefano.

Bon der Eoltz spricht.

Berlin, 23. Nov. In der deutsch-asiatischen Gesellschaft er­griff nach der'Rhein.-Westf. Ztg." Eeneralfeldmarschall von der Goltz das Wort zu folgenden Ausführungen: Bei der jungtürkischen Revolution war die europäische Presie voll Lob und Preis über die Tüchtigkeit und Tatkraft der jungtürkischen Staatsmänner und Offiziere und drückte übermäßig große Hoffnungen aus über die Zukunft der neuen Türkei. Nach den türkischen Mißerfolgen und Niederlagen fällt dieselbe Presie hart verurteilend über die vorher so gelobten Männern her. Man spricht nur von Verrottung und llntauglichkeit und prophezeit das baldige Ende des türkischen Rer- ches. Dieses Urteil ist ebenso ungerechtfertigt, wie das frühere Lob übertrieben war. Man muß bedenken, daß die Türkei bis 1909 keine Armee nach modernen Begriffen hatte und erst damals be­gann, eine solche zu schaffen. In dieser kurzen Zeit war es der Türkei nicht möglich, und es wäre auch keinem anderen Staate mög­lich gewesen, eine Armee zu schassen. Auch an Zahl war die tür­kische Armee der bulgarischen bisher unterlegen. Bulgarien hat seit 27 wahren diesen Krieg vorbereitet. Die Türkei, auch der Kern des Staates Anatolien, ist in den letzten Jahrzehnten durch die ewigen Streitigkeiten aufgerieben worden. Unerbörte Opfer zur Erhaltung des Reiches wurden gefordert. Gehen jetzt die euro- I päifchen Provinzen verloren, so würde das nur zur Kräftigung der übrigen, bestehen bleibenden Türkei beitragen.

Wien, 23. Nov. DasNeue Wiener Abendblatt" meldet: Von mehreren Seiten wird gemeldet, daß österreichisch-ungarische Kriegsschiffe vor Durazzo liegen, unter deren Schutz die Prokla- mation der Unabhängigkeit Albaniens erfolgen soll. Diese Nach­richt entbehrt, wie von informierter Seite versichert wird, vollstän­dig der Begründung. In Durazzo liegt nur das LloydschisfWurm- brandt" zu dem Zwecke, um österreichisch-ungarische Staatsange-

Die Sage auf dem Balkan.

Die Friedensverhandlungen.

Sofia, 23. Nov. Von kompetenter Stelle wird versichert, daß die Verhandlungen über den Waffenstillstand fortdaueim. Für den Fall, daß ste ergebnislos verlaufen, besteht die Absicht, mit allen verfügbaren Truppen der mazedonischen, griechischen und der serbischen Armee die Tschataldschalinie zu forcieren. Rach erfolg­ter Vereinigung würden die drei Armeen eventuell doch in Kon-

man hier stets Wert legte, insbesondere aber, seit Take Jonescu I dem Ministerium angehört, der zu jenen rumänischen Staatsmän­nern gehört, die möglichst freundschaftliche Beziehung zuen Bul­garien zur Grundlage ihrer Politik machten.

K o n st a n t i n o p e l, 23. Nov. Als Bevollmächtigte zur Be­ratung der Wafenstillstandsbedingungen sind, nach deren Abände­rung durch Bulgarien, außer dem Generalissimus der Handels­minister, der Peffliner Botschafter und der Chef des Generalstabes ausersehen. Die bulgarischen Bevollmächtigten sind abends in | der Stadt Tschataldscha angekommen. Nach Konstantinopel wurde gemeldet, daß die Zusammenkunft der Bevollmächtigten zwischen den von beiden Armeen eingenommenen Stellungen erfolgen werde.

Die Kämpfe.

S o f i a , 23. Nov. Das BlattMir" veröffentlicht folgende Depesche: Gestern früh um 4 Uhr versuchte die Garnison von Adria- nopel einen allgemeinen Ausfall, wurde jedoch nach einem Kampfe der den ganzen Tag andauerte, in die Festung zurückgeworfen. Die Türken erlitten bedeutende Verluste. Dieser allgemeine Ausfall, der erste seiner Art, wird für einen Versuch der Besatzung aufge- saßt, sich wieder Proviant zu verschaffen, da die Lebensmittelvor­räte erschöpft sein sollen.

K o n st a n t i n o p e l, 24. Nov. Gestern wurde aus der Tfcha- taldscha-Linie der Vorpostenkamps mit Unterstützung der Artillerie fortgesetzt. Einem Abendblatt zufolge unternahm die Garnison von Adrianopel gestern früh einen erfolgreichen Ausfall in der Richtung auf Kirkkilisie. Die bulgarischen Truppen hatten zahl­reiche Tote und Verwundete. .

Sofia, 24. Nov. Um 5 Uhr früh unternahmen zwei türkische Bataillone gegen einen Teil der bulgarischen Stellungen an der Tschataldscha-Linie einen Angriff, wurden jedoch mit beträchtlichen Verlusten zurückgeschlagen. Auf den anderen Punkten der Tscha­taldscha-Linie kam es zu keinen Kämpfen. Die ganze letzte Nacht hindurch und auch heute beschosien die Türken die bulgarischen Ver­schanzungen vor Adrianopel mit schwerem Geschütz, jedoch ohne Er­folg. Aus der Festung von Adrianopel entflohene türkische Sol­daten berichten, daß die Lage der Garnison verzweifelt sei. Die I Lebensmittelvorräte seien dem Ende nahe, die Soldaten erhielten nur jeden dritten Tag ein Stück Brot und die Stadt sei von Flüch­tigen überfüllt. Die Spitäler sowie die Privatgebäude seien voll Verwundeter.

Athen, 24. Nov. Der Chef der Flottendivision im Aegm- schen Meer telegraphiert: Das Torpedoboot Nr. 14 drang in den Hafen von Aivaly ein und griff ein türkisches Kanonenboot an. Bei dem Anblick des Torpedobootes verließ die türkische Mann­schaft das Schiff, nachdem sie die Wasierwege geöffnet hatte. Grie­chische Matrosen bestiegen das Kanonenboot, mußten es aber wieder verlasien, da es nicht gelang, die Wasierwege zu verstopfen. Wäh- I rend das türkische Schiff sank, wurde ein Torpedobot darauf abge- I schossen. Das gesunkene Schiff soll der mit drei Kanonen armierte

mit oem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

und den Beilagen:Nach Feierabend",Fürs Haus" und .^andWirtschastliche^eilage^^^^

Die Spannung zwischen Rußland und der Donaumonarchie.

Durch die Luft schwirren Mobilisierungsnachrichten. Es ist so I aut wie sicher und kann kaum noch verheimlicht werden, daß die I österreichische Armee mobilisiert ist, wenn auch vielleicht nur um vorzubeugen. Nach einer Meldung der B. Z. soll mehr als % Shu. Streiter unter den Waffen stehen. Gleichzeitig wird folgende Nach- I richt aus Budapest verbreitet: Da in den Blättern Mitteilungen I über angebliche Truppenbewegungen erscheinen, wird das Amts- I blatt morgen das seit dem 20. März 1909 bestehende Verbot wie­derholen, wonach Veröffentlichungen über Truppenbewegungen, I über den Zustand von Festungen und gesestigten Orten, über die Vorräte von Waffen und Munition, über Kriegsrustungen und über den Bestand an Lebensmitteln, im Sinne des Gesetzes von 1878 mit Gefängnis oder Geldstrafe geahndet werden. . I

Oesterreich will sich nicht überraschen lasten. Daß man in I Rußland sei: Wochen dieGrenzen verstärkt", ist trotz aller De­mentis wirklich ernstlich niemals bezweifelt worden. Aus Wien I wird dazu gemeldet: Die Blätter stellen fest, daß die Nachrichten über die Rüsturoen Rußlands an der Nordostgrenze Oesterreich- Ungarns, deren Zweck nicht klar sei, hier mit großer N uhe und Kaltblütigkeit ausgenommen werden. Sollte es sich daoer um einen Versuch zur Einschüchterung Ocsterreich-Ungarns in der Geltendmachung seiner gewiß berechtigten Politik Serbien gegenüber handeln, so würden die militärischen Maßregeln Ruß­lands ihre:: Zweck verfehlen, da die Monarchie von ihren minima­len Forderungen nicht abgehen werde. Auch dieReichspost kon­statiert, daß die erwähnten Nachrichten in Wien ohne Nervosität | ausgenommen worden seien. ,

Rußland scheint also hinter den Forderungen des Balkanbun- des speziell Serbieiis treten zu wollen. Damit gewinnt die Lage zweifellos ein ernsteres Gesicht. Der alte Balkangegensatz drangt zu einer Entscheidung und die Frage, ob diese friedlich oder mit den Waffen fallen wird, muß in kürzester Zejt ge.ost werden.

Der Besuch des Chefs des österreichischen Eeneralstabs von Echemua in Berlin, über den bereits berichtet wurde, und seine Be­sprechung mit Herrn v. Moltke gewinnt daher in diesem Zumm- menhange eine tiefere Bedeutung und sie wird gleichsam als Vor­bereitung zu der Unterhaltung aufgefaßt, die der Kaiser m,t dem österr. Thronfolger gehabt haben wird. Die Verbündeten werden für alle Fälle feste Abmachungen getroffen haben. Auch Italien er­klärt sich mit Oesterreich solidarisch. Offiziös wird nämlich nochma.s erklärt daß Italien mit Oesterreich-Ungarn betr. Albaniens klare und feste Verträge habe, in deren Geiste Italiens Diplomatie wir­ken müste unter zweckmäßiger Anpasiung an die veränderten Ver- hältniste. Auch Italien könne nicht dulden, daß Serbien oder irgend­welche andere Macht sich direkt oder indirekt durch die albanesischen Häfen militärisch im Adriameere festsetze.

deutschen Regierungskreisen glaubt man freilich die Gefahr eines" Krieges für nicht so nahe. In einem Berliner offtzio en Telegramm warnt dieKölnische Zeitung" den pessimistischen Nachrichten der Dalkandiplomatie Glauben zu schenken, und erklärt, zwischen dem gemeldeten Besuch des österreichisch. Generolstabsmefs Schemua und der Anwesenheit des Erzherzogs bestehe keinerlei Zu­sammenhang. Das offiziöse Blatt dementiert auch die Meldung, daß Oesterreich Rußland wegen seiner militärischen Vorbereitun­gen zur Rede gestellt habe. Der rubige Beobachter könne feststellen, daß die Haltung Rußlands in der Adriafrage gerade in den lebten Tagen freundlicher für Oesterreich-Ungarn geworden sm Wenn Rußland bis zu einem gewisien Grade Serbiens Wunsche diplo­matisch fordere, müsie festgestellt werden, daß die Grenze der russi­schen Sympathien da aushöre, wo die Gebietsansprüche Serbiens auf Albanien beginnen. Daß Rußland eine Aufteilung Albaniens nicht unterstütze, darüber liegen Kundgebungen vor, an deren Auf­richtigkeit kein Zweifel erlaubt fei. Bezüglich des Verhältnisses Oesterreich-Ungarns zu Rumänien verlaute zuverlässig, daß beide Staaten sich in enger Fühlung befinden. Gegenteilige Meldungen würden durch Kreise der Balkandiplomatie veröffentlicht, um die öffentliche Meinung Europas irrezuführen.

stantinopel einziehen. ... .

Bukarest, 23. Nov. Gestern traf im Ministerium des Aeutzern die amtliche Mitteilung aus Sofia ein, daß der Präsident der Sobranje, Danew, nach Bukarest kommen werde. Seine An­kunft verzögert sich, da er in den Waffenstillstands-Verhandlungen tn Tschataldfchs teilnimmt. Man erwartet sie nächste Woche. Der

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b »dertaae Der Bezugspreis betragt btertelja^rltd) durch die Post bezogen 2.25 JL «ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen >o 977 und der Erpediiion (Markt 21) 2.00 * frei ins Hau». (Für unver.

' langt zugesandte Manuskripte übernimmt dre Redaktion k.inerln

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Politische Umschau.

Konsumvereine und Gewerkschaften.

Der Zentralverband Deutscher Konsumvereine hat mit den sozialdemokratischen Gewerkschaften Vereinbarungen über seine Teilnahme am Klassenkampfe getroffen. Ueber die Zu,ammen- hänge zwischen Konsumvereinen und Gewerkschaften werden aus diesem Anlaß folgende Mitteilungen gemacht: Die Konsumvereine haben sich nunmehr an einer Unterstützung der gewerkschaftlichen Bestrebungen in erheblichem Umfange verpflichtet. Die Folge da­von ist, daß die sozialdemokratischen Gewerkschaften jetzt mit aller Kraft danach streben, ihre Mitglieder zum Eintritt in die Konsum­vereine zu veranlasien. Die Eewerkschaftsblätter veröffentlichen im Verfolg zu den Bestrebungen einen Aufruf, in dem die Mitglieder zum Beitritt zu den Konsumvereinen aufgefordert werden mit bet Begründung, daß die Selbstverwaltung wirtschaftlicher Untetnd)« mungen zur Umbildung des kapitalff.ffchen Wirtschaftswesens in ein sozialistisches Wirtschaftswesen beitrage. Bemerkenswert find die Maßnahmen, mit denen die neue Verbindung propagiert wird. Die von dem Zentralverband der Konsumvereine begründete Erotz- einkaufsgesellschaft hat eine Eigenpackung eingeführt, die mit einer eingetragenen Schutzmarke, dem ZeichenE. E. G. versehen ist. Diese Packung soll für das Genosienschaftswesen Propaganda ma­chen und die Aufmerksamkeit der Konsumenten a"f die Konfum- I vereine lenken. Aus diese Weise nimmt dieses Schutzzeichen den Charakter eines Labels an, welches die Gewerkschaften bekanntlich zur Durchführung eines Boykotts gegen bestimmte Waren verwen­den Das Abkommen zwischen Konsumvereinen und Gewerkschaft ten ist demnach eine Waffe im Klasienkampf, mit der in bedeuten, der Weise gerechnet werden muß.

Deutsches Reich.

Der Kaiser und Erzherzog Franz Ferdinand i« Sprmge. Springe, 23. Nov. Vom herrlichen Wetter begünstigt, hat heute die Hofjagd ihren Anfang genommen. Um neun Uhr verließ der Kaiser mit dem Erzherzog Franz Ferdinand das Jagdschloß, um tn das Revier Hallermundskopf zu fahren, wo das erste Zagen auf Sauen stattfindet. Die dort versammelte Jägerei empfing den Kaiser mit dem Fürstengruß. Nachdem der Kaiser sich einige Zen lebhaft unterhalten hatte, wurden die Stände eingenommen und um %10 Uhr die Jagd angeblasen. Kurz darauf fiel vom Kaiser­stand der erste Schuß. Der Kaiser schoß ausgezeichnet. Erzhe^og Franz Ferdinand hatte rechts vom Kaiser seinen Stand Nach dem zweiten Jagen, das um 12^ Uhr im Hallerloch begann kehrte die Jagdgesellschaft gegen 2 Uhr in das Jagdsch Springe zurück, wo um 3 Uhr das Diner begann. Kurz vor 414 Uhr war vor dem Schlöße Besichtigung der Strecke. Darauf erfolgte die Abfahrt nach der Station Kaiserallee, von wo kurz nach 4% W der kaiserliche Sonderzug abfuhr. Der Kaiser traf mit dem i»z- berzog, dem Reichskanzler, den übrigen Iagdgdsten und dem Ge­folge um 9.8 Uhr von der Hofjagd in Springe auf derFurften- station ein. Die Herrschaften verweilten bis zur Abfahrt des öster­reichischen Sonderzuges im Fürstenzimmer der Station Spater oelkitete der Kaffer den Erzherzog zum Wagen. Nach herzlicher Verabschiedung fuhr um 9.25 Uhr der Zug in der Richtung nach Berlin ab. Mit dem Erzherzog begab sich der Botschafter von Sgöayeny-Marich nach Berlin. Der Kaiser begab sich nach der Ab­fahrt des Zugeo im Automobil nach dem neuen Palais.

_ Militärisches. Berlin, 23. Nov. Das Militärwochenblati gibt bekannt: Oberst v. Voigts-Rhetz, der bisher mit der Führung der 49. Infanteriebrigade beauftragt war, ist zum Cbef des Gene- ralstabes des Gardekorps ernannt worden, Oberst v-Stocken. Kom- I mandeur des Infanterieregiments Nr. 94, wurde mit der Führung I der 49. Infanteriebrigade beauftragt.

I __Die Nachwahlen num wiirttembergischen Landtag. Der Aufmarsch

der Parteien zu den Nachwahlen zum Württemberg,scheu Landtag ist nunmehr vollzogen. Die nationalliberale Parker hat es abgelehnt, an einem sozialdVmokratisch-volksparteilichen Bündnis sich M beteiligen. Der Ercßblock ist damit nicht zustande gekommen. Die Dolksvartei da- aeaen hat mit der Sozialdemokratie ein Wahlbündnis geschloßen: sie I AHt ihre Kandidaten in zwei Wahlkreisen zugunsten der Sozialdemo- I fTaten zurück, während diese aus demselben Grunde ihre Kandidaten in I drei anderen Wahlkreisen zugunsten der Volkspartei zurückziehen wird.

Und so wirdgedämpft"?

I Die Rationalliberalen und die Reichstagspräsidentenwahl. TW ISüddeutsche Nationalliberale Korrespondenz" meint, die national- I liberale Partei müsie von vornherein die aktive wie bie passive Wahwe- I teiligung für ein Präsidium ablehnen, in dem nicht auch ein xonfet» I vativer fitze.

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