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mit Dem KreisbLatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend-. „Fürs Haus- und Landwirtschaftliche Beilage".
1912
Erstes Blatt
hat den Konstantinopeler Botschaftern ein Memorandum mit der lleberschrift: „Ein Appell des albanesischen Volkes an die Großmächte" überreicht, worin erklärt wird, dah die Albanesen keine Aenderung des territorialen Statusquo der europäischen Türkei zulasten würden, die geeignet wäre, die Rechte der Albanesen zu präjudizieren. Die Großmächte werden inständig ersucht, die ethnische und politische Existenz der Albanesen zu garantieren.
Von den Großmächten werden den Serben verschiedene kalte Wasserstrahlen zugedacht. In Frankreich ist man mit ihnen nicht einverstanden. Der „Figaro" schreibt unter Hinweis auf das Exposee des Grafen Berchtold, Serbien würde durch eine unnachgiebige und zweideutige Haltung den schwersten Fehler begehen und die ihm bisher entgegengebrachte Sympathie verlieren. Die Serben hätten nichts zu gewinnen und nur alles zu verlieren, wenn sie die öffentliche Meinung Oesterreichs durch allzu schroffe Erklärungen und Polemiken reizten.
Deutlicher wird man in England. Die offiziöse „Westm. Eaz." wendet sich gegen die Idee einer zeitweiligen Okkupation Konstantinopels durch die Bulgaren und verurteilt das Verhalten der Serben gegenüber dem österreichisch-ungarischen Konsul in Prisren. Das Blatt betont den versöhnlichen Geist, mit dem Graf Berchtold den Zwischenfall behandelt habe, und spricht die Hoffnung aus, daß Oesterreich-Ungarn an dem Plane festhalten werde, den endgültigen Ausgleich mit dem Balkanbund aufzuschieben, bis der Krieg vorüber sei. Das Blatt hebt weiter hervor, daß die Serben Albanien nicht erobert hätten und fährt fort, Serbien würde gut abschneiden, wenn es eine Eisenbahn oder das Recht auf Benutzung einer Bahn nach dem Adriatischen Meer mit einem industriellen Freihafen erhalten könnte. Danach mag Serbien legitimerweise streben, aber man sollte ihm deutlich zu verstehen geben, daß die Mächte sich nicht in feindlichen Lagern austtellen und einander anfallen werden, weil Serbien etwas anderes oder etwas mehr haben will. — Und die „Times" schrieben: Das Gefühl herrscht vor, und leider nicht ohne Grund, daß die Serben Erfolge nicht gut vertragen können. Wir wünschen, daß sie ihre Siege mit dem Geiste bescheidenen Schweigens ausnehmen wie die Bulgaren. Man mutz da auf ihre natürliche Eigenheit alle Rücksicht nehmen, aber die Geduld Europas ist nicht unerschöpflich. Die europäischen Nationen sind bereit, den serbischen Ansprüchen jede gerechtfertigte Berücksichtigung angedeihen zu lasten, wenn der rechte Augenblick gekommen ist. Aber sie sind nicht willens, sich in einen Krieg verwickeln zu lasten, und namentlich England wird sich nicht wegen eines lokalen Streites, der beim Friedensschluß leicht beigelegt werden könnte, in einen Konflikt hineinziehen zu lasten.
Der Dreibund aber ist einig, der italienische und der deutsche Gesandte hatten, wie gemeldet wird, lange Besprechungen in Ofenpest.
Rom, 19. Nov. Die „Vita" schreibt zu einem Artikel des „Temps", dieser täusche sich, wenn er glaube, daß in bezug auf die Lösung des Valkanproblems ein Zwiespalt zwischen der öffentlichen Meinung und der Regierung Italiens herrsche. Der „Temps" bezwecke im Grunde auch nur, einen Zwiespalt zwischen Italien und seinen Verbündeten hervorzurufen, was ihm nicht gelingen werde. Italien werde auf alle Fälle am Dreibund festhalten. Mehrere Jahre hindurch habe die auswärtige Politik Italiens Tripolis wegen nicht immer konsequent erscheinen können, jetzt werde sie eine gerade Linie verfolgen und nicht mehr umkehren.
zwar von den Delegierten der Balkanstaaten einerseits und de« türkischen Generalissimus andererseits. Zm bulgarischen Haupt, quartier befinden sich höhere serbische und griechisch« Offiziere; welche dazu bevollmächtigt werden sollen. Falls die Türke« di« Bedingungen annehmen, würden auch die Operationen sofort eie* gestellt und die frühere Absicht des Einzuges in Konstantin«^ aufgegeben werden.
6 • f i tt, 19. Nov. Nach dem Einvernehme« mit de« oet* bündele« Kabinetten verständigte die bulgarische Negierung die Pforte, daß sie die Bevollmächtigten designiert habe, mit dem tiir* tischen Generalissimus die Bedingungen des Waffenstillstand«« festznstellen und den Abschluß de» Frieden» anzubahnen.
(Bereits durch Extrablatt verbreitet. D. Red.)
Sofia, 20. Roo. Infolge Einleitung der Verhandlung«« zum Abschluß des von den Türken erbetenen Waffenstillstandes haben die vor Tschataldscha operierenden bulgarischen Truppe« Befehl erhalten, die Feindseligkeiten einzustelle« und sich innerhalb der eingenommenen Stellungen zu halten.
Die Feindseligkeiten.
K o n st a n t i n o p e l, 19. Nov. Ein soeben im Großwestrrat eingetroffenes Telegramm meldet: Die achte Division schlug gestern früh die Bulgaren zurück, als diese mit der Front einer Division vorrückten. Die Bulgaren erlitten große Verluste. Der Artillerie, kampf dauert heute auf der ganzen Front fort.
Sofia, 20. Nov. Die „Agence Bulgare" erklärt alle Meldungen aus türkischer Quelle über die angeblichen Siege der Tür. ken bei Tschataldscha als falsch und tendenziös. — „Mir" meldet: „Eine Abteilung bulgarischer Kavallerie griff gestern mit drei Bataillonen Infanterie die türkische Besatzung auf den Höhen im Norden der Stadt Fere an der Straße nach Dedeagatsch an, die au» etwa zwei Bataillonen bestand und schlug sie nach kurzem Kampf« in die Flucht. Der Zug wurde nach Dimotica gebracht. Bet Adrianopel unternahmen die Türken vorgestern einen Durch« bruchsversuch, wurden aber nach lebhaftem Kampfe, der den gan- zen Tag angedauert hatte, mit beträchtlichen Verlusten in di« Festung zurückgeworfen.
R j e k a, 19. Nov. Die Einnahme von Alessio erfolgte gestern durch die Truppen des Generals Martinowitsch und serbische Abteilungen unter General Iankowitsch. Nach geringem Widerstand hißten die Türken angesichts der herannahenden llebermacht auf dem Kastell die weiße Fahne. Bald darauf erfolgte die Ueber- gäbe.
Anfragen im englischen Unterhaus.
London, 19. Nov. Keir Hardie fragte, ob die Regierung die Mitteilung besitze, derzufplge Oesterreich-Ungarn an Serbien ein Ultimatum gerichtet habe. Asquith verneinte dies. Auf die Frage eines Abgeordneten, ob die Regierung Mitteilungen besitz«, daß die deutschen Reservisten in England unterrichtet worden sind, sie könnten den Befehl erhalten, inerhalb 24 Stunden nach Deutschland zurückzukehren, erwiderte Asquith, er habe keine Mitteilungen, die eine solche Angabe bestätigten.
Cholera und Pest.
S e m l i n, 20. Nov. In Belgrad ist die Cholera durch türkische Gefangene eingeschleppt worden. Von elf Erkrankungen verliefen sieben bisher tödlich.
Rom, 20. Nov. Wie die „Agenziä Stefani" meldet, ist bei der bulgarischen Armee die Pest ausgebrochen.
Marburg
Freitag, 22. November
D-utMes Reich.
— vom Kaiser. Kiel, 19. Nov. Der Kaiser ist um 10.45 Uhr nach Station Wildpark abgereist. Zur Verabschiedung waren auf dem Bahnhof die Prinzen Heinrich und Adalbert von Preußen erschienen.
— Die Wahlpriisungskommistion hat Dernburgs Wahl für ungültig erklärt. Berlin, 19. Nov. Der Wahlprüfungsausschutz des Zweckver- Landes Erotz-Verlin hat unter dem Borsitz des Stadtverordnetenvorstehers Michelet nach längerer, eingehender Beratung beschlosien, dem Plenum des Verbandes vorzuschlagen, die Wahlen des Stadtkämmerers von Berlin D. Boetz, als Vertreter von Berlin, und des Staatssekretärs a. D. Dernburg, als Vertreter von Schöneberg für ungültig zu erklären, weil beide Herren nicht in dem Bezirk, für den sie gewählt find, wohnen. Inzwischen stt aber Stadtkämmerer Boetz nach Berlin verzogen, so daß er bei einer eventuellen Wiederwahl sein Mandat ausüben kann.
— Was Herr Scheidemann in Paris gesagt hat. Die hochverräterischen Worte des Abg. Scheidemann, datz die deutschen Eenosien nicht auf ihre französisch 'n Brüder schießen würden, die das „W. T. B." nach dem Berichte des französischen Genoffenorgan „L'Intransigeant" wieder- gab, find auch den Freisinnigen aus die Nerven gefallen. Die „Bost. Ztg." meinte daher, so habe S. sich nicht geäußert. Der „Vorwärts" teilt dann sogleich auch eine andere Fastung mit. S. habe gesagt, gegen jene, di« versuchen, uns in die Bestialität hinabzustotzen. werden wir uns wehren mit dem Mute der Verzweiflung. Die deutschen Arbeiter, die deutschen Sozialisten achten und lieben Euch, Proletarier und Sozialisten Frankreichs, als ihre Brüder! Sie wollen nicht auf.Euch schießen, sie wollen Euch vielmehr als Freunde und Bundesgenosten begrüßen. Natürlich beeilt sich die „Frkft. Ztg." diesen „Uebersetzungsfehler" als — ganz etwas anderes Hinzufiellen und mit der Phraseologie der Ee- nosten zu erklären: Man solle aus den Worten nicht Hochverrat konstruieren. — Nun die Frkft. Ztg." würde das auch nicht getan haben, wenn Herr S. die «rftc Fastung stehen gelosten hätte. Sehr richtig beurteilen die „Lpz. N. Nachr." aber den „Uebersetzungsfehler": Wenn der „Vorwärts" behaupet, daß das etwas ganz anderes sei. so- glaubt er wohl selbst nicht, datz er damit irgend jemanden überzeugen kann. Zwischen den Genossen, die nicht schießen wollen, und denen, die nicht schießen werden, ist doch wohl kein Unterschied. Man kann dem „Vorwärt»" zugeben, datz sich Eenoste Scheidemann nicht ganz so unvorsichtig
Tie Herren Serben.
Man kann nur sagen: sie werden täglich unverschämter, so un- ot schämt, daß alle Mächte, die noch etwas auf sich halten, von ihnen abrücken, wie z. V. England u. Frankreich. Der österreichischserbische Konflikt aber erhält durch die edle Dreistigkeit dieser Herren, denen die raschen Siege zu Häupten gestiegen sind, eine sehr bedrohliche Note. Der Kaiser Franz Josef soll, nach Blättermeldungen, in Ofenpest zu einer hochstehenden Persönlichkeit sich geäußert haben: „Ich bin für den Frieden, aber nicht für den Frieden um jeden Preis. Wir können uns nicht alles gefallen lassen." Verdenken kann man ihm diese Worte nicht, denn was Serbien sich an fortgesetzten Herausforderungen Oesterreichs leistet, übersteigt alles. So wird zu all dem übrigen heute gemeldet:
Wien, 19. Nov. Der „Reichspost" wird aus Skutari gemeldet, datz der montenegrinische General Martinowitsch, der am Sonntag in San Giovanni di Medua ankam, die dort befindlichen österreichisch-ungarischen Postsäcke, die nach Skutari bestimmt wa-, ren, beschlagnahmen ließ. Alle Waren, die sich an Bord des in San Giovanni di Medua verankerten Magazinschiffes des öster- keichischen Lloyd befanden, sind weggenommen worden. Der Dampfer „Karlsbad" wurde in Skutari von den Montenegrinern durchsucht.
Auf die Anbahnung von Unterhandlungen durch Oesterreich Über die Adriafrage hat Herr Pasitsch e n d l i ch sich herbeigelasten, zr. antworten, daß dieselben vertagt werden müßten auf den Zeit- p/mkt, in dem die definitiven Resultate den gegenwärtigen Konflikten zwischen Serbien und der Türkei ersichtlich sein würden. Das hindert den edlen Herrn aber nicht einem Redakteur der „Politika" auseinanderzusetzen: „Serbien wird Oesterreich-Ungarn heute oder Morgen vor eine vollzogene Tatsache stellen. Unsere Truppen marschieren trotz der durch die Witterungsverhältnisse geschaffenen, fast unüberwindlichen Schwierigkeiten vorwärts und werden in allernächster Zeit die albanische Küste an der Adria besetzen. Alsdann werden wir Oesterreich-Ungarn Rede und Antwort stehen!" Weiter wird serbischerseits erklärt, von einer Autonomie Albaniens könne keine Rede sein. Man wird den Eindruck nicht los, als ob Serbien glaubt sich auf Rußland verlasten zu können. Es dürfte sich in Kürze zeigen, inwieweit diese Rechnung richtig ist. Zn Petersburg ist die offizielle Politik ja durchaus friedlich, die allslavische Preste aber hetzt fröhlich weiter gegen Oesterreich.
Das Tollste aber was die Serben sich leisten, ist das Verhalten gegen den österreichischen Konsul Prohaska in Prizrend. Die serbische Negierung verschanzt sich fortgesetzt hinter militärische Gründe, um der, österreichischen Regierung eine Verbindung mit ihrem Konsul unmöglich zu machen. Auch die Vorstellungen des Gesandten helfen nichts. Mit Recht ist die österreichische Presse erbittert über den Fall, der dem Völkerrecht und Kriegsgebrauch widerspreche und allein als Grund zum Kriege genüge. Jedenfalls dürfe die Geduld Oesterreich-Ungarns nicht auf eine allzu harte Probe gestellt werden.
Dazu wird weiteres Material bekannt, wie die Serben Albanien für sich gewinnen wollen. In Albanien wohnen keine Serben, und wenn es sich um eine Verteilung des Balkans nach Nationalitäten handelt, so würde es von dem Lande nichts bekommen, darum folgt es der Devise AusrottungderAlbaner.
W i e n, 18, Nov. Wie die „Vost. Ztg." meldet, ist der österreichische Konsul in Mitrowitza, Ladislaus von Taby, gestern in Ofenpest eingetroffen. Er konnte nur nach lleberwindung großer Gefahren aus Mitrowitza flüchten und die österreichische Grenze erreichen. Er war nach dem Einzuge der serbischen Truppen unter General Schifkowitz von diesem verständigt worden, daß Serbien seine Amtstätigkeit nicht länger dulden werde, da Mitrowitza serbisch und Taby bloß bei der Türkei beglaubigt sei. Als der Konsul protestierte, wurde er auf Befehl des Generals im Konsulat eingesperrt. Ein Wachposten mit aufgepflanztem Bajonett wurde vor das Konsulat gestellt, der jedermann am Betreten des Konsulats hinderte. Im Dunkel der Nacht gelang es dem Konsul zu entfliehen. Die Serben haben, so berichtet der Konsul, unter der unbewaffneten albanischen Bevölkerung ein wahres Blutbad angerichtet und die Häuser der Reichen ausgeplündert. An den Plünderungen haben auch die Offiziere teilgenommen. Die österreichisch-ungarische Regierung wird wegen dieser neuen Verletzung des Völkerrechtes durch die Internierung des Konsuls Schritte in Belgrad unternehmen.
Ganz bequem sind freilich die Behauptungen van dem Blutbad unter den Albanern den Serben nicht. Ihr Preßbureau des Auswärtigen Amtes bezeichnet die über diesen Punkt verbreiteten Meldungen als böswillige Gerüchte und schiebt die Schuld auf die Albanier, die treulos die weiße Fahne herausgesteckt hätten, und danach serbische Offiziere töteten. Die Albaner terrorisierten die Bevölkerung. Frauen und Kinder zündeten Häuser an. Wir meldeten die Untaten nicht, weil die Aufmerksamkeit Europas auf die Ereignisse des Krieges gerichtet ist. Die Meldungen batten bloß den „guten Ruf" der serbischen Armee und Verwaltung beflecken wollen. Sehr richtig bemerkt das W. T. B.: Serbien kann sich vor her öffentlichen Meinung Europas nur dadurch wirklich rechtfer- tigen, daß es Ausländern gestattet, die unterworfenen Gegenden Mazedoniens zu besuchen.
Inzwischen rühren sich die Albaner. Eine albanesische Abord- dung unte» Führen/" b*« früheren Malis wn Beirut, Halil Pascha,
Tie Laae auf dem Balkan.
Der österreichisch-serbisch« Konflikt.
Wien, 19. Nov. Trotzdem die maßgebenden Kreise für eine friedliche Lösung des Falles Prochaska sind wurde doch alles zum Kriege vorbereitet, um nach Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu einem entscheidenden Schlage gegen Serbien vorzugehen. Für Donnerstag wird die Entscheidung erwartet.
Wien, 19. Nov. Die „Wiener Allgemeine Zeitung" erklärt, zwischen der Angelegenheit des Konsuls Prohaska und der Frage der Adriahäsen muffe scharf unterschieden werden. „Die erste Frage erfordert eine rasche und unaufschiebbare Lösung, während hinsichtlich der anderen mit Serbien zu regelnden Fragen die österreichisch- ungarische Regierung seit dem Kriegsausbruch den Standpunkt einnimmt, daß sie nichts unternehme, was wie eine Behinderung der militärischen Operationen ausgelegt werden könnte. Allerdings ist kein Zweifel gelaffen worden, nicht bloß von OesteEeich- llngom, sondern auch von den anderen Mächten, daß das Prinzip „uti pofsidetis" beim Friedensschluß mit der Türkei nicht unbeschränkt zur Geltung kommen muffe. Alle Mächte behielten sich vor, die Friedensbestimmungen zwischen der Türkei und den Balkanstaaten vom Standpunkt ihrer eigenen Intereffen einer Prüfung zu unterziehen.
P a r i s, 19. Nov. Der Belgrader Korrespondent des „Temps" will aus guter Quelle erfahren haben, auch der rumänische Gesandte habe den Ministerpräsidenten Pasitsch verständigt, daß die rumänische Regierung sich vollständig den Gesichtspunkten Oesterreich-Ungarns anschließe.
Wien, 19. Nov. Nach Belgrader Meldungen der „Reichspost" find bereits dort englische und franzöfische Kriegsberichterstatter eingetroffen, um den Krieg gegen Oesterreich auf serbischer Seite mitzumachen.
Die Friedenrausstchten.
Sofia, 19. Nov. Rach Meldung von kompetenter Seite dürfte der Waffenstillstand, falls die Türken die Bedingungen des Lalkanbundes annehme«, demnächst unterzeichnet werden und
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