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Beiheft hat.'

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Marburg

Mittwoch, 23. Oktober

zulassen seien. ... , ,

Berlin, 21. Oki. Der Flieger Büchner ist von der bul­garischen Regierung für die Dauer des Krieges als Flieger des Hauptquartiers verpflichtet worden. Er ist mit drei Doppeldeckern abgereist, die von Bulgarien angetauft worden sind. J)et Wiener Franz Seidl ist von der bulgarischen Regierung als Flre­ger engagiert. ,

Berlin, 21. Ott. DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Nach amtlicher Belgrader Auskunft geht vorläufig bis weiteres täglich ein Personenzug um 7 Uhr morgens von Belgrad nach Sofia. Reisende haben in Budapest nachmittags den Zug nach Belgrad zu nehmen und in Belgrad zu übernachten. Nach einem Bericht aus Saloniki verweigern wegen des Krieges die dortigen Bank­kreise jeden Kredit. Die Kundschaft im Innern stellt die Zah­lungen ein; es herrscht große Geldnot. Es ist dringend zu emp­fehlen, Lieferungen gegen vorherige Bezahlung zu bewirken. Andererseits dürfte die Einfuhr von Lebensmitteln lohnend sein, da sämtliche Vorräte durch die Militärbehörde aufgekauft werden. Die Zufuhr zu Lande ist völlig unterbrochen, diejenige auf dem Seewege wegen des Mangels an Schiffen und aus Furcht vor der Beschlagnahme unbedeutend. Die Preise für Lebensmittel steigen andauernd.

(Nachdruck verboten.)

Der Müßiggänger.

Roman von H. Tourths-Mahler. -.y?' (Fortsetzung.)

tntt oem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Bellagen:Rach Feierabend«,Fürs Saus« und Landwirtschaftliche Beilage^

amtlich bestätigt.

Paris, 21. Ott. Ein heute mittag tn Risch aufgegebenes Telegramm meldet: General Yankewitsch traf im Sandschak No- vibazar bei Meradara mit Arnautenscharen zusammen und zer­streute sie. Die benachbarten Blockhäuser wurden angesteckt. Die Serben verloren 7 Tote und hatten 120 Verwundete.

Konstantinopel, 21. Ott. Die sechs griechischen Kriegs­schiffe die sich vor Tenedos halten, wo sie auch ein Marinedetache­ment landeten, sollen wahrscheinlich die Dardanellen überwachen, um die Ausfahrt der türkischen Flotte zu verhindern. Die tm Schwarzen Meere befindliche türkische Flotte zählt ein Panzer­schiff, zwei Kreuzer, vier Panzerkorvetten, mehrere Torpedoboots­zerstörer und Torpedoboote, insgesamt 18 Fahrzeuge. Die 50 ser­bischen Geschütze mit Munition, die hierher gebracht wurden wer­den von der türkischen Armee verwendet. Die Pforte setzte die Mächte amtlich von der Blockade von Werna in Kenntnis. Den Abendblättern zufolge zeigt sich die griechische Flotte auch bet Lemnos.

P a r i s, 21. Ott. Nach einer Meldung aus Athen verlautet dort, daß der aus Libyen zurückkehrende Oberstleutnant Enver Bey den Oberbefehl über die Albanesen übernehmen wird.

Belgrad, 21. Ott. Die Kriegskorrespondenten sind gestern nach dem Kriegsschauplatz abgereist. Der serbische Eeneralstab entschied, daß vorläufig weder die fremden MMtärattachees noch fremde Offiziere zum Operationsgebiet der serbischen Armee zu-

' I verlassene Dörfer zu zerstören. Den türkischen Truppen ist es ge- ' lungen, die Bulgaren zurückzudrängen, die unter Zurucklassung zahlreicher Toten flohen. 7 Bulgaren wurden in Soumanovo vor­haftet wo sie versuchten, die Telegraphenleitungen zu zerstören. DerSabah" erfährt, daß die türkische Flotte die Kustenbatterren bei Varna zum Schweigen brachte. Die Stadt soll durch die Be- schießung stark gelitten haben. Die dort befindlrchen Torpedo­boote wurden außer Gefecht gesetzt. Die Nachrichten sind nrcht

Fritz Hartenstein an Regina Ruthatt:

Pi,#,, Kundin' Ich muh Ihnen mitteilen, wie sehr sich Claus ,aÄ«Ut6l« w-o. IchMI» 36; B-«

eleien einen heilsamen Einfluß davon auf ihn erwarrel. Auf diese Wirkung jedoch war ich nicht vorbereitet. Mit wahrem veitzhunger hat er sich auf die Arbeit gestürzt. Er schafft mit fieberhaftem Fleiß

Ich möchte jetzt Einhalt tun, es ist mir fast zuviel. Aber er hott nicht auf mich Er glaubt, wenn er sein erstes Wert ooveiwet hat, dann werden Sie einsehen, wie ernst und heilig er es meint. Weil fern Ve^ gehen an Ihnen aus der Langeweile - nut -»s dieser- geboren ward, deshalb glaubt er, wenn er Sie von seinem heiligen Arbeltsernst Über- zeugt hat, Sie lernen ihm wieder vertrauen. Regina, ruhtt Sie diese tiefe Liebe nicht, glauben Sie noch immer, er konnte ein »""ttes M straucheln? Nehmen Sie doch an, er sei krank gewesen als er sich verlor. Im gewissen Sinne war er es. Können Sie sich nicht denken, daß die Liebe eines Mannes anders geschaffen ist, als bie einet Fr°u- Was Ihrem reinen weiblichen Sinn unfaßbar scheint ist bennoch möglich. Claus war Ihnen treu, er liebt nut Sie, sowohl S e sich von stinei Un treue überzeugten. - Was alles soll ich Ihnen noch sagen, liebe Freundin _9 Ich würde ganz schweigen, wüßte ich nicht, daß Reginas Heil nur bei Claus Ruthatt ist, daß Claus nut mit Regina wahrhaft glücklich **tn Deuten Sie, welch schönes Leben jetzt für Sie beide begänne, jetzt, da Ibres Lebens größte Sorge gehoben, Claus heimlich zehrender Ar- Kitsbutit gestillt ist Wird Regina unversöhnlich sein? In Treue Ihr ergebener Freund Fritz Hartenstein."

Regina Ruthatt an Fritz Hartenstein:

, Lieber Freund! Herzlichen Dank für Are« «eben

Muttere so sehr. Ihnen antwort«« ftt müssen. Ich tarnt nicht zurückkehren.

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vom Kriegsschauplatz wieder, machen aber darauf aufmerksam, daß sie auf Objek­tivität keinen Anspruch machen können, da sie alle durch die be. teitgten Kriegsparteien selbst in die Oeffentlrchkert gelangt sind.

Konstantinopel, 21. Ott. Meldungen vom Kriegs­schauplätze besagen, daß am Samstag an der montenegrrnrschen Grenze bei den Höhen von Grevitza, Kirtschiska und Ograkrme heftige Gefechte stattfanden. Die Montenegriner flohen und lie- sten Munition und Zelte im Sttch. 6 Offizrere und 15 Soldaten find auf montenegrinischer Seite gefallen. Auch bei Berana und Dielopolje dauern die Kämpfe mit den Montenegrinern fort die hier große Verluste haben sollen. Die türkischen Truppen besetzten die Höhen von Kronitza, Takmanlt und Tretitsche an der monte * negrinischen Grenze und.erbeuteten Munition und Vieh. - Nach , Berichten von der serbischen Grenze griffen türkische und alba nesische Truppen Volik an. Die Serben sollen unter großen Ver- I lüften in der Richtung auf Kurschumlje geflohen sein. I

Belgrad, 21. Olt. Aus Kursryumfte rottb amtlich ge- I meldet: Am Samstag abend erstürmten mehrere serbische Banden I im Schutze des Nebels die Schanzen um Podujevo. In der darauf- I < folgenden Nacht verließen die türkischen Truppen die dortigen I Positionen. Podujevo ist gestern von den serbischen Truppen be- fehl worden, wobei eine türkische Bataillonsfahcke, 80 große Feld- I zelte, 10 000 Kilogramm Zwieback, mehrere Kisten Munition, 80 I ' Ochsen und Kriegsmaterial beschlagnahmt wurden. Kriegs- I gefangene erzählen, daß an den bisherigen Kämpfen an der I Grenze zwei Nizamregimenter, sechs Abteilungen Albanesen und I drei Batterien teilnahmen. Die Albanesen stnd unter Zuruck- I lassung reichlicher Mengen Lebens- und Futtermittel mit tyren I Familien aus dem Gebiete von Lab ausgewandert. I

Konstantinopel, 21. Oft. Heftige Kämpfe werden von der serbischen Grenze von Nokowire und Aumurdja gemeldet. Auf beiden Seiten gab es bedeutende Verluste. Der frühere albanische I Deputierte Safi ist an der Spitze eines Bataillons von Freiwil­ligen an die serbische Grenze abgegangen. Aste ine3eni Ga- ictta« meldet, hat sich an der griechischen Grenze eine Liga zur I Verteidigung gebildet. Die vor Lemnos erschienene griechische Flotte entfernte sich bald wieder. In Djakovi eingetroffene I Albanesen melden, daß die Montenegriner mit ansehnlichen I Streitkräften Plawa angegriffen haben. Der Kampf dauerte I gestern den ganzen Tag. Während der Kämpfe wurde ein tür­kischer Munitionstransport von einer griechischen Bande an- I gegriffen. Acht Türken fielen, die Munition wurde gerettet.

Deutsches Reich.

Prinz Heinrich. Tsingtau, 21. Ott. Prinz Heinrich trat heute an Bord derEneisenau" die Rückreise über Dalny an. In Spala wird die Reise zur Vorstellung beim Kaiser von Rußlaiü» auf kurze Zeit unterbrochen. Die Ankunft in Berlin erfolgt wahrscheinlich am 1. November. ,

Hohenzollern und Welfen. Berlin, 21. Ott. (Es uettautei aus sicherer Quelle, daß zur Hofjagd in Letzlingen am 9. und 10. November auch der Prinz Ernst August von Cumberland er­scheinen werde. Gewisse Kreise behaupten sogar, der Herzog k-t Cumberland würde kommen, dies ist aber unrichtig.

Militärisches. Major v. Masiow im Eeneralstabe bei 6. Division, der sich zum bulgarischen Heere begibt, um dort de» Kriegsereignisien zu folgen, ist von 19071910 Militarattachee bei den Gesandtschaften in Bukarest, Belgrad und Sofia gewesen. Er löste in dieser Stellung den damaligen Maior im Eeneral- stabe, Frhrn. v. Hammerstein-Eesmold ab. Zurzeit ist Militar- attacbee bei den genannten Gesandtschaften der Major Gunther Bronsart v. Schellendorf im Eeneralstabe, wahrend aufder Baltanhalbinsel sich noch der Major im Eeneralstabe ». Strempel als Militärattachee bei der Botschaft in Konstantinopel befindet. Voraussichtlich werden In der Folgezeit, außer den bereits dort anwesenden, noch andere deutsche Offiziere aufden Kriegsschau, platz entsandt werden. Neuerdings ist noch bestimmt, daß Haupt­mann v. Laffert vom Großen Eeneralstabe den Vegebenheiten ai^ türkischer Seite beiwohnt. Dem Maior z. D. $ett bet m Ko n- , stantinopel ein Normalkavallerieregiment befehligt, ist tm neuesten MilitLrwochenblatt der Abschied bewilligt worden, da er am Kriege teilzunehmen 6ea6fiiyagt, was in der Zurdispo- sitionsstellung nicht angängig ist.

j Widerspräche zwischen Wahlordnung und Rerchsverfiche-

rungsgesetz. Es waren im Zusammenhang mit den Fragen des Verstcherungsgesetzes für Angestellte Streitigkeiten darüber ent­standen ob außer den Versicherungspflrchtigen auch die nach den 88 15 und 394 freiwillig Versicherten sowie die wegen LebdiS. Versicherung laut § 390 vom Beitrag Befreiten die Wahlberechti­gung zur Ängestriltenversicherung haben. Diese Zweifel sind letzt behoben worden. Das Reichsversicherungsamt hat naml.ch rn einet Entscheidung erklärt, daß der dritte Absatz des § 2f bet Wahlordnung, nach dem nur bie Pflichtversicherten bas Wahlrecht

I haben in Widerspruch steht mit dem § 147 des Versicherungs- Hetzes. Es dürften demnach für bie freiwillig Versicherten vor­aussichtlich neue Ausführungsbestimmungen erlasien werden, durch die ihnen die Ausübung ihres Selbstverwaltungsrechts gesichert

I Die neue Encyklika. Mainz, 21. Okt. Wie demMainzer Journal" aus Rom gemeldet wird, ist die Encyklika über bie Ee- werkschaftsfrage seit kurzem im Entwurf den deutschen Bischöfen zugegangen. Wann und in welcher enbgttttgen Raffung eine Publizierung beabsichtigt ist, darüber steht die definitive Entschei­dung der Kurie noch aus. .

I Kardinal Dr. Kopp beging gestern tn Breslau die Feier seines 50jährigen Priesterjubiläums und seines fahrigen Dto- zesanbischof-Iubiläums. Erschienen waren zu dieset F^erbas Erbptinzenpaat unb die Erbprinzessin von Sachsen-Melnlngen nebst Gefolge, ferner bet Kultusminister v. Trott zu Solz, der Oberpräsident Dr. v. Günther, der Herzog von Raitbor, bei katholische Abel Schlesiens unb bie Vertreter bet Breslau« Militär- unb Zivilbehörben.

I Erhöhung bet Dienstbezüge der Forster. Berlin, 21..Ott. Wie mitgeteilt wird, soll das Dienstland der Förster allmählich

I in Wegfall kommen, feine Einziehung aber immer erst dort statt- I Dann schrieb ihr Fritz Anfang Oktober, Claus habe fein erstes Wer!

vollendet und werde es in den nächsten Tagen dem Verleger senden Darauf ging iie hinaus in den Wald. Stundenlang lief sie in Regen und Wind umher und kehrte erst zurück als he. todmüde war I Sie war vollständig durchnäßt und mußte sich umziehen. Da sie fror, wollte sie sich von ihrer Wirtin Tee bereiten lasten. Sie ging in di« 1 6e fand aber weder dott, noch in ihrem Zimmer dre alte Dame. I Als sie unverrichteter Dinge eben wieder in ihr Wohnzimmer zurück- I kehren wollte, klingelte es an der Korridortür.

I Sie ging um zu öffnen, weil sie glaubte, ihre Wirtin kehre zurück. I Als sie die Tür ausinachte, wich sie aber erschrocken zurück und sah mit ent­setzten Augen auf den großen schlankgewachsenen Mann.

I Vor ihr stand Claus. v

| Wie sinnlos vor Schreck wich sie bis in ihr Zimmer zurück unb streckt«

I abwehrend die Hände nach ihm aus.

I Sie fuhr auf, wie außer sich. Sein Anblick weckte alles wiederauf, I was sie mühsam zur Ruhe gebracht hatte. Sie sah ihn wieder zu Fußen I Charlotte Marlows, sah, wie seine Arme sich um das rote Gewand der I Sängerin legten in inniger Umarmung. Alles andere war vergesten bet I seinem unerwarteten Anblick.

IGeh, geb," rief sie in wilder Qual und wich vor ihm zurück, so wett tjRegina, ich konnte es nicht länget ertragen. Sei barmherzig I vergib und vergiß."

I Claus wollte sich ihr nähern.

I Sie schrie auf in namenloser Verzweiflung unb Aufregung.

I Fort laß mich allein bein Anblick tötet mich, ich ertrag ihr nicht.«

: I Sie barg bas Gesicht in Händen. Et sah, wie sie am ganzen Körper : I zitterte.

: IVerzeih, Regina ich sehe, bn bist außer bir. Ich glaubte nicht, » I daß mein Anblick dir so furchtbar ist. Lebewohl, Regina, Gott möge dich | für deine Härte nicht so schwer strafen, wi« et mich fllr meine Schultz

Schelten Sie mich eigensinnig, unvernünftig, wie Sie wollen. Ich gebe Ihnen recht. Kein Mensch kann indes über sich selbst hinaus. Auch ich strecke oft voll zitternder Sehnsucht die Hände aus nach dem, der mein Höchstes auf der Welt ist. Aber dann kommt das Gespenst, das ich nicht bannen kann. Glauben Sie mir, ein Zusammenleben brächte ihm und mir nur neues Elend. - Laßt mich doch in Frieden meine Straf: ziehen und quält mich nicht. Ich sehne mich so sehr nach Ruhe. Ach, verzeihen Sie mir. Ich bin so mutlos, so verzagt, trotzdem ich mich freue, daß Claus arbeitet. Weich ein Segen für ihn! Der Gedanke ist mein enr-

SMrnbeu meinen^Äufenthalt erfahren, Ihr Brief trug meine hiesige Adresse. Wahrscheinlich kamen Sie durch den Verleger auf meine Spur. Mag es drum fein. Sie werden trotzdem meinen Wunsch achten und nicht früher meine Einsamkeit unterbrechen, als bis ich Ihnen sage:Ich kann Menschen ertragen." Bis dahin leben Sie wohl. Ihre Regina."

Monate waren seit Reginas Flucht verstrichen. Der Herbst schickte seine stürmiMn Vorboten ins Land. Es regnete seit einigen Tagen ohne Untertan und draußen sah es grau und trostlos aus.

Reginas Wirtin hatte inzwischen herausgefunden, daß ihre junge Mieterin wohl nicht nut zur Erholung hier herausgezogen war. Da Regina aber still zurückgezogen lebte und pünktlich bezahlte, kümmette sich die alte Dame nicht weiter darum. Sie war sehr erfreut, als Regina ftagte, ob sie die Wohnung auch im Winter behalten dürfe, und sagte flern®ie junge Frau war inzwischen ruhiger geworben, wenn fie auch nicht überwunden hatte. Ab und zu kam ein Brief von Fritz Hanenstein und von dessen Mutter. Sie ließen immer leise Bitten durchklingen um Reginas Rückkehr. Auch Claus hatte noch einmal geschrieben, hatte ihr in heißer Freude gedankt für ihre befreiende Tat und ihr wieder seine unwandelbare Liebe versichert. Sie bat ihn darauf kurz, ihr nicht mehr »ii schreiben da seine Briefe bie alte Wunde wieder aufrissen. Run schrie» er nicht mehr, ließ nur immer durch Fritz anfragen, wie es ihr ging.

Daß et rastlos arbeitete, beglückte sie unb hals viel dazu, fie ruhiger zu machen.

----- nie Oberbesiische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- nnb Keiertaae - Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch di?Prit bezogen 2.25 * (ohne Bestellgeld), bei unseren ZestungSstellen HZ 9/1Ü ^nd der Expedition (Markt 21) 2.00 Jt frei in- H°u». (Für unver- vw® lärmt iimefanbte Manuskripte übernimmt die Redaktion keiner!^

Verantwortung.) Druck und Verlag der llniv.-Buchdruckerei I. A. Koch ^ °Inh? Dr C. Hitzeroth), Markt 21. - Telephon 55.

<$/bei amtlichen und auswärtigen Antigen 20 4 Jüt 47. Jsthkg. eile 60 4. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. _

llt als Barrabatt. Bei Konkurs kein Rabatt. Ver-

1912.

H1-- -- I 30 Personen, die als Mitglieder einer Bande angesehen werden.

Der Kriea auf dem Balkan. sind verhaftet worden. - Nachrichten aus türkischer Quelle zu-

. ai I folge überschritt vorgestern ein Regiment bulgarrsche Kavallerie

Die Meldungen vom Kriegsschauplatz sind noch immer nicht ^i Balchuchl (Bezirk Kirkilisie) die Grenze und begann einige »uverlässia. Soweit man die Sachlage bis setzt überschauen kann, | 0 , .......avn tiirfitomit Truvven ist es ge-

vermögen die Türken bis jetzt noch nicht die Offensive zu ergreifen, fie scheinen vielmehr damit erst noch 6ts zum Eintreffen bet non Kleinasien beorderten Truppen warten zu müssen. Alle gegen- teiligen Meldungen entbehren der Wahrscheinlichkeit, und man darf wohl der amtlichen bulgarischen Note glauben, die dre Nach­richten von einem Vordringen der Türken nach Bulgarien ins Reich der Fabel verweist und die bestimmt versichert, daß kern ein» tiger türkischer Soldat die Grenze überschritten habe.

8 9 Die vier Verbündeten benutzen unterdesien die Gelegenheit und setzen ihren konzentrischen Vormarsch fort. Der Schwerpuntt bet militärischen Lage scheint in der Gegend von Adianopel zu liegen, wo stärkere türkische Truppenmasien konzentriert find. Man erwartet dort in nächster Zeit eine entscheidende Schlacht zwischen den Türken und den Bulgaren.

Wir geben in folgendem die hauptsächlichsten Nachrichten,