.N 142
1912
33
teil ujro.
l Fortsetzung folgt !
Marburg
Donnerstag, 20. Juni
ein guter Sohn, ein tüchtiger Soldat, beliebt bei allen Kameraden, als I Gesellschafter und als Freund. Sie ahnen nicht, wie trostlos öde und I leer mein Leben geworden ist, seit ich ihn verlor. Was gebe ich nicht I darum, ihn wieder in meine Arme schließen zu dürfen — aber das ist T,°16ea4 bitte, erzählen Sie mit dte Geschichte," sagte Grete leise. I
Sie saßen dann neben einander auf dem Ruhesofa, und während des I Mädchens Augen immer wieder zu dem Bilde hinüberwanderten, begann Frau von Vredersdorff zu sprechen und mit verschleierter, oft vom Weinen unterbrochener Stimme zu enthüllen. . I
Zch war eine beneidenswerte glückliche Gattin und Mutter. Mein I Mann trug mich auf den Händen. Er erfüllte mir jeden Wunsch; und seit wir den Zungen, den Erben unseres alten Namens besaßen, den I mein Gatte sich so heiß und sehnlichst gewünscht, — seitdem dünkte er sich reicher als ein König. — Dieses Haus hier, wo ich die glücklichsten Jahre meines Lebens verbrachte, es ist mir das Liebste geworden, trotz- I dem sich hier unser ganzes Unglück abspielte. Wir besitzen ja verschiedene Güter, eines am Rhein, eines in Steiermark, eine Villa am Tegern- I fee, ein Landhaus in der Schweiz — aber hierher zog es mich immer mit Allgewalt. Nach dem Unglück flohen wir allerdings die traute Statte für lange Zeit, wo Hans und Annemarie die seligen Kinderjahre ver- 1 lebten, weil ich hoffte, anderswo leichter vergessen und überwinden zu | können — aber ich sehnte mich Tag und Nacht zurück nach diesem stillen I Hause. Es ließ mir keine Ruhe, und endlich faßte ich den Entschluß, mich I dauernd hier niederzulassen. " Die Erzählerin machte eine Pause. Grete I saß stumm neben ihr. , I
Nach einer Weile Hub Frau von Vredersdorff wleder am „Ich will I Ihnen nachher auch das Bild Annemaries zeigen. Sie war nicht so I hübsch wie ihr Bruder, aber ein zartes, reizendes Krnd voll Schelmerei und übermütiger Einfälle: der Abgott ihres Baters. Wir alle liebten I die Geselligkeit. Es fanden sich täglich Gäste bei uns ein. Annemarie war umschwärmt, geliebt von allen, die fie kannten. Man huld^te I ihr von allen Seiten. Sie hatte di» Wahl unter vielen Bewerbern. U» i
iiL CVHUH9 ■ eiiojcuii lugnch um ’.iu^miyine LICL
unb ftctertaae — Tcr Bezugspreis betragt vierteljährlich durch di?Post bezogen 2.25 <X (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21) 2.00 <K frei ms Haus. (Für unver- lanat zuaesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion lemerlei Verantwortung.) Druck und Verlag der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch
(Inh.: Dr. C. Hitzeroth), Markt 21. — Telephon SS.________
Rachdr. verboten.
Das Haus am Nixensee.
Original-Roman von Irene v. Hellmuth. ' 3 *1L' (Fortsetzung.)
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: ..Nack Feierabend«. ..Fürs Saus« und „Landwirtschastliche Beilage."
I liehen Schloß ein Festesten statt, an dem die diplomatischen Der. tretet teilnahmen. Aus Anlaß der Eidesleistung find etwa 300
I Ordensauszeichnungen verliehen worden.
I ** Ungarn. Budapest, 18. Juni. Die Sitzung des Abgeordnetenhauses verlief sehr ruhig. Nur die Mitglieder der Regie^ | rungspartei waren anwesend. Präsident Tisza teilte mit, daß I das Magnatenhaus die Wehrvorlagen angenommen habe und daß I sie V'; königlichen Sanktion unterbreitet werden würden. (Leb« hafte Eljenrufe.) Hierauf wurde die erste Sisfion durch ein Königliches Reskript geschlosten. Die zweite Session wird morgen eröffnet. — Die ausgeschlostenen Oppositionellen erschienen unter
I Führung von Apponyi und Justh bei dem Militärkordon, der dar I Abgeordnetenhaus umgibt. Da die Ausgeschlostenen zuruck- gewiesen wurden, verzichteten alle Oppositionellen auf das Recht des Eintritts und zogen sich lebhaft protestierend zuruck. - Wien, I 18. Juni. Die „Neue Freie Presse" meldet: Der Stellvertreter des Ministerpräsidenten, der Minister des Innern v. Hernow, teilte heute den Ruthenen die kaiserliche Botschaft mit. Er lieh das Präsidium des Ukrainischen Verbandes und die Präsidien der drei in diesem Verband vereinigten Gruppen, ferner dre parlamentarischen Kommissione nder drei ruthenischen Parteien zu sich rufen und verlas folgendes Schriftstück: Der Kaiser, den die an- fänqliche Stellungnahme der Ruthenen zu der Wehrvorlage lebhaft befremdete, hat mit besonderer Befriedigung wahrgenommen, daß der Ukrainische Verband zur rechten Zeit eingelenkt und sich für eine besonnene, dem Ernst der in Frage stehenden Angelegenheiten Rechnung tragende, taktische Haltung entschieden hat. Der Kaiser erwartet mit Bestimtmheit von der bewahrten patriotischen Gesinnung und der Kaisertreue des ruthenischen Volkes, daß desten Vertreter in dieser ihrer den obigen Milrtarvorlagen gegen- I über eingenommenen Haltung folgerichtig auch beharren werden.
Darf ich fragen, wenn das Bild hort vorstellt?" begann fie endlich schüchtern. „Aber, ich bitte gnädige Frau, lasten fie es mich sehen." Frau von Vredersdorff stand auf.
„Es ist mein Sohn, mein Einziger, her einst mein Stolz und meine Freude war — der letzte Sprosse unseres alten Namens!" klang es fast feierlich von den Lippen der Frau, während sie den Schleier entfernte.
Grete starrte auf das Bild. Mit jähem Ruck war sie in die Höhe gefahren und stand in wortlosem Staunen vor dem Gemälde, das einen Offizier in der Paradeuniform der schwarzen Husaren vorstellte. Aber welch festelnde blendende Erscheinung war das! Die Gestalt vom herrlichsten Ebenmaß, schlank und doch kraftvoll gebaut., Die Augen so tiefblau, wie ein klarer See, in dem sich der lachende Himmel widerspiegelt, die Haare von jenem köstlichen Blond, das man manchmal auf den Gemälden der alten Meister bewundern kann — die Lippen halb geöffnet und darüber ein kühn aufgewirbektes Schnurrbärtchen, die schmale Nase, hie hohe Stirn, alles in allem eine Erscheinung, hie auf den ersten Blick unbedingt festeln muß, und die man so leicht nicht vergißt.
Auf dem jungen Gesicht Gretes standen Staunen und Bewundern deutlich geschiieben. Sie vermochte den Blick nicht loszureißen von dem herrlichen Bilde. Endlich hob ein tiefer Atemzug ihre Brust. Sie hatte ganz vergesten, wo sich sich befand, und sah erst auf, als sie neben sich ein heftiges Schluchzen vernahm. -
„Gnädige Frau,« tief Grete in aufwallender Bewegung und streckte der Weinenden beide Hande entgegen. „Was mästen Sie gelitten haben! Welch furchtbares Gefchick, einen solchen Sohn verlieren zu muffen!“
Die Angeredete suchte sich zu fasten.
-1 '„3a, furchtbar in her lat!" nickte fie. „Mein Han» war immer
L. Rundschau.
; ■? Das Programm des neuen englischen Kriegsministers.
-- Der neue englische Kriegsminister Oberst I. E. V. Seely hat pch im Jahre 1911 aus Anlaß seiner Ernennung zum Unterstaats, kekretär i mKriegsministerium über sein militärisches Programm ! geäußert, das heute von allgemeinem Zntereste ist. Die Haupt- ; forderungen des neuen Kriegsministers für das englische Heer sind 'tln folgenden Punkten zu erblicken: 1. Hebung des englischen Offr- zierkorps, 2. Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, 3. Bildung einer modernen und kriegsbereiten Luftflotte. Besonders die all- ' gemeine Wehrpflicht hält Oberst Seely für unbedingt erforderlich, wenn das englische Heer in seinen Leistungen nicht ständig zuruck- aehen soll. Als bei den Manövern der Territorialtruppen und der Spezialreserve der Feldarmee ungefähr 30 000 Mann und 1500 | Offiziere dem Einberufungsbefehl nicht Folge geleistet hatten, wies der jetzige Kriegsminister darauf hin, daß derartige Vorgänge in erster Reihe abgestellt werden müßten, wenn im Ernstfälle nicht schwere Gefahr über das Land kommen sollte. Lord Haldane, der damalige Kriegsminister, hatte auf Grund dieser Vorkommniste den Kommandeuren einen Vorschlag unterbreitet, federn Mann, der sich zu den Hebungen einstellt, täglich 3 M an Eeldentschädigung zu gewähren. Für hervorragende Dienstleistungen während der Uebungszeit sollten außerdem Belohnungen von 1 Pfund Sterling gezahlt werden. Oberst Seely war
: schon damals ein energischer Gegner dieses Vorschlages und erklärte, daß Soldaten für ihre Pflichterfüllung nicht Belohnungen erhalten dürften. Es muffe unter allen Umständen die unabweisbare Forderung gestellt werden, daß jeder Soldat aus Vaterlandsliebe feine Pflicht tue. Die Erziehung zu diesem Pflichtgefühl laste sich aber nur durch Einführung der allgemeinen Wehrpflicht erreichen. Man kann nun erwarten, daß der neue Kriegsminister fn kurzer Zeit die Schritte unternimmt, um diesen für das englische Heer sichettich-chschbedeutsamen Plan zur Ausführung zu bringen. Don der Hebung des Offizrerkorps verspricht sich Oberst Seely die Abstellung des Mangels an Offizieren, der augenblicklich besteht. Es sind bereits jetzt in den letzten Jahren die Bedin- tzungen für die Aufnahme in die Offizierschulen, die früher sehr streng waren, beträchtlich herabgemindert worden. Oberst Seely erklärte aber, daß dies nicht das Mittel fei, dem Mangel abzuhelfen da dadurch nur eine Verschlechterung des Offizierkorps erreicht werden könnte. Eine soziale und materielle Hebung des gesamten Offizierkorps würde bestere Erfolge erzielen, als die Herabdrückung der Anforderungen. Endlich ist Oberst Seely bisher der eifrigste Verfechter der Einführung einer Luftflotte im englischen Heere gewesen. Besonders für den systematischen Ausbau der Luftschifflotte wird er voraussichtlich tätig fein, da die englischen Luftschiffe vollkommen versagt haben. Soweit seine früheren Absichten.
Englische Wahlrechtspläne.
L o n d o n , 17. Juni. (Unterhaus.) Der Unterrichtsminister Pease brachte die Regierungsvorlage über die Wahlrechtsreform ein Der Minister erklärte, die Vorlage schaffe das Pluralwahlsystem unb die Vertretung der Universitäten ab und beseitige alle Anomalien, die in dem Wahlgesetzt vorhanden sind. Die einzige Bedingung für die Ausübung des Stimmrechts sei, daß der Wähler 6 Monate lang ununterbrochen seinen Wohnsitz in dem Wahlkreise gehabt und dort seinen Beruf ausgeübt habe. Die Regierung beabsichtige später eine Vorlage über eine Neueinteilung der Wahlkreise einzubringen. Es sei aber vorher notwendig, daß die Wahlvorlage Gesetz werde. Gegenwärtig besäßen etwa 4 Millionen Männer kein Stimmrecht. Es sei ausgerechnet worden, daß unter dem neuen Gesetz etwa 2—2y2 Millionen Stimmen zu der Wählerschaft hinzukommen würden. Der Minister erwähnte, daß, wenn
diele sieit tauchte zum erstenmal das Gerücht auf, Hans habe «in Verhältnis mit einer bekannten Tänzerin. Man wollte ibn ha und hort gesehen haben und ha hie Dame nicht im besten Rufe stand, so meinten einioe unserer Bekannten, uns einen Dienst zu erweisen, wenn sie^un» auf ba- Gefährliche eine- solchen Verhältnisses aufmerksani macht-m Man loräcke in her ganzen Garnison davon, hieß es. Wir legten d.esen Gerüchten keinen besonderen Wert bei und glaubten höchstens an einen «einen Flirt, obwohl mein Mann gegen derlei Liebeleien unserer jungen Herren entschieden Stellung nahm. Im darauffolgenden Sommer war es, als Hans einen jungen Kameraden bei,uns einfuhrte u^ diesem war es vorbehalten, das Herz meiner Annemarie im Sturm M erobern. Kaum sechs Wochen verkehrte der hübsche Leutnant in unserem Hause — da feierten wir das Verlobungsfest. Erne glanzende Eefell- Miait 'versammelte sich damals in diesen Raumen. Tie ausgelassenste Kröblickkeit herrschte hier. Annemarie war selig. Sie sah entzücket) Lk Man K? das glücklich- junge Paar. Die Eltern des Brautt- aams wurden nicht müde, das Glück ihres Sohnes rn allen Tonarten ^ verkünden. Mein Schwiegersohn entstammte einer zwar armen aber altadeligen Familie, die sehr stolz daraus war, daß tein Stäubchen ihr blankes Wappenschild verdunkelte. „Ueber alles dre Ehre , lautete t#r Wahlspruch. Ich habe an dem Verlobungsfest Tranen des Glückes^g^ weint, als ich mein Kind so strahlend sah. Da kam eines Tages e, mochte etwa sechs Wochen nach der Verlobung fern — meine Heine Anne- marie zu mir mit Tränen in den Augen. Sie hatte von ihrem zukunf- «gen Schwiegervater einen Brief erhalten, in hem ihr mitgeteilt wurde, bah falls kraus bas Verhältnis mit der Tänzerin, von dem dl- ganze Stobt spreche, nicht aufgebe, er — her Schwiegervater — Üb J“ f«"«« großen Leidwesen gezwungen sehe, die Verlobung seines Sohnes zi lösen. Denn unmöglich dürfe er zugeben, daß fern Sohn mit einer Familie sich verbinde, deren Rus nicht makellos sei. Die Ehre seine» Namens verlange eine derartige Maßregel, daran ließe er nicht r»
1. Juni 1914 werde das Gesetz nicht in Kraft treten. Nur im I statt, Falle der allgemeinen Wahl könne es vorher zur Anwendung ~”
kommen, während Nachwahlen noch nach dem alten Wahlsystem I wlSUrtlve
> et Ä u z - i g - n p ce i s Oeiiagi fut Cie ‘(Mpaltcne ycue ober >
deren Raum 15 L, bei amtlichen und auswärtigen Anzeigen 20 L, für 4-7 CYrtfitVt-
Reklamen die Zeile 60 L. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. <O«y*lK v Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Bei Konkurs kern Rabatt. Verbindlichkeit für Platz-, Datenvorschrift unb Beleglieferung ausgeschlossen. — Zahlungen im Postscheckverkehr — ohne Portokosten — unter Nr. 5015 des Postscheckamtes Frankfurt a. M.
vorgenommen werden müßten. I - ** Sie Großherzogin von Luxemburg. Luxemburg, 18. Juni.
* I Heute nachmittag erfolgte die Eidesleistung, der am 14. Juni 1914
®6Utid?85 I großjährig gewordenen und damit zum Thron gelangten Groß«
„ Moelckall. Qnnhnn 18 ^uni Botschafter Herzogin Marie Adelheid. Bei herrlichem Wetter langte um ägs STESSE SS Metren der ^chaf^empsan^en. mu bcm Mutigen wurde. Auf die Begrüßungsrede des Bürgermeisters anwortete
ÄTm« SXÄRtt«
ssssssssissisj^ög | NÄ88NI8KLLL!!« Mill. Mk. in der Ausfuhr, im abgelaufenen Jahresteil auf 4287,d Mill. Mk. in der Einfuhr gegen 3871,5 Mill. Mk. und in der Ausfuhr auf 3496,6 Mill. Mk. gegen 3206,3 Mill. Mk. im Vorfahre Außerdem erreichte die Einfuhr von Gold und Silber im Mar 1913 einen Wert von 16,9 Mill. Mk., im abgelaufenen Jahresteil einen solchen von 110,8 gegen 106,3 Mill. Akk. im Vorjahre. Die gleichzeitige Ausfuhr von Gold und Silber hatte einen Wert von 7,4 und 63 Mill. Mk. gegen 32,1 Mk. im Vorjahre.
— Die Freie Vereinigung hesfischer Nationalliberaler, die kürzlich mit der Spitze gegen die Richtung des Freiherrn v. Heyl gegründet worden ist, macht Fortschritte. Es wird berichtet, daß die Nationalliberalen Wahlkreisorganisationen der Reichstes, I Wahlkreise Mainz-Oppenheim und Alsfeld-Lauterbach ihren Anschluß an die neue Organisation erklärt haben.
— Reichsverband der Deutschen Prefie. München, 18. Juni. Zn seinen Schlußberatungen beschäftigte sich bet Reichsverband der Deutschen Presie mit internen Angelegenheiten. Zur weiteren Bearbeitung der Enquete über die soziale Lage der Redakteure und Berufsschriftsteller wurde eine fünfgliedrige Kommission eingesetzt. In den Vorstand des Reichsverbandes wurden gewählt: Als 1. Vorsitzender Marx (Berlin), als 2. Vorsitzender Dr. Mohr (München), als 1. Stellvertreter Stoffers (Berlin), als 2. Stellvertreter Hermes (Berlin). Zu Schriftführern wurden oem-blt: Dr. Obst (Hamburg), Tiefen (Frankfurt), ten Brink (Berlin), Bader (Hannover), zu Schatzmeistern: Moßner und Leo Joseph, als Beisitzer: Rippler (Berlin) und v. Puttkamer (Dresden). Zum Ort der nächsten Tagung wurde DLsieldorf gewählt und darauf der Verbandstag vom Vorsitzenden gefchlosien.
— Weitere Spionageprozefie. Leipzig, 18. Juni. Am 1. Juli findet vor dem Reichsgericht der Spionageprozeß gegen die Buchhalterin Elsa Pfitzner aus Posen wegen versuchten Landesverrats