Reklamen die Zeile 60 A. Bei Wiederholungen ei Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Bet Konkurs
ent!
1912.
3«
Marburg
Mittwoch. 19. Juni
offen stehen mutz.
— Die Ehe der Gräfin Moutignofe getrennt. Florenz, 17. Juni. Die Trennung zwischen Toselli und der Gräfin Montignoso ist nunmehr vor dem Gerichtspräsidenten ausgesprochen worden. Die Gräfin stellte nur die Bedingung, datz, wenn ihr Kind den Eltern ihres Mannes übergeben werde, sie es besuchen könne, so oft sie wolle.
legte die „Hohenzollern" ab und ging, vom „Cleipner" gefolgt unter Hochrufen des Publikums elbabwärt» nach Brunsbüttel.
— Der Dank des Kaisers an die Deutsch-Amerikaner. Der deutsche Botschafter Graf Bernstorff hat dem Empfangskomitee, das zur Begrüßung des deutschen Geschwaders zusammengetreten war, folgende Nachricht übermittelt: „Ich bin von 6t. Majestät beauftragt, den deutschen Vereinen den Dank Seiner Majestät für die am Mittwoch abend übermittelten Grüße auszusprechen. Diese» Zeichen loyaler Gesinnung hat Seine Majestät sehr angenehm berührt."
— Die Nordlandreise des Kaisers. Wie früher, so werden auch in diesem Jahre 16 Herren das kaiserliche Gefolge auf der Nordlandreise des Kaisers bilden, und die Schiffe „Kolberg" und „Sletpner" werden in der Begleitung der .Lohenzollern" sein. Unter den Herren der Begleitung find die drei Kabinettschefs, der Vertreter des Auswärtigen Amts, der Hofmarschall, der Leibarzt, zwei Flügeladjutanten und der Marinemaler Stöwer.
— Der Prinz-Ludwig-Hafen in Bamberg eröffnet. Im Anschluß an die Tagung des Vereins für Helrnpg der Fluß- und Kanalschiffahrt in Bayern wurde am Montag in Bamberg der neue Prinz-Ludwig-Hafen in Anwesenheit des Herzogs von Ko- burg durch den Prinzen Ludwig feierlich eröffnet.
— Der Staatssekretär des Auswärtige« Amts tritt heute abend seinen Sommerurlaub an. Herr v. Kiderlen-Wächter begibt sich zunächst zur Kur nach Kisfingen.
— Der deutsche Botschafter iv London Frhr. Marschall von Bieberstein hat Montag mittag, nach nochmaliger Konferenz mit dem Reichskanzler, Berlin verlafien, um fich auf seinen neuen Posten nach London zu begeben.
— verliehe«. Stuttgart, 17. Juni. Der König hat, wie der „Staatsanzeiger" meldet, dem bayrischen Ministerpräsidenten Freiherrn v. Hertling das Erotzkreuz des Ordens der württem-
Ler Anzeigenpreis beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 L, bei amtlichen und auswärttgen Anzeigen 20 L, für
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend". „Fürs Haus" und „LandwittichastÜche Vellage.
bergischen Krone verliehen.
— Die „R-rdd. Allg. Ztg." schreibt: Wie wir hören, ist für den demnächst frei werdenden Posten eines kaiserlichen Generalkonsuls in Kalkutta der derzeitige erste Sekretär der kaiserlichen Gesandtschaft in Peking, Legationsrat Graf v. Luxburg, für den gleichen Posten in Budapest der derzeitige Legationssekretär der königlichen Gesandtschaft .in München, Legationsrat Graf von Fürstenberg-Stammheim, in Aussicht genommen. — Wie jetzt bekannt gegeben wird, trifft der Kaiser mit dem Zaren in den ersten Julitagen in den finnischen Schären zusammen. In Begleitung des Kaisers befindet sich Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg.
— Die Prefietagung i« München. München, 17. Juni.
der heute fortgesetzten Verhandlung des Delegiertentages de, Reichsverbandes der deutschen Presie gelangte ein Antrag Dr. Mohr-München zur Annahme, wonach der Delegiertentag es im Jnterefie des journalistischen Nachwuchses für nötig hält, der Frage der journalistischen Berufsausbildung erhöhte Aufmerksam- keit zuzuwenden. Der Vorstand wird beauftragt, geeignete Schritte in die Wege zu leiten. Zugleich soll mit allen Mitteln danach gestrebt werden, die wilden Institute zur Vorbereitung von Journalisten zu beseitigen. Der Delegiertentag geht von dem Grundsatz aus, daß der Beruf des Journalisten ein freier Beruf bleiben und nach wie vor den Begabten aus jedem Berufskreife
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und Truppen gelandet hatten, besetzten wir sofott die benachbarte Oase und die Höhe von Kap Farrug. Beide Stellungen liegen an der Küste etwa 12 Kilometer von der Stadt Misrata. Bei unseren Bewegungen suchten uns nicht sehr zahlreich« feindlich« Abteilungen aufzuhalten, wurden aber baldigst durch Schiffsartillerie und später durch das Eewehrfeuer der Mattosen und der gelandeten Truppen unter Zurücklassung einiger Toter zerstreut. Wir hatten keinerlei Verluste. Später zeigten fich diese zurückgewor- fenen Abteilungen, die inzwischen Verstärkungen erhielten, auf der rechten Seite. Gegen Nachmittag gingen ste zu einem reegel- rechten Angriff vor, der von unseren Truppen abgewiesen wurde. Der Kampf dauerte bis gegen 6 Uhr. Dann wurden die Angreifer, die 50 Tote auf dem Schlachtfelds zurückließen, zum Rückzug gezwungen. Wir erbeuteten zahlreiche Waffen und Munition. Unsere Verluste waren 2 Tote und 9 Verwundete, darunter 1 Askari tot und 2 verwundet.
Konstantinopel, 16. Juni. Das Kriegsministerium veröffentlicht über den Kampf bei Lebda am 12. Juni folgende Depesche: Türken und Araber griffen mit zwei Kolonnen zwei große italienische Befestigungen an. Es gelang nach fiebenstün- digem Kampfe, die Verteidiger zu vernichten. Dabei eroberten ste eine Fahne, eine Menge Waffen und Munition und zerstörten zwei Kanonen. Die zweite Kolonne rückte bis an die Küste vor, griff das Lager der Italiener an und tötete zahlreiche Italiener. Der Rest flüchtete in die italienischen Befestigungen. Die Streit- ttäfte der Italiener bei Homs und Margheb versuchten einen Gegenangriff, wurden aber siebenmal zurückgeschlagen. Homs, Sidibark und Margheb wurden von der Flotte und der Artillerie tapfer verteidigt. Die Türken und Araber zogen sich zurück, nachdem ste die Lebensmittel und Munittonsvorräte der Italiener verbrannt hatten. Die Verluste der Japaner betragen 17 Offiziere und über 1000 Mann tot; seitens der Türken und Araber find 100 gefallen, darunter ein Leutnant, ungefähr 200 wurden verwundet.
Zu dieser Meldung erklärt die offiziöse italienisch« „Agenzia Stefani": Die türkische Darstellung des Kampfes bei Lebda ist eine unwürdige Mystifikation, die den Zweck hat, Europa und die öffentliche Meinung in der Türkei zu täuschen. Die ernste Niederlage der Türken und Araber wird dreist in einen Sieg umgewan» beit, obwohl selbst die türkische Meldung zugeben muß, datz sich die Türken und Araber zurückziehen mutzten. Was die Verluste anbetrifft, so wurden 421 Leichen der Feinde bei Lebda geborgen. Es blieben noch viele auf dem Felde liegen, während die Italiener 81 Tote und 52 Verwundete hatten.
Gefährliche Fahrt des italienischen Luftschiffes „P. 2" bei Tripolis.
Tripolis, 17. Juni. Der Lenkballon „P. 2“, der eine Erkundungsfahrt über Sansur ausführte, erlitt unterwegs einen Motordefekt und sank aus einer Höhe von 1100 Metern rasch auf 200 Meter. Durch Herauswerfen fämlichen Ballastes konnten die Offiziere das Luftfahrzeug wieder flott machen. Es entstand ernste Gefahr, datz die Ballonhülle durch feindliche Eeschoffe zerstört wurde. Eine italienische Kavallerieabteilung zerstreute jedoch die türkischen Truppen rechtzeitig. Askaris schleppten den Ballon nach Eargaresch zurück.
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Deutsches Reich.
— Som Kaiser. Hamburg, 17. Juni. Der Kaiser und die höchsten Herrschaften sind heute mittag 12 Uhr an Bord der , Hohenzollern" zurückgekehrt. Prinzessin Vittoria Luise reiste um 12.20 Uhr nach Station Wildpark ab. Der Kaiser nahm um 12% Uhr an dem Frühstück beim Generaldirektor Ballin teil. Um 2.45 Uhr kehrte er an Bord der „Hohenzollern" zurück. Um 3 Uhr
1. Woher kennen wir die germ. Mythologie? 2. Ursprünge und Ent» Wicklung der Religion. 3. Wodan. 4. Entstehung und Schicksale der Welt nach der altnordischen Dichtung. — Der deutsch-französische Krieg 1870 bis zur Entscheidung von Sedan (8 St.). Dozent: Herr Professor Dr. Buschs — Die deutsche Kunst im 19. Jahrhundert (4 St.). Dozent: Herr Profesior Dr. Bock. — 1. Die kunstaeschichtliche Epoche am Ende des Rokoko. Die Ansätze zu einem neuen Stil. Die Herrschaft der akademischen Kunst und die Stillosigkeit des 19. Jahrhunderts. 2. Die schöpferische Romantik. Die Bildnismaler und Landschaften (Naturalismus). 3 Die romantische Phantasie-Kunst. Die akademische Romantik und der akademische Renaissancismus. 4. Die Fortenwickelung des Naturalismus und die Wirklichkeitskunst Menzels. 4a. Erklärung der Elisabeth- kirche. — Die Vortragskunst mit praktischen Uebunngen (5 St.). Dozent: Frau von Blanckensee. 1. Einleitung. Mu'leraussprache des Deutschen. 2 Atem- und Stimmtechnik. Modulattonsübungen. 3. Der künstlerische Prosavorttag. Stilarten aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert. Geßner. Heine. R. Hans Battsch. 4. Hebungen an Werken klassischer und moderner Dichter. 5. Der melodramatische Vortrag. Literatur: Die Ernte.
I. Teil. Gedicht sammluna. — lieber Schulhygiene (4 St.). Dozent: Herr Profesior Dr. Bonhosf. 1. Krankheiten und Schule. 2. Bau des Schulhauses. 3. Einrichtungen des Schulzimmers. 4. Hygiene des Un- terrickts. — Die Physiologie der Stimme und Sprache (3 St.). Dozent! Herr Profesior Dr. Lohmann. — Hebet das Recht der Ausländer in Deutschland (1 St.). Dozent: noch unbestimmt. — Bilder aus der Geschichte Marburgs (1 St.). Dozent: Herr Oberlehrer Dr. Kürschner. — Französischer Unterricht in der Serta der Oberrealschule mit Diskussion (2 St ). Herr Oberlehrer Dr. Glaser. — Methodische Hebungen in deutscher Sprache (10 St.). Aufsätze Diktate, Sprechübungen, Unterhaltungen. Leiter: Vom Vorstande bestimmte Lehrer und Lehrerinnen.
2. in französischer Sprache:
Les differentes methodes dans la phonetique (5 Conferences). Monsieur le Docteur en phil. Panconcelli-Calzia, du Laboratoire de phonetique experimentale de 1’Institut colonial de Hamburg., Etüde des sons fran- qais isol6s, dans les mots et dans la phrase (A l’aide d’appareils speciaux on montrera le jeu des cordes vocales, les mouvements de la langue etc.) — Paris (8 Conferences). Monsieur G. Mouillet, Lecteur A l’Universiti de Marburg, i. Paria, g Souvenirs anciens. z. L’epoque moderne. 4-La vie parisienne. g, 6,1* vie Mttirair^ ta» thtitres, la
! Monarchenbegegnung.
Die Fürstenbesuche und BesuchsgerÜchte scheinen vorläufig ßein Ende nehmen zu wollen. Von einer Zusammenkunft des Königs von England mit dem Deutschen Kaiser und mit dem Zaren wird gesprochen; eine Zusammenkunft in den finnischen Schären zwischen dem Deutschen Kaiser und dem Zaren ist sicher. ‘Hebei sie regt man sich jetzt bereits in der englischen und französischen Presie in erheblichem Maße auf, um so mehr, als nach einer Pariser Meldung der Plan eines Besuches des Königs von England in Paris aufgegeben worden fein soll. Der Deutsche Kaiser und der Zar werden sich also im Laufe dieses Sommers sehen und aus Petersburg will man bereits zu berichten wisien, über welche politischen Fragen zwischen den beiden Monarchen gesprochen werden wird. Den Zaren sollen der Ministerpräsident Kokowzew und der Minister des Auswärtigen Sasionow begleiten, den Deutschen Kaiser der Reichskanzler. Authentisches jedoch ist Über alle diese Dinge noch nicht bekannt, aber es ist schließlich kaum anzunehmen, daß jene Gerüchte völlig aus der Luft gegriffen sein sollten, denn politische Fragen, deren direkte Erörterung zwischen den beiden Monarchen in Gegenwart ihrer Staatsmänner zur Erörterung kommen könnnten, sind in genügender Menge vorhanden.
Für eine neue Wendung in den deutsch-russischen Beziehungen, die von einigen Zeitungen angedeutet wurde, dürfte kaum ein Grund vorliegen. Das Verhältnis zwischen den beiden Monarchen wird ohne Zweifel nach wie vor ein solches vertrauensvoller Freundschaft bleiben, und man kann besonders hervorheben, daß das Vertrauen und die Freundschaft des Deutschen Kaisers vom Zaren durchaus in der gleichen Weise erwidert werden. Daß int Übrigen deutschfeindliche Strömungen in Rußland vorhanden sind und sich auch bisweilen in der Politik bemerkbar und einflußreich zu machen versuchen, ist Tatsache und zwar keine neue. Wenn hier die auf der Potsdamer Zusammenkunft eingetretene Besserung sich weiter ausgestalten ließe, so würde das naturgemäß außerordentlich segensreich für die Beziehungen der beiden Mächte werden können, zumal auch für die Möglichkeit einer gemeinsamen ^Wirtschaftspolitik im Orient. Auch die brennenden politischen : Orientfragen, die mit dem Kriege zusammenhängen und der Krieg 1 selbst können durch ein engeres Zusammengehen der deutschen und russischen Pollitik zweifellos in günstiger Weise beeinflußt werden.
Das sind alles Möglichkeiten, mit denen vorläufig als sicher nicht gerechnet werden kann. Dringende Bedürfnisie für die Politik des Deutschen Reiches sind sie nicht, und man würde bei uns nicht irgendwie enttäuscht zu sein brauchen, wenn die Zusammenkunft der beiden Monarchen tatsächlich nur eine solche freundschaftlicher Natur sein sollte. Auch darin würde man die erfreuliche Bekräftigung von Beziehungen erblicken können, die Franzosen und Engländern schon längst ein Dorn im Auge sind.
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Italien und die Türkei.
B e n g h a s i, 17. Juni. Nach einer Meldung bet „Agenzia Stefani" wurde gestern früh während einer Brigadeübung bei Mocca-Eatta in der Oase Eariunre eine Abteilung Kavallerie und Eingeborenentruppen von Beduinen angegriffen. Der Feind wurde mit Verlust mehrerer Toten in die Flucht geschlagen. Die Italiener hatten keine Verluste.
N o m, 17. Juni. („Agenzia Stefani.") General Camerana meldet mittels Funkspruch aus Merga Dusceifa vom 16. Juni: Nachdem wir um 6 Uhr früh Marabut und Sidi Busceifa besetzt
aibiirner Ferienkurse.
Die diesjährigen Ferienkurse mit Vorlesungen und Hebungen in deutscher, französischer und englischer Sprache finden vom 7. bis 27. Juli und vom 4. bis 25. August statt und werden aus zwei Teilen von je dreiwöchentlicher Dauer bestehen. Diese sprachlichen Kurse haben den Zweck, Lehrern und Lehrerinnen Gelegenheit zur Erneuerung ihrer Kenntnisse in Sprache, Literatur und Kultur zu gewähren. Auch Studenten und Studentinnen, sowie andere Personen mit geeigneter Vorbildung, werden unter gleichen Bedingungen ausgenommen. Die Begrüßung der Teilnehmer erfolgt am 7. Juli, abends 8U Uhr, in der Aula der Ober- realschule, Savignystraße, am 4. August, abends 8% Uhr, tm Horsaal 10 der Universität. Die Vorlesungen werden folgende Gegenstände behandeln:
A. Vorlesungen und Hebungen vom 7. bis 27. Juli.
1. in deutscher Sprache:
Deutsche Phonetik mit praktischen Hebungen (8 Stunden). Dozent: Herr Prof. Dr. Eggert, Leiter der Helmholtz-Realschule in Frankfurt a. M. 1. Methoden der Phonetik. 2. Die Phonetik im Dienste des Sprachunterrichts. 3. Sprachorgan und Lautbildung. 4. Die Vokale. 5. Die Konsonanten. 6. Die Lautverbindungen. 7. Wort- und Satzbetonung und Sprachmelodie. 8. Mundart und Einheitsaussprache. Tertbuch : Dietor, Lesebuch in Lautschrift L Leipzig, Teubner. 3 <*.— Methodik des neusprachlrchen Unterrichts (8 et). Dozent: Herr Prof. Dr. Eggert, Leiter der Helmholtz-Realschule in Frankfurt a. M. 1. Die allge- meinen Aufgaben des neusprachlichen Unterrichts. 2. Die Behandlung bei didaktischen Probleme. — Die Pädagogik des Neuhumanismus (5 St.). Dozent: HerrProf. Dr. Natorp. 1. Einleitung: Rousseau, Kant, Pestalozzi. 2. Herder. 3. F. A. Wolf und Zeitgenosien. 4. Die organisatorischen Leistungen des Neuhumanismus: das humanistische Gymnasium. 5. Die klassischen Studien und die Gegenwart. — Heberblick über die zweite Blüteveriode der deutschen Literatur (5 St.). Dozent: Herr Dr. Knabe, Direktor der Oberrealjchule und des Reform-Realgymnasiums. Anbahnung der neuen Blüte. Klopstock und Wieland. Herder und Lessing. Schilttr. Goethe. — Allgemeine Eesichtspuntte für die unterrichtliche Behandlung literarischer Merke (5 St). Dozent: Herr Dr. Seehausien, Lycesldirektor. — Einige KLkÄel aus der germanischen Mythologie (4 6t). Dozent: Herr Pri'-M^mt Dr. von Unwerth.
Die „Eberhesiiscyr Rettung" erjajeint lagucy nut Ausnahme der Sonn- unb fteiertaae — Ter Bezugspreis betragt vierteljährlich durch „ ... die P?st bezogen 2.25 M (ohne Bestellgeld), bei unseren Zeittngsstellen i lo 111 und der Expedition (Markt 21) 2.00 <* frei mS Haus. (Für unber» ' laugt zugesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keinerlei
Verantwortung.) Druck und Verlag der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch (Inh: Dr. C. Hitzeroth), Markt 21. — Telephon 55.________
presse etc. 7. La vie artistique. 8. Les environs de Pans. — Les poetes franqais contemporains (10 Conferences). Monsieur G. Belomn, pro- fesseur ä l’Universite de Caen. Les milieux et les points de depart. Les ecoles et les individus. Ceux d’hier. Ceux d aujourd hui. — Con- versations franqaises, Exercices praliques, Discussions, Elocution (10 Conferences). _ ,
3. in englischer Sprache:
Phonetics (8 Lectures). Mr. Daniel Jones, lecturer on Phonetics at University College, London. Phonetics: what it is and why it s hould be studied by foreigners leaming English. The Organs of Speech. The Classification of Speech Sounds. The English Spec Sounds in detail, special attention being given to the mistakes of pro.jf iation commonly heard from foreigners and methods of corrccting th -'nstakes. Length. Stress. Intonation. (Textbook: PronUnciation of English by Daniel Jones. Cambridge University Press.) — Humorists in modern English Literature (10 Lectures). Lecturer: Mr. George W. Glover, lecturer in English at the University of Marburg. Shaw, Wilde, Chesterton, Jacobs, Jerome, Kipling, Barrie. — English readings. Exercices. Discussions. Conversations (10 Meetings).
B. Vorlesungen und Hebungen vom 5. bis 25. August.
1. in deutscher Sprache:
Deutsche Phonetik mit praktischen Hebungen (8 St.). Dozent: Herr Profesior Dr. Eggert, Frankfurt a. M. Vgl. Juli-Kursus. — Die Hebungen des neusprachlichen Reformunterrichts (8 St.). Dozent: Herr Prof. Dr. Eggert, Frankfurt a. M. 1. Ziele der Hebungen. 2. Didaktisch, Grundsätze der Hebungen. 3. Technik der Hebungen. — Die Bedeutung des Sprechens der fremden Sprache für die geistige Schulung unserer Schüler (4 St.). Dozent: Herr Direktor Dr. h. c. Walter, Frankfurt q. M. — Allgemeine Gesichtspunkte für die unterrichtliche Behandlung literarMer Werke (5 St). Dozent: Herr Dr. Seehausien, Lycealdirettor. Verg^Tili-Kursus. — Grillparzers Leben und Werke (5 St.). Dozent: Herr Dr. Seehausien. Lycealdirektor. Lebensentwicklung des Dichter». Erste dramatische Versuche. Die Ahnfrau. Sappho. Das goldene Vlies. König Ottokars Glück und Ende. Ein Bruderzwist im Haufe Babsburg. Ein treuer Diener seines Herrn. Des Meeres und der iebe Wellen. Der Traum ein Leben. Weh dem. der lügt. Die Jüdin von Teledo. Lyrische Gedichte. — Reformbestrebungen im deutsche«, 1 Hnterrichswese« (4 St.), Dozent: Herr Dr. Knabe, Direktor der Ober»