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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend",Fürs Haus" undLandwirtschaftliche Vellage *

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und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 9.25 <Ä lohne Bestellgelds, oet unseren Leitungsstellen und der Expedition <Markt 21) 2.00 <M frei in« Haus. (Für unver­langt zugeiandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keine-lei Verantwortung). Druck und Verlag der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch (Inh.: Dr. C. Hitzeroth), Markt 21. Telephon 55

Marburg

Sonntag, S Mai

Der Anzeigenpreis tiefragt für die 7gehaltene Zeile oder deren Raum 15 4, Bei amtlichen und auswärtigen Anzeigen 20 -q, für Reklamen die Zeile 60 cj. Bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Bei Konkurs kein Rabatt. Verbindlichkeit für Platz-, Datenvorschrift und Beleglieserung ausgeschlossen. Zahlungen im Post- scheckoerkehr ohne Portokoften unter Nr. 5015 deS Postscheckamtes Frankfurt a. M.

17. Jahrg.

1912.

Erstes Blatt.

. Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten.

- Rundschau.

!?> Aus den Kommissionen.

In der Reichstagskommission zur Vorberatung des Entwurfs betr. die Beseitigung des Branntweinkontingents wurde zunächst beschlossen, daß die Verbrauchsabgabe für die kleineren süddeutschen Brennereien bis zu 100 Hektoliter Alkohol sich um 12 «AL, von 100 bis 300 Hektoliter um 10 Ai ermäßigt (nach der Vorlage nur 7,50 «AL für alle süddeutschen landwirtschaftlichen und Obstbrenne­reien), sofern sie das ihnen zustehende Kontingent nicht über­schreiten. Weiter wurde auch für die norddeutschen kleinen land­wirtschaftlichen Brennereien von mehr als 10, aber nicht mehr als 100 Hektoliter die Verbrauchsabgabe um 12 Ai und von mehr als 100, aber nicht mehr als 300 Hektoliter um 10 «Ai ermäßigt für das im Betriebsjahr 1911/12 zugewiesene Kontingent. Die Beschluß- fassung über das Reservatrecht der süddeutschen Staaten wurde noch ausgesetzt, um eine klarere Fassung dieses Einspruchsrechts zu formulieren. Der bisherige Verlauf der Kommissionsberatungen läßt eine glatte und baldige Erledigung des Eese" "vtwurfs in der Kommission erhoffen.

Die Budgetkommisston des Reichstags entschied am Freitag, nachdem in der bisherigen Beratung die Bildung von zwei neuen Armeekorps beschlossen, die Einführung der zweijährigen Dienst­zeit für die reitenden Truppen aber abgelehnt worden war, über die Errichtung von Landwebrinspektionen. Bis zum Jahre 1917 sind 22 Stellen vorgesehen. Nach längerer Debatte wurde die Fest­legung auf diese 22 Stellen abgelebnt gegen die Stimmen der Kon­servativen und Nationalliberalen, dagegen wird der Etat 1912 für Preußen die Erricbtunq von vier solchen Stellen im Bereich des 6., 8., 9. und 14. Korps beschlossen. Die sächsischen Inspek­tionen wurden ganz abaelebnt. die Entscheidung über die bay­rischen und württembergischen Stellen avsaesetzt. Die neu gefor­derte Pionierinspektion, die 106 neuen Maschinengewehrkompag- nien und die Forderungen für die Infanterie, Kavallerie, Pio­niere und Fußartillerie wurden bewilligt. Durch den Bericht­erstatter Abg. zu Putlitz wurde betont, daß richtigerweise sämtliche Jnfanterieregimenter dritte Bataillone erhalten müßten. Der Kriegsminister erklärte demgegenüber, daß man nur das unbe­dingt Notwendige gefordert habe. Die elf neuen 3. Bataillone feien zur Kriegsfertigkeit der neuen und der Grenzarmeekorps er­forderlich. Die Beratung über die Feldartillerie und die neuen Offiziersstellen wurde auf Dienstag vertagt.

Die Einigung in der Nationalliberalen Partei.

Wie di« National!. Korrespondenz mitteilt, wird sich am 11. Mai ein« Zentralvorstands-Sitzuna mit dem Einigungsvorschlag beschäftigen, den ein« aus Vertr«t«rn verschiedener landwirtschaftlichen Organisatio­nen und der nationalliberalen Fugend zusammengesetzte freie Kommission gemeinsam mit dem Geschästsführenden Ausschüsse ihm unterbreiten wird. Die Korrespondenz glaub! daß der Vorschlag die einmütige Zu­stimmung des Zentralvorstandes finden und dadurch die Einiguna in der Partei herbeiführen wird. Der Einignngsvorschlag belaßt den Iugend- vereinen wie allen übrigen durch ein besonderes Merkmal unterschiedenen Vereinen und wie jeder anderen Richtung innerhalb der Partei die Möglichkeit, sich in eigenen Verbänden zu organisieren. Diese Verbände erhalten in Zukunft aber keinen irgendwie parteioffiziellen Charakter Müll» stehen als solche außerhalb der allgemenen Parteiorganisation. Die jÄtgenbeereine wie alle übrigenbesonderen" Vereine haben sich den all- ewemeinen landschaftlichen Verbänden anzuschließen und nach der Größe n>rer Mitgliederzahl das Recht auf Berücksichtigung bei der Wahl der Vorstände der landschaftlichen Verbände und bei den Wahlen zum Zen­tralverstand sowie inn«rbflfb der landschaftlichen Verbände das Recht eigener Vertreter zum Allgemeinen Veriretertage." DieNatl. Korresp." begrüßt biete (Einigung und erhofft von ihr eine organisatorische Festi­gung bet Partei. Etwas weniger hofsnunasfroh spricht sich die natio­nalliberaleMagdeb. Zeitung" aus:Man bat so leicht darüber hinweg- gesehen, daß neben dem rechten und dem linken Flügel doch auch noch

Kommt ei« Poget gefiogerr ...

Eine Zeppelin-Erinnerung. Von Karl Engelhard. *) Blauer Sonntag Nachmittag

über einem deutschen Städtchen.

Gartenhaus mit Taubenschlag,

Ringelreigen kleiner Mädchen.

Sonnenschirme, rot und weiß, zwischen schattenden Alleen, Von der Burg her, fern und leis, Hornmusik und Wimpelwehen.

Schmetterlinge, farbenbunt, glitzernd-helle Fensterscheiben.

Knaben übern Wiesengrund,

Bälle werfend, froh im Treiben . . .

Blauer Sonntag Nachmittag

Über einem deutschen Städtchen, Gartenhaus mit Taubenschlag, Ringelreigen kleiner Mädchen.

*) Au, dem BalladenbuchNornengast" von K. Engelhardt.

I die große Mitte innerhalb der Partei vorhanden ist. die keine Neigung zu irgendwelchen Seitensprüngen nach rechts oder links verspürt und in einer Befolgung der alten Vennigsen-Tradftion die beste Gewähr für eine fruchtbringende Tätigkeit der Partei im Dienste des Vaterlandes erblickt. Es wäre gut, wenn diese mittlere Richtung jetzt mehr aus ihrer Zurückhaltung herausträte. Das Ansehen Baffermanns darüber kann kein Zweifel sein hat durch die Kämpfe der letzten Zeit einen schweren Stoß erlitten. Er hat die 30 weißen Stimmzettel, er hat die erst im letzten Augenblick zurückgezogene Mißtrauenskundgebung im Zentralvor- stände ruhigh eingesteckt und dafür in den unverbindlichen Zustimmungs­kundgebungen, mit denen er von allen Seiten überschüttet worden ist, billigen Ersatz gefunden. Jetzt wird er zu zeigen haben, ob er stark genug ist, um die Zügel wieder an sich zu reihen' di« ihm mehr und mehr zu entgleiten drohen. Vergessen wir nicht das eine, daß das Fortbestehen der nationalliberalen Partei, in den gegenwärtigen Zeitläuften wenig­stens, eine Notwendigkeit für die gesunde Fortentwickelung des Deutschen Reiches ist."

Die Lag« in Marokko.

Aus Fez wird gemeldet, daß Muley Hafid infolge der letzten Ereignisse so niedergedrückt sei, daß er sich mit dem Gedanken an seine Abdankung trage. Man geht wohl nicht fehl, wenn man annimmt, daß diese Abdankungsgelüste nicht ganz freiwillig und von den eigentlichen Herren des Landes inspiriert worden find. Einem Berichterstatter desMatin" gegenüber ließ er stch übri­gens über die letzten Vorgänge in Marokko aus. Er sagte, er sei unschuldig an den jüngsten Unruhen, da er infolge der französt- schen bewaffneten Intervention völlig ohnmächtig sei und vom Volk und den Kaids abaescbnitten und demzufolge ohne Autorität sei. Die französtschen Instruktionsoffiziere verständen nicht, mit den Marokkanern umzugeben. Daher sei der Soldatenaufstand er­folgt. Wenn Frankreich die Marokkaner richtig, gerecht und behut­sam behandele und fie nicht brüskiere, könne es in Marokko eine herrliche Soldatenreserve finden. Die Ruhe in Fez sei nur schein­bar wiederhergestellt. Doch dürfen fich die Europäer selbst tags­über in die Straßen wagen, obschon diese beständig von Pa­trouillen durchstreift werden. Auch sei ein Angriff der um­wohnenden Stämme bevorstehend.

Daß jedenfalls die Laae in Marokko zur Zeit nicht ungefähr­lich ist, zeigt auch eine offiziöse Zeitungsmeldung, nach der die KreuzerLoire" undConds" nach Mogador beordert worden sind, weil dis französische Regierung die Mitteilung erhalten hat, daß die Lage der im Susgebiet ansässigen Deutschen infolge der unter den Eingeborenen herrschenden Gärung nicht unbedenk­lich sei.

Die Untersuchung derTitanic"-Katastrophe.

L o n d o n. 3. Mai. Die Verhandlungen der Kommission zur Untersuchung desTitanic"-Unglücks wurden heute durch den Ver­treter des Handelsamts Sir Rufus Isaacs im Namen der Regie­rung eröffnet. In seiner Darstellung des Tatbestandes führt Isaacs aus: DieTitanic" fei vom Beginne der Reise an mit 21 KnotKr Geschwindigkeit gelaufen. Soweit stch feststellen laste, sei diese Geschwindigkeit bis zum Augenblick des Zusammenstoßes nicht verringert worden. Er stellte fest, daß sowohl von derCatpa* thia" wie von derBaltic" Eiswarnungen gegeben worden seien. Sodann gab Isaacs einen Vergleich der geretteten Pastagiere nach den einzelnen Schiffsklasten und Geschlechtern. Er sagte, es werde zweifellos die Aufmerksamkeit des Gerichtshofes erregen, daß 63 Prozent Pastagiere der ersten, 42 Prozent von der zweiten und nur 25 Prozent von der dritten Klaste gerettet wurden. Eine wei­tere auffallende Erscheinung sei, daß von den weiblichen Pasta­gieren erster Klaste alle gerettet worden seien außer fünf, die, wie man annehme, ihren Gatten nicht hätten verlosten wollen. Ferner sei auffallend, daß nur 126 männliche Pastagiere gerettet wurden. Die Untersuchung werde insbesondere stch auch auf die unzurei­chende Zahl von Rettungsbooten und die Konstruktion der waster- dichten Abteilungen erstrecken. Der erste Zeuge, der Ausguckmann Iowell, gab an, daß er sich bis 10 Uhr abends im Ausguck befun­den habe, und daß die Ausguckleute nicht mit Gläsern versehen ge­wesen seien, sowie daß die Stewards und Heizer nicht darauf ein- geübt waren, die Boote berabrulassen. Nach seiner Meinung seien auch in den Booten weder Pichtet, noch Kompasse, noch Lebens-

Drinnen in der Stube fitzt

Großmama: auf ihrem Schoße

Schläft ihr Enkel . . . Sieh, was blitzt überm Wald dort? . . . Ringelrose

Hopsasasa, das klingt und schwingt

Draußen hin und her im Vogen.

Großmama da drinnen fingt:

KommteinVogelgeflogen . .

Plötzlich wird's im Städtchen laut:

Rufen, Laufen und Gewimmel.

Ausgestreckte Hände:Schaut? Jedes Antlitz blickt zum Himmel!

Strahlt, wie's Dante einst gefehn,

: Dort der Rosenkreis der Engel,

Die im goldnen LLsteweh'n

] schwingen weiße Lilienstengel?

Rein! nicht überirdisch ist,

was dort fliegt auf blauem Plan!

Menschen-Sonnensehnsucht hißt

dort die hohe Wanderfahne! --------..T. |

mittel gewesen. Ein Matrose bezeugte, daß die Pastagiere in wilder Hast sich auf die Boote stützten. Man habe fie mit der Ruderpinne abgewehtt, der erste und noch ein anderer Offizier hätten Schreckschüste aus Revolvern abgegeben.

Das geheimnisvolle Schiff, das derTitanic" am llnglücks- tage begegnet sein könnte, meint man jetzt gefunden zu haben. Es ist festgestellt worden, daß der englische DampferKura", der von Newyork kam und gestern im Hafen von Algier eingelaufen ist, am Tage der Katastrophe in der Nähe der Untergangsstelle derTi­tanic" votbeigefahten sein mäste. Da bet Dampfer keine Appa­rate für drahtlose Telegraphie an Bord hatte, hatte er keine Ahnung von dem Furchtbaren, was stch nicht weit von ihm er­eignete.

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Deutsches Reich.

Som Kaiser. Achilleion, 3. Mai. Der Kaiser hörte heute vormittag die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts, des Chefs des Milit8tkabinetts und des Chefs des Marinekabtnetts.

Aus dem Reichskolonialamt. Gouverneur a. D. Dt. Otto Gleim wurde zum Direktor im Reichskolonialamt mit dem Range eines Rats 1. Klaste ernannt.

Dem Abgeordnetenhause ging ein Gesetzentwurf übet die Stärkung des Deutschtums in den Provinzen Ostpreußen, Schlefien und Schleswig-Holstein zum sogenannten Besttzfestigungsgesetz zu. Durch das Gesetz sollen der Staatsregietung 100 Millionen AL zur Verfügung gestellt werden mit der Bestimmung, zur Festigung und Stärkung des deutschen ländlichen Besitzstandes in diesen national* gefährdeten Teilen der Monarchie ländliche Grundstücke zu erwer­ben und als Rentengüter ganz, unter besonderen Umständen stück­weise gegen vollständige Schadloshaltung des Staates an deutsche Landwirte und Arbeiter zu veräußern. Zu der Vorlage ging gleichzeitig ein Antrag der Fortschrittlichen Volkspartei Ärensohn und Genossen ein, die königliche Staatsregierung zu ersuchen, zur Verstärkung des Grundkapitals der Deutschen Pfandbriefanstalt- Pose» «wf 6 Millionen AL einen Betrag von 5 Millionen Al gegen höchstens 3,75 % Zinsen zur Verfügung zu stellen.

Der Fall Dr. Roth. Ein Telegravhenbüro verbreitete gestern die Meldung, daß Bürgermeister Dr. Roth auf Wunsch weiter Bürgerkreife in Burgstädt auf den Oberbürgermeisterposten in Zittau verzichtet habe. Auf direkte Anfrage erklärte hierzu Landtagsabgeordneter Dr. Roth, daß wohl viele Wünsche und Bitten, in Burgstädt zu bleiben, vorliegen, daß e'r aber eine Ver­zichterklärung auf die Zittauer Oberbürgermeisterstelle noch nicht abgegeben habe.

Körperliche Züchtigung in den Volksschulen. Dresden, 3. Mai. Die Volksschulgesetzdeputatton der Zweiten Kammer hat fich vorgesteril mit einem Anträge beschäftigt, der bett Ausschluß bet körperlichen Züchtigung aus ber Volksschule bezweckte. Die Mehr­heit der Deputation hat die Einführung einer dahingehenden ge­setzlichen Bestimmung abgelehnt.

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Marburg und Umgegend.

Nachdruck aller Orginalarttkel ist gemäß 8 18 des Urheberrechts nur mit der deutlichen QuellenangabeOberhesi. Ztg. gestattet.)

Marburg, 4. Mai.

* Universität. Am Montag, den 6. Mai, nachmittags 6 Uhr, hält Herr Dr. Fritz Herrmann im Hörsaal 10 der Universität seine Antrittsvorlesung ÜberPalaeogeographie, ihre Methoden und Fortschritte".

* Zeppelinlandung in Marburg. Zu der morgen früh um 10 Uhr voraussichtlich stattfindenden Landung ist der Eingang zum Landungsplatz allein von dem Eisenbahnübergang an der Casseler­straße her möglich. Um Gedränge dort nach Möglichkeit zu ver­meiden, ist dringend zu empfehlen, Eintrittskarten zum Landungs­platz zum Preise von fe 1 für die Person schon im Vorverkauf in den Zigarrenhandlungen ober bei Herrn Bankier Bang, Bar- fützerstraße, zu lösen. Die an bie Mitglieder unseres Vereins be­reits vor 8 Tagen verschickten Einlaßkarten find mitzubringen uni

Und das Schiff, das dort sich dehnt, alle kennt ihr es, das schöne!

Und der in der Gondel lehnt«: Jüngster du bet Ebelsöhne, Die uns deutsche Erde gab,

fahr' entgegen nur dem Lichte!

Bringe deinem Volk herab

zukunftfonnige Gestchte! ...

Und die Mädchen, schnell ins Staus: Großmama, ei komm doch sehen!

Wie der Vogel Greif fieht's aus, hurt! und kann die Flügel drehetU Fuß und Rock und Zöpfchen fliegt Wieder schon hinaus mit Lachen.

Großmama den Enkel wiegt:

»Flein, ich bleib! er könnt' erwachen!"

Und sie hat stch, selber mfib,

wieder übers Kind gebogen.

Und ste summt bas alte Lied:

KommteinVogelgeftogen . * »*