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Erstes Blatt
Streich, sich nicht verkneifen können, die Absicht auszuplaudern. „Für christliche Offiziere — so schreibt sie in der ersten heißen Wallung ihres übervollen Herzens — gilt aber nach wie vor der Befehl des Herrn: Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen. Wobei es gänzlich gleichgültig ist, ob diese Menschen Kriegsmini» ster oder noch etwas Höheres sind." Angesichts dieser Aeutzerung der „Germania" wird der Vorwurf, als ob die Partei gegen den Kaiser selbst Sturm laufen wolle, auch anderwärts erhoben.
Zur Sache nimmt die „Kreuzztg." mit folgenden Ausführungen das Wort: „Wer dem Offiziersstande nicht angehört, sollte über die in Betracht kommenden Imponderabilien nur mit Vor» ficht urteilen und sich fragen, ob er selber jederzeit bereit ist, alle religiösen Vorschriften streng zu erfüllen, auch wenn er dadurch in den Verdacht kommt, es sei in der Stunde der Gefahr für Volk und Staat kein rechter Verlaß auf ihn. Jedenfalls muß man es als bösen Pharisäismus bezeichnen, wenn jeder Offizier, der im Falle der Ehrennotwehr zum Zweikampf bereit ist, als ein schlechter Christ hingestellt werden soll. Wir möchten die so oft behandelte Streitfrage hier nicht wieder aufrollen. Aber wir müssen den Abgeordneten Erzberger doch daran erinnern, daß auch Männer andere Berufe im Konflikt zwischen religiöser Pflicht und Berufsehre die göttlichen Gebote übertreten, und daß zu ihnen auch „Heilige" gehörten, die sich in einem mit Selbstmord identischen Eifer zum Martyrium drängten, auch Schiffskapitäne, die freiwillig mit dem sinkenden Schiffe untergehen. Pius IX. hat zwar in der Consti- tutio Apostolicae sedis moderatione vom 12. Oktober 1869 sogar über Könige und Kaiser, die, so viel an ihnen ist, den Zweikampf nicht verhindern, die Exkommunikation verhängt, und darauf mag Herrn Erzbergers Verdammungsurteil gegen die kaiserlicbe Entscheidung im Falle Sambeth fußen. Solange aber römisch-katholische Kaiser und Könige tröst jener päpstlichen Strafandrohung keine Anstalten treffen, das Osfiziersduell „quantum in illis est" zu verhindern, täten katholische Abgeordnete wohl daran, ihre religiösen Ermahnungen an di§ katholischen Fürsten zu richten."
— Z. D. gestellt. Köln, 29. April. Die „Köln. Ztg." meldet: Der Gouverneur von Ostafrika Freiherr v. Rechenberg wurde auf seinen Antrag unter Verleihung des Roten Adlerordens 2. Klaffe zur Disposition gestellt.
— v. Erumme-Douglas. Der Kaiser hat dem Kontreadmiral z. D. und Mitglied des Herrenhauses Karl Ferdinand v. Erumme die Erlaubnis erteilt, sich in Zukunft „von Erumme-Douglas" z« nennen. Herr v. Grumme ist der Schwiegersohn des kürzlich verstorbenen Grafen Douglas, mit besten Tode die oben erwähnte Namenserweiterung wohl in Verbindung steht.
— Ein bemerkenswerter Todesfall. Die Duellaffäre des Sani- tätsarzles Dr. Sambeth gab im Reichstag den Anlaß zu dem Zusammenstoß Erzbergers mit dem Kriegsminister. Jetzt kommt aus Mergentheim die Meldung, daß der Duellgegner Sambeths, der Oberwundarzt Dr. Schum, der den Anstoß zu dieser ganzen Duellaffäre gab, plötzlich gestorben ist.
— Zur Reform der Geschäftsordnung des Landtags. Berlin, 29. April. Wie eine parlamentarische Korrespondenz wisten will, wird die Eeschäftsordnungskommistion des Abgeordnetenhauses ihre Arbeiten an der Reform der Geschäftsordnung noch int Laufe dieser Woche abschließen, so daß der Bericht der Kommission in der nächsten Woche dem Plenum unterbreitet werden kann. Die konservativen Fraktionen und das Zentrum beabsichtigen, einen dringenden Antrag einzubringen, in dem das Plenum aufgefordert wird, die Reform der Geschäftsordnung nach den Vorschlägen der Kommission noch vor Pfinosten zum Abschluß zu bringen. Die Annahme dieses Antrages ist gesichert.
— Der Besuch der Berliner städtischen Kollegien in Wien. Wien, 29. April. Bürgermeister Neumayer antwortete dem Oberbürgermeister Kirschner, der für den Besuch der Berliner städtischen Kollegien in Wien die Zeit vom 29. bis 31. Mai vorschlug, daß dieser Termin der Wiener Stadtverwaltung sehr angenehm sei.
— Eine Reform der Borbildung für Hnndelsfchullehrer ist vom Deutschen Verbände für das kaufmännische Unterrichtswesen angeregt worden .Zu diesem Zwecke sind die deutschen Handelskammern ersucht worden, sich darüber gutachtlich zu äußern. in welchem Umfange «ine vraktisch« Ausbildung für Ziandelsschulsebrer als na<went'-r wird.
— Der Prozeß der Witwe Hermann. Berlin, 29. April. Nach mehrfachen Vertagungen wurde das Urteil im Prozeß der Witwe des im Anschluß an die Moabiter Unruhen verstorbenen Arbeiters Herrmann auf Zahlung einer Wochenrente gefällt. Das Gericht erkannte im Prinzip den Anspruch auf Entschädigung an und wird in einem späteren Termin über die Höhe und die Art der Entschädigung schlüssig werden.
— Ausstand der Rbeinschifser. Duisburg-Rubrort, 29. Avril. Die Schiffer, die Lohnerböhungen und Regelung der Ueber-, Nacht- und Sonntagsarbeit fordern, find gestern nachmittag f-et denjenigen Firmen in den Ausstand getreten, die ihre Forderungen nicht anerkannt baben. In Mitleidenschaft sind 9 oberrheinische und 39 niederrheinische Firmen. Zwischen Ruhrort und Mannheim liegt bereits eine große Anzahl von Ecklenv- kähnen still. Ein Teil der Lohnforderungen der Schiffer wurde vorher bereits bewilligt.
— Maifeier und Parteikaste. Elberfeld, 26. April. Auf dem Nürnberger sozialdemokratischen Parteitag war bekanrftftch be- schlosten worden, daß die Genosten, die am 1. Mai feiern können, den Tag aber bezahlt erhalten, ihren Tagesverdienst an die Parteikaste abführen sollen. Im Wuppertal war eine große Anzabl von Eenosten diesem Beschluß nicht nachgekommen. Der sozialdemokratische Verband Elberfeld-Barmen beantragte nach der „Köln. Ztg." deshalb gegen 82 Personen ein Verfahren wegen Ausschlvstes aus der Partei. Das Agitationskomitee batte darüber zu befinden. In 27 Fällen zog der Verein seinen Antrag aus verschiedenen Gründen vor der Entscheidung zurück. Gegen 28 Pflichtvergestene wurde auf Ausschluß aus der Partei erkannt, und 32 erhielten eine Rüge. In zwei Fällen wurde das Verfahren eingestellt, weil die Betrefffenden abgercist, beziehungsweise zum Militär eingezogen waren. Gegen eine Person, die auswärts beschäftigt ist. wurde das Urteil ausgesetzt. Der sozialdemokratische Verein erkannte das Urteil des Agitationskomitees an. gegen das die Betreffenden beim Parteivorstand in Berlin noch die Einsetzung eines S^ieds- gerichts beantragen können.
17. Jahrg.
1912.
Marokko und Frankreich.
E l K s a r, 27. April. Major Michelangelie traf heute früh mit zwei Kompagnien Kolonialtruppen im Lager von Arbaua ein. Die Instrukteure sind unversehrt. Man befürchtet, daß die Dsche- balas unterstützt von aufrührerischen Reitern einen nächtlichen Angriff machen. Unter den Reitern sind dem Vernehmen nach mehrere aus Fez entflohene militärische Chargen.
P a r i s, 27. April. Der in Rambouillet tagende Ministerrat beschloß, General Lyautey zum Eeneralresidenten von Marrokko und Gaillard, den gegenwärtigen Konsul von Fez, zum Generalsekretär zu ernennen. Regnault, der bisherige Gesandte von Tanger erhält einen Gesandtschaftsposten in Europa.
Paris, 28. April. Eine Note der „Agence Havas" besagt: In dem Bericht, den der Ministerpräsident in der Frage der Ernennung des Generals Liautey dem Präsidenten Fälliges unterbreitet, weist der Ministerpräsident zunächst auf die Bedingungen hin, unter denen der Gesandte Regnault nach Fez gesandt wurde, wie dieser die Zustimmung des Sultans zum Protektoratsvertrag erlangte und wie schließlich die Erwägungen Regnaults über die einzuführenden Reformen durch die Ereigniste in Fez unterbrochen wurden. Weiter betont Poincarr^ die Notwendigkeit eines einheitlichen Vorgehens in Marokko. Es sei das Werk der Zivilisation und des Fortschritts, das Frankreich in diesem Lande auf sich nehme. Aber nur in denjenigen Gegenden Marokkos, wo bereits der Friede eingekehrt fei, könnten die französischen Verwaltungsmaßregeln durchgeführt werden, um die friedliche Durckdrinounq des Landes methodisch vorzubereiten und auszudehnen. Durchaus nötig fei es, daß die bürgerlichen und militärischen Machtbefugniste kn die Hand eines einzigen Mannes gelegt ^würden. Die Aufgabe, die seiner harre, sei schwierig und verwickelt. Er sollte dem Protektorat Geltung verschaffen unter Beobachtung der Verpflichtungen Frankreichs gegenüber den Mächten, er solle gerade der Auf- fastung des Protektorats treu bleiben, die in Einklang stehe mit den internationalen Verträgen und er solle auch verstehen, durch geschickte Verfüaunq über die französischen Streitkräfte in Marokko und durch vernünftige Ausführung des politischen, ökonomischen und strategischen Programms, die Annahme des Protektorats seitens der marokkanischen Stämme vorzubereiten und zu sichern. Dei passende Mann für diese Aufgaben sei Liautey.
P a r i is , 29. April. Aus Larrasch wird unterm 27. April gemeldet: Die Gärung in der hiesigen Gegend dauert an. Es wird den Europäern geraten, ihre Häuser nicht zu verkästen. Seit die Ereigniste in Fez hier bekannt sind, ist die Haltung der Eingeborenen anmaßend geworden. Die spanischen Verstärkungen konnten wegen schlechten Wetters nicht gelandet werden und kehrten nach Cadix zurück.
Marorrrg
Mittwoch, 1. Maj,
■ -—- ~ Deutsches Reich»
— Bom Kaiser. Achilleion, 29. April. Der Kaiser hörte heute vormittag die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts, des Militärkabinetts und des Marinekabinetts:
— Depeschenwechsel zwischen dem Kaiser und dem König von Sachsen. Dresden, 29. April. Der Sächsische Landesdienst moldet: Anläßlich des Stapellaufes des Linienschiffes „König Albert" fand vorgestern zwischen dem König und dem Kaiser folgender Telegrammwechsel statt: An Se. Majestät den deutschen Kaiser, König von Preußen, Achilleion-Korfu: Das Linienschiff „Ersatz Aegir" ist durch meine Schwester „König Albert" getauft worden und soeben glücklich vom Stapel gelaufen. Möge das Schiff, den Traditionen seines Namens getreu, allezeit bereit sein, sein Bestes einzusetzen für Kaiser und Reich, als würdiges Glied unserer Flotte. Dir, Ihrem Obersten Kriegsherrn, danke ich dabei erneut von ganzem Herzen für die mit soviel Liebe und Treue mir und meinem ganzen Sackstenvolk erwiesene Ehre und für die herrliche Gestaltung der heutigen Feier, die mir und meiner Schwester un- vergeßli-b bleiben wird. Friedrich August. — An Se. Majestät den König von Sachsen, Danzig: Ich habe mich sehr gefreut über Deine Mitteilung von dem glücklichen Stapellauf des Linienschiffes „König Albert" und danke Dir und der Prinzessin Mathilde herzlich für das Erscheinen zur Stapellauffeier. Möge das stolze Schiff dem Namen des Heerführers aus großer Zeit allezeit Ehre machen und ein neues Band knüpfen zwischen den Bewohnern des Sachsenlandes und der deutschen Marine. Wilhelm.
— Graf Pcsadowsky und die Eisenbahner. Elberfeld, 28. April. Der Zentralr^-rband deutscher Ellenbahnhandwerker und -Arbeiter sSitz Elberfelds hält vom 15.—18. Mai d. Zs. in Elberfeld seinen 2. Derbands- tag ab. Diese Tagung dürft« deshalb besonderes Intereste beanspruchen, weil der bekannte Sozialpolitiker Graf von Posadowsky-Wehner, sowie eine Reihe Abgeordnete der verschiedenen bürgerllchen Parteien daran teilnehmen werden. Aus der Tagesordnung sei folgendes hervorgehoben: Am 15. Mai abends finden in acht verschiedenen Lokalen Landeskonferenzen der einzelnen Sparren statt. Am 16. Mai vorm. 11 Uhr Eröffnung des Verbandstaoes mit einer Kundgebung nationaler Eisenbahner im großen Saale der Stadthalle „Johannisberg" Elberfeld. Das Haupt- referat hält Herr Staatsminister Graf von Posadowsky über Die Stellung der Eisenbahnbedienfteten in Staat und Gesellschaft." In der Diskussion werden sprechen, über die Eisenbahner und Landesverteidigung: Reichstagsabg. Lic. Reinh. Mumm-Berlin: Eisenbahner und Brllkswirt- schaft: Reichstagsabg. Franz Bebrens-Esten; Eisenbahner und christlichnational« Arbeiterbewegung: Reichstagsabg. Heckmann-Bocbum: Eisenbahner und politisch« Parteien: Generalsekretär Adam Stegerwald-Eöln: Eisenbahner und sozialer Fortschritt: Landtagsabg. Beyer-Dortmund; Eisenbahner und staatsbürgerliche Erziehung: Berbandssekretär Gutsche- Elberield. An demselben Tage abends findet, ebenfalls im großen Saale der Stadthalle, ein Begrüßungsabend statt, zu dem aus den vorgenannten Rednern u. a. die Herren Oberbürgermeister Funck und Eisenbahndirek- tionsprästdent Hoefft ihr Erscheinen zugesagt haben. Den musikalischen Teil des Abends hat das aus 52 Künstlern bestehende städtische Orchester und der Männergesanoverein „Deutscher Sängerkreis" übernommen. Am 17. Mai finden zunächst Beratungen der geschäftlichen Angelegenheiten statt und daran anschließend wird über die Anträge fachlicher und gewerkschaftlicher Natur verhandelt und Beschluß gefaßt.
— Staatssekretär a. D. Wermuth und der Frankfurter Ober- bürgermeisterposten. Jetzt stellt auch die „Franks. Ztg." fest, daß die Frage über die Kandidatur des früheren Schatzsekretärs Wermuth für den Franksurter Oberbürgermeisterposten an Herrn Wermuth bisher weder herangetreten, noch von feiner Seite angeregt worden ist.
Ausland.
** Italien und die Türkei. Die Konstantinopeler Firma Jost hatte bekanntlich mit dem türkischen Kriegsministerium einen Vertrag abgeschlossen «der die Aufsuchung der treibenden Seeminen in den Dardanellen. Wie nun gemeldet wird, soll es der Firma wegen Streiks feiner italienischen Arbeiter nicht möglich sein, ihren Auftrag auszusühren. Demgegenüber aber wird aus diplomatischen Kreisen mitgeteilt, daß die Firma einfach deshalb keine Minen ausgesucht hat, weil gar keine treibenden Seeminen in den Dardanellen oder gar im Aegäischen Meere existieren. Tie Legende von treibenden Seeminen wird als ein türkischer Bluff bezeichnet, um die Dardanellensperre möglichst zu verlängern. Weiter wird berichtet, daß Ausweisungen von Italienern aus der Türkei, insbesondere aus Konstantinopel, bisher nur in Bezug auf. einzelne Personen zur Anwendung gekommen sind. Eine generelle Ausweisungsordre ist seitens der türkischen Regierung noch nicht erfolgt.
“ Kämpfe zwischen Chinesen und Tibetanern. Simla, 29. April. Hierher sind Meldungen gelangt, daß die Kämpfe in Lhassa zwischen Tibetanern und Chinesen andauern. Die Tibetaner verloren bisher 900, die Chinesen 300 Tote. In der südlichen Vorstadt
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend", „Fürs Haus" und „Landwirtschaftliche Beilage "
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lieber den Untergana der Titanic
haben nun auch die englischen zuständigen Kreise eine Untersuchung eingeleitet. Die überlebende Mannschaft der „Titanic" wurde am Sonntag nach) ihrer Ankunft in Plymuth von Beamten der Wbite Star Linie und des Handelsamts in Empfang genommen. Jeder Verkehr mit dem Publikum war abgesperrt. Es waren Anstalten getroffen, die Leute in den Docks unterzubringen, wo die Wartesäle zu Speise und Schlafräumen für sie hergerichtet worden waren. Die Beamten der Gewerkschaft der See- . teure protestierten telegraphisch beim Handelsamt gegen die -Dvangsweise Zurückhaltung der Leute. Der Vertreter des Han- belsamts erklärte, daß die Leute nur solange Zurückbleiben müßten, 'Bis ihre Vernehmung über den Untergang der „Titanic" beendet sei. Das Verhör wurde nach Möglichkeit beschleunigt und der größte Teil der Leute am Abend mit Extrazug nach ihrer Heimat Southampton befördert. Bei der Abfahrt wurde die Summe von 300 Pfund Sterling, die von Amerika telegraphisch angewiesen war, unter die Mannschaft verteilt. Einer der Leute sagte aus, daß der Direktor der White Star Line, Bruce Jsmay, tatsächlich mitgeholfen habe, Frauen in die Boote zu bringen und daß er erst tm letzten Augenblick in ein Boot gestiegen sei, in dem sich fast nur Frauen befanden, um beim Rudern zu helfen.
B e r l i n , 29. April. Dem Reichstage ging ein Gesetzentwurf betreffend den Zusammenstoß von Schiffen und Bergung und Hilfeleistung in Seenot zu.
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Politische Umschau.
Der Duellzwist.
Der Zwist der Zentrumspartei mit dem Kriegsminister wird in der Presse außerordentlich viel erörtert, die „Deutsche Tagesztg." hofft, daß es noch zu einer Einigung kommen werde, während die „Köln. Volksztg." grobes Geschütz aufsährt und erklärt, daß es dem Zentrum bei der jetzigen Sachlage schwer werden müffe, die Heeresoorlagen zu bewilligen. Wir glauben aber kaum, daß das Zentrum aus der Frage des Duells, das man nicht durch Dekrete aus der Welt schafft, zu einem parlamentarischen Machtkampf sich entwickeln lasten wird, schon um zu beweisen, daß das „®. T." unrecht hat, wenn es schreibt: „Das Geschoß, das der kleine Matthias in so gutgespielter Aufregung absandte, zielte gar nicht auf Heeringen, das zielte fernhintreffend — gen Korfu. Die »Germania" bat. w ssreiliükr Freude über den wohlgelungenen
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Raum 15 <t, bei amtlichen und auswärtige» Anzeigen 20 , jüt Reklamen die Zeile 60 a. Bei Wiederholungen entiprechender Rabatt. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Bei Konkurs kein Rabatt. Verbindlichkeit für Platz-, Datenvorschrift Mnd Beleglieferung ausgeschlossen. — Zahlungen im Postscheckverkehr — ohne Portokviten — unter Nr. 5015 des Postscheckamtes, Frankfurt a. M.
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