Marburg
1912.
Erttes Blatt
eingeladen.
Tie „Llnrheffifche Zeitung- erscheint täglich mit r.u» rahme der Sonn, und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch
beigetragen zur beschleunigten Gründung der neuen konservative, Vereinigung.
— (Bin Reichsschulmuseum In Leipzig? Berlin, 12. März, «uf dem Verbandstage akademisch gebildeter Lehrer Deutschland»
1L Elpril in Dresden soll ein Antrag gestellt werden, ein Reichsschulmuseum in Leipzig zu errichten. Es soll damit an. deren Bestrebungen begegnet werden, die auf Errichtung etne- Museums in Berlin hinzielen, dessen Grundstock die Ausstellung des preußischen Kultusministeriums auf der Brüsseler Meltau», stellung bilden soll.
— Ein Zwischenfall in der Zweiten hessischen Kammer. Darmstadt, 12. März. In der Zweiten hessischen Kammer ereignete sich am Dienstag ein bemerkenswerter Zwischenfall. Rach einer Rede des Abg. Dr. Fulda (Sozialdemokrat), der den Mi. Nister des Innern fortgesetzt auf das schwerste angriff und fielet« fiigte, ohne vom Vizepräsidenten Korell zur Ordnung gerufen zu werden, verließen sämtliche Vertreter der Regierung das Haus. Nach einer längeren Debatte über die Geschäftsordnung wurde auf einen Antrag des Abg. Osann beschlosien, eine Pause eintreten zu lassen, während der der Vorstand der Kammer mit der Regierung darüber verhandeln solle, auf welcher Grundlage wieder ein Zusammenarbeiten mit der Regierung ermöglicht werden könne. Nach einstündiger Verhandlung des Vorstandes der Kammer mit der Regierung und nach Beratung der Fraktionsvorstände et« schienen die Regierungsvertreter wieder im Saale. Der Vize, prästdent Korell stellte auf Grund des Stenogramms die wieder- holten Beleidigungen des Abg. Fulda fest und erteilte ihm zwei Ordnungsrufe. Darauf gab er im Namen des Eesamtvorstandei der Kemmer eine Erklärung ab, in der er seinem Bedauern wegen des Zwischenfalles Ausdruck gab. Sodann gaben sämtliche Vor. stände der bürgerlichen Fraktionen Erklärungen ab, in denen fi« ebenfalls den Vorfall aufs tiefste bedauerten. Der Minister de, Innern v. Homburg dankte den bürgerlichen Parteien und er. klärte, daß es ihm nach dem beleidigenden Verhalten Fuldas un« möglich fei, sich in Zukunft jemals wieder in eine Diskussion mit ihm einzulaffen oder ihm eine Antwort zu erteilen. Damit war der Zwischenfall erledigt.
— Die Verhandlung gegen Pfarrer Tranb-Dortmund begann gestern unter Ausschluß der Oeffentlichkeit im Breslauer König!. Konsistorium und dauert wegen umfangreichen Aktenmaterials bis Donnerstag, trotzdem das Konsistorium keine Zeugen geladen und auch die Ladung Trautischer Zeugen abgelehnt hat. Die Verteidigung führt Rechtsanwalt Dr. Kremer-Berlin. Di, Anklage vertritt Konststorialrat Hain.
Stadtverordneten - Sitzung.
* Marburg, 12. März.
3n der heutigen fortgesetzten Sitzung wurde mit der Beratung des Haushaltsetats fortgefahren und zunächst die vertraulichen Sachen erledigt.
Dann schritt man zur Beratung des außerordentlichen Etat» der Stadthauptkasse. Es wurden die verschiedenen Kommission^ beschlösse zur Verlesung gebracht und kurz durchgesprochen. Bei Titel llmpflasterung der Bahnhofstraße beantragte der Stadtv. Engel, diese zurückzustellen und alle Tiefbauarbeiten seitens der verschiedenen städtischen Werke während dieser Zeit herstellen zu lassen. Menn die Pflasterung erfolgt sei, dürfe auf absehbar» Zeit dort das Pflaster nicht mehr aufgerissen werden. Der Ober» biirgermeister bemerkt hierzu, daß der Magistrat schon in diesem Sinne beschlosien habe. Stadtv. Stroinsky wünschte, daß auch der Pilgrimstein bald einer llmpflasterung unterzogen würde. Zur Bürgersteiqanlage in der Universitätsstraße sind 16 000 JUL eingestellt. Stadtv. Stroinsky trat dafür ein, daß es mit der llniverfitätsstraße bald voran ginge, damit die Anlieger wüßten, woran sie seien. Stadtv. Bang erinnerte an den trostlosen Zustand dieser Straße; eine Pflasterung dort sei vielleicht billiger wie die Instandhaltung der Chaussierung. Stadtv. Schäfer wünschte Fortführung der Pflasterung in der Casielerstraße. Stadtv. Engel befürwortete baldige Instandsetzung bes Bürgerteigs in der Afföllerstraße. 56 Kinder müßten dort täglich, um zur Schule zu kommen, den schlammigen Weg passieren. ItM Bebauungsplan für da» linke Lahnufer verursachte eine lebhafte >
Ausland.
* * China. Hongkong, 12. März. Bei den gestrigen Zusammenstößen zwischen den neu eingestellten Truppen und den Aufständischen in Kanton sollen der „Daily Preß" zufolge 100—200 Personen getötet und verwundet worden sein. Die Aufständischen, welche gut bewaffnet und mit Munition ausgerüstet waren, besetzten die Admiralität. Der englische Generalkonsul ordnete an, daß sich die Fremden nach Hongkong begeben.
* * Marokko. Paris, 12. März. Aus Tanger wird dem „Temps" gemeldet, daß in Marakesch Unruhen ausgebrochen feien, bei welchen ein deutscher Ingenieur namens Bertram und ein Schweizer Reisender verwundet worden seien.
* * Mexiko. Newyork, 12. März. Nach einem aus Mexiko h^r eingetroffenen Telegramm haben mit Maschinengewehren ausgerüstete Regierungstruppen eine Abteilung Aufständischer in Stärke von 800 Mann bei Culiacan im Staate Sinalos geschlagen und 200 Gefangene gemacht. Wie ferner ans Torreon gemeldet wird, hat am 9. März bei Gomez Palacio eine Schlacht stattgefunden, in der die Insurgenten mit einem Verlust von 150 loten und Verwundeten ebenfalls in die Flucht getrieben wurden.
Nach 8Mündiger Dauer wurde die Konferenz auf morgen vertagt.
Politische Umschau.
Genosse Schöpflin als wankende Säule.
Eenosie Schöpflin hat der „Leipz. Bolksztg." schweres Aerger- nis bereitet. Er besprach in einer Versammlung das freisinnig- sozialdemokratische Stichwahlabkommen und — verteidigte es troJ Xofa Luxemburg und „Leipz. Bolksztg.". Unter anderem führte er aus: „Ohne dieses Abkommen wäre aber die alte Mehrheit unweigerlich wiedergekehrt. Unter ehrlichen Menschen sollte man darüber nicht erst streiten. Unsere flinken Kritiker, die Genossin Luxemburg und der Eenosie Pannekoek, sollten an diesem Gesichtspunkt nicht gewaltsam vorübergeben. Es ist ja merkwürdig, daß unsere schärfsten Kritiker gerade aus Polen, Rawitsch, Kroatien, Slawonien oder auch einmal aus Holland zu uns kommen, um die deutschen Arbeiter und Sozialdemokraten zu belehren, was sie zu tun hatten. Selbstverständlich sind wir international und lieben alle Menschen mit gleicher Liebe. Erfreulich ist es aber nicht, daß die großen Parteiretter gerade von der Wolga, der Drau oder der Sau Herkommen. Selbstverständlich Meinungsfreiheit, Diskusfionsfreiheit, Kritikfreiheit, grenzenlos, schranken- los, aber eine angenehme Erscheinung ist das nicht immer."
Richt übel! Freilich, die Redaktion des Leipziger Eenosien- organs hält noch treu zu Rosa Luxemburg und gibt dem naseweisen Eenosien Schöpflin „in aller Deutlichkeit" zu versieben daß er mit Mitteln operiert, die „nicht anständig" sind.
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Reick
— Zur Erbschaftssteuer. Berlin, 12 März. Der Staatssekretär des Reichsschatzamts übersandte der Zeitung „Germania" folgende Berichtigung: Die Redaktion der „Germania" beehre ich mich, um Aufnahme folgender Berichtigung zu bitten: In der heutigen Nummer teilen Sie mit, ich hätte bei der Beratung des Zuwachssteuergesetzes maßgebenden nationalliberalen Abgeordneten die Zusage gemacht, daß mein erster Steuervorschlag nach den Neuwahlen die Wiedereinbringung der Kindeserbschatfssteuer sein würde. Diese Angabe entspricht nicht den Tatsachen. Bei meinen Verhandlungen und Besprechungen über die Zuwachssteuer ist von der Einführung der Erbschaftssteuer niemals die Rede gewesen. Ferner gestatte ich mir festzustellen, daß ich einer politischen Partei nicht angehöre oder angehört habe. Wermuth. (Die Germania hatte den Staatssekretär als Parteifreund des Herrn Basiermann bezeichnet.)
— „Hamburgisch-Konservative Bereinigung." Die „Freikons. Korr. schreibt: Unter diesem Namen hat sich in Hamburg eine Vereinigung gebildet, die ihren Anschluß bei der deutsch-konserva- troen und bei Reichspartei sucht. Man wünscht darzutun, daß auch die Welrbundelsinteresien, die in Hamburg maßgebend sind, mit den konservativen Grundsätzen vereint werden können, und andererseits hofft man, der konservativen Bewegung überhaupt einen Dienst zu leisten, wenn man den Einfluß der städtischen Konservativen in ihr vermehrt. Eine Spitze gegen den Hamburger nationalliberalen Reichstagswahlverein will die Gründung nicht bedeuten, sondern nur denen eine Organisation bieten, fite jenem Verein nicht angeboren wollen. Der nationalliberale Verein war bisher in Hamburg die am weitesten rechts stehende Gruppe, die auch im letzten Wahlkampf nur gegen links kämpfte; auch die Vorschläge in der nationalliberalen Reichstagsfraktion bei der ersten Präsidentenwahl dieses Jahres hat der Hamburgische Verein mißbilligt. Dennoch haben gerade diese Vorgänge |
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend", .Fürs Haus" und »Landwirtschaftliche Beilage".
Der Bergarbeiterstreik.
Der Streik der Bergarbeiter nimmt immer ernstere Formen an. Von verschiedenen Seiten werden Ausschreitungen und Terror gegen Arbeitswillige gemeldet. Die Streikenden werden dadurch umsomehr die öffentliche Meinung gegen sich haben; denn dieser Streik erscheint weiten Kreisen als durchaus unnötig und verwerflich. Die „Magdeburgische Zeitung" nennt ihn einen „frivolen Streik", der ohne zwingenden wirtschaftlichen Grund angefangen worden sei. Sie schreibt: „Die alten sozialdemokratischen Gewerkschaften, die Hirsch-Dunckerschen und die polnischen haben sich zusammengefunden und mit überraschender Geschwindigkeit einen Streik vom Zaune gebrochen .... Sie wollten einfach den Streik, wollten ihn um jeden Preis. Eben weil es sich für sie hier nicht um wirtschaftliche Ziele, sondern um politische und um Machtfragen handelt. Inwieweit sie damit einen Sympathiestreik mit den englischen Ausständigen inszenieren wollten — dieser Verdacht liegt doch zum mindesten trotz aller Ableugnung sehr nahe, wo heute gleichzeitig die französischen und belgischen Bergleute in den Streik eintreten — kann dabei offen gelasien werden. Die Tatsache bleibt auf jeden Fall bestehen, daß Herr Sachse und seine Freunde ihre Gefolgschaft systematisch in den Streik gehetzt haben, obwohl sie wußten, daß diese Ultima ratio einstweilen noch zu vermeiden gewesen wäre, ein trauriger Beweis jedenfalls, daß es ihnen an VeranwoMichkeitsgefühl gebrach dem eigenen Ee- wisien gegenüber und awch den Arbeitern gegenüber, die sich ihrer Führung anvertraut haben."
Metier die Lage im Ruhrkohlengetiiet und in den anderen Kohlenzentren geben folgende Meldungen Aufschluß:
Essen, 12. März. Heute vormittag haben sich auf der Eute- Hoffnung-HLtte Streikexzesie ereignet. Auf Schacht Tondern wurden 18 Bergleuten Schuhe und Kleider zerschnitten. In Dellais wurden Arbeitswillige mit Steinen beworfen.
Essen, 12. März. Es wird mitgeteilt, daß auf den Zechen „Neumühl", „Deutscher Kaiser" und „Westende" heute bei der Einfahrt große Masienansammlungen stattfanden. Ein Vertrauensmann des Christlichen Gewerkvereins aus Lierich namens Fliege, der auf der Zeche „Neumühl" beschäftigt ist und zur Arbeit gehen wollte, wurde von der Menge hochgehoben und umhergetragen, wobei man rief: „Hoch der Streikbrecher!". Die christlichen Gewerkschaften haben sich unter diesen Umständen an die Behörden um besseren Schutz der Arbeitswilligen gewandt. In Dellwig (Kolonie Güte-Hoffnungs Hütte) wurden gestern Arbeitswillige von Frauen von Streikenden mit Steinen beworfen. Auf der Zeche „Blasiert" in Marl wurde ein Arbeitswilliger in der Kantine von Streikenden überfallen und so zugerichtet, daß er dem Krankenhaus zugeführt werden mußte. Ein anderer Arbeitswilliger wurde in seiner Wohnung von Mitbewohnern überfallen und gleichfalls mißhandelt, sodaß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte.
Essen, 12. März. Die Lage im Streikgebiet hat sich gegen gestern wesentlich geändert, da es vielfach bei der Einfahrt der gestrigen Mittags- und der heutigen Frühschicht zu Unruhen gekommen ist, bei denen die Schutzmannschaften verschiedentlich den Säbel gebrauchten. Arbeitswillige wurden vielfach verhöhnt und tätlich angegriffen. Stellenweise ist infolge dieser Vorgänge die Zahl der Streikenden erheblich gewachsen. Bei der Frühschicht war aber keine wesentliche Vermehrung der Streikenden gegenüber gestern zu bemerken. Einzelne Frühschichten sind vollständig angefahren, bei anderen ist die Zahl der Arbeiter sogar gestiegen, wobei es sich um Zechen handelt, die abseits vom Unruhegebiet liegen. Angesichts des auftretenden Terrorismus fordert eine größere Anzahl von den Arbeitern nahestehenden Zeitungen militärischen Schutz. Die Zechenverwaltungen haben teilweise die Früh- und die Mittagsschicht zusammengelegt.
Ellen, 12. März. Von insgesamt 266 835 Bergleuten des Ruhrbezirks sind heute 110107 angefahren. Es streiken demnach 58,74 Prozent.
St. Avold, 12. März. Auf der Grube „Merlenbach" der Saar- und Moselbergwerksgesellschaft ist plötzlich der Streik avs- gebrochen. Heute mittag sind von den rund 700 Mann der Belegschaft der Grube nur 50 angefahren. Die Streikenden, die ohne Kündigung die Arbeit niedergelegt haben, stellen die gleichen Forderungen wie die Arbeiter des Ruhrbezirks. Auf den sonstigen Gruben des Bezirks ist alles angefahren.
Berlin, 12. März. Dem Reichstag ist folgende Interpellation Schädler und Een. zugegangen: Ist der Reichskanzler bereit, über den Stand de» Streiks im rheinisch-westfälischen Kohlenrevier Auskunft zu geben und was gedenkt der Reichskanzler zu tun, um unter Berücksichtigung der berechtigten Wünsche der Bergleute ein rasches Ende des die deutsche Volkswirtschaft schwer schädigenden Ausstandes herbeizuführen?
Paris, 12. März. Nach Beendigung des 24stündigen Demonstrationsstreiks ist überall in Den Bergwerken die Arbeit wieder aufgenommen worden.
London, 12. Mörz. Die Konferenz der Minenbesitzer kam In ihrer heutigen Morgensitzung zu keiner Entscheidung. Man befürchtet, daß, wenn die Beratungen länger dauern, eine Zusammenkunft mit den Grubenarbeitern heute unmöglich ist.
London, 12. März. Die Bergwerksbesitzer einschließlich derjenigen von Wales und Schottland kamen heute nachmittag B Uhr mit dem Premierminister Asquith zu einer Besprechung zusammen. Auch die Delegierten der Bergarbeiter waren dazu I
Haag, 12. März. Die Direktionen der Dampfergesellschaften, die den Postdampferdienst nach Niederländisch-Indien versehen, teilten der Regierung mit, daß sie infolge bes Streiks in England jui Sparfantteit tm Kohlenverbrauch gezwungen seien und bes» fialb für bie Einhaltung der vertraglich festgesetzten Fahrzeiten nicht bürgen könnten.
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Der Krieg um Tripolis.
61 “ L, 12‘ Marz: (Agenzia Stefani.) Gestern früh rückten zwei Infanterie und eine Batterie Gebirgsgeschütze aus den italienischen Verschanzungen vor, um eine Kompagnie Pioniere, die mit n?eT Forts beschäftigt waren, zu beschützen. Gegen 10 Uhr bemerkten sie eine Karawane, der sie mit einigen Kanonenschüsien schwere Verluste beibrachten. Gegen Mittag näherten sich größere Massen von Türken und Arabern bis auf vier Kilometer der Stelle, wo die Italiener neue Fortifikationsanlagen begonnen hatten. Die Italiener" er- öffneten ein heftiges Geschützfeuer. Es entstand ein erbitterter Kampf in dem die Infanterie mit zwei erfolgreichen Bajonettangriffen den Angriff des Feindes aufhielt, der den italienischen rechten Flügel einzu- schlreßen versuchte. Der Kampf dauerte bis nachmittags 4 Uhr. Nach ungeheuren Verlusten begann der Feind sich zuriickzuziehen, verfolgt von dem Feuer der Italiener. Eine Stunde später war er vollständig ver- schwunden. Die Italiener hatten 13 Tote, darunter 1 Offizier, und 73 Verwundete, darunter 3 Offiziere.
Konstantinopel, 13. März. Der Kommandant von Benghafi, Enver Bei, wurde beauftragt, dem Scheik der Senusii den Großkordon des Osmanieorden, nebst kostbarem Säbel, Teppich und Uhr mit Brillan- ten als Geschenke des Sultans zu überreichen. Alle im Libanon an, fasst gen Italiener verließen infolge des Ausweisungsbefehls das Land.
ondon, 12. März. Wie dem Auswärtigen Amt von dem Bot- schafter in Konstanttnopel mitgeteilt wurde, sind in den Dardanellen Kontaktmnren gelegt worden. Die durch Bojen bezeichnete Fahrrinne, durch die die Schiffe von zwei Lotsendampfern geleitet werden, ist offen gelasien. ' ''
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Donnerstag, 14. Mär,
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laugt zugesandte Manuskripte übernimmt die Redaktton keinerlei Verantwortung). Druck und Verlag der Univ.-Buchdruckerei 5>. A. Kocb ______________ (Inh.: Dr. C. Hitzeroth), Markt 21. — Telephon 55.