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1912.

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freilt^ den ZurufNetter Liberaler!" einbrtngt. Er ist stram« für Beibehaltung aller FuttermittelMe und weiß die Bedeutung des Großgrundbesitzes zu schätzen. Mehr kann man nicht ver­langen.

gehen zu wollen. Aber sie würden nicht die kleinste Feuerprobe bestehen, wenn ich meines Vermögens und des äußeren Glanzes beraubt würde."

So klein denken Sie von den Menschen?"

Sie lächelte bitter.

Nicht Heiner, als ich sie kennen gelernt habe. Wenn man reich ist, hat man keine Freunde."

Wenn ich Sie doch von der Unrichtigkeit Ihrer Behauptung über­zeugen könnte, gnädige Frau."

Sie sah ernst und prüfend in sein Gesicht.

Ich glaube, das würde nicht leicht sein. Was wollen Sie! Jedes Ding hat zwei Seiten. Ich habe mich damit abgefunden. Meine bevor­zugte Lebensstellung schafft mir doch auch manche Annehmlichkeit. Aber wenn ich mal einem Menschen innerlich näher komme, das ist mir doch das Schönste, weil es das Seltenste ist. Und Ihnen bin ich heute mensch­lich näher gekommen. Wir kennen uns nun schon seit länger als Iahres- ftist. Ich hab« gern zuweilen mit Ihnen geplaudert, weil ich Sie als Hugen geistvollen Menschen schätzte. Daß Sie aber auch Gemüt haben und einen treuen, zuverlässigen Sinn, das habe ich heute erst heraus­gefunden. Und ich freu« mich sehr darüber,"

Hartwig war bei ihren lefecn Worten rot geworden, wie ein auf losen Streichen ertappter Schuljunge. Sie sah es, daß er für einen Moment die Sicherheit seines Wesens eingebiißt hatte. Feinfühlig half sie ihm darüber hinweg und plauderte leicht von gleichgültiaen Sachen. Als er sich aber kurze Zeit darauf verabschiedet«, reichte sie ihm mit warmem Druck die Hand und sah ihm mit ernster Freundlichkeit in di« Aug«n.

Auf Wiedersehen also am Samstag. Und was ich für Ihr« Freunde tun kann, werde ich tun, um Ihnen eine Freude zu machen."

Er küßte ihre Hand und erwiderte fest und klar ihren Blick.

Ich danke Ihnen herzlich, verehrte gnädige Frau."

Ein bischen nachdenklich und versonnen ging er bis zum nächsten Droschkenhalteplatz und warf sich in einen Taxameter. Während er durch den Tiergarten nach Hause fuhr, beschäftigt« er sich in seinen Gedanken mehr mit Frau von Hermsdorf als mit Georg und Gitta. Er hatte sie bisher für «ine zwar liebenswürdige, aber imerhin etwas oberflächliche Weltdame gehalten. Heute hatte er jedoch erkannt, daß er sich getäuscht hatte. Eine «hoben« Stimmung bemächtigte sich seiner, nicht nur, weil

^.ieLlnrhe,fische detiang" erscheint täglich mit tufnacjte ter emtn« und Feiertag«. Ter Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch Vie Post bezogen 9.25 M (ohne Bestellgeld), der unseren Zeitnngsstellen und der Expedition <Markt 21) 2.00 '* * frei ins Haus, (güt unver­langt zugefandte Manuskripte übernimmt die Redakfton keine'lei Verantwortung). Druck und Verlag der Univ.-Buchdruckerei I. A. Koch (Jnb.: Dr. C. Hitzcroth), Markt 21. Telephon 55.

Politische Umschau.

Und Herr Hestermann sprach.

Gelegentlich der Debatte über den Antrag auf Aufhebung der Futtermittelzölle und des Zolls auf die Frühkartoffeln sprach gestern auch ein Vertreter des Deutschen Bauernbundes, der im hiesigen Kreise nicht unbekannte Herr Hestermann. Interessant an der Rede war, daß er die Stellung des Deutschen Bauern­bundes in einer Weise darlegte, die man nicht erwartet hatte. Ein Mitglied des Bundes der Landwirte hätte genau so reden kön­nen. Er erblickt im Großkapital den größten Feind, was ihm

Sonnabend, 24. Februar

Denlscher Verein für ländliche Wohlfahrts- und Hetmatpflege.

_ «. L H. Berlin, 22. Febr.

_ ,77r zweite Verhandlungstag der 16. Hauptversammlung des Deutschen Vererns für ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege war hauptsächlich der Jugendpflege auf dem Lande gewidmet. Der Referent Pfarrer Pietryga (Schreibersdorf i. Sch.) schilderte seine Erfahrungen, die er mit seinem vor 10 Jahren gegründeten Dorf- rastno gemacht hat. Er hat hierfür einen größeren Wohnraum gemietet, in dem Zeitschriften, Bücher, Spiele usw. auslagen. Reben dem Kasino liegt ein Spielplatz, der von den Jugend-

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Bellagen:Nach Feierabend",Fürs Haus" und »Landwirtschaftliche Beilage"

. Die deutsch-englische Verständigung.

Ueber den Zweck und die Ziele der Reise Lord Haldanes und Mc ,rch daran anschließendeVerständigungspolitik" hatte der Berliner Lokalanzeiger" einen überschwänglichen Artikel von be­sonderer diplomatischer Seite aus London gebracht. DasW. T. B." ist aber ermächtigt, die Ueberschwänglichkeiten mit folgen­den Worten abzutun:DerVerl. Lok.-Anz." bringt einen aus London datierenden Aufsehen erregenden Artikel über enlgisch- deutsche Verhandlungen: Von unterrichteter Stelle erfährt das Wolsfsche Telegraphen-Vureau, daß die Angaben des Artikels lediglich auf Kombinationen beruhen und daher nur geeignet sind falsche Erwartungen oder falsche Befürchtungen hervorzurufen . n G<n episches Blatt, derDaily Telegraph", laßt sich gleich- falls über die Verhandlungen aus. Die Beziehungen zwischen den beiden Regierungen seien herzlicher als seit langer Zeit. Die deutsche Negierung habe nur gewisie Schwierigkeiten mit der öffentlichen Meinung.Trotz allem, was in der letzten Zeit qe- fck>ehen ist, verdächtigt ein Teil der deutschen Presie das britische Kabinett macchmvellischer Pläne und fährt fort, Unmöglichkeiten etis Basis für eine deutsch-englische Entente zu empfehlen." Ein

®Ä1.rÄn für eine Verständigung sei indessen gefunden. Die öffentliche Meinung in Deutschland werde bald begreifen daß das britische Volk den herzlichen Wunsch zu einer besieren Ver'stän- digung hegt, sowie auch daß eine solche Verständigung nicht nur die Beschränkung der Flottenrüstungen, sondern auch engere kom­merzielle Beziehungen fördern müßte.

, . dllso doch die Flottenrüstungen?! Run, es ist ja auch zu ver­lockend, sich wieder einmal an Deutschland zu versuchen. Man dringt uns einige glatte Worte entgegen und hofft, daß wir da­durch veranlaßt werden, unser Flottenprogramm zu revidieren «nd wenn wir es nicht tun, nun, dann sind wir eben die Stören­friede der Welt. Worte bedeuten aber für uns sehr wenig und trotz desDarly Telegraph" wird die deutsche öffentliche Meinung andere Garantien von England fordern, weil sie weiß, daß ein in

« 7r5" sonst nicht gekannter nationaler Egoismus in England alle Schritte bestimmt und weil sie vermutet, daß man uns auch jetzt nicht um unserer schönen Augen willen entgegenkommt. Die Ver mutungen, welche polittsche Fragen England zu seiner deutsch- sreundlichen Haltung bestimmen, schießen wie Pilze aus der Erde. Tatsache ift und das geht auch aus dem immerhin scharfen und prompten Dementi der Wilhelmstraße gegen denBerl. L.-A." hervor, daß das Einigungsbedürfnis in London größer ist, als bei «ns Wir sehen aber auch daraus, daß unsere Regierung selbst durchaus nicht geneigt ist, sich in eine falsche Stimmung treiben zu lasten. Und das ist gut so.

vereinen, aber auch von den Erwachsenen zur Veranstaltung von Spielen aller Art lebhaft benutzt wurde. Daneben wurden Ver­sammlungen für Jugendliche, Burschen, Männer und Jungfrauen abgehalten, in denen die Zuhörer über gemeinnützige Einrich­tungen, wie Spar- und Darlehnskasten, Obstbaupflege, Kranken­pflege usw.' belehrt wurden. Elternabende, Lehrausflüge Ver- einfeste gingen mit diesen Veranstaltungen Hand in Hand. Die Beteiligung war trotz der polnischen Gegend eine sehr gute Stadtrat Prof. Dr. Stein (Frankfurt a. M.) behandelte sodann das ThemaRechtsberatung und Rechtsauskunft auf dem Lande". Für den Landbewohner ist wegen der geringeren Zahl der An­wälte auf dem Lande und der größeren Entfernungen von den Städten ebenso schwierig wie kostspielig, zu seinem Rechte zu kom­men. Unberufene Rechtsberater, Besserwisser und Winkeladvo­katen fehlen auf dem Lande nicht. Bei dem engen Zusammenleben auf dem Lande ist gerade hier der Trieb desProzeßbandels" besonders häufig. Die freiwillige Hilfe der Lehrer, der Pfarrer, der Aerzte und sonstiger sachverständiger Berater reicht nicht aus, daher stnd gerade auf dem Lande organisierte Rechtsauskunfts­stellen eine dringende Notwendigkeit. Die städtischen Rechtsaus­kunftsstellen errichten ja schon vielfach auf dem Lande Zweig­stellen, aber der letzte entscheidende Schritt ist die Errichtung eigener Rechtsauskunftsstellen für die Kreise oder die Gemeinden in Verbindung mit den Rechtsauskunftsstellen benachbarter Groß­städte. Die Besetzung der Stellen durch Juristen wäre wohl er- pünscht, aber, da meist die Mittel fehlen, ist diese Art der Stellen­besetzung nicht immer möglich. Die Landwirtschaftskammern, die Genostenschaften haben sich auch schon der Nechtsberatung angenom­men. Der rheinische Bauernverein z. B. rühmt sich, längst vor der städtischen Organisation die erste Rechtsauskunftsstelle für seine Mitglieder im Jahre 18S3 errichtet zu haben. Es fehlt aber allen diesen Stellen die durchgreifende Organisation, die allein garan­tiert, daß die Leute gut beraten werden. Die Aufgabe, die länd­liche Rechtsauskunft zu organisieren, wird daher in der Hauptsache amtlichen Stellen, nach Redners Ansicht, den Kreisen zufallen. (Lebhafter Beifall.)- ------

Zum Schluß führten Fübrer und Führerinnen des ..Wander­vogel" in Steglitz einige ländliche Singtänze auf. die zeiaten, wie der Volkstanz sinnig ausgestaltet werden kann. Die Vorfübrungen fanden bei den zahlreich erschienen Damen und Herren lebhaften Anklang.

Im Vorraume des Saales des Architektenhauses batte der Ausschuß für ländliche Kunstpflege eine Wanderausstellung ein­gerichtet, die Gegenstände der Volkskunst und des Hausfleißes zeigte; alle.diese Gegenstände waren in fleißiger Winterarbeit auf dem Lande angefertigt worden. Die Vorsitzende der Deutschen Spitzenschule Exz. Freifrau v. Eebsattel batte eine Ausstellung von Spitzen veranstaltet, während Frau Luise Geifria-Korcdi (Friedenau) Hausfleißarbeiten sächsisch-siebenbürgischer Bauern­frauen darbot.

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Deutsches Reich.

_Die Wehrvorlage. Berlin. 22. Febr. NieNordd. Allg. Ztg. schreibt: Aus den Verhandlungen des Reichstags ist es be­kannt, daß die zu erwartenden Wehrvorlagen den Bundesrat noch nicht beschäftigt haben und daß bisher weder über die Höhe der Forderungen noch über die Art der Deckung Beschlüsse gefaßt wor­den sind. Die beteiligten Instanzen beschleunigen nach Möglich- kett die Arbeiten, und es kann erwartet werden, daß in kurzer Zett über die Regierungsvorlagen Klarheit geschaffen wird. Die for- mutterten Vorschläge der Kriegsverwaltung, auf die der weitaus größte Teil der Neuforderungen entfallen wird, gelangten gestern in die Hände des Reichskanzlers. Leider wird die Zeit der Vor­bereitung dazu benutzt, um allerlei mehr oder weniger falsche Kombinationen teils über den Inhalt der Wehrvorlagen, teil» über die Deckungsfrage zu verbreiten. Ins Gebiet der teilten Er­findungen gehört die Angabe, der Staatssekretär des Reichsschatz­amts sei ein Gegner der Verstärkung unserer Wehrfähigkeit.

Die Reichstagskommissionen. Berlin, 22. Febr. Die Aemter der Vorsitzenden brzw. stellvertretenden Vorsitzenden in den Neichstags.kommissionen sind auf die Parteien wie folgt ver­teilt: Budgetkommission 28 Mitglieder, Vorsitz Zentrum, stellv. Vors. Sozialdemokrat; Eeschäftsordnungskommission 21 Mitglie­der, Vorsitz Sozialdemokrat, stellv. Vors. Konservativ; Petitions­kommission 28 Mitglieder, Vorsitz Nationalliberal, stellv. Vors. Zentrum; Wahl- und Prüfungskommission 14 Mitglieder, Vorsitz Konservativ, stellv. Vors. Fortschr. Volkspartei; Rechnungskommis- ston 14 Mitglieder, Vorsitz Fortschr. Volkspartei, stellv. Dors. Nationalliberal.

Die nationalliberale Partei «nd die Präsidentenwahl im Reichstag«. Der'Vorstand des Ratronalkiberalen Landesvereins für das Herzogtum Gotha hat einstimmig eine Resolution ange­nommen, in der es heißt: Der Vorstand des Nationalliberalen Landesvereins für das Herzogtum Gotha hat mit Befremden von der Haltung einer großen Anzahl nationalliberaler Abgeord­neter bei der Mahl des Reichstagspräsidinms Kenntnis genom­men und schließt sich den Proteftkundgebungen zahlreicher natio­nalliberaler Organisationen des Reiches an. Die Stimmenabgabe für eine« Bebel und Scheidemann ist durchaus unvereinbar mit ' der nationalen Ueberlieferung der Partei.

Die Visitenkarte des Herrn Scheidemann. Wie derVor­wärts" mitteilt, ist es nicht richtig, daß der erste Vizepräsident des Reichstaoes bei der Abgabe der Karten den Reichskanzler über- ganaen habe. Die Angelegenheit verhielt sich vielmehr folgender­maßen: Es ist üblich, daß durch das Reichstagsbüro die den drei - Präsidenten gelieferten Karten allen Vertretern solcher Behörden, die amtlich mit dem Reichstage zu tun haben, zugeschickt werden. In dem Adresienverzeichnis wurde nun auch das Hofmarfchallamk und das Berliner Polizeipräsidium aufgeführt. Da das Reichs« tagsvrälldiiim amtlich mit diesen Behörden nicht zu tun hat, bat Genosse Scheidemann, von der Uebersendung seiner Karten an diese Adr-'llen abrusehen. Das ist denn auch geschehen.

Kultusministerium und Luftfahrt. In dem preußischen Etat von 1912 ist für' das Ministerium der geistlichen rc. Angelegenheiten ein« Summe von 92 000 .M. für den Bau eines aerodynamischen Laboratoriums an der Technischen Hochschule in Aachen eingestellt worden, von der 88000 ,4t auf den Bau und 4000 auf äußere Anlagen entfallen. Weitere Sum­

er für seine Freunde viel erreicht hatte, sondern weil et sich freute, den wertvollen Menschen in dieser Frau entdeckt zu haben.

*

Hartwig fuhr an demselben Abend noch zu Feldhammers hinaus, um Gitta die fteudige Kunde zu bringen. Da Georgs Mutter ihn aber keinen Augenblick mit ihr allein ließ, fürchtete er schon, unverrichteter Dinge wieder abziehen zu müßen. Zum Glück kam Julia Schraub« her- unter, um mit der alten Dam« zu beraten, wie sie einen Oelsarbenfleck aus ihrem Mantel entfernen konnte. Die beiden alten Damen ginge» nun mit dem gefährdeten Kleidungsstück in die Küche hinaus, um ge­meinschaftlich den Fleck zu vettilgen.

Hartwig atmete auf.'

Jetzt laß ich dem Schräubchen aber bald ein Denkmal setzen. Wär« . sie nicht gekommen, hätt' ich mit einer extraguten Neuigkeit wieder «be­ziehen müßen," sagte er lachend.

Eitta sah ihn erwartungsvoll an.

Was gibt es, liebet Freund?"

Lassens mich erst mal ein Schnaufer! tun, und dann setzen Sie sich recht fest, damit Sie mit vor Freud' nicht umfallen. Da, schauns her, da ist eine Anweisung auf die Deutsche Bank Über achttausend Mark. Und wofür? Das taten Sie nicht. Also, für dem Schorschel feine , Bilder. (Seit, da schauns."

Gitta war aufgefahren und blickte ihn mit brennenden Augen an.

Soll das heißen, daß Sie Georgs Bildet verkauft haben?" fraßt« sie heiser vor Erregung.

Er nickte gemütlich.

Grad so soll es heißen. Heut nachmittag hab ich sie verkauft an eine reiche vornehme Dome, Frau von Hermsdorf. Für Ihr Porträt hat sie mit allein sechstausend Mark gezahlt. Na, was sagen Sie nun?"

Gitta war bleich geworden vor freudigem Schreck. Di« Kni« zit­terten ihr.

3ft das wahr?" fragte sie atemlos.

Freilich ist« wahr. Ich werde Ihnen doch mit solchen Sachen uiz vormachen."

E^ttt schlug die Hände >or da» Gesicht.

»Stein Gott mein (Sott, ich baute dir."

(Fortsetzung folgt.)

Nachdr. verboten.

Unter Weg pina hinauf.

Roman von H. Eourths-Mahler.

(Fortsetzung.)

"" diese Zeit. Ich freue mich sehr darauf."

«nd ich wünscht« Ihnen, Sie könnten Frau Gittas Freude sehen ro,n.n Ä b>e dies« beiden Bilder gekauft haben. Nun wird sie sich nicht mehr so bangen ihres frommen Betrugs wegen."

Das hat sie wohl überhaupt nicht nötig."

Hartwig zuckte leicht die Achseln.

Mein Freund Feldhammer ist ein Mann von seht empfindlichem Ehrgefühl. Er ist zu stolz, sich von andern Helsen zu lassen. Auch seiner Frau wird er diese Hilfe nurverzeihen", nichtdanken". Dafür kenne ich ihn."

Das gefällt mir an ihm," erwiderte sie warm.

®5. ist auch lobenswert. Und feines sensitiven Ehrgefühls wegen ist es mir lieb, daß ich ihm auf Ehrenwort versichern kann, daß Sie das vortrat feiner Frau kauften, weil es gut gemalt ist und nicht, weil es JSeorg Frei" darstellt. Ich bitte Sie, gnädig« Frau, mir eventuell zu Fttt"?st" b>e bas Bild kauften, ehe Sie wußten, wer Georg

Selbstverständlich bezeuge ich Ihnen da«."

., bitte auch das zu bekräftigen, daß Sie ebenfalls vorher mit für ihn den Auftrag übermittelten, sich von ihm porträtieren zu lassen."

Sre lacht«.

Auch bas kann ich beschwören." &

Unb büfter werdend pifjr sie fort:

x ..Sie sind wirklich ein treuer, umsichtiger Freund. Ich könnt« Georg Feldhammer darum beneiden."

Oh, gnädig« Frau, Ihnen fehtt es sicher nicht an solchen Freunden."

Sie seufzte.

Meinen Sie? Ich glaube, da sind Sie in einem großen Irrtum befangen. Sogenannte Freunde habe ich aEerbinos in Menge, und Verehrer und Anbeter, die sich den Anschotn geben, für mich durchs Feuer

beträgt für die 7gespaltene Zelle oder deren Se ti560 auswärtigen Antigen 30 ^, für Reklamen irj

rt rt oU m iÖlungen entsprechenber Rabatt. Jeder Rabatt 47« JllhkÜ.

mit als Bartabatt. Bei Konkurs kein Rabatt. Berbindlichkeit für Blad- ®atenoorf$rtft und Btteglieferung ausgefchloIen. Zahlungen im» scheckverkeht - ohne Pottokosten - unter &. 5015 de- Postsch^antteS Frankfurt a. M.